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DE1239751B - Kabelfuehrungskanal - Google Patents

Kabelfuehrungskanal

Info

Publication number
DE1239751B
DE1239751B DE1965R0041095 DER0041095A DE1239751B DE 1239751 B DE1239751 B DE 1239751B DE 1965R0041095 DE1965R0041095 DE 1965R0041095 DE R0041095 A DER0041095 A DE R0041095A DE 1239751 B DE1239751 B DE 1239751B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
webs
height
channel
cable
wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1965R0041095
Other languages
English (en)
Inventor
Anton Riedel
Hans Schifferle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1965R0041095 priority Critical patent/DE1239751B/de
Publication of DE1239751B publication Critical patent/DE1239751B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/04Protective tubing or conduits, e.g. cable ladders or cable troughs
    • H02G3/0425Plinths

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Details Of Indoor Wiring (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Int. CL:
H02g
Deutsche Kl.: 21c-18/01
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
R41095VIIId/21c
15. Juli 1965
3. Mai 1967
9. November 1967
Auslegetag:
Ausgabetag:
Patentschrift stimmt mit der Auslegeschrift überein
Die vorliegende Erfindung betrifft eine verbesserte Ausführung von Führungskanälen zum Installieren von Kabeln. " .
Bei der Verlegung von Kabeln wurden im allgemeinen Einzelschellen mit Schlitzbandeisen oder auch gitter- bzw. bandartigen Unterlagen verwendet. Der hierbei erforderliche Aufwand an Montagezeit ist außerordentlich hoch. Zwischenzeitlich bekanntgewordene Kabelführungskanäle bestehen nun im wesentlichen aus einem vorzugsweise aus Kunststoff hergestellten U-Profil, dessen offene Seiten abgedeckt werden können. Es sind ferner Kanäle beschrieben, die ein rechteckig geschlossenes Querschnittprofil aufweisen. Die der Montagefläche gegenüberliegende Wandung besitzt Aussparungen, wodurch das Einziehen von Kabeln oder Kabelsträngen erleichtert wird. In gleicher Weise sind auch Kanäle vorgeschlagen worden, deren Seitenwände teilweise ausbrechbar gestaltet sind.
Bei den heutigen Kabelführungskanäleri erweist es sich als ungünstig, daß das Einlegen der Kabel in den Kanal zwar an beliebiger Stelle, jedoch durch eine einzelne Aussparung in der der Montagewand gegenüberliegenden Wandung oder durch ein aus der Seitenwand ausgebrochenes Teilstück erfolgen muß. Unter diesen Umständen stellt das Nachziehen der Kabel, vor allen Dingen über längere Strecken, eine Erschwernis bzw. Behinderung dar, da das Kabel von der Einführungsstelle an über die gesamte Strecke im Inneren des Kanals durchgezogen werden muß. Bei der älteren deutschen Patentschrift 1216957 wird der Kanal so weitergebildet, indem die vertikalen Zwischenwandungen mit Mitteln zum Einhängen in die Nuten der Montagewand ausgerüstet sind. Ebenso werden die freien Enden der Kanalseitenwände mit derartigen Verbindungsmitteln versehen. Diese Ausführungsform vermindert die eingangs erwähnten Nachteile früherer Führungskanäle. Bei einer Vielzahl von einzulegenden Kabeln müssen nach wie vor rechtzeitig die einen Zwischenkanal abstützenden Klammern eingesetzt werden, um die Kabel nicht herausrutschen zu lassen. Das hat wiederum zur Folge, daß die nachzuverlegenden Kabel eingefädelt werden müssen.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen Kabelführungskanal aus Kunststoff mit einem rechteckigen Querschnitt und einer Abdeckung für die offene Querseite so auszubilden, daß das Einlegen und Nachziehen der Kabel, vor allem über längere Strecken, ohne Schwierigkeiten vor sich gehen kann. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die der Montagefläche gegenüber-Kabelführungskanal
Patentiert für:
Anton Riedel, Gauting, Zugspitzstr. 64;
Hans Schifferle, München 42, Aindorfer Str. 13Q
Als Erfinder benannt:
ίο Anton Riedel, Gauting;
Hans Schifferle, München
liegende Wandung durch schmale, auswechselbare Stege gebildet wird, die vor der Installation der Kabel eine Höhe besitzen, die geringer ist als die Seitenhöhe des Kanals, und die nach der Installation ersetzbar bzw. ergänzbar sind durch Stege, deren Höhe
ao der Seitenhöhe des Kanals entspricht, weiterhin dadurch, daß die Stege und die.Montagefläche an der Innenseite Führungsnuten zur Halterung der Zwischenböden aufweisen, daß die Stege in Führungsnuten geführt sind, die am freien Ende der Quer- wandungen in Längsrichtung verlaufen und einseitige Ausnehmungen zum Auswechseln der Stege haben, und daß diejenigen Stege, deren Höhe geringer ist als die Seitenhöhe des Kanals, nur in einer einzigen Führungsnut am freien Ende der Querwandung des Profils gehaltert sind.
Einzelheiten der Erfindung werden nachstehend an Hand der Zeichnung, in welcher verschiedene Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Kabelführungskanals und einzelner Teile dargestellt sind, beschrieben.
F i g. I zeigt einen erfindungsgemäßen Kabelführungskanal mit Stegen verschiedener Höhe;
F i g. II zeigt ein Teilstück desselben mit aufgesetztem Deckel;
Fig. III zeigt ebenfalls ein Teilstück desselben im Querschnitt, und zwar
F i g. III a an der Einführungsstelle eines Steges,
Fig. IIIb mit einem in der Führungsnut sitzenden den endgültigen Steg;
Fi g. III c mit einem in den Führungsnuten sitzenden endgültigen Steg,
Fig. IVa und IVb zeigen einen Kanal im Querschnitt mit Halterungsmöglichkeiten zum Einschieben von Zwischenwänden zur Unterteilung desselben in Längsrichtung in den verschiedenen Variationen;
F i g. V zeigt einen Kabelführungskanal mit parallel zur Montagefläche einsetzbarer Zwischenwand.
709 713/51
Die Zeichnungen geben ein Teilstück eines Kanals aus, Kunststoff wieder. Eine Wandung 1 des rechteckigen Querschnitts des Kabelführungskanals dient als Montagewand und bildet zusammen mit den Querwänden 2 und 3 ein U-förmiges Profil. Dieses Gehäuse läßt sich in einer einzigen Spritzgußform herstellen. An den freien Enden der Querwände sitzen Führungsnuten la und 3a zur Aufnahme der schmalen Stege 4 und 5, die an Stelle des mit Aussparungen versehenen Seitenteils bekannter Ausführungsart verwendet werden. Die Stege 4, die über den Führungsnuten verstärkt ausgebildet sind, sind niedriger als die Seitenhöhe der Montagewand^ Sie können an verschiedenen Stellen, an denen die Führungsnuten einseitige Ausnehmungen 3 b besitzen, eingesetzt und verschoben werden. Der Abstand der einzelnen Stege voneinander ist beliebig und abhängig von der Größe des Kabelführungskanals.
Die Verwendung niedriger Stege hat den Vorteil, daß die einzelnen Kabel oder Kabelstränge während der Installation nicht wie bisher von der Einführungsstelle an durch die gesamte Kanalstrecke gezogen werden müssen, sondern die bereitgelegten Kabel nur über die Stege hinweg in den Kanal einzulegen sind. Diese Vereinfachung ist nicht nur bei der Neuinstallation, sondern auch beim Einlegen zusätzlicher Kabel zu einem späteren Zeitpunkt nutzbar. Nach Abschluß der Verlegungsarbeit werden die niedrigen Stege ersetzt bzw. ergänzt durch solche, S, deren Höhe der Seitenhöhe der Montagewand entspricht und die in beiden Führungsnuten 2 a und 3 a gehaltert werden. Damit ist die Stabilität des kastenförmigen Kanals sichergestellt. Es hat sich gezeigt, daß bei Verwendung dieses erfindungsgemäßen Kabelführungskanals gegenüber den bekannten eine weitere Einsparung an Montagezeit und Reduzierung der Fachkräfte bis auf eine einzige möglich ist.
Zum Schütze gegen mechanische und chemische Einwirkungen von außen läßt sich der Kanal durch aufsteckbare oder anschraubbare Deckel 9 verschließen.
In gleicher Weise lassen sich auch zur Längsunterteilung des Kabelführungskanals Zwischenwände 7 einsetzen. Dabei entsprechen den Halterungen 6 der der Montagefläche parallelliegenden Innenwand die an den vorläufigen bzw. endgültigen Stegen. Um die Zwischenwand 7 auch nach Belegung der unteren Kammer mit Kabeln einlegen zu können, werden die Halterungen 6 als Nute (Fig. IIIa), Winkel (Fig. IIIb), kreisförmig (Fig. IIIb) usw. geformt.
Ebenso lassen sich parallel zur Montagefläche verlaufende Zwischenwände 8 anbringen. In diesem Falle muß die Höhe derselben geringer sein als die Seitenwände der Montagewand.
Die erfindungsgemäße Verbesserung der Kabelführungskanäle bringt eine optimale Ausnutzung der Montagezeiten mit sich und ermöglicht das Einlegen ίο der Kabel, vor allem über längere Strecken, in bequemster Weise.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Kabelführungskanal aus Kunststoff mit einem rechteckigen Querschnittsprofil und einer Abdeckung auf der offenen Seite des Profiles, dadurch gekennzeichnet, daß die der Montagefläche 1 gegenüberliegende Wandung durch schmale auswechselbare Stege 4, 5 gebildet wird, die vor der Installation der Kabel eine Höhe besitzen, die geringer ist (4) als die Seitenhöhe des Kanals, und die nach der Installation ersetzbar bzw. ergänzbar sind durch Stege (5), deren Höhe der Seitenhöhe des Kanals entspricht, weiterhin dadurch, daß die Stege (4, 5) und die Montagefläche (1) an der Innenseite Führungsnuten (6) zur Halterung der Zwischenböden (7) aufweisen, daß die Stege in Führungsnuten (2 a, 3 a) geführt sind, die am freien Ende der Querwandungen (2, 3) in Längsrichtung verlaufen und einseitige Ausnehmungen (3 b) zum Auswechseln der Stege (4, S) haben, und daß'diejenigen Stege (4), deren Höhe geringer ist als die Seitenhöhe des Kanals, nur in einer einzigen Führungsnut (2 a, 3 a) am freien Ende der Querwandung (2, 3) des Profils gehaltert sind.
2. Kabelführungskanal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich parallel zur Montagewand (1) verlaufende Zwischenwände (7) vorgesehen sind, deren Höhe geringer ist als die Seitenhöhe des Kanals und die gegebenenfalls mit den Stegen Halterungsmöglichkeiten (6) für die in Längsrichtung einschiebbaren Zwischen-' wände (7) aufweisen.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1216 957.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
709 578/234 4.67 © Bundesdruckerei Berlin
DE1965R0041095 1965-07-15 1965-07-15 Kabelfuehrungskanal Withdrawn DE1239751B (de)

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DE1239751B true DE1239751B (de) 1967-05-03

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE7608569U1 (de) 1976-03-19 1976-07-08 Schifferle, Johann Paul, 8000 Muenchen Kabelführungskanal zur Aufnahme elektrischer Leitungen
DE2915226A1 (de) * 1979-04-14 1980-10-23 Nowa Plast Nolten Kg Installationskanal
FR2473226A1 (fr) * 1980-01-03 1981-07-10 Villi Canalplast Gaine porte-cables, notamment pour constructions privees et industrielles prefabriquees

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1216957B (de) * 1963-08-20 1966-05-18 Albert Theysohn Kabelfuehrungskanal

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