DE1235560B - Aufzugsturm fuer Garagen - Google Patents
Aufzugsturm fuer GaragenInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
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Description
- Aufzugsturm für Garagen Die Erfinduna bezieht sich auf einen Aufzugsturin für Garagen, der vor oder zwischen in mehreren Stockwerken angeordneten Abstellplatzreihen horizontal verfahrbar und dazu im wesentlichen an einem Ende abgestützt ist, am anderen Ende hingegen eine Führungsrolle aufweist, die unter Kraftwirkung an eine feste Laufbahn angedrückt ist, wobei am Aufzugsturm eine Einrichtung zur Dämpfung von Schwingungen in Fahrtrichtung vorgesehen ist.
- Bei mechanischen Garagen ist es bekannt, die in der Einfahrt zur Garage abgestellten Kraftwagen mittels eines Aufzugsturms von der Einfahrt in die ihnen zugewiesene Abstellbox zu befördern. Der Aufzugsturin besteht hierbei in der Regel aus einem Turrncrerüst, das in den Gassen der Garage horizontal verfahren werden kann und das in seinem Inneren einen vertikal verfahrbaren Aufzug aufweist.
- Bei einem bekannten Aufzugstunn dieser Art ist das Turmgerüst mit seinem einen Ende an einem horizontal auf Schienen verfahrbaren Fahrwagen in Fahrtrichtung des Fahrwagens pendelnd aufgehängt. Das andere Ende des Turmgerüstes ist ebenfalls mit einem Fahrwagen versehen, der auf einer auf dem Boden der Gasse verlegten Schiene verfahrbar aufgesetzt ist. Zur Stabilisierung des Aufzugsturms gegen unerwünschte Schwingungen bzw. Pendelbewegungen in Fahrtrichtung der Fahrwagen, insbesondere beim Anfahren oder Abbremsen des Aufzugstarms, ist die Laufrolle des am unteren Ende des Aufzugsturms angebrachten Fahrwagens mittels Federn gegen ihre Schiene anpreßbar ausgeführt. Durch die unter Kraftwirkung der Federn auf der Schiene laufende Laufrolle wird ein Reibungswiderstand erzeugt, durch den die Pendelbewegung des Aufzugsturms bereits im Entstehungsstadium gedämpft wird. Die bekannte Stabilisierungsvorrichtung bzw. Dämpfungseinrichtung für den Aufzugsturm hat jedoch den Nachteil, daß die Kraftwirkuno, der Federn in allen Bereichen des Pendel- bzw. Schwingungsanschlages unverändert bleibt, so daß der Reibungswiderstand bei einem geringen Pendelausschlag des Aufzugsturms vielfach unerwünscht hoch, bei einem größeren Pendelausschlag unerw-ünscht -niedrig ist. Durch das fehlende Angleichen des Reibungswiderstandes der Laufrolle an die jeweilige Fahrgeschwindigkeit bzw. an den Pendelausschlag des Aufzugsturins wird die erforderliche Haltegenauigkeit des Turms vor der Einstellbox bzw. Garageneinfahrt nicht erreicht, so daß ein größerer Zeitaufwand für das Feinfahren des Aufzugstunns in Kauf genommen werden muß.
- Es ist auch schon bei einem Aufzugsturm mit einem oberen und einem unteren Fahrantrieb bekannt, die Fahrantriebe mittels einer Steuerkurve derart in Gleichlauf zu bringen, daß bei einem Ausschlag des Turmfußes aus der Lotrechten der Fahrantrieb des oberen oder unteren Laufwagens ab- bzw. eingeschaltet wird. Das Ein- bzw. Abschalten der Fahrantriebe wird durch Kontakte ermöglicht, die wiederum von der am oberen Laufwagen angebrachten Steuerkurve abwechselnd betätigt werden. Die Steuerkurve ist hierbei an einem Hebel angebracht, der über einen Lenker mit dem Gerüst des Aufzugsturins gelenkig verbunden ist. Der bekannte Aufzugstarm bedarf für sein Bewegen in horizontaler Richtung an jedem seiner Enden je einen antreibbaren Laufwagen, die, um Pendelausschläge des Aufzugsturins zu vermeiden, stets in Gleichlauf gehalten werden müssen. Das Einhalten des Gleichlaufes erfordert wiederum kostspielige elektrische Einrichtungen, die zudem auch gewartet werden müssen. Außerdem wird beim bekannten Aufzugsturrn im Betrieb als störend empfunden, daß durch das Ein- bzw. Abschalten der Fahrantriebe der Aufzugsturm vielfach zum Pendeln angeregt wird, was durch die aufwendige Stabilisierungsvorrichtung gerade vermieden werden soll.
- Demgegenüber besteht die Aufgabe der Erfindung darin, die bekannten Aufzugstürme für Garagen dahingehend weiterzubilden, daß durch eine geringfügige Veränderung an diesen die Aufzugstürme für eine relativ hohe Fahrgeschwindigkeit ausgelegt werden können, wobei die durch die große Beschleunigung bzw. Verzögerung des einzelnen Turms entstehenden Pendelausschläge gedämpft werden.
- Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe bei einem Aufzugsturm der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß die Führungsrolle mittels eines Winkelhebels an dem Aufzugsturm schwenkbar gelagert und mit einer Rollenbremse versehen ist, wobei die Bremswirkung der Führungsrolle in Abhängigkeit von den auftretenden Beschleunigungs- bzw. Verzögerungskräften elektrisch oder mechanisch gesteuert ist.
- Durch diese Maßnahmen wird eine dem jeweiligen Pendelausschlag gerecht werdende Bremswirkung der Führungsrolle erreicht, so daß Pendelausschläge, die den Betrieb, insbesondere das genaue Anhalten z. B. vor der Einstellbox, erschweren, kaum auftreten können. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß in der Gasse der Garage keine besondere Schiene für die Abstützung des unteren Endes des Aufzugsturms verlegt zu sein braucht, da die Führungsrolle ohne Schwierigkeit auch aui dem Fußboden der Gasse, der vielfach ohnehin aus Beton besteht, verfahren werden kann. Ferner hat die erfindungsgemäße Ausbildung des Aufzugsturms den Vorteil, daß die Bremswirkung der Führungsrolle auch stets der zu fahrenden Geschwindigkeit des Aufzugsturins angepaßt werden kann, so daß ein zeitraubendes Feinfahren des Turms, insbesondere vor seinem Anhalten, nicht erforderlich ist. Hierdurch wird wiederum der Parkvorgang wesentlich beschleunigt, was in Stoßzeiten mit großem Verkehrsfluß nicht unerheblich ist.
- Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand der Ansprüche 2 und 3.
- In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt F i Zg. 1 eine Seitenansicht auf einen in der Gasse einer Garage verfahrbar aufgehängten Aufzugsturm mit einer an diesem angebrachten Dämpfungseinrichtung, F i g. 2 einen Schnitt in der Ebene II-II in F i g 1 und F i g. 3 eine Seitenansicht auf einen in der Gasse einer Garage auf Schienen verfahrbar aufgesetzten Aufzugsturin mit einer an diesem angebrachten Dämpfungseinrichtung.
- Die Aufzugstürme 1 bzw. 2 einer Garage 3 für Kraftwagen nach den F i g. 1 und 3 sind in der Gasse 4 der Garage mittels der Antriebe 5 bzw. 6 horizontal verfahrbar angeordnet. In jedem Aufzugsturm 1 bzw. 2 ist ein Aufzug 7 für das Befördern der Kraftwagen vertikal verfahrbar angeordnet. Der Aufzugstunn 1 gemäß dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 ist als hängende Turinkonstruktion ausgebildet, die sich mit ihrem oberen Ende über Laufrollen 8 auf oben angeordneten Schienen 9 abstützt. Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 ist der Aufzugsturin 2 als eine auf dem Boden der Gasse 4 stehende Turnikonstruktion ausgebildet, die sich über Laufrollen 10 auf Schienen 11 abstützt.
- Die Dämpfungseinrichtung zum Verhindern von Schwingungen bzw. des Pendelns des Aufzugsturins 1 nach F i g. 1 besteht im wesentlichen aus einer zweckmäßig mit Gummi bandagierten und am einen Ende eines Winkelhebels 13 drehbar gelagerten Führungsrolle 12. Der Winkelhebel 13 ist wiederum am unteren Ende des Aufzugsturms 1 angebracht und dort um einen Bolzen 14 schwenkbar gelagert. Am anderen, der Führungsrolle 12 abgekehrten Ende des Winkelhebels 13 ist eine Feder 15 angelegt, die sich am unteren Ende des Aufzugsturms abstützt und durch die die Führungsrolle 12 gegen ihre am Boden der Gasse 4 angebrachte Laufbahn 16, die vorzugsweise aus Beton besteht, gedrückt wird. Für die Führungsrolle 12 ist noch eine Rollenbremse 17 vorgesehen, deren Wirkung elektrisch oder mechanisch derart steuerbar ist, daß während des Wirkungsbereiches der Beschleunigungs- bzw. Verzögerungskräfte eine entsprechende Brems- bzw. Dämpfungswirkung an der Führungsrolle 12 auftritt.
- Bei dem stehend auf dem Boden der Gasse 4 angebrachten Aufzugsturm 2 nach F i g. 2 ist die Dämpfungseinrichtung bzw. die Führungsrolle 12 gemäß F i g. 1 am oberen Ende des Turms angeordnet. Entsprechend der Anordnung der Führungsrolle 12 ist auch die Laufbahn 18 für diese Führungsrolle über dem Aufzugsturm 2 angebracht.
- Die zu überwindenden Dämpfungs- bzw. Bremskräfte an der Führungsrolle 12 werden vom jeweiligen Antrieb 5 bzw. 6 des Aufzugsturms 1 bzw. 2 aufgebracht und diese Kräfte über den jeweiligen Aufzugsturm geleitet. Bei sehr hohen Aufzugstürmen 1 bzw. 2 kann zur übertragung dieser Kräfte eine an *sich bekannte Seilparallelführung 19 mit verwendet werden.
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Aufzugsturm für Garagen, der vor oder zwischen in mehreren Stockwerken angeordneten Abstellplatzreihen horizontal verfahrbar und dazu im wesentlichen an einem Ende abgestützt ist, am anderen Ende hingegen eine Führungsrolle aufweist, die unter Kraftwirkung an eine feste Laufbahn angedrückt ist, wobei am Aufzugstunn eine Einrichtung zur Dämpfung von Schwingungen in Fahrtrichtung vorgesehen ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Führungsrolle (12) mittels eines Winkelhebels (13) an dem Aufzugsturin (1 bzw. 2) schwenkbar gelagert und mit einer Rollenbremse (17) versehen ist, wobei die Bremswirkung der Führungsrolle (12) in Ab- hängigkeit von den auftretenden Beschleunigungs-bzw. Verzögerungskräften elektrisch oder mechanisch gesteuert ist.
- 2. Aufzugsturm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftwirkung zum Andrücken der Führungsrolle (12) von einer Feder (15) ausgeübt wird. 3. Aufzugsturin nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Aufzugsturm (1) eine an sich bekannte Seilparallelführung (19) angeordnet ist.
- In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1029 146, 1068003..
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM49724A DE1235560B (de) | 1961-07-15 | 1961-07-15 | Aufzugsturm fuer Garagen |
| CH773762A CH393715A (de) | 1961-07-15 | 1962-06-27 | Einrichtung zur Schwingungsdämpfung an horizontal verfahrbaren Konstruktionen, insbesondere Turmkonstruktionen von Garagen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEM49724A DE1235560B (de) | 1961-07-15 | 1961-07-15 | Aufzugsturm fuer Garagen |
Publications (1)
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- 1962-06-27 CH CH773762A patent/CH393715A/de unknown
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Also Published As
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| CH393715A (de) | 1965-06-15 |
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