DE1239960B - Fussbettsohle fuer normales Schuhwerk, z. B. Sandalen - Google Patents
Fussbettsohle fuer normales Schuhwerk, z. B. SandalenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B3/00—Footwear characterised by the shape or the use
- A43B3/12—Sandals; Strap guides thereon
- A43B3/128—Sandals; Strap guides thereon characterised by the sole
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
DEUTSCHES W79W> PATENTAMT
Deutsche Kl.: 71 a -13/18
Nummer: 1239 960
Aktenzeichen: K 44138 VH a/71 a
1239960 Anmeldetag: 30. Juni 1961
Auslegetag: 3. Mai 1967
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fußbettsohle für normales Schuhwerk, insbesondere für über Riemen
od. dgl. am Fuß gehaltene Sandalen, und befaßt sich mit der Aufgabe, durch eine geeignete Sohlenkonstruktion
die Möglichkeit einer zweckmäßigen Fußgymnastik zu schaffen, durch welche die Muskeln
und Bänder gekräftigt werden und Fußdeformationen entgegengewirkt wird.
Der Erfindung liegt der bekannte Gedanke zugrunde, daß eine besonders zweckmäßige Fußgymnastik
durch das »Gehen im Sand« verwirklicht wird.
Dabei geht aber die Erfindung von der bisher noch nicht genügend berücksichtigten Erkenntnis aus, daß
die therapeutische Wirkung des »Gehens im Sand« darin besteht, daß zunächst die Fußferse in weichen,
nachgiebigen Sand eintritt, durch die Schrägstellung der Fußunterseite einen härteren, verfestigten Sandberg
vor sich bildet und beim weiteren Gehen über diesen Berg hinweg abrollt, wobei der Mittelfuß hart
abgestützt wird. Schließlich greifen die Zehen in einer Verankerungsbewegung in weichen Sand und haben
die Möglichkeit, sich hierbei durchzukrümmen, also im Sand zu verkrallen. Bei dieser Gehbewegung im
Sand unterliegt der Fuß einem ständigen Wechsel zwischen völliger Entspannung, sobald er von der
Bodenfläche abgehoben ist, und Anspannung beim Einsetzen des Hackens, Abrollen des Mittelfußes
über den Berg und Einkrallen der Zehen.
Zur Durchführung der Erfindung geht diese deshalb in der vorstehend beschriebenen Weise von
einem normalen Schuhwerk aus, wie es für den gesunden Fuß bestimmt ist. Dieses Schuhwerk soll
jedoch ständig über Riemen od. dgl. am Fuß gehalten werden, damit nicht etwa — wie bei den lediglich mit
einem Zehenriemen ausgestatteten Gymnastiksanda-Ien — die Zehen auch zwischen zwei Bodenberührungen
des Fußes zum Halten der Sandale verkrallt werden müssen. Von den bekannten Fußbettsohlen
ist in vorliegender Erfindung das bekannte Merkmal eines harten mittleren Sohlenbereiches übernommen
worden, wie es für ofhopädisches Schuhwerk oder für Schuheinlagen häufig benutzt wird, wobei sich der
harte mittlere Sohlenbereich dieser bekannten Ausführungen nach vorn und hinten in zusammendrückbare,
federnd nachgiebige Bereiche fortsetzt, die z. B. aus Schaumgummi bestehen. Bei dieser bekannten
Fußbett-Innensohlenkonstruktion ist der Schaumgummi in Ausnehmungen im harten Sohlenmaterial
angeordnet und bietet insbesondere für die Zehen nicht die Möglichkeit eines Verkrallens, weil die
Randzehen bzw. die Zehenränder noch im harten Bereich liegen. Die Schaumgummischicht dient dort
Fußbettsohle für normales Schuhwerk,
z. B. Sandalen
z. B. Sandalen
Anmelder:
Hans C Knellwolf, Zürich (Schweiz)
Vertreter:
Vertreter:
Dipl.-Ing. A. Maxton, Patentanwalt,
Köln-Marienburg, Pferdmengesstr. 50
Köln-Marienburg, Pferdmengesstr. 50
Als Erfinder benannt:
Hans C. Knellwolf, Zürich (Schweiz)
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 3. September 1960 (9973)
vielmehr lediglich zur Verhinderung von Druckstellen. Ähnliches gilt auch für entsprechende, bekannte Ferseneinlagen
aus Schaumgummi.
Die Erfindung besteht nun darin, daß sich — ausgehend von einer Fußbettsohle mit einem harten
mittleren Sohlenbereich und zwei sich an diesem nach vorn und hinten anschließenden zusammendrückbaren,
federnd nachgiebigen Bereichen — der mittlere, harte Bereich in seiner Dicke nach vorn und
nach hinten zu allmählich in Form eines flachen Keiles verjüngt und bis in den Zehen- und Fersenbereich
erstreckt, während die zusammendrückbaren, federnd nachgiebigen Bereiche durch in ihrer Dicke
zum mittleren Bereich hin keilförmig auslaufende, den mittleren Bereich von oben ergänzende und teilweise
überdeckende Auflagen aus elastischem Material gebildet sind, wobei sich alle Bereiche über die
gesamte Sohlenbreite erstrecken.
Hierbei können sich die keilförmigen Enden des mittleren Bereiches bis zu den Enden der Sohle erstrecken.
In der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und
zwar zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch eine Sandale mit der erfindungsgemäßen Fußbettsohle,
F i g. 2 einen Längsschnitt durch die als einbaubarer Schuhboden dienende Fußbettsohle,
F i g. 3 eine Draufsicht auf die Fußbettsohle nach Fig. 2 und
709 578/93
Claims (2)
1. Fußbettsohle für normales Schuhwerk, insbesondere für über Riemen od. dgl. am Fuß gehaltene
Sandalen, mit einem harten mittleren Sohlenbereich und zwei sich an diesen nach vorn
und hinten anschließenden zusammendrückbaren, federnd nachgiebigen Bereichen, z. B. aus
Schaumgummi, dadurch gekennzeichnet, daß sich der mittlere, harte Bereich (1) in
seiner Dicke nach vorn und nach hinten zu allmählich, in Form eines flachen Keiles verjüngt
und bis in den Zehen- und Fersenbereich erstreckt, und daß die zusammendrückbaren, federnd
nachgiebigen Bereiche durch in ihrer Dicke zum mittleren Bereich hin keilförmig auslaufende,
den mittleren Bereich (1) von oben ergänzende und teilweise überdeckende Auflagen
(2, 3) aus elastischem Material gebildet sind, wobei sich alle Bereiche über die gesamte Sohlenbreite
erstrecken.
2. Fußbettsohle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die keilförmigen Enden des
mittleren Bereiches (1) sich bis zu den Enden der Sohle erstrecken.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 304 145, 660 551,
359;
Deutsche Patentschriften Nr. 304 145, 660 551,
359;
deutsche AuslegeschriftNr. 1000 716;
französische Patentschrift Nr. 1 078 079.
französische Patentschrift Nr. 1 078 079.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 578/93 4.67 © BundesdnickereiBerliii
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1239960X | 1960-09-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1239960B true DE1239960B (de) | 1967-05-03 |
Family
ID=4564598
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK44138A Pending DE1239960B (de) | 1960-09-03 | 1961-06-30 | Fussbettsohle fuer normales Schuhwerk, z. B. Sandalen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1239960B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2141675A1 (de) * | 1971-08-19 | 1973-03-01 | Richard Erlebach | Vorrichtung zum loesbaren verbinden eines skistiefels mit dem ski |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE304145C (de) * | ||||
| DE660551C (de) * | 1935-11-12 | 1938-05-28 | Otto Hachtmann | Schuhsohle |
| DE719359C (de) * | 1937-12-27 | 1942-04-07 | Kurt Wiessner | Sandale |
| FR1078079A (fr) * | 1952-06-06 | 1954-11-15 | Curt Baumann | Semelle intérieure |
| DE1000716B (de) * | 1952-12-20 | 1957-01-10 | Hans C Knellwolf | Fussunterlage fuer Schuhwerk mit einzelnen in bezug auf Nachgiebigkeit unterschiedliche Haerte aufweisenden Zonen |
-
1961
- 1961-06-30 DE DEK44138A patent/DE1239960B/de active Pending
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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