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DE1235432B - Verfahren zur Herstellung von Kondensatorduennfolien - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kondensatorduennfolien

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Publication number
DE1235432B
DE1235432B DE1955F0019153 DEF0019153A DE1235432B DE 1235432 B DE1235432 B DE 1235432B DE 1955F0019153 DE1955F0019153 DE 1955F0019153 DE F0019153 A DEF0019153 A DE F0019153A DE 1235432 B DE1235432 B DE 1235432B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
films
capacitor
carrier
thin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1955F0019153
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Hermann Hofmeier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Priority to DE1955F0019153 priority Critical patent/DE1235432B/de
Publication of DE1235432B publication Critical patent/DE1235432B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B3/00Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties
    • H01B3/18Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of organic substances
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B3/00Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties
    • H01B3/18Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of organic substances
    • H01B3/185Substances or derivates of cellulose

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Moulding By Coating Moulds (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Kondensatordünnfolien Es ist bekannt, dünne Gießfolien in Stärken von etwa 3 #t zur Herstellung elektrischer Wickelkondensatoren zu verwenden. Da sich derartige dünne Folien wegen ihrer geringen mechanischen Festigkeit nur schwer verarbeiten lassen, werden diese auf mechanisch festeren Unterlagen aus Kondensatorpapier erzeugt. Diese Folien werden auf der Unterlage metallisiert und zu Bändern der gewünschten Breite geschnitten. Erst unmittelbar vor dem Wikkeln der Kondensatoren werden sie von der Unterlage abgezogen. Dabei ist es aber erforderlich, auf das Kondensatorpapier eine oberflächlichglatte Zivischenschicht aufzubringen, auf der einerseits die Folie genügend festhaftet, um die Verarbeitung zu ermöglichen, andererseits darf die Haftung nicht zu groß sein, damit sich die Folien ohne mechanische Beschädigung abziehen lassen. Dieses Verfahren ist schwierig und sehr kostspielig.
  • Es ist auch weiterhin vorgeschlagen worden, Metallfolien oder Kunststoffolien mit glatter Oberfläche zu verwenden, wobei keine besondere Glättungs-bzw. Trennschicht erforderlich ist. Jedoch bestehen bei der Ablösung der Dünnfolie erhebliche Schwierigkeiten.
  • Es wurde nun ein Verfahren zur Herstellung von Kondensatordünnfolien gefunden, bei dem Lösungen organischer Filmbildner in organischen Lösungsmitteln auf dünne biegsame Trägerfolien gegossen, anschließend getrocknet und auf der von der Trägerfolie abgewandten Seite metallisiert werden und bei dem dann die Kondensatordännfolie von der Trägerfolie abgezogen und zu einem Kondensator verarbeitet wird, das diese Schwierigkeiten überwindet. Das geschieht nach der Erfindung dadurch, daß man als Trägerfolien selbsttragende Cellulosehydratfolien verwendet. Vorteilhafterweise wird hierbei vor dem Ab- ziehen der Kondensatordünnfolie von der Trägerfolie eine Behandlung mit feuchter Luft, Wasserdampf oder Wasser durchgeführt.
  • Aus der deutschen Patentschrift 810 457 sind be- reits Gießunterla-en aus Cellulosederivaten für die Herstellung von Fotofihnunterlagen bekannt, die eine Dicke in der Größenordnung von etwa 0,1 mm besitzen. An diese Fotofilmunterlagen werden andere Anforderungen gestellt, als an die erfindungsgemäß verwendeten Folien für die Kondensatorfertigung. Infolge ihrer Dicke von etwa 0,1 mm handelt es sich bei den Fotofilmunterlagen um nach dem Trocknen mechanisch feste Materialien, die sofort von der Gießunterlage abgezogen und für sich allein weiterverarbeitet werden können. Dieses leichte Ablösevermögen der gegossenen und getrockneten Folie, ist bei dem Verfahren der deutschen Patentschrift 810 457 wesentlich, während die erfindungsgemäß erhaltenen Folien infolge ihres geringen Durchmessers weiterhin auf dem Träger bei den weiteren Verarbeitungsprozessen festhaften müssen. Erst bei dem letzten mechanischen Verarbeitungsprozeß müssen die Folien von dem Träger leicht entfernt werden können. Die erfindungsgemäß verwendeten Folien entsprechen diesen Bedingungen, wobei es sich gezeigt hat, daß 0,03 mm dicke Cellulosehydratfolien sich am besten als Trägerfolien eignen.
  • Die Cellulosehydratfolien haben die erwünschte glatte Oberfläche und benötigen außerdem keine be- sondere Trennschicht. Das Metallisieren sowie das Aufschneiden kann in üblicher Weise erfolgen.
  • Sofern sich die gegossenen Kondensatorfolien nicht ohne weiteres abziehen lassen, genügt es, die Trägerfolie mit der darauf haftenden Folie in stark feuchte Luft oder Wasserdampf oder auch flüssiges Wasser zu bringen. Die erfindungsgemäß verwendete, Trägerfolie nimmt dann rasch erhebliche Mengen Wasser auf und quillt. Dadurch lockert sich die Verbindung zwischen Folie und Trägerfolie, so daß die Trennung ohne Schwierigkeiten gelingt.
  • Um Material zu sparen, ist es auch möglich, die erfindungsgemäß verwendete, Trägerfolie beiderseitig mit einem Film zu überziehen. Das erfindungsgemäße Verfahren kann dabei auch so durchgeführt werden, daß das Trägerband durch die Gießlösung geführt wird. Da die Trägerfolie aus Cellulosehydrat praktisch geg ..en alle organischen Lösungsmittel beständig ist, kann sie als Unterlage zur Herstellung von Folien aus den verschiedensten Kunststoffen verwendet werden, wie beispielsweise aus Celluloseestern oder -äthern, Polystyrol, Polycarbonaten, nadhchloriertem Polyvinylchlorid usw. Beispiel Eine etwa 0,03 mm dicke Cellulosehydratfolie wird auf einer Auftragsmaschine einseitig mit einem 0,005 mm dicken Überzug von Cellulosetriacetat versehen. Als Gießlösung dient eine etwa 10%ige Lösung von Cellulosetriacetat in Methylenehlorid-Chloroform (2: 1), der 10 Teile Butanol auf 100 Teile Triacetat zugesetzt werden. Der Überzug haftet fest auf der Unterlage. Wenn die Folie kurz durch Wasser gezogen wird, gelingt es leicht, die Triacetatschicht unbeschädigt abzuziehen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung von Kondensatordünnfolien, bei dem Lösungen organischer Filmbildner in organischen Lösungsmitteln auf dünne biegsame Trägerfolien gegossen, anschließend getrocknet und auf der von der Trägerfolie abgewandten Seite metallisiert werden und bei dem dann die Kondensatordünnfolie von der Trägerfolie abgezogen und zu einem Kondensator verarbeitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß als Trägerfolien selbsttragende Cellulosehydratfolien verwendet werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Abziehen der Kondensatordünnfolie von der Trägerfolie eine Behandlung mit feuchter Luft, Wasserdampf oder Wasser durchgeführt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: ZD Deutsche Patentschriften Nr. 710 121, 810 457, 847 968; britische Patentschrift Nr. 736 479.
DE1955F0019153 1955-12-24 1955-12-24 Verfahren zur Herstellung von Kondensatorduennfolien Pending DE1235432B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB736479A (de) * 1900-01-01
DE710121C (de) * 1934-06-16 1941-10-14 Wolff & Co Komm Ges Auf Aktien Verfahren zur Herstellung von Folien oder aehnlichen flaechenhaften Gebilden aus Formylcelluloseloesungen
DE810457C (de) * 1945-01-18 1951-08-09 Gevaert Photo Prod Nv Unterlage fuer das Giessen von Filmunterlagen
DE847968C (de) * 1950-11-23 1952-08-28 Basf Ag Verfahren zur Herstellung von UEberzuegen und Folien aus Polyaethylen

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DE810457C (de) * 1945-01-18 1951-08-09 Gevaert Photo Prod Nv Unterlage fuer das Giessen von Filmunterlagen
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