DE123471C - - Google Patents
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Landscapes
- Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um den in den Handel kommenden Federposen die erforderliche Politur zu verleihen,
verwendete man bisher Messer oder Schaber. Abgesehen davon, dafs ein derartiges Verfahren
stets viel Zeit beanspruchte, erlangte man dadurch auch nie einen gleichmäfsigen Glanz,
wie es erwünscht wäre.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist es nun, diesen Uebelständen durch ein einfaches
Verfahren abzuhelfen. Erreicht wird dieses dadurch, dafs man die in Drehung versetzte
Pose durch eine bewegliche aus zwei mit Draht überzogenen oder fein geriffelten Backen bestehende
Klammer laufen läfst. Hierdurch werden die die Pose umgebenden äufseren Häute
abgeschabt und die Pose selbst gleichmäfsig polirt.
Fig. ι und 2 der Zeichnung zeigen die Klammer im geöffneten Zustande in Vorder- und
Seitenansicht;
Fig. 3 zeigt dieselbe geschlossen in der Seitenansicht mit der zu polirenden Pose im Querschnitt.
Die Klammer oder Kluppe besteht aus zwei durch einen Lederstreifen α verbundenen mit
feinem Draht b glatt und eng umwickelten Backen c.
Um eine Federpose d zu poliren, wird dieselbe zwischen der zusammengelegten Kluppe
in eine rasche Umdrehung versetzt (3000 Umdrehungen pro Minute), Fig. 3. Hierbei wirkt
das eng aufgewickelte feine Drahtgewinde von beiden Seiten als Feile auf die Spule ein.
Dieser Draht entfernt zunächst das äufsere der Pose anhaftende Häutchen gründlich, worauf
derselbe die Pose selbst polirt, ohne dafs sie darunter leidet und einen schönen gleichmäfsigen
Glanz erhält.
Der feine Draht erhält seine polirende Wirkung dadurch, dafs er eng aufgewickelt ist und
durch seinen runden Querschnitt keine scharfen Kanten aufweist.
Man kann eine ähnliche Wirkung auch durch äufserst fein geriffelte Metallplatten erreichen,
doch müssen dieselben mit grofser Genauigkeit ausgeführt sein.
Während der Drehung kann sowohl die Pose selbst als auch die Kluppe hin und her geführt
werden.
Der Lederstreifen α läfst sich ebenfalls durch eine Feder, ein Scharnier oder eine andere
passende Einrichtung ersetzen.
Claims (2)
1. Verfahren zum Poliren von Federposen, dadurch gekennzeichnet, dafs man die in
schnelle Umdrehung versetzte Pose durch zwei mit feinem Draht umwickelte Backen oder fein geriffelte Metallplatten hindurchbewegt,
wodurch das obere der Pose anhaftende Häutchen abgehoben und die Pose selbst gleichmäfsig polirt wird.
2. Vorrichtung zum Poliren von Federposen nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine
Klammer oder Kluppe aus zwei durch einen elastischen Streifen α verbundenen Platten (cj,
welche mit feinem Draht (b) glatt und eng umwickelt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE123471C true DE123471C (de) |
Family
ID=392324
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT123471D Active DE123471C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE123471C (de) |
-
0
- DE DENDAT123471D patent/DE123471C/de active Active
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