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DE1233220B - Anordnung zum Schmieren eines Pleuellagers - Google Patents

Anordnung zum Schmieren eines Pleuellagers

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Publication number
DE1233220B
DE1233220B DEM60462A DEM0060462A DE1233220B DE 1233220 B DE1233220 B DE 1233220B DE M60462 A DEM60462 A DE M60462A DE M0060462 A DEM0060462 A DE M0060462A DE 1233220 B DE1233220 B DE 1233220B
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DE
Germany
Prior art keywords
lubricating oil
connecting rod
lubricating
bore
scoop
Prior art date
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Pending
Application number
DEM60462A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Ernst Hatz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Motorenfabrik Hatz GmbH and Co KG
Original Assignee
Motorenfabrik Hatz GmbH and Co KG
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Filing date
Publication date
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Priority to DEM60462A priority Critical patent/DE1233220B/de
Priority to GB41209/64A priority patent/GB1036367A/en
Priority to US411836A priority patent/US3307655A/en
Priority to FR364A priority patent/FR1419291A/fr
Publication of DE1233220B publication Critical patent/DE1233220B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01MLUBRICATING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; LUBRICATING INTERNAL COMBUSTION ENGINES; CRANKCASE VENTILATING
    • F01M9/00Lubrication means having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F01M1/00 - F01M7/00
    • F01M9/06Dip or splash lubrication
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C3/00Shafts; Axles; Cranks; Eccentrics
    • F16C3/04Crankshafts, eccentric-shafts; Cranks, eccentrics
    • F16C3/06Crankshafts
    • F16C3/14Features relating to lubrication
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/02Parts of sliding-contact bearings
    • F16C33/04Brasses; Bushes; Linings
    • F16C33/06Sliding surface mainly made of metal
    • F16C33/10Construction relative to lubrication
    • F16C33/1025Construction relative to lubrication with liquid, e.g. oil, as lubricant
    • F16C33/1045Details of supply of the liquid to the bearing
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C9/00Bearings for crankshafts or connecting-rods; Attachment of connecting-rods
    • F16C9/04Connecting-rod bearings; Attachments thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)
  • Lubrication Details And Ventilation Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Anordnung zum Schmieren eines Pleuellagers Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zum Schmieren eines Pleuellagers, insbesondere bei Brennkraftmaschinen, bestehend aus einem hohlen, am Pleuelauge sitzenden Schmieröl-Schöpfer, welcher im Bereich des unteren Pleuelbewegungskreises in einen Schmierölsumpf eintaucht und Schmieröl zurückhält und aus dem im Bereich des oberen Pleuelbewegungskreises das eingefangene Schmier-öl durch eine Verbindungsbohrung in einen innerhalb des Pleuelzapfens liegenden Sammelraum geschleudert wird, von welchem es über mindestens eine Schmierbohrung zu der zu schmierenden Lauffläche gelangt, wobei der Schmieröl-Schöpfer beim Eintauchen in den Sumpf durch mindestens eine, ins Freie führende öffnung entlüftbar ist.
  • Bei bekannten Anordnungen dieser Art steht der Schöpfer im Bereich des oberen Pleuelbewegungskreises über eine öffnung in der Laggerschale mit einer Querbohrung des Hubzapfens in Leitungsverbindung, wobei diese Querbohrung mit einer kleinen, ebenfalls im Hubzapfen vorgesehenen seitlichen Entlüftungsbohrung in Verbindung steht. Eine weitere öffnung in der Lagerschale führt zu einer bis zum Kolbenbolzen reichenden Längsbohrung in der Pleuelstange selbst. Im Bereich des unteren Pleuelbewegungskreises kann somit über diese weitere öffnung eine Leitungsverbindung zwischen der Querbohrung und dem Schöpfer hergestellt werden. Infolge dieser ungünstigen Anordnung der Schmier-und Entlüftungsöffnungen ergibt sich hier jedoch der Nachteil, daß das im oberen Pleuelbewegungskreis in den Hubzapfen hineingeschleuderte öl zum größten Teil im unteren Bewegungskreis, sobald Leitungsverbindung besteht zwischen Querbohrung und Schöpfer, wieder zurück in den Schöpfer geschleudert wird. Dies ist aber gerade der Zeitpunkt, in dem sich der Schöpfer mit öl füllen und das Kanalsystem also zur Entlüftuna frei sein soll, damit unten genügend öl in den Schöpfer aufgenommen werden kann. Das mangels einer wirksamen Rücklaufsperre zurückfließende öl verhindert aber eine ausreichende Entlüftung und somit auch eine neue Olaufnahme im Schöpfer. Der Mengenwirkungsgrad solcher Anordnungen ist also sehr gering.
  • Ferner ist es bekannt, durch eine Län,-,sbohrung in der Kurbelwelle und anschließende Querbohrungen das Schmieröl unter einem bestimmten Druck in einen Hohlraum des Hubzapfens zu fördern und im Hubzapfen selbst einige radial verlaufende Röhrchen derart anzuordnen, daß sie einerseits in den Hohlraum hineinragen und andererseits in der zu schmierenden Lauffläche einmünden. Derartige Röhrchen verhindern zwar teilweise den Zutritt von im Schmieröl geführten Schmutzpartikelchen zur Lauffläche, sind aber keineswegs zur Entlüftung des Schmierkanalsystems bestimmt, weil es sich bei dieser bekannten Anordnung um keine Schmierölzufuhr über Schmieröl-Schöpfer handelt, sondern um eine Druckschmierung.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, -eine Anordnung der eingangs erwähnten Art so auszuführen, daß im Sammelraum des Hubzapfens eine sichere Trennung des Schmieröls von Luft- und Schmutzpartikelchen sowie eine. vollständige Entlüftung des Schinierkanalsystems und dadurch eine Schmierung der Hubzapfen-Lauffläche mit reinem öl erreicht wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß, dadurch gelöst, daß die Entlüftung über ein der Schmieröl-Eintrittsöffnung in den Sammelraum gegenüberliegend angeordnetes Röhrchen erfolgt, das von der Außenfläche des Hubzapfens radial bis über den im Sammelraum sich einstellenden Schmierölspiegel reicht, und daß in die zur Lagerfläche führende Schmierölbohruno, in an sich bekannter Weise ein bis dicht unter den Schmierölspiegel im Sammelraum reichendes Röhrchen eingesetzt ist.
  • Durch diese Ausbildung wird erreicht, daß infolge des der Schmieröl-Eintrittsöffnung gegenüberliegend angeordnetes Röhrchens eine sichere Entlüftung des Kanalsystems in jedem Bereich des Pleuelbewegungskreises erfolgt und daß zugleich mittels des bis dicht unter den Schmierölspiegel reichenden Röhrchens eine vollständige Trennung des Schmieröls von Luft-und Schmutzpartikelchen erreicht wird. Auf diese Weise wird eine sehr gute Schmierung der Hubzapfen-Lauffläche mit reinem öl sichergestellt.
  • Nachstehend ist die Erfinduna an Hand von einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert. Hierbei stellen dar Fi g. 1 und 2 die Schmiereinrichtung im Quer-bzw. Längsschnitt während der Eintauchphase des Schöpfers und F i g. 3 dieselbe Einrichtung im Querschnitt, jedoch während der Auftauchphase des Schöpfers.
  • Die bei 10a und 10b im nicht dargestellten Kurbel,gehäuse gelagerte Kurbelwelle 10 ist nur teilweise angedeutet; sie kann einstückig sein oder aus mehreren miteinander fest verbundenen Einzelgliedern bestehen. An ihrem Hubzapfen 12 ist unter Zwischenschaltung einer zweiteiligen Lagerschale 14 a, 14 b das Pleuel 16 gelag . Das den Zapfen 12 , gert umgreifende Pleuelauge ist in der Mitte geteilt und die untere Pleuelhälfte 16a mittels Schrauben 18 mit dem Hauptteil 16 fest verbunden. Die Anordnung des Pleuels an der Kurbelwelle und seine Verbindung mit dem Kolben einer Brennkraftmaschine ist allgemein bekannt und braucht hier somit nicht näher erläutert zu werden.
  • In der unteren Pleuelhälfte 16a ist ein aus einem dünnwandigen Rohrstück bestehender Schöpfer 20 vorgesehen, dessen oberes Ende einen umgebördelten Bund 20 a aufweist, der sich an einem Ringwulst 22 a einer Bohrung22 im Pleuelauge16a abstützt. Die untere Partie des Schöpfers20 ist flachgedrückt. In ihr ist ein Krümmer 21 derart eingesetzt, z. B. emgelötet, daß dessen vordere öffnung eine Einlaßöffnung 21a bildet, während die andere Öffnung des Krümmers 21 mit dem Innern des Schöpfers 20 in Verbindung steht. Dabei entsteht zwischen der Wandung des Krümmers 21 und der Außenwandung des Schöpfers 20 ein Sackraum 21 b. Zwei gegenüberliegende Schlitze im Ringwulst 22 a erlauben bei der Montage den Durchgang der flachgedrückten Partie des Schöpfers 20. Eine in das Pleuelauge 16a einschraubbare überwurfmutter 24 sichert den Schöpfer 20 in der eingestellten Lage in der Bohrung 22 derart, daß die Einlaßöffnung 21a sich stets in Richtung der Pleuelbewegung befindet. Die überwurfmutter 24 weist dabei eine Axialbohrung 24 a und eine dem Hubzapfen 12 zugekehrte Rille 24 b auf.
  • Der Hubzapfen 12 ist bei 12a axial durchbohrt und mit einer Rille 12 b versehen, in welche ein Sprengring 26 eingesetzt ist. In die Axialbohrung 12a münden einige im Hubzapfen 12 radial verlaufende Bohrungen 12c und 12d. Die drei gleichen Bohrungen 12 c lieg gen hintereinander auf dem einen und die Bohrung 12 d auf dem anderen, gegenüberliegenden Umfangsbereich des Hubzapfens. In jeder der drei Bohrungen 12c ist jeweils ein Röhrchen 28 bzw. 30 derart befestigt, daß das Röhrchen 28 etwas weiter in das Innere des Hubzapfens 12 ragt als die beiden Röhrchen 30.
  • Unterhalb des Pleuels 16 befindet sich am Boden des nicht dargestellten Kurbelgehäuses das Schmier-öl. Dieser Schmierölsumpf ist mit 32 bezeichnet, und seine Spiegelhöhe soll eine niederste und oberste Grenze 32 a bzw. 32 b nicht überschreiten.
  • Beim Lauf der Brennkraftmaschine beschreibt die Einlaßöffnung 21 a des Schöpfers 20 eine ellipsenförmige Bahn in Richtung des in F i g. 1 eingetragenen Pfeiles um die Kurbelwellenachse. Die Öffnung 21 a taucht hierbei im Bereich des unteren Pleuelbewegungskreises in den Schmierölsumpf 32 ein, während sie im oberen Bereich aus diesem Sumpf wieder auftaucht.
  • Während der Eintauchphase des Schöpfers 20 in den ölsumpf 32 wird infolge des hierbei entstehenden Staudruckes eine bestimmte Schmieröhnenge durch die Einlaßöffnung 21 a in das Innere des Schöpfers 20 gepreßt. Die innerhalb des Schöpfers 20 vorhandene Luft entweicht zugleich durch eine Bohrung 34 und eine Rille 36 in der Lagerschale 14 b und durch das Entlüftungsröhrchen 28 in das Innere des Hubzapfens 12 und von hier aus in das Kurbelgehäuse. Die Höhe der während der Eintauchphase innerhalb des Schöpfers 20 stehenden ölsäule ist von dem gegebenen Durchflußwiderstand im Schöpfer, dem Staudruck und der ihm entgegenwirkenden Fliehkraftkomponente abhängig.
  • Sobald der Schöpfer 20 aus dem Ölsumpf 32 auftaucht, hört der Staudruck auf und die innerhalb des Schöpfers stehende ölsäule wird zum größten Teil durch die jetzt allein wirksame Fliehkraftkomponente durch die Einlaßöffnung 21 a wieder nach außen gedrückt. Es bleibt im Schöpfer 20 nur die im Sackloch 21b stehende Ohnenge zurück. Durch die Fliehkraft wird die im Sackloch 21b zurückgehaltene Öhnenge etwa im Bereich der oberen Totpunktlage gegen den Hubzapfen 12 geschleudert. Dieses hochgeschleuderte Öl gelangt durch die Axialbohrung 24a zum Teil gegen die Außenwand der Lagerschale 14 b und wird in der Rille 24 b aufgefangen, zum anderen Teil durch die Bohrung 34 und die Bohrung 12 d in die Axialbohrung 12 a des Hubzapfens.
  • Bei den nächsten Drehbewegungen der Kurbelwelle wird der eben beschriebene Vorgang, nämlich das Schöpfen des öls aus dem Sumpf 32 durch die Einlaßöffnung 21 a in das Sackloch 21 b, dann das Hochschleudern dieser öhnenge aus dem Sackloch 21 b in die Rille 24 und/oder aus dieser Rille weiter in das Innere 12a des Hubzapfens 12 im gleichen Zyklus wiederholt.
  • Das in die Axialbohrung 12 a des Hubzapfens 12 geförderte Schmieröl unterliegt hier während der Pleuelbewegung der Fliehkraftwirkung. Dadurch wird die Schmieröhnenge innerhalb des Hubzapfens 12 einem Schleudervorgang unterzogen, so daß die im Öl befindlichen Luftbläschen während dieses Schleudervorganges von den schweren Schmierölpartikelchen getrennt werden. Die ausgeschiedene, sich in der Mitte des Hubzapfens sammelnde Luft entweicht durch die seitlichen öffnungen des Hubzapfens in das Kurbelgehäuse, während das Schmieröl samt der übrigen Schmutzpartikeln sich im Bereich der Röhrchen 28 und 30 ansammelt, wobeisich die schwereren Schmutzteilchen an der Wand der Bohrung 12a ablagern. Durch die etwas unterhalb des Ölspiegels endenden Schmierröhrchen 30 gelangt das so gereinigte Schmieröl zu der Lauffläche des Hubzapfens 12 in der Lagerschure 14 a, 14 b des Pleuels 16. Da das Schmieröl unter Fliehkraftwirkung zur Schmierstelle gepreßt wird, erfolgt die Schmierung unter einem bestimmten überdruck, so daß die beschriebene Schmiereinrichtung auch bei schnellaufenden Brennkraftmaschinen ohne besonders großen Aufwand an Mitteln und mit sehr gutem Wirkungsgrad anwendbar ist.
  • Bei sehr tiefen Schmierölsümpfen innerhalb des Kurbelgehäuses oder bei besonders großem Schmierölbedarf können in einem einzigen Schöpfer 20 auch mehrere übereinanderliegende Sackräume 21 b vorgesehen sein, welche alle durch eine Einlaßöffnung 21 a gefüllt werden. Ferner ist die Anwendung des Schöpfers auch bei anderen als dargestellten Anordnungen ohne weiteres möglich, z. B. bei einteiligen Pleuelstangen. Die Einschaltung eines durch die Rille 24 b gebildeten Schmieröl-Vorratsraumes in der Nähe der Lauffläche des Hubzapfens ist bei Kaltstart der Brennkraftmaschine von besonderer Bedeutung. In diesem Falle wird das Schmieröl im Raum 24 b nämlich durch die Reibungswärme während des Laufs entsprechend schnell erwärmt und der Schmierstelle in der vorstehend geschilderten Weise rasch zugeführt.
  • Schließlich wäre es noch möglich, bei der Bauart nach F i g. 1 bis 3 innerhalb der Axialbohrung 12 a des Hubzapfens12 einen vorzugsweise auswechselbaren Permanentmagneten, z. B. in Form einer Hülse einzusetzen, welcher die aus dem Schmieröl herausgeschleuderten Metallteilchen sicher festhält. Auch könnten bei dieser Bauart die Schmierbohrungen 30 - wie in F i g. 3 strichpunktiert angedeutet - in der gleichen Querebene mit der Entlüftungsbohrung 28 angeordnet sein und hier vor und/oder nach ihr liegen.

Claims (2)

  1. Patentanspräche: 1. Anordnung zum Schmieren eines Pleuellagers, insbesondere bei Brennkraftmaschinen, bestehend aus einem hohlen, am Pleuelauge sitzenden Schmieröl-Schöpfer, welcher im Bereich des unteren Pleuelbewegungskreises in einen Schmierölsumpf eintaucht und Schmieröl zurückhält und aus dem im Bereich des oberen Pleuelbewegungskreises das eingefangene Schmieröl durch eine Verbindungsbohrung in einen innerhalb des Pleuelzapfens liegenden Sammelraum geschleudert wird, von welchem es über mindestens eine Schmierbohrung zu der zu schmierenden Lauffläche gelangt, wobei der Schmieröl-Schöpfer beim Eintauchen in den Sumpf durch mindestens eine ins Freie führende öffnung entlüftbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Entlüftung über ein der Schmieröl-Eintrittsöffnung (12d) in den Sammelraum gegenüberliegend angeordnetes Röhrchen (28) erfolgt, das von der Außenfläche des Hubzapfens (12) radial bis über den im S.ammelraum sich einstellenden Schmierölspiegel reicht, und daß in die zur Lagerfläche führende Schmierölbohrung (12 c) in an sich bekannter Weise ein bis dicht unter den Schmierölspiegel im Sammelraum reichendes Röhrchen (30) eingesetzt ist.
  2. 2. Anordnung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Röhrchen (30) beiderseits des Entlüftungsröhrchens (28) angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 446 429; USA.-Patentschriften Nr. 2 289 233, 2 050 723, 1428 751, 1392 592.
DEM60462A 1964-03-26 1964-03-26 Anordnung zum Schmieren eines Pleuellagers Pending DE1233220B (de)

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