DE1236299B - Verfahren zum einseitigen UEberziehen von Blechen und Baendern aus Stahl mit Metall, vorzugsweise Zink, durch Eintauchen in ein Metallschmelzbad - Google Patents
Verfahren zum einseitigen UEberziehen von Blechen und Baendern aus Stahl mit Metall, vorzugsweise Zink, durch Eintauchen in ein MetallschmelzbadInfo
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- DE1236299B DE1236299B DEU8889A DEU0008889A DE1236299B DE 1236299 B DE1236299 B DE 1236299B DE U8889 A DEU8889 A DE U8889A DE U0008889 A DEU0008889 A DE U0008889A DE 1236299 B DE1236299 B DE 1236299B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K35/00—Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
- B23K35/22—Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by the composition or nature of the material
- B23K35/224—Anti-weld compositions; Braze stop-off compositions
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C23—COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
- C23C—COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
- C23C2/00—Hot-dipping or immersion processes for applying the coating material in the molten state without affecting the shape; Apparatus therefor
- C23C2/02—Pretreatment of the material to be coated, e.g. for coating on selected surface areas
- C23C2/026—Deposition of sublayers, e.g. adhesion layers or pre-applied alloying elements or corrosion protection
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Int. Cl.:
C23c
Deutsche Kl.: 48 b -1/00
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
U 8889 VI b/48 b
26. April 1962
9. März 1967
21. September 1967
Auslegetag:
Ausgabetag:
Patentschrift stimmt mit der Auslegeschrift überein
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum einseitigen Überziehen von Blechen und Bändern aus Stahl
mit Metall, vorzugsweise Zink, durch Eintauchen in ein Metallschmelzbad unter vorherigem Auftrocknen
einer nach dem Überziehen abwaschbaren Abdeckschicht auf die nicht zu überziehende Seite des Stahlgegenstandes
unter Verwendung einer wäßrigen, Calciumund Magnesiumverbindungen enthaltenden
Aufschlämmung.
Bei einem bekannten Verfahren der vorgenannten Art werden Aufschlämmungen aus Ton, Gips oder
Graphit oder aus Quarz oder einem kieselsäurehaltigen Material vermengt mit einer Erdalkaliverbindung,
wie Kreide, Kalk, Magnesia usw., oder aus Ton und einem Schmelzmittel, wie Borax usw., verwendet.
Es ist auch bereits bekannt, eine Abdeckschicht aus Natriumaluminat aufzubringen, die dann nach
dem Verzinken abgebürstet wird.
Erfindungsgemäß wird nun vorgeschlagen, bei dem Verfahren der eingangs erwähnten Art eine wäßrige
Aufschlämmung von 12 bis 28 Gewichtsprozent und/ oder Calciumoxyd in einer Lösung mit 3 bis 20 Gewichtsprozent
Alkalimetaborat zu verwenden. Vorzugsweise wird erfindungsgemäß eine wäßrige Aufschlämmung
von 21 Gewichtsprozent Magnesiumoxyd in einer Lösung mit 6 Gewichtsprozent Natriummetaborat
verwendet. :
Bei der Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung wird die Aufschlämmung beispielsweise
auf die nicht zu verzinkende Seite eines Stahlbandes aufgetragen, das einen geringen Kohlenstoffgehalt
und einen Siliciumgehalt von unter 0,75 °/o aufweist.
Das Auftragen kann in bekannter Weise erfolgen, beispielsweise durch Aufpinseln, Aufsprühen und
vorzugsweise Aufwalzen. Die aufgebrachte Abdeck- --schicht wird dann durch mäßiges Erwärmen getrocknet,
so daß dann pro Quadratzentimeter ungefähr 0,1 g trockenes Material verbleiben. Das Stahlband
wird dann durch ein Verzinkungsbad hindurchgeführt, wobei es vorzugsweise vorher einer üblichen
kontinuierlichen Glühbehandlung unterzogen worden ist. Nachdem sich das verzinkte Stahlband in der
Luft abgekühlt hat, wird die Abdeckschicht zwecks Entfernung mit Wasser behandelt. Zur vollständigen
Entfernung der Abdeckschicht genügt ein leichtes Schruppen. Die mit keiner Abdeckschicht versehene
Oberfläche des Stahlbandes wird beim Hindurchführen durch das Verzinkungsbad mit einem Zinküberzug
versehen. Gegebenenfalls kann beim Austreten des Stahlbandes aus dem Verzinkungsbad gegen die
Abdeckschicht eine Gasflamme gerichtet werden, um Verfahren zum einseitigen Überziehen von
Blechen und Bändern aus Stahl mit Metall,
vorzugsweise Zink, durch Eintauchen in ein
Metallschmelzbad
Blechen und Bändern aus Stahl mit Metall,
vorzugsweise Zink, durch Eintauchen in ein
Metallschmelzbad
Patentiert für:
United States Steel Corporation,
Pittsburgh, Pa. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. M. Licht und Dr. R. Schmidt,
Pateritanwälte, München 2, Theresienstr. 33
Als Erfinder benannt:
James Colin Siple, Pittsburgh, Pa. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 4. Mai 1961 (107 630) - -
a5 eventuell mechanisch mitgerissene Zinkteilchen zu
entfernen.
Die erfindungsgemäß verwendete Aufschlämmung ergibt eine Abdeckschicht, die sich durch gute Wärme-
und Abriebfestigkeit auszeichnet. Vor dem Einfuhren des mit einer Abdeckschicht nach der Erfindung
versehenen Stahlbandes in das Verzinkungsbad kann daher das Stahlband einer Glühbehandlung unterzogen
werden, ohne daß die Gefahr besteht, daß die Abdeckschicht auf das Stahlband aufschmilzt. Weiterhin
kann das mit der Abdeckschicht versehene Stahlband über Förderrolleh zugeführt und dabei auf Biegung
beansprucht werden, ohne daß die Abdeckschicht α3αμΓϋ!ι beschädigt wird. Die erfindungsgemäß
verwendete Aufschlämmung läßt sich aus billigen Grundstoffen herstellen und leicht aufbringen.
Die entstehende Abdeckschicht kann mit Hilfe von Wasser leicht entfernt werden. Die Stahloberfläche
kann nach Entfernung der Abdeckschicht geschweißt, gestrichen oder sonstwie behandelt werden.
Bei der erfindungsgemäß verwendeten Aufschlämmung kann als Alkalimetaborat auch Kaliummetaborat
verwendet werden. Es findet ein vollständig kalziniertes Magnesiumoxyd Verwendung, an dessen
Stelle auch Calciumoxyd oder eine Mischung aus Calcium- und Magnesiumoxyd verwendet werden
kann. Das Verfahren nach der Erfindung eignet sich besonders zum einseitigen Überziehen von Blechen
709 676/173
und Bändern mit Zink, kann jedoch auch beim Überziehen
mit Aluminium, in oder einer Blei-Zinn-Legierung verwendet werden. .
Claims (2)
1. Verfahren zum einseitigen Überziehen von Blechen und Bändern aus Stahl mit Metall, vorzugsweise
Zink, durch Eintauchen in ein Metallschmelzbad unter vorherigem Auftrocknen einer
nach dem Überziehen abwaschbaren Abdeckschicht auf die nicht zu überziehende Seite des
Stahlgegenstandes unter Verwendung einer wäßrigen, Calcium- und'Mägnesiumverbindungen enthaltenden Aufschlämmung, dadurch gekennzeichnet,
daß eine wäßrige Aufschlämmung von 12 bis 28 Gewichtsprozent und/oder
Calciumoxyd in einer Lösung mit 3 bis 20 Gewichtsprozent Alkalimetaborat verwendet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine wäßrige Aufschlämmung
von 21 Gewichtsprozent Magnesiumoxyd in einer Lösung mit 6 Gewichtsprozent Natriummetaborat
verwendet wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 70 993;
USA.-Patentschrift Nr. 2 894 850.
Deutsche Patentschrift Nr. 70 993;
USA.-Patentschrift Nr. 2 894 850.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US1236299XA | 1961-05-04 | 1961-05-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1236299B true DE1236299B (de) | 1967-03-09 |
Family
ID=22409828
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEU8889A Pending DE1236299B (de) | 1961-05-04 | 1962-04-26 | Verfahren zum einseitigen UEberziehen von Blechen und Baendern aus Stahl mit Metall, vorzugsweise Zink, durch Eintauchen in ein Metallschmelzbad |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1236299B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2724768A1 (de) * | 1976-06-01 | 1977-12-08 | Kawasaki Steel Co | Verfahren zum erzeugen einseitig plattierter stahlbleche oder -baender |
| EP0026005A1 (de) * | 1979-07-24 | 1981-04-01 | HODIGAL s.a.s. di Luciano Moroni | Verfahren zum selektiven Feuerverzinken und chemisches Produkt hierfür |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE70993C (de) * | W. HAGEMANN in Berlin S., Ritterstr. 105 | Verfahren zur Herstellung eines einseitigen oder theilweisen Metallüberzugs auf Metallgegenständen | ||
| US2894850A (en) * | 1958-05-14 | 1959-07-14 | Gen Motors Corp | Method of galvanizing ferrous metal strip |
-
1962
- 1962-04-26 DE DEU8889A patent/DE1236299B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE70993C (de) * | W. HAGEMANN in Berlin S., Ritterstr. 105 | Verfahren zur Herstellung eines einseitigen oder theilweisen Metallüberzugs auf Metallgegenständen | ||
| US2894850A (en) * | 1958-05-14 | 1959-07-14 | Gen Motors Corp | Method of galvanizing ferrous metal strip |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2724768A1 (de) * | 1976-06-01 | 1977-12-08 | Kawasaki Steel Co | Verfahren zum erzeugen einseitig plattierter stahlbleche oder -baender |
| EP0026005A1 (de) * | 1979-07-24 | 1981-04-01 | HODIGAL s.a.s. di Luciano Moroni | Verfahren zum selektiven Feuerverzinken und chemisches Produkt hierfür |
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