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DE1238266B - Rebenauszugsvorrichtung fuer Hopfenpflueck-maschinen mit mindestens zwei Pflueckwalzen und einer Rebenauszugskette - Google Patents

Rebenauszugsvorrichtung fuer Hopfenpflueck-maschinen mit mindestens zwei Pflueckwalzen und einer Rebenauszugskette

Info

Publication number
DE1238266B
DE1238266B DE1962W0038560 DEW0038560A DE1238266B DE 1238266 B DE1238266 B DE 1238266B DE 1962W0038560 DE1962W0038560 DE 1962W0038560 DE W0038560 A DEW0038560 A DE W0038560A DE 1238266 B DE1238266 B DE 1238266B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vine
pull
chain
rollers
drum
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1962W0038560
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Deml
Anton Wolf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WOLF STAHLBAU KG
Original Assignee
WOLF STAHLBAU KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WOLF STAHLBAU KG filed Critical WOLF STAHLBAU KG
Priority to DE1962W0038560 priority Critical patent/DE1238266B/de
Publication of DE1238266B publication Critical patent/DE1238266B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D46/00Picking of fruits, vegetables, hops, or the like; Devices for shaking trees or shrubs
    • A01D46/02Picking of fruits, vegetables, hops, or the like; Devices for shaking trees or shrubs of hops

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

DEUTSCHES WTTGSSt PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT Deutsche Kl.: 45 f -19/02
Nummer: 1 238 266
Aktenzeichen: W 38560 III/45 f
1 238 266 Anmeldetag: 30.August 1962
Auslegetag: 6. April 1967
Die Erfindung bezieht sich auf Rebenauszugsvorrichtungen für Hopfenpflückmaschinen mit mindestens einem im wesentlichen horizontal gelagerten Pflückwalzenpaar und einem Einzugsarm, einer einzigen umlaufenden endlosen Kette, die schräg zu den Achsen der Pflückwalzen verläuft und an der Rebenmitnehmer angebracht sind, welche die von Hand zugeführten Hopfenreben an deren einem Ende erfassen, durch die Maschine führen und auf der der Einzugsseite entgegengesetzten Seite nach dem Abpflücken automatisch abwerfen.
Bei derartigen bekannten Maschinen wird die umlaufende endlose Kette schräg zu den Achsen der Walzen geführt, damit erreicht wird, daß während des Durchziehens durch die Pflückwalzen die Reben von der einen kettenführenden Seite zur gegenüberliegenden Seite wandern. Da die Hopfenreben normalerweise etwa 5 bis 6 m lang sind, ist es notwendig, daß der die Kette aufnehmende Rebenauszugsarm eine Länge erhält, die größer als 5 bis 6 m — von der letzten Pflückwalze ab gemessen — ist, damit die Rebe vollständig aus den Pflückwalzen herausgezogen wird. Dieser lange Rebenauszugsarm bedingt einen nicht unwesentlichen Mehraufwand bei der Konstruktion der gesamten Maschine. Neben dem größeren Aufwand an Material braucht dieser lange Auszugsarm erheblich mehr Platz zum Unterstellen, was besonders bei Kleinpflanzern mit nur geringen Unterstellmöglichkeiten immer wieder auf Schwierigkeiten stößt. Ferner ist der Aufbau der Maschine dadurch komplizierter, daß der lange Auszugsarm aufwendige und kräftige Abstützungen benötigt.
Würde man den Rebenauszugsarm verkürzen und die Rebenausklinkung bereits dann vornehmen, wenn sich noch ein Teil der Rebe zwischen den Pflückwalzen befände, würde die Rebe von den Pflückwalzen wieder zurück und in die Pflückvorrichtung hineingezogen werden.
Um die gesamte Länge des Rebenauszugsarmes zu verkürzen, hat man bereits versucht, statt nur in die Länge durch Abknickung nach links oder rechts in die Breite zu gehen, um so zumindest die Baulänge zu vermindern. Eine Einsparung an Material erbrachte diese Lösung jedoch nicht, vielmehr wurde der Materialaufwand noch höher als beim geraden +5 Auszugsarm. Der Platzbedarf konnte dabei nur unwesentlich verringert werden.
Durch die Verkürzung des Auszugsarmes wurde aber auch eine Verschiebung der Pflanzen von der einen zur anderen Seite verhindert. Zumindest wurde die Verschiebung entsprechend so weit verkürzt, wie der Auszugsarm verkürzt wurde, wenn der günstigste Rebenauszugsvorrichtung für Hopfenpflückmaschinen mit mindestens zwei Pflückwalzen und einer Rebenauszugskette
Anmelder:
Wolf Stahlbau K. G., Geisenfeld (Obb.)
Als Erfinder benannt:
Erich Demi,
Anton Wolf, Geisenfeld (Obb.)
Winkel der schräg verlaufenden Kette zu den Pflückwalzen beibehalten werden sollte. Die Reben konnten also nicht mehr über die gesamte Breite der Pflückwalzen wandern. Um bei einem geknickten, gekürzten Arm eine Verschiebung der Pflanzen trotzdem zu erreichen, hatte man zusätzliche Hilfsmittel wie Förderschnecken eingebaut. Neben dem erhöhten Materialaufwand hat diese Lösung jedoch auch den Nachteil, daß das zusätzliche Rebenverschiebungsorgan, z. B. in Form einer Förderschnecke oder einer Förderkettee immer wieder ein Wickeln der bereits abgeernteten Reben verursachte, so daß dieser Bauart in ihrer praktischen Anwendung keinerlei Bedeutung zukam.
Ferner ist bereits eine Vorrichtung zum Ernten von Hopfen od. dgl. bekannt, bei der das Auszugswalzenpaar und die Pflücktrommeln parallel zueinander verlaufen und das Auszugswalzenpaar nicht zu einer seitlichen Verschiebung der Hopfenreben beitragen kann. Für dieses seitliche Verschieben sind im Fall der bekannten Anordnung zusätzliche Hilfsmittel, wie z. B. Förderschnecken oder Förderketten, vorgesehen; dabei tritt jedoch der Nachteil auf, daß neben dem höheren Materialaufwand zusätzliche Rebenverschiebungsorgane ein Verwickeln der gepflückten Reben verursachen, was dazu führt, daß die praktische Ausführung zu kompliziert wird. Ferner weist eine derartige bekannte Maschine keinen Rebenauszugsarm auf.
Aufgabe der Erfindung ist es, die aufgezeigten Mängel zu vermeiden und eine Auszugsvorrichtung zu schaffen, bei der nur ein im Vergleich zu bekannten Anordnungen kurzer Auszugsarm erforderlich ist, die Reben aber nach dem Ausklinken sowohl vorwärts als auch seitlich verschoben werden.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß hinter den Pflückwalzen ein an sich bekanntes
709 548/93

Claims (2)

Auszugstrommelpaar vorgesehen ist, dessen Achsen schräg zu den Achsen der Pflückwalzen und etwa senkrecht zur Rebenauszugskette angeordnet sind. Zweckmäßigerweise werden dabei die Auszugstrommeln gegenüber der Rebenauszugskette mit einer unterschiedlichen Geschwindigkeit angetrieben. Dadurch wird bei einem schnelleren Lauf der Transporttrommeln die Rebe gegenüber den Rebenbefestigungsvorrichtungen noch zusätzlich nach vorn verschoben und ausgehängt, während bei einem langsameren Lauf und einer dadurch bedingten geringeren Wanderungsgeschwindigkeit der Rebe das umgebogene Rebenende zwangläufig geradegerichtet und die Rebe rückwärts ausgelöst wird. In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles dargestellt. F i g. 1 zeigt die Pflückmaschine in Seitenansicht, Fig. 2 eine Aufsicht auf Fig. 1. Die Hopfenpflückmaschine ist mit den Pflückwalzen 1 versehen, schräg zu deren Achse die Transportkette 2 umläuft, die die Reben 3 in Pfeilrichtung durch die Pflückwalzen zieht. Unmittelbar vor der Freigabestelle vor dem Umlenkrad 4 ist das Auszugstrommelpaar mit der Transporttrommel 5 und der Niederhaltetrommel 6 so angeordnet, daß die Achsen des Auszugstrommelpaares schräg zu den Achsen der Pflückwalzen liegen. Die Reben werden vor dem Ausklinken aus den an der Transportkette vorgesehenen Klemmvorrichtungen vom Auszugstrommelpaar 5, 6 erfaßt und weitertransportiert. Durch die Schrägstellung der Auszugstrommeln relativ zu den Pflückwalzen werden die Reben nicht im rechten Winkel durch die Auszugstrommeln gezogen, so daß sich bei jeder Umdrehung der Auszugstrommeln 5, 6 eine Verschiebung auf die der Kette gegenüberliegende Seite zu ergibt. Die Reben werden somit nicht nur nach vorn, sondern während der Vorwärtsbewegung auch gleichzeitig seitlich verschoben. Diese Überlagerung von Vorwärtszug mit gleichzeitiger Verschiebung zur anderen Seite hin ergibt die gleiche Wirkung wie eine Anordnung mit einem langen Auszugsarm, wobei allerdings in ersterem Fall der Materialaufwand und der beanspruchte Platz erheblich geringer sind. Die Transporttrommel 5 wird mit einer Geschwindigkeit angetrieben, die größer oder kleiner als die der Transportkette 2 ist. Ist die Geschwindigkeit der Transporttrommel 5 größer als die der Kette 2, so wird die Rebe gegenüber der Rebenbefestigungsvorrichtung an der Freigabestelle nach vorn verschoben und mit Sicherheit aus der Befestigungsvorrichtung entfernt. Dreht sich die Transporttrommel 5 jedoch mit kleinerer Geschwindigkeit als die Kette 2, wird der Haken an dem Rebenende ausgezogen und die Rebe damit ebenfalls von der Rebenbefestigungsvorrichtung befreit; die Transporttrommel 5 und die Niederhaltetrommel 6 liegen senkrecht zur Kette, damit die Rebe nach ihrem Loslösen in Achsrichtung dieser Trommel von der Kette wegbefördert wird und zur Seite abgeworfen werden kann. Patentansprüche:
1. Rebenauszugsvorrichtung für Hopfenpflückmaschinen mit mindestens zwei Pflückwalzen und einer Rebenauszugskette, welche schräg zu den Achsen der Pflückwalzen verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß hinter den Pflückwalzen (1) ein an sich bekanntes Auszugstrommelpaar (5, 6) vorgesehen ist, dessen Achsen schräg zu den Achsen der Pflückwalzen und etwa senkrecht zur Rebenauszugskette (2) angeordnet sind.
2. Rebenauszugsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auszugstrommeln (5, 6) gegenüber der Rebenauszugskette (2) mit einer unterschiedlichen Geschwindigkeit angetrieben werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches GebrauchsmusterNr. 1802 916.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 548/93 3.67 ® BundesdrucKerei Berlin
DE1962W0038560 1962-08-30 1962-08-30 Rebenauszugsvorrichtung fuer Hopfenpflueck-maschinen mit mindestens zwei Pflueckwalzen und einer Rebenauszugskette Pending DE1238266B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1802916A1 (de) * 1968-10-14 1970-05-27 Kautex Werke Gmbh Vorrichtung zum Herstellen von Hohlkoerpern aus thermoplastischem Kunststoff im Blasverfahren

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1802916A1 (de) * 1968-10-14 1970-05-27 Kautex Werke Gmbh Vorrichtung zum Herstellen von Hohlkoerpern aus thermoplastischem Kunststoff im Blasverfahren

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