DE1235442B - Elektrodensystem fuer eine Elektronenstrahlroehre - Google Patents
Elektrodensystem fuer eine ElektronenstrahlroehreInfo
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J29/00—Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
- H01J29/46—Arrangements of electrodes and associated parts for generating or controlling the ray or beam, e.g. electron-optical arrangement
- H01J29/82—Mounting, supporting, spacing, or insulating electron-optical or ion-optical arrangements
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Description
- Elektrodensystem für eine Elektronenstrahlröhre Die Erfindung befaßt sich mit einem Elektrodensystem für Elektronenstrahlröhren, bestehend aus mehreren bezüglich ihrer Elektronendurchtrittsöffnungen fluchtend hintereinanderliegenden Elek- troden, die über Verbindungselemente oder direkt an ringförmige metallisierte Stellen wenigstens eines stabförmigen keramischen Aufbauträgers angelötet sind.
- In der Technik der Oszillographenröhre und Bildröhre ist es bereits bekannt, die einzelnen fluchtend hintereinanderliegenden Elektroden des Elektronenstrahlerzeugungssystems an parallel zur Strahlungsrichtun- verlaufenden stabförmigen Isolierträgem mit Hilfe von an den Elektroden befestigten Laschen oder Schellen zu befestigen. Dabei verwendet man entweder Aufbauträger aus Glas, in welche die Laschen eingeschmolzen sind, oder aber man verwendet mit Metallisierungen versehene keramische Aufbauträger, an welche die Schellen oder Laschen angelötet werden.
- In der Technik der gedruckten Schaltungen ist es bekannt, eine Vielzahl von Weichlötungen in einem Arbeitsgang durchzuführen, wobei eine Vielzahl elektrischer Verbindungen gleichzeitig hergestellt werden.
- Bei Elektronenstrahlröhren ist es üblich, die Zuführun-en zu den einzelnen Elektroden des Elektrodensystems an diese direkt oder an deren Befestigungsschellen oder -laschen anzuschweißen, nachdem das Elektrodensystem aufgebaut ist. Solche nachträglichen Befestigungen der Zuführungen erfordern punktförmige und ungleichmäßige Erwärmungen einzelner Systemteile und führen zu Verziehungen derselben, wodurch die Maßgenauigkeit des Elektrodensystems leidet und bleibende mechanische Spannungen im Elektrodensystem zu Brüchen in den Aufbauträgern führen können.
- Bei der Verwendung von metallisierten keramisehen Aufbauträgem, an die die Elektroden angelötet sind, ist es bekannt, die Metallisierungen in Längsrichtung streifenförinig auszubilden und gleichzeitig als elektrische Zuführungen zu den Elektroden zu benutzen. Insbesondere dann, wenn das Elektrodensystem wie üblich mehrere Elektroden aufweist, ist es schwierig, die einzelnen Metallisierungsstreifen hinreichend gut gegeneinander isoliert auf den keramischen Trägem anzubringen, ohne daß man den Durchmesser der Träger allzusehr vergrößert. Außerdem müssen die Metallisierungsstreifen zusätzlich noch mit den Sockeldurchführungen verbunden werden.
- Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Elektrodensystem der eingangs bezeichneten Art vorzusehen, das arbeitssparend und maß-C Crenau hergestellt werden kann.
- Gemäß der Erfindung sind an den metallisierten Stellen des Aufbauträgers auch die Elektrodenzuführungen angelötet.
- Der beschriebene Aufbau des Elektrodensystems erlaubt eine vereinfachte Herstellung derselben, weil in zweckmäßiger Weise die Lötverbindungen zwischen den Elektroden und den Aufbauträgem und die Lötverbindungen zwischen den Elektroden und den Zuführungen in einem Arbeitsgang durchgeführt werden können, so daß beide Lötverbindungen eine Lötstelle ergeben. Damit entfällt ein späteres Anschweißen der Zuführungen und die Gefahr, daß sich Elektroden oder Verbindungselemente durch thermische Einwirkung verziehen können. Die Enden der anzulötenden Zuführungen können entweder die Aufbauträger umfassend oder an diesen anliegend ausgebildet sein.
- Im folgenden wird die Erfindung an Hand der in den F i g. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiele näher erklärt.
- F i g. 1 zeigt ein übliches Elektrodensystem für Kathodenstrahlröhren, bestehend aus einer Steuerelektrode 1, einer Schinngitterelektrode 2, einer ersten Anode 3, einer Linsenelektrode 4 und einer zweiten Anode 5. An diesen Elektroden sind Schellen 6 befestigt, mit deren Hilfe die einzelnen Elektroden an den Aufbauträgem 7 angelötet sind. Die Aufbauträger 7, von denen einer in F i g. 2 dargestellt ist, weisen an den entsprechenden Stellen ringförmig metallisierte Oberflächen 8 auf. Die Verlötung erfolgt mit Hilfe eines Hartlotes oder Weichlotes, je nach den gestellten Anforderungen, wobei es von besonderem Vorteil ist, daß während des Befestigungsvorganges keine wesentlichen Drücke auf die Schellen 6 ausgeübt zu werden brauchen. Dadurch können Beschädigungen der auf einem Justierdorn angeordneten Elektroden vermieden werden. Das Lot füllt die Zwischenräume zwischen den Schellen und den Keramikaufbaustäben aus, wodurch geringe Herstellungsungenauigkeiten ausgeglichen werden; die F i g. 3 zeigt in der Aufsicht eine solche Lötverbindung zwischen einer Schelle 6 und einem keramischen Aufbauträger 7. An die ringförmigen Metallisierungsstellen sind gleichzeitig die elektrischen Zuführungen zu den Elektroden mit angelötet.
- Es kann auch zweckmäßig sein, die Elektroden ohne Zwischenfügung von Verbindungselementen direkt an die Aufbauträger anzulöten. Dieser Fall tritt beispielsweise bei Elektroden mit großem Durchmesser, z. B. bei einer Linsenelektrode, ein. Durch den Wegfall der Verbindungselemente kann der Durchmesser des gesamten Systemaufbaues verringert werden. Bei dem in der F i g. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel können also die Aufbauträger 7 direkt an der Linsenelektrode anliegen und mit dieser verlötet sein. Auch in diesem Fall sind die Zuführungen mit an die entsprechenden metallisierten Stellen angelötet.
Claims (1)
- Patentanspruch-Elektrodensystem für Elektronenstrahlröhren, bestehend aus mehreren bezüglich ihrer Elektronendurchtrittsöffnungen fluchtend hintereinanderliegenden Elektroden, die über Verbindungselemente oder direkt an ringförinige metallisierte Stellen wenigstens eines stabförmigen keramischen Aufbauträgers angelötet sind, d a - durch gekennzeichnet, daß an die metallisierten Stellen des Aufbauträgers auch die Elektrodenzuführungen angelötet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Ausle-eschriften Nr. 1001361, 1065945.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1961T0020188 DE1235442B (de) | 1961-05-24 | 1961-05-24 | Elektrodensystem fuer eine Elektronenstrahlroehre |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1961T0020188 DE1235442B (de) | 1961-05-24 | 1961-05-24 | Elektrodensystem fuer eine Elektronenstrahlroehre |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1235442B true DE1235442B (de) | 1967-03-02 |
Family
ID=7549608
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1961T0020188 Pending DE1235442B (de) | 1961-05-24 | 1961-05-24 | Elektrodensystem fuer eine Elektronenstrahlroehre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1235442B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1001361B (de) * | 1956-01-18 | 1957-01-24 | Telefunken Gmbh | Verfahren zur Herstellung einer leitenden Verbindung zwischen einer gedruckten Schaltung und Schaltungselementen |
| DE1065945B (de) * | 1959-09-24 |
-
1961
- 1961-05-24 DE DE1961T0020188 patent/DE1235442B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1065945B (de) * | 1959-09-24 | |||
| DE1001361B (de) * | 1956-01-18 | 1957-01-24 | Telefunken Gmbh | Verfahren zur Herstellung einer leitenden Verbindung zwischen einer gedruckten Schaltung und Schaltungselementen |
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