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DE1236393B - Verfahren zur Herstellung von Isolierschalen aus einem Mineralwolle-Fasermaterial - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Isolierschalen aus einem Mineralwolle-Fasermaterial

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Publication number
DE1236393B
DE1236393B DEJ26905A DEJ0026905A DE1236393B DE 1236393 B DE1236393 B DE 1236393B DE J26905 A DEJ26905 A DE J26905A DE J0026905 A DEJ0026905 A DE J0026905A DE 1236393 B DE1236393 B DE 1236393B
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DE
Germany
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layer
fibers
shell
mineral wool
adhesive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ26905A
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kaehler & Co I
Original Assignee
Kaehler & Co I
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Publication date
Application filed by Kaehler & Co I filed Critical Kaehler & Co I
Publication of DE1236393B publication Critical patent/DE1236393B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L59/00Thermal insulation in general
    • F16L59/02Shape or form of insulating materials, with or without coverings integral with the insulating materials
    • F16L59/021Shape or form of insulating materials, with or without coverings integral with the insulating materials comprising a single piece or sleeve, e.g. split sleeves; consisting of two half sleeves; comprising more than two segments
    • F16L59/024Shape or form of insulating materials, with or without coverings integral with the insulating materials comprising a single piece or sleeve, e.g. split sleeves; consisting of two half sleeves; comprising more than two segments consisting of two half sleeves
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L59/00Thermal insulation in general
    • F16L59/02Shape or form of insulating materials, with or without coverings integral with the insulating materials
    • F16L59/027Bands, cords, strips or the like for helically winding around a cylindrical object

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Insulation (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Isolierschaleii aus einem Mineralwolle-Fasermaterial Wenn man Schalen zur Wärineisolierung von Rohren oder ähnlichen Erzeugnissen aus einem Mineralfaserstoff, wie beispielsweise Stein- oder Schlackenwolle oder Glaswolle herstellt, findet man gewöhnlich, daß der Faserstoff für sich zu weich und nacht' oriebig ist, selbst wenn Fasermatten als Ausgangsmaterial gebraucht werden, in denen die Lage der Fasern dadurch festgelegt ist, daß sie durch Hinzufügen eines Binders und darauffolgendes Härten des Binders untereinander verbunden werden, Ein aus solchem Material hergestellter Rohr-Isollerkörper ist deshalb verhältnismäßig empfindlich gegen Druck und Stoß in radialer Richtung. Dadurch verursachte Beschädigungen, daß das Isoliermaterial fest um das Rohr zusammengedrückt ist, bleiben als unerwünschte Wärmeleitbrücken, selbst wenn ein umgebender Schutz beispielsweise durch Umwickeln des isolierenden Faserstoffes mit Pappe und Gewebe vozgesehen ist, da ein solcher Schutzüberzug sich nach der Zusammendrückung oder dem Stoß wieder glättet, womit der Schaden mehr oder weniger unsichtbar wird. Man kann den Faserstoff starrer und widerstandsfähiger machen, indem man den Binder in größerem Anteil relativ zum Fasersto:ff beigibt, oder dadurch, daß man Binder verwendet, die die Fasermasse versteinern. Solche Binder bestehen beispielsweise aus Wasserglas. Die Verwendung solcher Binder setzt jedoch die Feinheit der Poren des Faserstoffes und damit seine, Isoliereigenschaft herab.
  • Die angestrebte erhöhte Steifigkeit kann man dadurch erreichen, daß man die Isolierkörper aus Fasern aufbaut, die hauptsächlich in Ebenen rechtwinklig zur Achse des Rohrs gelagert sind. Eine solche Lagerung der Fasern läßt sich dadurch erreichen, daß man die rohrförmige Isolierung aus ringförmigen Körpern aufbaut, die von einer gehärteten, einen Binder enthaltenden Mineralwollematte oder -schicht geschnitten sind, wobei der Schnitt rechtwinklig zur Oberfläche einer solchen Matte-oder Schicht verläuft. Ein rohrförmiger Körper wird dadurch aufgebaut, daß man solche Ringe, in axialer Folge anordnet und sie auf ihrer äußeren zylindrischen Oberfläche mit einem gewöhnlichen überzug oder Deckblatt versieht, das gegen die Außenfläche der Ringe geklebt ist und -sie zu einem Ganzen verbindet. Dadurch erhält man einen viel größeren Widerstand gegen Druck von der Außenseite, als man anderweitig mit dem gleichen Verbrauch an Bindemittel erreichen kann.
  • Rohrförmige Rohr-Isolierkörper dieser Art sind in gewissem Umfang angewendet worden; aber im Fall von Rohren größerer Abmessungen sind sie verhältnismäßig kostspielig infolge der Materialverluste, die mit dem Schneiden der Ringe verbunden sind. Die Aufgabe der Rohrisolierung könnte in diesem Fall dadurch gelöst werden, daß man eine Fasermatte um das Rohr wickelt und sie durch Verklammern, Bandagieren usw. befestigt. Dieses Verfahren ist jedoch umständlich und mühsam, Die besten Ergebnisse erreicht man, indem man für das Bandagieren eine Matte verwendet, die dadurch hergestellt ist, daß man Streifen einer Mineralwollematte aus gebundenen Fasern auf eine Unterlage klebt. Die Bandagiermatte wird dadurch hergestellt, daß man eine gewöhnliche Matte aus gebundenen Mineralfasem nach dem Härten des Bindemittels schneidet, eine sogenannte Mineral-batt, dann jeden Streifen um eine Vierteldrehung dreht und die Schnittfläche geggen die Unterlage an- legt und sie dann mit ihr verklebt. In einer solchen Matte sind die Fasern hauptsächlich in Ebenen rechtwinklig zur Unterlage gerichtet, ebenso wie in den vorher genannten ringförmigen Körpern, und die Steifigkeit gegen Eindrücken in radialer Richtung ist entsprechend gut.
  • Beim Verfahren zur Herstellung von Isolierkörpern oder -schalen für die Rohr-Isolierung und von Isolierkörpern oder -schalen für andere ähnliche Zwecke aus Mineralwolle-Faserstoffen, das den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet, besteht das Ausgangsmaterial aus Matten solcher Art, die im folgenden als »querorieiitierte Fasermatten« oder im Fall entsprechender Streifen als »querorientierte Faserstreifen« bezeichnet werden. Diese können endlos sein, es können dabei querorientierte Matten oder querorientierte Streifen von einer Fasermatte aus niedergeschlagenen, untereinander gebundenen Fasern mit der Schnittfläche gegen eine Schicht oder einen Streifen eines Trägerstoffes wie beispielsweise Papier geklebt sein. Das vorliegende Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß ein Band oder eine Platte einer querorientierten Fasermatte oder ein oder mehr querorientierte Faserstreifen über ein geeignetes Modell in eine Rohr- oder Trogform gebogen wird, mit dem Trägerstoff nach außen gerichtet und in der Schalenform dadurch fixiert wird, daß die Fasern an der inneren Außenfläche zusammengeklebt werden, während sie auf Grund der Biegung der Matte zusammengedrückt sind. Wenn der Klebstoff hart geworden ist, behält der Körper seine Rohr- oder Trogform, auch wenn er vom Modell abgenommen ist. Wenn das genannte Modell beispielsweise zylindrisch ist und die Schale entsprechend rohrförmig, bleibt diese Form erhalten, auch nachdem das Rohr vom Modell abgenommen ist, und auch wenn das Rohr längs einer Achsebene aufgeschnitten ist, vorausgesetzt, daß der Schneidvorgang nicht vor dem Ende der Verleimung ausgeführt wird, d. h. bevor der Klebstoff getrocknet oder ausgehärtet ist. Diese Art der Herstellung von Isolierschalen ist außerordentlich einfach und gibt keinen Materialverlust. Ebenso wie Isolierschalen, die aus ringförmigen Körpern hergestellt sind, haben die nach dem Verfahren der Erfindung hergestellten Isolierschalen eine große Widerstandsfähigkeit gegen radiale Kräfte.
  • Das Verkleben der Fasem auf der zusammengedrückten Seite, während sie auf Grund der Biegung der Matte sich in zusammengedrücktem Zustand befinden, kann dadurch ausgeführt werden, daß die Fasern auf eine innere Lage aufgeklebt werden, die die Oberfläche des Modells überdeckt. Solche La,-en dienen somit dem Zweck, die Fasern gegenseitig in der zusammengedrückten. Lage festzuhalten. Durch Anwendung einer solchen inneren Lage kann der Verbrauch an Klebemitteln reduziert werden. In einigen Fällen ist es außerdem von Vorteil, daß die innere Lage der Isolierschale auf diese Weise von einer glatten durchgehenden Materialschicht gebildet ist, besonders in Fällen, in denen die Isolierschale nicht für eine Verwendung bei hohen Temperaturen bestimmt ist, die eine solche . Schicht zerstören oder schwächen könnten.
  • Gemäß einer besonderen Art der Ausführung der vorliegenden Erfindung kann die Innenschicht jedoch aus der Trägerschicht des Materials der obengenannten Art bestehen, die vorher um das Modell herumgebogen wurde, um die Isolierschale zu bilden. In diesem Fall kann ein Festlegen der zusammengedrückten Fasern in der zuerst angebrachten Schicht, wo die Fasem auf die zu isolierende Oberfläche stoßen sollen, vollkommen weggelassen werden. Das Festlegen der Rohr- oder Tro-form ist in diesem & el Fall von der äußeren Schicht abhängig. Die innere Oberfläche der Isolierschale besteht somit aus Mineralfasern allein. Dies ist ein Vorteil in solchen Fällen, wo die zu isolierende Oberfläche Temperaturen annehmen kann, bei denen eine Innenschicht von nichtmineralischer Art geschwächt oder zerstört werden C würde. Bei Anwendung des Verfahrens nach der vorliegenden Erfindung kann die Herstellung von Isolierschalen C mit Unterbrechung durchgeführt werden.
  • Unter Verwendung beispielsweise eines halbzylindrischen oder zylindrischen Modells auf der Außen-oder Innenfläche wird ein Stück einer querorientierten Fasermatte, das der Größe der Fläche des Modells entspricht, gebogen oder geformt, wobei der Trägerstoff der Matte beim Biegen nach außen gerichtet ist. Es ist auch möglich, sowohl ein inneres als auch ein äußeres Modell zu benutzen; das innere Modell oder der Kern muß jedoch in diesem Fall die Anwendung eines Klebemittels gestatten, das dazu geeignet ist, die Fasern auf der verdichteten Seite in zusammengedrücktem Zustand zusammenzukleben und die fertige Schale oder das innere Modell zu entfernen, entweder bevor oder nachdem das genannte Klebemittel ausgehärtet oder getrocknet ist. Wenn nur ein inneres Modell, beispielsweise ein Dorn benutzt wird, um den die querorientierte Fasermatte gebogen wird, und wenn eine Innenlage benutzt wird, gegen die die Fasern geklebt werden, so kann eine solche Lage um den Dorn herumgelegt und mit dem Klebstoff überzogen werden, bevor die querorientierte Fasennatte angebracht wird. Das Verfahren kann mechanisch oder von Hand durchgeführt werden. Die Herstellung von Hand kann im Fall verhältnismäßig großer Isolierschalen vorzuziehen sein, ebenso in Fällen, in denen die Schalen in vielen Abwandlungen bezüglich ihrer Gestalt und Abmessungen herzustellen sind. Wenn das Verfahren dagegen mechanisch durchgeführt werden soll, kann eine Art der Ausführung der Erfindung vorzuziehen sein, bei der das Biegen der Matte in einem schraubenförmigen Aufwickeln des Materials um einen Dorn besteht, der vor oder zugleich mit dem Wickelvorgang mit einer Bindeschicht für die verdichteten Fasern überzogen ist.
  • Die Bindeschicht kann hier ebenso wie in der oben beschriebenen Art der Ausführung der Erfindung aus einer Innenschicht bestehen, die in diesem Fall ein schraubenförmig um den Dorn gewundenes Band ist, und die vorher mit Klebstoff überzogen ist oder während des Wickelvorganges überzogen wird, und die so gewickelt ist, daß die Windungen einander überlappen, und so, daß die Überlappungen nicht zusammenfallen, sondern versetzt sind gegenüber den Stößen zwischen den Windungen des Mineralwollematerials. Damit wird erreicht, daß die Innenschicht die Windungen in axialer Richtung verbindet, so daß ein Körper gebildet wird, der nach dem Aushärten, Versteifen oder Trocknen des Bindemittels in zylindrische oder teilzylindrische Schalen aufgeschnitten werden kann.
  • Sogar bei dieser Ausführung der Erfindung kann die Bindeschicht für die zusammengedrückten Fasern aus einer Lage eines Mineralwollematerials bestehen, das schraubenförmig auf den Dorn aufgewickelt ist, mit der Trägerschicht nach außen gerichtet, und über die eine andere Schicht in solcher Weise gewickelt ist, daß die Stoßfugen der beiden Schichten nicht zusammenfallen, und auf solche Weise, daß ein Bindemittel vor oder gleichzeitig mit der Anwendung der neuen Schicht aufgebracht wird.
  • Die Erfindung wird nachstehend mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.
  • F i g. 1 zeigt schematisch die Richtung der Fasern und die Lage der Trägerschicht im Fall der ursprüngliehen Fasermatte und der als Ausgangsmaterial des erfindungsgemäßen Verfahrens verwendeten Stoffe, wobei das Ausgangsmaterial aus einer querorientierten Fasermatte und einem querorientierten Faserstreifen besteht; F i g. 2 zeigt eine Ausführung einer halbzylindrischen Isolierschale nach der Erfindung in einem Querschnitt; F i g. 3 zeigt dieselbe Schale in Schrägansicht; in F i g. 4 ist eine zylindrische, aus einer einzigen Schicht hergestellte Isolierschale nach der Erfindung schematisch wiedergegeben; F i g. 5 zeigt eine aus mehreren Lagen hergestellte zylindrische Isolierschale nach der Erfindung in Schrägansicht; in F 1 g. 6 ist die Bildung einer Einschicht-Isolierschale nach der Erfindung über einem Dom wiedergegeben; F i g. 7 zeigt in derselben Weise die Bildung einer zylindrischen Mehrschicht-Isolierschale durch Wikkeln um einen Dom.
  • In F i g. 1 zeigt das Bezugszeichen A, eine Mineralwollematte von oben gesehen, und mit dem Bezugszeichen A 2 ist dieselbe Matte bezeichnet, von der Seite gesehen. Die Fasern sind in Ebenen parallel zur Niederschlagsfläche gelagert. Die Orientierung der Fasern ist in der Abbildung A 1 symbolisch angedeutet durch ein Kreuz mit zwei Achsen, d. h. der X-Achse in Längsrichtung der Matte und der Y-Achse in Richtung quer dazu. Selbstverständlich sollen die Kreuze zum Ausdruck bringen, daß die Fasern in jeder beliebigen Richtung in der Zeichenebene gelagert sein können, während das Fehlen einer dritten Koordinatenachse andeuten soll, daß praktisch keine Mög- lichkeit für eine Orientierung der Fasern in Richtungen außerhalb der X-Y-Ebenen besteht. Diese Symbolisierung spiegelt die Tatsache wieder, daß eine solche Faserinatte eine betonte Spaltbarkeit längs Ebenen parallel zur Niederschlagsebene aufweist, d. h. der Ebene der durchbrochenen Unterlage, auf der die Fasern niedergeschlagen wurden, während die Matte gebildet wurde. In der mit dem Bezugszeichen A , bezeichneten Ansicht ist dieselbe Orientierung dadurch wiedergegeben, daß die Y-Achse als Punkt und die X-Achse als Linie in Längsrichtung der Matte dargestellt sind.
  • Das Bezugszeichen B bedeutet einen von der Matte geschnittenen Streifen, wobei der Schnitt rechtwinklig zur Längsrichtung und zur Niederschlagsebene ausgeführt wurde. Dieser Streifen ist in der mit dem Bezugszeichen C versehenen Ansicht in einer Stellung gezeigt, die sich durch Drehen des Streifens um eine Kante ergibt. In der Ansicht C ist demnach eine Schnittfläche nach oben gerichtet. Dementsprechend ist die X-Achse durch einen Punkt und die Y-Achse durch eine Linie parallel zur Längsrichtung des Streifens dargestellt. Streifen nach C können nun N zusammengesetzt werden, und ihre nach unten gerichteten Schnittflächen können mit einer Unterlagenfläche verbunden werden, um entweder eine querorientierte Fasermatte oder einen querorientierten Faserstreifen zu bilden. Im ersten Fall werden die Streifen C in ihren Querrichtungen vorwärts geschoben, d. h. in der Längsrichtung der MatteAl. so daß sie auf einem tragenden Belag zusammengesetzt werden, der sich in Richtung des Pfeils Pl bewegt, so daß ihre Seiten aneinanderstoßen und, wenn gewünscht, miteinander verklebt werden, wobei die nach unten gerichtete Schnittfläche an dem tragenden Belag haftet oder auf andere Weise mit ihm verbunden wird.
  • Die querorientierte Fasermatte ist in der mit dem Bezugszeichen Di versehenen Abbildung von der Oberseite her gesehen, in der Abbildung D 2 vom Ende her und in der Abbildung D, von der Seite her gesehen. Die Orientierung der Fasern ist in jeder einzelnen Abbildung in derselben Weise dargestellt wie in den schon behandelten Abbildungen. Wie gezeigt, Im liegt die X-Achse rechtwinklig zur tragenden Schicht, die als dicke Linie L, in den Abbildungen D, und D., wiedergegeben ist. Die querorientierte Fasermatte kann durch einen Schnitt S in Bänder zerschnitten i sein. Die mit dem Zeichen D4 versehene Abbildung zeigt ein solches Band, vom Ende her gesehen.
  • Im zweiten Fall werden die Streifen C in ihrer Längsrichtung weggeschoben, d. h. rechtwinklig " zur Längsrichtung der Matte A, und werden mit ihren Enden auf ein Band eines tragenden Materials gelegt, das rechtwinklig zur Längsrichtung der Matte A fortschreitet, wobei sie an diesem tragenden Streifen angeklebt oder mit dem sie verbunden werden, mit ihren Schnittflächen nach unten gerichtet. Der so gebildete Streifen ist von oben gesehen in der mit E, bezeichneten Abbildung wiedergeg C ,eben, von der Seite gesehen in der Abbildung E2 und vom Ende her gesehen in der Abbildung E.. In allen diesen Ansichten sind die Faserorientierung und die tragende Schicht L 2 in derselben Weise dargestellt, wie oben beschrieben. Die X-Achse liegt noch rechtwinklig zur tragenden Fläche, aus welchem Grund der Streifen ebenfalls als querorientiert bezeichnet wird. Die Y-Achse liegt hier im Gegensatz zur Y-Achse des Streifens D, in der Längsrichtung des Streifens. Streifen, wie in E., gezeigt, ebenso wie die in E4 gezeigten Bänder können beim Verfahren nach der Erfmdung benutzt werden. Ihre Eigenschaften sind jedoch unterschiedlich; E,. ist mehr zusammendrückbar von den Seiten her, E4 ist mehr zusammendrückbar von den Enden her. Beide sind jedoch gegen Zusammendrücken von oben widerstandsfähig. Dies gilt natürlich auch für die Matten D, bis D,1 In F i g. 2 und 3 ist gezeigt, wie eine halbzylindrische Schale erzeugt wird durch Biegen einer querorientierten Fasermatte 3 in solcher Weise, daß ihre tragende Schicht in der Biegung nach außen gerichtet ist. Berücksichtigt man, daß die tragende Schicht sich im wesentlichen wie ein unelastischer Belag verhält, so ergibt sich, daß die Fasern dadurch auf der Innenseite der Biegung zusammengedrückt werden, wo ihre gegenseitige Lage dann dadurch festgelegt wird, daß die Fasern auf die Bindeschicht 6 aufgeklebt werden. Die Bindeschicht kann aus einer mehr oder weniger dicken Schicht des Fasermaterials längs der Oberfläche 6 bestehen, innerhalb der die Zwischenräume der Fasern mehr oder weniger mit Klebstoff angefüllt werden. In diesem Fall wird die Bindeschicht dadurch hergestellt, daß man einen Klebstoff, wie Leim, bituminöses Material oder ein temperaturhärtendes oder temperaturbindendes Plastikmaterial auf die Oberfläche aufbringt. Diese Arten der Fixierung sind im Prinzip gleich und unterscheiden sich nur darin, daß es mit der Verwendung eines Belages möglich ist, weniger Klebemittel zu benutzen. Die Fasern sind dabei durch Fixieren mittels eines Klebstoffes auf der Oberfläche des genannten Materials zusammengehalten.
  • F i g. 4 stellt ein Verfahren zur Herstellung einer zylindrischen Isolierschale dar, bei dem eine abgemessene Fläche einer querorientierten Faserinatte um einen nicht gezeigten Dorn gebogen ist, oder bei dem man eine solche abgemessene Fläche einer querorientierten Faserinatte mittels einer Form preßt, wobei der tragende Belag 4 nach außen gerichtet ist, und indem man die Fasern bindet, wie im Zusammenhang mit F i g. 2 und 3 erwähnt. Nachdem die Bindeschicht fest geworden ist, kann die zylindrische Schale längs einer Fläche" geschnitten werden, um halbzylindrische Schalen zu bilden, die geeignet sind, ihre Form zu halten, Die Linien 8 deuten die Grenzlinien zwischen den Streifen C der F i g. 1 an, vorausgesetzt, daß die querorientierte Fasermatte um die Y-Achse in F i g. 1 herumgebogen ist. Die abgemessene Größe der verwendeten Fasermatte E, kann jedoch auch in der Weise zugeschnitten sein, daß sie im Dom oder der Form angepaßt ist, wenn sie um eine Achse rechtwinklig zu den Achsen X und Y herumgebogen ist. In diesem Fall verlaufen die Grenzlinien zwischen den Seitenkanten der Streifen P, wie, in F i g. 4 mit gestrichelten Linien angedeutet ist. In F i g. 4 wird die Bindeschicht von der Innenschicht 6 der zylindrischen Schale gebildet.
  • F i 9. 5 zeigt in derselben Weise wie F i Z-. 4 eine zweischichtige Schale, bei der die Bindeschicht von der tragenden Schicht 4 der innersten Fasennatte gebildet wird, gegen die die Innenfläche der äußersten Fasermatte geklebt ist. Auch in diesem Fall kann die Innenschicht der rohrförmigen Isolierschale eine Bindeschale sein, wobei die Fasern in dieser Schale dann zusammengeklebt sind, wie in Verbindung mit F i g. 2 und 3 beschrieben, oder gegen ein besonderes Fixierblatt geklebt sein. Die Isolierschale nach F 12. 5 ist auf eine der in F i g, 4 gezeigten analogen Weise hergestellt, indem zuerst die Innenlage der Fasermatten um den Dorn herum gebildet wird und anschließend die Kanten zusammengeklebt werden. Dann wird die Außenfläche der tragenden Schicht 4 mit einer Bindemittelschicht überzogen, und eine weitere Matte wird mit der tragenden Schicht 4 nach außen gerichtet angebracht. Um die zuletzt genannte Matte während der Aushärtezeit des Klebmittels festzuhalten, kann man einen Klebstreifen um sie herumlegen, oder der rohrförmige Körper kann in eine Form geklemmt werden, die falls gewünscht beheizt ist, um das Aushärten des Klebmittels zu beschleunigen. Das Aushärten des Klebmittels hat zur Folge, daß die, Form des zylindrischen Körpers festgelegt ist und der Dorn herausgezogen werden kann. Der rohrförmige Körper kann darauf längs einer oder mehrerer Diametralebenen aufgeschnitten werden, ohne daß die Teile dadurch ihre teilzylindrische Gestalt verlieren. Auf ähnliche Weise können Schalen mit mehr als zwei Schichten hergestellt werden, F i g. 6 zeigt eine andere Art der Bildung einer einschichtigen Rohr-Isolierschale. Uni den Dom wird eine innere Lage 11 nach einer Schraubenlinie aufgewickelt, wobei darauf zu achten ist, daß eine geeignete überlappung 12 zwischen den Windungen gebildet wird. Um die Schicht 11 wird ein Streifen 13 von geeigneter Breite gelegt, der entweder aus einem Streifen einer querorientierten Fasermatte besteht, der durch einen Schnitt S in Di in F i g. 1 geschnitten wurde, oder aus einem querorientierten Faserstreifen, wie in den Bildern E" E# und E3 der F i g. 1 gezeigt. Das Band 11 ist mit einem Klebstoff versehen, oder ein Klebstoff wird unmittelbar vor dem Aufbringen des Streifens 13 angebracht.
  • Vorzugsweise fällt der Stoß zwischen den Windungen des Streifens 13 nicht zusammen mit dem Stoß 12, so daß die Festigkeit der Schale in ihrer Längsrichtung nicht davon abhängt, ob die Windungen des Bandes 11 zusammengeklebt sind oder nicht. Um die Windungen des Streifens 13 kann ein weiteres Band 11 gewickelt werden, das dazu dient, den Stoß 14 zu überdecken, Der Dorn 10 kann glatt sein, in welchem Fall die geformte Schale in Achsrichtung darüber verschoben werden kann; zur Herabsetzung der Reibung gegen eine solche Bewegung kann der Dorn mit einer Umfangsgeschwindigkeit gedreht werden, die von der Geschwindigkeit abweicht, mit der das Band 11 darum gewickelt wird. Dies bedeutet, daß das Aufwickeln des Bandes 11 und der anderen, die Schale bildenden Materialschichten, wie die Bänder 13 und 15, nicht durch Reibung vom Dorn her bewirkt wird, der gegebenenfalls entgegengesetzt zu der Richtung umlaufen kann, in der die Schichten aufgewickelt werden. Das Umwickeln der Bänder 11, 13 und 15 muß in diesem Fall dadurch bewirkt werden, daß dem bereits gebildeten Zylinder durch bekannte, nicht dargestellte Mittel eine Drehung erteilt wird. Solche Mittel können in Reibrollen bestehen, deren Achse im Winkel zu der Achse des Doms gelagert sein kann, um der Richtung der Windung und dem Steigungswinkel in den äußersten Schichten der Schale zu entsprechen. Diese Mittel können auch in einem Reibband bestehen, das um die gebildete Schale gewunden ist und die Schale längs einer Schraubenlinie zieht, womit sie zugleich in Achsrichtung verschoben wird, um für nachfolgende Windungen Platz zu schaffen, und zur gleichen Zeit verdreht wird.
  • F i g. 7 zeigt ein ähnliches Verfahren wie F i g. 6 zur Herstellung einer zylindrischen Zweischicht-Isolierschule. Dasselbe Verfahren kann auch zur Herstellung von Schalen mit mehr als zwei Schichten benutzt werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung einer Isolierschale für Rohre, wobei die Schale aus einem Mineralwolle-Fasermaterlal besteht, deren Fasern rechtwinklig zur Achse der Schale orientiert sind, d a - durch gekennzeichnet, daß ein Band oder eine Tafel eines querorientierten Mineralwolle-Fasermaterials oder ein oder mehrere querorientierte Mineralwoll-Faserstreifen in die Form einer Schale gebogen werden, wobei ein Trägerstoff nach außen gerichtet ist, und in dieser Lage durch Zusammenkleben der Fasern auf der Druckseite des Materials oder der Streifen gebunden werden und anschließend das verwendete Klebmittel getrocknet oder gehärtet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verkleben der Druckseite dadurch bewirkt wird, daß die Fasern auf eine innere Lage aufgeklebt werden. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Lage aus einer tragenden Schicht einer Materiallage der in Anspruch 1 angedeuteten Art besteht, die zuvor in die Form einer Schale gebogen wurde. 4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Biegen dadurch ausgeführt wird, daß das Mineralwolle-Fasermaterial schraubenförmig auf einen Dorn gewickelt wird, der zuvor für die zusammengedrückten Fasern mit einem Fixier- oder Klebmaterial überzogen wurde oder gleichzeitig mit dem Aufwickeln des Mineralwolle-Fasermaterials überzogen wird. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fixier- oder Verklebungsschicht schraubenförmig dadurch gebildet wird, daß auf den Dom ein Band gewickelt wird, das vor oder zugleich mit dem Wickelvorgang mit einem Klebmittel überzogen wird, wobei das Umwickeln in solcher Weise geschieht, daß die aufeinanderfolgenden Windungen einander überlappen und daß diese überlappungen nicht zusammenfallen mit, sondem in bezug auf die Stoßfugen zwischen den Windungen der Mineralwolleschicht versetzt sind. 6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fixierlage für die zusammengedrückten Fasern in einer Schicht eines 1\%eralwollematerials besteht, das auf den Dorn längs einer Schraubenünie aufgewickelt ist, mit der tragenden Schicht nach außen gerichtet, daß eine andere Schicht darüber in solcher Weise aufgewickelt wird, daß die Stoßfugen der zwei Schichten nicht zusammenfallen, und in solcher Weise, daß ein Klebstoff aufgebracht wird, bevor oder gleichzeitig mit dem Anbringen der folgenden Schicht.
DEJ26905A 1963-11-26 1964-11-17 Verfahren zur Herstellung von Isolierschalen aus einem Mineralwolle-Fasermaterial Pending DE1236393B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2876347A1 (de) * 2013-11-22 2015-05-27 Saint-Gobain Isover G+H Ag Dämmelement zur Wärme- und/ oder Schalldämmung von Rohren, insbesondere Kaminrohren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP2876347A1 (de) * 2013-11-22 2015-05-27 Saint-Gobain Isover G+H Ag Dämmelement zur Wärme- und/ oder Schalldämmung von Rohren, insbesondere Kaminrohren

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