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DE1237014B - Fahrbarer Lader, insbesondere Schaufelradlader, zum Aufnehmen und Abfoerdern von Schuettgut - Google Patents

Fahrbarer Lader, insbesondere Schaufelradlader, zum Aufnehmen und Abfoerdern von Schuettgut

Info

Publication number
DE1237014B
DE1237014B DE1963B0074175 DEB0074175A DE1237014B DE 1237014 B DE1237014 B DE 1237014B DE 1963B0074175 DE1963B0074175 DE 1963B0074175 DE B0074175 A DEB0074175 A DE B0074175A DE 1237014 B DE1237014 B DE 1237014B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
loader
bridge
legs
belt
leg
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1963B0074175
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Pelzer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Original Assignee
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH filed Critical Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Priority to DE1963B0074175 priority Critical patent/DE1237014B/de
Publication of DE1237014B publication Critical patent/DE1237014B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F7/00Equipment for conveying or separating excavated material
    • E02F7/02Conveying equipment mounted on a dredger

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

  • Fahrbarer Lader, insbesondere Schaufelradlader, zum Aufnehmen und Abfördern von Schüttgut Die Erfindung bezieht sich auf einen fahrbaren Lader, insbesondere Schaufelradlader, mit einem Abwurfausleger oder einer Bandbrücke, der bzw. die zwischen Beinen eines gegenüber dem Fahrwerkunterbau des Laders nicht schwenkbaren Ladergerüstes längs verschiebbar und seitwärts schwenkbar abgestützt ist.
  • Bei einem mit dem Patent 1 219 399 vorgeschlagenen Lader dieser Art ist eine Bandbrücke innerhalb einer Öffnung des fest auf dem Fahrwerkunterbau angebrachten Ladergerüstes nur begrenzt seitwärts schwenkbar. Sie kann daher aus ihrer Lage beim Förderbetrieb, in welcher sie sich quer zur Fahrtrichtung des Laders und quer zu einer Lagerplatzbandstraße erstreckt, nicht innerhalb des Lagergerüstes um etwa 900 hin eine wenigstens annähernd mit der Fahrtrichtung des Laders übereinstimmende Lage geschwenkt werden, wie es für einen Ortswechsel des Laders zweckmäßig wäre. Man muß daher, wenn der Lader an eine andere Einsatzstelle auf dem Lagerplatz fahren und dabei die Bandbrücke mitnehmen soll, diese völlig aus dem Ladergerüst herausziehen. Das herausgezogene Ende der Bandbrücke hängt dann entweder am Arbeits- oder Gegengewichtsausleger des Laders, oder es wird auf einem zusätzlichen über der B andstraße fahrbaren Stützwagen abgelegt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem fahrbaren Lader der eingangs genannten Art den Übergang vom Förderbetrieb zu dem einem Ortswechsel dienenden Fahrbetrieb des Laders und umgekehrt so zu gestalten, daß er mit einem möglichst kleinen Zeitaufwand vollzogen werden kann.
  • Das wird dadurch erreicht, daß zwei Beine des Ladergerüstes an einander diagonal gegenüberliegenden Ecken des Fahrwerkunterbaues angeordnet sind und wenigstens eine weitere Ecke des Fahrwerkunterbaues kein Bein des Ladergerüstes aufweist und daß der Abwurfausleger bzw. die Bandbrücke sowohl in der Lage quer zur Fahrtrichtung des Laders als auch in einer wenigstens annähernd mit der Fahrtrichtung übereinstimmenden Lage zwischen den beiden Beinen so viel Spielraum hat, daß er bzw. sie von der einen Lage in die andere über die kein Bein des Ladergerüstes aufweisende Ecke des Fahrwerkunterbaues hinweg schwenkbar ist.
  • Beispielsweise hat das Ladergerüst nur zwei einander diagonal gegenüberliegende Beine. Es ist aber auch möglich, daß es außer diesen noch ein drittes Bein aufweist und der Abwurfausleger bzw. die Bandbrücke aus dem Zwischenraum zwischen dem dritten Bein und jedem der beiden anderen Beine herausziehbar ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine aus einem Schaufelradauslader, einer Bandstraße und einer Bandbrücke bestehende Einrichtung in einem Querschnitt durch die Bandstraße im Förderbetrieb, F i g. 2 die zugehörige Draufsicht unter Weglassung tragender Bauteile und F i g. 3 dieselbe Einrichtung in einem waagerechten Schnitt durch den Bock des Laders beim Übergang zum Ortswechsel des Laders.
  • Der Schaufelradlader hat ein als Zweiraupenfahrwerk ausgebildetes Untergestell 1, auf dem sich ein Bockgerüst 2 von rechteckiger Grundfläche erhebt, das an drei Ecken je ein Stützbein 3, 4, 5 aufweist.
  • Das Bockgerüst 2 trägt unter Vermittlung eines Schwenkkranzes 6 einen Oberbau 7, auf dem in zwei Lagern 8 mit waagerechter Achse eine Wippe 9 gelagert ist. Der eine Schenkel der Wippe bildet den Ausleger für das Schaufelrad 10, während der andere Schenkel ein Gegengewicht 11 trägt. Gemäß F i g. 1 und 2 hat der Lader eine Fahrtrichtung parallel zu der Bandstraßel2. Senkrecht hierzu erstreckt sich die Bandbrücke 13. Diese ist mit einem Ende längsverschiebbar auf einem Rollenbettl4 gelagert, das auf dem Fahrwerkunterbau in einem Kugelgelenk 15 abgestützt ist. Dabei ist die Bandbrücke 13 mit Spiel zwischen den beiden Beinen 3, 4 hindurchgesteckt, die sich auf der von der Bandstraße 12 abgewandten Seite des Bockgerüstes 2 befinden. Von der dritten StützeS, die sich an der einen, der Bandstraße 12 zugewandten Ecke des Bockgerüstes 2 befindet, hat die Bandbrücke 13 einen gewissen Abstand. Die andere, der Bandstraße 12 zugewandte Ecke des Bockgerüstes 2, weist kein Bein auf.
  • Das andere Ende der Bandbrückel3 stützt sich auf einen die Bandstraße 12 überbrückenden Aufgabewagen 16. Dies geschieht mit Hilfe zweier Lager 17, mit quer zur Brückenlängsrichtung liegender Achse und mittels eines die Lager 17 tragenden Drehkranzes 18. Bei dem Förderbetrieb nach F i g. 1 und 2 wird das von dem Schaufelrad 10 aufgenommene Gut über ein in der Wippe 9 liegendes Band 19 zur Schwenkmitte des Laders gebracht und dort durch den Schwenkkranz 6 hindurch auf das Band 20 der Brücke 13 abgeworfen. Dieses gibt das Gut durch den Drehkranz 18 hindurch auf die Bandstraße 12 ab.
  • Die Bandbrücke 13 kann während des Förderbetriebes je nach der Stellung des Aufgabewagens 16 gegenüber dem Lader aus der in F i g. 2 dargestellten Mittellage heraus zwischen den Beinen 3 und 4 nach beiden Seiten um etwa 150 verschwenkt werden. Die Entfernung zwischen dem Lader und der Bandstraße kann entsprechend der Längsverschiebbarkeit der Bandbrücke 13 innerhalb des Bockgerüstes 2 in weiten Grenzen geändert werden.
  • Wenn der Lader an eine andere, weit entfernte Stelle des Lagerplatzes befördert werden soll, wird durch Hin- und Herfahren und gleichzeitiges entsprechendes Lenken des Laders dessen Abstand von der Bandstraße 12 so vergrößert, daß das von der Bandstraße abgewandete Ende der Bandbrücke 13 aus der Öffnung zwischen den Beinen 3 und 4 heraus völlig in das Innere des Bockgerüstes 2 hineintritt.
  • Alsdann wird das Fahrwerk des Laders, das mit seinen entsprechend steuerbaren Raupen auf der Stelle gedreht werden kann, um 900 im Uhrzeigerdrehsinn gedreht. Es geht hierbei aus der in Fig. 3 mit schwachen strichpunktierten Linien angedeuteten Ausgangslage in die in Fig.3 mit kräftigen strichpunktierten Linien dargestellte Lage über. Diese Schwenkung kann ungehindert von dem Bockgerüst 2 erfolgen, weil die Ecke des Bockgerüstes 2, durch welche bei der Schwenkung des Fahrwerks die Bandbrücke 13 hindurchtritt, kein Bein aufweist. Die Fahrtrichtung des Laders fällt nunmehr mit der Längsrichtung der Bandbrücke 13 zusammen. Darauf kann der Lader in die in Fig.3 mit ausgezogenen Linien dargestellte Lage gefahren werden, in der die Bandbrücke 13 beiderseits aus dem Bockgerüst 2 hinausragt.
  • Wenn die Brücke 13, wie es in Fig. 3 dargestellt ist, auf der Seite der Bandstraße mit einer größeren Länge gegenüber dem Bockgerüst vorsteht als auf der entgegengesetzten Seite, kann es zweckmäßig sein, die Bandbrücke an der in Fahrtrichtung eingeschwenkten Wippe aufzuhängen, z. B. an dem das Schaufelrad 10 tragenden Teil. Die Aufhängung kann mittels einer an dem Ausleger verfahrbaren Katze oder mittels eines eine Laufbahn an der Bandbrücke unterstützenden Rollenschlittens erfolgen, der an dem Ausleger in einiger Entfernung von der Mitte des Laders aufgehängt ist.
  • Mittels eines Hebezeuges, das zweckmäßig mit den erwähnten Aufhängemitteln kombiniert ist, kann die Bandbrücke 13 von dem Aufgabewagen 16 abgehoben werden, nachdem die Gelenke 17 gelöst wor- den sind. Danach wird der Lader mit der Bandbrücke in Richtung parallel zur Bandstraße gewendet und an dieser entlang bis zu der anderen Einsatzstelle gefahren. Hierbei kann er ungehindert durch enge Gassen des Lagerplatzes hindurchfahren, da die Bandbrücke sich in Fahrtrichtung erstreckt.
  • Die Erfindung ist auch anwendbar, wenn an Stelle einer Bandbrücke, die sich auf einen Aufgabewagen einer Bandstraße stützt, der Lader mit einem frei auskragenden Abwurfausleger versehen ist.
  • Wenn das Bockgerüst des Laders zwei einander diagonal gegenüberliegende Beine hat, kann die Bandbrücke oder der Abwurfausleger aus der Förderstellung quer zur Fahrtrichtung des Laders, also um 900 in die Fahrtrichtung geschwenkt werden, ohne daß er in Längsrichtung verschoben wird. Doch ist es möglich, daß auch ein solcher Abwurfausleger, nachdem seine Längsrichtung in Übereinstimmung mit der Fahrtrichtung des Laders gebracht ist, so weit durch das Bockgerüst hindurchgeschoben wird, daß er ein möglichst geringes Übergewicht hat. Dabei kann der Ausleger an dem Schaufelausleger oder dem Gegengewichtsausleger aufgehängt werden, beispielsweise mit Hilfe einer an dem Ausleger verfahrbaren Katze oder mittels eines an dem Ausleger hängenden Rollentisches. Eine solche Aufhängung kommt unter Umständen auch für eine Bandbrücke nach Art der Brücke 13 in Betracht.
  • Wenn der Lader mit einer Bandstraße durch eine Bandbrücke verbunden ist, kann beim Ortswechsel des Laders die Bandbrücke auch auf dem Aufgabewagen abgestützt bleiben. In diesem Fall wird der Lader nahe an die Bandstraße 12 herangefahren, wobei die Bandbrücke nahezu bis in die Fahrtrichtung des Laders geschwenkt wird und dann einen sehr kleinen Winkel mit der Bandstraßel2 bildet. Um diese Schwenkung der Bandbrücke zu ermöglichen, muß diese aus der Öffnung zwischen den Beinen 3, 4 hinaus entsprechend weit nach innen gezogen werden.
  • Wenn das Bockgerüst hingegen nur zwei, einander diametral gegenüberliegende Beine hat, ist die erforderliche Schwenkung der Bandbrücke ohne deren Längsverschiebung möglich.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Fahrbarer Lader, insbesondere Schaufelradlader zum Aufnehmen und Abfördern von Schüttgut, mit einem Abwurfausleger oder einer Bandbrücke, der bzw. die zwischen Beinen eines gegenüber dem Fahrwerkunterbau des Laders nicht schwenkbaren Ladergerüstes längs verschiebbar und seitwärts schwenkbar abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Beine (3, 5) des Ladergerüstes (2) an einander diagonal gegenüberliegenden Ecken des Fahrwerkunterbaues (1) angeordnet sind und wenigstens eine weitere Ecke des Fahrwerkunterbaues kein Bein des Ladergerüstes aufweist und daß der Abwurfausleger bzw. die Bandbrücke (13) sowohl in einer Lage quer zur Fahrtrichtung des Laders als auch in einer wenigstens annähernd mit der Fahrtrichtung übereinstimmenden Lage zwischen den beiden Beinen (3, 5) so viel Spielraum hat, daß er bzw. sie von der einen Lage in die andere über die kein Bein des Ladergerüstes aufweisende Ecke des Fahrwerkunterbaues hinweg schwenkbar ist.
  2. 2. Fahrbarer Lader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ladergerüst(2) außer den beiden einander diagonal gegenüberliegenden Beinen (3, 5) ein drittes Bein (4) aufweist und der Abwurfausleger bzw. die Bandbrücke (13) aus dem Zwischenraum zwischen diesem Bein (4) und jedem der beiden anderen Beine (3, 5) herausziehbar ist.
    In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1 219 399.
DE1963B0074175 1963-11-07 1963-11-07 Fahrbarer Lader, insbesondere Schaufelradlader, zum Aufnehmen und Abfoerdern von Schuettgut Pending DE1237014B (de)

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Publications (1)

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DE1237014B true DE1237014B (de) 1967-03-16

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DE1963B0074175 Pending DE1237014B (de) 1963-11-07 1963-11-07 Fahrbarer Lader, insbesondere Schaufelradlader, zum Aufnehmen und Abfoerdern von Schuettgut

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011000017A1 (de) * 2011-01-03 2012-07-05 ThyssenKrupp Fördertechnik GmbH Mobile Brechanlage

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1219399B (de) 1963-10-25 1966-06-16 Beteiligungs & Patentverw Gmbh Einrichtung zum Aufnehmen und Abfoerdern von Schuettgut von einem Lagerplatz

Patent Citations (1)

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DE1219399B (de) 1963-10-25 1966-06-16 Beteiligungs & Patentverw Gmbh Einrichtung zum Aufnehmen und Abfoerdern von Schuettgut von einem Lagerplatz

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102011000017A1 (de) * 2011-01-03 2012-07-05 ThyssenKrupp Fördertechnik GmbH Mobile Brechanlage

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