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DE1233630B - Impulsgenerator zur Auswertung karten- oder streifenfoermiger Aufzeichnungstraeger - Google Patents

Impulsgenerator zur Auswertung karten- oder streifenfoermiger Aufzeichnungstraeger

Info

Publication number
DE1233630B
DE1233630B DE1964S0093347 DES0093347A DE1233630B DE 1233630 B DE1233630 B DE 1233630B DE 1964S0093347 DE1964S0093347 DE 1964S0093347 DE S0093347 A DES0093347 A DE S0093347A DE 1233630 B DE1233630 B DE 1233630B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
recording medium
pulse generator
microphone
nozzle openings
generator according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964S0093347
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Ksciuk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1964S0093347 priority Critical patent/DE1233630B/de
Publication of DE1233630B publication Critical patent/DE1233630B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K7/00Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns
    • G06K7/02Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by pneumatic or hydraulic means, e.g. sensing punched holes with compressed air; by sonic means ; by ultrasonic means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Artificial Intelligence (AREA)
  • Computer Vision & Pattern Recognition (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Credit Cards Or The Like (AREA)

Description

  • Impulsgenerator zur Auswertung karten- oder streifenförmiger Aufzeichnungsträger Zur Abtastung kartenförmiger Aufzeichnungsträger ist es oft erforderlich, synchron zum Kartenlauf Taktimpulse zu erzeugen, die beispielsweise zur Steuerung spaltenweiser Abtastvorgänge in Lochkartenabtastern verwendet werden.
  • Die Abtastung von Lochkarten vollzieht sich in der Regel zeilen- oder spaltenweise. Für die nachfolgende Erläuterung ist es unerheblich, ob eine Lochkarte zeilen- oder spaltenweise abgetastet wird, es wird daher nur auf die spaltenweise Abtastung Bezug genommen. Bei zeilenweise erfolgender Abtastung wären somit lediglich die Ausdrücke »Spalten« und »Zeilen« in der folgenden Beschreibung gegeneinander auszutauschen.
  • Prinzipiell sind drei Verfahren zur kartenlaufsynchronen Takterzeugung bekannt: Beim ersten wird die Karte auf einen Schlitten oder Wagen aufgespannt, der, ebenso wie der Takterzeuger, in von der Maschine vorgegebener Weise angetrieben wird. Solche Anordnungen kommen nur für relativ geringe Kartendurchsätze in Frage. Beim zweiten Verfahren wird der Aufzeichnungsträger durch Reibrollen oder Mitnehmer annähernd oder exakt synchron zum Lauf der Maschine, mit dem auch der Takterzeuger gekoppelt ist, angetrieben. Ein drittes Verfahren, das nach dem derzeitigen Stand der Technik bei hohen Kartendurchsätzen alleine zum Ziele führt, besteht darin, den Aufzeichnungsträger durch Reibrollen kraftschlüssig anzutreiben und die Takterzeugung durch die Bewegung des Aufzeichnungsträgers selbst steuern zu lassen. Das letzte Verfahren ist insbesondere mit lichtempfindlichen Abtastmitteln verwirklicht worden, die in einer Zahl, welche der der pro Aufzeichnungsträger nacheinander stattfindenden Abtastvorgänge entspricht, und in einem Abstand, ; der durch den Spaltenabstand der Informationslochungen bestimmt ist, angeordnet sind. Diese lichtempfindlichen Abtastorgane werden nacheinander durch die Führungskante der Lochkarte abgedeckt bzw. durch deren rückwärtige Kante freigegeben. Sie sind in der Regel, jedes für sich, mit einem Differenzierglied verbunden. Auf diese Weise wird jeweils ein Impuls hervorgerufen, wenn eines der lichtempfindlichen Organe verdeckt bzw. freigelegt wird. Eine solche Anordnung erfordert einesteils einen recht beträchtlichen Schaltungsaufwand, zum anderen ist ihre einwandfreie Funktion durch den stets anfallenden Papierstaub in Frage gestellt. Weiterhin bereitet die unterschiedliche Lichtdurchlässigkeit des Aufzeichnungsträgermaterials - insbesondere wegen der Differentation der von den Abfühlmitteln abgegebenen Signale - gewisse Schwierigkeiten, weil die Aufzeichnungsträger mit Aufdrucken versehen sein können oder Fettflecken aufweisen.
  • Durch die Erfindung soll daher in erster Linie ein Taktgenerator geschaffen werden, der ebenfalls eine von der Kartenkante gesteuerte Takterzeugung verwirklicht, dabei aber billig und betriebssicher ist. Die Anordnung ist mit geringfügigen Anpassungen indes nicht nur zur Takterzeugung, sondern beispielsweise auch zur Abtastung von Informationslochungen in karten- und streifenförmigen Aufzeichnungsträgern geeignet.
  • Die Erfindung betrifft einen Impulsgenerator zur Auswertung karten- oder streifenförmiger Aufzeichnungsträger mittels eines Gasstrahls, der durch eine an definierten Stellen mit Düsenöffnungen versehene Lochplatte dann hindurchtritt, wenn ein an der Lochplatte vorzugsweise mit kontinuierlicher Geschwindigkeit vorbeigeführter Aufzeichnungsträger oder die auf ihm angebrachten Markierungen Düsenöffnungen freigeben.
  • Die Erfindung ist gekennzeichnet durch mindestens ein mit den Düsenöffnungen pneumatisch gekoppeltes differenzierendes Mikrophon, das die durch die Freigabe bzw. Unterbrechung des Gasstroms erzeugten, rasch abklingenden Druckimpulse in elektrische Signale umwandelt.
  • Es wird also der Effekt ausgenutzt, der etwa beim stoßartigen öffnen und Schließen von Ventilen in daran angeschlossenen Rohrleitungen auftritt. Dabei entstehen Druckwellen, deren Frequenz und Amplitude vom Druck, der Geschwindigkeit und der Masse des bewegten Mediums sowie von den Resonanzeigenschaften des Leitungssystems abhängt.
  • Bei der nachstehend näher erläuterten Anordnung wird, beispielsweise durch ein Gebläse, ein Gasstrom durch eine Anzahl gleichbeschaffener Kanäle erzeugt, die durch den Aufzeichnungsträger vorübergehend verschlossen bzw. freigegeben werden. Der Aufzeichnungsträger übernimmt somit die Funktion des Ventilschiebers. Die durch die plötzliche Unterbrechung oder Freigabe des Gasstromes verursachte, rasch abklingende schallartige Störung wird in - je nach dem Anwendungsfall - einem oder mehreren Mikrophonen in ein elektrisches Signal umgewandelt. Da dieses Signal rasch abklingt, also nicht so lange besteht wie ein Gasstrom auftritt bzw. nicht auftritt, sind Differenzierglieder überflüssig. Auch genügt für einen Takterzeuger der beschriebenen Art im Grunde ein einziges Mikrophon. Anfallender Papierstaub bereitet keinerlei Schwierigkeiten. Er wird von dem strömenden Gas mitgeführt und kann bei Bedarf ausgefiltert werden.
  • Als Mikrophon eignet sich besonders ein dynamisches Mikrophon, da dieses differenzierende Eigenschaften hat und somit auf die statischen Drücke nicht anspricht.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand einiger in den Figuren dargestellter Ausführungsbeispiele, die einen Taktgenerator vorstellen, näher erläutert.
  • F i g. 1 ist eine schematische übersichtsdarstellung eines Taktgenerators für kartenförmgie Aufzeichnungsträger; F i g. 2 zeigt ein Detail des Taktgenerators der Fig.l; F i g. 3 zeigt eine etwas abgewandelte Ausführung eines Taktgenerators; F i g. 4 zeigt verschiedene, in einem solchen Taktgenerator anwendbare Gasstrom-Kanalformen mit Anschlußmöglichkeiten für das Mikrophon; F i g. 5 zeigt verschiedene verwendbare Düsenformen.
  • Nach der Darstellung der F i g. 1 ist einem Gebläse 1 über eine Leitung 2 ein Geräuschdämpfer 3 nachgeschaltet, der über eine Anzahl von Einzelleitungen 4 mit einer plattenartigen Düsenplatte 5 verbunden ist. Diese besitzt Kanäle 8, beispielsweise in Form runder Bohrungen mit zur Aufzeichnungsträgerbahn senkrechtem Verlauf. Der Düsenplatte 5 gegenüber und parallel zu ihr ist eine ähnliche Düsenplatte 7 in einem solchen Abstand angeordnet, daß gerade ein Aufzeichnungsträger 6 dazwischen zwangfrei hindurchgeführt werden kann. Die Düsenplatten 5 und 7 ,weisen so viele Kanäle 8 bzw. 9 auf, wie Abtastvorgänge für jeden Aufzeichnungsträger nacheinander stattfinden. Auf der dem Aufzeichnungsträger,6 zugekehrten Seite gehen die Kanäle 8 und 9 (F i g. 4) in jeweils eine Düsenöffnung 10 bzw. 11 über, wobei sich die Düsenöffnungen 10 und 11 paarweise gegenüberstehen. Die Kanäle 9 bzw. 8 sind, jeder für sich, mit einer der Leitungen 4 bzw.12 verbunden. Die Leitungen 12 sind an einen Behälter 13 angeschlossen, der ein Mikrophon 14 umgibt. 15 ist eine Austrittsöffnung für den an dem Mikrophon 14 vorbeigeführten Gasstrom.
  • Die Leitungen 12 sind in Länge und Querschnitt so aufeinander abgestimmt, daß die durch sie dem Mikrophon 14 zugeführten Schallsignale gleiche Laufzeit und auch sonst gleiche Eigenschaften aufweisen. Die Leitungen 4 wie auch die Leitungen 12 bestehen beispielsweise aus Plastikschläuchen.
  • Die Kanäle in den Düsenplatten 5 und 7 sind ein-oder mehrzeilig in ein- oder mehrfachem Spaltenabstand des Aufzeichnungsträgers 6, je nachdem wie viele Spalten jeweils gleichzeitig abgetastet werden, angeordnet. Auf diese Weise liefert das Mikrophon 14 Taktsignale synchron zur Bewegung des Aufzeichnungsträgers 6, und zwar je eines für jeden Spalten-Abtastvorgang.
  • Der Wegfall der Düsenplatte 7 ist denkbar, wenn das Mikrophon, etwa in der in F i g. 4 c gezeigten Art, auf der Zuströmseite des Aufzeichnungsträgers an die Kanäle 8 der Düsenplatte 5 angeschlossen ist.
  • In F i g. 2 ist eine weitere Ausführungsform für die Düsenplatten gezeigt. Die Bezugszeichen sind weitgehend die gleichen wie in F i g. 1. Die Düsenplatte 5 nach F i g. 2 besitzt nicht mehr ebenso viele Einzelkanäle wie die Düsenplatte 7, sondern eine alle Düsenöffnungen 11 der Düsenplatte 7 überdeckende Nut 16, die über eine einzige Leitung 4 mit dem Geräuschdämpfer 3 bzw. dem Gebläse 1 in Verbindung steht.
  • Bei einer weiter abgewandelten Ausführungsform nach F i g. 3 entfällt die Düsenplatte 5. Ein Gebläse 1, das in diesem Fall auf der Abströmseite des Aufzeichnungsträgers 6 angeordnet ist, saugt durch die Kanäle 9 der Düsenplatte 7 und die daran angeschlossenen Leitungen 12, vorbei an dem Mikrophon 14, Luft unmittelbar aus dem umgebenden Raum an. Der Aufzeichnungsträger 6 gleitet an der Düsenplatte 7 entlang. Dabei werden durch seine Vorder- bzw. Hinterkante nach und nach die hintereinander angeordneten Düsenöffnungen 11 verdeckt bzw. freigegeben. Ein Geräuschdämpfer dürfte in diesem Fall in der Regel entbehrlich sein. Falls jedoch auf ihn nicht verzichtet werden soll, wäre er in dem Luftweg zwischen dem Mikrophon 14 und dem Gebläse 1 anzuordnen.
  • In F i g. 4 sind verschiedene Anschlußmöglichkeiten für das Mikrophon 14 dargestellt. Wie die F i g. 4 b und 4 c zeigen, kann das Mikrophon auch außerhalb des Gasstroms angeordnet sein. Es steht dann über Leitungen 17 (F i g. 4 b) oder 18 (F i g. 4 c) mit den Kanälen 9 bzw. 8 der Düsenplatten 7 bzw. 5 in akustischer Verbindung.
  • Es muß noch einmal erwähnt werden, daß nach dem beschriebenen Prinzip Schallsignale sowohl bei der Unterbrechung durch die Kartenführungskante als auch durch die Hinterkante der Karten hervorgerufen werden. In diesem Zusammenhang ist jedoch wichtig, daß bei Unterbrechung der Gasströme am Mikrophon Spannungsimpulse mit im wesentlichen negativer Amplitude entstehen, während durch die Freigabe der Gasströme am Mikrophon Spannungsimpulse mit überwiegend positiver Amplitude hervorgerufen werden. Durch hinreichend bekannte Filtermittel fällt es daher nicht schwer, die unterschiedlichen Signale zu trennen, um nur die eine Art zur Takterzeugung auszunutzen. Dies ist insbesondere dann wesentlich, wenn die einzelnen Aufzeichnungsträger innerhalb der Abtaststation einander in kürzeren Abständen folgen, als es ihrer Länge entspricht, da sich dann in einem gewissen Bereich zweierlei Taktraster, nämlich ein von der Hinterkante des vorausgegangenen Aufzeichnungsträgers herrührendes und ein zweites, durch die Vorderkante des nachfolgenden Aufzeichnungsträgers hervorgerufenes, überschneiden. Noch sicherer kann die gegenseitige Störung der von Kartenanfang und Kartenende stammenden Taktraster, die sich zudem unter Umständen infolge Interferenzerscheinungen verstümmeln könnten, dadurch ausgeschaltet werden, daß zwei oder mehrere Mikrophone jeweils nur mit den Kanälen 9 bzw. 8 eines bestimmten Abschnittes in Verbindung stehen. Während des Durchlaufes einer Karte 6 wird in diesem Fall, beispielsweise durch eine Zählschaltung, nach Auftreten einer gewissen Zahl von Taktimpulsen jeweils auf das nächstfolgende Mikrophon umgeschaltet, das allein Taktimpulse zur Verfügung stellt, während sich die maßgebende Kartenkante in dem Bereich der ihm zugeordneten Düsengruppe befindet.
  • Nachfolgend ist die Abtastung der Informationslochungen einer Lochkarte oder eines Lochstreifens auf Grund des angegebenen Prinzips erläutert. Dabei sind die Düsenöffnungen der Düsenplatten 5 und 7 in Laufrichtung des Aufzeichnungsträgers nicht hintereinander, sondern je nach der Anzahl der gleichzeitig abzutastenden Aufzeichnungsspuren (Reihen) nebeneinander angeordnet. Die Zahl der vorgesehenen Düsenöffnungen ist hierbei gleich der Zeilenzahl des Aufzeichnungsträgers bzw. bei Mehrdecklochkarten gleich der Zeilenzahl des abzutastenden Decks. Sollen mehrere Spalten gleichzeitig abgetastet werden, so sind entsprechende Sätze von Düsenöffnungen im Spaltenabstand hintereinander anzuordnen. Jede Düsenöffnung ist mit einem eigenen Mikrophon verbunden, da die räumliche Lage jeder Lochstelle für ihren Informationsinhalt von Bedeutung ist.
  • Durch geeignete Formgebung des Querschnitts der Düsenöffnungen kann sowohl für den Taktgenerator als auch für den Lochungsabtaster dafür Sorge getragen werden, daß maßgebende Signale nur beim Einschaltvorgang oder beim Ausschaltvorgang des Gasstromes auftreten. Dies wird beispielsweise durch dreieckige Form der Düsenquerschnitte erreicht (vgl. F i g. 5 c), die bewirkt, daß mit der Bewegung der Aufzeichnungsträgerkante bzw. der Lochung zunächst rasch ein großer Querschnitt freigelegt wird, während sich die Abschnürung des Gasstromes nur allmählich vollzieht oder umgekehrt. Dadurch wird die Amplitude der Schallsignale sehr unterschiedlich.
  • Dies ist insbesondere für die Lochungsabtastung von Bedeutung, da infolge der geringen und zudem kaum voneinander verschiedenen Breite der Löcher und der Stege zwischen den Löchern die Ein- und Ausschaltevorgänge der Gasströme einander sehr rasch und unter Umständen in regelmäßigen Abständen folgen und die Unterscheidung der Signale daher schwierig wird. Im übrigen kann beim Taktgenerator auf dieselbe Weise bewirkt werden, daß sich die von der Vorderkante des Aufzeichnungsträgers verursachten Signale in ihrer Amplitude wesentlich von den durch die rückwärtige Kante hervorgerufenen unterscheiden, weil beispielsweise die Vorderkante eine sehr plötzliche Abschnürung der Gasströme verursacht, während die Hinterkante die Gasströme nur allmählich freizugeben vermag.

Claims (11)

  1. Patentansprüche: 1. Impulsgenerator zur Auswertung karten-oder streifenförmiger Aufzeichnungsträger mittels eines Gasstrahls, der durch eine an definierten Stellen mit Düsenöffnungen versehene Lochplatte dann hindurchtritt, wenn ein an der Lochplatte vorzugsweise mit kontinuierlicher Geschwindigkeit vorbeigeführter Aufzeichnungsträger oder die auf ihm angebrachten Markierungen Düsenöffnungen freigeben, gekennzeichnet durch mindestens ein mit den Düsenöffnungen pneumatisch gekoppeltes differenzierendes Mikrophon, das die durch die Freigabe bzw. Unterbrechung des Gasstroms erzeugten, rasch abklingenden Druckimpulse in elektrische Signale umwandelt.
  2. 2. Impulsgenerator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mikrophon (14) auf der Abströmseite des Aufzeichnungsträgers (6) im Gasstrom angeordnet ist.
  3. 3. Impulsgenerator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mikrophon (14) außerhalb des Gasstromes angeordnet und durch Leitungen mit den Düsenöffnungen (10 bzw.11) in Verbindung steht.
  4. 4. Impulsgenerator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Mikrophon (14) ein dynamisches Mikrophon ist.
  5. 5. Impulsgenerator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Gasstrom ein Druckstrom ist.
  6. 6. Impulsgenerator nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Gasstrom ein Saugstrom ist.
  7. 7. Impulsgenerator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch seine Verwendung als von Aufzeichnungsträgerkanten gesteuerter Taktgenerator, und dadurch, daß die Düsenöffnungen (10 bzw.11) in den Abständen der Aufzeichnungsspalten des Aufzeichnungsträgers (6) oder deren Mehrfachem entsprechenden Abständen in Laufrichtung des Aufzeichnungsträgers (6) hintereinander angeordnet sind, daß ihre Zahl mindestens der Zahl der pro Aufzeichnungsträger stattfindenden Abtastvorgänge entspricht und daß sie überdies so angeordnet sind, daß sie in keinem Fall mit Informationslochungen des Aufzeichnungsträgers (6) zur Dekkung kommen können. B.
  8. Impulsgenerator nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch seine Verwendung als Lochungsabtaster für gelochte Aufzeichnungsträger und dadurch, daß die Düsenöffnungen (10 bzw.11) entsprechend dem Abstand und der Zahl der gleichzeitig abzutastenden Lochspuren nebeneinander und entsprechend dem Abstand und der Zahl der gleichzeitig abzutastenden Lochplatten hintereinander angeordnet sind und daß jede Düsenöffnung (10 oder 11) bzw. jedes Paar einander gegenüberstehender Düsenöffnungen (10, 11) mit je einem Mikrophon (14) verbunden ist.
  9. 9. Impulsgenerator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zu dem bzw. den Mikrophonen (14) führenden Leitungen (12 bzw.17 bzw.18) in Länge und Querschnitt so aufeinander abgestimmt sind, daß entsprechende Schallimpulse beim Eintreffen an dem Mikrophon (14) die gleiche Laufzeit benötigt haben und sich auch sonst einander gleichen.
  10. 10. Impulsgenerator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Düsenöffnungen (10, 11) mit einer Querschnittsform, die über einem in Vorschubrichtung des Aufzeichnungsträgers (6) zurückgelegten Weg eine progressive bzw. degressive Querschnittsänderung ergibt, je nachdem ob ein Nutzsignal aus dem Abdeck- oder aus dem Freigabevorgang der Düsenöffnungen (10,11) abgeleitet werden soll.
  11. 11. Impulsgenerator nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in Transportrichtung gesehen mehrere Mikrophone hintereinander vorgesehen sind, die entsprechend der Vorwärtsbewegung des Aufzeichnungsträgers dann umgeschaltet werden, wenn sich die Vorderkante des Aufzeichnungsträgers im Bereich der den Mikrophonen zugeordneten Kanälen (9) befindet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 80 519; deutsche Auslegeschriften Nr. 1007 091, 1030 213, 1076 415, 1085 948, 1144 959; französische Patentschrift Nr. 1334 791; britische Patentschrift Nr. 858 391; USA.-Patentschrift Nr. 2 567 552.
DE1964S0093347 1964-09-25 1964-09-25 Impulsgenerator zur Auswertung karten- oder streifenfoermiger Aufzeichnungstraeger Pending DE1233630B (de)

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