[go: up one dir, main page]

DE1236307B - Walzenbrecher - Google Patents

Walzenbrecher

Info

Publication number
DE1236307B
DE1236307B DEB71705A DEB0071705A DE1236307B DE 1236307 B DE1236307 B DE 1236307B DE B71705 A DEB71705 A DE B71705A DE B0071705 A DEB0071705 A DE B0071705A DE 1236307 B DE1236307 B DE 1236307B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roll crusher
plate
abutments
crusher according
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB71705A
Other languages
English (en)
Inventor
Anton Huber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PAUL BOEHRINGER MASCHINENFABRI
Original Assignee
PAUL BOEHRINGER MASCHINENFABRI
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PAUL BOEHRINGER MASCHINENFABRI filed Critical PAUL BOEHRINGER MASCHINENFABRI
Priority to DEB71705A priority Critical patent/DE1236307B/de
Publication of DE1236307B publication Critical patent/DE1236307B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/28Details
    • B02C4/32Adjusting, applying pressure to, or controlling the distance between, milling members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

  • Walzenbrecher Die Erfindung betrifft einen Walzenbrecher mit mindestens einer auf einer zur Waagerechten geneigten Gleitbahn verschiebbar gelagerten Brechwalze, die durch ihr Gewicht und gegebenenfalls einen Kraftspeicher auf das Brechgut einwirkt und mit Verstellvorrichtungen für die Änderung des Walzenspaltes und der Anpreßkraft versehen ist. Die verschiebbare Brechwalze hat den Zweck, Beschädigungen des Walzenbrechers zu vermeiden, wenn Körper zwischen den Walzen hindurchtreten, die infolge ihrer Größe und Härte nicht zerkleinert werden können.
  • Bei einem bekannten Walzenbrecher ist eine Änderung der Anpreßkraft bzw. der notwendigen Rückstellkraft für die Walzen beim Durchgang verschiedenartiger Mahlgüter nur über Federn möglich, die infolge ihrer linearen Charakteristik lediglich in einem bestimmten Bereich zufriedenstellend arbeiten können.
  • Bei einer anderen bekannten Ausführung sind die Preßwalzen zwar nicht auf einer schrägen Gleitbahn verschiebbar gelagert, sondern in Exzenterhebeln geführt, so daß der Walzenabstand und die Anpreßkraft für sich einstellbar sind. Aber das Eigengewicht der Walzen kann nicht unterstützend wirksam werden, und die Arbeit der Rückführbewegung nach dem Auseinanderpressen der Walzen muß völlig von den Federn übernommen werden. Dabei ist die Massenträgheit der Walzen zu überwinden, und es entsteht ein erheblicher Ausschußanteil infolge ungenügender Zerkleinerung.
  • Bei weiteren bekannten Walzenbrechern läßt sich zwar die Spaltbreite zwischen den Walzen einstellen; eine gesonderte Festlegung der Anpreßkraft ist bei einer vorbestimmten Spaltbreite jedoch nicht möglich.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Walzenbrecher zu schaffen, bei dem die verschiebbare Walze Ausweichungen unter Verwendung einfacher Mittel ausführen kann, wobei der Spalt zwischen den Brechwalzen und die Anpreßkraft der verschiebbaren Brechwalze unabhängig voneinander durch Verstellvorrichtungen einstellbar sind. Der Walzenbrecher soll robust und wenig störanfällig sein, und die Verstellvorrichtung muß leicht und dauerhaft gehandhabt werden können.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß die Neigung der Gleitbahn für das Walzenlager einstellbar ist. Zweckmäßig ist die Gleitbahn durch eine Platte gebildet, die einerseits in einem Gelenk gelagert und andererseits an eine Verstelleinrichtung angeschlossen ist.
  • Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform sind am unteren und oberen Ende der Platte entgegengesetzt wirkende Widerlager befestigt, die mit parallel zur Platte verlaufenden Gewindespindeln versehen sind. Diese Spindeln tragen an ihren Enden Stützplatten, gegen die sich das Walzenlager und die Feder anlegen. Erfindungsgemäß sind zwischen den Widerlagern und den Stützplatten Abstandsplatten eingesetzt, die die Spindeln entlasten und zeitweise ersetzen. Die Gewindespindeln dienen nur zum Einstellen des Mindestabstandes der beiden einander zugeordneten Brechwalzen und werden im Betrieb durch die Abstandsplatten entlastet, so daß schlagartige Beanspruchungen der Brechwalzen von den Gewindespindeln abgehalten werden und bei diesen die Gefahr einer Beschädigung oder Zerstörung vermieden wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch in einer Seitenansicht dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
  • Ein Zweiwalzenbrecher hat eine Brecherwalze 1, deren Lager 2 fest auf Lagerböcken 3 angebracht sind, und eine Gegenwalze 4, die in verschiebbar auf einer schiefen Gleitbahn 5 angeordneten Gehäusenlagern 6 gelagert ist. Die Walze 1 wird in Richtung des Pfeiles A durch einen nicht näher dargestellten Motor angetrieben; die Gegenwalze 4 dreht in Richtung des Pfeiles B mit. Die Neigung der schiefen Gleitbahn 5 richtet sich nach der Art des Walzenbrechers bzw. des Aufgabegutes. Sie ist dadurch einstellbar, daß sie Bestandteil einer Platte 7 ist, die an ihrem einen Ende um ein Gelenk 8 durch eine Verstellvorrichtung 9 am anderen Ende der Platte geschwenkt werden kann. Die Verstellvorrichtung 9 kann aus einer Schraubenwinde 10 bestehen, deren Festteil ebenso wie das Gelenk 8 auf einer Grundplatte 11 aufsitzt. Ebensogut lassen sich aber auch Winden anderer Art, z. B. hydraulische, pneumatische oder dergleichen Winden, verwenden. An den Enden der Platte 7 sind Widerlager 12, 13 befestigt, durch die je eine Gewindespindel 14 und 15 hindurchgeschraubt ist. Die Spindeln sind durch Kontermuttern gesichert, und an ihren freien Enden ist jeweils eine Stützplatte 16, 17 angeordnet. Zwischen der Stätzplatte 17 und dem Lager 6 ist eine Feder 18 eingespannt, die bestrebt ist, das Lager 6 in Richtung zum unteren Widerlager 12 hinzuschieben. Andererseits sind zwischen der Stützplatte 17 und dem oberen Widerlager 13 Abstandsplatten 19 vorgesehen, die die auf die Stützplatte 17 wirkende Kraft auf dieses Widerlager 13 übertragen.
  • Die Gegenwalze 4 wird sich in Richtung des Widerlagers 13 entgegen der Wirkung der Feder 18 und ihrer Gewichtskomponente verschieben, sobald zwischen den Brechwalzen 1 und 4 ein Körper hindurchgeführt wird, dessen Brechkraft größer ist als die Kraft, die von der Feder 18 und dem Gewicht der Walze 4 ausgeht.
  • Zum Einstellen des Mindestabstandes zwischen den Walzen 1 und 4 dient die durch das Widerlager 12 hindurchgeschraubte Gewindespindel 14. Durch sie kann das Lager 6 in der gewünschten Weise verschoben werden. Hat dieses die vorgesehene Stelle erreicht, so werden zwischen dem Widerlager 12 und dem Lager 6 Abstandsplatten 20 eingelegt. Nach der überbrückung des Abstandes zwischen dem Widerlager 12 und dem Lager 6 durch die Abstandsplatten 20 wird die Spindel 14 durch Zurückdrehen etwas entlastet und in ihrer Lage durch die Kontermutter gesichert.
  • Die Lage der Stützplatte 17 wird mit Hilfe der Gewindespindel 15 eingestellt. Auch hier wird der Zwischenraum zwischen dem Widerlager 13 und der Stützplatte 17 mit Abstandsplatten 19 voll besetzt. Die Gewindespindel 15 wird dann wieder um ein geringes Maß zurückgedreht und dadurch entlastet, so daß die auf die Stützplatte 17 wirkende Kraft -über die Abstandsplatten 19 auf das Widerlager 13 übertragen wird. Dadurch wird die Gängigkeit der Gewindespindeln 14, 15 stets gewährleistet. Je nach Stellung der Stützplatte 17 wird die Feder 18 vorgespannt.
  • Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die Anpreßkraft durch Veränderung der Eigengewichtskomponente der Walze leicht geändert werden kann, und insbesondere läßt sich eine auf das zu mahlende Gut abgestimmte Charakteristik einstellen für die Kraft, die notwendig ist, um die Walzen auseinanderzudrücken in Ab- hängigkeit vom jeweiligen Walzenabstand. Die Anpassungsfähigkeit an die verschiedenen Verhältnisse - Härte und Variation der Körnigkeit des Mahlgutes, Durchlaufgeschwindigkeit, Konstanz der Stückgröße - ist von erheblicher Bedeutung. Die Konstruktion ist besonders einfach gehalten, der Walzenbrecher ist robust und wenig störanfällig, und die Verstellvorrichtungen für die Wahl des Walzenabstandes und der gegenseitigen Anpreßkraft sind für eine leichte und dauerhafte Handhabung geschickt ausgebildet.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Walzenbrecher mit mindestens einer auf einer zur Waagerechten geneigten Gleitbahn verschiebbar gelagerten Brechwalze, die durch ihr Gewicht und gegebenenfalls einen Kraftspeicher auf das Brechgut einwirkt und mit Verstellvorrichtungen für die Änderung des Walzenspaltes und der Anpreßkraft versehen ist, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß die Neigung der Gleitbahn (5) für das Walzenlager (5) einstellbar ist.
  2. 2. Walzenbrecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitbahn (5) durch eine Platte (7) gebildet ist, die einerseits in einem Gelenk (8) gelagert und andererseits an eine Verstellvorrichtung (9) angeschlossen ist. 3. Walzenbrecher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren und oberen Ende der Platte (7) entgegengesetzt wirkende Widerlager (12, 13) befestigt sind und das gleitfähige Walzenlager (6) an dem unteren Widerlager (112) fest anliegt, während es sich gegen das obere Widerlager (13) über eine Feder (18) abstützt. 4. Walzenbrecher nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerlager (12, 13) mit parallel zur Platte (7) verlaufenden Gewindespindeln (14, 15) versehen sind, die an ihren Enden Stützplatten (16. 17) tragen, gegen die sich das Walzenlager (6) und die Feder (18) anlegen. 5. Walzenbrecher nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Widerlagem (12, 13) und den Stützplatten (16, 17) Abstandsplatten (19, 20) eingesetzt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 524 055; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1768 097; USA.-Patentschriften Nr. 1208 632, 1383 529, 3 079 095.
DEB71705A 1963-04-30 1963-04-30 Walzenbrecher Pending DE1236307B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB71705A DE1236307B (de) 1963-04-30 1963-04-30 Walzenbrecher

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB71705A DE1236307B (de) 1963-04-30 1963-04-30 Walzenbrecher

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1236307B true DE1236307B (de) 1967-03-09

Family

ID=6977150

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB71705A Pending DE1236307B (de) 1963-04-30 1963-04-30 Walzenbrecher

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1236307B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3037670A1 (de) * 1980-10-04 1981-10-22 Fried. Krupp Gmbh, 4300 Essen Walzenbrecher
WO1994023840A1 (en) * 1993-04-13 1994-10-27 F.L. Smidth & Co. A/S Roller press
EP0740962A1 (de) * 1995-05-04 1996-11-06 INGENIEURBÜRO FRANZ VOGEL GmbH Vorrichtung zum Grobzerkleinern keramischer Massen

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1208632A (en) * 1915-05-05 1916-12-12 John F O'neil Crushing-mill.
US1383529A (en) * 1921-01-26 1921-07-05 Conder Charles Markham Roller-mill for crushing materials such as stone or ores
DE524055C (de) * 1931-05-01 Ratzinger & Weidenkaff Maschf Walzenmuehle zum Mahlen von Sand, Erzen o. dgl.
DE1768097U (de) * 1958-03-28 1958-06-04 Schuechtermann & Kremer Zweiwalzenbrecher.
US3079095A (en) * 1961-08-31 1963-02-26 Beards Bertram Melvin Machine or mill for crushing or pulverising materials

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE524055C (de) * 1931-05-01 Ratzinger & Weidenkaff Maschf Walzenmuehle zum Mahlen von Sand, Erzen o. dgl.
US1208632A (en) * 1915-05-05 1916-12-12 John F O'neil Crushing-mill.
US1383529A (en) * 1921-01-26 1921-07-05 Conder Charles Markham Roller-mill for crushing materials such as stone or ores
DE1768097U (de) * 1958-03-28 1958-06-04 Schuechtermann & Kremer Zweiwalzenbrecher.
US3079095A (en) * 1961-08-31 1963-02-26 Beards Bertram Melvin Machine or mill for crushing or pulverising materials

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3037670A1 (de) * 1980-10-04 1981-10-22 Fried. Krupp Gmbh, 4300 Essen Walzenbrecher
WO1994023840A1 (en) * 1993-04-13 1994-10-27 F.L. Smidth & Co. A/S Roller press
TR28404A (tr) * 1993-04-13 1996-06-14 Smidth & Co As F L Granül halindeki malzemeyi ögütmek icin bir merdaneli degirmen.
US5601242A (en) * 1993-04-13 1997-02-11 F. L. Smidth & Co. A/S Roller press
EP0740962A1 (de) * 1995-05-04 1996-11-06 INGENIEURBÜRO FRANZ VOGEL GmbH Vorrichtung zum Grobzerkleinern keramischer Massen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2436337C2 (de) Prallmühle mit schwenkbar gelagertem Prall- oder Mahlwerk
DE2506449A1 (de) Vorgespanntes universalwalzwerk
EP1304169A2 (de) Zerkleinerungsvorrichtung
DE2540269B2 (de) Einstellbare Stützvorrichtung für die Loswalze einer Walzenmühle
DE1253282B (de) Druckwerk mit beiderseits des Form- und Druckzylinders auf deren Wellen angeordnetenStuetzringen
DE3037670C2 (de)
DE1236307B (de) Walzenbrecher
DE401417C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Nachstellen der Fuehrungen beweglicher Teile, wie Schlitten u. dgl., von Werkzeugmaschinen
DE1453210A1 (de) Selbsttaetige Vorschubeinrichtung fuer handbediente Hobelmaschinen
DE1012146B (de) Backenbrecher mit Exzenterantrieb und verstellbarem Widerlager
DE1227313B (de) Walzenbrecher mit UEberlastsicherung
DE161475C (de)
DE2623825B2 (de) Rippenwalzwerk zum Bearbeiten von Tabakrippen
DE488064C (de) Sicherheitseinrichtung fuer Brecher mit einem in den Antrieb eingeschalteten oder amWiderlager vorgesehenen Bruchkoerper
EP3463670B1 (de) Lagergehäuseabstützung einer zweiwalzen-rollenpresse
DE1088785B (de) UEberlastungsschutz fuer Backenbrecher
DE1198774B (de) Walzenlager fuer Walzwerke, insbesondere Duo-Walzwerke
DE69512595T2 (de) Kniehebelgetriebe für einen backenbrecher
DE24348C (de) Zerkleinerungsmaschine mit oscillirenden oder rotirenden Platten und zugehörigem Speiseapparat
AT71058B (de) Dreiwalzenmühle zum Auspressen des Saftes aus faserigen Pflanzenteilen.
DE1221856B (de) Einrichtung zur einstellbaren Entlastung der Gleitbahnen eines Schlittens an einer Werkzeugmaschine
AT166954B (de) Presse für Früchte, Torf od. dgl.
DE1011259B (de) Backenbrecher mit Exzenterantrieb
DE94059C (de)
DE1875173U (de) Punktschweissmaschine mit insbesondere hydraulisch bewegter elektrode.