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DE134009C - - Google Patents

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Publication number
DE134009C
DE134009C DENDAT134009D DE134009DA DE134009C DE 134009 C DE134009 C DE 134009C DE NDAT134009 D DENDAT134009 D DE NDAT134009D DE 134009D A DE134009D A DE 134009DA DE 134009 C DE134009 C DE 134009C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wings
projectile
tube
water
wing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT134009D
Other languages
English (en)
Publication of DE134009C publication Critical patent/DE134009C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B10/00Means for influencing, e.g. improving, the aerodynamic properties of projectiles or missiles; Arrangements on projectiles or missiles for stabilising, steering, range-reducing, range-increasing or fall-retarding
    • F42B10/02Stabilising arrangements
    • F42B10/04Stabilising arrangements using fixed fins
    • F42B10/06Tail fins

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Telescopes (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein aus einem Geschütz abzufeuerndes Leuchtgeschofs , welches nach seinem Auftreffen auf dem Wasser schwimmt und längere Zeit ein helles Licht giebt. Die Neuerung bezieht sich insbesondere auf die Art der Führung des Geschosses.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist
Fig. ι eine Ansicht des Geschosses,
Fig. 2 eine Einzelheit in gröfserem Mafsstabe und
Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 2.
Der eigentliche Geschofskörper 1 besteht aus einer Stahlröhre von geeigneter Länge, welche vorn zu einer stumpfen Spitze 2 eingezogen ist und einen Brenner 5 trägt,- während der übrige Raum zur Aufnahme des gaserzeugenden Materials, z. B. Calciumcarbid dient, welches beim Eintauchen des Geschosses in das Wasser das brennbare Gas, in diesem Falle Acetylengas, entwickelt. Die in dem Brenner 5 enthaltene Masse (beispielsweise Calciumphosphid) bewirkt sodann das Entzünden des brennbaren Gases, so dafs das Geschofs, auf dem Wasser schwimmend, leuchtet.
Ein Leuchtgeschofs der vorbeschriebenen Art wird meist am hinteren Ende mit einer Führung versehen, welche das Geschofs sowohl bei seinem Fluge durch die Luft als auch im Wasser führt und es hindert, sich im Wasser zu überschlagen. Es geht zu diesem Zwecke von dem Bodenstücke 3 des Geschofskörpers eine Stange oder ein Rohr 4 aus, welches mit einer Reihe von parallel zu seiner Längsachse befestigten Flügeln 6 versehen ist. Bei den bisher verwendeten Führungen dieser Art sind die Flügel 6 starr mit dem Rohr 4 verbunden. Es hat sich jedoch durch Versuche gezeigt, dafs beim Abfeuern des Geschosses diese Flügel sich leicht verbiegen und verwürgen, so dafs sie ihren Zweck, das Geschofs im Wasser richtig zu führen und schnell und ohne Ueberschlagen zum Emportauchen zu bringen, nicht mehr erfüllen. Dieses Verbiegen der Flügel rührt wahrscheinlich von der schnellen und plötzlich einsetzenden Rotation des Geschosses in einem gezogenen Geschützrohr oder von den Wirbelströmungen der sich entwickelnden Treibgase her.
Diesem Uebelstande soll durch die vorliegende Anordnung der Flügel. abgeholfen werden.
Die Flügel 6 sitzen nämlich nicht fest auf dem Rohr 4, sondern sind auf einer Hülse befestigt, welche sich frei um die Stange 4 drehen kann. Nach Fig. 2 und 3 der Zeichnung sind die Flügel 6 an ihrer inneren Längskante kreisbogenförmig angebogen, so dafs, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, diese Kreisbogen beim Zusammennieten der Flügel an einander ein Rohr bilden, welches dann, über das Halterohr gesteckt, sich mitsammt den Flügeln um dasselbe drehen kann. Gegen Längsverschiebung auf der Stange 4 ist das Flügelrohr durch den Bund 7 und die Abschlufsmutter 8 gesichert.
Lagitexempla]
Die auf diese Weise lose drehbar auf der Führungsstange sitzenden Flügel werden sich beim Abfeuern des Geschosses aus einem gezogenen Geschützrohr nicht so leicht deformiren, weil sie die plötzlich einsetzende Drehung infolge ihres Beharrungsvermögens nicht mitmachen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Leuchtgeschofs mit Führungsflügeln am hinteren Ende, dadurch gekennzeichnet, dafs diese Flügel (6) frei drehbar auf der Führungsstange (4) sitzen, zum Zwecke, ein Deformiren der Flügel beim Abfeuern zu verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT134009D Active DE134009C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE134009C true DE134009C (de)

Family

ID=402162

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT134009D Active DE134009C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE134009C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2924217A1 (de) * 1979-06-15 1980-12-18 Rheinmetall Gmbh Unterkalibriges, fluegelstabilisiertes wuchtgeschoss fuer waffen mit gezogenem lauf

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2924217A1 (de) * 1979-06-15 1980-12-18 Rheinmetall Gmbh Unterkalibriges, fluegelstabilisiertes wuchtgeschoss fuer waffen mit gezogenem lauf

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