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DE1235461B - Elektrisch betriebener Waermespeicher, insbesondere Nachtstromspeicherofen - Google Patents

Elektrisch betriebener Waermespeicher, insbesondere Nachtstromspeicherofen

Info

Publication number
DE1235461B
DE1235461B DEST21504A DEST021504A DE1235461B DE 1235461 B DE1235461 B DE 1235461B DE ST21504 A DEST21504 A DE ST21504A DE ST021504 A DEST021504 A DE ST021504A DE 1235461 B DE1235461 B DE 1235461B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heat accumulator
time
control switch
connection
heat
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST21504A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Krenz
Walter Petrus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEST21504A priority Critical patent/DE1235461B/de
Publication of DE1235461B publication Critical patent/DE1235461B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/19Control of temperature characterised by the use of electric means
    • G05D23/275Control of temperature characterised by the use of electric means with sensing element expanding, contracting, or fusing in response to changes of temperature
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/19Control of temperature characterised by the use of electric means
    • G05D23/1919Control of temperature characterised by the use of electric means characterised by the type of controller
    • G05D23/1923Control of temperature characterised by the use of electric means characterised by the type of controller using thermal energy, the cost of which varies in function of time

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Resistance Heating (AREA)

Description

  • Elektrisch betriebener Wärmespeicher, insbesondere Nachtstromspeicherofen Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrisch betriebenen Wärmespeicher mit Temperaturfühler und Steuereinrichtung zur zeitlich bestimmten Stromzuschaltung des Wärmespeichers, insbesondere z. B. für an zentrale Rundsteueranlagen angeschlossene Nachtstromspeicheröfen.
  • Bei bekannten Wärmespeichern obiger Art ist es von Nachteil, daß sie durch die Rundsteueranlage zu einem bestimmten Zeitpunkt jeweils gleichzeitig zugeschaltet werden. Hierdurch kommt es zu unerwünscht großen Stoßbelastungen sowohl an den Generatoren als auch im Stromnetz.
  • Das zu vermeiden ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung. Dabei wird davon ausgegangen, daß die Wärmespeicher, insbesondere Nachtstromspeicheröfen, zur Zeit ihrer Zuschaltung größtenteils noch unterschiedlich Wärme gespeichert haben. Hieran anknüpfend beruht die Erfindung im wesentlichen auf der überlegung, die noch in den Wärmespeichern vorhandene Restwärme als Maß für den Zeitpunkt der Zuschaltung der Geräte zu benutzen und damit von einer plötzlichen Gesamtzuschaltung zu einer über die Zeit verteilten Einzelzuschaltung zu gelangen. Das wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß in die Stromzuleitung des Wärmespeichers ein zusätzlicher Zeitsteuerschalter eingebaut ist, der nach der durch die Steuereinrichtung erfolgenden Freigabe der Zuschaltung des Speichers letzteren erst nach Ablauf einer bestimmten, von seinem jeweiligen Restwärmeinhalt abhängigen Zeitdauer zuschaltet.
  • Vorteilhaft weist der Zeitsteuerschalter hierfüi zwei gegeneinander verstellbare Schaltkontakte auf, deren einer durch den Temperaturfühler des Wärmespeichers und deren anderer durch ein bei der Freigabe der Zuschaltung der Stromzuleitung in Tätigkeit tretendes Zeitglied gesteuert wird.
  • Als Zeitglied kann ein Zeitlaufwerk verwendet werden, das aus einem bei der Freigabe der Zuschaltung der Stromzuleitung in Gang zu setzenden Zeitlaufmotor und einer dadurch über ein Untersetzungsgetriebe und eine Kupplung anzutreibenden Nockenscheibe besteht, die an dem einen als Federzunge ausgebildeten Schaltkontakt des Zeitsteuerschalters anliegt und unter Wirkung einer Rückstellkraft steht, die die Nockenscheibe bei ausgerückter Kupplung in ihre Ausgangslage zurückdreht. Ebenso gut ist es aber auch möglich und schaltungsmäßig noch einfacher, wenn als Zeitglied ein den einen Kontakt des Zeitsteuerschalters steuernder Bimetallstreifen oder ein Wärmeausdehnungsstab dient, der durch eine Heizwicklung erwärmt wird, die, während der zwisehen Vor- und Zuschaltung des Wärmespeichers ablaufenden Zeit, stromdurchflossen ist.
  • Die Erfindung wird an Hand eines in den Zeichnungen beispielsweise und schematisch dargestellten Nachtstromspeicherofens näher erläutert. Dabei zeigt F i g. 1 den grundsätzlichen Schaltungsaufbau des Ofens mit einem durch ein Zeitlaufwerk gesteuerten Zeitsteuerschalter, während in F i g. 2 und 3 Schaltungsausführungen mit einem Bimetallstreifen bzw. einem Wärmeausdehnungsstab als Zeitglied dargestellt sind.
  • Der in F i g. 1 nur bezüglich seines Schaltungsaufbaus abgebildete Nachtspeicherofen ist in herkömmlicher Weise mit einem von Hand einstellbaren Regler a versehen, der im Zusammenwirken mit den drei Federzungenschaltern b, c und dem Thermofühler T mit Stößel d und daran befindlichem Anschlag d die Stromphasen R, S, T an die Heizwicklungen e des Ofens anzuschließen bzw. sie nach hinreichender Aufheizung des Ofens davon zu trennen erlaubt. In der Zeichnung ist nur das zur Phase R gehörige Federzungenschaltpaar b, c dargestellt, wohingegen die zu den Phasen S und T gehörigen an den Stellen a', a" lediglich schematisch angedeutet sind. Die zu den Federzungen b, c gehörigen Federn sind mit b' bzw. c' bezeichnet.
  • Die übrigen in F i g. 1 dargestellten Schaltelemente gehören zur erfindungsgemäß beschaffenen Zuschaltsteuereinrichtung. Sie besteht im wesentlichen aus dem Zeitsteuerschalter mit den beiden gegeneinander verstellbaren Schaltkontaktzungen E, F, an denen die Zugfedern E' bzw. F angreifen, dem Selbsthalterelais M mit den Arbeitskontakten für die Phasen R, S, T, dem Selbsthaltekontakt m und dem Steuerkontakt n sowie aus dem für den Steuerschalter E, F vorgesehenen Zeitlaufwerk. Letzteres besteht aus dem an die Stromverzweigungspunkte A', B' angeschlossenen Synchronmotor A mit Selbstanlauf, dem UntersetzungsgetriebeD (Untersetzungz.B.1:500000), der Magnetkupplung B und der Kurvenscheibe G mit Begrenzungsanschlag H und Rückstellfeder G'.
  • Die Zuschaltsteuereinrichtung arbeitet wie folgt: Der Thermofühler T mit seinem Stößel d drückt die Schaltkontaktzunge E um so mehr von der Schaltkontaktzunge F ab, je wärmer der Kern des Ofens e ist, je weiter also der Stößel d im Sinne des Pfeiles Z nach rechts verschoben ist. Damit stellt sich der jeweilige Abstand s zwischen den Kontakten E und F als eine Funktion der Ofentemperatur ein. Werden nun zum Zeitpunkt der Stromfreigabe durch die Rundsteueranlage über ein in der Zeichnung nicht dargestelltes Relais die Zuleitungen R, S, T zum Ofen an Spannung gelegt, so läuft sofort über den geschlossenen Kontakt n der Synchronmotor A des Zeitlaufwerks an, und die Magnetkupplung B schließt das Getriebe D kraftschlüssig mit der Kurvenscheibe G. Letztere wird dadurch langsam im Sinne der eingezeichneten Pfeilrichtung entgegen der Wirkung ihrer Rückstellfeder G' verdreht, wodurch die Kontaktfeder F zunehmend gegen die Kontaktfeder E bewegt wird. Sobald der Kontakt zwischen F und E schließt, wird das Relais M erregt, wodurch dessen Arbeitskontakte in ihre Arbeitsstellung gelangen. Dadurch wird der Nachtstromspeicherofen an Spannung gelegt. Die tatsächliche Zuschaltung seiner Heizwicklungen e ist von der Stellung des Reglers a in dem Sinne abhängig, daß in der einen Extremstellung »Null« überhaupt keine Zuschaltung erfolgt, während in der anderen Extremstellung »3« sämtliche Heizwicklungen e an Spannung gelegt werden. Gleichzeitig werden bei Ansprechen des Relais M durch Öffnen des Kontaktes n der Motor A und die Magnetkupplung B abgeschaltet. Letztere gibt dadurch die Steuerscheibe G frei, welche durch ihre Rückstellfeder G' an den Anschlag H und somit wieder in die Ausgangsstellung gebracht wird. Das Relais M wird durch den Selbsthaltekontakt m so lange gehalten, bis die Spannung durch die Rundsteueranlage und das nicht dargestellte Relais wieder weggeschaltet wird. Dann fällt das Relais M in die in der Zeichnung dargestellte Ausgangsstellung zurück, in der also die Arbeitskontakte sowie der Selbsthaltekontakt m geöffnet und der Kontakt n geschlossen sind.
  • An Stelle des vorbeschriebenen Zeitlaufwerks können auch andere Zeitglieder Verwendung finden. So zeigt F i g. 2 ein Schaltungsbeispiel, bei dem die Schaltkontaktzunge F des Zeitsteuerschalters durch einen an ihr anliegenden Bimetallstreifen St gesteuert wird, der durch die an die Stromverzweigungspunkte A', B' über einen nicht dargestellten Vorschaltwiderstand angeschlossene Heizwicklung W erwärmt wird. Die Heizwicklung W ist während der zwischen Vor-und Zuschaltung des Wärmespeichers ablaufenden Zeit stromdurchflossen, so daß der Bimetallstreifen St während dieser Zeit die Schaltkontaktzunge F zunehmend nach rechts in Richtung auf die andere Schaltkontaktzunge E bewegt, deren jeweilige Arbeitsstellung wie im Falle der F i g. 1 durch den Temperaturfühler T bzw. dessen Stößel d bestimmt ist. Dadurch wird auch in diesem Fall der Ofen erst nach Ablauf einer bestimmten, von seinem jeweiligen Restwärmeinhalt abhängigen Zeitdauer zugeschaltet.
  • Eine weitere Schaltungsmöglichkeit ist in F i g. 3 dargestellt, in der als Zeitglied der Wärmeausdehnungsstab X dient, der grundsätzlich ähnlich wie der in F i g. 2 dargestellte Bimetallstreifen St geschaltet werden kann.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Elektrisch betriebener Wärmespeicher mit Temperaturfühler und Steuereinrichtung zur zeitlich bestimmten Stromzuschaltung des Wärmespeichers, insbesondere für an zentrale Rundsteueranlagen angeschlossene Nachtstromspeicheröfen, dadurch gekennzeichnet, daß in die Stromzuleitung des Wärmespeichers (e) ein zusätzlicher Zeitsteuerschalter (E, F) eingebaut ist, der nach der durch die Steuereinrichtung erfolgenden Freigabe der Zuschaltung des Speichers letzteren erst nach Ablauf einer bestimmten, von seinem jeweiligen Restwärmeinhalt abhängigen Zeitdauer zuschaltet.
  2. 2. Wärmespeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitsteuerschalter zwei gegeneinander verstellbare Schaltkontakte (E, F) aufweist, deren einer (E) durch den Temperaturfühler (T) des Wärmespeichers (e) und deren anderer (F) durch ein beim Vorschalten der Stromzuleitung in Tätigkeit tretendes Zeitglied (z. B. (A) B, D, G) gesteuert wird.
  3. 3. Wärmespeicher nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Zeitglied ein Zeitlaufwerk dient, das aus einem beim Vorschalten der Stromzuleitung in Gang zu setzenden Zeitlaufmotor (A) und einer dadurch über ein Untersetzungsgetriebe (D) und eine Kupplung (B) anzutreibenden Nockenscheibe (G) besteht, die an dem einen als Federzunge ausgebildeten Schaltkontakt (F) des Zeitsteuerschalters anliegt und unter Wirkung einer Rückstellkraft (G') steht, die die Nockenscheibe bei ausgerückter Kupplung (B) in ihre Ausgangslage zurückdreht.
  4. 4. Wärmespeicher nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Zeitglied ein den einen Kontakt (F) des Zeitsteuerschalters steuernder Bimetailstreifen (St) oder ein Wärmeausdehnungsstab (X) dient, der durch eine Heizwicklung (W) erwärmt wird, die während der zwischen der Freigabe der Zuschaltung und der Einschaltung des Wärmespeichers ablaufenden Zeit stromdurchflossen ist.
DEST21504A 1963-12-24 1963-12-24 Elektrisch betriebener Waermespeicher, insbesondere Nachtstromspeicherofen Pending DE1235461B (de)

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