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DE1235085B - Kugelventil - Google Patents

Kugelventil

Info

Publication number
DE1235085B
DE1235085B DEM58070A DEM0058070A DE1235085B DE 1235085 B DE1235085 B DE 1235085B DE M58070 A DEM58070 A DE M58070A DE M0058070 A DEM0058070 A DE M0058070A DE 1235085 B DE1235085 B DE 1235085B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
annular
valve
ring
sealing
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM58070A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert W Oethjens
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Clayton Mark and Co
Original Assignee
Clayton Mark and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Clayton Mark and Co filed Critical Clayton Mark and Co
Publication of DE1235085B publication Critical patent/DE1235085B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K5/00Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary
    • F16K5/06Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary with plugs having spherical surfaces; Packings therefor
    • F16K5/0663Packings
    • F16K5/0668Single packings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Taps Or Cocks (AREA)

Description

  • Kugelventil Die Erfindung betrifft ein Kugelventil, welches ein Gehäuse mit einer Ventilkammer enthält, ein Kugelküken in dieser Kammer und zu der Kammer führende Durchlaßbohrungen, von denen die eine erweitert ist und ein ringförmiges Zwischenstück enthält, welches sich mit einer radialen Anlagefläche gegen eine Gegenfläche des Ventilgehäuses legt. Das Kugelventil hat mindestens einen elastischen Dichtungsring zwischen dem Kugelküken und dem Gehäuse bzw. dem ringförmigen Zwischenstück, der sich mit einer ebenen Dichtungsfläche gegen eine entsprechende Gegenfläche des Gehäuses bzw. des Zwischenstückes legt.
  • Ein derartiges Kugelventil ist bekannt. Die bekannten Ventile dieser Art haben eine Reihe von Nachteilen, insbesondere hinsichtlich der einfachen und billigen Herstellung sowie der sicheren Abdichtung in der geschlossenen Stellung des Ventils.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Kugelventil zu schaffen, welches zuverlässig arbeitet, in der geschlossenen Stellung sicher abdichtet und billig in Massenproduktion hergestellt werden kann. Insbesondere wird dabei eine trotz erhöhter Toleranzen verbesserte Abdichtung in der geschlossenen Stellung, auch gegenüber hohen Drücken, angestrebt.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß bei einem Kugelventil mit mindestens einem elastischen Dichtungsring zwischen dem Kugelküken und dem Gehäuse bzw. einem Zwischenstück, der sich mit einer ebenen Dichtungsfläche gegen eine entsprechende Gegenfläche des Gehäuses bzw. des Zwischenstückes legt, der innere Teil der Dichtungsfläche mit mindestens einer ringförmigen Nut versehen ist, die einen zahnartigen, ringförmigen Vorsprung bildet, welcher an seiner Spitze eine schmale, ebene Ringfläche aufweist, die mit der Gegenfläche des Gehäuses bzw. des Zwischenringes in Eingriff kommt. Wichtig ist also die Ausbildung der radialen Dichtungsfläche, derart, daß sie aus einem äußeren, ebenen (an sich bekannten) Ringteil und einem inneren Ringteil mit einer oder mehreren Nuten besteht, welche zahnartige Vorsprünge bilden, die sich an ihrer Spitze mit einer schmalen, ebenen Ringfläche gegen die Gegenfläche des Gehäuses o. dgl. legen.
  • Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung sind die ringförmigen Vorsprünge im Querschnitt unsymmetrisch derart ausgebildet, daß sie einen Durchtritt der Flüssigkeit von innen nach außen begünstigen, in entgegengesetzter Richtung jedoch verhindern. Die ringförmigen Vorsprünge weisen dabei im Querschnitt eine schräge, nach oben und außen geneigte Fäche und eine zur Achse konzentrische Fläche auf, die durch die schmale Ringfläche verbunden sind.
  • Die Kombination der äußeren radialen Dichtungsfläche mit den inneren Nuten und Vorsprüngen ist wichtig. Wären die Nuten über den ganzen Teil der radialen Dichtungsfläche angeordnet, so würde der Flächendruck auf den Zahnspitzen zu groß sein. Der äußere, ebene Ringteil nimmt den größten Teil der Anpressungskraft auf und ermöglicht hier einen verhältnismäßig geringen Anpressungsdruck pro Flächeneinheit. Dieser Teil reicht jedoch nicht zur genügenden Abdichtung aus. Es sind deshalb innen die ringförmigen Nuten und die Vorsprünge angeordnet, die nach Art einer Labyrinthdichtung wirken und die Abdichtung wesentlich verbessern. Da der wesentliche Teil der Anpressungskraft durch den äußeren, ebenen Ringteil aufgenommen wird, wird die Anpressung an den Spitzen der Zähne in beherrschbaren Grenzen gehalten. Durch die unsymmetrische Ausbildung der Nuten und der Zähne wird ferner erreicht, daß die Flüssigkeit, die von oben nach unten durchzudringen sucht, die Zähne nur fester gegen die Gegenfläche des Gehäuses preßt, so daß die Abdichtung verbessert wird.
  • Es ist wichtig, daß die Anpressungskraft durch die ebene Ringfläche an derjenigen Stelle aufgenommen wird, an welcher der Dichtungsring am massivsten ist und den größten Querschnitt aufweist. Es ist ferner wichtig, daß durch die ebene Ringfläche der größte Teil der Druckflüssigkeit, welcher entlang der Dichtungsfläche hindurchzutreten sucht, dichtend abgefangen wird, so daß der Druck an den ringförmigen Nuten und Vorsprüngen bereits stark verringert ist.
  • Die Nuten haben, wie weiter unten ausführlich dargelegt, darüber hinaus den Vorteil, daß durch sie die Wahrscheinlichkeit verringert wird, daß das Material des Dichtungsringes herausgedrückt wird und in den Weg der durchströmenden Flüssigkeit gelangt. Der Grund hierfür liegt darin, daß die ringförmigen Einschnitte einen zusätzlichen Raum darstellen, in welchen das Material des unter Druck stehenden Ringes eintreten kann, wenn das Ventil sich in der geschlossenen Stellung befindet. Die Kraft, welche den Dichtungsring in den Ausströmkanal zu drücken sucht, wird dadurch verringert.
  • Die ringförmigen Einschnitte und Vorsprünge der Dichtungsringe haben den weiteren Vorteil, daß die Bearbeitung der Dichtungsflächen der Ventilkammer und die Größe der Toleranz der Dichtungsringe wenig kritisch ist, da die Elastizität der Ringe kleinere Abweichungen ausgleicht, ohne die Abdichtung zu beeinträchtigen. Ferner ist es im Fall einer Auswechselung des Ringes leichter, einen passenden Dichtungsring zu finden, da die Toleranzen verhältnismäßig groß sein können.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele dargestellt.
  • F i g. 1 ist ein Längsschnitt durch ein Kugelventil nach der Erfindung; F i g. 2 ist ein vergrößerter Teilschnitt wie F i g. 1, der das Ventil in der geschlossenen Stellung zeigt; F i g. 3 ist eine Draufsicht auf einen der Sitzringe der F i g. 1 und 2 nach 3-3 der F i g. 2; Fig.4 ist ein vergrößerter Querschnitt durch den Sitzring nach 4-4 der F i g. 3; F i g. 5 ist ein Querschnitt wie F i g. 4, der eine abgeänderte Ausführungsform des Sitzringes zeigt; F i g. 6 ist ein teilweiser vergrößerter Querschnitt, der den oberen Teil des Sitzringes der F i g. 4 zeigt. Das in F i g. 1 dargestellte Kugelventil nach der Erfindung ist mit dem allgemeinen Bezugszeichen 110 bezeichnet.
  • Das Kugelventil 110 enthält ein Ventilgehäuse 112, dessen Enden 114 und 116 mit Gewinde versehen sind und das eine Ventilkammer 118 enthält. In der Ventilkammer ist ein drehbares Kugelküken 120 angeordnet, welches mit Dichtungsringen 122 zusammenarbeitet, die in der nachstehend beschriebenen Weise ausgebildet sind.
  • Um das Kugelküken 120 zwischen der offenen Stellung der F i g. 2 zu drehen, ist eine Spindel 124 vorgesehen, die in einer Haube 126 des Ventilgehäuses gelagert ist. Die Spindel 124 hat eine nach unten gerichtete Zunge 124 a, welche lose in eine Nut 120 a des Kugelkükens 120 eingreift, so daß das Kugelküken mit der Spindel gedreht wird. Das obere Ende der Spindel hat eine oder mehrere Abflachungen 124b, welche in einen Handgriff 128 eingreifen. Eine Mutter 130 ist mit dem oberen Ende der Spindel 124 verschraubt, um den Handgriff zu halten. Eine Anschlagplatte 132 dreht sich mit der Spindel und kommt mit (in der Zeichnung nicht dargestellten) Anschlagstiften in Eingriff, um die Drehung der Spindel und des Kugelkükens zwischen einer offenen und einer geschlossenen Stellung zu begrenzen. Die Spindel 124 wird in der Haube 126 durch eine Mutter 134 gehalten. Ein Dichtungsring 136 ist zwischen der Spindel und der Haube des Ventilgehäuses angeordnet, um einen Durchtritt der Flüssigkeit zu verhindern.
  • An den Enden des Ventilgehäuses 112 sind überwurfmuttern 138 und 140 angeordnet, die das Ventil mit den Anschlußleitungen 142 und 144 verbinden. Dichtungsringe 146 und 148 sind an den Enden des Ventilgehäuses angeordnet, um eine Abdichtung zwischen den überwurfmuttern und dem Ventilgehäuse zu gewährleisten.
  • Das Kugelküken 120 hat eine Durchflußöffnung 120 b, die in der geöffneten Stellung des Ventils mit den Durchflußöffnungen 112a und 112b des Ventilgehäuses übereinstimmt. Die Bohrungen 112a und 112b befinden sich in der geöffneten Stellung des Ventils gegenüber der Bohrung 120b des Kugelkükens, so daß die Flüssigkeit in der geöffneten Stellung des Ventils durch dieses hindurchströmen kann. Die Öffnung 112 b ist in dem Zwischenstück 149 angeordnet. Das Zwischenstück 149 legt sich gegen einen kleinen Absatz 112c des Ventilgehäuses in der vergrößerten Bohrung 112d.
  • Jeder der Dichtungsringe 122 hat eine ebene, radiale Anlagefläche 122 a (s. insbesondere F i g. 4) und eine äußere, konische Anlagefläche 122b, die mit einer ebenen Ringfläche 118a (F i g. 2) bzw. einer konischen Fläche 118b des Ventilgehäuses bzw. des Zwischenstückes in Eingriff kommen. Die konischen Flächen des Dichtungsringes und des Ventilgehäuses sind gegenüber den Achsen der Dichtungsringe nach außen geneigt. Diese Anordnung ermöglicht einen verbesserten Druckausgleich für den Dichtungsring am Zuflußende des Ventils in der geschlossenen Stellung desselben, wie in F i g. 2 dargestellt, wobei der Dichtungsring am Zuflußende sich von dem Ventilkörper abhebt. Die Ecken des Dichtungsringes, an denen die Dichtungsflächen 122a und 122b zusammenstoßen, sind abgeschrägt, wie beim Bezugszeichen 122 c der F i g. 4 dergestellt, um eine Anlage der Dichtungsringe ohne enge Fertigungstoleranzen zu ermöglichen. Jeder der Dichtungsringe hat eine zylindrische Bohrung 122 d vom gleichen Durchmesser wie die Durchflußöffnungen 112 a und 112 b (F i g. 2) und eine kugelförmige Fläche 122e, die mit der Außenfläche des Kugelkükens 120 in Eingriff kommt, um dieses drehbar in der Ventilkammer 118 zu lagern, und eine ebene, radiale Fläche 122f.
  • Gemäß einem wichtigen Merkmal der Erfindung hat die hintere Dichtungsfläche 122a des Dichtungsringes eine äußere ebene, ringförmige Fläche 150 (F i g. 6) in der Nähe der Abschrägung 122 c und eine Mehrzahl von ringförmigen Nuten 152, welche ringförmige Vorsprünge 154 bilden, deren Spitzen schmale, ebene Ringflächen 154a gegenüber vier Gegenfläche 118 a des Ventilgehäuses darstellen: Die Vorsprünge 154 wirken als elastische Federglieder, so daß ihre Ringflächen 154a bis zu einem gewissen Grade flachgedrückt werden und eine wirksame Abdichtung ergeben, wenn auf die Flächen 122 e und 122f des Ringes ein Druck ausgeübt wird, der diesen gegen die ebene Ringfläche 118a der VentilkamMer drückt. Da infolge der Nuten 152 die Kontaktfläche zwischen der ebenen Fläche 118a der Ventilkammer und dem Ring verhältnismäßig klein ist, ist der Druck pro Flächeneinheit zwischen diesen Teilen verhältnismäßig groß, woraus eine sicherere Abdichtung resultiert. Die Dichtungsringe 122 können aus Tetrafluoräthylen oder einem anderen Kunststoff bestehen. Es hat sich herausgestellt, daß bei Benutzung eines solchen Materials die Tendenz des Ringes, in kaltem Zustand zu »fließen«, infolge der elastischen Wirkung der Vorsprünge 154 verringert wird.
  • Die ebenen Ringflächen 118 a (F i g. 2) sind radial, d. h. senkrecht zu der Achse der Ringe angeordnet, ebenso wie die Flächen 150 (F i g. 4 und 6) der Dichtungsringe. Die Ringflächen 154a der Vorsprünge 154 reichen bis zur Ebene der Fläche 150, so daß die Flächen 118 a und 150 auf konzentrischen Bahnen stets miteinander im Eingriff stehen.
  • Die ringförmigen Vorsprünge sind im Querschnitt unsymmetrisch derart ausgebildet, daß sie ein Hindurchtreten der Flüssigkeit in radialer Richtung nach außen gestatten, in entgegengesetzter Richtung jedoch verhindern. Dies ist erwünscht, wenn das Ventil sich in der geschlossenen Stellung befindet. Um dies zu erreichen, sind die ringförmigen Nuten 152 derart ausgebildet, daß die ringförmigen Vorsprünge 154 unter dem Einfluß einer nach außen (in F i g. 6 nach oben) gerichteten Flüssigkeitsströmung leichter nachgeben. Wie am besten aus F i g. 6 ersichtlich, haben die Nuten 152 zwei sich schneidende Flächen 154b und 154c; die erste Fläche ist eine zylindrische Fläche, die koaxial zur Achse des Ringes angeordnet ist; die zweite Fläche ist gegenüber der ersten in einem Winkel von etwa 60° schräg nach außen und vom Kugelküken weggeneigt. Wenn das Ventil sich in der geschlossenen Stellung der F i g. 2 befindet und die Durchflußöffnung 112b unter Druck steht, wird daher das Kugelküken 120 leicht nach links verschoben, wobei der linke Dichtungsring 122 etwas komprimiert wird. Der rechte, auf der Zuflußseite gelegene Dichtungsring 122 folgt dem Kugelküken, wodurch der Druck zu beiden Seiten dieses Ringes ausgeglichen wird. Die Neigung der ringförmigen Vorsprünge läßt die Flüssigkeit leichter nach außen durchtreten und an dem rechten Dichtungsring 122 vorbeiströmen.
  • Ein anderer Vorteil der ringförmigen Einschnitte besteht darin, daß durch sie die Wahrscheinlichkeit verringert wird, daß das Material des Dichtungsringes herausgedrückt wird und in den Weg der durchströmenden Flüssigkeit gelangt. Der Grund hierfür liegt darin, daß die ringförmigen Einschnitte einen zusätzlichen Raum darstellen, der von dem Material des Ringes eingenommen werden kann, wenn dieser unter Druck gesetzt wird, insbesondere wenn das Ventil sich in der geschlossenen Stellung befindet.
  • Die Flüssigkeit in der Ventilkammer 118 drückt auch auf die vordere Fläche 122f des auf der Abflußseite gelegenen Dichtungsringes 122 und drückt ihn gegen die Flächen 118 a und 118 b (F i g. 2) der Ventilkammer, was ebenfalls die Abdichtung zwischen dem Ring und diesen Flächen verbessert. Die Gesamtkraft, die auf den linken Ring der F i g. 2 einwirkt, ist etwa gleich dem Flüssigkeitsdruck multipliziert mit der Größe einer Kreisfläche, deren Radius gleich dem Außenradius der Fläche 122f ist. Diese Kraft wird auf einer verhältnismäßig kleinen Fläche auf die Gegenfläche 118 a der Ventilkammer übertragen, so daß der Druck pro Flächeneinheit an den Berührungsstellen des Dichtungsringes sehr hoch ist und eine gute Abdichtung gewährleistet. Darüber hinaus hat die Flüssigkeit, die an den im Querschnitt sägezahnartigen Vorsprüngen 154 radial nach innen (nach unten der F i g. 6) vorbeizuströmen sucht, die Tendenz, die Zähne derart abzubiegen, daß sie nur noch fester gegen die Gegenfläche 118a des Gehäuses gedrückt werden.
  • Wenn das Ventil geöffnet ist, werden auf beide Dichtungsringe nur verhältnismäßig geringe Kräfte in axialer Richtung ausgeübt, so daß das Kugelküken 120 in die Mittelstellung zwischen den beiden Dichtungsringen 122 zurückkehrt, wie in F i g.1 dargestellt, da die elastische Wirkung beider Dichtungsringe etwa gleich groß ist. In dieser Stellung ist die Reibung zwischen den Dichtungsringen und dem Kugelküken gering, so daß das Kugelküken leicht in beiden Richtungen gedreht werden kann. Da die beiden Dichtungsringe 122 unter sich gleich sind, kann der Flüssigkeitsstrom durch das Ventil ohne weiteres umgekehrt werden. Die ringförmigen Einschnitte und Vorsprünge der Dichtungsringe haben den weiteren Vorteil, daß die Bearbeitung der Dichtungsflächen' der Ventilkammer weniger kritisch ist, da die Elastizität der Vorsprünge kleinere Abweichungen ausgleicht, ohne die Abdichtung zu beeinträchtigen. Ferner ist es im Fall einer Auswechslung des Ringes an Ort und Stelle leichter, einen passenden Dichtungsring für ein bestimmtes Ventil zu finden, da der Dichtungsring mit größeren Toleranzen paßt.
  • Wenn das Ventil nur für eine Strömungsrichtung benutzt wird, kann gewünschtenfalls auch ein einziger Dichtungsring verwendet werden.
  • Statt einer Mehrzahl von ringförmigen Einschnitten kann gewünschtenfalls auch ein einzelner ringförmiger Einschnitt vorgesehen sein, so daß ein einzelner Vorsprung 154 entsteht. Ein solcher Dichtungsring ist in F i g. 5 dargestellt. Dieser Dichtungsring ist mit dem allgemeinen Bezugszeichen 222 bezeichnet. Er hat eine Sitzfläche 222a, die mit der Gegenfläche 118 a der Ventilkammer in Eingriff kommt, und eine im wesentlichen konische, äußere Sitzfläche 222 b, die mit der Fläche 118 b des Gehäuses in Eingriff kommt. Die äußere Umfangsfläche des Dichtungsringes 222 ist abgeschrägt, wie beim Bezugszeichen 222c dargestellt. Der Dichtungsring hat eine zylindrische Bohrung 222d vom gleichen Durchmesser wie die Durchflußöffnungen 112a und 112 b (F i g. 2) und eine teilkugelförmige Fläche 222 e, die mit der Außenfläche des Kugelkükens 120 in Eingriff kommt. Die Vorderfläche 222f des Dichtungsringes ist eine ebene Ringfläche.
  • Die rückseitige Sitzfläche 222a des Dichtungsringes enthält einen äußeren, ebenen ringförmigen Teil 250 neben der Abschrägung 222c und einen ringförmigen Einschnitt 252 von kleinerem Durchmesser, so daß ein im Querschnitt etwa dreieckiger ringförmiger Vorsprung 254 mit einer Spitze 254 a gebildet wird. Der Vorsprung wird durch eine zylindrische Fläche 254 b und eine Schrägefläche 254 c derart begrenzt, daß der Vorsprung schräg nach außen und vom Kugelküken weggeneigt ist.
  • Die Wirkungsweise des Dichtungsringes 222 ist ähnlich der des Dichtungsringes 122. Der ringförmige Vorsprung 254 wirkt als elastisches Federglied und gewährleistet eine gute Abdichtung auch bei geringen Drücken.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Kugelventil mit mindestens einem elastischen Dichtungsring zwischen dem Kugelküken und dem Gehäuse bzw. einem Zwischenstück, der sich mit einer ebenen Dichtungsfläche gegen eine entsprechende Gegenfläche des Gehäuses bzw. des Zwischenstücks legt, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß der innere Teil der Dichtungsfläche (122a) mit mindestens einer ringförmigen Nut (152) versehen ist, die einen zahnartigen, ringförmigen Vorsprung (154) bildet, welcher an seiner Spitze eine schmale, ebene Ringfläche (154 a) aufweist, die mit der Gegenfläche (118a) des Gehäuses bzw. des Zwischenringes in Eingriff kommt.
  2. 2. Kugelventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmigen Vorsprünge (154) im Querschnitt unsymmetrisch derart ausgebildet sind, daß sie einen Durchtritt der Flüssigkeit von innen nach außen begünstigen, in entgegengesetzter Richtung jedoch verhindern.
  3. 3. Kugelventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmigen Vorsprünge (154) im Querschnitt eine schräge, nach oben und außen geneigte Fläche (154c) und eine zur Achse konzentrische Fläche (154 b) aufweisen, die durch die schmale Ringfläche (154a) verbunden sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 296 103; USA.-Patentschriften Nr. 2 989 990, 3 037 738.
DEM58070A 1962-09-04 1963-09-04 Kugelventil Pending DE1235085B (de)

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US1235085XA 1962-09-04 1962-09-04

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ID=22409092

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0101275A1 (de) * 1982-08-09 1984-02-22 Grove Valve And Regulator Company Durchflusskontrollventil und Dichtung dafür

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH296103A (de) * 1951-10-22 1954-01-31 Theodor Bell & Cie Ag In eine Rohrleitung eingebauter Kugelschieber mit Hilfsdichtung.
US2989990A (en) * 1959-07-09 1961-06-27 Gen Dynamics Corp Valve
US3037738A (en) * 1960-03-11 1962-06-05 Charles I Jackson Rotor valve

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