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DE1234148B - Einrichtung zum UEberwachen des Leerungs-zustandes von in einem Foerderweg laufendenBriefumschlaegen - Google Patents

Einrichtung zum UEberwachen des Leerungs-zustandes von in einem Foerderweg laufendenBriefumschlaegen

Info

Publication number
DE1234148B
DE1234148B DE1963T0028560 DET0028560A DE1234148B DE 1234148 B DE1234148 B DE 1234148B DE 1963T0028560 DE1963T0028560 DE 1963T0028560 DE T0028560 A DET0028560 A DE T0028560A DE 1234148 B DE1234148 B DE 1234148B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
envelopes
conveying path
envelope
measured value
monitoring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1963T0028560
Other languages
English (en)
Inventor
Diether Blechschmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DE1963T0028560 priority Critical patent/DE1234148B/de
Publication of DE1234148B publication Critical patent/DE1234148B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C1/00Measures preceding sorting according to destination

Landscapes

  • Controlling Sheets Or Webs (AREA)
  • Sorting Of Articles (AREA)
  • Geophysics And Detection Of Objects (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Überwachen des Leerungszustandes von in einem Förderweg laufenden Briefumschlägen Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Überwachen des Leerungszustandes von in einem Förderweg laufenden Briefumschlägen. Diese können beispielsweise aus einer Brieföffnungs- und Entleerungsmaschine kommen. Solche Maschinen werden unter anderem im Rahmen der Automatisierung des Postscheckdienstes oder ähnlicher Dienste verwendet, wo für eine solche Überwachung ein besonderes Bedürfnis besteht, um eine versehentliche Nichtbuchung von eingesandten Belegen zu vermeiden.
  • Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe durch die gemeinsame Anwendung zweier Merkmale, die darin bestehen, daß a) eine Beleuchtungseinrichtung vorgesehen ist, welche den Förderweg entsprechend einem Teil der von einem Umschlag eingenommenen Fläche ausleuchtet, sowie eine von der anderen Seite des Förderweges her auf diesen Flächenteil ausgerichtete fotoelektrische Abtasteinrichtung, deren vom Absorptionsgrad der Umschläge abhängiger Meßwert in einer elektrischen Auswerteschaltung mit einem Normwert verglichen wird, welcher größer als der beim Durchgang eines leeren Umschlages und kleiner als der beim Durchgang eines nicht leeren Umschlages auftretende Meßwert ist, und daß b) das bei Überschreitung des Normwertes durch den Meßwert auftretende Ausgangssignal der Auswerteschaltung an ein Impulslängensieb gelangt, welches nur solche Signale weitergibt, deren Impulsdauer größer ist als eine vorgegebene Mindestdauer (d t).
  • Die Anwendung einer fotoelektrischen Durchleuchtungseinrichtung mit den unter a) genannten Merkmalen ist an sich bereits bekannt, und zwar für die Feststellung von Doppelabzügen in der DrucLereitechnik, im Anschluß an Vereinzelungseinrichtungen.
  • Zur Überwachung des Leernngszustandes von Briefumschlägen sind derartige Einrichtungen jedoch nicht benutzt worden. Sie wären hierzu auch nicht geeignet, da Briefumschläge Klebekanten aufweisen und mit Aufkleben und Briefmarken versehen sein können, die Fehlanzeigen verursachen würden. Erst durch die gemeinsame Anwendung der Merkmale a) und b) ist es möglich geworden, die Messung des Absorptionswertes für die Überwachung des Leerungszustandes von Briefumschlägen auszunutzen.
  • Das Wesen der Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Diese zeigt in F i g. 1 schematisch die wesentlichen Teile einer foto- elektrischen Überwachungseinrichtung mit dem Blockschaltbild einer erfindungsgemäß ausgestalteten Auswerteschaltung. Die F i g. 2 und 3 zeigen schematisch den zeitlichen Verlauf der Signalamplituden an verschiedenen Schaltungspunkten der F i g. 1.
  • Zwei Führungswände 2 und 3 bilden zusammen mit nicht dargestellten bekannten Fördermitteln, wie z. B. Förderrollen, einen Förderkanal, durch den die zu überprüfenden Briefumschläge 8, 8' in Pfeilrichtung hindurchbewegt werden. Die Führungswand 2 hat eine Öffnung 9, neben der eine durch eine Glühlampe 10 dargestellte Beleuchtungseinrichtung angeordnet ist. Auf der der Öffnung 9 gegenüberliegenden Seite des Förderweges hat die Führungswand 3 eine entsprechende Öffnung 13, hinter der das lichtempfindliche Organ einer fotoelektrischen Empfangseinrichtung 28 so angeordnet ist, daß es einen möglichst großen Anteil der vom Fördergut durchgelassenen Strahlung erfassen kann.
  • Die an die Abtasteinrichtung 28 sich anschließende Auswerteschaltung enthält außer den erforderlichen Verstärkerstufen 29 einen Amplitudendiskriminator (Schwellwertschalter) 30. Außerdem ist sie an ihrem Eingang mit einem Begrenzer 31 versehen. Dieser hat die Aufgabe, von den nachfolgenden Stufen alle Signalamplituden fernzuhalten, welche Absorptionsgraden entsprechen, die kleiner sind als der Absorptionsgrad eines leeren Briefumschlages 8. Das Ausgangssignal des Amplitudendiskriminators gelangt an ein Impulslängensieb 32, welches nur solche Signale weitergibt, deren Impulsdauer größer ist als eine vorgegebene Mindestdauer d t.
  • Fig. 2 zeigt in ihren Kurven a, b und c schematisch den zeitlichen Verlauf der an den Schaltungspunkten a, b und c der F i g. 1 auftretenden Signalamplituden unter der Voraussetzung, daß an der Abtasteinrichtung zunächst innerhalb des Zeitraumes tut . . . t., ein leerer Briefumschlag 8 und dann innerhalb des Zeitraumes t,... t4 ein noch nicht leerer Briefumschlag 8' vorbeibewegt wird. Hierbei bleibe das Vorhandensein von Klebekanten der einfacheren Erläuterung wegen vorerst unberücksichtigt. Man erkennt, daß die Amplitude des Signals am Ausgang a der Abtasteinrichtung28, von einem hohen Ruhepotential U0 ausgehend, während der genannten Zeiträume Einbrüche aufweist, die entsprechend dem Unterschied der Absorptionsgrade verschieden tief sind; um so tiefer, je größer der Absorptionsgrad ist.
  • Die Amplitudenschwelle Ust des Begrenzers 31 hat zur Folge, daß der Arbeitsbereich der nachfolgenden Stufen auf einen relativ kleinen Amplitudenbereich beschränkt werden kann. Am Ausgang b des umkehrenden Verstärkers 29 tritt daher ein Signal auf, bei dem der dem Durchgang eines nicht leeren Umschlages entsprechende Meßwert .... . t4) wesentlich größer ist als der dem Durchgang eines leeren Umschlages entsprechende Meßwert ..... . t2). Dieses Signal wird dem Asnplitudendiskriminator 30 zugeführt, dessen Amplitudenschwelle U30 einem Normwert entspricht, der zwischen den beiden zuvor definierten Meßwerten liegt. Bereits am Ausgang c der Stufe 30 wird daher unter den angenommenen Voraussetzungen nur dann ein Ausgangssignal erzeugt, wenn - wie im Zeitraum ... . . - die Absorption des Fördergutes größer ist als die durch einen leeren Briefumschlag bewirkte Absorption.
  • Anders wird das Signalverhalten am Ausgang c der Stufe 30, wenn der Briefumschlag 8, wie in Fig. 3 angedeutet, mit einem Merkmal S", wie z. B. einer Klebemarke, versehen ist, welches den Absorptionsgrad an der betreffenden Stelle wesentlich erhöht.
  • Unter diesen Voraussetzungen ergibt sich am Schaltungspunkt a ein Signal entsprechend der Kurve a in Fig.3, welches innerhalb des Zeitraumes .... . t2 einen dieser Stelle entsprechenden tieferen Einbruch aufweist. Dieser hat am Eingang des Amplitudendisl;riminators 30 (Schaltungspunkt b) ein Signal zur Folge, dessen Amplitude kurzzeitig die Amplitudenschnelle Rs überschreitet und daher am Ausgang der Stufe 39 (Schaltungspunkt c) ein Signal entsprechend F i g. 3, Kurve c bewirkt. Es würde also während des Zeitraumes t t der Durchlauf eines nicht leeren Umschlages vorgetäuscht werden.
  • Um dies zu verhindern, schließt sich erfindungsgemäß in der Schaltung nach F i g. 1 an den Amplitudendiskriminator 30 ein Amplitudensieb 32 an, welches nur solche Signale weitergibt, deren Impulsdauer größer ist als eine vorgegebene Mindestdauer dt. t. Derartige Impulslängensiebe sind an sich bekannt, so daß eine ausführliche Darstellung sich erübrigt. Die Stufe 32 ist in Fig. 1 schematisch als Kombination eines Verzögerungsgliedes 32' und einer UND-Schaltung 32" angedeutet. Die Zeitdauer .1 t wird zweckmäßig so gewählt, daß sie größer ist als etwa 25 0/o der Durchlaufzeit T=t2-t, eines Briefumschlages 8 bzw. 8'. In der Auswerteschaltung nach F i g. 1 kann daher gemäß F i g. 3, Kurve d, am Ausgang des Impulslängensiebes 32 (Schaltungspunkt d) nur innerhalb der Zeitdauer t, . t, entsprechend dem Durchgang des nicht leeren Umschlages 8', ein Ausgangssignal auftreten, nicht jedoch innerhalb der Zeitdauer tut. . . t2..
  • Der in F i g. 3 als Merkmal 8" bezeichneten Verdickung gleichzusetzen sind auch die Klebefalze der Briefumschläge, die somit ebenfalls keine Fehlanzeigen verursachen können.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Einrichtung zum Überwachen des Leerungszustandes von in einem Förderweg laufenden Briefumschlägen, dadurch gekennzeichnet, daß a) eine Beleuchtungseinrichtung (10) vorgesehen ist, welche den Förderweg entsprechend einem Teil der von einem Umschlag eingenommenen Fläche ausleuchtet, sowie eine von der anderen Seite des Förderweges her auf diesen Flächenteil ausgerichtete fotoelektrische Abtasteinrichtung (28), deren vom Absorptionsgrad der Umschläge abhängiger Meßwert in einer elektrischen Auswerteschaltung (31,29,30) mit einem Normwert verglichen wird, welcher größer als der beim Durchgang eines leeren Umschlages und kleiner als der beim Durchgang eines nicht leeren Umschlages auftretende Meßwert ist, und daß b) das bei Überschreitung des Normwertes durch den Meßwert auftretende Ausgangssignal der Auswerteschaltung an ein Impulslängensieb (32) gelangt, welches nur solche Signale weitergibt, deren Impulsdauer größer ist als eine vorgegebene Mindestdauer ( ' t).
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung S3065 XI! 81 e (bekanntgemacht am 13. 5. 1953); Allgemeiner Anzeiger für Buchbindereien, März 1963, S. 117 und 118; Zühlsslorf, Kleines Handbuch der Steuerungstechnik, Heidelberg, S. 116 und 117.
DE1963T0028560 1963-03-27 1963-03-27 Einrichtung zum UEberwachen des Leerungs-zustandes von in einem Foerderweg laufendenBriefumschlaegen Pending DE1234148B (de)

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Publications (1)

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DE1234148B true DE1234148B (de) 1967-02-09

Family

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DE1963T0028560 Pending DE1234148B (de) 1963-03-27 1963-03-27 Einrichtung zum UEberwachen des Leerungs-zustandes von in einem Foerderweg laufendenBriefumschlaegen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2382951A1 (fr) * 1977-03-07 1978-10-06 Docutronix Inc Machine a trier des enveloppes

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

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FR2382951A1 (fr) * 1977-03-07 1978-10-06 Docutronix Inc Machine a trier des enveloppes

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