DE1233801B - Vorrichtung zum Formen von Stroemungs-durchgaengen in der Wandung von in einem Bohrloch eingebauten Futterrohren - Google Patents
Vorrichtung zum Formen von Stroemungs-durchgaengen in der Wandung von in einem Bohrloch eingebauten FutterrohrenInfo
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Description
■JJ» BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT 1233801 Int. Cl.:
E 21b
Deutsche Kl.: £*■- 33/14
Nummer: 1 233 801
Aktenzeichen: Z 12124 VI a/5 a
Anmeldetag: 24. März 1966
Auslegetag: 9. Februar 1967
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Formen von Strömungsdurchgängen in der Wandung
von in einem Bohrloch eingebauten Futterrohren, die seitlich ausgestoßen werden können, um die Verbindung
mit einer Erdformation herzustellen.
Bis vor kurzem wurden die Futterrohre oder Bohrrohre in Bohrlöcher durch Einzementieren eingesetzt,
wobei eine Zementauf schlämmung durch die Rohre nach unten gepreßt wurde, um den Ringraum zwischen
Futterrohr und Bohrlochwand zu füllen. Nach Erhärten des Zementes wurde die Verbindung zwischen
der Verrohrung und der zu bearbeitenden Zone durch Perforieren der Futterrohre hergestellt, beispielsweise
durch Geschoßkugeln oder Hohlladungen, die auch den Zementmantel durchdringen, um
Durchgänge durch diesen zu bilden. Dieses Verfahren ist nicht zufriedenstellend, da die Geschoßkugeln
oder Ladungen dazu neigen, den Zement um die Durchlässe herum zu spalten, wodurch vertikale Verbindungswege
entstehen, d. h. eine Auf- und Abbewegung um die Verrohrung von einer Perforation
zur anderen erfolgt. Dies wiederum verhindert eine spätere selektive Behandlung durch einzelne Perforationen
der Erdformation, da eingepreßte Behandlungsflüssigkeiten nach oben oder nach unten durch
den gespaltenen Zement wandern können, ohne eine selektive Kontrolle der injizierten Stellen zu gestatten.
Kürzlich wurde ein verbessertes Verfahren und eine verbesserte Vorrichtung zur Errichtung von Verbindungen
zwischen der Verrohrung und der Arbeitszone vorgeschlagen. Danach wird eine Vielzahl von
Stollen oder Durchgangskanal bildenden Einrichtungen an der Außenseite der Futterrohre angeschweißt
oder in irgendeiner anderen zweckmäßigen Weise befestigt, derart, daß sie mit den in der Gehäusewand
befindlichen Löchern ausgerichtet sind. Diese die Stollen oder die Kanäle bildenden Einrichtungen
bestehen aus teleskopisch verschiebbaren Rohren oder Manschetten, die eingefahren sind,
wenn das Futterrohr in das Bohrloch eingebaut wird. Wenn mit einer Arbeitszone Kontakt hergestellt
werden soll, werden diese teleskopischen Rohre ausgefahren, derart, daß sie im wesentlichen horizontal
gegen die Bohrlochwand weisen, um die Verbindung mit der Formation herzustellen und eine ständige
Verbindungsleitung zwischen dieser Zone und der Verrohrung zu schaffen. Die Zementaufschlämmung
wird in den Raum zwischen der Verrohrung und der Bohrlochwand entweder vor oder nach dem seitlichen
Ausfahren der Rohre eingeführt, so daß sich der Zement um die Rohre festsetzt. Die vorgeschlagenen
teleskopischen Rohre der die Kanäle bildenden Vorrichtung zum Formen von Strömungsdurchgängen in der Wandung von in einem
Bohrloch eingebauten Futterrohren
Bohrloch eingebauten Futterrohren
Anmelder:
Solis Myron Zandmer, Banff, Alberta (Kanada)
Vertreter:
Dipl.-Ing. R. Ohmstede und Dipl.-Ing. B. Schmid, Patentanwälte, Stuttgart 5, Falbenhennenstr. 17
Als Erfinder benannt:
Solis Myron Zandmer, Banff, Alberta (Kanada)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 5. April 1965 (445 512),
vom 20. Mai 1965 (457 290),
vom 5. Januar 1966 (518 884)
vom 20. Mai 1965 (457 290),
vom 5. Januar 1966 (518 884)
Einrichtungen bestehen aus Stahl oder einem ähnliehen
säurebeständigen Metall, und die äußeren Rohrenden, die schließlich die Arbeitszone berühren,
sind durch säurelösliche Metallverschlüsse verschlossen. Diese sind innerhalb des Rohres abgedichtet
eingesetzt, so daß kurzzeitig der Durchgang durch das Rohr verhindert wird. Wenn die Verbindung
zwischen der Zone und dem Inneren des Gehäuses hergestellt werden soll, wird Säure in die Verrohrung
und in die sich seitlich erstreckenden Teleskoprohre eingeführt, um die Verschlüsse aufzulösen. Ausgedehnte
Versuche und Tests wurden durchgeführt und haben gezeigt, daß unabhängig von der Stärke
und der Natur der in die Rohre eingeführten Säure, die Verschlüsse nur dann leicht und schnell aufgelöst
werden, wenn eine entsprechende Zirkulation der Säure erfolgt. Dies ist darauf zurückzuführen,
daß die Säure, die die Oberfläche eines festen säurelöslichen Materials angreift, zuerst die äußerste
Schicht oder Lage des Materials löst, wonach dann die Säure daran gehindert wird, ihre tatsächliche Lösungsfähigkeit
zu entfalten, und zwar wegen des oder der Auflösungs- oder Reaktionsproduktes oder -produkte,
die dazu neigen, eine Schutzschicht oder ein
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Schutzpolster zwischen der aufzulösenden Fläche und Fehlleistungen oder anderen Pannen, beispielsweise
der Säure aufzubauen. Aus diesem Grund wird fehlerhaftem Zusammenbau der die Kanäle bildenden
frische oder nicht verbrauchte Säure daran gehindert, Einrichtungen, einige der Rohre manchmal vorzeitig
die weiter unten liegende Schicht des säurelöslichen gegen die Bodenformation herausgedrückt werden
Materials aufzulösen. Diese Erscheinung ist besonders 5 können. Dies kann z. B. während des Einbaus der
deutlich dort, wo die Säure verhältnismäßig kleine Futterrohre in das Bohrloch auftreten. Wenn so ein
Bereiche angreift. So wird, wenn beispielsweise eine Rohr vorzeitig herausgedrückt wird, kann der mit
Flache einer Magnesiumplatte oder -scheibe mit dem Endschraubverschluß versehene Vorderabschnitt
Essigsäure angefeuchtet wird, die Säure nahezu so- des Rohres durch die reibende Berührung mit der
fort eine dünne Oberflächenschicht auflösen, worauf io Bohrlochwand aufgerissen werden, wodurch dann
dann jedoch die Säure im wesentlichen inaktiv wird, eine freie Verbindung zwischen dem Inneren der Verda
sich Magnesiumacetat bildet. Dies neigt dazu, sich rohrung und dem Ringraum hergestellt wird. Dies ist
als Barriere zwischen der anzugreifenden Fläche und natürlich höchst unerwünscht, da dadurch ein wirkder
nicht verbrauchten Säure abzusetzen und dadurch samer Druckaufbau innerhalb der Futterrohre vereine
weitere Wirkung dieser Säure auf ungelöstes 15 hindert wird, der zum Austreiben der Rohre gegen
Material zu hindern. Es wurde gefunden, daß aus die Erdformation zur gewünschten Zeit benötigt wird.
diesem Grund eine übermäßig lange Zeit benötigt Durch diesen geringeren Druck kann ferner Zementwird,
um den Metallverschluß in dem Rohr auf- trübe von außerhalb der Verrohrung in ihren Inncnzulösen
und aus letzterem zu entfernen. raum zurücktreten.
Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, eine Ver- so Daher ist es auch Aufgabe der Erfindung, eine Anschlußvorrichtung
zu schaffen, bei der das Ende des Ordnung zu schaffen, bei der das rückwärtige Ende
Säurebeständigen Metallrohres des den Stollen oder einer jeden einen Kanal bildenden Einrichtung mit
Kanal bildenden Elementes, das nach dem Aus- einem die Strömung einschränkenden Sicherheitsfahren
die Verbindung mit der Bodenformation her- mittel ausgerüstet ist, das einen stark begrenzten
stellt, kurzzeitig durch einen säurelöslichen Metall- 25 Flüssigkeitsstrom vom Inneren der Verrohrung gegen
Verschluß blockiert ist, der die Nachteile der be- den Endschraubverschluß gestattet, das aber den
kannten Einrichtungen dieser Art nicht aufweist und Flüssigkeitsstrom durch das Rohr in das Innere der
der eine tatsächliche Auflösung des Verschlusses Verrohrung verhindert.
durch die Säure gestattet und eine ausreichende end- Zur Aufgabe der Erfindung gehört es auch, in den
gültige Zirkulation und Bewegung der Säure während 30 Flüssigkeitsdurchlaß des Rohres einen Filter oder ein
des Auflösevorganges gewährleistet, so daß die Zer- Gitter anzuordnen, um Festsubstanzen aus dem ein-
setzung und Entfernung des Verschlusses innerhalb tretenden Öl oder Gas zu entfernen,
annehmbarer Zeitgrenzen erfolgt. Gemäß der Aufgabe der Erfindung ist ein säure-
Wenn die Säure einmal einen ausreichenden Teil löslicher Metallverschluß vorgesehen, der die Form
des Verschlusses weggelöst hat, um diesen vom Rohr- 35 eines zylindrischen, mit Außengewinde versehenen
ende zu entfernen, versucht der auf das äußere Körpers aufweist. Dieser Körper ist mit einer Innen-
Vorderende des Rohres wirkende Außendruck, wenn bohrung versehen. Die Umfangswand des Körpers,
dieser größer ist als der innerhalb des Rohres vor- die die Bohrung begrenzt, weist eine ringförmige
handene Druck, den Verschluß gegen und in das Zone mit ausreichend verminderter radialer Dicke
Innere des Rohres zu schleudern. 40 auf, die einen diaphragmaähnlichen Streifen bildet.
Es ist daher eine weitere Aufgabe der Erfindung, Wenn der Verschluß aufgelöst werden soll, wird
eine Verschlußanordnung zu schaffen, bei der Vor- Säure in das rückwärtige Ende des Verschlusses einkehrungen
getroffen sind, die nach innen gerichtete geführt. Die Säure tritt in die Bohrung des VerBewegung
des Verschlusses zu verzögern, bis der Schlusses ein und löst das Metall in der Gegend der
Hauptteil desselben aufgebraucht worden ist. 45 ringförmigen Zone mit verminderter radialer Metall-
In bekannten derartigen Vorrichtungen sind die dicke, d. h. den Diaphragmastreifen, schnell auf.
die Kanäle bildenden Einrichtungen an der Außen- Dann tritt die Säure nach außen durch die so ge-
seite der Bohrlochverrohrung angeschweißt oder in bildete Öffnung in der Diaphragmazone und fließt
irgendeiner anderen Weise befestigt und mit den in entlang des Außengewindes des Verschlusses, um auf
der Verrohrung befindlichen Löchern ausgerichtet. 50 diese Weise eine schnelle Auflösung und Zersetzung
Wenn mit der Arbeitszone ein Kontakt hergestellt des Verschlusses zu bewirken.
werden soll, werden die teleskopisch verschiebbaren Gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung
Rohre aus ihrer zurückgezogenen Stellung seitlich wird keine chemische Isolierung zum Abdichten des
gegen die Bohrlochwand ausgefahren. Dies geschieht Verschlusses gegenüber der Rohrwand verwendet.
durch Errichtung eines Druckes in der Verrohrung. 55 Die Dichtung wird aber vorteilhafterweise durch
Da das rückwärtige Ende des Rohres einer jeden einen O-Ring bewirkt, der in einer Rille eingesetzt
einen Stollen oder Kanal bildenden Einrichtung, d. h. ist, die sich hinter den Gewinden und angrenzend an
das Ende, das mit dem entsprechenden Loch in der das rückwärtige Ende des Verschlusses befindet. Es
Verrohrung ausgerichtet ist, mit dem Inneren in Ver- ist bekannt, daß O-Ringe außergewöhnlich gute
bindung steht, während das Vorderende des Rohres, 60 Dichtungen sind, und in der Tat ist die Dichtungs-
d. h. das Ende, das die Arbeitszone der Erdformation wirkung um so größer, je größer der Druck ist. Daher
berühren soll, durch den Schraubverschluß ab- verhindert die Anordnung des O-Ringes angrenzend
geschlossen ist, wird innerhalb des Rohres ein Druck an das rückwärtige Ende des Verschlusses tatsächlich
aufgebaut. Dieser Druck muß ausreichend sein, um das Eindringen von Stoffen von außen in das Rohr,
die Haltekraft der Befestigungsmittel od. dgl. zu über- 65 Außerdem blockiert der O-Ring das Austreten von
winden, um die teleskopischen Rohre weg von den Material aus dem Inneren des Rohres nach außen.
Futterrohren und gegen die Erdformation zu treiben. Der Diaphragmastreifen, der so zuerst durch die
In der Praxis hat sich gezeigt, daß auf Grund von Säure aufgelöst und weggefressen wird, soll vor dem
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O-Ring angeordnet werden, d. h. zwischen dem fahren des Rohres bewirkt —, wird Säure in das Ge-
O-Ring und dem Vorderende des Verschlusses, so hause eingeführt, um den Einsatz aufzulösen und zu
daß der Fluß der Säure nicht gestört wird. zersetzen. Die zum Aufbau des Druckes verwendete
Die ringförmige Diaphragmazone mit im wesent- Flüssigkeit kann eine schwache Säure enthalten. Die
liehen verminderter Radialdicke wird vorzugsweise 5 schwache Säure benötigt jedoch eine verhältnismäßig
durch Schneiden oder Einarbeiten einer verhältnis- lange Zeit, um den Einsatz mit seinem Ventil aufmäßig
schmalen Rille in der Körperinnenwand ge- zulösen, so daß ausreichend Zeit verfügbar ist, um
bildet, die die obengenannte Bohrung umschließt. die Teleskoprohre richtig auszustoßen. Das Auflösen
Diese Rille muß eine solche Tiefe haben, daß der des Einsatzes durch Säure wird natürlich dadurch erverbleibende
Wandabschnitt außerordentlich dünn, ίο leichtert, daß durch den Einsatz der Durchgang anaber
ausreichend stark ist, um die auf den Verschluß gebracht ist, da dieser die dem Angriff der Säure auswirkenden
Drucke auszuhalten. Da der Diaphragma- gesetzte Berührungsfläche vergrößert. Nachdem der
streifenabschnitt gegen Erosion und andere Kräfte, den ventilgesteuerten Durchgang aufweisende Einsatz
die vorzeitige Zerstörung bewirken, geschützt ist, durch die Säure zerstört ist, ist eine ausreichend unkann
das Diaphragma extrem dünn sein. 15 begrenzte und ungestörte Verbindung zwischen dem
In der Praxis wurde festgestellt, daß bei einer Inneren der Futterrohre und der den Kanal bildenden
Bohrlochtiefe von 4572 m, für die die Kanäle bilden- Vorrichtung hergestellt, da der Rest der Kappe dann
den Vorrichtungen der vorliegenden Art bestimmt einen verhältnismäßig großen Durchgang begrenzt,
sind, ausgezeichnete Ergebnisse erhalten werden, Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der
wenn die Dicke des Diaphragmastreifens etwa 20 Erfindung bildet der säurelösliche Einsatz der Kappe
zwischen 0,762 und 1,016 mm beträgt. eine nach innen abgeschrägte oder konische Fläche,
Nachdem sich die Säure durch den Diaphragma- die gegen eine ergänzend ausgebildete Fläche des
streifen durchgefressen und einen Teil der Außen- säurebeständigen Teiles der Sicherheitskappe stößt
gewinde verbraucht hat, wird der Verschluß aus dem oder anliegt. Nachdem der säurelösliche Einsatz
Gewindeeingriff mit dem Rohr gelöst. Gemäß einem 25 durch die Säure aufgelöst ist, bleibt der säureanderen
Merkmal der Erfindung ist das Rohr mit beständige Teil der Kappe bestehen und begrenzt
Brems- oder Haltemitteln versehen, die hinter dem einen Durchgang, dessen Innendurchmesser dem
rückwärtigen Ende des Verschlusses angeordnet sind Durchmesser des säurelöslichen Einsatzes entspricht
und die vorteilhafterweise einen Flansch oder Vor- und eine konische peripher liegende Auflagefläche
sprung aufweisen, der von der Innenwand des Rohres 30 bildet. Wenn dieser erweiterte Durchlaß oder Durchnach
innen absteht, so daß er einen Sitz für den Ver- gang während der Arbeit des Bohrloches aus irgendschluß
bildet. Dieser Sitz, der als Auflage für den einem Grund geschlossen werden soll, kann eine
Verschluß dient, verhindert eine Bewegung des Ver- Kugeldichtung in die Flüssigkeit in der Verrohrung
Schlusses nach innen. Auf diese Weise wird jeder gebracht und in dieser schwebend gehalten werden,
Versuch, den Verschluß nach innen zu drücken, tat- 35 damit sie sich selbst gegen die konische Fläche, diese
sächlich vereitelt. Nur nachdem der gesamte Ver- abdichtend, anlegt. Der Durchmesser des säureschluß
durch die Säure verbraucht ist, können die löslichen Einsatzes und demzufolge derjenige des
Verschlußreste von dem Vorsprung loskommen und durch Auflösung gebildeten Durchganges muß jedoch
in das Innere des Rohres eintreten. kleiner sein als der Durchmesser der Teleskoprohre,
Das zweite Merkmal der Erfindung betrifft die die 40 damit ein unerwünschtes Einziehen oder Einfahren
Strömung begrenzenden Mittel, die zweckmäßiger- der Rohre in das Innere des Gehäuses verhindert
weise in Form einer Sicherheitskappe ausgebildet wird, wenn sie in irgendeiner Weise aus ihren Halte-
sind, die am rückwärtigen Ende der den Kanal bilden- mitteln gelöst werden.
den Vorrichtung aufgeschraubt oder in einer anderen Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird im folgen-Weise
befestigt ist. Diese Kappe befindet sich an 45 den an Hand der Zeichnungen, in denen eine bevoreiner
Stelle, die im wesentlichen in einer Ebene mit zugte Ausführungsform beschrieben ist, näher erder
Innenwand der Futterrohre liegt und mit dem zu- läutert.
gehörigen Loch übereinstimmt. Vorzugsweise in der F i g. 1 ist ein Teil einer Seitenansicht einer Bohr-Mitte
der Kappe ist ein enger Durchgang mit einem lochverrohrung, an deren Außenwand eine einen
Absperr- oder Regulierventil an der Kappe angeord- 5° Kanal bildende Vorrichtung befestigt ist, wobei die
net, um die Flüssigkeit aus dem Inneren der Ver- Vorrichtung ein Endrohr aufweist, die mit einem
rohrung in das Rohr der den Kanal bildenden Vor- säurelöslichen Metallschraubverschluß gemäß der Errichtung
durchzulassen, während der Durchfluß aus findung verschlossen ist;
der Vorrichtung durch den Durchgang in das Innere F i g. 2 ist eine Endansicht des Vorderendes des
der Verrohrung gesperrt ist. Das Regulierventil ist 55 erfindungsgemäßen Schraubverschlusses;
vorzugsweise ein Kugelsperrventil. F i g. 3 ist ein Schnitt entlang der Linie 3-3 in
Obwohl die ganze Kappe aus säurelöslichem Metall, F i g. 2;
wie Zink oder Magnesium, hergestellt sein kann, wird Fig. 4 zeigt, teilweise im Schnitt und teilweise im
erfindungsgemäß bevorzugt, die Kappe selbst aus Seitenaufriß, den Schraubverschluß, wie er in ein
Stahl — wie die den Kanal bildende Vorrichtung — 60 Rohr, beispielsweise gemäß Fig. 1, eingeschraubt ist,
herzustellen, wobei in der Kappe ein mittiger runder wobei das Rohr hinter dem Verschluß mit einer
Einsatz aus säurelöslichem Metall, vorzugsweise Zink, Filterplatte ausgerüstet ist;
vorgesehen ist. Der durch das Ventil gesteuerte Fig. 5 ist ein Schnitt entlang der Linie 5-5 in
Durchgang ist in dem säurelöslichen Einsatz an- Fig. 1, im vergrößerten Maßstab;
geordnet, und nachdem die teleskopischen Rohre 65 F i g. 6 ist ein Schnitt entlang der Linie 6-6 in
durch Druckaufbau in ihre Arbeitsstellung aus- Fig. 5;
gefahren worden sind — wobei der Flüssigkeitsstrom Fig. 7 ist eine Ansicht einer Sicherheitskappe
durch den engen Durchlaß in dem Einsatz das Aus- gemäß F i g. 5, in Richtung des Pfeiles B gesehen;
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F i g. 8 ist ein Querschnitt durch das den Kanal rille 21 im Körper 14 vorgesehen, die mit der Boh-
bildende Rohr entlang der Linie 8-8 in Fig. 4; rung oder dem Hohlraum 19 kommuniziert und einen
Fig. 9 ist ein vergrößerter Aufriß des vom Rohr Körperwandabschnitt 22 bildet, dessen Radialdurch-
entfernten Gitters; messer wesentlich vermindert ist. Der Wandabschnitt
Fig. 10 ist ein noch mehr vergrößerter Schnitt 5 22 des Verschlusses ist auf diese Weise geschwächt
durch das Gitter gemäß F i g. 9, der die Zusammen- und bildet tatsächlich einen diaphragmaähnlichen
Setzung des Gitters aus einem mit einem Kunststoff Streifen. Das Diaphragma 22 ist einem raschen Anbeschichteten
Metallkern zeigt; griff und Zerstörung durch Säure ausgesetzt. Vom
Fig. 11 ist eine der Fig. 10 ähnliche Ansicht, die praktischen Standpunkt aus haben Versuche gezeigt,
das Gitter, bestehend aus einem homogenen Körper io daß die Dicke der Zone 22 oder des Diaphragmas in
aus Kunststoff, zeigt. Bohrlochtiefen von etwa 4500 m zwischen etwa 0,762
In den Zeichnungen und insbesondere in den und 1,016 mm sein soll.
F i g. 1 und 5 ist eine einen Kanal bildende Vor- F i g. 4 zeigt den Schraubverschluß gemäß F i g. 2
richtung, allgemein mit 100 bezeichnet, an der und 3, wie er in das Rohr, z.B. 13 in Fig. 1, einAußenfläche einer Bohrlochverrohrung 10 befestigt. 15 geschraubt ist. Das Rohr 13 ist mit einem Innen-Für
diesen Zweck ist die Bohrlochverrohrung oder gewinde 25 versehen, das mit dem Außengewinde 15
das Futterrohr 10, das eine Öffnung 99 aufweist des Verschlusses im Eingriff steht. Durch die An-(Fig.
5), mit einem Ansatzstück98 versehen, das an Ordnung des O-Ringes 18, der in die Rille 16 des
der Außenwand der Verrohrung angeschweißt ist, Verschlusses eingesetzt ist, erfolgt eine wirksame Abwie
beispielsweise bei 97 gezeigt ist. Die den Kanal 20 dichtung zwischen dem Verschluß 50 und dem Rohr
bildende Vorrichtung 100 weist ein hohles, zylin- 13. Auf diese Weise wird der Eintritt irgendwelcher
drisches rückwärtiges Befestigungsteil 96 auf, dessen Stoffe von außen in das Innere des Rohres und
Außengewinde 95 mit dem Innengewinde 94 des An- gleichzeitig das Eindringen von Materie aus dem
satzstückes 98 im Eingriff steht. Der rückwärtige Be- Inneren des Rohres nach außen verhindert.
festigungsteil 96 des Elementes 100 endet in einem as Es wird darauf hingewiesen, daß das Rohr 13 einen Vorderring oder Flanschteil 93, das in einen Ring- ringförmigen Vorsprung 26 aufweist, der einen Sitz raum 92 paßt, der durch den durch das Ansatzstück oder ein Auflager für das rückwärtige Ende 17 des 98 gebildeten Vorsprung 91 begrenzt ist. Eine Dich- Verschlusses bildet.
festigungsteil 96 des Elementes 100 endet in einem as Es wird darauf hingewiesen, daß das Rohr 13 einen Vorderring oder Flanschteil 93, das in einen Ring- ringförmigen Vorsprung 26 aufweist, der einen Sitz raum 92 paßt, der durch den durch das Ansatzstück oder ein Auflager für das rückwärtige Ende 17 des 98 gebildeten Vorsprung 91 begrenzt ist. Eine Dich- Verschlusses bildet.
tung, beispielsweise ein O-Ring 66, kann zwischen Während die Rohre aus säurebeständigem Ma-
dem Ring 93 und der Fläche des Vorsprunges 91 des 30 terial, wie Stahl oder Stahllegierungen, sein müssen,
Ansatzstückes 98 eingefügt werden, um das Element muß der Verschluß aus einem säurelöslichen Metall,
100 gegenüber dem Ansatzstück 98 richtig abzu- beispielsweise Zink, Magnesium oder Aluminium
dichten. Aus diesem Grund ist der Ring 93 mit einer oder Legierungen dieser Metalle, bestehen.
ringförmigen Rille 89 (F i g. 5) versehen. Die Ge- Quer über den Strömungsdurchgang 101 des Rohres
samtkonstruktion der den Kanal bildenden Vor- 35 13 in der Nähe dessen vorderen Endes hinter dem
richtung ist nicht dargestellt und kann in bekannter Verschluß ist ein Gitter oder ein Filter 120 in Form
Weise ausgebildet sein. einer Scheibe oder Platte angeordnet. Dieses Gitter
Die den Stollen bildende Vorrichtung 100 erstreckt hat im wesentlichen den gleichen Durchmesser wie
sich seitlich vom Gehäuse 10 und umfaßt ein äußeres der Strömungsdurchgang 101. Um das Gitter im Rohr
oder Endrohr oder eine Manschette 13, die mit Innen- 40 13 sicher in Lage zu halten, bildet letzteres einen
gewinde versehen ist, in das ein Schraubverschluß, Innenflansch oder Votsprung 102, der sich vor dem
allgemein mit 50 bezeichnet, eingeschraubt ist. Der Sieb 120 befindet und dessen Vorwärtsbewegung
Schraubverschluß 50 ist in der Darstellung nicht ganz verhindert. Eine Rille 104 ist in das Rohr 13 ein-
in das Rohr 13 eingeschraubt. geschnitten, und zwar nahe angrenzend an die andere
Die Ausbildung des Schraubverschlusses ist im 45 Seite des Gitters. Nachdem das Gitter 120 in dem
einzelnen in den Fi g. 2 und 3 gezeigt. Es ist hier er- Rohr in Lage gebracht ist, wird ein Spalt- oder
sichtlich, daß der Schraubverschluß aus einem Körper Sprengring 121 in die Rille 104 eingesetzt, wodurch
14 mit Außengewinde 15 besteht. Letzteres erstreckt die Bewegung des Gitters 120 tatsächlich verhindert
sich über etwa die Hälfte der Länge des Verschlusses. wird. Es können natürlich irgendwelche anderen
Eine Rille 16 ist am Außenumfang des Ver- 50 Mittel zum Festlegen des Gitters verwendet werden.
Schlusses angrenzend an dessen rückwärtiges Ende Die Ausbildung des Gitters selbst wird im einzelnen
eingeschnitten, und ein O-Ring 18 üblicher Bauart weiter unten beschrieben.
ist in diese Rille eingesetzt. Der Verschluß wird gewöhnlich mit irgendeiner
Das Innere des Körpers 14 ist ausgehöhlt und Einschraubvorrichtung, z. B. einem Schraubenzieher,
bildet einen Hohlraum 19, der sich vom rückwärtigen 55 in das Rohr eingeschraubt, und aus diesem Grund ist
Ende 17 gegen das Vorderende 20 erstreckt, aber die Vorderendfläche 20 des Verschlusses ursprünglich
kurz vor dem letzteren endet. Die Bohrung 19 dart mit einem Schlitz versehen. Nachdem der Schraubnicht
zu weit an das Vorderende heranreichen, da die Verschluß in das Rohr eingeschraubt ist, wird der
Dicke des Vorderendes 20 ausreichend sein muß, um Schlitz durch Schleifen oder einer anderen Beden
Drücken, die auf die freie Oberfläche des 60 arbeitung der Endoberfläche entfernt.
Vorderendes 20 von außen wirken, zu widerstehen. Aus den F i g. 5 bis 7 ist ersichtlich, daß der hohle, Die Dicke dieses Vorderendes 20 des Verschlusses rückwärtige, mit Gewinde versehene Befestigungsteil 50 muß auch relativ ausreichend sein, da die Vorder- 96, der in das Ansatzstück 98 eingeschraubt ist, einen fläche des Verschlusses während des Einbaus der Endteil mit Außengewinde 85 aufweist. Dieser End-Verrohrüng in die Nähe des Bodens des Bohrloches 65 teil 85 ragt in das Loch 99 in der Verrohrung 10. stetig an der Bohrlochwand reibt, so daß sie fähig Gemäß der Erfindung ist eine Sicherheitskappe, allsein muß, Stoß-, Abnutzungs- und Reibungskräften gemein mit 80 bezeichnet, vorgesehen, das an einem zu widerstehen. Gemäß der Erfindung ist eine Innen- Flanschteil 49 ein Innengewinde 79 besitzt, das in ein
Vorderendes 20 von außen wirken, zu widerstehen. Aus den F i g. 5 bis 7 ist ersichtlich, daß der hohle, Die Dicke dieses Vorderendes 20 des Verschlusses rückwärtige, mit Gewinde versehene Befestigungsteil 50 muß auch relativ ausreichend sein, da die Vorder- 96, der in das Ansatzstück 98 eingeschraubt ist, einen fläche des Verschlusses während des Einbaus der Endteil mit Außengewinde 85 aufweist. Dieser End-Verrohrüng in die Nähe des Bodens des Bohrloches 65 teil 85 ragt in das Loch 99 in der Verrohrung 10. stetig an der Bohrlochwand reibt, so daß sie fähig Gemäß der Erfindung ist eine Sicherheitskappe, allsein muß, Stoß-, Abnutzungs- und Reibungskräften gemein mit 80 bezeichnet, vorgesehen, das an einem zu widerstehen. Gemäß der Erfindung ist eine Innen- Flanschteil 49 ein Innengewinde 79 besitzt, das in ein
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Außengewinde 78 des Endteiles 85 eingreift. Die nach innen divergierend oder sowohl als auch ver-
Sicherheitskappe 80 kann so nach Wunsch auf den laufen, wie in Fig. 10 dargestellt ist.
Endteil 85 aufgeschraubt und hiervon gelost werden. Um das Gitter chemisch inert oder inaktiv gegen-
Die F i g. 5 und 6 zeigen die Kappe in Arbeitsstellung, über irgendwelchen chemischen Verbindungen zu
in der sie auf den Endteil 85 aufgeschraubt ist. Die 5 machen, die gegebenenfalls in den Flüssigkeiten des
Kappe 80 besteht aus Stahl oder einem ähnlichen saure- Bohrloches vorhanden sind, sind alle seine exponierten
beständigen Material, weist aber einen mittigen Ein- Flächen mit einem Stoff versehen, die gegenüber
satz, allgemein mit 75 bezeichnet, auf, der aus einem Bohrlochflüssigkeiten chemisch inaktiv sind und auch
säurelöslichen Metall, wie Zink, Magnesium oder zweckmäßigerweise eine geringe Neigung zeigen, an
Aluminium, hergestellt ist. Das bevorzugte Metall ist io irgendwelchen eventuell vorhandenen festen Kohlen-
jedoch Zink, da es die zweckmäßigsten Eigenschaften Wasserstoffen anzuhaften. Eine solche Ausbildung
hinsichtlich Beständigkeit gegenüber verschiedenen eines Gitters 120 ist in F i g. 10 veranschaulicht. Hier
pH-Werten aufweist, die in der Vorrichtung auf- ist ein Metallkörper 124 vorgesehen, der mit einer
treten, bevor der Einsatz durch die Säure aufgelöst nichtmetallischen Schicht 125 versehen ist, wobei
werden soll. 15 vorzugsweise ein Überzug aus einem Kunststoff auf
Durch den Einsatz 75 geht ein Durchlaß 74, der allen den Bohrlochflüssigkeiten ausgesetzten Obermit
einem Kugelsperrventil versehen ist (Fig. 5 flächen aufgebracht ist. Es kann erwünscht sein, die
und 6). Dieses Kugelsperrventil umfaßt eine Kugel Umfangsfläche des Gitters, die die Seitenwände des
73, die in einer Ventilkammer 72 gelagert ist, die in Strömungsdurchganges des Rohres 13 berührt, nicht
Wirklichkeit ein erweiterter Abschnitt des Durch- so zu überziehen oder zu bedecken, aber die Vorderganges
74 ist. Der Sitz für die Kugel wird durch eine und Rückflächen und die Seiten der Schlitze sind
konische Fläche 71 gebildet, während die Kugel vorzugsweise beschichtet, da diese den Bohrlochinnerhalb
der Kammer 72 mittels einer sternförmigen flüssigkeiten und deren korrodierenden Wirkung aus-Platte
70 zurückgehalten wird (Fig. 6). Die Platte gesetzt sind.
70 wiederum wird durch einen abgebogenen Flansch 25 Ein für diesen Zweck besonders vorteilhafter Kunst-
58 des Einsatzes 75 in Lage gehalten. Selbstverständ- stoff oder Kunstharz ist Tetrafluoräthylen, das unter
lieh können verschiedene Mittel zum Festhalten der dem Namen »Teflon« im Handel ist. Dieses hat eine
Kugel innerhalb des Gehäuses vorgesehen sein. außergewöhnlich geringe Neigung, an anderen Teil-
Der säurebeständige Körperabschnitt 69 der Kappe chen anzuhaften, insbesondere an Sandkörnchen
80 bildet eine konische oder abgeschrägte Fläche 68, 30 sowie festen Kohlenwasserstoffen, die zu dem Gitter
gegen die die ergänzende konische oder abgeschrägte geführt werden können. Alle Fluorkohlenstoffharze
Fläche 67 des säurelöslichen Einsatzes 75 anliegt. sind auch unlöslich in Säuren und sind daher chemisch
Der säurelösliche Einsatz 75 wird innerhalb des inert gegenüber Bohrlochflüssigkeiten. Andere syn-
säurebeständigen Körperabschnittes 69 mittels eines thetische Harze können für diesen Zweck ebenfalls
nach außen abstehenden Flansches 63 in Lage ge- 35 vollkommen zufriedenstellend sein, so z. B. PoIy-
halten, der hinter den Vorsprung 62 des säure- karbonate, Polyphenylenoxid und die verschiedenen
beständigen Kappenteiles 69 ragt. Kunststoffe, wie die unter dem Namen »Nylon« be-
Wie bereits oben erwähnt wurde, wird die stern- kannten Verbindungen u. dgl.
förmige Platte durch einen abgebogenen Flansch Andererseits kann die Gitterscheibe auch aus
oder Halteteil 58 in Lage gehalten. In der Praxis 40 einem festen oder homogenen Körper aus Kunststoff
wird der säurebeständige Teil 69 der Kappe zuerst bestehen, wie bei 126 in F i g. 11 gezeigt ist. Die Gemit
einem Durchgang hergestellt, dessen Durchmesser stalt dieses Gitters ist die gleiche wie die oben beetwas
kleiner ist als der Durchmesser des säure- schriebene, mit der Ausnahme, daß es kein zulöslichen
Einsatzes 75. Danach wird der säure- sammengesetzter Körper ist wie in Fig. 10.
lösliche Einsatz in den Durchgang gepreßt. Durch 45 Es fällt in den Bereich der Erfindung, die gleiche Hämmern od. dgl. wird der Flansch 63 dann so ge- Ausführung für andere Bohrlochgitter anzuwenden, formt, daß er den säurelöslichen Einsatz sicher inner- So kann z. B. das geschlitzte Gitter aus Metall herhalb der Kappe hält. gestellt werden, das mit einem zweckmäßigen Kunst-
lösliche Einsatz in den Durchgang gepreßt. Durch 45 Es fällt in den Bereich der Erfindung, die gleiche Hämmern od. dgl. wird der Flansch 63 dann so ge- Ausführung für andere Bohrlochgitter anzuwenden, formt, daß er den säurelöslichen Einsatz sicher inner- So kann z. B. das geschlitzte Gitter aus Metall herhalb der Kappe hält. gestellt werden, das mit einem zweckmäßigen Kunst-
Die Kappe 80 wirkt durch die Anordnung des stoff beschichtet wird (Fig. 10). Andere Gitterarten
Kugelventils als ein ventilgesteuertes Mittel zur Be- 50 oder mit Öffnungen versehene Bauteile, deren Durch-
grenzung des Flusses. Flüssigkeit, die unter Druck in messer kleiner ist als derjenige des Strömungsdurch-
die Verrohrung 10 eingeführt wird, geht durch den ganges und die geeignet sind, in Metallteilen gehalten
engen Durchgang 74 und durch das Kugelsperrventil zu werden, können aus einem homogenen Körper aus
in das Innere des Leitungskanals 100. Umgekehrt Kunststoff hergestellt werden,
zwingt — dank der Anordnung der Kugel 73 und 55 Die Arbeitweise der Vorrichtung ist folgende:
seines konischen Sitzes 71 — jeder auf die Kugel 73 n. _. . , . ,
ausgeübte Druck von innerhalb des Leitungskanals Uie »lcnerneitskappe »υ
100 die Kugel gegen den Sitz 71, wodurch die Flüssig- Nachdem die Futterrohre 10 innerhalb des Bohr-
keit am Eintreten in das Innere der Futterrohre ge- loches abgesetzt und eine Zementaufschlämmung
hindert wird. 60 od. dgl. durch das untere offene Ende der Futterrohre
In den F i g. 8 und 9 ist gezeigt, daß die Gitter- gepumpt wurde, um den Raum zwischen der Außenscheibe
120 mit einem oder mehreren Öffnungen ver- wand derselben und der Bohrlochwand zu füllen,
sehen ist, die eine für den öl- und Gasdurchgang ge- wird der Druck innerhalb der Futterrohre auf einen
eignete Gestalt und Größe aufweisen, jedoch an der solchen Wert erhöht, daß die das Rohr haltenden
Außenseite des Gitters Teilchen aus Sand und der- 65 Mittel überwunden werden und die Teleskoprohre
gleichen Feststoffe zurückhalten. Die sich axial er- der den Kanal bildenden Vorrichtungen durch die
streckenden Seitenwände der länglichen öffnungen Zementaufschlämmung und gegen die Bohrlochwand
122 in der Scheibe können parallel zueinander oder ausgestoßen und in Berührung mit der letzteren ge-
11 12
bracht werden. Die für diesen Zweck verwendete Innenseite des Körperteiles 69 angrenzend an den
Flüssigkeit tritt in den Durchgang 74 ein, da das Einsatz 75 angeordnet wird. Wenn der Druck innerSperrventil
den Durchfluß in Richtung gegen den halb der Verrohrung entspannt und die Kugeldichtung
Schraubverschluß SO gestattet. Die Haltekraft der dem Druck der Flüssigkeit unterworfen wird, die
Haltemittel, die das Ausfahren der Teleskoprohre 5 von der Erdformation in das Rohr fließt, wird diese
gehemmt hat, wird durch den Flüssigkeitsdruck über- Kugel gegen den Innensitz gedruckt und sperrt auf
wunden. Wenn jedoch der Abschnitt des Leitungs- diese Weise den Durchgang ständig. Eine solche Ankanals
100, der sich hinter den Ring oder die Ordnung ist besonders dann zweckmäßig, wenn die
Manschette 93 erstreckt und den Schraubverschluß Wand an einer bestimmten Stelle gesperrt und an
50 umfaßt, vorzeitig ausgestoßen wurde und durch io anderen Stellen offen bleiber soll. Die verformbare
eine fehlerhafte Anordnung od. dgl. zerrissen oder Kugeldichtung kann aus irgendeinem ölbeständigen
zerbrochen wurde, wird irgendwelches Material am Gummi od. dgl. bestehen. Wenn der gesperrte Durch-Eintreten
in das Innere des Rohres durch das Kugel- gang zu einem späteren Zeitpunkt geöffnet werden
sperrventil gehindert, da die Kugel durch Druck von soll, kann ein entsprechendes Lösungsmittel in das
innerhalb des Leitungskanals oder von außen gegen ts Gehäuse eingeführt werden, um die verformte Kugeiden
Sitz 71 gedrückt wird, um die Verbindung dichtung aufzulösen.
zwischen dem Leitungskanal und dem Inneren der Die Anordnung einer Sicherheitskappe 80 hat auch
Verrohrung zu sperren. noch andere Vorteile beim Betrieb der Vorrichtung
Weiterhin kann innerhalb der Verrohrung auch zur Komplettierung des Bohrloches. Nachdem die
dann, wenn die Vorderteile eines oder mehrerer 20 Teleskoprohre gegen die Wand der Formation aus-Leitungskanäle
aufgebrochen sind, trotzdem aus- gestoßen wurden und der Druck innerhalb der Verreichender
Druck aufgebaut werden, um die ver- rohrung entspannt ist, hindert die Gegenwart des
bleibenden Vorrichtungen auszustoßen. Dies ist dank säurebeständigen Teiles 69 der Kappe 80 tatsächlich
der Tatsache möglich, daß ein Durchsickern durch das Eintreten in das Innere der Verrohrung solcher
die engen Durchgänge in den Einsätzen der auf- as leitungskanalbildenden Teleskoprohre, die verschoben
gebrochenen Elemente leicht durch Erhöhung der oder aus ihren Verankerungen ausgebrochen worden
Pumpgeschwindigkeit ausgeglichen werden kann. Im sind. Dies rührt daher, daß die Rohre einen größeren
Gegensatz hierzu kann bei den bekannten Vor- Durchmesser haben als der Durchgang, der durch
richtungen, die keine Sicherheitskappe aufweisen, das das Auflösen des säurelöslichen Einsatzes gebildet
Aufbrechen eines einzigen Leitungskanals einen ver- 30 worden war, ein Merkmal, das aus den Zeichhältnismäßig
großen Durchlaß nach außen schaffen. nungen ersichtlich ist. Im allgemeinen ist die Handwodurch
eine ernsthafte Störung der Arbeit auftritt. habung und Inbetriebnahme der Vorrichtung durch
Wenn die Futterrohre installiert sind und die Lei- die Anordnung der Sicherheitskappe 80 sehr ertungsrohre
entsprechend in Berührung mit der Bohr- leichtert, da sie die tatsächliche Kontrolle der Vorlochwand
gebracht sind, wird Säure eingeführt, um 35 richtung in einer überlegenen Weise gestattet.
den säurelöslichen Einsatz 75 zu zerfressen und aufzulösen, wobei ein verhältnismäßig breiter Durchgang Der saurelosliche Verschluß
im Körperteil 69 gebildet wird, und zwar entsprechend Nachdem sich das Rohr 13 mit dem eingeschraubder Größe des Einsatzes 75. Wenn zu einem späteren ten Verschluß 50 aus seiner eingefahrenen Stellung Zeitpunkt die Verbindung zwischen dem Inneren der φο innerhalb des Gehäuses 10 in die ausgefahrene oder Verrohrung und dem Leitungskanal bzw. den Lei- ausgezogene Stellung gemäß F i g. 1 bewegt und der tungskanälen wieder gesperrt werden soll, kann Einsatz durch die Säure zerstört ist, tritt Säure in das eine Kugeldichtung "in das Innere der Futterrohre Rohr 13 ein. Wenn nun der Verschluß 50 aus Macingeführt werden. Diese Kugeldichtung wird dann gnesium oder Zink besteht, wird normalerweise SaIzgegen die konische Fläche 67 des säurebeständigen 45 säure oder Essigsäure oder irgendeine andere orga-Teiles 69 der Kappe 80 gedrückt und blockiert so nische oder Mineralsäure verwendet werden. Die wieder die Verbindung. Säure tritt in die Bohrung 19 des Verschlusses ein
den säurelöslichen Einsatz 75 zu zerfressen und aufzulösen, wobei ein verhältnismäßig breiter Durchgang Der saurelosliche Verschluß
im Körperteil 69 gebildet wird, und zwar entsprechend Nachdem sich das Rohr 13 mit dem eingeschraubder Größe des Einsatzes 75. Wenn zu einem späteren ten Verschluß 50 aus seiner eingefahrenen Stellung Zeitpunkt die Verbindung zwischen dem Inneren der φο innerhalb des Gehäuses 10 in die ausgefahrene oder Verrohrung und dem Leitungskanal bzw. den Lei- ausgezogene Stellung gemäß F i g. 1 bewegt und der tungskanälen wieder gesperrt werden soll, kann Einsatz durch die Säure zerstört ist, tritt Säure in das eine Kugeldichtung "in das Innere der Futterrohre Rohr 13 ein. Wenn nun der Verschluß 50 aus Macingeführt werden. Diese Kugeldichtung wird dann gnesium oder Zink besteht, wird normalerweise SaIzgegen die konische Fläche 67 des säurebeständigen 45 säure oder Essigsäure oder irgendeine andere orga-Teiles 69 der Kappe 80 gedrückt und blockiert so nische oder Mineralsäure verwendet werden. Die wieder die Verbindung. Säure tritt in die Bohrung 19 des Verschlusses ein
Falls erwünscht, kann die Kugeldichtung einen und greift die diesen Raum 19 begrenzende Wand an.
kleineren Durchmesser aufweisen als der durch das Dank der Rille 21, die von der dünnen Diaphragma-Auflösen
des Einsatzes 75 gebildete Durchgang. 50 wand 22 begrenzt ist, wird dieses Diaphragma 22
Wenn dies der Fall ist, schwimmt die Kugeldichtung rasch durch die Säure zerstört. Die Ausbildung der
in den Durchgang. Durch Anordnen eines ent- Rille und ihre besondere Gestalt erleichtert den Ansprechenden
Sitzes (nicht dargestellt) innerhalb der griff der Säure an dieser Stelle, da die Säure örtlich
Leitungskanäle wird die Kugeldichtung dann gegen konzentriert wird, wodurch die Auflösung der Diadiesen
Sitz gedruckt, um die Verbindung zu sperren, 55 phragmazone beschleunigt wird. Nach Zerstörung
ohne in die Futterrohre selbst hineinzuragen, solange des Wandteiles 22 fließt die Säure in und um die
der Druck aufrechterhalten wird. Kehlrinnen des Gewindes des Verschlusses 50, wie
Es ist auch möglich, eine ölbeständige, verform- durch den Pfeil A angezeigt ist. Da zwischen die inbare
Kugeldichtung vorzusehen, die etwas größer ist einandergreifenden Gewindeoberflächen 15 und 25
als die durch das Auflösen des Einsatzes 75 gebildeten 60 keine chemische Dichtung eingesetzt ist, ist der Fluß
Durchgänge, aber kleiner als der Durchgang des der Säure nicht gehemmt, und eine rasche Zersetzung
Rohres 13. Wenn das Innere der Futterrohre unter der äußeren Fläche des Verschlusses 50 ist die Folge.
Druck gesetzt wird, wird die Kugeldichtung dann Sobald das Gewinde 15 so weit aufgebraucht ist, daß
unter Verformung durch den Durchgang in den es aus seiner Eingriffsstellung mit dem Gewinde 25
Durchlaßkanal des Rohres gepreßt, wo sie die ur- 65 des Rohres 13 entfernt wird, kann der auf das
sprüngliche Form wieder annimmt und die Ver- Vorderende von außen wirkende Druck diesen Verbindung
sperrt. Die Wirkung kann noch weiter er- schluß 50 gegen das Innere des Rohres drücken,
höht werden, indem eine konische Sitzfläche an der wenn dieser Druck denjenigen innerhalb des Rohres
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Formen von Strömungs- löslichen Mittelteiles eine konische Auflagerfläche
durchgängen in der Wandung von in einem Bohr- am Körperteil (69) als Sitz für eine Kugeldichtung
loch eingebauten Futterrohren mit einer einen darstellt.
Kanal bildenden Einrichtung aus säurebeständi- 8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6 und 7,
gem Metall, die an den Futterrohren befestigt ist 20 dadurch gekennzeichnet, daß in der den Kanal
und seitlich ausgefahren wird, gekenn zeich- bildenden Einrichtung (100) ein Innensitz zur
net durch einen Verschluß (50) aus säurelös- Aufnahme einer Kugeldichtung nach Auflösung
lichem Metall und eine Sicherheitskappe (80), die des Mittelteiles (75) durch Saure vorgesehen ist,
mit einem ventilgesteuerten engen Durchgang (74) wobei diese Kugeldichtung kleiner ist als der
versehen ist und ebenfalls aus einem säurelös- 25 Mittelteil (75).
liehen Metall besteht. 9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der
2. Vorrichtung nach Anspruch J, dadurch ge- vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennkennzeichnet,
daß der aus säurelöslichem Metall zeichnet, daß quer über den Durchflußkanal (101)
bestehende Verschluß (50) aus einem im wesent- im Rohrstutzen (13) ein Gitter (120) angeordlichen
zylindrischen Körper mit einer Axialboh- 30 net ist.
rung (19) besteht, wobei das rückwärtige Ende 1.0. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch geil?) des Verschlusses (50) offen und das Vorder- kennzeichnet, daß das Gitter (120) eine expoende
(20) geschlossen ist, und daß die die Boh- nierte Fläche aufweist, die aus einem gegenüber
rung umgebende Wand einen ringförmigen Be- Bohrlochflüssigkeiten chemisch indifferenten Mareich
(22) zwischen dem rückwärtigen und dem 35 terial besteht, das ferner nur geringe Adhäsion
Vorderende mit wesentlich geringerer Radial- gegenüber Kohlenwasserstoffen zeigt.
dicke aufweist. 11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, da-
dicke aufweist. 11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, da-
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da- durch gekennzeichnet, daß das Gitter (120) entdurch
gekennzeichnet, daß der Verschluß (50) an weder aus einem Metall (124) besteht, das mit
seinem Vorderende mit einem säurelöslichen 40 einer Schicht aus Kunststoff bedeckt ist, beispiels-Außengewinde
(15) und an seinem rückwärtigen weise FLuorkohlenstoff, oder vollständig aus
Ende mit einer säurebeständigen Dichtung (18) Kunststoff hergestellt ist.
versehen ist, wobei das Außengewinde mit einem 12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der
entsprechend ausgebildeten, am freien Ende der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
Manschette (13) angeordneten säurelöslichen 45 das Gitter (120) eine Vielzahl von Schlitzen (122)
Innengewinde (25) verschraubt ist und die Dich- aufweist, die entweder parallel und/oder diver-
tung an der Innenwandung der Manschette an- gierend verlaufen,
liegt. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge- bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchkennzeichnet,
daß die Dichtung als O-Ring (18) 50 messer des Mittelteiles (75) kleiner ist als der
ausgebildet und in einer Nut des Verschlusses Durchmesser der Manschette (13).
(50) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 In Betracht gezogene Druckschriften:
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der säurelös- Deutsche Patentschriften Nr. 942 923, 1 203 197.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 508/52 1.67 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US445512A US3347317A (en) | 1965-04-05 | 1965-04-05 | Sand screen for oil wells |
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Publications (1)
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| DE1233801B true DE1233801B (de) | 1967-02-09 |
Family
ID=27412264
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