DE1232660B - Abstimmbares Reflexklystron - Google Patents
Abstimmbares ReflexklystronInfo
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- H01J25/24—Reflex klystrons, i.e. tubes having one or more resonators, with a single reflection of the electron stream, and in which the stream is modulated mainly by velocity in the modulator zone in which the electron stream is in the axis of the resonator or resonators and is pencil-like before reflection
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Description
DEUTSCHES
VMWWi-
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT H03b
DeutscheKl.: 21g-13/17
Nummer: 1232 660
Aktenzeichen: W 22321IX d/21 g
1 232 660 Anmeldetag: 30.November 1957
Auslegetag: 19. Januar 1967
Reflexklystrone besitzen im allgemeinen einen Hohlraumresonator mit einem einzigen Spalt, durch
den der von der Kathode kommende Elektronenstrahl hindurchgeschickt wird. Ein in diesem Spalt
wirkendes hochfrequentes Wechselfeld beeinflußt die Strahlelektronen und ändert deren Geschwindigkeit.
Nach Verlassen des Spaltes gelangt der Elektronenstrahl in ein Gebiet, in dem sich die Geschwindigkeitsänderungen in Dichteänderungen umwandeln. Eine
in diesem Gebiet angebrachte Reflektorelektrode kehrt dabei die Laufrichtung des Elektronenstrahls
um und lenkt diesen auf den Spalt zurück. Bei Wiedereintritt des Elektronenstrahls in den Spalt aus
der nun entgegengesetzten Richtung bewirken die Dichteänderungen des Elektronenstrahls die Abgabe
von Energie an den Hohlraumresonator, wodurch hochfrequente elektrische Schwingungen erzeugt
werden.
Die Schwingungsfrequenz hängt unter anderem von der Laufzeit der Elektronen durch den Spalt in
Vorwärtsrichtung ab. Je höher die gewünschte Frequenz, um so kürzer muß diese Laufzeit sein, und
um so kleiner müssen die räumlichen Abmessungen der Elektroden und des Hohlraumresonators sein.
Soll eine solche Röhre z. B. in einem Frequenzgebiet um 11 000 MHz den maximalen Wirkungsgrad besitzen,
dann wird die genaue Ausrichtung der Elektroden zueinander und deren Abstand voneinander
sehr kritisch; die geringste Abweichung der Elektroden aus der optimalen Lage zueinander hat dann
eine empfindliche Beeinträchtigung des Wirkungsgrades, wenn nicht sogar ein Versagen der Röhre
zur Folge.
Eine bei Reflexklystronen gebräuchliche Methode der Einstellung der Frequenz besteht darin, daß man
die Breite des Spaltes ändert, so daß für eine gegebene Geschwindigkeit der Elektronen auch deren
Laufzeit durch den Spalt geändert wird. Der Spalt von bei hohen Frequenzen arbeitenden Reflexklystronen
ist jedoch außerordentlich schmal, und eine genaue Einstellung gestaltet sich mit wachsender
Frequenz immer schwieriger. Außerdem machen sich dann andere störende Einflüsse, wie etwa mechanische
Schwingungen oder ein Leerlauf im Einstellmechanismus, immer schwerwiegender bemerkbar.
Die Erfindung bezieht sich nun auf ein Reflexklystron mit einem zugleich als Vakuumhülle dienenden
metallischen Gehäuse, deren rohrförmiges Mittelstück zwischen einer Beschleunigungsanode und der
Reflektorelektrode den koaxial zur Röhrenachse (Elektronenstrahlachse) angeordneten Hohlraumresonator enthält, der reflektorseitig mit einer bieg-
Abstimmbares Reflexklystron
Anmelder:
Western Electric Company, Incorporated,
New York, N. Y. (V. St. A.)
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. Κ. Boehmert
und Dipl.-Ing. A. Boehmert, Patentanwälte,
Bremen 1, Feldstr. 24
Bremen 1, Feldstr. 24
Als Erfinder benannt:
James Oliver Hamilton, Allentown, Pa.;
Joseph Peter Laico, Springfield, Ν. J. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 11. Februar 1957
(639 313)
V. St. v. Amerika vom 11. Februar 1957
(639 313)
samen Stirnwand versehen und mittels einer an dieser Stirnwand befestigten und in Richtung der Röhrenachse
beweglichen, die Reflektorelektrode umgebenden hohlzylindriscnen Muffe abstimmbar ist.
Bei den bekannten Ausführungen solcher Röhren ist die Reflektorelektrode an der Muffe starr befestigt,
so daß die Lage der Reflektorelektrode sich mit der Abstimmung ändert, was sich aber auf die
gewünschte konstante Reflektorspannung und die Modulationsempfindlichkeit der Röhre ungünstig
auswirkt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu beseitigen, die Genauigkeit der Frequenzeinstellung
solcher Reflexklystrone zu verbessern und die Stabilität der Einstellung gegen äußere mechanische
Beeinflussungen zu gewährleisten.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das rohrförmige Mittelstück des metallischen
Gehäuses auf seiner Innenseite einen radial nach innen vorspringenden, mit dem rohrförmigen
Mittelstück aus einem Stück bestehenden ringförmigen Flansch aufweist, der die zylindrische
Außenwand des Hohlraumresonators bildet und an
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dessen der Reflektorelektrode zugewandten Stirnseite sowohl die biegsam ausgebildete reflektorseitige
Stirnwand des Hohlraumresonators als auch eine durch seitliche öffnungen in der hohlzylindrischen
Muffe hindurchgreifende starre Halterungsvorrichtung für die Reflektorelektrode befestigt ist.
Es ist auch schon ein abstimmbares Reflexklystron bekannt, bei dem eine feststehende Reflektorelektrode
benutzt wird. Die Abstimmung des Hohlraumresonators erfolgt dabei jedoch durch zwei Stifte, die
durch Löcher in der Reflektorelektrode hindurchgreifen und an der biegsam ausgebildeten reflektorseitigen
Stirnwand des Hohlraumresonators angreifen. Bei dieser bekannten Röhre weist auch das
rohrförmige Mittelstück des metallischen Gehäuses keinen radial nach innen vorspringenden, mit dem
rohrförmigen Mittelstück aus einem Stück bestehenden ringförmigen Flansch auf. Sowohl die Abstimmbewegung
der biegsamen Resonatorwand als auch die Anordnung und Ausrichtung der für das Funktionie- ao
ren der Röhre wesentlichen Teile ist dadurch erheblich weniger genau definiert als bei einem erfindungsgemäßen
Reflexklystron, das gerade diesbezüglich äußerst vorteilhaft ausgelegt ist.
Durch den sehr genau herstellbaren ringförmigen Flansch auf der Innenseite des rohrförmigen Mittelstücks
des metallischen Gehäuses ist es bei dem erfindungsgemäßen Reflexklystron möglich, daß die verschiedenen
Bauteile des Klystrons, die für dessen Funktionieren bedeutsam sind, an dem Flansch zentriert
anliegen und von diesem getragen werden, so daß sich eine sehr genaue Ausrichtung und eine sehr
genaue Einhaltung der Elektrodenabstände erzielen läßt. Besonders zweckmäßige Weiterbildungen des
erfindungsgemäßen Aufbaues bestehen daher darin, daß erstens die zugleich als Beschleunigungsanode
dienende kathodenseitige Stirnwand des Hohlraumresonators an der der Kathode zugewandten Stirnseite
des ringförmigen Flansches befestigt ist und daß an dieser Stirnwand angebrachte weitere Befestigungsmittel
das restliche Strahlerzeugungssystem tragen, daß zweitens die biegsam ausgebildete reflektorseitige
Stirnwand des Hohlraumresonators eine mit einem Gitter versehene zentrale Elektronendurchtrittsöffnung
besitzt und auf der der Kathode zugewandten Seite mit einem ringförmigen, konzentrisch zur genannten
Elektronendurchtrittsöffnung verlaufenden Bund versehen ist, der mit seiner Außenfläche an
der Innenfläche des ringförmigen Flansches anliegt und so die genannte Stirnwand zentriert, und daß
an der peripheren Außenkante dieser Stirnwand die Innenkante der Halterungsvorrichtung für die Reflektorelektrode
anliegt und so die Reflektorelektrode zentriert und daß drittens die kathodenseitige Stirnwand
des Hohlraumresonators einen in das Innere des Hohlraumresonators vorspringenden, als Elektronendurchtrittsöffnung
dienenden hohlen zentralen Teil aufweist, der an seinem der Kathode abgewandten Ende mit einem Gitter versehen ist, und daß
diese Stirnwand auf der der Kathode abgewandten Seite mit einem ringförmien, konzentrisch zur genannten
Elektronendurchtrittsöffnung verlaufenden Bund versehen ist, der mit seiner Außenfläche an der
Innenfläche des ringförmigen Flansches anliegt und so die genannte Stirnwand zentriert.
Die Erfindung und die durch sie erzielten technischen Vorteile werden noch besser verständlich aus
der folgenden Beschreibung und den Figuren. Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt einer Ausführungsform eines abstimmbaren Reflexklystrons nach der
Erfindung,
F i g. 2 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht von wesentlichen Teilen der Ausführungsform
nach Fig. 1, insbesondere des rohrförmigen Mittelstücks und der Reflektorelektrodenanordnung,
F i g. 3 eine weitere auseinandergezogene perspektivische Ansicht von wesentlichen Teilen der Ausführungsform
nach F i g. 1, insbesondere des rohrförmigen Mittelstückes und des Elektronenstrahlerzeugungssystems,
F i g. 4 eine perspektivische Ansicht der zusammengesetzten, für die Übertragung der Abstimmbewegung
bedeutsamen Muffe der Ausführungsform nach F ig. 1.
Das in F i g. 1 dargestellte erfindungsgemäße Reflexklystron 10 besteht aus einem vakuumdichten
metallischen Gehäuse, dessen rohrförmiges Mittelstück von einem Hohlzylinder 11 gebildet wird, der
an seinem oberen Ende durch eine Membran 12 vakuumdicht verschlossen ist. Das untere Ende des
Hohlzylinders 11 ist auf einen Stützfuß 13 geschweißt oder gelötet, der seinerseits durch Schweißen oder
Löten auf einem Metallrohr 14 befestigt ist. Das untere Ende dieses Metallrohres 14 ist durch ein Verschlußstück
15 vakuumdicht abgeschlossen, durch das in bekannter Weise Zuführungsleitungen 19, die
vorzugsweise aus einer Nickel-Kobalt-Eisen-Legierung bestehen, hindurchgeführt sind. Mit 22 ist ein
Absaugstutzen bezeichnet.
Der Spalt 23 dient zur Auskopplung der erzeugten Hochfrequenzenergie aus dem Hohlraumresonator.
An den Spalt 23 schließt sich ein kurzer Hohlleiter 24 an, an dessen rechtem Ende ein Befestigungsflansch 27 angebracht ist. Der Hohlleiter 24 ist mit
einem für elektromagnetische Wellen durchlässigen Fenster 28 vakuumdicht verschlossen. An der Innenwand
des Hohlzylinders 11, etwa in der Mitte zwischen dessen beiden Enden, läuft ringsherum ein
radial nach innen vorspringender Flansch 31, der mit dem Hohlzylinderll aus einem Stück besteht und
dessen obere und untere Stirnseiten 32 und 33 aus später noch zu behandelnden Gründen sehr sorgfältig
bearbeitet sind. Die Innenfläche 34 des Flansches 31, der die zylindrische Außenwand des Hohlraumresonators
bildet, ist poliert.
Im unteren Teil des Hohlzylinders 11 ist das Elektronenstrahlerzeugungssystem
angeordnet. Mit 35 ist die Kathode und mit 42 die (über metallische Stützen
37 mit der Kathode verbundene) Fokussierungselektrode (Wehneltelektrode) bezeichnet. Die Beschleunigungsanode
wird von der kathodenseitigen Stirnwand 55 des Hohlraumresonators gebildet. Das aus der
Kathode 35 und der Wehneltelektrode 42 bestehende System wird mittels metallischer Stützen 46 von
dem aus Isoliermaterial bestehenden ringförmigen Teil 43 gehaltert, das seinerseits durch metallische
Stützstäbe 54 an der Beschleunigungsanode 55 befestigt ist.
Die Beschleunigungsanode 55 besteht aus einem ringscheibenförmigen Teil 57 und einem kegelstumpfförmigen
hohlen zentralen Teil 58 mit einer in Längsrichtung verlaufenden Bohrung 59, durch die der von
der Kathode kommende Elektronenstrahl hindurchtritt (Elektronendurchtrittsöffnung). Am oberen Ende
des Teiles 58 ist, konzentrisch zu der Bohrung 59, ein elektronendurchlässiges Gitter 61 angebracht.
Bei der Herstellung des in F i g. 1 gezeigten Reflexklystrons werden zur Gewährleistung einer präzisen
Anordnung und Ausrichtung die einzelnen Teile — soweit angängig — außerhalb der Röhre zusammengesetzt
und dann in den Hohlzylinder 11 eingesetzt. Ein auf der der Kathode abgewandten Seite
des ringscheibenförmigen Teiles 57 der Beschleunigungsanode 55 vorgesehener ringförmiger Bund 62 ist
sauber bearbeitet und genau konzentrisch zu der Bohrung 59 des Teiles 58 angeordnet. Er liegt nach
dem Zusammenbau mit seiner Außenfläche an der Innenfläche 34 des Flansches 31 an und hält so die
Beschleunigungsanode 55 (und damit auch das restliche Strahlerzeugungssystem) zentrierend in der richtigen
Lage bezüglich des Flansches 31. Das Elektronenstrahlerzeugungssystem ist damit axial ausgerichtet
und wird durch Anlöten oder Anschweißen der Beschleunigungsanode 55 an der der Kathode zugewandten
Stirnseite 33 des Flansches 31 befestigt.
Wie aus F i g. 1 ersichtlich, ist eine aus Kupfer oder einem ähnlichen Werkstoff hergestellte biegsame
Metallmembran 63 auf die der Reflektorelektrode 70 zugewandte Stirnseite 32 des Flansches 31
aufgelötet; sie bildet die reflektorseitige Stirnwand des Hohlraumresonators. Die Membran 63 ist mit
einer zentralen Öffnung um Durchtritt des Elektronenstrahls versehen, in der ein elektronendurchlässiges
Gitter 65 angeordnet ist. Ein auf der der Kathode zugewandten Seite der Membran 63 konzentrisch
zu der vorgenannten Elektronendurchtrittsöffnung angebrachter Bund 66 liegt mit seiner Außenfläche
an der Innenfläche 34 des Flansches 31 an und sorgt so für eine genaue Zentrierung der Membran
63 (und damit auch der mit dem Gitter 65 versehenen Elektronendurchtrittsöffnung).
Der von der Beschleunigungsanode 55, der Membran 63 und dem Flansch 31 gebildete Hohlraumresonator ist durch axiales Verstellen der Membran
63 abstimmbar.
Die Stirnseite 32 des Flansches 31 trägt ferner die Reflektorelektrode 70. Diese wird vorzugsweise mittels
Glasschmelze von einer Isolierstoffhülse 67 gehalten, die ihrerseits in eine starre Halterungsvorrichtung
68 eingeschmolzen ist. An Stelle der Schmelzverbindungen kann die Hülse 67 auch mit einem
Metallüberzug versehen und dann mit der Reflektorelektrode 70 und der Halterungsvorrichtung 68 verlötet
werden. Die Halterungsvorrichtung 68 besitzt einen weiten hohlzylindrischen Teil 69 und einen dazu
koaxialen engen hohlzylindrischen Teil 71, in dem die Hülse 67 befestigt ist. Das Teil 69 ist an seiner
Innenseite so bearbeitet, daß es im Paßsitz an der peripheren Außenkante der Membran 63 anliegt, und
in geeigneter Weise, etwa durch Löten, am Flansch 31 befestigt. Die Reflektorelektrode 70 ist auf Grund
des Paßsitzes zwischen der Halterungsvorrichtung 68 und der Membran 63 koaxial zum Gitter 65 der
Membran 63 angeordnet. Zum Anlegen der Reflektorelektrodenspannung dient eine Zuführungsleitung
72, die gegen den Hohlzylinder 11 mittels eines Isolierschlauches 74 isoliert ist und sich in einer Zuführungsleitung
76 fortsetzt, die durch eine Bohrung (in den F i g. 2 und 4 mit 77 bezeichnet) in der Wand
einer zur Verstellung der Membran 63 dienenden Muffe 78 hindurchgeführt und mit der Reflektorelektrode
70 verbunden ist. Die Zuführungsleitung 76 ist mittels eines kurzen Isolierrohres 79 gegen die
Muffe 78 isoliert.
Aus der vorangegangenen Beschreibung wird deutlich, daß das aus den Elektroden 35, 42 und 55 bestehende
Elektronenstrahlerzeugungssystem, die biegsame Membran 63 und die Reflektorelektrode 70 dadurch,
daß sie durch den Flansch 31 zentriert gehaltert sind, in ihrer Lage zueinander genau festliegen
und ausgerichtet sind. Durch entsprechende Sorgfalt bei der Bearbeitung des Flansches 31 und der an ihm
anliegenden Teile ist eine genaue Zuordnung der Teile beim Zusammenbau gewährleistet, ohne daß
man teuere Vorrichtungen benötigt; die erforderliche Ausrichtung ergibt sich dann vielmehr von selbst.
Dadurch, daß man den Flansch 31 sowohl als Träger für diese Bauelemente als auch als Bezugspunkt für
deren ausrichtende Anordnung zueinander benutzt, ergibt sich eine außerordentlich stabile Konstruktion,
die vom mechanischen Standpunkt her eine lange Lebensdauer der Röhre garantiert.
Die für die Abstimmung erforderliche Bewegung der Membran 63 geschieht mittels eines Verstellmechanismus,
dessen wesentliches Element die die Reflektorelektrode 70 umgebende Muffe 78 ist, die
an der Membran 63 beispielsweise durch Löten befestigt ist. Das obere Ende der Muffe 78 ist mit dem
Mittelstück 89 der einen Teil des Vakuumgefäßes bildenden Membran 12, das zum Teil in die Muffe 78
hineinragt, verbunden. Wie insbesondere aus den F i g. 2 und 4 zu ersehen ist, besteht die Muffe 78
aus zwei hohlzylindrischen Teilen 81 und 82. Das untere Teil 81 besitzt vier in axialer Richtung
stehende Finger 83, die nach dem Zusammenbau durch eine gleiche Anzahl von Öffnungen 84 (F i g. 2)
der Halterungsvorrichtung 68 hindurchgreifen und am oberen Teil 82 z. B. durch Löten befestigt sind.
Wie in F i g. 4 gezeigt, stellt die Muffe 78 nach dem Zusammenbau einen Hohlzylinder mit einer der Zahl
der Finger 83 entsprechenden Anzahl von seitlichen Öffnungen 85 dar, durch welche die radialen Arme
der Halterungsvorrichtung 68 hindurchgreifen. Dadurch, daß die Muffe 78 ursprünglich aus zwei getrennten
Teilen besteht, wird ihr Zusammenbau mit der die Reflektorelektrode enthaltenden Baueinheit
wesentlich erleichtert, ohne daß Stabilität und Präzision darunter leiden. Oberhalb der Öffnungen 85 ist
an der Muffe 78 beispielswesie durch Löten ein Anschlagteil 86 befestigt. Dieses verhindert durch Anstoßen
an der Halterungsvorrichtung 68, daß die Bewegung der Muffe 78 (und damit die Durchbiegung
der Membran 63) die zulässige Grenze überschreitet. Die Muffe 78 ist durch einen außerhalb der Röhre
angebrachten Verstellmechanismus in Richtung der Röhrenachse verschiebbar. Das eigentliche Abstimmglied
91 besteht dabei aus einem oberen, mit Gewinden versehenen Teil 92, einem mit dem Mittelstück
89 der Membran 12 verlöteten Flanschteil 93 und einem unteren Teil 94, das ein kurzes Stück in die
Muffe 78 hineinragt.
Der zur Betätigung des Abstimmgliedes 91 dienende Verstellmechanismus weist eine eine sehr
genaue Einstellung ermöglichende Differentialschraubenanordnung mit den Schraubengewinden 105 und
106 auf, die durch Drehen der Kappe 107 betätigt wird. Eine weitergehende Erläuterung des Verstellmechanismus
ist im Rahmen der vorliegenden Erfindung nicht erforderlich.
Wenn die Röhre 10 in Betrieb ist, entsteht sehr viel Wärme, die abgeführt werden muß, um ein zuverlässiges
Arbeiten sicherzustellen. Aus diesem
Claims (4)
1. Reflexklystron mit einem zugleich als Vakuumhülle dienenden metallischen Gehäuse, dessen
rohrförmiges Mittelstück zwischen einer Beschleunigungsanode und der Reflektorelektrode
den koaxial zur Röhrenachse (Elektronenstrahlachse) angeordneten Hohlraumresonator enthält,
der reflektorseitig mit einer biegsamen Stirnwand versehen und mittels einer an dieser Stirnwand
befestigten und in Richtung der Röhrenachse beweglichen, die Reflektorelektrode umgebenden
hohlzylindrischen Muffe abstimmbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das rohrför-
mige Mittelstück (11) des metallischen Gehäuses auf seiner Innenseite einen radial nach innen vorspringenden,
mit dem rohrförmigen Mittelstück (11) aus einem Stück bestehenden ringförmigen
Flansch (31) aufweist, der die zylindrische Außenwand des Hohlraumresonators bildet und an dessen
der Reflektorelektrode (70) zugewandten Stirnseite (32) sowohl die biegsam ausgebildete
reflektorseitige Stirnwand (63) des Hohlraumresonators als auch eine durch seitliche Öffnungen
(85) in der hohlzylindrischen Muffe (78) hindurchgreifende starre Halterungsvorrichtung (68)
für die Reflektorelektrode (70) befestigt ist.
2. Reflexklystron nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zugleich als Beschleunigungsanode
dienende kathodenseitige Stirnwand (55) des Hohlraumresonators an der der Kathode
(35) zugewandten Stirnseite (33) des ringförmigen Flansches (31) befestigt ist und daß an dieser
Stirnwand (55) angebrachte weitere Befestigungsmittel (54) das restliche Strahlerzeugungssystem
(35, 42) tragen.
3. Reflexklystron nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die biegsam ausgebildete
reflektorseitige Stirnwand (63) des Hohlraumresonators eine mit einem Gitter (65) versehene
zentrale Elektronendurchtrittsöffnung besitzt und auf der der Kathode (35) zugewandten
Seite mit einem ringförmigen, konzentrisch zur genannten Elektronendurchtrittsöffnung verlaufenden Bund (66) versehen ist, der mit seiner
Außenfläche an der Innenfläche (34) des ringförmigen Flansches (31) anliegt und so die genannte
Stirnwand (63) zentriert, und daß an der peripheren Außenkante dieser Stirnwand (63) die
Innenkante der Halterungsvorrichtung (68) für die Reflektorelektrode (70) anliegt und so die
Reflektorelektrode (70) zentriert.
4. Reflexklystron nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die kathodenseitige Stirnwand
(55) des Hohlraumresonators einen in das Innere des Hohlraumresonators vorspringenden,
als Elektronendurchtrittsöffnung (59) dienenden hohlen zentralen Teil (58) aufweist, der an seinem
der Kathode (35) abgewandten Ende mit einem Gitter (61) versehen ist, und daß diese Stirnwand
(55) auf der der Kathode (35) abgewandten Seite mit einem ringförmigen, konzentrisch zur genannten
Elektronendurchtrittsöffnung (59) verlaufenden Bund (62) versehen ist, der mit seiner Außenfläche
an der Innenfläche (34) des ringförmigen Flansches (31) anliegt und so die genannte Stirnwand
(55) zentriert.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 953 659;
britische Patentschrift Nr. 747 650;
USA.-Patentschriften Nr. 2514428, 2777968.
Französische Patentschrift Nr. 953 659;
britische Patentschrift Nr. 747 650;
USA.-Patentschriften Nr. 2514428, 2777968.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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| US639313A US2847609A (en) | 1957-02-11 | 1957-02-11 | Reflex klystron |
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