DE12376C - Keimapparat - Google Patents
KeimapparatInfo
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- DE12376C DE12376C DENDAT12376D DE12376DA DE12376C DE 12376 C DE12376 C DE 12376C DE NDAT12376 D DENDAT12376 D DE NDAT12376D DE 12376D A DE12376D A DE 12376DA DE 12376 C DE12376 C DE 12376C
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- Germany
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- malt
- germinator
- chamber
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12C—BEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
- C12C1/00—Preparation of malt
- C12C1/125—Continuous or semi-continuous processes for steeping, germinating or drying
- C12C1/13—Continuous or semi-continuous processes for steeping, germinating or drying with vertical transport of the grains
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12C—BEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
- C12C1/00—Preparation of malt
- C12C1/027—Germinating
- C12C1/033—Germinating in boxes or drums
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Description
1880.
Klasse 6.
QUIRI & CO. in SCHILTIGHEIM bei STRASSBURG. Keimapparat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Juli 1880 ab.
Der Zweck bei der Construction des nachstehend beschriebenen Keimapparates ist, einen
mechanischen Apparat herzustellen, bei welchem mechanische Bewegungen soviel wie möglich
ausgeschlossen sind, und der zugleich die Fabrikation in hohen Schichten zu jeder Jahreszeit,
in jedem beliebigen Gebäude und ohne mechanisches Umschaufeln oder Wenden gestatten
soll.
In der Zeichnung ist Fig. 1 eine äufsere verticale
Ansicht, theilweise im Schnitt,
Fig. 2 ein Grundrifs,
Fig. 3 Längsschnitt eines Faches mit zwei Doppelschiebern, und
Fig. 4 ein Grundrifs zu Fig. 3.
Der Apparat besteht aus einem viereckigen Thurm A von entsprechender Höhe, welcher
unten und oben geschlossen ist. Im oberen Theile befindet sich die Einladungsöffhung mit
dem Deckel m, unten die Entleerungsöffhung für das grüne Malz. In entsprechenden Zwischenräumen
von einander sind Scheidewände a a aus gelochtem Blech angebracht, welche den
Apparat in 12 Fächer theilen. Dieselben können entweder trichterförmig construirt sein oder aus
vier gegen einander geneigten Flächen oder auch nur aus zwei geeigneten Flächen bestehen.
In der Mitte befinden sich Schieber oder Klappen b, ebenfalls aus gelochtem Blech, welche
vermittelst der an den Stellrädern c befindlichen Schraubenspindeln geöffnet und geschlossen werden
können.
Auf beiden Seiten des Malzthurmes befinden sich die Luftkanäle B und C, welche mit den
Malzkammern durch Zwischenkanäle in Verbindung stehen, und zwar führen nach B die
Zwischenkanäle /, nach C die Kanäle g. Diese Kanäle sind so angeordnet, dafs immer ein
Kanal g in die darunterliegende Abtheilung mündet; nur in die unterste Kammer tritt unten
ein Kanal / und oben ein Kanal g ein.
Im Fufse des Hauptkanales C ist ein Ex-' haustor F aufgestellt, der, durch irgend einen
Motor betrieben, die Luft aus dem Apparate heraussaugt. Durch den Kanal D steht der\
Hauptkanal B mit der äufseren Luft in Verbindung.
Die Treppe k und die Zwischenböden / ermöglichen
den Arbeitern die Beaufsichtigung des Apparates. Jede Malzkammer ist mit einem Mannloch versehen, das durch ein Glasfenster
geschlossen wird.
Die Functionirung des Apparates ist folgende: Durch die Einladungsöffhung m wird die eingeweichte
Gerste ca. 55 bis 60 cm hoch in die oberste Kammer geschüttet und der Exhaustor F in Betrieb gesetzt. Derselbe saugt
die Luft aus C, infolge dessen durch den ganzen Apparat eine gleichmäfsige Luftströmung entsteht,
deren Temperatur durch die in den Zwischenkanälen angebrachten Thermometer i
angezeigt wird, und die man durch Zuführung von erwärmter oder durch Eis oder Verdunstung abgekühlter
Luft durch den Kanal E reguliren kann. Durch die eigenthümliche Anordnung
der Zwischenkanäle / und g ist der Luftzug gezwungen, die Gerstenlage von oben nach unten
und von unten nach oben zu durchdringen, wie es die Pfeile angeben. Die Stärke der für
jede Kammer nöthigen Luftströmung läfst sich durch Stellung der Drehklappen h reguliren.
Nach zwölfstündiger Ventilation läfst man die Gerste durch Oeffnen der Klappe b in die nächsttiefere
Kammer fallen und schüttet von neuem oben auf und so fort, bis der ganze Apparat gefüllt
ist. Auf diese Weise ist man im Stande, alle zwölf Stunden eine der Gröfse der Malzkammern
entsprechende Quantität Malz aus der untersten Kammer in den Kippwagen 11 zu füllen
und einen continuirlichen Betrieb zu erzielen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Keimapparat für continuirlichen Betrieb, bestehend aus einer Anzahl über einander liegender Malzkammern, in welchen durch eigenthümliche Anordnung der Luftzuführungskanäle ein permanenter, gleichmäfsiger Luftstrom durch die Gerstenlage erzeugt wird.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE12376C true DE12376C (de) |
Family
ID=289591
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT12376D Active DE12376C (de) | Keimapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE12376C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1019631B (de) * | 1952-07-10 | 1957-11-21 | George J Meyer Malt & Grain Co | Kornmaelzerei-Anlage |
-
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- DE DENDAT12376D patent/DE12376C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1019631B (de) * | 1952-07-10 | 1957-11-21 | George J Meyer Malt & Grain Co | Kornmaelzerei-Anlage |
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