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DE134053C - - Google Patents

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Publication number
DE134053C
DE134053C DENDAT134053D DE134053DA DE134053C DE 134053 C DE134053 C DE 134053C DE NDAT134053 D DENDAT134053 D DE NDAT134053D DE 134053D A DE134053D A DE 134053DA DE 134053 C DE134053 C DE 134053C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
slide
channels
chamber
steam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT134053D
Other languages
English (en)
Publication of DE134053C publication Critical patent/DE134053C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L21/00Use of working pistons or pistons-rods as fluid-distributing valves or as valve-supporting elements, e.g. in free-piston machines
    • F01L21/04Valves arranged in or on piston or piston-rod

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden Kolbenschieber - Steuerung für direct wirkende Maschinen, bei welcher der Vertheilungsschieber durch einen von der Kolbenstange aus bewegten Hülfsschieber umgesteuert wird, wird der Dampf durch letzteren an einer bestimmten Stelle des Hubes abgeschnitten, ehe die Umsteuerung des Hauptschiebers erfolgen kann, so dafs der bis zu diesem Zeitpunkt eingelassene Dampf expandirend wirkt. Durch den Hülfsschieber kann auch frischer Dampf nach der Auspuffseite des Hauptkolbens geleitet werden, nachdem der Auspuff geschlossen ist, wodurch ein Kissen zum Auffangen des Kolbens gebildet wird, wenn dieser seinen vorgeschriebenen Hub überschreiten sollte.
Die Fig. 1 und 2 zeigen Längsschnitte des Motorcylinders und des Schieberkastens nach den beiden Seiten gesehen. Die Fig. 3 und 4 zeigen Schnitte nach den Linien A-A und B-B der Fig. 1 und 2. Fig. 5 zeigt die Abwickelung einer Buchse oder Hülse im Innern des Schieberkastens. Die Trennungslinie dieser Abwickelung befindet sich an der Linie C-C der Fig. 3. Die Fig. 6 zeigt die Hülse oder Buchse für sich.
Die im Schieberkasten vorgesehene Buchse oder Hülse 3 ist auf einem Theil mit einer zweiten Ausbuchsung oder Hülse 4 versehen, welche an ihrem inneren Ende geschlossen ist und zur Aufnahme des Hülfsschiebers 2 dient, während im oberen Theil der Buchse 3 sich der Schieber 1 bewegt. Der Boden 5 der Buchse 4 theilt den Innenraum des Schiebergehäuses in zwei Abtheilungen 6 und 7. Der Hauptschieber 1 ist kolbenförmig gestaltet und besitzt an zwei Stellen einen kleineren Durchmesser, wodurch die Kammern 8 und 9 entstehen. Auch der Hülfsschieber 2 ist nach Art eines Kolbens ausgebildet und besitzt einen Theil von geringerem Durchmesser zur Bildung einer Kammer 10. Befindet sich der Kolben der Maschine am obersten Ende seines Hubes (Fig. ι und 2), so stellt die Kammer 8 eine Verbindung zwischen den Kanälen 12 und 13 her, von welchen 13 durch die Kanäle 14 und 15 die Kammer 10 mit dem Dampfeinlafsstutzen 16 des Schieberkastens in Verbindung steht, während der Kanal 12 durch den Kanal 17 mit dem oberen Ende des Cylinders 18 verbunden ist. Die Kammer 9 stellt eine Verbindung zwischen den Kanälen 19 und 20 her, von denen der Kanal 19 durch die Kanäle 21, 22, die Kammer 7 und die Kanäle 23 und 24 mit dem Auspuffstutzen 25 verbunden ist, während der Kanal 20 durch den Kanal 26 mit dem unteren Ende des Cylinders 18 in Verbindung steht. Befindet sich der Kolben 11 des Motors in der untersten Stellung, so hat der Schieber 1 eine solche Lage eingenommen, dafs das obere Ende des Cylinders durch die Kanäle 17, 12, die Kammer 8, die Kanäle 27, 28, 29, die Kammer 7
und die Kanäle 30 und 24 mit dem Auspuffstutzen 25 in Verbindung steht, während das untere Ende des Cylinders 18 durch die Kanäle 26, 20, die Kammer 9, die Kanäle 31,32,33 und die Kammer 10 mit dem Einlafsstutzen 16 in Verbindung gebracht ist. Befindet sich der Hauptschieber 1 in der dargestellten Lage, so ist die Kammer 10 mit dem oberen Ende der Kammer 6 durch die Kanäle 34, 35 und 36 verbunden, so dafs Dampf zu der Kammer 6 gelangen kann und das Hauptventil 1 in der dargestellten Lage hält, während bei der Abwärtsbewegung des Schiebers 1 aus dem unteren Ende der Kammer 6 Dampf durch die Kanäle 37, 38 und 39, die Kammer 7 und die Kanäle 23 und 24 nach dem Auspuffstutzen 25 getrieben worden ist. Befindet sich jedoch der Schieber 1 am oberen Ende seines Hubes, so wird er in dieser Lage durch Dampf oder das in Anwendung kommende Kraftmittel gehalten, welches aus der Kammer 10 in das untere Ende der Kammer 6 durch die Kanäle 40, 41 und 42 gelangt, wobei durch die Kanäle 43, 44, 45, 30 und 24 aus dem oberen Ende der Kammer 6 der Auspuff nach dem Stutzen 25 vermittelt ist.
Die Lage der Kanäle 37 und 43 ist in der Kammer 6 so gewählt, dafs das Hauptventil 1 am Ende seiner Hübe eine Hemmung durch das Kraftfluidum erhält. Um den Hauptschieber ι zu entlasten, münden die Kanäle 36> 34, 50, 27, 12, 13, 31, 20, 19, 51, 37 und 52 in Ringnuthen in der Innenwandung der Buchse 3.
Die Kanäle 33 und 15 sind in der Buchse 4 so angeordnet, dafs, wenn der Kolben 11 etwa drei Viertel seines Aufwärtshubes vollendet hat, der Hülfsschieber 2 den Kanal 33 schliefst und so den Eintritt des Kraftfluidums nach dem unteren Ende des Cylinders 18 abschneidet, so dafs der weitere Aufwärtshub des Kolbens durch Expansion vermittelt wird. Hat der Kolben einen Theil, beispielsweise drei Viertel seines Aufwärtshubes, vollendet, so schliefst der Hülfsschieber 2 den Kanal 15, so dafs der Zutritt des Kraftfluidums nach dem oberen Ende des Cylinders 18 abgeschnitten wird und auch jetzt die Vollendung des Hubes durch Expansion herbeigeführt wird.
Der Kolben 11 ist am Ende seines Aufwärtshubes dargestellt und der Hülfsschieber 2 befindet sich in einer Stellung, in welcher er den Auspuffkanal 30 schliefst. Sollte es eintreten, dafs der Schieber 1 nicht mit genügender Geschwindigkeit sich abwärts bewegt, oder sollte aus irgend einem Grunde der Kolben 11 sich weiter bewegen, so würde auch der Hülfsschieber bewegt werden und somit frischen Dampf oder anderes Kraftfluidum nach der Auspuffseite des Kolbens 11 aus der Kammer 10 durch die Kanäle 46, 47, 29, 28, 27, die Kammer 8 und die Kanäle 12 und 17 dringen lassen. Befindet sich der Kolben 11 am Ende seines eigentlichen Abwärtshubes, so nimmt der Hülfsschieber eine solche Lage ein, dafs der Auspuffkanal 23 geschlossen wird. Sollte der Hülfsschieber nicht mit genügender Geschwindigkeit aufwärts bewegt sein, oder sollte der Kolben 11 die vorgeschriebene Bahn nach Schlufs des Kanales 23 überschritten haben, so wird der Hülfsschieber 2 so bewegt, dafs er Dampf oder das andere in Anwendung kommende Kraftfluidum in das untere Ende des Cylinders eintreten läfst, so dafs an der Seite des Kolbens, an welcher der Auspuff eben stattgefunden hat, ein Dampfkissen gebildet wird. Der Zutritt des Fluidums erfolgt in diesem Falle aus der Kammer 10 durch die Kanäle 48,49, 22, 21, 19, 8, 20 und 26.
Nach den beiden Seiten des Hauptschiebers 1 wird durch die Hülfskanäle 50 und 51 Kraftfluidum eingelassen, nachdem die Kanäle 34 und 40 durch den Hülfsschieber 2 geschlossen worden sind, wobei die Kanäle 50 und 51 mit der Kammer 10 durch die Kanäle 52 bezw. 53 und 54 bezw. 55 verbunden sind.
Die Kanäle 14 und 32 stehen mit den Rohren 56 und 57 in Verbindung, welche mit dem Kraftfluidumzuleitungsrohr in Verbindung stehen und mit geeigneten Ventilen ausgestattet sind, so dafs, wenn der Kolben 11 bei dem Theil des Hubes, welcher durch Expansion herbeigeführt werden soll, in Stillstand gelangt, aus dem Zuleitungsrohr Kraftfluidum nach dem einen oder anderen Ende des Cylinders 18 eingeführt werden kann, dadurch, dafs das Ventil in dem Rohr 56 bezw. 57 geöffnet wird, wodurch dann der Kolben bis zum Ende seines Hubes getrieben wird, was beispielsweise beim Anlassen einer Pumpe nothwendig werden kann.
Der Hülfsschieber 2 kann beispielsweise durch den Kreuzkopf oder Pumpenstange in bekannter Weise bewegt werden. Anstatt eine besondere Hülfsbuchse 4 anzuwenden, kann der Innenraum der Buchse 3 auch nur durch eine einfache Scheidewand getrennt werden.
Zur Verbindung eines jeden Endes des Cylinders mit dem Schieberkasten ist nur ein einziger Kanal vorgesehen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Kolbenschieber-Steuerung für direct wirkende Maschinen, bei welcher der Vertheilungsschieber durch einen von der Kolbenstange aus bewegten Hülfsschieber umgesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, dafs durch den Hülfsschieber an einer bestimmten Stelle des Hubes der Dampf ab-
    geschnitten wird, bevor die Umsteuerung des Hauptschiebers erfolgen kann, so dafs der bereits eingelassene Dampf expandirend wirkt.
    Kolbenschieber-Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs frischer Dampf durch den Hülfsschieber nach der Auspuffseite des Hauptkolbens geleitet wird, nachdem der Auspuff geschlossen ist, wodurch ein Kissen zum Auffangen des Kolbens gebildet wird, wenn der Kolben seinen vorgeschriebenen Hub überschreitet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT134053D Active DE134053C (de)

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DE (1) DE134053C (de)

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