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DE1234320B - Keramischer Scheibenkondensator - Google Patents

Keramischer Scheibenkondensator

Info

Publication number
DE1234320B
DE1234320B DE1959S0063667 DES0063667A DE1234320B DE 1234320 B DE1234320 B DE 1234320B DE 1959S0063667 DE1959S0063667 DE 1959S0063667 DE S0063667 A DES0063667 A DE S0063667A DE 1234320 B DE1234320 B DE 1234320B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
capacitor
disc
disc capacitor
dielectric
approach
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1959S0063667
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Werner Schulz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1959S0063667 priority Critical patent/DE1234320B/de
Publication of DE1234320B publication Critical patent/DE1234320B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G2/00Details of capacitors not covered by a single one of groups H01G4/00-H01G11/00
    • H01G2/02Mountings
    • H01G2/06Mountings specially adapted for mounting on a printed-circuit support

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)
  • Structures For Mounting Electric Components On Printed Circuit Boards (AREA)

Description

  • Keramischer Scheibenkondensator Die Erfindung bezieht sich auf einen keramischen Scheibenkondensator, der mit Mitteln zur mechanischen Befestigung des Kondensators in Durchbrechungen von sogenannten »gedruckten Schaltungen« versehen ist. Unter den »gedruckten Schaltungen« sind im folgenden solche Schaltungen zu verstehen, bei denen auf einer isolierenden Trägerunterlage Leitungszüge in irgendeiner Weise aufgebracht worden sind. Die Art der Aufbringung ist für die vorliegende Erfindung nicht von besonderer Bedeutung; sie kann z. B. im Aufdampfen oder Aufdrucken von Metallschichten entsprechend den gewünschten Leitungszügen bestehen, oder die Leitungszüge können in an sich bekannter Weise durch z. B. photochemisches Weglitzen der nicht gewünschten Teile einer geschlossenen Kupferschicht auf der Unterlage gebildet worden sein.
  • Es ist bereits aus der deutschen Auslegeschrift 1056 682 ein als kreisförmi-c Scheibe ausaebildetes Schaltelement bekannt, bei dem der eine Kontakt als Ring am Rand der Scheibe und der andere Kontakt als metallische Belegung wenigstens einer der beiden Seitenflächen der Scheibe ausgebildet ist. Zum besseren Halt in dem Schlitz einer Schaltplatte ist der Außenrand des ringförmigen Kontaktes gezahnt. Ist dieses Schaltelement als Kondensator ausgebildet, so ergibt sich vor allem der Nachteil, daß die Kapazität dieses Kondensators nach der Kontaktierung in der Schaltplatte nicht mehr dem zuvor gemessenen Wert entspricht, da eine Belegung des Kondensators mit den Leitungsbahnen der gedruckten Schaltung verlötet wird. Hierbei wird durch Lot eine Veränderung der metallischen Belegung und damit der Kapazität des Kondensators verursacht. - Weiterhin sind aus dem deutschen Gebrauchsmuster 1755 906 und der Zeitschrift »Electronic Industries & Tele-Tech«, Oktober 1956, S. 59 und 157, keramische Scheibenkondensatoren zur Verwendung in gedruckten Schaltungen bekannt, die aus einem scheibenförmigen, auf beiden Seiten mit einer Metallbelegung versehenen Dielektrikum bestehen. Diese Kondensatoren werden teilweise, unter Umständen bis zur Hälfte, in die Durchbrechungen der gedruckten Schaltung eingesetzt. Hierbei tritt ebenfalls der Nachteil auf, daß die Kapazität nach dem Einstecken der Kondensatoren in die Schaltplatte nicht mehr dem zuvor gemessenen Wert entspricht.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile, zu C vermeiden und einen Kondensator anzugeben, der nach dem Einbau in die gedruckte Schaltung C noch den zuvor eingestellten Wert der Kapazität aufweist. Erfindungsgemäß ist deshalb bei einem keramischen Scheibenkondensator zur mechanischen Befestigung des Kondrnsators in Durchbrechungen von sogenannten gedruckten Schaltungen vorgesehen, daß das keramische Dielektrikum mindestens zwei aetrennte, sich verjüngende Ansätze zum selbstklemmenden Einstecken in entsprechende Durchbrechungen des Trägers der »gedruckten Schaltung« bildet, wobei jeweils nur eine der beiden auf das keramische Dielektrikum aufgebrachten, die Belegungen des Kondensators bildenden Metallschichten sich wenigstens bis etwa zum Ende des zugeordneten Ansatzes erstreckt, vorzugsweise auf bzw. um den Rand am Ende des Ansatzes herumgrrift.
  • Mit diesen bis auf den Ansatz reichenden Teilen der Metallschichten des keramischen Dielektrikums werden dann die Kondensatoren mit Leitungszügen der »cyedruckten Schaltung« mechanisch und elektrisch verbunden, vorzugsweise verlötet. Dabei empfiehlt es sich, den Kondensator von derjenigen Seite in die Grundplatte der »gedruckten Schaltung« einzusetzen, die den Leitungszügen, mit denen die Belegungen zu verbinden sind, entgegengesetzt ist.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Scheibenkondensator sind die für die Kapazität maßgebenden Teile der metallischen Schichten, also die auf dem keramischen Dielektrikumsplättchen sich gegenüberliegenden Teile dieser Metallschichten, in einer genau definierten Lage zueinander außerhalb der Ansätze und dadurch außerhalb der Durchbrechungen in der Schaltplatte festaeleat. Auf diese Weise werden kapazitive Änderun-en des Scheibenkondensators durch Änderunder Belegungsschichten beim Einlöten in die Schaltplatte und Kontaktieren mit den Leitungsbahnen der Schaltplatte vermieden.
  • Einzelheiten der Erfindung gehen aus den F i g. 1 bis 9 und der folgenden Erläuterung der in diesen Figuren gezeigten Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Kondensators hervor. In F i g. 1 bedeutet 1 das scheibenförmige keramische Dielektrikum mit den kurzen Ansätzen l', ilf, die in Durchbrechungen der Grundplatte 2 der sogenannten »cedruck-ten Schaltuna« eingesteckt sind und durch sie hindurchragen, die Platte aber nur sehr weni- d. h. etwa nur 1 mm, überragen. Die Form der Ansätze l', V' ist in dem in F i g. 2 rechts dargestellten Schnitt A-A aus F i g 1 ersichtlich. Er kann ungefähr Trapezform mit nur schwach abgeschrägten Seiten ll', 11" besitzen, so daß nach dem Einsetzen der Kondensator selbstklemmend in der Grundplatte 2 der »gedruckten Schaltung« gehalten wird. Auf das keramische Dielektrikum sind die beiden Belegungen 3, 4 aufgebracht, z. B. aufgedampft oder eingebrannt. Die Belegung 3 reicht mit ihrem Teil 3' bis an das Ende des Ansatzes l" und die Belegung 4 mit ihrem Teil 4' bis an das Ende des Ansa,zes 1'. Die Ansätze ra-en durch die Grundplatte 2 hindurch und sind dort bei Y' und V mit den Leitun-szügen 5, 6, die zu der auf die Grundplatte 2 »gedruckten Schaltung« ' gehören, elektrisch und mechanisch einwandfrei verbunden, z. B. verlötet.
  • In F i g. 3, in der die gorleichen Teile mit den gleichen Bezeichnungen versehen sind, ist die Belegung 3, wie ersichtlich, nicht nur bis an das Ende des Ansatzes l' geführt, sondern um den Rand des Ansatzes herum bis zur anderen Seite des Ansatzes, so daß auch auf dieser Seite des Ansatzes der Kondensator 1 mit dem Leitunaszu- 5 auf der Grundplatte 2 bei 4" verlötet sein "' kann. 7' Selbstverständlich kann die Form des Scheibenkondensators weitgehend variiert werden. So kann der Kondensator z. B. etwa quadratische Form besitzen, wie das in den F i g. 4 und 5 dargestellt ist, oder eine lanaaestreckte Rechteckform (s. F i g. 6). Auch ellipsenähnliche Z Formen (s. F i g. 7) sind möglich. An Stelle schneidenförmiger Ansätze, wie dies in den F i g. 1 und 3 gezeigt ist, können auch kurze konische stiftartige Ansätzel', V' Verwendung finden, die in entsprechende Ausnehmungen der Grundplatte 2 selbstklemmend hineinpassen. Die Belegungen 3, 4 sind auch in diesem Fall mindestens jeweils bis zu je einem Ansatz geführt, so daß sie auf der dem scheibenförmigen Kondensatorteil 1 abgewendeten Seite der Grundplatte 2 mit den Leitungszügen der »gedruckten Schaltung« verlötet werden können.
  • In den F i a. 8 und 9 ist eine weitere Ausbildungsform des erfindungsgemäßen Kondensators gezeigt, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Ansätze l', V' C in der Ebene des scheibenförmigen Teils 1 des Kondensators liegen. Auch hier ist in der aus den F i g. 8 und 9 ersichtlichen Weise durch die Ansätze Y, 4' der Belegungen 3, 4 gesorgt, daß die Metallschicht sich etwa bis an die Enden der Ansätze l', 2' erstreckt.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Kerainischer Scheibenkondensator mit Mitteln zur mechanischen Befestigung des Konden-ZD C, sators in Durchbrechune, 0 druckten ,en v n » ' ge Schaltungen«, dadurch gekennzeichnet, daß das keramische Dielektrikum mindestens zwei getrennte, sich verjüngende Ansätze zum selbstklemmenden Einstecken in entsprechende Durchbrechun-en des Träuers der »-edruckten Schaltung« bildet, wobei jeweils nur eine der bei-den auf das keramische Dielektrikum auf-ebrachten, die Belegungen des Kondensators bildenden Metallschichten sich wenigstens bis etwa zum Ende des zugeordneten Ansatzes erstreckt (F i g. 1), vorzugsweise auf bzw. um den Rand am Ende des Ansatzes herumgreift (F i g. 3). 2. Scheibenkondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Ansatz sich etwa senkrecht zur Ebene des scheibenförmi-Cren Teiles des Dielektrikums erstreckt (F i g. 1 bis 7). 3. Scheibenkondensator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Ansatz sich in der Ebene des scheibenförmigen Teiles des Dielektrikums erstreckt (F i g. 8). 4. Scheibenkondensator nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansätze so lang ausgebildet sind und die Metallschichten sich jeweils so weit auf sie erstrecken, daß die metallisierten Enden der Ansätze durch die Schaltungsplatte der »gedruckten Schaltung« hin-C el durchragen. In Betracht gezogene Druckschriften-. Deutsche Auslegeschrift Nr. 1056 682; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1755 906; »Electronic Industries & Tele-Tech«, 15 (1956), 10, S. 59 und 157. In Betracht gezogene ältere Patente: C Deutsches Patent Nr. 1084 379.
DE1959S0063667 1959-06-29 1959-06-29 Keramischer Scheibenkondensator Pending DE1234320B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1764214B1 (de) * 1967-04-26 1972-07-27 Erie Technological Prod Inc Kondensator
USD248752S (en) 1976-10-27 1978-08-01 Shinagawa Shoko Co., Ltd. Capacitor-cover

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1056682B (de) * 1957-03-20 1959-05-06 Telefunken Gmbh Schaltelement fuer gedruckte Schaltungen, insbesondere Widerstand
DE1084379B (de) 1958-10-24 1960-06-30 Siemens Ag Kondensator zum Einsetzen in schlitzfoermige Ausnehmungen von Schaltungsplatten fuer gedruckte Schaltungen
DE1755906A1 (de) * 1968-07-08 1972-01-05 Teldix Gmbh Antiblockierregelsystem fuer druckmittelbetaetigte Fahrzeugbremsen

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