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DE1239019B - Elektrolytkondensator - Google Patents

Elektrolytkondensator

Info

Publication number
DE1239019B
DE1239019B DE1964G0041121 DEG0041121A DE1239019B DE 1239019 B DE1239019 B DE 1239019B DE 1964G0041121 DE1964G0041121 DE 1964G0041121 DE G0041121 A DEG0041121 A DE G0041121A DE 1239019 B DE1239019 B DE 1239019B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
capacitor
glass part
container
capacitor according
isolator element
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964G0041121
Other languages
English (en)
Inventor
Franklin Henry O'neil
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
Publication of DE1239019B publication Critical patent/DE1239019B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G9/00Electrolytic capacitors, rectifiers, detectors, switching devices, light-sensitive or temperature-sensitive devices; Processes of their manufacture
    • H01G9/004Details
    • H01G9/08Housing; Encapsulation
    • H01G9/10Sealing, e.g. of lead-in wires

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Electric Double-Layer Capacitors Or The Like (AREA)
  • Sealing Battery Cases Or Jackets (AREA)

Description

  • Elektrolytkondensator Die Erfindung betrifft einen Elektrolytkondensator, bei dem ein Kondensatorwickel in einem mit Elektrolyt gefüllten Behälter untergebracht ist, der wenigstens an einem Ende durch einen stopfenartigen Verschluß abgedichtet ist, durch den eine Anschlußleitung hindurchgeführt ist, und der aus einem äußeren Glasteil sowie einem innerhalb diesem befindlichen Isolatorelement aus einem gegen chemische Angriffe und `;Därme beständigen Material mit geringer Dampf durchlässigkeit und Absorptionsfähigkeit besteht.
  • Es ist bereits ein Elektrolytkondensator der vorgenannten Art bekannt, bei welchem der Glasteil im Abstand vom Isolatorelement angeordnet ist. Weiterhin ist bereits ein Kondensator der vorgenannten Art bekannt, bei dem der Verschluß aus zwei aneinanderliegenden Bauteilen besteht, von denen der außenliegende Bauteil aus Butylkautschuk hergestellt ist.
  • Bei den bekannten elektrischen Kondensatoren der vorgenannten Art entweicht nun durch den stopfenartigen Verschluß während des Betriebes, insbesondere bei erhöhter Temperatur, eine merkliche Elektrolytmenge. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen elektrischen Kondensator der eingangs genannten Art derart auszugestalten, daß im wesentlichen kein Elektrolyt aus dem Kondensatorbehälter entweichen kann.
  • Diese Aufgabe wird nun erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die am Glasteil anliegende Fläche des Isolatorelementes wenigstens durch eine Aussparung unterbrochen ist und zwischen der Umfangsfläche des Isolatorelementes und der Behälterwandung eine aus nachgiebigem Material bestehende Dichtung angebracht ist. Die Dichtung sitzt insbesondere in einer rund um die Umfangsfläche des Isolatorelementes verlaufenden Nut. Das Isolatorelement besteht vorzugsweise aus fluoriertem Polyäthylen. Die vorzugsweise aus einem filmbildenden Metall bestehende Anschlußleitung erstreckt sich durch das Isolatorelement sowie durch ein im Glasteil eingebettetes Metallröhrchen.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Kondensators erzielt man eine einwandfreie Abdichtung des Kondensatorbehälters. Dies ist im wesentlichen darauf zurückzuführen, daß durch die im Isolatorelement vorgesehene Vertiefung sowie durch die zwischen der Umfangsfläche des Isolatorelementes und der Behälterwandung vorgesehene Dichtung die durch Kapillarkräfte bedingten Leckverluste auf ein Mindestmaß herabgesetzt werden. Beispielsweise beträgt bei einem erfindungsgemäß ausgestalteten Kondensator der Gewichtsverlust nach 2000stündiger Erwärmung bei 85° C lediglich 1 mg, während im Vergleich dazu bei bekannten Kondensatoren der Gewichtsverlust 90 mg beträgt.
  • Die Erfindung wird nun näher an Hand von Zeichnungen erläutert, in denen zeigt F i g.1 teilweise im Schnitt eine Ausführungsform eines Kondensators nach der Erfindung und F i g. 2 einen Schnitt entlang der Linie 2-2 in Fig.l.
  • Der in den Zeichnungen dargestellte Kondensator 1 weist einen Behälter 2 auf, der vorzugsweise aus einem lötbaren Werkstoff besteht, beispielsweise aus mit einem Silberbelag versehenem Kupfer oder aus mit einem lötbaren Belag versehenem Aluminium. Im Behälter 2 ist ein üblicher Kondensatorwickel 3 angeordnet, der aus zwei spiralförmig gewickelten Metallfolien besteht, beispielsweise aus Tantal, Aluminium od. dgl. Die als Elektroden dienenden Metallfolien sind durch eine aus Papier oder einem anderen dielektrischen Material bestehende Schicht voneinander getrennt. Der Behälter 2 ist mit einem üblichen Elektrolyten 4 gefüllt, beispielsweise mit einer wäßrigen Lösung aus Ammonium-Pentaborat-Glycol und kann in Form einer Flüssigkeit, eines Gels, einer Paste od. dgl. vorliegen. An den beiden Metallfolien sind Anschlußleitungen 5 befestigt, die normalerweise aus einem filmbildenden Metall bestehen, beispielsweise aus Tantal, Aluminium od. dgl. An die Anschlußleitungen sind Zuleitungen 6 und 7 angeschlossen, die beispielsweise mit den Anschlußleitungen 5 verschweißt sind.
  • Der Behälter 2 ist zylindrisch ausgebildet und kann auf beiden gegenüberliegenden Enden offen sein. Er kann jedoch auch eine becherförmige Gestalt aufweisen, wobei die eine Anschlußleitung mit dem Behälter in Verbindung steht, während die andere Anschlußleitung 5 durch das offene Ende des Behälters 2 nach außen geführt ist.
  • Der Behälter ist mit Hilfe eines stopfenartigen Verschlusses 8 abgedichtet, der einen metallischen Verschlußring 9, einen in den Ring 9 eingepaßten Glasteil 10 und ein Metallröhrchen 11 umfaßt, das im Glasteil 10 eingebettet ist und sich axial durch den Glasteil 10 erstreckt. Die Anschlußleitung 5 ist durch das Metallröhrchen 11 hindurchgeführt. Der Verschlußring 9 und das Metallröhrchen 11 bestehen vorzugsweise aus einem lötbaren Metall, beispielsweise aus einer mit Zinn überzogenen Nickel-Eisen-Legierung od. dgl. Der Behälter 2 und der Verschlußring 9 können auch aus einem nichtlötbaren Metall hergestellt werden. In diesem Fall erfolgt die Verbindung durch Verschweißen.
  • Am Glasteil 10 liegt ein Isolatorelement 12 an, das aus einem gegen chemische Angriffe sowie gegen Wärme beständigem Material mit geringer Dampfdurchlässigkeit und Absorptionsfähigkeit besteht. Das Isolatorelement besteht vorzugsweise aus Polytetrafluoräthylen. Es kann auch aus anderen fluorierten Kohlenwasserstoffpolymeren sowie aus Kunststoffen mit ähnlichen Eigenschaften bestehen. Das stopfenförmige Isolatorelement 12 ist mit einer rund um die Umfangsfläche verlaufenden Nut 13 versehen, in der sich ein O-Ring 14 befindet, der aus nachgiebigem Material besteht und eine einwandfreie Abdichtung zwischen Behälter 2 und Isolatorelement 12 gewährleistet. Wie aus den Zeichnungen ersichtlich ist, ist die Behälterwandung im Bereich des Ringes 14 gegen den Isolatorteil 12 nach innen gedrückt, um einen innigen Kontakt zwischen dem Ring und der Behälterwandung sowie dem Isolatorelement 12 zu gewährleisten und um das Isolatorelement 12 festzuhalten.
  • Der Ring 14 besteht vorzugsweise aus Butylkautschuk. Er kann auch aus anderen natürlichen oder synthetischen Elastomeren hergestellt werden, beispielsweise aus Butadienpolymeren und Mischpolymeren.
  • Der Rand des Behälters 2 ist über den Verschlußring 9 gebogen und mit diesem bei 18 verlötet. Das obere Ende des Metallröhrchens 11 ist ebenfalls durch eine Lötverbindung 16 abgedichtet. Die am Glasteil 10 anliegende Fläche des Isolatorelementes 12 ist erfindungsgemäß mit einer Aussparung 15 versehen, um die Leckverluste herabzusetzen. Die Anschlußleitung 5 verläuft axial durch das Isolatorelement 12 und durch das Metallröhrchen 11 und ist innerhalb des Metallröhrchens 11 mit der Zuleitung 6 verschweißt, die gewöhnlich aus einem lötbaren Metall besteht, beispielsweise Nickel, Kupfer od. dgl. Die Zuleitung 6 ist mit dem nach außen abstehenden Ende des Röhrchens 11 durch die Lötverbindung 16 verbunden. Auf der Stirnfläche des Kondensatorwickels 3 ist eine Isolationsscheibe 17 angeordnet, welche die Anschlußleitung 5 in der richtigen Lage hält und eine Berührung zwischen der Anschlußleitung 5 und dem Behälter 2 verhindert.
  • Die im Isolatorelement 12 vorgesehene Aussparung 15 ist in der dargestellten Ausführungsform ringförmig ausgebildet, kann jedoch auch eine andere beliebige Form aufweisen. Es können auch mehrere voneinander getrennte Aussparungen vorgesehen sein. Durch die Aussparung 15 wird die Grenzfläche zwischen dem Glasteil 10 und dem Isolatorelement 12 unterbrochen und dadurch die Ausbildung von auf Kapillarkräfte zurückzuführende Leckströmungen verhindert. Weiterhin wird durch die Aussparung 15 ein inniger Kontakt zwischen dem Glasteil 10 und dem Isolatorelement 12 gewährleistet.
  • Bei der Herstellung der Aussparung 15 sollte darauf geachtet werden, daß in der Mitte eine zum Abschluß des Metallröhrchens 11 geeignete Dichtungsfläche erhalten bleibt, damit beim Schweißen kein geschmolzenes Material und andere Verunreinigungen in den Kondensator eindringen können.
  • Erfindungsgemäß ausgestaltete Kondensatoren wurden zusammen mit handelsüblichen Kondensatoren, die durch eine Dichtung aus übereinandergeschichteten Elementen aus Polytetrafluoräthylen und Butylkautschuk abgeschlossen sind, längere Zeit auf einer Temperatur von 85° C sowie 125° C gehalten und anschließend wurde der Gewichtsverlust festgestellt. Dabei wurde festgestellt, daß bei den elektrischen Kondensatoren nach der Erfindung der Gewichtsverlust beträchtlich geringer war als bei den handelsüblichen bekannten Kondensatoren. Beispielsweise wiesen handelsübliche Kondensatoren mit einem organischen, kein Wasser enthaltenden Elektrolyten, die 2000 Stunden lang auf 85° C gehalten worden waren, einen Gewichtsverlust von 90 mg auf. Demgegenüber wiesen elektrische Kondensatoren nach der Erfindung nach der gleichen Behandlung nur einen Gewichtsverlust von etwa 1 mg auf.
  • Bei einem typischen Herstellungsverfahren wird zunächst das Isolatorelement 12 mit dem in der Nut 13 befindlichen Ring 14 sowie der hindurchlaufenden Anschlußleitung 5 in den Behälter 2 gebracht, dessen Wandung dann in der in der Zeichnung dargestellten Weise zusammengestaucht wird, um das Isolatorelement 12 festzuhalten. Dann wird die Zuleitung 6 an die Anschlußleitung 5 geschweißt. Nachdem die äußere Fläche des Isolatorelementes 12 gereinigt worden ist, wird der mit dem Verschlußring 12 versehene Glasteil 10 auf den Isolatorteil 12 gelegt und der Rand des Gehäuses umgebogen. Anschließend werden dann die Lötverbindungen 16 und 18 hergestellt.
  • Gegebenenfalls kann in der ringförmigen Aussparung 15 ein O -Ring aus beispielsweise Butylkautschuk angeordnet werden, der beim Zusammenbau des Kondensators gegen den Glasteil 10 und die Bodenfläche der Aussparung 15 gepreßt wird.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Elektrolytkondensator, bei dem ein Kondensatorwickel in einem mit Elektrolyt gefüllten Behälter untergebracht ist, der wenigstens an einem Ende durch einen stopfenartigen Verschluß abgedichtet ist, durch den eine Anschlußleitung hindurchgeführt ist, und der aus einem äußeren Glasteil sowie einem innerhalb diesem befindlichen Isolatorelement aus einem gegen chemische Angriffe und Wärme beständigen Material mit geringer Dampfdurchlässigkeit und Absorptionsfähigkeit besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die am Glasteil 10 anliegende Fläche des Isolatorelementes 12 wenigstens durch eine Aussparung 15 unterbrochen ist und zwischen der Umfangsfläche des Isolatorelementes und der Behälterwandung eine aus nachgiebigem Material bestehende Dichtung (14) angebracht ist.
  2. 2. Kondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Isolatorelement (12) aus fluoriertem Polyäthylen besteht.
  3. 3. Kondensator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Isolatorelement mit einer rund um die Umfangsfläche verlaufenden Nut (13) versehen ist, in der die ringförmige Dichtung (14) sitzt.
  4. 4. Kondensator nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußleitung (5) aus einem filmbildenden Metall besteht.
  5. 5. Kondensator nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Glasteil (10) ein Metallröhrchen (11) hindurchgeführt ist, durch das sich die Anschlußleitung (5) erstreckt. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1179 834; USA.-Patentschrift Nr. 305 072.
DE1964G0041121 1963-07-26 1964-07-20 Elektrolytkondensator Pending DE1239019B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US29783063A 1963-07-26 1963-07-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1239019B true DE1239019B (de) 1967-04-20

Family

ID=23147919

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1964G0041121 Pending DE1239019B (de) 1963-07-26 1964-07-20 Elektrolytkondensator

Country Status (4)

Country Link
BE (1) BE650993A (de)
DE (1) DE1239019B (de)
NL (1) NL6408356A (de)
SE (1) SE316234B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US305072A (en) * 1884-09-16 Device for cutting match-sticks
FR1179834A (fr) * 1956-07-24 1959-05-28 Siemens Ag Condensateur électrolytique

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US305072A (en) * 1884-09-16 Device for cutting match-sticks
FR1179834A (fr) * 1956-07-24 1959-05-28 Siemens Ag Condensateur électrolytique

Also Published As

Publication number Publication date
BE650993A (de) 1964-11-16
NL6408356A (de) 1965-01-27
SE316234B (de) 1969-10-20

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