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DE1234414B - Einrichtung zur UEberpruefung von Auswuchtmaschinen - Google Patents

Einrichtung zur UEberpruefung von Auswuchtmaschinen

Info

Publication number
DE1234414B
DE1234414B DE1961H0044244 DEH0044244A DE1234414B DE 1234414 B DE1234414 B DE 1234414B DE 1961H0044244 DE1961H0044244 DE 1961H0044244 DE H0044244 A DEH0044244 A DE H0044244A DE 1234414 B DE1234414 B DE 1234414B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bearing shaft
ball
imbalance
balancing
machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1961H0044244
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Eugen Gerharz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebr Hofmann GmbH and Co KG Maschinenfabrik
Original Assignee
Gebr Hofmann GmbH and Co KG Maschinenfabrik
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gebr Hofmann GmbH and Co KG Maschinenfabrik filed Critical Gebr Hofmann GmbH and Co KG Maschinenfabrik
Priority to DE1961H0044244 priority Critical patent/DE1234414B/de
Priority to GB3913862A priority patent/GB995023A/en
Publication of DE1234414B publication Critical patent/DE1234414B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M1/00Testing static or dynamic balance of machines or structures
    • G01M1/14Determining imbalance
    • G01M1/16Determining imbalance by oscillating or rotating the body to be tested
    • G01M1/20Determining imbalance by oscillating or rotating the body to be tested and applying external forces compensating forces due to imbalance
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M1/00Testing static or dynamic balance of machines or structures
    • G01M1/14Determining imbalance
    • G01M1/16Determining imbalance by oscillating or rotating the body to be tested
    • G01M1/22Determining imbalance by oscillating or rotating the body to be tested and converting vibrations due to imbalance into electric variables

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Of Balance (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Überprüfung von Auswuchtmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Überprüfung von Auswuchtmaschinen, die zum Auswuchten größerer Serien von Wuchtkörpern oder Prüflingen bestimmt sind.
  • Bei den modernen Auswuchtmaschinen, welche der Serienwuchtung von Prüflingen dienen und beispielsweise in ein Fertigungsband eingegliedert sind, führen irgendwelche an der Maschine auftretenden und nicht rechtzeitig erkannten Störungen zu erheblichen und schwerwiegenden Nachteilen, da unter Umständen eine große Anzahl von falsch gewuchteten Prüflingen von der Maschine ausgestoßen wird. Es ist deshalb erforderlich, die Arbeitsweise einer derartigen Maschine einer gelegentlichen Kontrolle zu unterziehen, um auftretende Störungen möglichst friihzeitig zu entdecken und zu beheben.
  • Man hat sich bisher so geholfen, daß man zu bestimmten Zeiten, die meistens innerhalb der Fertigungspausen lagen, eine Überprüfung der Maschine vornahm. Bei dieser Überprüfung wurde ein mit einer vorgegebenen Unwucht versehener Eichmotor in die Maschine eingebracht und das Anzeigeergebnis mit dem der vorgegebenen Unwucht entsprechenden Sollergebnis verglichen.
  • Auch hat man bereits Einrichtungen vorgesehen, mit denen an der Aufnahmeeinrichtung für den Wuchtkörper oder deren Lagerwelle eine nach Größe und Richtung bekannte künstliche Unwucht angebracht und die sich ergebenden effektiven Unwuchtergebnisse mit den Sollwerten verglichen werden. Hierfür hat man in einem bekannten Fall an der Maschine für dauernd eine künstliche Unwucht angebracht. Eine solche permanente Unwucht stört den eigentlichen Meßlauf. Aus diesem Grund erfordern diese bekannten Einrichtungen eine Kompensationseinrichtung, um die permanente Unwucht von der Anzeige auszuschließen.
  • In einem anderen Fall wurde die Maschine bei Stillstand mit einem Schwingungserreger von außen in eine nach Größe und Richtung bekannte, der Wirkung einer Unwucht entsprechenden Schwingung versetzt. Diese Einrichtung hat den Nachteil, daß ein gesonderter Schwingungserreger erforderlich ist.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einrichtung der zuvor beschriebenen Gattung zu schaffen, die einfacher im Aufbau, in der Handhabung sowie weniger störanfällig wie diese beiden zuvorgenannten bekannten Einrichtungen zur Erzeugung einer künstlichen Unwucht ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Unwucht während des Laufes der Maschine durch Verschieben der Hilfsmasse gegenüber der Aufnahmeeinrichtung oder Lagerwelle wirksam wird.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist als Hilfsmasse eine Kugel in einen Hohlraum der Lagerwelle beweglich eingesetzt und besitzt der Hohlraum eine schräg verlaufende Bodenfläche, auf welcher die I(ugel durch die Wirkung der Schwerkraft von der Außenlage in die Innenlage zu rollen vermag.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform nimmt die Lagerwelle eine verschiebliche Stange auf, welche die I(ugel in ihrer Innenlage fixiert und welche bei ihrer Verschiebung die Kugel so weit anhebt, daß diese unter der Wirkung der Fliehkraft in ihre Außenlage gezwungen wird.
  • Der Hohlraum im Inneren der Lagerwelle kann auch mit einer Preßluftleitung verbunden sein, wobei ein durch diese Preßluftleitung geschickter Luftstrom die Kugel so weit anhebt, daß sie unter der Wirkung der Fliehkraft in ihre Ausgangslage gezwungen wird.
  • Die Kugel kann weiterhin durch einen entgegengesetzt gerichteten Preßluftstrom in ihrer Innenlage fixiert sein.
  • Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform, welche insbesondere bei Zweiebenen - Auswuchtmaschinen zur Anwendung kommt, sind an der Lagerwelle für die Aufnahmeeinrichtung des Prüflings zwei Unwuchtkörper gleicher Masse vorgesehen, von denen der erste fest mit der Lagerwelle verbunden und der zweite während des Laufes der Maschine verschiebbar ist, so daß sich durch eine während der Rotation erfolgende Verschiebung des zweiten Unwuchtkörpers ein Kräftepaar (dynamische Unwucht) von vorgegebener Größe erzielen läßt. Zweckmäßigerweise ist im Inneren der Lagerwelle eine verschiebliche Stange vorgesehen, mit welcher der zweite Unwuchtkörper bewegt werden kann.
  • Bei Ausführung der Erfindung kann bei Auswuchtmaschinen mit Eindreheinrichtung ein Kontrollkontakt vorgesehen sein, welcher anspricht, wenn sich die Eindreheinrichtung im Probelauf auf die vorgegebene 'InJinkellage der künstlichen Unwucht einstellt, wobei der Kontakt ein Warnsignal bewirkt, wenn die erfolgte Einstellung der Eindreheinrichtung mit der Winkellage der künstlichen Unwucht nicht übereinstimmt.
  • In der weiteren Ausgestaltung kann dann an der Auswuchtmaschine neben der üblichen, aus Meßelektronik und Anzeigeinstrument bestehenden Meßeinrichtung eine zweite, gleichartige Meßeinrichtung vorgesehen sein, wobei die Alarmeinrichtung bei ihrem Ansprechen automatisch auf die zweite Meßeinrichtung umschaltet.
  • Die nachfolgende Beschreibung dient im Zusammenhang mit den Zeichnungen der weiteren Erläuterung der Erfindung. Es zeigt F i g. 1 eine Einrichtung zur Überprüfung von Wuchtmaschinen, bei der an derWuchtmashine eine permanente Unwucht vorgesehen ist, F i g. 2 eine nach der Erfindung ausgebildete Einrichtung zur Prüfung von Unwuchtmaschinen mit einer nach Wunsch zu- und abschaltbaren Lünstlichen Unwucht, Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie Ul-Ill in Fig. 2, F i g. 4 eine andere der F i g. 2 ähnelnde Ausführungsform einer Einrichtung nach der Erfindung, F i g. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V in F i g. 4, Fig.6 eine weitere Ausführungsform einer Einrichtung nach der Erfindung, und zwar zur Erzeugung einer künstlichen dynamischen Unwucht.
  • In F i g. 1 ist zunächst eine nach einem bekannten Prinzip arbeitende Einrichtung zur Überprüfung von Auswuchtmaschinen dargestellt.
  • Sie besteht aus einer in Lagern 1 und 2 gehalterten Lagerwelle 3 für die Aufnahme einrichtung 4 eines (gestrichelt gezeichneten) Prüflings 5. An der Aufnahmeeinrichtung 4 ist eine künstliche Unwucht 6 angebracht, welche ständig mit der Aufnahmeeinrichtung verbunden ist und mit dieser umläuft. Mit dem als Schwinglager ausgebildeten Lager 1 ist ein Aufnehmer 7 verbunden, welcher die an dem Lager 1 auftretende Unwuchtschwingung erfaßt. Mit der Lagenvelle 3 ist ferner in geeigneter Weise ein Phasengeber 8 verbunden, welcher die Phasenlage der Unwuchtschwingung ermittelt. Die vom Aufnehmer 7 und Phasengeber 8 erfaßten Werte werden einer Meßelektronik 9 zugeführt, welche die Werte verarbeitet und sie einem Anzeigegerät 10 zuführt. In diesem Anzeigegerät 10 wird die Anzeige der künstlichen Unwucht 6 mit dem vorgegebenen Sollwert verglichen. Stimmt der Anzeigewert mit dem Sollwert überein, so ist dies ein Anzeichen dafür, daß die Teile 7, 8,9 und 10 ordnungsgemäß arbeiten. Stimmt der Anzeigewert mit dem Sollwert nicht überein, was sowohl automatisch wie auch durch visuelle Beobachtung an dem Anzeigegerät festgestellt werden kann, so kann von dem Anzeigegerät 10, zweckmäßigenveise über eine besondere Alarmeinrichtung 11, ein Störsignal gegeben oder die Maschine abgeschaltet werden.
  • Bei der Einrichtung gemäß Fig. 1 ist ferner eine Kompensationseinrichtung 12 vorgesehen, welche die Aufgabe hat, die von der künstlichen Unwucht 6 herrührende Unwuchtschwingung zu kompensieren, so daß sich die ja ständig mit der Aufnahmeeinrichtung 4 verbundene künstliche Unwucht 6 bei der Auswuchtung eines Prüflings 5 im Meßlauf nicht bemerkbar macht. Auch die Kompensationseinrichtung 12 wird bei der Einrichtung gemäß Fig. 1 einer Überprüfung unterzogen. Zu diesem Zweck ist die Einrichtung 12 mit dem Anzeigegerät 10 verbunden und kompensiert beispielsweise durch Gegenschaltung entsprechender Spannungen die Anzeigewerte der künstlichen Unwucht 6 zu »Null«. Liefert die Kompensationseinrichtung 12 einen von »Null« verschiedenen Meßwert, so wird wieder, vorzugsweise über eine Alarmeinrichtung 13, ein Störsignal bewirkt, oder die Maschine wird abgeschaltet.
  • Wird weder von dem Anzeigegerät 10 noch von der Kompensationseinrichtung 12 ein Störsignal gegeben, so kann die Auswuchtmaschine in ordnungsgemäßer Weise weiter arbeiten.
  • In Fig.2 ist nun eine nach der Erfindung ausgebildete Einrichtung zur Prüfung von Auswuchtmaschinen gezeigt. Hier wird eine künstliche Unwucht während des Laufs der Maschine angekoppelt.
  • Eine Lagerwelle 23 für die Aufnahmeeinrichtung des Prüflings stützt sich, beispielsweise über Kugellager 21, in entsprechenden Lagerböcken ab. Im inneren der Lagerwelle 23 ist ein Hohlraum 24 vorgesehen mit einer schräg verlaufenden Bodenfläche 25. Der Hohlraum 24, dessen Querschnitt aus F i g. 3 ersichtlich ist, enthält eine Kugel 26. In einer Innenbohrung 29 der Lagerwelle 23 ist eine während des Laufs der Maschine verschiebliche Stange 27 angeordnet. Die Stange 27 besitzt eine Einkerbung 28, welche die Kugel 26 in der in Fig.2 mit ausgezogenen Linien dargestellten Innenstellung festhält. Bei einer Verschiebung der Stange 27 wird die Kugel 26 angehoben und gelangt in eine in der Figur mit gestrichelten Linien dargestellte Mittelstellung 26'. Von hier aus wird die Kugel 26 unter der Wirkung der bei rotierender Welle 23 auf sie wirkenden Fliehkraft in die Außenstellung 26" gezwungen. In dieser Stellung bildet die Kugel 26 eine nach Größe und Winkellage vorgegebene künstliche Unwucht. Es ist selbstverständlich, daß die in der Innenstellung der Kugel auftretende geringfügige Unwucht durch entsprechende Anbringung von Ausgleichsmassen, beispielsweise an der Welle 23 selbst, kompensiert werden muß.
  • Kommt die Welle 23 zur Ruhe, so rollt die Kugel 26 infolge ihrer Schwere auf der schräg geneigten Bodenfläche 25 in ihre Innenstellung zurück und wird dort wieder durch Zurückziehen der Stange 27 von der Einkerbung 28 fixiert.
  • Wie in F 1 g. 4 dargestellt, kann bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform gemäß der Erfindung eine Lagerwelle 43 für die Aufnahmeeinrichtung des Prüflings auch eine Mittelbohrung 49 aufweisen, welche Teil einer Preßluftleitung ist. Ahnlich wie in Fig. 2, enthält auch in Fig.4 die Lagerwelle 43 einen Hohlraum 44, welcher mit der Mittelbohrung 49 verbunden ist. Der Hohlraum 44 dient wieder der Aufnahme einer Kugel 46. Im Normalbetrieb der Auswuchtmaschine liegt die Kugel 46 in ihrer Innenstellung in der tiefsten Stelle des Hohlraumes 44.
  • Durch die Mittelbohrung 49 kann ein Preßluftstrom 47 geschickt werden, welcher die Kugel 46 so weit emporhebt, daß sie unter der Wirkung der Fliehkraft in ihre Außenlage 46" gezwungen wird. Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung entspricht also genau der Vorrichtung in F i g. 2, lediglich daß an Stelle der Stange 27 ein durch die Mittelbohrung 49 gerichteter Preßiuftstrom zur Anwendung kommt. Falls erwünscht, kann in der Anordnung gemäß F i g. 4 die Kugel 46 auch durch einen Preßluftstrom 48 in ihrer Innenstellung gehalten werden, wobei dieser Preßluftstrom 48 dem die Kugel 46 anhebenden Preßluftstrom 47 entgegengesetzt ist.
  • Mit den in den F i g. 2 bis 5 dargestellten Vorrichtungen gemäß der Erfindung wird auf folgende Weise gearbeitet: Soll die Auswuchtmnschine auf ordnungsgemäßes Arbeiten hin überprüft werden, so wird während der Rotation der Welle 43 die Kugel 26 bzw. 46 aus ihrer Innenstellung mit den beschriebenen Mitteln in ihre Außenstellung 26" bzw. 46" überführt. In dieser Lage bildet die Kugel eine künstliche Unwucht, welche nach Größe und Winkellage an den Anzeigeinstrumenten der Maschine zur Anzeige gebracht wird. Stimmt dabei der angezeigte Wert mit dem bekannten, vorgegebenen Sollwert der künstlichen Unwucht nicht überein, so kann ein Störsignal gegeben oder die Maschine abgeschaltet werden.
  • Stimmt der Anzeigewert mit dem Sollwert überein, so wird die Kugel 26 bzw. 46 in ihre Innenstellung zurückgeführt und die Maschine kann mit dem Auswuchten von Prüflingen fortfahren.
  • Die Zurückführung der Kugel aus ihrer Außenstellung in die Innenstellung erfolgt gemäß der Vorrichtung in F i g. 2 bis 5 bei ruhender Welle 23 bzw.
  • 43. Es können aber auch Vorkehrungen getroffen sein, welche die Kugel 26 bzw. 46 zwangläufig und insbesondere auch bei rotierender Welle 43 in die Innenlage zurückbringen. Die in den Fig.2 bis 5 dargestellten Vorrichtungen stellen selbstverständlich lediglich zwei spezielle Ausführungsbeispiele dar.
  • Gemäß der Erfindung werden auch weitere Möglichkeiten in Betracht gezogen, bei denen die Anbringung der künstlichen Unwucht an die Lagerwelle oder an die Aufnahmeeinrichtung für den Prüfling auf andere Art, beispielsweise über magnetische Mittel, erfolgt.
  • F i g. 6 zeigt eine weitere gemäß der Erfindung ausgebildete Einrichtung, welche insbesondere bei Zwei-Ebenen-Auswuchtmaschinen zur Anwendung kommen kann. Eine als Hohlwelle ausgebildete Lagerwelle -63 für die Aufnahmeeinrichtung des Prüflings ist in Schwinglagern 61, 62 gelagert. Eine Mittelbohrung 69 der Lagerwelle 63 nimmt eine verschiebliche Stange 67 auf, welche mit einem schlüsselbartartig an ihr befestigten Unwuchtkörper 66 verbunden ist. Mit der Welle 63 ist ein weiterer Unwuchtkörper 65 verbunden, welcher derart angeordnet ist, daß er bei der in Fig. 6 mit ausgezogenen Linien dargestellten Stellung des Unwuchtkörpers 66 diesem genau gegenüberliegt. In dieser Stellung entsteht bei Rotation der Welle 63 keine Unwucht. Wird hingegen der Unwuchtkörper 66 durch Verschieben der Stange 67 in die mit gestrichelten Linien gezeichnete Stellung 66' gebracht, so entsteht bei Rotation der Welle 63 ein durch die Pfeile in Fig 6 angedeutetes Kräftepaar oder eine künstliche »dynamische« Unwucht. Durch Zurückziehen der Stange 67 kann der Unwuchtkörper 66 wieder in diejenige Stellung zurückgebracht werden, in welcher er durch den Unwuchtkörper 65 wuchtmäßig ausgeglichen ist.
  • Die Durchführung des Prüfverfahrens mit der Vor- richtung aus F i g. 6 erfolgt analog zu demjenigen Verfahren, wie es an Hand der F i g. 2 bis 5 erläutert wurde.
  • Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung betrifft Auswuchtinaschinen mit sogenannten Eindreheinrichtungen. Bei diesen Maschinen ist im allgemeinen kein Instrument zur Winkel anzeige der Unwucht vorgesehen, sondern der der Winkellage der Unwucht entsprechende Wert wird gespeichert. Nach Beendigung des Meßlaufes wird der Prüfling mit Hilfe der Eindreheinrichtung in diejenige Winkellage »eingedrehet«, welche der Winkellage der festgestellten Unwucht entspricht. Es ist nun gemäß der Erfindung möglich, auch für derartige Eindreheinrichtungen eine Prüfvorrichtung vorzusehen. Es ist zu diesem Zweck lediglich erforderlich, an der Eindreheinrichtung einen Kontrollkontakt anzubringen, welcher betätigt wird, wenn die im Probelauf erfolgte Einstellung der Eindreheinrichtung mit dem Sollwert der Winkellage der künstlichen Unwucht übereinstimmt.
  • Eine Betätigung des Kontaktes bedeutet also, daß die Einstellung der Eindreheinrichtung mit der Winkellage der vorgegebenen künstlichen Unwucht überein stimmt und daß die Maschine ordnungsgemäß arbeitet. Der Kontrollkontakt kann ein Störsignal bewirken, wenn die erfolgte Einstellung der Eindreheinrichtung mit der Winkullage der künstlichen Unwucht nicht übereinstimmt.
  • Es ist selbstverständlich, daß im Zusammenhang mit den verschiedenen, im Obenstehenden beschriebenen Vorrichtungen an sich bekannte Alarm- und/ oder Abschalteeinrichemgen vorgesehen sein können, welche ansprechen, wenn die Anzeigewerte der künstlichen Unwuchtschwingungen von den vorgegebenen Sollwerten abweichen. Da es sich hierbei durchweg um die Anbringung üblicher Geräte handelt, kann auf ein besonderes Eingehen auf sie verzichtet werden. Ein Beispiel für die Anbringung derartiger Geräte ist in F i g. 1 schematisch dargestellt.
  • Die erwähnten Alarmeinrichtungen können auch dazu eingerichtet sein, bei ihrem Ansprechen automatisch auf eine zweite, intakte Meßeinrichtung umzuschalten. Dazu ist es lediglich erforderlich, neben der üblichen, aus Meßelektronik und Anzeigeinstrument (F i g. 1) bestehenden Meßeinrichtung eine zweite, mit der ersten identische Meßeinrichtung vorzusehen. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung entstehen also keine Ausfallzeiten, wenn sich herausstellt, daß die erste Meßgamitur schadhaft ist.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zur Überprüfung von Auswuchtmaschinen mittels einer nach Größe und Richtung bekannten Hilfsmasse, die an der Aufnahmeeinrichtung für den Wuchtkörper oder deren Lagerwelle als künstliche Unwucht angebracht und gemessen wird, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß die Unwucht während des Laufs der Maschine durch Verschieben der Hilfsmasse gegenüber der Aufnahmeeinrichtung oder Lagerwelle wirksam wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Hilfsmasse eine Kugel (26) in einem Hohlraum (24) der Lagerwelle (23) beweglich eingesetzt ist und der Hohlraum eine schräg verlaufende Bodenfläche (25) besitzt, auf welcher die Kugel (26) durch die Wirkung der Schwerkraft von der Außenlage in die Innenlage zu rollen vermag.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerwelle (23) eine verschiebliche Stange (27) aufnimmt, welche die Kugel (26) in ihrer Innenlage fixiert und welche bei ihrer Verschiebung die Kugel so weit (26') anhebt, daß diese unter der Wirkung der Fliehkraft in ihre Außenlage (26") gezwungen wird.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum (44) im Innern der Lagerwelle (43) mit einer Preßluftleitung (49) verbunden ist, und daß ein durch die Preßluftleitung geschickter Luftstrom (47) die Kugel (46) so weit anhebt, daß sie unter der Wirkung der Fliehkraft in ihre Außenlage (26") gezwungen wird.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugel durch einen entgegengesetzt gerichteten Preßluftstrom (48) in ihrer Innenlage fixiert ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 1 für Zweiebenen-Auswuchtmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß an der Lagerwelle (63) für die Aufnahmeeinrichtung des Prüflings zwei Unwuchtkörper (65,66) gleicher Masse vorgesehen sind, von denen der erste (65) fest mit der Lagerwelle (63) verbunden und der zweite (66) während des Laufs der Maschine verschiebbar ist, so daß sich durch eine Verschiebung des zweiten Umvuchtkörpers (66) ein Kräftepaar (dynami- sche Unwucht) von vorgegebener Größe erzielen läßt.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern der Lagerwelle (63) eine verschiebliche Stange (67) vorgesehen ist, mit welcher der zweite Unwuchtkörper (66) bewegt werden kann.
  8. 8. Einrichtung nach Anspruch 1 für Auswuchtmaschinen mit Eindreheinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kontrollkontakt vorgesehen ist, welcher betätigt wird, wenn sich die Eindreheinrichtung im Probelauf auf die vorgegebene Winkellage der künstlichen Unwucht einstellt und ein Warnsignal bewirkt, wenn die erfolgte Einstellung der Eindreheinrichtung mit der Winkellage der künstlichen Unwucht nicht übereinstimmt.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 8 mit aus Meßelektronik und Anzeigeinstrument bestehender Meßeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß an der Auswuchtmaschine eine zweite, gleichartige Meßeinrichtung (9,10) vorgesehen ist und daß die Alarmeinrichtung (11,13) bei ihrem Ansprechen automatisch auf die zweite Meßeinrichtung umschaltet.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 091 364; schweizerische Patentschrift Nr. 390; USA.- Patentschrift Nr. 2986 920.
DE1961H0044244 1961-11-28 1961-11-28 Einrichtung zur UEberpruefung von Auswuchtmaschinen Pending DE1234414B (de)

Priority Applications (2)

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GB3913862A GB995023A (en) 1961-11-28 1962-10-16 Apparatus for testing dynamic balancing machines

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DE1961H0044244 DE1234414B (de) 1961-11-28 1961-11-28 Einrichtung zur UEberpruefung von Auswuchtmaschinen

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DE (1) DE1234414B (de)
GB (1) GB995023A (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH260390A (de) * 1946-08-30 1949-03-15 Limited Scophony Verfahren zum Einstellen einer dynamischen Auswuchtmaschine und Auswuchtmaschine zur Ausführung des Verfahrens.
DE1091364B (de) * 1958-08-11 1960-10-20 Schenck Gmbh Carl Verfahren und Vorrichtung zur dynamischen Ermittlung der Unwucht rotierender Koerper
US2986920A (en) * 1961-06-06 fibikar

Patent Citations (3)

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GB995023A (en) 1965-06-10

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