DE1238367B - Verfahren und Vorrichtung zur elektrischen UEbertragung einer durch die Groesse eines Gleich-stromes bestimmter Polaritaet dargestellten Information - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur elektrischen UEbertragung einer durch die Groesse eines Gleich-stromes bestimmter Polaritaet dargestellten InformationInfo
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- DE1238367B DE1238367B DEC37200A DEC0037200A DE1238367B DE 1238367 B DE1238367 B DE 1238367B DE C37200 A DEC37200 A DE C37200A DE C0037200 A DEC0037200 A DE C0037200A DE 1238367 B DE1238367 B DE 1238367B
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Description
AUSLEGESCHRIFT G08d
DeutscheKl.: 74 b-8/05
Nummer: 1 238 367
Aktenzeichen: C 37200 IX d/74 b
1238 367 Anmeldetag: 15. Oktober 1965
Auslegetag: 6. April 1967
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur elektrischen Übertragung einer durch die Größe eines Gleichstromes
bestimmter Polarität dargestellten information mittels eines Senders und eines Empfängers, die beide
auf eine gleiche Folge von n, vom gleichen Netz gelieferten periodischen Bezugssignalen bezogen sind,
deren Stellen innerhalb der Bezugsperiode fest sind, wobei das übertragene Signal aus aufeinanderfolgenden
Vergleichen zwischen dem die zu übertragende Information darstellenden Gleichstrom und einer
Summe geeichter Gleichströme gewonnen wird, sowie eine Vorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens.
Es sind Einrichtungen bekannt, die numerisch oder digital vorliegende Informationen in binärcodierter
Form übertragen, wobei die Codierung in der Weise erfolgt, daß eine zur Information proportionale
Spannung mit mehreren geeichten Spannungen verglichen wird und abhängig vom Ergebnis dieses Vergleiches
eine die Aussendung einer Ziffer gestattende Vorrichtung betätigt wird. Diese Vorrichtung wird
dabei von einer Kippstufe, einem mit Phasenverschiebung arbeitenden Gerät, einer Speicherungs-Kippanordnung
oder einer Anordnung mit gekoppelten Umschaltgattern gebildet.
Der Nachteil dieser bekannten Einrichtungen besteht vor allem darin, daß zur Synchronisation der Vorgänge
auf der Sende- und Empfangsseite Impulsgeneratoren oder Zeitgeber erforderlich sind, welche die Kompliziertheit
der Anordnungen weiter erhöhen und außerdem die Störungsanfälligkeit der Übertragungseinrichtung
vergrößern.
Es ist ferner eine Vorrichtung bekannt, bei der die Codierung des zu übertragenden Signals durch aufeinanderfolgende
Dämpfungen dieses Signals erfolgt. Die Decodierung wird dabei durch aufeinanderfolgende
Dämpfung eines geeichten Bezugssignals erreicht.
Auch diese das zu übertragende Signal im Verlauf der Bezugsperiode umformende Vorrichtung erfordert
komplizierte schaltungstechnische Einrichtungen, die sich sowohl hinsichtlich der Kosten als auch der
Betriebssicherheit nachteilig auswirken.
Ferner ist ein Übertragungsverfahren bekannt, bei dem das zu codierende Analogsignal in eine Vielzahl
verschiedener Frequenzen umgeformt wird. Eine Synchronisation der Sendeseite und der Empfangsseite
der verwendeten Einrichtung wird dadurch erreicht, daß in der Decodiervorrichtung ein Motor verwendet
wird, der von dem elektrischen Energieversorgungsnetz gespeist ist.
Neben der durch die Verwendung verschiedener Frequenzen bedingten Aufwendigkeit der erforderlichen
Schaltungsanordnung ist als Nachteil insbesondere Verfahren und Vorrichtung zur elektrischen
übertragung einer durch die Größe eines Gleichstromes bestimmter Polarität dargestellten
Information
Anmelder:
Charbonnages de France, Paris Vertreter:
Dr. W. Müller-Bore, Dipl.-Ing. H. GraIfs und Dipl.-Phys. Dr. rer. nat. G. Manitz,
Patentanwälte, München 22, Robert-Koch-Str. 1
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 16. Oktober 1964 (991781) - -
anzuführen, daß bei dem bekannten Verfahren keine eindeutige Zuordnung zwischen einer Bezugsperiode
und den Synchronisationssignalen gegeben ist, da die Bezugsperiode von der Netzperiode verschieden sein
kann.
Des weiteren ist eine Einrichtung bekannt, bei der eine durch die Größe eines Gleichstromes bestimmter
Polarität dargestellte Information mittels eines Senders und eines Empfängers elektrisch übertragen wird,
wobei sowohl der Sender als auch der Empfänger auf eine gleiche Folge von periodischen Bezugssignalen
bezogen sind.
Da diese bekannte Vorrichtung eine Übersetzungs-Kompressionseinrichtung benötigt, ist auch in diesem
Falle ein sehr komplizierter Aufbau nicht zu umgehen.
Es ist schließlich noch eine Einrichtung zur Umwandlung eines von dem zu übertragenden Signal
abgeleiteten Analogstromes in einen binären Code bekannt, bei dem aufeinanderfolgende Vergleiche
zwischen dem die zu übertragende Information darstellenden Gleichstrom und einer Summe geeichter
Gleichströme vorgenommen werden.
Auch bei dieser Einrichtung sind zur Synchronisation besondere Impuls- oder Zeitgeber erforderlich,
und außerdem müssen die erhaltenen codierten Signale in besonderen Vorrichtungen umgeformt werden,
damit sie übertragen werden können.
Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens zur elektrischen Übertragung einer durch die Größe
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eines Gleichstromes bestimmter Polarität dargestellten Information, das nach einem möglichst einfachen,
weitgehende Fehlerfreiheit bei der Decodierung der übertragenen Information gewährleistenden Prinzip
arbeitet und den Bau einer Übertragungsvorrichtung gestattet, die insbesondere unter Verwendung der in
den deutschen Auslegeschriften 1230 691 und 1230 692 beschriebenen Vorrichtungen zu einer möglichst einfachen,
preiswerten und vor allem betriebssicheren Anordnung führt.
Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß auf der Sendeseite
durch jedes der (n—Y) ersten periodischen Bezugssignale ein Vergleichselement umschaltbar
ist, das im eingeschalteten Zustand von einem geeichten Gleichstrom durchflossen ist,
die Summe der geeichten Gleichströme zum Zwecke der Codierung mit einem der zu über-
20
tragenden Information entsprechenden Strom verglichen ist,
je nach der sich aus dem Vergleich ergebenden Richtung des Differenzstromes aus Meßstrom
und der Summe der geeichten Gleichströme einerseits die kurzzeitige Aussendung einer Hochfrequenzschwingung
auslösbar ist oder nicht und andererseits die Umschaltung des im Augenblick des Vergleichs zuletzt eingeschalteten Vergleichselementes aufrechterhalten ist oder nicht,
mittels des letzten periodischen Bezugssignals alle im umgeschalteten Zustand gehaltenen Vergleichselemente in den nicht umgeschalteten Zustand
zurückgesetzt sind, wobei
&
die Information durch die im Laufe einer Periode der Bezugssignale des Netzes kurzzeitig ausgesandten
Hochfrequenzschwingungen in an sich bekannter Weise als binärer Ausdruck dargestellt
ist,
und daß auf der Empfangsseite
in gleicher Weise wie auf der Sendeseite das Fließen geeichter Gleichströme durch Öffnung
mindestens eines von (n—Y) Gattern bewirkbar ist, die bei gleichzeitigem Auftreten des Empfanges
einer kurzzeitigen Hochfrequenzschwingung und des ihm zugeordneten der («—1) ersten periodischen
Bezugssignale betätigbar sind,
die Gatter während des Zeitraumes, der mindestens der Periode der Bezugssignale entspricht,
geschlossen bzw. offen haltbar sind und
als die Information darstellender Wert die Summe der geeichten Gleichströme genommen ist, die
durch den bzw. die geöffneten Gatter bestimmt ist.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist das Verfahren so ausgestaltet, daß die Werte der auf der
Empfangsseite auslösbaren, geeichten Gleichströme proportional den Werten der geeichten Gleichströme
sind, die die entsprechenden eingeschalteten Vergleichselemente auf der Sendeseite durchfließen. Weiter ist
vorgesehen, daß das Wechselstrom-Energieversorgungsnetz, das die periodischen Bezugssignale liefert, ein
Dreiphasennetz ist.
Die Zahl der periodischen Bezugssignale beträgt sechs. Hierbei wird so vorgegangen, daß die fünf
ersten Bezugssignale auf der Sendeseite jeweils die Umschaltung eines Vergleichselementes steuern, während
das sechste Bezugssignal die Entsperrung aller gesperrten umgeschalteten Vergleichselemente im Verlaufe
der Periode der Bezugszeit steuert.
Schließlich kann zweckmäßigerweise das Verfahren gemäß der Erfindung so ausgestaltet werden, daß die
Steuerung der Gatter auf der Empfangsseite bezüglich der zugeordneten Bezugssignale auf der Empfangsseite
mit einer Verzögerung bei der Öffnung und mit einer Voreilung bei der Schließung erfolgt.
Die Erfindung hat auch eine Vorrichtung zur Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens zum
Gegenstand. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß die Vergleichselemente
auf der Sende- und auf der Empfangsseite geeichte Widerstände sind, deren Werte in der Reihenfolge der
Umschaltung nach einem geometrischen Gesetz mit dem Verhältnis 2 anwachsen und die parallel zwischen
zwei Punkte konstanten Potentials geschaltet sind.
Nach einer zweckmäßigen Ausführungsform wird die Vorrichtung nach der Erfindung so weitergebildet,
daß die Umschaltung jedes Vergleichselementes auf der Sendeseite über die VerbindungEmitter—Kollektor
eines Schalttransistors erfolgt, der durch das an seine Basis angelegte zugeordnete Bezugssignal leitend
gemacht ist.
Es kann weiter vorgesehen sein, daß der Strom, der sich aus dem Vergleich zwischen dem die Information
darstellenden Gleichstrom und der Summe der die umgeschalteten Vergleichselemente durchfließenden
geeichten Gleichströme ergibt, bei Aufweisen einer bestimmten Richtung die Leitung eines als Schalter in
den Ausgangskreis eines Oszillators geschalteten Transistors herbeiführt, wobei der Oszillator dauernd
eine feste Hochfrequenz liefert.
Nach einer weiteren Ausführungsform wird die Vorrichtung gemäß der Erfindung so weitergebildet,
daß die Sperrung eines Vergleichselementes auf der Sendeseite durch eine mit der Basis des entsprechenden
Schalttransistors verbundene Widerstands-Kapazitäts-Anordnung gewährleistet ist, die von dem sich bei
dem Vergleich ergebenden Strom gespeist wird, wenn dieser einen bestimmten Richtungssinn besitzt.
Bei einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, daß die Entsperrung der umgeschalteten gesperrten
Vergleichselemente durch die Entladung entsprechender Kondensatoren über die Verbindung Emitter—Kollektor
eines Transistors erfolgt, der durch das sechste, an seine Basis angelegte Bezugssignal leitend gemacht
wird.
Zweckmäßigerweise kann die Vorrichtung gemäß der Erfindung so ausgestaltet werden, daß die Sperrung
eines Gatters auf der Empfangsseite mittels einer Widerstands-Kapazitäts-Anordnung verwirklicht wird,
deren Zeitkonstante geringfügig größer als die Bezugszeitperiode ist.
Schließlich sieht eine Ausführungsform der Erfindung vor, daß die Bezugssignale auf der Sende- und
Empfangsseite von einem Mehrphasentransformator mit gekoppelten Vielfach-Sekundär wicklungen und
mit einer polarisierten Verbindung zwischen den Sekundärwicklungen und dem Nulleiter geliefert
werden.
Die Erfindung wird beispielsweise an Hand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt
F i g. 1 ein Prinzipschema zur Veranschaulichung des Verfahrens gemäß der Erfindung und
F i g. 2 und 3 Ausführungsbeispiele einer Codierbzw, einer Decodieranordnung gemäß der Erfindung.
Es wird darauf hingewiesen, daß zur Vereinfachung im folgenden nur die für das Verständnis der Erfindung
notwendigen Elemente beschrieben werden.
Bei dem Prinzipschema der F i g. 1 sind die CodieranordnungI und die DecodieranordnungII
durch eine strichpunktierte Linie getrennt dargestellt.
Jede der Anordnungen I und II ist einesteils mit dem Dreiphasennetz R der allgemeinen Energieversorgung
eines Betriebes und andererseits mit einem zweiadrigen Telefonnetz Tph verbunden.
In der folgenden Beschreibung werden mit »Sechsfachverknüpfungs-Sendeschaltung«
CEH und »Sechsfachverknüpfungs-Empfängerschaltung« CRH die in den deutschen Auslegeschriften 1230 691 und 1230 692
beschriebenen Schaltungsanordnungen bezeichnet, welche bei dem Verfahren und der Vorrichtung gemäß
der Erfindung verwendet werden. In gleicher Weise wird mit Bewertungskreis diejenige elektronische
Schaltung bezeichnet, welche die Aussendung einer Ziffer in Form eines Hochfrequenzimpulses gestattet.
Allgemein umfaßt die die analog-numerische Codierung gewährleistende Sendeanordnung die folgenden
Elemente:
Eine Sechsfachverknüpfungs-Sendeschaltung CEH, welche über einen Drei/Sechsphasentransformator Tr1
mit dem Dreiphasennetz R verbunden ist. Diese Schaltung liefert sechs Synchronisationsimpulse gleicher
Dauer, welche gleichmäßig um ~ phasenverschoben
sind. Die Wiederholungsperiode eines Impulses ist gleich der des Netzes R. Die Gesamtheit der sechs
Impulse bildet den Bewertungszyklus.
Eine Anordnung von sechs Umschaltern COM1, von denen jeder durch einen der sechs von CEH
gelieferten Impulse gesteuert wird.
Einen Bewertungsblock ΒΡΕ, der aus fünf geeichten Widerständen zusammengesetzt ist, die nacheinander
durch die fünf ersten Schalter geschaltet werden und deren Werte jeweils in der Reihenfolge der Umschaltung
gemäß einer geometrischen Reihe vom Verhältnis 2 anwachsen. Jeder Widerstand ist, wenn er
umgeschaltet wird, von einem geeichten Gleichstrom Ipi durchflossen.
Einen Analogblock Ba, der vor dem Bewertungsblock angeordnet ist und einen Meßgleichstrom Im
liefert, dessen Wert proportional dem zu übertragenden Informationsmaß Inf ist.
Einen Verstärker AE für den abgezweigten Stroni
Ia — ^ IPi — Im,
welcher in Tätigkeit tritt, wenn
welcher in Tätigkeit tritt, wenn
Im > ^ IPi ■
Einen Sender EHF, der durch den Steuerstrom Ia in Tätigkeit gesetzt wird und an das Netz Tph eine feste
»Hochfrequenz« F liefert.
Eine Zeitschaltvorrichtung, welche es gestattet, die Widerstände umgeschaltet zu halten, so daß
Im > ^ IPi ■
Eine Null-Rückstellvorrichtung R0, die durch den sechsten von CEH gelieferten Impuls gesteuert wird
und gewährleistet, daß vor dem Ende des Bewertungszyklus die fünf den Bewertungsblock bildenden
Widerstände aus dem Kreis ausgeschaltet werden.
Und schließlich eine Stromversorgung A1, welche Energie für die Sendeanordnung I liefert.
Die EmpfangsanordnungII setzt sich aus den folgenden Elementen zusammen:
Eine Sechsfachverknüpfungs - Empfängerschaltung CRH, welche gemäß der deutschen Auslegeschrift
1230 692 zwölf Synchronisationsimpulse gleicher
Dauer liefert, die gleichmäßig um phasenverschoben
sind. Sie ist über einen Drei/Z wolfphasentransformator Tr2 an das Dreiphasennetz R angeschlossen. Die
Wiederholungsperiode eines Impulses ist gleich der des Netzes R.
Ein Filter /, das auf die »Hochfrequenz« abgestimmt ist, die durch Tph gelangt.
Ein Gleichrichterverstärker AR, der vor / angeordnet ist.
Eine Anordnung von fünf Umschaltern COM2, welche jeweils durch die gleichzeitige Wirkung eines
der fünf ersten von CRH gelieferten Impulspaare und des von AR gelieferten gleichgerichteten Signals
gesteuert werden.
Einen Bewertungsblock BPR, welcher fünf geeichte Widerstände aufweist, deren Werte in der Reihenfolge
der Umschaltungen gemäß einer geometrischen Reihe vom Verhältnis 2 anwachsen und weiche jeweils durch
einen der fünf vorerwähnten Umschalter umgeschaltet und jeweils, wenn sie umgeschaltet sind, von einem
geeichten Gleichstrom I'pi durchflossen werden, dessen Wert proportional dem desjenigen Stromes ist, der den
Widerstand des gleichzeitig umgeschalteten Blockes BPE durchfließt.
Eine Zeitschaltvorrichtung, welche es gestattet, den oder die im Verlaufe des Bewertungszyklus geschalteten
Widerstände während einer Zeitdauer wenigstens gleich der des Bewertungszyklus umgeschaltet zu
halten.
Eine Integrationsvorrichtung G, welche die Summe Γ ρ der Ströme Ip/ bildet, die den Bewertungsblock BPR durchfließen.
Und schließlich eine Stromversorgung A2, welche Energie für die Empfangsanordnung liefert.
Aus.dem in den beiden obengenannten deutschen Auslegeschriften beschriebenen Verfahren ergibt sich,
daß, wenn alle Umschaltungsbedingungen erfüllt sind, der «-te Widerstand des Bewertungsblockes BPE und
der äquivalente «-te Widerstand des Bewertungsblockes BPR gleichzeitig und zyklisch umgeschaltet
werden, wobei die Periode der gleichzeitigen Umschaltungen gleich der Periode des Netzes R ist. Die Synchronisation
wird also durch das Netz R selbst herbeigeführt.
Die Arbeitsweise der in F i g. 1 dargestellten Anlage wird besser verständlich, wenn auf die F i g. 2
und 3 Bezug genommen wird, welche jeweils eine Ausführungsform der numerisch-analogen Codiervorrichtung
bzw. der analog-numerischen Decodiervorrichtung darstellen, welche die Übertragung des
Informationsmaßes in Form eines Zuges von Impulsen fester Frequenz gemäß dem natürlichen Binärcode mit
fünf Momenten gestattet.
In F i g. 2 ist der Drei/Sechsphasentransformator Tr1 dargestellt, welcher mit dem Netz R verbunden
ist und an den Punkten I bis VI sechs gleichmäßig um
— phasenverschobene Spannungen liefert.
Mittels Dioden bis d6 wird die Speisegleichspannung für die gesamte Anordnung erzeugt, welche
mittels Zener-Dioden Z1 und Z2 mit gemeinsamem Punkt P auf konstantes Potential geregelt wird.
Die Sechsfachverknüpfungs- Sendeschaltung CEH setzt sich aus sechs Dioden d{ bis d6 zusammen, die
jeweils in Reihe mit den Kollektor-Emitter-Kreisen der Transistoren T1', Ti', T3', Ti', Tb', Tn geschaltet
sind.
Daraus ergibt sich, daß jeder Transistor nur während einem Sechstel des Bewertungszyklus leitend gemacht
wird. Somit wird, wenn er leitend ist, ein Synchronisationsimpuls mit einer Dauer von 1I300 Sekunde (im
Falle eines 50-Hz-Netzes) abgenommen.
Die so erhaltenen fünf ersten Impulse werden verwendet, um die Codierung der Information zu
bewirken, die sich z. B. in Form einer Gleichspannung Um darbietet, die an den Eingang des durch die
Darlington-Schaltung T1 — T2 gebildeten Analogblockes
angelegt wird.
Zu diesem Zweck umfaßt die Vorrichtung fünf Bewertungswege identischen Aufbaus, von denen der
erste weiter unten beschriebene folgendermaßen aufgebaut ist:
In Reihe mit der Verbindung Emitter—Kollektor von T1 liegt der Bewertungssteuerkreis, welcher den
Widerstand R1, die Verbindung Basis—Emitter des Transistors T1" und den Nulleiter N von Tr1 umfaßt.
Parallel zu dem Steuerkreis liegt der Zeitschaltkreis, welcher die Verbindung Emitter—Kollektor des
Transistors Ti1, die Diode D1', die Anordnung R1" bis
C1", deren Zeitkonstante geringfügig größer als die Dauer des Bewertungszyklus ist, und den Nulleiter N
von Tr1 umfaßt.
Der in dicken Linien gezeichnete Bewertungskreis umfaßt in Reihe den Bewertungswiderstand R1', die
Verbindung Emitter—Kollektor des Umschalttransistors T1", dessen Basis mit der Anordnung R1" bis Ci"
verbunden ist, und den Nulleiter N von Tr1.
Die fünf Bewertungswiderstände R1 bis R5' haben
einen gemeinsamen Punkt M, der einen Teil des Ausgangskreises des Analogblockes T1 und Ti bildet.
Dieser Punkt M ist andererseits mit der Basis des Transistors T3 verbunden, welcher das erste Element
des Verstärkers mit den Transistoren T3, T1, Tb bildet.
Der Ausgangskreis dieses Verstärkers ist einerseits mit dem Punkt P und andererseits mit der Basis des
Transistors Ti1 über eine Diode J1" verbunden, die im direkten Sinne eingeschaltet ist.
Schließlich ist der Ti1 und D1 gemeinsame Punkt
über rx mit der Basis des Transistors T6 verbunden, der
normalerweise gesperrt ist und, wenn er leitet, gewährleistet, daß die von dem Sender EHF ständig gelieferte
»Hochfrequenz« F gesendet wird.
Wegen des Vorhandenseins einer in direktem Sinne eingeschalteten Diode d zwischen den Punkten Af
und N hat der Punkt M ein konstantes Potential, und der Strom Ipu welcher in einem geschalteten
Bewertungswiderstand fließt, ist geeicht, wobei sein Wert eine Funktion der Größe des Widerstandes
ist.
Die folgende Tabelle faßt die jeweiligen Werte der Widerstände und der sie durchfließenden geeichten
Ströme zusammen, wobei der den Widerstand mit dem größten Wert durchfließende Strom / zu 1 angenommen
ist.
| Widerstand | |||||||
| R% — 2 R-i | ÄS' = | AR1' | R/ — 8 Ri | Ri' =- UR1' | |||
| Strom | Ip1 = 16/ | IPs = | = Ai | Ipl = 2i | I Ph = i |
Man stellt nunmehr fest, daß die Anordnung mit einer Genauigkeit von ungefähr 3% einen Strom
codieren kann, dessen Wert kleiner als oder gleich 31 ζ ist.
Im folgenden wird der Mechanismus der Codierung erläutert, wobei vom Beginn des Bewertungszyklus
ausgegangen wird.
Die Schalttransistoren T1" bis Ts", die Transistoren
Ti1 bis Ti5, die Transistoren T3, Ti, T5, Te, T1 und Ts
sind im gesperrten Zustand ebenso wie die Transistoren T1 bis T5'.
Die Kapazitäten C1" bis C5" sind entladen.
Der erste am Kollektor von T1 erscheinende Synchronisationsimpuls
wird über R1 an die Basis von T1" übertragen, wodurch dieser für die gesamte Dauer
dieses Impulses, also für V300 Sekunde, leitend gemacht wird.
Der Bewertungskreis ist geschlossen, und der Widerstand R1 wird von Ip1 = 16/ durchflossen. Drei
Ströme können jetzt zum Punkt M gelangen:
1. der von dem Analogblock gelieferte Strom Im;
2. der geeichte Strom Ip1 = 16/;
3. ein abgezweigter Strom Ia,.
Durch Anwendung des Kirchhoffschen Gesetzes für den Punkt M erhält man:
Im + Ia - 16/ = 0, d.h. Ia=16i-Im.
Drei Fälle sind jetzt möglich:
a) Im = 16 /
a) Im = 16 /
Der abgezweigte Strom ist dann Null, und insbesondere die Transistoren T3, Ti, Ts, Ti1 und T6 bleiben im
gesperrten Zustand. Kein Frequenzimpuls wird von EHF ausgesendet, was der Ziffer O entspricht.
b) Jr w < 161, d.h. Id > O
Der von der Stromversorgung gelieferte Strom Ia durchflißet die Diode d, was die Sperrung von T3
verstärkt.
T6 bleibt im gesperrten Zustand, und kein Impuls wird von EHF ausgesendet.
c) Im>16i, d.h. Id < O
55 Der abgezweigte StromZ tJ durchfließt die Verbindung
Basis—Emitter von T3 und wird verstärkt.
Der Kreis Emitter—Basis von Ti1 wird dann über d{ und die Verbindung Emitter—Kollektor von T5
geschlossen. TT1 wird also leitend gemacht. Ein Teil des Stromes h, welcher die Verbindung Emitter—Kollektor
von TY1 durchfließt, wird über r1 an die Basis von T6 übertragen, welcher geöffnet wird und die
Aussendung eines Frequenzimpulses durch EHF hervorruft. Es wird eine Ziffer durch das Netz Tph übertragen.
Gleichzeitig gewährleistet der andere Teil von Ie die Aufladung der Kapazität C1 über die Diode D1.
Nach dem Verschwinden des ersten Synchronisationsimpulses kehrt der Transistor Ti1 in den gesperrten
Zustand zurück; weiter gilt jedoch:
Λ. In den obigen Fällen a) und b) kehrt der Transistor T1" in den gesperrten Zustand zurück, die
Ströme Ip1 und Ia verschwinden, und die Transistoren T3, Ti, T0 und T6 kehren in den gesperrten
Zustand zurück;
2. im obigen Falle c) entlädt sich die Kapazität C1" über R1" in Reihe mit der Verbindung Basis—
Emitter von T1", welcher für wenigstens die Dauer des Bewertungszyklus leitend bleibt.
Der Widerstand R1 bleibt eingeschaltet, und der Strom Ip1 bleibt während der Dauer des Bewertungszyklus bestehen.
Wenn der zweite Impuls am Kollektor von T2' erscheint, wird der Widerstand R2' auf Grund der
gleichen Vorgänge wie oben beschrieben in Tätigkeit gesetzt und von dem Strom Ip2 = 8 i durchflossen.
Es ergeben sich zwei Möglichkeiten:
d) R1 ist nicht mehr angeschlossen [vorstehende Fälle a) und b)] = man vergleicht Im mit dem
Strom Ip2 = 8 i;
e) R1 bleibt angeschlossen [vorstehender Fall c)] = man vergleicht Im mit dem Strom
Ip = Ip1 + Ip2
24 z
usf.
Zusammengefaßt vergleicht man in jedem Augenblick den Meßstrom Im mit der Summe der Ströme I pt,
welche die eingeschalteten Bewertungswiderstände durchfließen.
Wenn
gilt, wird kein Frequenzimpuls von dem Sender EHF ausgesendet, was der Ziffer 0 entspricht.
Wenn
Im >
X IPi
ist, wird ein Frequenzimpuls ausgesandt, was der Ziffer 1 entspricht.
Die folgende Tabelle faßt die numensche Analog-Codifizierung eines beispielsweise gleich 29,5/ angenommenen
Stromes Im zusammen *
|
Bewertungs
weg |
ι Pi | Ic — Int Ip | Ziffer | |
| 1 | 16 z | 16 z | 29,5-16= 13,5 z | 1 |
| 2 | 8/ | 24z | 29,5-24 = 5,5z | 1 |
| 3 | 4z | 281 | 29,5-28 = 1,5z | 1 |
| 4 | 21 | 30 z | 29,5-30 = -0,51 | 0 |
| 5 | i | 29 z | 29,5-29 = +0,5z | 1 |
Die Im — 29,5 i entsprechende Binärzahl wird in
Form des Binärausdruckes 11101 übertragen. Es ist zu bemerken, daß der kleinere Zyklus dieses Ausdruckes
eine geringere Dauer als der Bewertungszyklus hat. Der sechste, durch T1 gelieferte Synchronisationsimpuls bewirkt die Öffnung des Transistors Ts, dessen
Emitter-Kollektor-Kreis über die jeweiligen DiodenD1" bis D5" den Entladungskreis der Kapazitäten C1" bis
C5" schließt.
Auf diese Weise und vor dem Ende des Bewertungszyklus werden die Transistoren T1" bis T5" in den gesperrten
Zustand zurückgebracht ebenso wie die Transistoren Γ3, Ti, T5, Te, Ti1 bis Ti5.
Die Sendeanordnung ist für einen zweiten Bewertungszyklus bereit. Es ist zu bemerken, daß die
Dioden (I1 bis ds", D1 bis D5 und D1 bis D5" die
Entkopplungen zwischen den Bewertungswegen gewährleisten.
Der Analogblock ist also mittels der Spannungsteilerbrücke rs — r8 vorgespannt, um die Spannungsabfälle in der Darlington-Schaltung T1 — T2 zu kompensieren,
wenn Um = 0.
Die auf die beschriebene Weise codierte und durch das Telephonnetz übertragene Information wird durch
die in Fig. 3 dargestellte Empfangsanordnung empfangen und decodiert, welches daraus mittels eines
Meßgerätes G einen proportionalen Wert liefert.
Die Empfangsanordnung umfaßt insbesondere folgende Elemente:
Einen Verstärker AR, der an das Netz Tph angelegt ist und hinter dem ein auf die Frequenz des Zuges von Impulsen abgestimmtes Filter / eingeschaltet ist.
Die empfangene Welle wird durch die Dioden-D1 und D2 zweiweggleichgerichtet, wobei die so gebildete Gleichspannung an die Steuerelektrode eines Thyristors Th angelegt ist, dessen Anoden-Kathoden-Verbindung einen Teil des Steuerkreises der Bewertungswege bildet.
Einen Verstärker AR, der an das Netz Tph angelegt ist und hinter dem ein auf die Frequenz des Zuges von Impulsen abgestimmtes Filter / eingeschaltet ist.
Die empfangene Welle wird durch die Dioden-D1 und D2 zweiweggleichgerichtet, wobei die so gebildete Gleichspannung an die Steuerelektrode eines Thyristors Th angelegt ist, dessen Anoden-Kathoden-Verbindung einen Teil des Steuerkreises der Bewertungswege bildet.
Der Steuerkreis setzt eine Sechsfachverknüpfungs-Empfangsschaltung in Betrieb, die wie folgt aufgebaut
ist:
Ein DreiZ wölfphasentransformator Jr2 ist an das Netz R angeschlossen und liefert an den Punkten I
bis XII zwölf regelmäßig um ~ phasenverschobene
Spannungen. Der Nulleiter JV ist mit der Anode von Th verbunden.
Weiter sind zwölf Transistoren vorgesehen, deren Emitter mit den Punkten I bis XII jeweils über eine Diode d1 bis d12 verbunden sind, wobei die Dioden in direktem Sinne eingeschaltet sind.
Weiter sind zwölf Transistoren vorgesehen, deren Emitter mit den Punkten I bis XII jeweils über eine Diode d1 bis d12 verbunden sind, wobei die Dioden in direktem Sinne eingeschaltet sind.
Ein Stern mit sechs äquivalenten Armen verbindet die Kollektoren der Transistoren geradzahliger Ordnung
mit der Kathode von Th, wobei jeder Arm unter anderem einen Widerstand R1 bis R6 und eine Diode d{
bis d6' umfaßt, wobei die Dioden in direktem Sinne eingeschaltet sind.
Weiter sind sechs Schalttransistoren T1' bis Te' vorgesehen, deren Verbindungen Emitter—Basis jeweils an die Klemmen des einen der Widerstände R1 bis R6 über eine in direktem Sinne eingeschaltete Diode ^1" bis d6" angeschlossen sind.
Der in stark ausgezeichneten Linien dargestellte Bewertungskreis umfaßt nach der Zeichnung:
Weiter sind sechs Schalttransistoren T1' bis Te' vorgesehen, deren Verbindungen Emitter—Basis jeweils an die Klemmen des einen der Widerstände R1 bis R6 über eine in direktem Sinne eingeschaltete Diode ^1" bis d6" angeschlossen sind.
Der in stark ausgezeichneten Linien dargestellte Bewertungskreis umfaßt nach der Zeichnung:
Eine geregelte Spannungsversorgung A2, ein Meßgerät G vom Typ eines Milliamperemeters, das einesteils
mit der einen der Klemmen der geregelten Spannungsversorgung und andererseits mit einer fünf
parallelgeschaltete äquivalente Zweige aufweisenden Anordnung verbunden ist. Diese Zweige umfassen
jeweils einen geeichten Bewertungswiderstand R1 bis R5' und die Verbindung Emitter—Kollektor eines
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Schalttransistors T1" bis T5", die normalerweise im
gesperrten Zustand sind. Der zweite gemeinsame Punkt dieser fünf Zweige ist mit der zweiten Klemme
der geregelten Spannungsversorgung verbunden.
Die Bewertungswiderstände haben Werte, die in der Reihenfolge der Einschaltung gemäß einer geometrischen
Reihe mit dem Verhältnis 2 anwachsen, und werden jeweils von einem Strom I'pt durchflossen, der
proportional dem Strom Ipi ist, der den gleichzeitig geschalteten Bewertungswiderstand in dem Bewertungsblock
BPE in der vorher beschriebenen Sendeanordnung durchfließt.
Die Transistoren T1" bis T5" sind jeweils durch den
Kollektorstrom des entsprechenden Schalttransistors T1 bis T5 gesteuert, und zwar über eine Anordnung R1",
C1" bis R5", C5", deren Zeitkonstante geringfügig
größer als der Bewertungszyklus ist.
Der Betrieb dieser Decodierungsanordnung ist wie folgt:
Die Transistoren T1 bis T12 sind nacheinander während
einer Zeitdauer gleich einem Zwölftel des Bewertungszyklus, d. h. bei einem 50-Hz-Netz Veoo Sekunde,
leitend. Folglich haben die Transistoren von geradzahliger Ordnung T2, Ti, Te, Ts, T10 aufeinanderfolgende
Leitungszeiten gleich einem Zwölftel des Bewertungszyklus, die durch Sicherheitszeiten
gleich einem Zwölftel des Bewertungszyklus getrennt sind.
Die fünf ersten dieser Transistoren T2, Ti, T9, Ts,
T10 werden verwendet, um die Decodierung des durch Tph beförderten und fünf Ziffern enthaltenden »Ausdruckes«
herbeizuführen.
Am Anfang des Bewertungszyklus sind alle Transistoren in gesperrtem Zustand, und der Thyristor Th
ist in gesperrtem Zustand.
Wenn T2 sich im leitenden Zustand befindet, sind zwei Fälle möglich:
a) Die Ziffer 0 wird gleichzeitig durch EHF ausgesendet. Keine Frequenz wird durch AR empfangen,
und Th bleibt ebenso wie die anderen Transistoren im gesperrten Zustand;
b) die Ziffer 1 wird gleichzeitig durch EHF ausgesendet. Die empfangene Frequenz wird durch AR
verstärkt, durch D1 und D2 gleichgerichtet, und
die so erzeugte Gleichspannung bewirkt die Öffnung von Th.
Der Steuerkreis der Bewertungswege, der in Reihe N-Th -Ci1 R1-T 2-Ci2- Wicklung Tr2-N enthält, ist geschlossen.
Die an den Klemmen von entwickelte Spannung ruft gleichzeitig die Leitung von T1 und die Ladung
von C1" hervor.
Der Transistor T1" wird leitend gemacht, und ein Bewertungsstrom
Tp1 fließt in dem Kreis +A2-G-T1"—A2.
Wenn T2 nicht mehr leitend ist, wird die Verbindung Anode—Kathode von Th nicht mehr gespeist, und der
Thyristor sperrt ebenso wie T1'.
Der Kondensator C1" entlädt sich über die Verbindung Basis—Emitter von T1" und gewährleistet die
Leitung von T1" während einer Zeitdauer, die größer als die des Bewertungszyklus ist.
Das Meßinstrument G erfährt eine Auslenkung proportional Γ P1.
Der Transistor Ti wird um Veoo Sekunde später leitend, und die Rückkehr zu den vorstehenden Fällen
a) und b) ist erfolgt.
Am Ende des Bewertungszyklus wird das Meßinstrument von dem Strom
Γ ρ = X Vpi
durchflossen, welcher in den im Verlauf des Bewertungszyklus geschalteten Widerständen fließt, d. h.
Γ ρ = kl ρ = KUm.
Man sieht also, daß G eine kontinuierliche Messung des Informationsmaßes so durchführt, welches sich
ohne merklichen Einfluß auf den Meßwert langsam verändern kann, vorausgesetzt, daß die Änderung eine
Frequenz hat, die sehr viel kleiner als die des Bewertungszyklus ist.
Es sei bemerkt, daß die entsprechenden Bewertungswiderstände nur während VeooSekunde gleichzeitig,
eingeschaltet sind, während der Bewertungswiderstand der numerisch-analogen Codiervorrichtung V300 Sekunde
eingeschaltet ist. Auf diese Weise wird jede Uber schneidung auf einanderf olgender Wege vermieden.
Die Anordnungen gemäß der Erfindung sind statisch also sehr robust und von einer großen Verläßlichkeit.
Sie erfordern keine Synchronisationsvorrichtung (Uhr), welche schwierig zu verwirklichen ist, und erfordern
für jede Sende- oder Empfangsanordnung minimal nur eine Verbindung mit dem dreiphasigen Energieversorgungs-Wechselstromnetz.
Die Anordnungen gemäß der Erfindung sind gut für die Übertragung von Informationen geeignet, die sich
in Form eines langsam veränderlichen polarisierten Stromes darbieten, wobei sich der Analogblock auf
einen Verstärker reduziert, ja sogar weggelassen werden kann.
Die Anordnungen umfassen nur wenige geeichte Elemente, was ihre Verläßlichkeit erhöht.
Weiter gestatten die Anordnungen gemäß der Erfindung in besonderen Fällen eine einfache Alarmsteuerung
mit mehreren Niveaus.
Wenn man die folgende Tabelle betrachtet:
| Informationsniveau | Ip | Binärer Ausdruck |
| 1 | 31/ | 11 111 |
| V2 | 16/ | 10 000 |
| V* | 8/ | 01000 |
| V8 | 4/ | 00100 |
| Vie | 2/ | 00 010 |
stellt man fest, daß das Niveau 1I2 dem Erscheinen
der Ziffer 1 am Anfang des Ausdruckes, das Niveau 1I1 dem Erscheinen der Ziffer 1 an zweiter Stelle des
binären Ausdruckes usw. entspricht.
Es genügt also, einen durch den Strom I'pi (oder durch die entsprechende Ziffer) gesteuerten Alarm
vorzusehen, um zu wissen, daß das Niveau »16/« oder »V2 Information« erreicht oder überschritten ist. Dieses
kann besonders einfach z. B. durch Anschluß einer Signallampe an die Klemmen von R1 oder von R1
geschehen.
Es ist noch zu bemerken, daß die fünf ersten Synchronisationsimpulse allein verwendet werden, um
die Codierung und Decodierung der Information zu gewährleisten, während der sechste dazu dienen kann,
mit der gleichen Vorrichtung eine weitere Information des Typs JA — NEIN zu übertragen.
Claims (11)
1. Verfahren zur elektrischen Übertragung einer durch die Größe eines Gleichstromes bestimmter
Polarität dargestellten Information mittels eines Senders und eines Empfängers, die beide auf eine
gleiche Folge von n, vom gleichen Netz gelieferten periodischen Bezugssignalen bezogen sind, deren
Stellen innerhalb der Bezugsperiode fest sind, wobei das übertragene Signal aus aufeinanderfolgenden
Vergleichen zwischen dem die zu übertragende Information darstellenden Gleichstrom und einer
Summe geeichter Gleichströme gewonnen ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf der
Sendeseite
durch jedes der (n — 1) ersten periodischen Bezugssignale ein Vergleichselement (Ri') umschaltbar
ist, das im eingeschalteten Zustand von einem geeichten Gleichstrom (Ipi) durchflössen
ist,
die Summe (Ip) der geeichten Gleichströme zum Zwecke der Codierung mit einem der zu
übertragenden Information entsprechenden Strom (Im) verglichen ist,
je nach der sich aus dem Vergleich ergebenden Richtung des Differenzstromes (U) aus Meßstrom
(Im) und der Summe der geeichten Gleichströme (Ip) einerseits die kurzzeitige
Aussendung einer Hochfrequenzschwingung auslösbar ist oder nicht und andererseits die
Umschaltung des im Augenblick des Vergleichs zuletzt eingeschalteten Vergleichselementes
(Ri') aufrechterhalten ist oder nicht,
mittels des letzten periodischen Bezugssignals alle im umgeschalteten Zustand gehaltenen
Vergleichselemente (Ri') in den nicht umgeschalteten Zustand rückgesetzt sind, wobei
die Information durch die im Laufe einer Periode der Bezugssignale des Netzes kurzzeitig
ausgesandten Hochfrequenzschwingungen in an sich bekannter Weise als binärer Ausdruck dargestellt ist,
und daß auf der Empfangsseite
in gleicher Weise wie auf der Sendeseite das Fließen geeichter Gleichströme (Ipi) durch
Öffnung mindestens eines von (n — 1) Gattern (Th, T2, Ti, ... T12) bewirkbar ist, die bei
gleichzeitigem Auftreten des Empfanges einer kurzzeitigen Hochfrequenzschwingung und des
ihm zugeordneten der (n — 1) ersten periodischen Bezugssignale betätigbar sind,
die Gatter während des Zeitraumes, der mindestens der Periode der Bezugssignale entspricht,
geschlossen bzw. offen haltbar sind und
als die Information darstellender Wert die Summe der geeichten Gleichströme (Ip') genommen
ist, die durch den bzw. die geöffneten Gatter bestimmt ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Werte der auf der Empfangsseite
auslösbaren geeichten Gleichströme (Ipi) proportional zu den Werten der geeichten Gleichströme
(Ipi) sind, die die entsprechenden eingeschalteten Vergleichselemente (Ri') auf der Sendeseite durchfließen.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das die periodischen Bezugssignale liefernde Wechselstrom-Energieversorgungsnetz ein Dreiphasennetz (R) ist.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß sechs periodische Bezugssignale vorgesehen sind.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die fünf ersten Bezugssignale auf der
Sendeseite jeweils die Umschaltung eines Vergleichselementes (Ri') steuern, während das sechste
Bezugssignal die Entsperrung aller im Verlaufe der Periode der Bezugszeit gesperrten, umgeschalteten
Vergleichselemente steuert.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerung der Gatter (Th, T2, Ti, T12)
auf der Empfangsseite bezüglich der zugeordneten Bezugssignale auf der Empfangsseite mit einer
Verzögerung bei der Öffnung und mit einer Voreilung bei der Schließung erfolgt.
7. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichselemente auf der Sende- und auf der Empfangsseite
geeichte Widerstände (Ri') sind, deren Werte in der Reihenfolge der Umschaltung nach
einem geometrischen Gesetz mit dem Verhältnis 2 anwachsen und die parallel zwischen zwei Punkte
(P, M, -A2, +A2) konstanten Potentials geschaltet sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung jedes Vergleichselementes
(Ri') auf der Sendeseite über die Emitter-Kollektor-Verbindung eines Schalttransistors
(77") erfolgt, der durch das an seine Basis angelegte zugeordnete Bezugssignal leitend gemacht
ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Strom, der sich
aus dem Vergleich zwischen dem die Information darstellenden Gleichstrom (Im) und der Summe
der die umgeschalteten Vergleichselemente (Ri') durchfließenden geeichten Gleichströme (Ιρϊ) ergibt,
bei Aufweisen einer bestimmten Richtung die Leitung eines als Schalter in den Ausgangskreis
eines Oszillators (EHF) geschalteten Transistors (Te) herbeiführt, wobei der Oszillator dauernd eine feste
Hochfrequenz liefert.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Sperrung eines Vergleichselementes (Ri') auf der Sendeseite durch eine mit der Basis des entsprechenden
Schalttransistors (Ti") verbundene Widerstands-Kapazitäts-Anordnung (Ri", Ci") gewährleistet
ist, die von dem sich bei dem Vergleich ergebenden Strom gespeist wird, wenn dieser einen
bestimmten Richtungssinn besitzt.
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR1238367X | 1964-10-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1238367B true DE1238367B (de) | 1967-04-06 |
Family
ID=9677765
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC37200A Pending DE1238367B (de) | 1964-10-16 | 1965-10-15 | Verfahren und Vorrichtung zur elektrischen UEbertragung einer durch die Groesse eines Gleich-stromes bestimmter Polaritaet dargestellten Information |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1238367B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE899918C (de) * | 1938-05-25 | 1953-12-17 | Aeg | Nach einem Kompensationsverfahren arbeitender Frequenzmesser |
| DE1046680B (de) * | 1957-03-20 | 1958-12-18 | Hagenuk Neufeldt Kuhnke Gmbh | Schaltungsanordnung zur Verwandlung der in einem mehrstelligen, reflektierten binaeren Codesystem dargestellten Zahlenwerte in proportionale elektrische Spannungen durch lichtelektrische Abtastung |
-
1965
- 1965-10-15 DE DEC37200A patent/DE1238367B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE899918C (de) * | 1938-05-25 | 1953-12-17 | Aeg | Nach einem Kompensationsverfahren arbeitender Frequenzmesser |
| DE1046680B (de) * | 1957-03-20 | 1958-12-18 | Hagenuk Neufeldt Kuhnke Gmbh | Schaltungsanordnung zur Verwandlung der in einem mehrstelligen, reflektierten binaeren Codesystem dargestellten Zahlenwerte in proportionale elektrische Spannungen durch lichtelektrische Abtastung |
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