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DE1239535B - Vorrichtung zum Betaetigen eines Ventils - Google Patents

Vorrichtung zum Betaetigen eines Ventils

Info

Publication number
DE1239535B
DE1239535B DER39636A DER0039636A DE1239535B DE 1239535 B DE1239535 B DE 1239535B DE R39636 A DER39636 A DE R39636A DE R0039636 A DER0039636 A DE R0039636A DE 1239535 B DE1239535 B DE 1239535B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
teeth
cams
cam
valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER39636A
Other languages
English (en)
Inventor
Carmen Paul Cairelli
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Richardson Vicks Inc
Original Assignee
Richardson Merrell Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Richardson Merrell Inc filed Critical Richardson Merrell Inc
Publication of DE1239535B publication Critical patent/DE1239535B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/44Mechanical actuating means
    • F16K31/48Mechanical actuating means actuated by mechanical timing-device, e.g. with dash-pot

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Betätigen eines Ventils Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Betätigen des Ventils eines unter Druck stehenden Behälters in vorbestimmten Zeitintervallen mit einem Antriebsritzel, einem Antrieb für dieses Ritzel und einem Paar von Zahnrädern.
  • Es ist bekannt, verschiedene Produkte, z. B. Insektizide, Desodorantien, Decongestantien, Duftstoffe, Schmieröle und atomisierte Feststoffe in Behältern unter Druck eines Inertgases zu verpacken. Zum Gebrauch werden sie in Form eines feinen Sprays, einer Wolke oder eine Aerosols abgegeben, indem ein druckempfindliches Ventil von Hand betätigt wird. In vielen Fällen ist es wünschenswert, diese Stoffe in periodischen Intervallen abzugeben. In solchen Fällen ist ein automatisch betätigtes Ventil erforderlich.
  • Eine automatisch arbeitende Vorrichtung zum Verteilen eines Duftstoffes ist bekannt. Bei dieser Vorrichtung wird ein Deckel über einem Duftstoffbehälter periodisch angehoben, wozu eine Nockenscheibe und ein mehrstufiges Getriebe, über das die Nockenscheibe betätigt wird, verwendet werden. Infolge dieses mehrstufigen Getriebes und seiner zahlreichen Zahnräder, Achsen und Lager ist diese bekannte Vorrichtung unhandlich und teuer.
  • Aufgabe der Erfindung ist daher, eine Vorrichtung Zum Betätigen des Ventils eines unter Druck stehenden Behälters in vorbestimmten Zeitintervallen zu schaffen, die einerseits nur wenig Raum einnimmt und die andererseits aus wenigen, wirtschaftlich herzustellenden und einfach zusammenzubauenden Teilen besteht.
  • Mit welchen Mitteln diese Aufgabe gelöst wird, ist im Hauptanspruch angegeben.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung und ihre Wirkungsweise ist nachfolgend an Hand der Zeichnung beschrieben, in der F i g. 1 eine teilweise geschnittene Ansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung zusammen mit einem unter Druck stehenden Abgabebehälter zeigt; F i g. 2 ist ein Schnitt längs der Linie 2-2 von Fig.l; F i g. 3 ist eine teilweise geschnittene Vorderansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung, wobei die Betätigung des Ventils des Abgabebehälters gezeigt ist; F i g. 4 ist ein teilweiser Querschnitt und zeigt einen Teil des Zahnradpaares mit einem Nocken, einem Nockenstößel und Ventilbetätigungseinrichtungen in ihrer Beziehung kurz vor Betätigung des Ventils eines Behälters; F i g. 5 zeigt in der gleichen Ansicht wie F i g. 4 den Nocken, den Nockenstößel und die Ventilbetätigungseinrichtung, und zwar wie diese einander berühren und betätigen.
  • In den Zeichnungen ist eine bevorzugte Ausführungsform eines Abgabegerätes nach der Erfindung dargestellt und allgemein mit 10 bezeichnet. Wie aus F i g. 1 zu ersehen, besteht das Abgabegerät 10 aus einem Rahmen oder einem Grundelement 11, das oben an einem unter Druck stehenden Abgabebehälter C in geeigneter Weise befestigt werden kann. Der Rahmen oder das Grundelement 11 sind im Aufbau im wesentlichen röhrenförmig. Das Grundelement 11 in der gezeigten Ausführungsform ist am unteren Ende mit einer Nut 12 versehen, die im wesentlichen hinsichtlich Gestalt und Abmessungen der gewalzten Kante 13 des unter Druck stehenden Medienbehälters C entspricht. Das Grundelement 11 besteht vorzugsweise aus federndem Kunststoffmaterial, wodurch es möglich wird, das Grundelement auf den unter Druck stehenden Behälter einschnappend aufzubringen, was zu einem festen Halt des Grundelementes am Kopf des Behälters C führt.
  • Die Wände 14 des röhrenförmigen Grundelementes dienen als Abstützung für die Betätigungsteile des Gerätes. Ein nach innen vorspringender Rand 15, der auf der obersten Innenwand des Grundteiles ausgebildet ist, kann so geformt sein, daß er die Auflage für eine kreisförmige Platte 16 bildet, die den Mechanismus trägt. Diese tragende Platte kann an ihrem Ort durch zusätzliche Einrichtungen gehalten werden, z. B. durch Bolzen 17, die durch Augen 18 reichen, die im Innenabschnitt des Grundelementes ausgeformt sein können, wodurch sich eine zusätzliche Festigkeit und Steifigkeit ergibt. Ein Deckel 19 kann, wie gezeigt, zum Schutz des Mechanismus vorgesehen sein.
  • Ein elektrischer oder mit Wickelfeder ausgestatteter Uhrfedermotor 20 wird als Antrieb für diesen Mechanismus verwandt. Ein anderer Antrieb, der in brauchbarer Weise eine gleichmäßige Geschwindigkeit ergibt, kann verwendet werden, wenn ein genaues Zeitintervall zwischen den Ventilbetätigungen nicht besonders wichtig ist.
  • Der Motor 20 treibt ein Ritzel 21, das besser in F i g. 2 zu sehen ist, an. Das Ritzel seinerseits treibt ein Paar von Zahnrädern 22 und 23, die sich durch ihre unterschiedliche Zähnezahl auszeichnen, z. B. 60 und 64, und wobei das Zahnrad 23 ein Zapfenlager 24 besitzt, das auf einem Zapfen 25 aufgesetzt und so ausgelegt ist, daß es auf dem Zapfen in Längsrichtung gleiten kann, so daß der Abstand zwischen den parallelen Zahnrädern 22 und 23 vergrößert oder verkleinert werden kann, während die Zahnräder sich drehen. Das Zahnrad 22 ist auch so ausgelegt, daß es auf dem Zapfen 25 sich dreht, wird jedoch in einer festen horizontalen Lage gehalten.
  • In der Nichtarbeitslage, wie in F i g. 1 gezeigt, wird das Zahnrad 23 nach oben durch federnde Einrichtungen, z. B. eine Feder 26, gehalten. Ein wesentlicher Teil der Erfindung besteht darin, daß die beiden parallelen Zahnräder 22 und 23 eine unterschiedliche Zähnezahl haben und um eine gemeinsame Achse sich drehen und daß ein Zahnrad sich von dem anderen auf der gemeinsamen Welle fortbewegen kann, während der Eingriff mit dem Antriebsritzel aufrechterhalten bleibt.
  • Das Zahnrad 22 besitzt einen nach unten schräg verlaufenden Nocken 28, und das untere Zahnrad 23 besitzt einen Nockenstößel 29, der nach oben, wie in den Zeichnungen gezeigt, vorsteht. Beide haben die gleiche radiale Entfernung vom Drehmittelpunkt. Diese Nocken können vom Zahnradkörper abstehen oder in sonstiger geeigneter Weise darauf ausgebildet sein. Der Nocken auf dem Zahnrad mit der größten Zähnezahl soll nach oben in Drehrichtung des Zahnrades schräg zulaufen, wohingegen die Nocken mit der geringeren Zähnezahl nach unten entgegen der Drehrichtung, wie in F i g. 4 gezeigt, schräg verlaufen, so daß die beiden Nocken aufeinander reiten können, wenn das schneller sich bewegende Zahnrad das langsamere mit der größeren Zähnzahl überholt. Damit das Ventil schnell schließt, muß der Nocken plötzlich enden. Wie aus einem Vergleich der F i g. 4 und 5 zu ersehen ist, besteht die Wirkung der Nocken darin, die beiden Zahnräder auseinanderzubringen, wenn die Nocken aneinander vorbeigeführt werden. Diese Wirkung ist auch durch Vergleich von F i g. 1 mit F i g. 3 dargestellt.
  • Zwar könnte nur ein Satz Nocken zum Antrieb des Gerätes verwendet werden, es ist jedoch offensichtlich, daß dann, wenn ein nach unten gerichteter Druck nur an einem Punkt auf das Zahnrad aufgebracht würde, dann würde dies auf dem Zapfen festhängen. Man bevorzugt daher für die Zahnräder 22 und 23 drei Nockenpaare 28, 29; 30, 31 und 32, 33. Diese liegen unter gleichen Winkeln, jedoch mit unterschiedlichem radialem Abstand von der Drehachse, so daß mehrere Nockenpaare, ohne einander zu berühren, aneinander vorbeigeführt werden können.
  • Wenn der Nocken 28 den Nocken 29 überholt, während das Antriebsritzel das Zahnradpaar antreibt, wird das untere Zahnrad 23 nach unten vom oberen Zahnrad weggedrückt. Diese Verschiebung nach unten kann zur Betätigung des Behälterventils 40 ausgenutzt werden. In einer bevorzugten Ausführungsform ist ein Vorsprung 34 auf dem unteren Zahnrad vorgesehen. Dieser Vorsprung ist so ausgelegt, daß er in Berührung mit einem anderen Vorsprung 36 auf einem angelenkten Gabelkopf 35 kommt, der den Ventilknopf 40 betätigt. Der Gabelkopf kann an ein geeignetes Teil des das Ventil betätigenden Mechanismus, wie gezeigt, angelenkt sein. Um geringfügige Unregelmäßigkeiten bei der Ventilknopfkonstruktion und der Höhe zu kompensieren und um ein Überziehen des Motors zu verhindern, wenn der Ventilknopf 40 zu hoch liegt, sollte der Nocken 36 einen federartigen Charakter aufweisen, so daß er nachgibt, wenn ein Druck größer als der erforderliche zur Betätigung des Ventils aufgebracht wird.
  • Zum Betrieb des automatischen, das Ventil betätigenden Mechanismus nach der Erfindung ist der Betätiger fest am Behälter, aus dem das Material abgegeben werden soll, befestigt. Jedes geeignete Verfahren zum Befestigen des Mechanismus kann angewendet werden, solange der Ventilherabdrücker nicht vom Ventilknopf sich fortbewegt, wenn Druck aufgebracht wird. Es muß darauf geachtet werden, daß die Nocken oder Vorsprünge 34 auf dem unteren Zahnrad 23 und 36 des Gabelkopfes 35 in Betriebsstellung aufeinander ausgerichtet sind, wie in F i g. 5 gezeigt, wenn das Nockenpaar 28 und 29 ebenfalls in Betrieb aufeinander ausgerichtet ist. Die Nocken 34 und 36 sollten hinsichtlich des Betriebes an einem Punkt über dem Ventilknopf wirksam miteinander in Beziehung stehen, und zwar senkrecht zur Achse des Gelenkes, an das der Gabelkopf 35 befestigt ist. Verwendet man zwei oder mehr Nokkenpaare zwischen den Zahnrädern 22 und 23, so kommt es auf deren relative Lagen nicht an, man zieht es vielmehr vor, daß ein Satz in betriebswirksamer Beziehung an einem Punkt über dem Ventilkopf 40 ist, wenn das Ventil betätigt wird, wie in F i g. 5 gezeigt.
  • Wenn die Zahnräder und Nocken in betriebswirksame Stellung gebracht wurden, was gewöhnlich dann geschieht, wenn die Vorrichtung zusammengebaut wird, und es braucht hiernach nicht verändert zu werden, dann ist der das Ventil betätigende Mechanismus fertig, um in Tätigkeit zu treten. Beim Antrieb durch einen Elektromotor kann dieser gestartet werden, indem ein Stecker an der Leitung 42 in eine elektrische Spannungsquelle gesteckt wird.
  • Handelt es sich um einen Mechanismus mit einem Antriebsritzel mit acht Zähnen und besitzt das Zahnrad 22 60 Zähne und das Zahnrad 23 64 Zähne, so sind acht vollständige Umdrehungen des Ritzels zu einer vollen Umdrehung des Zahnrades 23 notwendig. Während der gleichen Zeit rückt das Zahnrad 22 64 Zähne oder eine Umdrehung plus der sich durch vier Zahnradzähne ergebenden Entfernung vor. Das heißt, das Zahnrad 22 läuft bei jeder Umdrehung des Zahnrades 23 um vier Zähne schneller als das Zahnrad-23. Schließlich, wie zu sehen ist, überholt das Zahnrad 22 das Zahnrad 23, und die Nocken 28 und 29 treten in Tätigkeit und schieben das Zahnrad 23 nach unten, wie in F i g. 5 gezeigt, und ihrerseits greift der Nocken 34 in den Nocken 36 ein und drückt den Gabelkopf 35 nach unten, und das Ventil wird betätigt.
  • Das Ventil bleibt so lange im herabgedrückten Zustand, wie die Nocken 28, 29 und 34, 36 im Eingriff stehen. Die wirksame Betätigungsfläche oder die radiale Länge dieser beiden Nocken haben bei der Festlegung der Zeitdauer, während deren das Zahnrad 23 herabgedrückt wird, einen Anteil. Da die Zahnräder 22 und 23 sich in gleicher Richtung, aber unterschiedlicher Geschwindigkeit drehen, muß die relative Drehung bei Berechnung der Zeit, während der das Ventil herabgedrückt wird, berücksichtigt werden. In ähnlicher Weise werden die Längen der Nocken 34 und 36 durch die Zeitdauer bestimmt, die wünschenswert ist, während deren der Ventilkopf herabgedrückt verbleiben soll, wobei natürlich die relative Drehgeschwindigkeit der Zahnräder 22 und 23 berücksichtigt werden muß. Gewöhnlich, jedoch nicht notwendigerweise ist die wirkende Betätigungsfläche des Nockens 36 länger als die Betätigungsflächen der Nocken 28 und 29, und zwar im Hinblick darauf, daß der Gabelkopf 35 sich nicht dreht.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird das untere Zahnrad durch den das Ventil betätigenden Nocken 34 einmal bei jeder 16. Umdrehung des unteren Zahnrades herabgepreßt, und zwar erfolgt diese Herabpressung, während der Nokken 34 sich über dem Ventil 40 des Behälters befindet. Dies wird schnell erreicht, indem die Zahnräder 22 und 23 mit einer geeigneten Zähnezahl, z. B. 60 und 64, wie vorher beschrieben, gewählt werden. Die Zähnezahl bei diesen Zahnrädern soll so gewählt werden, daß die Zähnezahl des einen Zahnrades mit der größten Zähnezahl, multipliziert mit einer ganzen Zahl, gleich dem Produkt der gleichen ganzen Zahl plus 1 mal der Anzahl der Zähne des anderen Zahnrades ist. Im dargestellten Fall ist dies z. B. 64 -15 = 60 - 16. Ein anderes geeignetes Zahnradpaar könnte z. B. eines mit 52 bzw. 48 Zähnen sein (52 - 12 = 48 - 13).
  • Wie aus dem Vorstehenden ersichtlich, ist eine unendliche Vielzahl von Kombinationen zur Ventilbetätigung möglich. Die Änderung der Geschwindigkeit des Antriebsritzels, die Zähnezahl des Zahnradpaares und die Länge der Betätigungsflächen der Nocken können einbezogen werden. Glücklicherweise können diese Faktoren durch relativ einfache mathematische Berechnungen festgelegt werden.
  • Natürlich muß das Gehäuse 11 eine Öffnung (nicht gezeigt) aufweisen, durch die der Sprühnebel aus der öffnung 41 des Ventilkopfes durchtreten kann. Einrichtungen, um das das Ventil betätigende Gerät in seine Lage zu bringen, so daß die Öffnung immer auf den Sprühnebel ausgerichtet ist, können gegebenenfalls vorgesehen sein.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Betätigen des Ventils eines unter Druck stehenden Behälters in vorbestimmten Zeitintervallen, mit einem Antriebsritzel, einem Antrieb für dieses Ritzel und einem Paar von Zahnrädern, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnräder (22, 23) drehbar auf einem gemeinsamen Zapfen (25) aufgebracht sind, wobei deren Zähne in die Zähne des Antriebsritzels (21) eingreifen und wobei ein Zahnrad des Zahnradpaares eine größere Zähnezahl als das andere besitzt und das untere Zahnrad (23) sich frei drehen und auf dem Zapfen vom oberen Zahnrad (22) weggleiten kann, wenn ein nach unten gerichteter Druck hierauf aufgebracht wird, wobei die Zahn-in-Zahn-Berührung mit dem Antriebsritzel (21) aufrechterhalten bleibt; daß ferner das obere Zahnrad (22) drehbar, jedoch nicht gleitend auf diesem Zapfen (25) sitzt und daß eine Feder (26), die normalerweise das untere Zahnrad (23) in einer oberen Lage parallel zu dem drehbaren, axial jedoch nicht verschiebbaren Zahnrad (22) hält, und ein nach unten vorstehender Nocken (28) auf dem oberen Zahnrad (22) und ein nach oben vorstehender Nocken (29) auf dem unteren Zahnrad (23) vorgesehen sind und daß diese Nocken gleichen radialen Abstand vom Drehmittelpunkt des Zahnradpaares besitzen und der Nocken auf dem Zahnrad mit der geringeren Zähnezahl auf dem Nocken des Zahnrades mit der größeren Zähnezahl reitet, während der sich schneller bewegende Nocken den sich langsamer bewegenden überholt und das untere Zahnrad (23) nach unten drückt, wodurch ein Ventilkopf (40) auf einem unter Druck stehenden Behälter betätigt wird, an dem die Betätigungsvorrichtung befestigt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung ein Uhrfedermotor ist, der das Antriebsritzel bei einer konstanten Geschwindigkeit dreht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnradpaar aus Zahnrädern mit einer derartigen Zähnezahl gewählt wird, daß die Zähnezahl des Zahnrades mit der größten Zähnezahl multipliziert mit einer ganzen Zahl ein Produkt ergibt, das gleich dem Produkt dieser gleichen, um 1 erhöhten ganzen Zahl mit der Zähnezahl des anderen Zahnrades ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Zahnrad die größte Zähnezahl aufweist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Zahnrad 64, das obere 60 Zähne aufweist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen nach unten vorstehenden Vorsprung (34) an der Unterseite des unteren Zahnrades (23), der den Ventilkopf (40) betätigen kann, während die Nocken auf dem Zahnradpaar ineinandergreifen und das untere Zahnrad nach unten bewegt wird.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zusätzliche, nach unten vorstehende Nocken (30, 33) auf dem oberen Zahnrad (22), die auf zusätzliche, nach oben vorstehende Nocken (31, 32) auf dem unteren Zahnrad (23) abgestimmt sind, wobei jeder nach unten vorstehende Nocken einen unterschiedlichen radialen Abstand vom Drehmittelpunkt der Zahnräder besitzt, und jeder nach oben vorstehende Nocken ebenfalls einen solchen unterschiedlichen radialen Abstand besitzt, wobei ferner jeder der nach unten vorstehenden Nocken (30, 33) denselben radialen Abstand vom Drehmittelpunkt hat, wie einer der nach oben vorstehenden Nocken (31, 32), so daß zusammenwirkende Nockenpaare gebildet werden. B. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen angelenkten Gabelkopf (35) parallel zum Zahnradpaar (22, 23), dessen Unterfläche auf dem Ventilkopf (40) aufliegt und der auf der Oberseite einen federnden Vorsprung (36) hat, der mit der Unter-Seite des Zahnrades (23) oder dem Vorsprung (34) zusammenwirkt, um den Ventilkopf (40) zu betätigen, wenn das Zahnrad (23) nach unten bewegt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1125 225; USA.-Patentschriften Nr. 2 613108, 2 971382, 3018056.
DER39636A 1964-01-13 1965-01-12 Vorrichtung zum Betaetigen eines Ventils Pending DE1239535B (de)

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