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DE1233716B - Einrichtung zum Regulieren der Spannung eines aufzuwickelnden Films - Google Patents

Einrichtung zum Regulieren der Spannung eines aufzuwickelnden Films

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Publication number
DE1233716B
DE1233716B DEJ22720A DEJ0022720A DE1233716B DE 1233716 B DE1233716 B DE 1233716B DE J22720 A DEJ22720 A DE J22720A DE J0022720 A DEJ0022720 A DE J0022720A DE 1233716 B DE1233716 B DE 1233716B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tension
film
arm
sensing arm
drive motor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ22720A
Other languages
English (en)
Inventor
Michael William Chitty
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
INFLIGHT MOTION PICTURES Inc
Original Assignee
INFLIGHT MOTION PICTURES Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by INFLIGHT MOTION PICTURES Inc filed Critical INFLIGHT MOTION PICTURES Inc
Publication of DE1233716B publication Critical patent/DE1233716B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/18Driving; Starting; Stopping; Arrangements for control or regulation thereof
    • G11B15/43Control or regulation of mechanical tension of record carrier, e.g. tape tension
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/18Motion-picture cameras
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/32Details specially adapted for motion-picture projection
    • G03B21/43Driving mechanisms

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Controlling Rewinding, Feeding, Winding, Or Abnormalities Of Webs (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Regulieren der Spannung eines aufzuwickelnden Films Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Regulieren der Spannung eines in einem Filmprojektor von einer Abwickelspule zu einer Aufwickelspule laufenden Films mit einem Spannungsfühlarm, der bei zunehmender Filmspannung gegen die Wirkung einer Speicherkraft bewegbar ist und dabei eine Steuervorrichtung verstellt, die ihrerseits den Antrieb des Films zur Erhaltung einer konstanten Filmspannung reguliert.
  • Es ist bereits bekannt, ein Filmband mit Hilfe einer Reguliervorrichtung unter Einregulieren des Filmzuges auf eine bestimmte Umlaufspannung aufzuwickeln. Zu diesem Zweck ist eine Rolle angebracht, die vom Filnzug beeinflußt wird und mit einem elektrischen Regelwiderstand in Verbindung steht, der das auf die Aufwickelspule wirkende Drehmoment beeinflußt.
  • Nach einer anderen bekannten Vorrichtung wird die Regelung der Antriebskraft von Aufwickelspulen an Laufbildwerfern durch Fliehgewichte geregelt, die drehzahlabhängige Reibungskräfte erzeugen. Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, neben dem Aufrechterhalten einer konstanten Spannung im Normalbetrieb ein rasches Aufnehmen eines größeren Durchhanges zu erzielen. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei der eingangs erwähnten Einrichtung dadurch gelöst, daß ein relativ zum Spannungsfühlarm .gegen die Wirkung eines Speichermittels von einem Anschlag weg und auf den Spannungsfühlarm zu beweglicher, die auf einen Antriebsmotor wirkende Steuervorrichtung verstellender Übertragungsarm vorgesehen ist, von dem der Spannungsfühlarm bei zu geringer Filmspannung im Abstand ist und den ein am Spannungsfühlarm angebrachter Mitnehmer erst nach einem bestimmten Weg bei Erreichen einer vorbestimmten Filmspannung vom Anschlag wegbewegt. Diese Konstruktion hat gegenüber dem Bekannten den wichtigen Vorteil, daß beim Anlassen eines Projektors und bei durchhängendem Film der Antriebsmotor mit voller Geschwindigkeit und vollem Drehmoment so lange läuft, bis der Spannungsfühlarm bei dem übertragungsarm ankommt und diesen mitnimmt. Nun erst wird eine fortlaufende Steuerung der Motorgeschwindigkeit vorgenommen und so die gewünschte Filmspannung genau aufrechterhalten. Wenn während des Laufs der Spannungsfühlarm einen Durchhang erfühlt, der unterhalb einer vorbestimmten, minimalen Filmspannung ist, so kommt der am Spannungsfühlarm angebrachte Mitnehmer außer Berührung mit dem Übertragungsarm, so .daß nun der Antriebsmotor wieder mit seiner maximalen Geschwindigkeit läuft, um den Durchhang zu beseitigen. Dieser Zustand kann vom Arm über einen beträchtlichen Bereich abgefühlt werden. Dies bedeutet, daß der äußere Bewegungsbereich des Spannungsfühlarms, nachdem er sich vom übertragungsarm gelöst hat, so ausgewählt werden kann, daß dort der Film eine Spannung hat, die zwar für das richtige Arbeiten zu klein ist, jedoch oberhalb eines vollkommenen Spannungsverlustes, beispielsweise eines Filmbruchs, liegt.
  • Zum Abschalten des Antriebsmotors kann ein Schalter vorgesehen sein, der durch den Spannungsfühlarm bei einer vorbestimmten maximalen Bewegung betätigbar ist. Dieser hat die Hauptfunktion, den Antriebsmotor bei Bruch des Films abzuschalten.
  • Zweckmäßig hat der Schalter eine Verzögerungseinrichtung, die das Abschalten um ein vorbestimmtes Zeitintervall verzögert, wenn der Spannungsfühlarm seine Endstellung erreicht. Diese dient .dazu, den Anlauf der Einrichtung sicherzustellen, wenn der Film in außerordentlich losem Zustand, jedoch nicht gebrochen ist, und auch um eine Filmvorführung fortsetzen zu können, falls aus irgendeinem Grund der Film seine Spannung sehr stark ermäßigt, jedoch nicht abbricht. Wenn der Motor zu Beginn der Vorführung angelassen wird und. der Film eine sehr geringe Spannung hat, so befindet sich der Spannungsfühlarm in seiner äußersten Lage, und der Schalter ist geschlossen. Wenn nun keine Zeitverzögerung in dem durch den Schalter gesteuerten Kreis vorhanden wäre, so würde das Relais zur Abschaltung des Motors erregt, bevor der Filmdurchhang aufhören würde. Mit einer Zeitverzögerung von beispielsweise 20 Sekunden, wie sie in der Praxis verwendet wird, kann nun der mit maximaler Geschwindigkeit laufende Motor den Durchhang aufnehmen und den Spannungsfühlarm nach innen zum Öffnen des Schalters bewegen, bevor die Zeitverzögerungszeit abgelaufen ist. Ein ähnlicher Vorgang tritt auch ein, wenn aus irgendeinem Grund der Film während der Vorführung in großem Maß seine Spannung verliert.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine Draufsicht auf einen Filmprojektionsapparat, der eine Filmspannungsreguliervorrichtung gemäß der Erfindung aufweist, F i g. 2 und 3 Einzeldraufsichten bzw. Seitenansichten der Filmspannungsreguliervorrichtung, F i g. 4 eine schematische Darstellung eines elektrischen Stromkreises, wie er in Kombination mit den mechanischen Elementen der erfindungsgemäßen Filmspannungsreguliervorrichtung verwendet wird.
  • In der Zeichnung und insbesondere in F i g. 1 ist ein Projektor 10 dargestellt, der auf einem Gestell 11 durch Halteschrauben 12 befestigt ist. Ein Film 13 bewegt sich von einer oberen horizontalen Abwickelspule 14 um ein Paar von Führungsrollen 15, 16 herum zu einer Vorschubvorrichtung 17 des Projektors. Der von der Abwickelspule abgehende Film bewegt sich zuerst um Führungsrollen 19, 20 herum, von dort um eine einen Teil der Spannungsreguliervorrichtung 22 bildende Rolle 21 und bewegt sich anschließend zur Aufwickelspule 23. Die Spulen 14 und 23 sind auf einer senkrechten Säule horizontal angeordnet, die als Ganzes mit 24 bezeichnet sind. Die Spulen 14 und 23 sind damit liegend angeordnet und nehmen eine minimale Höhe trotz ihres großen Durchmessers ein. Die entsprechenden Führungsrollen 15, 16 und 19 bis 21 unterstützen dabei die senkrechte bzw. horizontale Orientierung des Films 13 zwischen dem Projektor und den Spulen 14, 23.
  • Wie in F i g. 1 dargestellt, wird die untere Aufwickelspule 23 durch einen Antriebsmotor 27 angetrieben, der in dem besonderen Ausführungsbeispiel ein Drehstrommotor von 24 V und 400 Hz ist. Der Antriebsmotor 27 treibt ein Schneckenrad 28 an, das mit einem eine Riemenscheibe 29 tragenden Ritzel im Eingriff ist. Die Riemenscheibe treibt einen Riemen 30 an, der mit einer einen großen Durchmesser aufweisenden Riemenscheibe 31 zusammenwirkt, die mit der Aufwickelspule 23 verbunden ist.
  • Wie aus F i g. 2 und 3 deutlich hervorgeht, weist die Spannungsreguliervorrichtung 22 gemäß der Erfindung eine Montageplatte 32 auf, die durch Halteschrauben 33 mit dem Gestell 11 verbunden ist. Auf der Platte 32 ist ein senkrechter Träger 34 angeordnet, der an seinem oberen Ende mit einem Spannungsfühlarm 36 gelenkig verbunden ist. Der Spannungsfühlarm 36 steht unter der Wirkung einer Spannfeder 37, die ihn im Uhrzeigersinn zu schwenken versucht und deren festes Ende an einem an dem Träger 34 angeordneten Halter 38 befestigt ist. Der Spannungsfühlarm 36 trägt eine senkrechte Welle 39, auf der die Rolle 21 drehbar angeordnet ist. Die An-Ordnung ist dabei derart, daß die Feder 37 die Rolle 21 gegen den Film 13 bewegt, und umgekehrt kann der Spannungsfühlarm 36 entgegen dem Uhrzeigersinn entgegen der Spannung der Feder 37 bei Zunehmen der Filmspannung geschwenkt werden. Während der letzteren Bewegung kommt der Spannungsfühlarm 36, der an seinem äußeren Ende unten einen Mitnehmer 40 trägt, durch die Wirkung dieses Mitnehmers40 in-Berührung mit einem zweiten übertragungsarm 41, der schwenkbar mit dem Träger 34 verbunden ist. Der übertragungsarm 41 trägt eine nach unten hängende senkrechte Lasche 42, die sich durch einen langen Schlitz 43 einer horizontalen Platte 44 hindurcherstreckt. Die Platte 44 ist am Oberteil einer veränderlichen Steuervorrichtung 46 mit Hilfe von Befestigungsschrauben 47 und Winkelstücken 48 befestigt. Das untere Ende der vom übertragungsarm 41 getragenen Lasche 42 ist unterhalb der Platte 44 an einer horizontalen Lasche 50 befestigt, deren zur Lasche 42 entgegengesetztes Ende mit einem Kontaktarm 52 der veränderlichen Steuervorrichtung 46 verbunden ist.
  • Auf den übertragungsarm 41 wirkt eine Schraubenfeder 53 in Richtung um die Achse des Trägers 34 derart, daß bei Erfühlen einer minimalen Filmspannung oder bei Abwesenheit einer Spannung die Lasche 42 im Uhrzeigersinn relativ zum Träger 34 auf die äußerste rechte Seite des Schlitzes 43 oder in die Stellung gemäß F i g. 2 bewegt wird. Bei einer höheren Spannung des Films 13, wodurch eine Bewegung des Spannungsfühlarmes 36 entgegen dem Uhrzeigersinn bewirkt wird, wird der am Spannungsfühlarm 36 befestigte Mitnehmer 40 in Berührung mit dem übertragungsarm 41 gebracht. Bei weiterem Erhöhen der Filmspannung bis oberhalb eines vorbestimmten Wertes bewegt der Mitnehmer 40 und der Spannungsfühlarm 36 den Übertragungsarm 41 nach links gemäß F i g. 3, wodurch eine entsprechende seitliche Bewegung des Kontaktarmes 52 an der veränderlichen Steueivorrichtung 46 bewirkt wird. Diese Bewegung erhöht den Widerstand der Steuervorrichtung 46, so daß in wirksamer Weise das Drehmoment und die Geschwindigkeit des Antriebsmotors reduziert werden. Anschließend sinkt die Spannung des Films 13 wieder, so daß eine Rückwärtsbewegung der Arme 36, 41 stattfinden kann, bis dann eine optimale Filmspannung erreicht ist. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ergeben die Einstellungen der Widerstände in dem elektrischen Stromkreis der F i g. 4 eine optimale Filmspannung von ungefähr 370 g.
  • Im folgenden wird nun auf die schematische F i g. 4 Bezug genommen, deren Einzelteile im Zusammenhang mit den F i g. 1 bis 3 beschrieben werden, wobei die gleichen Bezugszeichen verwendet sind. Der Film 13 bewegt sich vom Projektor zu den Führungsrollen 19 und 20, dann um die Filmspannungsrolle 21 des Spannungsfühlarmes 36 herum, bevor er auf der Aufwickelspule 23 aufgewickelt wird. Den Spannungsfühlarm 36 versucht die Feder 37 entgegen dem Uhrzeigersinn zu drehen, wobei die Feder 37 als Bezugsfeder relativ zur Filmspannung dient. In F i g. 4 ist der Spannungsfühlarm 36 mit dem Kontaktarm 52 zum Einstellen des Widerstandes -der veränderlichen Steuervorrichtung 46 direkt verbunden. In der Konstruktion, wie sie in F i g. 2 und 3 dargestellt ist, ist jedoch der Kontaktarm 52 mit einem übertragungsarm 41 verbunden, der mit dem Spannungsfühlarm 36 bewegbar ist, wenn der letztere die Zunahme der Filmspannung über einen vorbestimmten Anfangswert hinaus erfühlt.
  • Der Antriebsmotor 27 ist ein Drehstrommotor von 24 V und 400 Hz, wobei die einzelnen Phasen durch Leitungen 50 a bis 52 a angeschlossen sind. Die Leitungen 51 a, 52 a enthalten jeweils Widerstände 53 a, 54 a, die auf einen vorbestimmten Wert entsprechend der Anfangswiderstandseinstellung des Kontaktarmes 52 der Steuervorrichtung 46 eingestellt sind, um so ein optimales Anfangsdrehmoment und eine optimale Geschwindigkeit des Antriebsmotors 27 in Abwesenheit einer Korrektionsbewegung durch den Spannungsfühlarm 36 zu erhalten. Die Anfangseinstellung des Übertragungsarmes 41 entspricht dem maximalen Drehmomentausgang des Antriebsmotors 27. Sollte die Spannung des Films 13 so weit ansteigen, daß sich eine Bewegung des Spannungsfühlarmes 36 und im Zusammenhang damit eine Bewegung des Kontaktarmes 52 ergibt, so wird durch die Bewegung des Spannungsfühlarmes 36 der Wert des Widerstandsausganges der Steuervorrichtung 46 erhöht, wodurch das Ausgangsdrehmoment oder die Ausgangsgeschwindigkeit des Antriebsmotors 27 reduziert wird. Der Spannungsfühlarm 36 erfühlt damit unmittelbar und direkt die Filmspannung, um so das Antriebsdrehmoment des Motors zu reduzieren und die Filmspannung unter einem vorbestimmten Maximum zu halten. Die Dämpfungsmerkmale der Steuervorrichtung 46 sind derart, daß auf die Bewegungen des Armes 52 kein unkontrollierbares Pendeln des Drehmoments des Antriebsmotors folgt.
  • Der Spannungsfühlarm 36 ist ferner dazu geeignet, einen Schalter 56 zu betätigen, der einen Betätigungsarm 56 a hat (s. F i g. 3). Der Schalter 56 verbindet in geschlossenem Zustand eine Wechselstromquelle mit einem Thermistor 57, der einen negativen Temperaturkoeffizienten hat. Der Thermistor 57 liegt in Reihe mit der Spule eines Wechselstromrelais 58. Nach einer vorbestimmten Zeit erregt der Thermistor 57 das Relais 58, so daß die normalerweise geschlossenen Kontakte 1, 2 und 3 zum Abschalten des Antriebsmotors 27 geöffnet werden. Der Zweck dieses Stromkreises einschließlich des Schalters 56, des Thermistors 57 und des Relais 58 besteht darin, den Antriebsmotor 27 abzuschalten, wenn keine Filmspannung durch den Spannungsfühlarm 36 während einer vorbestimmten Zeitspanne erfühlt wird, beispielsweise wenn der Film 13 brechen sollte. Wenn sich jedoch der Film 13 um die Fühlrolle 21 nur lose herumbewegt, wie dies beispielsweise eintreten kann, wenn der Projektor anläuft, so kann durch die Zeitverzögerung des Thermistors 57 die Aufwickelspule 23 von Antriebsmotor 27 so lange angetrieben werden, bis die erhöhte Spannung des Films 13 den Spannungsfühlarm 36 zum Abschalten des Schalters 56 erhöht.
  • Die vorbeschriebenen Filmspannungsreguliervorrichtung ist im besonderen in Verbindung mit einem Filmsystem von Vorteil, das während eines Fluges in Tätigkeit ist. Der Spannungsreguliermechanismus gemäß der Erfindung erfühlt unmittelbar die Filmspannung und kann rasch ein mögliches hohes Ausgangsdrehmoment des Antriebsmotors der Aufwickelspule korrigieren und reduzieren, falls der letztere angelassen wird, wenn die Aufwickelspule ein großes Filmgewicht hat. Der Reguliermechanismus ist in diesem Zustand in der Lage, auch bei äußerst raschem Ansteigen der Filmspannung die erforderlichen Fühl- und Korrigiervorgänge durchzuführen, wenn der Film aus seinem schlaffen Zustand in den normalen Laufzustand übergeht.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zum Regulieren der Spannung eines in einem Filmprojektor von einer Abwickelspule zu einer Aufwickelspule laufenden Films mit einem Spannungsfühlarm, der bei zunehmender Filmspannung gegen die Wirkung einer Speicherkraft bewegbar ist und dabei eine Steuervorrichtung verstellt, die ihrerseits den Antrieb des Films zur Erhaltung einer konstanten Filmspannung reguliert, dadurch gekennzeichnet, daß ein relativ zum Spannungsfühlarm (36) gegen die Wirkung eines Speichermittels (53) von einem Anschlag (43) weg und auf den Spannungsfühlarm (36) zu beweglicher, die auf einen Antriebsmotor (27) wirkende Steuervorrichtung (46) verstellender übertragungsarm (41) vorgesehen ist, von dem der Spannungsfühlarm (36) bei zu geringer Filmspannung im Abstand ist und den ein am Spannungsfühlarm (36) angebrachter Mitnehmer (40) erst nach einem bestimmten Weg bei Erreichen einer vorbestimmten Filmspannung vom Anschlag (43) wegbewegt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannungsfühlarm (36) und der übertragungsarm (41) schwenkbar an einem Träger (34) angeordnet sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannungsfühlarm (36) und der Übertragungsarm (41) konzentrisch schwenkbar sind.
  4. 4. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der übertragungsarm (41) eine Lasche (42) trägt, die in einem Schlitz (43) hin- und herbeweglich ist, dessen Enden die Endanschläge für die Bewegung des übertragungsarmes (41) bilden.
  5. 5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abschalten des Antriebsmotors (27) ein Schalter (56) vorgesehen ist, der durch den Spannungsfühlarm (36) bei einer vorbestimmten maximalen Bewegung betätigbar ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (56) eine Verzögerungseinrichtung (57, 58) hat, die das Abschalten um ein vorbestimmtes Zeitintervall verzögert, wenn der Spannungsfühlarm (36) seine Endstellung erreicht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 563 670, 934 559, 953 632; deutsche Auslegeschriften Nr. 1038 394, 1089 068; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1794 534.
DEJ22720A 1961-11-29 1962-11-28 Einrichtung zum Regulieren der Spannung eines aufzuwickelnden Films Pending DE1233716B (de)

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