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DE1235994B - Anordnung zur Auslesung von Impulsspeichern und Zaehlwerken mit Zaehlmagneten oder Schrittschaltern als Steuereinheiten innerhalb der Speicher - Google Patents

Anordnung zur Auslesung von Impulsspeichern und Zaehlwerken mit Zaehlmagneten oder Schrittschaltern als Steuereinheiten innerhalb der Speicher

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Publication number
DE1235994B
DE1235994B DE1962Q0000698 DEQ0000698A DE1235994B DE 1235994 B DE1235994 B DE 1235994B DE 1962Q0000698 DE1962Q0000698 DE 1962Q0000698 DE Q0000698 A DEQ0000698 A DE Q0000698A DE 1235994 B DE1235994 B DE 1235994B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulses
memory
readout
pulse
switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1962Q0000698
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Gerhard Quietzsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GERHARD QUIETZSCH DR
Original Assignee
GERHARD QUIETZSCH DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GERHARD QUIETZSCH DR filed Critical GERHARD QUIETZSCH DR
Priority to DE1962Q0000698 priority Critical patent/DE1235994B/de
Publication of DE1235994B publication Critical patent/DE1235994B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F3/00Input arrangements for transferring data to be processed into a form capable of being handled by the computer; Output arrangements for transferring data from processing unit to output unit, e.g. interface arrangements
    • G06F3/06Digital input from, or digital output to, record carriers, e.g. RAID, emulated record carriers or networked record carriers
    • G06F3/08Digital input from, or digital output to, record carriers, e.g. RAID, emulated record carriers or networked record carriers from or to individual record carriers, e.g. punched card, memory card, integrated circuit [IC] card or smart card

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Human Computer Interaction (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)

Description

  • Anordnung zur Auslesung von Impulsspeichem und Zählwerken mit Zählmagneten oder Schrittschaltern als Steuereinheiten innerhalb der Speicher Die Erfindung bezieht sich auf die Steuerung der Auslesung von Speichern für elektrische Impulse durch Schrittschalter, die in die Speicher eingebaut sind.
  • Sowohl Speicher für elektrische Impulse als auch Ausleseanordnungen für den Speicherinhalt sind seit langem bekannt.
  • Zwei Grundprinzipien für den Speicheraufbau und den Ablauf der Auslesung werden dabei angewandt. In der einen Art von Speichern liegt die eingespeicherte Impulszahl in Schalterstellungen der einzelnen Speicherstufen vor, über die bei der Auslesung nacheinander eine Auslesespannung auf bestimmte, die einzelnen Ziffern repräsentierende Leitungen geführt wird. Die zweite Art von Speichern besteht aus Speicherstufen (z. B. Rollenzählwerkdekaden), deren Inhalt mit Hilfe von Ausleseimpulsen stufenweise - oft dekadenweise - nacheinander ausgezählt wird. Dabei wird meist die bis zum Erreichen der Nullstellung erforderliche Komplementärzahl festgestellt. Beide Speicherarten und Ausleseeinrichtungen können heute auch in rein elektronischen Zählwerken auf Transistorbasis - dann aber im dualen Zahlensystem - verwirklicht werden. Die Auslesung von Impulsspeichern von einer entfernten Zentrale aus geschieht bei den bekannten Anordnungen dadurch, daß ein in der Zentrale vorhandenes Steuersystem zuerst den gerade auszulesenden Speicher anwählt und dadurch die einzelnen Stufen dieses Speichers nacheinander an die Ausleseeinrichtung anschließt. Dazu ist es erforderlich, daß aus jedem Speicher je auszulesende Stufe eine Leitung bis zur Zentrale, bei größeien Entfernungen mindestens bis zu einer Umschaltstelle, herausgeführt wird. Für jeden Speicher muß ein mehrpoliges Umschaltrelais in der Zentrale bzw. an der Umschaltstelle vorhanden sein. Die Leitungsführung und Verdrahtung werden dadurch vielfältig und kompliziert, insbesondere wenn zusätzlich zu der eingespeicherten Impulszahl noch bestimmte feste Kennzahlen - z. B. eine Meßstellennummer - mit ausgelesen werden sollen.
  • Verzichtet man aber bei der Auslesuno, von Impulsspeichern auf die Unterteilung in Stufen. dann müssen so lange Ausleseimpulse auf die eiste Stufe gegeben werden, bis der ganze Speicher auf Null hochgezählt ist. Das führt aber im allgemeinen zu einer unzulässig großen Auslesezeit pro Speicher.
  • Es sind auch Anordnungen bekannt, bei denen die Auslesung der einzelnen Stufen eines Speichers gleichzeitig erfolgt, indem Auszählimpulse parallel auf alle Speicherstufen gegeben werden. Dadurch wird zwar die Auslesezeit verkürzt. Es müssen aber auch hier zu jeder einzelnen Speicherstufe getrennte Leitungen geführt werden, um die Nulldurchgängejeder Speicherstufe zur Auslesezentrale zu melden.
  • Nachteile der bisherigen Anordnungen liegen also entweder in einer komplizierten Leitungsführung und einem damit zusammenhängenden umfangreichen zentralen Steuersystem oder aber in einer langen Auslesezeit.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Zahl der Leitungen von den Speichern zur Zentrale minimal zu machen. Sie führt damit zugleich auch das Steuersystem in der Zentrale auf wenige Funktionen zurück. Sie erreicht das dadurch, daß die Steuerung des Auslesevorganges durch Schrittschalter erfolgt, die injeden einzelnen Speicher eingebaut sind. Diese werden durch von der Zentrale kommende oder im Speicher selbst erzeugte Steuerimpulse betätigt und schließen dabei die einzelnen Speicherstufen der eingespeicherten Impulszahl oder andere mitauszulesende feste Zahlen nacheinander zur Auslesung an die Zentrale an. Die Schrittschalter machen zugleich auch die bei den bisherigen Anordnungen in der Zentrale oder an Umschaltstellen vorkommenden Umschaltrelais überflüssig. Bei Speichern, deren Inhalt durch Spannungen über Kontaktstellungen ausgelesen wird, besteht dann das zentrale Steuerungssystem nur noch aus einem Meßstellenumschaltei, der die auszulesenden Speicher anwählt, und der Registriereinrichtung, die auch die Steuerimpulse für die Speicher und die nachfolgenden Auslesespannungen erzeugt, z. B. einem Lochkartendrucker mit einer mitlaufenden Programmkarte.
  • Zur Kennzeichnung der Erfindung sind drei Ausführungsbeispiele näher erläutert: A b b. 1 zeigt eine Anordnung zur Speicherung von Zählimpulsen und Auslesung des gespeicherten Wertes zusammen mit einer fünfstelligen Meßstellennummer durch eine Spannung; der Speicher wird unmittelbar nach der Auslesung gelöscht, A b b. 2 eine Anordnung zur Speicherung von Zählimpulsen in jeweils einem von zwei umschaltbaren Einzelspeichern und Auslesung des gespeicherten Wertes im gerade stillstehenden Einzelspeicher durch Auszählung mit Impulsen; der ausgelesene Einzelspeicher wird zu beliebiger Zeit gelöscht, A b b. 3 eine Anordnung zur Speicherung von Zählimpulsen und Auslesung des gespeicherten Wertes zusammen mit einer sechsstelligen Meßstellennummer durch Auszählung mit Impulsen; der Speicher wird unmittelbar nach der Auslesung gelöscht.
  • Das die Erfindung kennzeichnende Schaltelement Z,4 bzw. ZA' ist in allen drei Beispielen das gleiche. Zu A b b. 1 a) Speicherung Ausgangszustand: za0, zb0, ze0, zdO, ze0 geschlossen. za 1 bis za 10, zb 1 bis zb 10, zel bis ze10, zdl bis zd10, zel bis ze10 offen.
  • Erster Zählimpuls läuft über (+), a, za0, IB, - und öffnet durch Erregung der Impulsspule IB in dem die Einerstellen des Meßwertes speichernden Zählmagneten ZB den Kontakt -bO und schließt zbl.
  • Nächste Zählimpulse laufen über den gleichen Weg und schalten in ZB nacheinander die Schalter zb2 bis zb9 ein. Der zehnte Zählimpuls schließt zb10. Dadurch wird Relais B erregt: +, ::b10, B, - und erregt über +, bl, LB, - die Löschspule LB.
  • Dadurch wird der Zählmagnet ZB in die Ausgangsstellung zurückgeführt, d. h., zb0 ist geschlossen, zbl bis zb10 sind offen. Gleichzeitig wird die Impulsspule le des die Zehnerstellen des Meßwertes speichernden Zählmagneten Jc erregt-.
  • +, b2, Je, - Dadurch öffnet in ZC Kontakt ze 0 und schließt ze 1. Das Verfahren der Impulsspeicherung setzt sich in ähnlicher Weise in ZD (Hunderterstellen des Meßwertes) und ZE (Tausenderstellen des Meßwertes) fort.
  • In JE ist ein Löschrelais E überflüssig, weil vorausgesetzt ist, daß der eingespeicherte Wert höchstens vierstellig ist.
  • b) Auslesung Ausgangszustand: za0 geschlossen. zal bis za10 offen.
  • Am Ende der Einspeicherung sei z. B. die Impulszahl 2386 gespeichert, d. h.
  • zb6, ze8, zd3, ze2 geschlossen, alle anderen Kontakte in ZB, ZC, ZD, ZE offen. Von der Auslesezentrale kommt ein Schaltimpuls und erregt die Impulsspule JA des die Auslesung steuernden Zählmagneten ZA: (+), C, JA, -- Dadurch öffnet in ZA der Kontakt za0 und verhindert, daß weitere Zählimpulse zur Einerdekade ZR laufen. Gleichzeitig schließt zal in ZA. Die von der Auslesezentrale nachfolgende Auslesespannung liest die erste Stelle der im Speicher auf dem Rangierverteiler M festverdrahteten f ünfstelligen Meßstellennummer (gezeigt ist z. B. die Nr. 57305) aus: (+), b, za 1, m, 5.
  • Über die Leitung 5 wird in der Zentrale eine »5t registriert.
  • Danach folgt ein nächster Schaltimpuls und erregt die Impulsspule JA: (+), C, JA, -.
  • Dadurch öffnet zal in ZA und schließt za2. Die nachfolgende Auslesespannung läuft jetzt über (+), za2, 5, 7 zur Zentrale und registriert dort eine *7«. Das setzt sich mit immer wiederholten Folgen Schaltimpuls-Auslesespannung so lange fort, bis die letzte Auslesespannung über (+), b, za9, zb6, 6 in der Zentrale eine »6« als Einerstelle des gerade gespeicherten Meßwertes registriert hat.
  • Jetzt folgt noch ein letzter Schaltimpuls, der über M, C, j4, - in ZA den Kontakt za9 öffnet und za10 schließt. Dadurch wird Relais A erregt: +, za10, A, -, und es werden die Löschspulen LA bis LB aller Zählmagneten erregt: +, al, LA, a2, LB, a3, Lc, a4, LD, a5, LE, Das bewirkt, daß alle Zählmagneten gelöscht werden und der Zustand am Beginn der Speicherung wiederhergestellt wird. Da jetzt za 0 in ZA wieder geschlossen ist, können die Zählimpulse von der Meßstelle wieder in ZB bis ZE eingespeichert werden.
  • Zu A b b. 2) Der Gesamtspeicher besteht aus zwei vierstelligen Einzelspeichern mit den Rollenzählwerksdekaden RB, RC, RD, RE bzw. RB', RC, RD', RE'für die Speiche,-rung einer vierstelligen Impulszahl. Diese Rollenzählwerksdekaden schalten eine Zahlenrolle bei jeder Erregung ihrer Impulsspule um eine Stelle weiter.
  • Als Ausgangszustand ist die Stellung gezeiA in welcher die Zählimpulse in RB 'bis RE' gespeichert werden, während RB bis RE zur Auslesung bereitstehen. RB' bis RE' stehen auf Null. a) Speicherung Ein Meßwertimpuls läuft über (+), a, a' 1, JB', - und erregt die Impulsspule JB' der Eiixrdekade RB'. Dadurch schaltet RB' von Stellung 0 auf 1. Das wiederholt sich, bis der zehnte Impuls RB'von Stellung 9 wieder auf 0 weiterschaltet. Während dieser Bewegung schließt der Wischkontakt rb'l kurzzeitig. Die Impulsspule Je' von der Zehnerdekade RC wird erregt: rb'l, a'2, Jc', -.
  • Dabei schaltet RC von Stellung 0 auf 1. Das setzt sich über die vier Rollenzählwerksdekaden RB' bis RE' so lange fort, wie Zählimpulse von der Meßstelle her - d. h. von a - ankommen.
  • b) Auslesung In RB bis RE sei z. B. die Impulszahl 7038 gespeichert. Von der Auslesezentrale kommt ein erster Ausleseimpuls und erregt das Relais G: (-#), x, G, fl, y, (-).
  • Dadurch schließt Kontakt gl und erregt die Impulsspule JB der Einerdekade RB: +, gl, d2, k2, zal, JB, Dadurch wird die Zahlenrolle in RB auf die nächste Ziffer fortgeschaltet, im Beispiel auf 8. Die von der Zentrale nachfolgenden Ausleseimpulse laufen auf demselben Weg weiterhin zur Impulsspule RB. Die Ausleseimpulse werden in der Zentrale in einem durch Spannung auslesbaren Impulsspeicher mitgezählt.
  • Während des Durchganges der Zahlenrolle von 9 auf 0 in RB wird durch den Wischkontakt rbl das Relais F erregt: +, rbl, a2, e2, p, F,-.
  • Kontakt fl in der Leitung zur Zentrale für die Ausleseimpulse öffnet kurzzeitig und unterbricht einen immer sonst über (+), x, G, fl, y, fließenden eingeprägten Strom, der gerade so groß ist, daß er Relais G mit Sicherheit nicht zum Anzug bringt. Die Unterbrechung des eingeprägten Stromes wird in der Zentrale festgestellt und dient dort dazu, den Weg für die erzeugten Ausleseimpulse zum in der Zentrale mitlaufenden Impulsspeicher so lange zu sperren, bis insgesamt zehn Ausleseimpulse über (+), x, G, fl, y, gelaufen sind.
  • Im auszulesenden Speicher ist die Zahlenrolle in der Rollenzählwerksdekade RB nach dem zehnten Auslegeimpuls wieder auf ihrem ursprünglichen Wert 7 angelangt. Da alle ankommenden Auslegeimpulse über (+), x, G, fl, y, und weiter über +, gl, d2, JA, - die Impulsspule JA der zur Steuerung der Dekadenumschaltung während der Auslegung benötigten Rollenzählwerksdekade RA erregen, wird während des Weiterschaltens der Zahlenrolle in RA von 9 auf 0 nach dem zehnten Ausleseimpulse kurzzeiti2 der Wischkontakt ral geschlossen. Dadurch wird Relais H erregt: +, ra 1, H, Kontakt hl schließt und erregt die Impulsspule JA des die Auslesung steuernden Zählmagneten ZA: +, h 1, a 6, JA, -.
  • Dadurch öffnet die Kontaktzunge zal von ZA, und es schließt za2. Die Diode v (bzw. v') verhindert, daß der eben beschriebene, von h 1 erzeugte Impuls auch auf die Impulsspule JA' (bzw. JA) läuft.
  • Jetzt ist die nächste Rollenzählwerksdekade RC an den Weg der Ausleseimpulse angeschaltet. In der Zentrale wird nach jeweils zehn Ausleseimpulsen ebenfalls eine nächste Dekade zur Speicherung der Ausleseimpulse angeschaltet.
  • Läuft jetzt der elfte Ausleseimpuls von der Zentrale ein, so wiederholt sich der eben für RB beschriebene Vorgang mit RC usf., bis der ganze in RB bis RE gespeicherte Zahlenwert als Komplementärwert zu zehn in den Zwischenspeicher in der Zentrale übernommen ist.
  • Nach Einlaufen des 40. Ausleseimpulses wird ZA über +, h 1, a 6, J.4, wie oben beschrieben, weitergeschaltet; za4 öffnet, za5 schließt, Relais B wird erregt: +, za5, B, -, Kontakt bl zieht an und erregt Relais E: +, b2, E, d3, -.
  • Der Ruhekontakt d3 ist geschlossen, da sowohl die Kontaktzunge za9 als auch za'9 offen ist und D nicht erregt ist. Relais E hält sich durch Schließen von el selbst: +, el, E, d3, Der Umschaltkontakt e2 schaltet gleichzeitig vom Weg p auf Weg q um.
  • c) Löschung Nach Auslesung der Rollenzählwerksdekaden AB bis RE steht der ursprünglich gespeicherte Wert - z. B. 7038 - wieder an. Er kann jetzt zu beliebiger Zeit gelöscht werden. Zur Löschung der Dekaden RB bis RE werden von der Zentrale je Dekade zehn Löschimpulse gegeben. Der Löschvorgang läuft in ähnlicher Weise wie der Auslesevorgang ab, nur sind die Kontakte zal, za2, za4 beim Auslesen jetzt durch die jeweils parallelgeschalteten Kontakte bl bzw. -a6 bzw. za7 bzw. za8 ersetzt. Der Löschvorgang unterscheidet sich vom Auslesen aber dadurch, daß die beim Weiterschalten der Zahlenrollen von 9 auf 0 in RB, RC, RE oder RD kurzzeitig schließenden Wischkontakte rbl bzw. rel bzw. rdl bzw. rel nicht mehr das Relais F, sondern das Relais K erregen, z. B.
  • +, rbl, a2, e2, q, K, h2, -. Das Relais K hält sich dann selbst: +, kl, K, h2, - Kontakt k2 wird geöffnet und läßt die seit Erreichen der Nullstellung der Rollenzählwerksdekade RB noch von der Zentrale kommenden Löschimpulse nicht mehr durch. RB bleibt auf 0 stehen. Da aber RA stets alle zehn Löschimpulse pro Dekade mitzählt, wird beim Durchgang der Zahlenrolle in RA von 9 auf 0 derWischkontakt ra 1 kurzzeitig geschlossen.
  • In gleicher Weise wie beim Auslesen werden das Relais H und damit die Impulsspule J,1 zur Weiterschaltung von ZA erregt. Bei der Erregung von Relais H öffnet aber auch der Ruhekontakth2 und läßt das Selbsthalterelais K wieder abfallen. Dadurch schließt wieder der Ruhekontakt k2 und läßt die nächsten Löschimpulse zur inzwischen neu in den Impulsweg geschalteten nächsten Rollenzählwerksdekade gelangen. Der letzte Löschimpuls - also der vierzigste - erregt über Relais G, steuerndes Rollenzählwerk RA, Relais H noch einmal die Impulsspule J#4, wie bereits oben beschrieben. Dadurch öffnet in ZA Kontaktzunge za8, und za9 schließt. Relais D wird erregt: -T-, za9, D, -.
  • Kontakt d3 öffnet und läßt das Selbsthalterelais E abfallen. Der zugehörige Umschaltkontakt e2 schaltet dabei vom Weg q auf den Weg p zurück. Außerdem schließt der Kontakt dl und öffnet dei Kontakt d2, wodurch der Weg für den nächsten von der Zentrale kommenden Impuls über (+), x, G, fl, y, und über +, gl, dl, vi J-11 auf die Impulsspule JA und parallel über +, gl, dl, v', JA', - auf die Impulsspule JA' durchgeschaltet ist. d) Umschalten Auf dem eben beschriebenen Weg ist es nun möglich, durch einen Umschaltimpuls von der Zentrale erstens den Zählmagneten ZA weiterzuschalten, d h. Kontaktzungeza9 zu öffnen und za10 zu schließen. Dadurch wird Relais C erregt--#-, za10, C, -.
  • Kontakt el schließt und erregt die Löschspule LA: -, el, LA, - Dadurch wird za10 wieder geöffnet und gleichzeitig za0 geschlossen. Relais A wird erregt - +, --aO, A, -.
  • Kontakt a 1 schließt, die Umschaltkontakte a2, a3, a4, a5 schalten um, und damit befinden sich ZA und RB bis RE in der gleichen Stellung wie am Anfang der Beschreibung ZA' bzw. RB'bis RE'. Das bedeutet, daß nunmehr die Zählimpulse auf die Einerdekade RB laufen. Außerdem ist durch Öffnen des Ruhekontaktes a6 der Weg für künftige Fortschaltimpulse von H über h 1 auf JA unterbrochen.
  • Zweitens hat der Umschaltimpuls von der Zentrale die Impulsspule J4' des Zählmagneten ZA' erregt. Dadurch öffnet Kontakt za'0 und schließt za'l. Das bisher erregt gewesene Relais A' fällt ab. Kontakt a'l öffnet und sperrt den Weg für die Zählimpulse zur Einerdekade RB'. Die Umschaltkontakte a'2 bis a'5 schalten von der gezeigten Stellung auf die gleiche Stellung wie bisher a2 bis a5 um.
  • Der Ruhekontakt a'6 schließt und bereitet den Weg künftiger Fortschaltimpulse von H über hl auf Impulsspule JA' vor. Damit befinden sich ZA' und RB' bis RE' in auslesbereiter Stellung wie am Anfang der Beschreibung ZA bzw. RA bis RE.
  • ZuAbb- 3 Der Zählmagnet ZA dient wieder zur Steuerung der Auslesung Der Zählmagnet ZB hat den Zweck, die Auslesung einer sechsstelligen festveidrahteten Meßstellennummer durch Impulse zu ermöglichen Die Rollenzählwerksdekaden RC, RD, RE und RF sind von gleicher Art wie zu A b b. 2 beschrieben, wobei in A b b. 3 RC die Einerdekade, RD die Zehnerdekade, RE die Hunderterdekade und RF die Tausenderdekade bezeichnen.
  • a) Speicherung Ausgangszustand: ZA und ZB sind beide gelöscht, d h, die Kontaktzungen zal bis za10 und zbl bis zb10 sind offen, za0 und zb0 sind geschlossen. Relais A ist erregt: +, za0, A, -.
  • Dadurch sind die Umschaltkontakte a2, a3, a4 und a5 in der gezeigten Stellung. Kontakt a 1 ist geschlossen. Zählimpulse von der Meßstelle erregen die Impulsspule Je in RC: (+), a, al, Je, -.
  • Beim Durchgang der Zahlenrolle von 9 auf 0 wird der Wischkontakt rel von RC kurzzeitig geschlossen und über +, rel, a3, e, JD, die Impulsspule JD von Dekade RD erregt. Die Zahlenrolle in RD wird dadurch von 0 auf 1 fortgeschaltet.
  • In analoger Weise wird die aufsummierte Impulszahl in die Dekaden RC bis RF eingespeichert.
  • b) Auslesung Soll jetzt die Auslesung unter gleichzeitiger Lösung des Speicherinhaltes beginnen, so wird von der Zentrale ein Umschaltimpuls gegeben, der das Relais D erstmalig erregt: (+), x, D, c3, y, Kontakt dl schließt und erregt die Impulsspule J,1: +, dl, a2, h, bl. k, JA, -.
  • Dadurch wird ZA weitergeschaltet, za0 öffnet und zal schließt. RelaisA fällt ab, seine Kontaktea3 schalten vom Weg a auf b, a4 von f auf c, a5 von g auf d und a2 von h auf 1 um. Gleichzeitig öffnet Kontakt al und verhindert, daß weitere Zählimpulse auf Je in RC gehen.
  • Der auf den Umschaltimpuls von der Zentrale folgende erste Ausleseimpuls erregt wieder D über (+), x, D, c3, y, (-).
  • Kontakt dl schließt und erregt die Impulsspule Je von ZB: +, dl, a2, i, t, JB, Dadurch wird in ZB die Kontaktzunge zb0 ge#. öffnet und zbl schließt. An den Enden 9 bis 1 der Kontaktzungen zbl bis zb9 sind die sechs Stellen einer Meßstellennummer - gezeigt ist als Beispiel die Nummer 760 998 - verdrahtet. Da die Auslesung mittels Impulsen immer durch Aufzählen des eingespeicherten Wertes bis 0 erfolgt, muß auch die feste Verdrahtung der Meßstellennummer entsprechend ausgeführt sein. Beispielsweise muß die erste Stelle der Nummer, eine Sieben, auf die Kontaktzunge zb3 verdrahtet sein. Denn sind von der Zentrale drei Ausleseimpulse bei JB angekommen, so ist zb3 als einzige Kontaktzunge in ZB geschlossen, und das Relais C wird erregt: +, zal, in, 7, zb3, C, - Kontakt e2 schließt und erregt die Impulssuple J,4 vom ZA: +, c2, bl, k, J,1, Die Kontaktzunge zal wird geöffnet und za2 geschlossen. Gleichzeitig mit e2 schließt Kontakt el und erregt die Löschspule LB von ZB: Dadurch wird Zählmagnet LB gelöscht, so daß Kontaktzunge zb0 wieder geschlossen ist, während die Kontaktzungenzbl bis zb10 wieder offen sind. Als dritter Kontakt wird bei der Erregung von Relais C der Ruhekontakt c3 in der Impulsleitung y zur Zentrale geöffnet. Dadurch wird ein in dieser Leitung immer fließender eingeprägter Strom unterbrochen, der gerade so groß ist, daß er das Relais D mit Sicherheit nicht mehr zum Anzug bringen kann. Das Unterbrechen des eingeprägten Stromes wird in der Zentrale dazu benutzt, die dort in einem durch Spannung auslesbaren Impulsspeicher mit gespeicherten Ausleseimpulsen auf die nächsten Dekaden umzuschalten.
  • In analoger Weise dienen die nunrnehr von der Zentrale kommenden weiteren Ausleseimpulse dazu, alle sechs Stellen der Meßstellennummer auszulesen. Sobald das geschehen ist, ist Kontaktzunge za6 offen und za7 geschlossen. Damit beginnt die Auslesung des in den Rollenzählwerksdekaden RB bis RE gespeicherten Meßwertes.
  • Die von der Zentrale über (+), x, D, c3, y und weiter über +, dl, a2, i, s, za7, J(" - laufenden Ausleseimpulse schalten die Zahlenrolle in RC so lange weiter, bis beim Durchgang von 9 auf 0 der dabei kurzzeitig anliegende Wischkontakt rel das Relais C erregt: +, rel, a3, b, C, In ganz gleicher Weise wie vorher bei der Auslesung der Meßstellennummer erfolgt jetzt Unterbrechung des eingeprägten Stromes durch e3 in der Leitungy zur Zentrale und Weiterschaltung von ZA und damit Öffnung der Kontaktzunge za7 und Schließen von za8. Gleichzeitig schließt Kontakte 1 von Relais C und löscht ebenso wie vorher beim Auslesen der Meßstellennummer den Zählmagnet ZB. Denn gleichzeitig mit der- Erregung der Impulsspulen Jc bis JF in den Rollenzählwerksdekaden wird durch die Ausleseimpulse auch weiterhin die Impulsspule JB im Zählmagneten ZB erregt, obgleich dieses Mitlaufen von ZB für die Auslesung des eingespeicherten Meßwertes ohne Bedeutung ist. Im Augenblick des Durchgangs der Zahlenrolle in RE von 9 auf 0 schließt der über rel erzeugte Wischimpuls die Kontaktzunge za10 im Zählmagnet ZA und öffnet za9 über: +, rel, a5, d, C, und weiter über +, c2, bl, k, JA, Relais B wird erregt: +, za10, B, -.
  • Der Umschaltkontakt bl schaltet um vom bisherigen Weg k auf den Weg L Kontakt b2 schließt und ermöglicht jetzt die Auslesung der letzten Rollenzählwerksdekade RF. Sobald die Zahlenrolle in R von 9 auf 0 geht, ist die Auslesung beendet. Der über +, rfl, C, - das Relais C erregende Wischimpuls bewirkt, daß die Löschspule L.4 in ZA erregt wird: +, c 2, b 1, 1, L.4, -.
  • Zählmagnet ZA wird gelöscht. Damit wird cler zu Beginn der Beschreibung bestehende Zustand wiederhergestellt.

Claims (2)

  1. PatentansprÜche: 1. Anordnung zur Auslesung von Speichern, die elektrische Impulse aufsummieren, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Steuerung des Auslesevorgangs in jedem einzelnen Speicher durch Schrittschalter erfolgt, die als Bauteile zu jedem einzelnen Speicher gehören, durch von der Zentrale kommende oder im Speicher selbst erzeugte Steuerimpulse betätigt werden und dabei die einzelnen Speicherstufen der eingespeicherten Impulszahl oder mitauszulesender fester Zahlen nacheinander zur Auslesung an die Zentrale anschalten.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Auslesung steuernden Schrittschalter entweder elektromagnetischmechanisch oder voll elektronisch wirken. 3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste im Speicher von der Auslesestelle her kommende Steuerimpuls den in Ruhestellung geschlossenen ersten Kontakt (za0 bzw. za'0) des die Auslesung steuernden Schrittschalters (ZA bzw. ZA') öffnet und dadurch direkt oder indirekt über einen geeigneten Schalter den Weg für die Zählimpulse von der Meßstelle so lange unterbricht, bis die Auslesung des Speichers beendet ist und nach Rückstellung des die Auslesung im Speicher steuernden Schrittschalters der erste Kontakt des Schrittschalters wieder geschlossen ist. 4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß über den jeweils geschlossenen Kontakt (zal bis za9) des durch Steuerimpulse von der Zentrale fortgeschalteten, im Speicher eingebauten und dort die Auslesung steuernden Schrittschalters (ZA) eine dem Steuerimpuls immer folgende Auslesespannung (b) über die festen Verdrahtungen der einzelnen Ziffern der Meßstellennummer oder anderer zur Meßstelle gehörender fester Zahlenwerte und über die gerade geschlossenen Kontakte für die einzelnen Ziffern der eingespeicherten Impulssumme geleitet wird. 5. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei in einer Baugruppe vereinigte und aus jeweils vier Rollenzählwerksdekaden (RB bis RE bzw. RB bis RE') bestehende Impulsspeicher durch zwei zugehörige Schrittschalter (ZA bzw. ZA') so gesteuert werden, daß immer ein Impulsspeicher die Zählimpulse aufnimmt, während der andere durch von der Zentrale ankommende Auslese- oder Rückstellimpulse dadurch ausgelesen bzw. rückgestellt wird, daß diese Impulse so lange über die nacheinander geschlossenen Kontakte des die Auslesung bzw. Rückstellung steuernden Schrittschalters zu den Impulsspulen der auszulesenden bzw. rückzustellenden Rollenzählwerksdekaden geführt werden, bis im Fall der Auslesung die in jeder Rollenzählwerksdekade eingespeicherte Ziffer nach Eingabe von zehn Ausleseimpulsen wieder erscheint bzw. im Fall der Rückstellung in den Rollenzählwerksdekaden die Stellung 0 erreicht ist. 6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der die Auslesung bzw. Rückstellung der vier auszulesenden bzw. rückzustellenden Rollenzählwerksdekaden steuernde Schrittschalter (ZA bzw. ZA'), durch Impulse fortgeschaltet wird, die nach jeweils zehn von der Zentrale kommenden Ausleseimpulsen beim Weiterschalten einer ebenfalls zur Steuerung eingesetzten, in der Baugruppe eingebauten Rollenzählwerksdekade (RA) von Stellung 9 auf 0 erzeugt werden. 7. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Auslesung steuernder Schrittschalter (ZA) nacheinander (zal bis za6) eine Spannung zu den sechs Stellen einer auf den Kontakten (zbl bis zb6) eines zweiten Schrittschalters (ZB) fest verdrahteten Meßstellennummer oder einer anderen zur Meßstelle gehörenden konstanten Zahl führt und anschließend die Impulsspulen der den eingespeicherten Meßwert enthaltenden Rollenzählwerksdekaden (RC bis ffl nacheinander an den Weg der von der Zentrale kommenden Ausleseimpulse so lange anschließt, bis jede Rollenzählwerksdekade ausgelesen und zugleich auch auf 0 zurückgestellt wird. 8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortschaltung des die Auslesung steuernden Schrittschalters (ZA) zugleich mit der Rückstellung des zur Verdrahtung der Meßstellennummer verwendeten zweiten Schrittschalters (ZB) und außerdem jedesmal dann erfolgt, wenn eine der Rollenzählwerksdekade beim Auslesen von Stellung 9 auf 0 übergeht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1054 257; deutsche Patentanmeldung Z 1813 Vllla/21as (bekanntgemacht am 15. 10. 1953); Elektronik, 9 (1958), S. 284; Regelungstechnik, 4 (1960), S. 130 bis 133; Siemens-Zeitschrift, 4 (1955), S. 220 bis 223; Elektronik, 5, (1961), S. 131 bis 139.
DE1962Q0000698 1962-02-26 1962-02-26 Anordnung zur Auslesung von Impulsspeichern und Zaehlwerken mit Zaehlmagneten oder Schrittschaltern als Steuereinheiten innerhalb der Speicher Pending DE1235994B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1054257B (de) * 1955-05-21 1959-04-02 Kienzle Apparate Gmbh Verfahren zur UEbertragung von in elektronischen Zaehlwerken vorhandenen Zaehlwerten in mechanische Druck- und/oder Zaehlwerke

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1054257B (de) * 1955-05-21 1959-04-02 Kienzle Apparate Gmbh Verfahren zur UEbertragung von in elektronischen Zaehlwerken vorhandenen Zaehlwerten in mechanische Druck- und/oder Zaehlwerke

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