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DE123562C - - Google Patents

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Publication number
DE123562C
DE123562C DENDAT123562D DE123562DA DE123562C DE 123562 C DE123562 C DE 123562C DE NDAT123562 D DENDAT123562 D DE NDAT123562D DE 123562D A DE123562D A DE 123562DA DE 123562 C DE123562 C DE 123562C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
channel
graphite
steam
tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT123562D
Other languages
English (en)
Publication of DE123562C publication Critical patent/DE123562C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N15/00Lubrication with substances other than oil or grease; Lubrication characterised by the use of particular lubricants in particular apparatus or conditions
    • F16N15/02Lubrication with substances other than oil or grease; Lubrication characterised by the use of particular lubricants in particular apparatus or conditions with graphite or graphite-containing compositions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Carbon And Carbon Compounds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, die Anwendung von Graphit als Schmiermittel bei Dampfmaschinen dadurch zu ermöglichen, dais bestimmte Mengen des in einem Behälter untergebrachten Graphits mittels des Dampfdruckes in und durch die Kanäle des in bekannter Weise wirkenden Zuführungsschiebers geschafft werden.
Demgemäfs soll im Graphitbehälter Dampf einerseits hinter den Druckkolben und andererseits in eine Röhre geleitet werden, welche durch die Bewegung des Schiebers mit dessen vorher mit Graphit angefüllten Kanälen in Verbindung gebracht wird.
In beiliegender Zeichnung ist eine derartige Vorrichtung veranschaulicht, und zwar stellen dar:
Fig. ι theils Ansicht, theils Längsschnitt durch die Mitte der Schmiereinrichtung, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1, Fig. 3 einen . Querschnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2, Fig. 4 eine Einzelansicht des Schiebers für die Zufuhr des Schmiermittels.
Der cylindrische Behälter 10 ist mit einem Druckkolben 11 versehen und steht mit dem Schiebergehäuse 13, in dem sich der Schieber 14 bewegt, in Verbindung.
Der Boden des Cylinders 10 läuft kegelig zu und hat eine \^ertiefung 51 bis zum Boden des Gehäuses 13 und Ansätze 50 bis zur halben Höhe desselben. Die Schieberstange 15 ist durch eine Kurbelstange und den Kurbelzapfen iya mit dem Sperrrad 18 verbunden, das durch eine Federfalle 19 an dem Pendel 20 in Bewegung gesetzt wird.
Der Ringkanal 21 des Schiebers tritt bei dessen Bewegung abwechselnd mit dem Innern des Cylinders 10 und mit dem Kanal 22 in Verbindung, der von der Röhre 13 nach unten durch die Düse' 26 führt und durch eine mit Schauglas 25 versehene Muffe 24 mit der Dampfröhre 23 verbunden ist. Die Düse 26 läfst das Schmiermittel in kleinen Mengen austreten. Am oberen Ende des Cylinders 10 ist ein Dampfrohr 27 angeschlossen, das einerseits den Dampf hinter den Druckkolben 11 leitet, andererseits in eine in das Schiebergehäuse 13 gegenüber dem Kanal 22 einmündende und mit Ventil 42 versehene Röhre 28; mit beiden zugleich wird der Schieberkanal 21 in Verbindung gebracht, so dafs der Dampfdruck das Schmiermittel aus denselben pressen mufs. Bei jeder Bewegung des Schiebers füllt das Schmiermittel unter dem Drucke des Gewichtes des Kolbens und des darüber befindlichen Condensationswassers den Kanal 21 und wird dem Kanal 22, wie vorbeschrieben, zugeführt.
Die Längsbohrung 29 des Kolbens dient dazu, den Dampfdruck auszugleichen, um die freie Hin- und Herbewegung des Kolbens nicht zu hindern.
Die Schmiervorrichtung kann zur Speisung von zwei Maschinen eingerichtet werden, indem man in dem Schieber 14 einen zweiten Ringkanal 34 anbringt, der abwechselnd mit dem Innern des Cylinders und dem Kanal 35 in Verbindung tritt. Der Dampf kann in irgend einer geeigneten Weise, etwa durch das Rohr 36, zugeführt werden.
Die kegelige Gestalt des Cylinderbodens, der theilweise bis zum Boden des Gehäuses 13 herabgeht, gestattet, dais sich die Kanäle 21 und 34 leicht von oben und von beiden Seiten mit dem Schmiermittel füllen.
Die Leiste 52 (Fig. 4), welche an der Oberseite des Schiebers angebracht ist, bewegt sich mit diesem quer in der Oeffnung des Cylinders, wie in Fig. 1 angedeutet, und lockert so das Schmiermittel.
Die Wirkung der Neuerung ist folgende:
Wenn der Cylinder mit Graphit gefüllt ist, so werden die Hähne 27 und 23 geöffnet, so dafs der Dampf über den Kolben 11 und in die Röhre 28 treten kann. Der Schieber 14 wird mittelst des Pendels 20 in hin- und herbewegende Bewegung gesetzt. Der Graphit wird durch die Leiste 52 hinreichend gelockert, um unter dem Druck des Kolbens 11 den Schieberkanal 21 zu füllen. Wenn nun z. B. der Kanal 21 mit der Röhre und dem Kanal 22 in Verbindung kommt, so wird der Dampfdruck in ersterer den Graphit aus dem Schieberkanal durch die Düse 26 treiben, von wo er durch die Röhre 23 nach seiner Verwendungsstelle . geführt wird, wobei das Niederschlagswasser aus der Röhre 28 als Beförderungsmittel dient.
Wenn die Vorrichtung zwei* Cylinder oder sonstige Maschinentheile speisen soll, so wird der Hahn der Röhre 36 geöffnet, und der beschriebene Vorgang vollzieht sich auch auf dieser Seite in gleicher Weise.
Soll das Schmiermittel nur durch Düse 36 zugeführt werden, so wird das Rohr 28 durch den Hahn 42 geschlossen; es wirkt dann kein Dampfdruck auf den Kanal 21 und dieser wird nicht entleert.

Claims (1)

  1. Patent-An s PRU ch:
    Vorrichtung zum Schmieren mit Graphit, dadurch gekennzeichnet, dafs in dem eine bestimmte Menge Graphit aufnehmenden Behälter 10 Dampf einerseits hinter den Druckkolben 11 und andererseits in einen Kanal 28 geleitet wird, der bei der Bewegung eines Schiebers zeitweilig mit dessen vorher im Behälter 10 mit Graphit angefüllten Räumen 21 und mit der zu den Schmierstellen führenden Rohrleitung in Verbindung gebracht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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