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Anordnung zur Auslesung von Impulsspeichem und Zählwerken mit Zählmagneten
oder Schrittschaltern als Steuereinheiten innerhalb der Speicher Die Erfindung bezieht
sich auf die Steuerung der Auslesung von Speichern für elektrische Impulse durch
Schrittschalter, die in die Speicher eingebaut sind.
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Sowohl Speicher für elektrische Impulse als auch Ausleseanordnungen
für den Speicherinhalt sind seit langem bekannt.
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Zwei Grundprinzipien für den Speicheraufbau und den Ablauf der Auslesung
werden dabei angewandt. In der einen Art von Speichern liegt die eingespeicherte
Impulszahl in Schalterstellungen der einzelnen Speicherstufen vor, über die bei
der Auslesung nacheinander eine Auslesespannung auf bestimmte, die einzelnen Ziffern
repräsentierende Leitungen geführt wird. Die zweite Art von Speichern besteht aus
Speicherstufen (z. B. Rollenzählwerkdekaden), deren Inhalt mit Hilfe von Ausleseimpulsen
stufenweise - oft dekadenweise - nacheinander ausgezählt wird. Dabei
wird meist die bis zum Erreichen der Nullstellung erforderliche Komplementärzahl
festgestellt. Beide Speicherarten und Ausleseeinrichtungen können heute auch in
rein elektronischen Zählwerken auf Transistorbasis - dann aber im dualen
Zahlensystem - verwirklicht werden. Die Auslesung von Impulsspeichern von
einer entfernten Zentrale aus geschieht bei den bekannten Anordnungen dadurch, daß
ein in der Zentrale vorhandenes Steuersystem zuerst den gerade auszulesenden Speicher
anwählt und dadurch die einzelnen Stufen dieses Speichers nacheinander an die Ausleseeinrichtung
anschließt. Dazu ist es erforderlich, daß aus jedem Speicher je auszulesende
Stufe eine Leitung bis zur Zentrale, bei größeien Entfernungen mindestens bis zu
einer Umschaltstelle, herausgeführt wird. Für jeden Speicher muß ein mehrpoliges
Umschaltrelais in der Zentrale bzw. an der Umschaltstelle vorhanden sein. Die Leitungsführung
und Verdrahtung werden dadurch vielfältig und kompliziert, insbesondere wenn zusätzlich
zu der eingespeicherten Impulszahl noch bestimmte feste Kennzahlen - z. B.
eine Meßstellennummer - mit ausgelesen werden sollen.
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Verzichtet man aber bei der Auslesuno, von Impulsspeichern auf die
Unterteilung in Stufen. dann müssen so lange Ausleseimpulse auf die eiste Stufe
gegeben werden, bis der ganze Speicher auf Null hochgezählt ist. Das führt aber
im allgemeinen zu einer unzulässig großen Auslesezeit pro Speicher.
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Es sind auch Anordnungen bekannt, bei denen die Auslesung der einzelnen
Stufen eines Speichers gleichzeitig erfolgt, indem Auszählimpulse parallel auf alle
Speicherstufen gegeben werden. Dadurch wird zwar die Auslesezeit verkürzt. Es müssen
aber auch hier zu jeder einzelnen Speicherstufe getrennte Leitungen geführt werden,
um die Nulldurchgängejeder Speicherstufe zur Auslesezentrale zu melden.
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Nachteile der bisherigen Anordnungen liegen also entweder in einer
komplizierten Leitungsführung und einem damit zusammenhängenden umfangreichen zentralen
Steuersystem oder aber in einer langen Auslesezeit.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Zahl der Leitungen von
den Speichern zur Zentrale minimal zu machen. Sie führt damit zugleich auch das
Steuersystem in der Zentrale auf wenige Funktionen zurück. Sie erreicht das dadurch,
daß die Steuerung des Auslesevorganges durch Schrittschalter erfolgt, die injeden
einzelnen Speicher eingebaut sind. Diese werden durch von der Zentrale kommende
oder im Speicher selbst erzeugte Steuerimpulse betätigt und schließen dabei die
einzelnen Speicherstufen der eingespeicherten Impulszahl oder andere mitauszulesende
feste Zahlen nacheinander zur Auslesung an die Zentrale an. Die Schrittschalter
machen zugleich auch die bei den bisherigen Anordnungen in der Zentrale oder an
Umschaltstellen vorkommenden Umschaltrelais überflüssig. Bei Speichern, deren Inhalt
durch Spannungen über Kontaktstellungen ausgelesen wird, besteht dann das zentrale
Steuerungssystem nur noch aus einem Meßstellenumschaltei, der die auszulesenden
Speicher anwählt, und der Registriereinrichtung, die auch die Steuerimpulse für
die Speicher und die nachfolgenden Auslesespannungen erzeugt, z. B. einem Lochkartendrucker
mit einer mitlaufenden Programmkarte.
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Zur Kennzeichnung der Erfindung sind drei Ausführungsbeispiele näher
erläutert: A b b. 1 zeigt eine Anordnung zur Speicherung von Zählimpulsen
und Auslesung des gespeicherten Wertes zusammen mit einer fünfstelligen Meßstellennummer
durch
eine Spannung; der Speicher wird unmittelbar nach der Auslesung gelöscht,
A b b. 2 eine Anordnung zur Speicherung von Zählimpulsen in jeweils
einem von zwei umschaltbaren Einzelspeichern und Auslesung des gespeicherten Wertes
im gerade stillstehenden Einzelspeicher durch Auszählung mit Impulsen; der ausgelesene
Einzelspeicher wird zu beliebiger Zeit gelöscht, A b b. 3 eine Anordnung
zur Speicherung von Zählimpulsen und Auslesung des gespeicherten Wertes zusammen
mit einer sechsstelligen Meßstellennummer durch Auszählung mit Impulsen; der Speicher
wird unmittelbar nach der Auslesung gelöscht.
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Das die Erfindung kennzeichnende Schaltelement Z,4 bzw. ZA' ist in
allen drei Beispielen das gleiche. Zu A b b. 1
a) Speicherung Ausgangszustand:
za0, zb0, ze0, zdO, ze0 geschlossen. za 1 bis za 10,
zb 1 bis zb 10,
zel bis ze10, zdl bis zd10, zel
bis ze10 offen.
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Erster Zählimpuls läuft über (+), a, za0, IB, -
und
öffnet durch Erregung der Impulsspule IB in dem die Einerstellen des Meßwertes speichernden
Zählmagneten ZB den Kontakt -bO und schließt zbl.
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Nächste Zählimpulse laufen über den gleichen Weg und schalten in ZB
nacheinander die Schalter zb2 bis zb9 ein. Der zehnte Zählimpuls schließt zb10.
Dadurch wird Relais B erregt: +, ::b10, B, -
und erregt
über +, bl, LB, -
die Löschspule LB.
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Dadurch wird der Zählmagnet ZB in die Ausgangsstellung zurückgeführt,
d. h., zb0 ist geschlossen, zbl bis zb10 sind offen. Gleichzeitig wird die
Impulsspule le des die Zehnerstellen des Meßwertes speichernden Zählmagneten Jc
erregt-.
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+, b2, Je, -
Dadurch öffnet in ZC Kontakt ze
0 und schließt ze 1.
Das Verfahren der Impulsspeicherung setzt
sich in ähnlicher Weise in ZD (Hunderterstellen des Meßwertes) und ZE (Tausenderstellen
des Meßwertes) fort.
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In JE ist ein Löschrelais E überflüssig, weil
vorausgesetzt ist, daß der eingespeicherte Wert höchstens vierstellig ist.
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b) Auslesung Ausgangszustand: za0 geschlossen. zal
bis za10 offen.
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Am Ende der Einspeicherung sei z. B. die Impulszahl 2386 gespeichert,
d. h.
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zb6, ze8, zd3, ze2 geschlossen, alle anderen Kontakte in ZB, ZC, ZD,
ZE offen. Von der Auslesezentrale kommt ein Schaltimpuls und erregt die Impulsspule
JA des die Auslesung steuernden Zählmagneten ZA: (+), C, JA, --
Dadurch
öffnet in ZA der Kontakt za0 und verhindert, daß weitere Zählimpulse zur Einerdekade
ZR laufen. Gleichzeitig schließt zal in ZA. Die von der Auslesezentrale nachfolgende
Auslesespannung liest die erste Stelle der im Speicher auf dem Rangierverteiler
M festverdrahteten f ünfstelligen Meßstellennummer (gezeigt ist z. B. die
Nr. 57305) aus: (+), b, za 1, m,
5.
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Über die Leitung 5 wird in der Zentrale eine »5t registriert.
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Danach folgt ein nächster Schaltimpuls und erregt die Impulsspule
JA:
(+), C, JA, -.
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Dadurch öffnet zal in ZA und schließt za2. Die nachfolgende
Auslesespannung läuft jetzt über (+), za2, 5, 7
zur Zentrale und registriert
dort eine *7«. Das setzt sich mit immer wiederholten Folgen Schaltimpuls-Auslesespannung
so lange fort, bis die letzte Auslesespannung über (+), b, za9, zb6,
6
in der Zentrale eine »6« als Einerstelle des gerade gespeicherten
Meßwertes registriert hat.
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Jetzt folgt noch ein letzter Schaltimpuls, der über M, C, j4,
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in ZA den Kontakt za9 öffnet und za10 schließt. Dadurch wird Relais
A erregt: +, za10, A, -, und es werden die Löschspulen
LA bis LB aller Zählmagneten erregt: +, al, LA,
a2, LB,
a3, Lc, a4, LD, a5, LE, Das bewirkt, daß alle Zählmagneten
gelöscht werden und der Zustand am Beginn der Speicherung wiederhergestellt wird.
Da jetzt za 0 in ZA wieder geschlossen ist, können die Zählimpulse von der
Meßstelle wieder in ZB bis ZE eingespeichert werden.
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Zu A b b. 2)
Der Gesamtspeicher besteht aus zwei vierstelligen
Einzelspeichern mit den Rollenzählwerksdekaden RB, RC, RD, RE bzw.
RB', RC, RD', RE'für die Speiche,-rung einer vierstelligen Impulszahl.
Diese Rollenzählwerksdekaden schalten eine Zahlenrolle bei jeder Erregung ihrer
Impulsspule um eine Stelle weiter.
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Als Ausgangszustand ist die Stellung gezeiA in welcher die Zählimpulse
in RB 'bis RE' gespeichert werden, während RB bis RE zur Auslesung bereitstehen.
RB' bis RE' stehen auf Null.
a) Speicherung Ein Meßwertimpuls läuft
über (+), a, a' 1, JB', -
und erregt die Impulsspule
JB' der Eiixrdekade RB'. Dadurch schaltet RB' von Stellung 0 auf
1. Das wiederholt sich, bis der zehnte Impuls RB'von Stellung 9
wieder
auf 0 weiterschaltet. Während dieser Bewegung schließt der Wischkontakt rb'l
kurzzeitig. Die Impulsspule Je' von der Zehnerdekade RC wird erregt: rb'l,
a'2, Jc', -.
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Dabei schaltet RC von Stellung 0 auf 1. Das setzt sich
über die vier Rollenzählwerksdekaden RB' bis RE' so lange fort, wie
Zählimpulse von der Meßstelle her - d. h. von a - ankommen.
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b) Auslesung In RB bis RE sei z. B. die Impulszahl
7038 gespeichert. Von der Auslesezentrale kommt ein erster Ausleseimpuls
und erregt das Relais G:
(-#), x, G, fl, y, (-).
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Dadurch schließt Kontakt gl und erregt die Impulsspule JB der Einerdekade
RB: +, gl, d2, k2, zal, JB, Dadurch wird die Zahlenrolle
in RB auf die nächste Ziffer fortgeschaltet, im Beispiel auf 8. Die
von der Zentrale nachfolgenden Ausleseimpulse laufen auf demselben Weg weiterhin
zur Impulsspule RB. Die Ausleseimpulse werden in der Zentrale in einem durch Spannung
auslesbaren Impulsspeicher mitgezählt.
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Während des Durchganges der Zahlenrolle von 9
auf
0 in RB wird durch den Wischkontakt rbl das Relais F erregt:
+, rbl, a2, e2, p, F,-.
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Kontakt fl in der Leitung zur Zentrale für die Ausleseimpulse öffnet
kurzzeitig und unterbricht einen immer sonst über (+), x,
G, fl, y,
fließenden eingeprägten Strom, der gerade so groß
ist, daß er Relais G mit Sicherheit nicht zum Anzug bringt. Die Unterbrechung
des eingeprägten Stromes wird in der Zentrale festgestellt und dient dort dazu,
den Weg für die erzeugten Ausleseimpulse zum in der Zentrale mitlaufenden Impulsspeicher
so lange zu sperren, bis insgesamt zehn Ausleseimpulse über (+),
x, G, fl, y,
gelaufen sind.
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Im auszulesenden Speicher ist die Zahlenrolle in der Rollenzählwerksdekade
RB nach dem zehnten Auslegeimpuls wieder auf ihrem ursprünglichen Wert
7
angelangt. Da alle ankommenden Auslegeimpulse über (+),
x, G, fl, y, und weiter über +, gl, d2, JA, -
die Impulsspule
JA der zur Steuerung der Dekadenumschaltung während der Auslegung
benötigten Rollenzählwerksdekade RA erregen, wird während des Weiterschaltens der
Zahlenrolle in RA von 9 auf 0 nach dem zehnten Ausleseimpulse
kurzzeiti2 der Wischkontakt ral geschlossen. Dadurch wird Relais H erregt:
+, ra 1, H,
Kontakt hl schließt und erregt die
Impulsspule JA
des die Auslesung steuernden Zählmagneten ZA: +,
h 1, a 6, JA, -.
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Dadurch öffnet die Kontaktzunge zal von ZA, und es schließt
za2. Die Diode v (bzw. v') verhindert, daß der eben beschriebene, von h
1 erzeugte Impuls auch auf die Impulsspule JA' (bzw. JA)
läuft.
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Jetzt ist die nächste Rollenzählwerksdekade RC an den Weg der Ausleseimpulse
angeschaltet. In der Zentrale wird nach jeweils zehn Ausleseimpulsen ebenfalls eine
nächste Dekade zur Speicherung der Ausleseimpulse angeschaltet.
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Läuft jetzt der elfte Ausleseimpuls von der Zentrale ein, so wiederholt
sich der eben für RB beschriebene Vorgang mit RC usf., bis der ganze in
RB bis RE gespeicherte Zahlenwert als Komplementärwert zu zehn in den Zwischenspeicher
in der Zentrale übernommen ist.
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Nach Einlaufen des 40. Ausleseimpulses wird ZA über +,
h 1, a 6, J.4, wie oben beschrieben, weitergeschaltet; za4
öffnet, za5 schließt, Relais B wird erregt: +, za5,
B, -,
Kontakt bl zieht an und erregt Relais E:
+,
b2, E, d3, -.
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Der Ruhekontakt d3 ist geschlossen, da sowohl die Kontaktzunge
za9 als auch za'9 offen ist und D nicht erregt ist. Relais E hält
sich durch Schließen von el selbst: +, el, E, d3,
Der
Umschaltkontakt e2 schaltet gleichzeitig vom Weg p auf Weg q um.
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c) Löschung Nach Auslesung der Rollenzählwerksdekaden AB
bis
RE steht der ursprünglich gespeicherte Wert - z. B. 7038 -
wieder an. Er kann jetzt zu beliebiger Zeit gelöscht werden. Zur Löschung der Dekaden
RB bis RE werden von der Zentrale je Dekade zehn Löschimpulse gegeben. Der
Löschvorgang läuft in ähnlicher Weise wie der Auslesevorgang ab, nur sind die Kontakte
zal, za2, za4 beim Auslesen jetzt durch die jeweils parallelgeschalteten Kontakte
bl bzw. -a6 bzw. za7 bzw. za8 ersetzt. Der Löschvorgang unterscheidet sich vom Auslesen
aber dadurch, daß die beim Weiterschalten der Zahlenrollen von 9 auf
0 in RB, RC, RE oder RD kurzzeitig schließenden Wischkontakte
rbl bzw. rel bzw. rdl bzw. rel nicht mehr das Relais F, sondern das Relais K erregen,
z. B.
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+, rbl, a2, e2, q, K, h2, -.
Das
Relais K hält sich dann selbst: +, kl, K, h2, -
Kontakt
k2 wird geöffnet und läßt die seit Erreichen der Nullstellung der Rollenzählwerksdekade
RB noch von der Zentrale kommenden Löschimpulse nicht mehr durch. RB bleibt auf
0 stehen.
Da aber RA stets alle zehn Löschimpulse pro Dekade
mitzählt, wird beim Durchgang der Zahlenrolle in RA
von 9 auf
0 derWischkontakt ra 1 kurzzeitig geschlossen.
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In gleicher Weise wie beim Auslesen werden das Relais H und damit
die Impulsspule J,1 zur Weiterschaltung von ZA erregt. Bei der Erregung von
Relais H öffnet aber auch der Ruhekontakth2 und läßt das Selbsthalterelais K wieder
abfallen. Dadurch schließt wieder der Ruhekontakt k2 und läßt die nächsten
Löschimpulse zur inzwischen neu in den Impulsweg geschalteten nächsten Rollenzählwerksdekade
gelangen. Der letzte Löschimpuls - also der vierzigste - erregt über
Relais G, steuerndes Rollenzählwerk RA, Relais H noch einmal die Impulsspule
J#4, wie bereits oben beschrieben. Dadurch öffnet in ZA Kontaktzunge za8, und za9
schließt. Relais D wird erregt: -T-, za9, D, -.
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Kontakt d3 öffnet und läßt das Selbsthalterelais
E
abfallen. Der zugehörige Umschaltkontakt e2 schaltet dabei vom Weg
q auf den Weg p zurück. Außerdem schließt der Kontakt dl und
öffnet dei Kontakt d2,
wodurch der Weg für den nächsten von der Zentrale kommenden
Impuls über (+), x, G, fl, y,
und über +,
gl, dl, vi J-11 auf die Impulsspule JA und parallel über
+, gl, dl, v', JA', -
auf die Impulsspule
JA' durchgeschaltet ist. d) Umschalten Auf dem eben beschriebenen
Weg ist es nun möglich, durch einen Umschaltimpuls von der Zentrale erstens den
Zählmagneten ZA weiterzuschalten, d h. Kontaktzungeza9 zu öffnen und za10
zu schließen. Dadurch wird Relais C erregt--#-, za10, C, -.
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Kontakt el schließt und erregt die Löschspule LA:
-,
el, LA, -
Dadurch wird za10 wieder geöffnet und gleichzeitig za0 geschlossen.
Relais A wird erregt -
+, --aO, A, -.
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Kontakt a 1 schließt, die Umschaltkontakte a2, a3,
a4,
a5 schalten um, und damit befinden sich ZA und RB bis RE in der gleichen
Stellung wie am Anfang der Beschreibung ZA' bzw. RB'bis RE'. Das bedeutet, daß nunmehr
die Zählimpulse auf die Einerdekade RB laufen. Außerdem ist durch Öffnen des Ruhekontaktes
a6 der Weg für künftige Fortschaltimpulse von H über h 1 auf
JA unterbrochen.
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Zweitens hat der Umschaltimpuls von der Zentrale die Impulsspule J4'
des Zählmagneten ZA' erregt. Dadurch öffnet Kontakt za'0 und schließt za'l. Das
bisher erregt gewesene Relais A' fällt ab. Kontakt a'l öffnet und sperrt
den Weg für die Zählimpulse zur Einerdekade RB'. Die Umschaltkontakte a'2 bis a'5
schalten von der gezeigten Stellung auf die gleiche Stellung wie bisher a2 bis a5
um.
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Der Ruhekontakt a'6 schließt und bereitet den Weg künftiger Fortschaltimpulse
von H über hl auf Impulsspule JA' vor. Damit befinden sich ZA' und
RB' bis RE' in auslesbereiter Stellung wie am Anfang der Beschreibung ZA
bzw. RA bis RE.
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ZuAbb- 3
Der Zählmagnet ZA dient wieder zur Steuerung der Auslesung
Der Zählmagnet ZB hat den Zweck, die Auslesung einer sechsstelligen festveidrahteten
Meßstellennummer durch Impulse zu ermöglichen Die Rollenzählwerksdekaden RC,
RD, RE und RF sind von gleicher Art wie zu A b b. 2 beschrieben, wobei
in A b b. 3 RC die Einerdekade, RD die Zehnerdekade, RE die Hunderterdekade
und RF die Tausenderdekade bezeichnen.
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a) Speicherung Ausgangszustand: ZA und ZB sind beide gelöscht,
d h, die Kontaktzungen zal bis za10 und zbl bis zb10 sind offen,
za0 und zb0 sind geschlossen. Relais A ist erregt: +,
za0, A, -.
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Dadurch sind die Umschaltkontakte a2, a3, a4
und a5 in der gezeigten
Stellung. Kontakt a 1 ist geschlossen. Zählimpulse von der Meßstelle erregen
die Impulsspule Je in RC: (+), a, al,
Je, -.
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Beim Durchgang der Zahlenrolle von 9 auf 0 wird der
Wischkontakt rel von RC kurzzeitig geschlossen und über +, rel,
a3, e, JD,
die Impulsspule JD von Dekade RD erregt. Die Zahlenrolle
in RD wird dadurch von 0 auf 1 fortgeschaltet.
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In analoger Weise wird die aufsummierte Impulszahl in die Dekaden
RC bis RF eingespeichert.
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b) Auslesung Soll jetzt die Auslesung unter gleichzeitiger
Lösung des Speicherinhaltes beginnen, so wird von der Zentrale ein Umschaltimpuls
gegeben, der das Relais D
erstmalig erregt: (+), x, D, c3, y,
Kontakt
dl schließt und erregt die Impulsspule J,1: +, dl, a2, h,
bl. k, JA, -.
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Dadurch wird ZA weitergeschaltet, za0 öffnet und zal schließt. RelaisA
fällt ab, seine Kontaktea3 schalten vom Weg a auf b, a4 von f auf
c, a5 von g
auf d und a2 von h auf 1 um. Gleichzeitig
öffnet Kontakt al und verhindert, daß weitere Zählimpulse auf Je
in RC gehen.
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Der auf den Umschaltimpuls von der Zentrale folgende erste Ausleseimpuls
erregt wieder D über (+), x, D, c3,
y, (-).
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Kontakt dl schließt und erregt die Impulsspule Je
von
ZB: +, dl, a2, i, t, JB, Dadurch wird in ZB die Kontaktzunge
zb0 ge#. öffnet und zbl schließt.
An den Enden 9 bis
1 der Kontaktzungen zbl bis zb9 sind die sechs Stellen einer Meßstellennummer
- gezeigt ist als Beispiel die Nummer 760 998 - verdrahtet. Da die
Auslesung mittels Impulsen immer durch Aufzählen des eingespeicherten Wertes bis
0
erfolgt, muß auch die feste Verdrahtung der Meßstellennummer entsprechend
ausgeführt sein. Beispielsweise muß die erste Stelle der Nummer, eine Sieben, auf
die Kontaktzunge zb3 verdrahtet sein. Denn sind von der Zentrale drei Ausleseimpulse
bei JB angekommen, so ist zb3 als einzige Kontaktzunge in ZB geschlossen, und das
Relais C wird erregt: +, zal, in, 7, zb3, C, -
Kontakt
e2 schließt und erregt die Impulssuple J,4
vom ZA: +, c2, bl,
k, J,1,
Die Kontaktzunge zal wird geöffnet und za2 geschlossen. Gleichzeitig
mit e2 schließt Kontakt el und erregt die Löschspule LB von ZB: Dadurch wird
Zählmagnet LB gelöscht, so daß Kontaktzunge zb0 wieder geschlossen ist, während
die Kontaktzungenzbl bis zb10 wieder offen sind. Als dritter Kontakt wird bei der
Erregung von Relais C
der Ruhekontakt c3 in der Impulsleitung y zur
Zentrale geöffnet. Dadurch wird ein in dieser Leitung immer fließender eingeprägter
Strom unterbrochen, der gerade so groß ist, daß er das Relais D mit Sicherheit
nicht mehr zum Anzug bringen kann. Das Unterbrechen des eingeprägten Stromes wird
in der Zentrale dazu benutzt, die dort in einem durch Spannung auslesbaren Impulsspeicher
mit gespeicherten Ausleseimpulsen auf die nächsten Dekaden umzuschalten.
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In analoger Weise dienen die nunrnehr von der Zentrale kommenden weiteren
Ausleseimpulse dazu, alle sechs Stellen der Meßstellennummer auszulesen. Sobald
das geschehen ist, ist Kontaktzunge za6 offen und za7 geschlossen. Damit beginnt
die Auslesung des in den Rollenzählwerksdekaden RB bis RE gespeicherten Meßwertes.
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Die von der Zentrale über (+), x, D, c3,
y
und weiter über +, dl, a2, i, s, za7, J("
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laufenden Ausleseimpulse schalten die Zahlenrolle in RC
so lange weiter, bis beim Durchgang von 9 auf 0
der dabei kurzzeitig
anliegende Wischkontakt rel das Relais C erregt: +,
rel, a3, b, C,
In ganz gleicher Weise wie vorher bei der Auslesung
der Meßstellennummer erfolgt jetzt Unterbrechung des eingeprägten Stromes durch
e3 in der Leitungy zur Zentrale und Weiterschaltung von ZA und damit Öffnung der
Kontaktzunge za7 und Schließen von za8. Gleichzeitig schließt Kontakte 1
von Relais C
und löscht ebenso wie vorher beim Auslesen der Meßstellennummer
den Zählmagnet ZB. Denn gleichzeitig mit der- Erregung der Impulsspulen Jc
bis JF in den Rollenzählwerksdekaden wird durch die Ausleseimpulse auch weiterhin
die Impulsspule JB im Zählmagneten ZB erregt, obgleich dieses Mitlaufen von ZB für
die Auslesung des eingespeicherten Meßwertes ohne Bedeutung ist. Im Augenblick des
Durchgangs der Zahlenrolle in RE von 9 auf 0 schließt der über
rel erzeugte Wischimpuls die Kontaktzunge za10 im Zählmagnet ZA und öffnet za9 über:
+, rel, a5, d, C,
und weiter über +, c2, bl,
k, JA,
Relais B wird erregt: +, za10, B,
-.
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Der Umschaltkontakt bl schaltet um vom bisherigen Weg k auf
den Weg L Kontakt b2 schließt und ermöglicht jetzt die Auslesung der letzten
Rollenzählwerksdekade RF. Sobald die Zahlenrolle in R von 9
auf
0 geht, ist die Auslesung beendet. Der über +, rfl, C, -
das Relais
C erregende Wischimpuls bewirkt, daß die Löschspule L.4 in ZA erregt wird:
+, c 2, b 1, 1, L.4, -.
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Zählmagnet ZA wird gelöscht. Damit wird cler zu Beginn der Beschreibung
bestehende Zustand wiederhergestellt.