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DE1232225B - Schaltung zur Kompensation verteilter Streukapazitaeten - Google Patents

Schaltung zur Kompensation verteilter Streukapazitaeten

Info

Publication number
DE1232225B
DE1232225B DE1964T0027584 DET0027584A DE1232225B DE 1232225 B DE1232225 B DE 1232225B DE 1964T0027584 DE1964T0027584 DE 1964T0027584 DE T0027584 A DET0027584 A DE T0027584A DE 1232225 B DE1232225 B DE 1232225B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
resistance
component
shielding
cable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE1964T0027584
Other languages
English (en)
Other versions
DE1232225C2 (de
Inventor
Dipl-Ing Wolfgang Steimle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DE1964T0027584 priority Critical patent/DE1232225B/de
Publication of DE1232225B publication Critical patent/DE1232225B/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1232225C2 publication Critical patent/DE1232225C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/42Modifications of amplifiers to extend the bandwidth
    • H03F1/48Modifications of amplifiers to extend the bandwidth of aperiodic amplifiers
    • H03F1/50Modifications of amplifiers to extend the bandwidth of aperiodic amplifiers with tubes only
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/08Modifications of amplifiers to reduce detrimental influences of internal impedances of amplifying elements
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F3/00Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
    • H03F3/60Amplifiers in which coupling networks have distributed constants, e.g. with waveguide resonators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Shielding Devices Or Components To Electric Or Magnetic Fields (AREA)

Description

  • Schaltung zur Kompensation verteilter Streukapazitäten Die Erfindung betrifft eine Schaltung, die zur Kompensation in hochfrequenten Schaltkreisen verteilter Streukapazitäten dienen kann. Sie verwendet dazu eine die zu kompensierenden Bauelemente umgebende elektrisch leitende Abschirmhülle.
  • Eine störende Eigenschaft hochfrequenter Schaltungen sind die verteilten Streukapazitäten, die einerseits zwischen den einzelnen Bauelementen der Schaltkreise untereinander, vor allem aber andererseits zwischen solchen Bauteilen und Erde wirksam sind. Sie begrenzen auf der einen Seite die obere zulässige Grenzfrequenz der Schaltung und führen andererseits, was vielfach noch stärker ins Gewicht fällt, zusammen mit den im Schaltkreis liegenden Induktivitäten zur Ausbildung von Schwingkreisen, deren Resonanzfrequenzen im Übertragungsbereich liegen können und damit diesen entsprechenden Frequenzbereich für die übertragung von Nutzsignalen unbrauchbar machen.
  • Ein bekannter Versuch, hier Abhilfe zu schaffen, besteht darin, die mit einer solchen Streukapazität behafteten Bauelemente mit einer elektrisch leitenden Abschirmhülle zu umgeben. Auf diese Weise gelingt es zwar, die Streukapazität an eine fest vorgegebene Stelle der Schaltung zu legen, sie bleibt als solche aber immer noch erhalten, so daß die eingangs erwähnten nachteiligen Auswirkungen ebenfalls weiter vorhanden sind.
  • Die Erfindung stellt sich nun die Aufgabe, diese unerwünschten Streukapazitäten insofern überhaupt zum Verschwinden zu bringen, daß an ihre Stelle im wesentlichen rein ohmsche Widerstände treten, so daß zwar immer noch eine Belastung der Schaltung vorhanden ist, die sich aber bei allen Frequenzen in gleicher Weise auswirkt und dementsprechend nicht mehr zu einer Verfälschung der Wirksignale führest kann.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Abschirmhülle mit dem abzuschirmenden Bauelement über einen oder mehrere ohmsche Widerstände verbunden ist, deren Größe gleich dem Wellenwiderstand des durch die Abschirmhülle und das Bauelement bis zur Verbindungsstelle gebildeten Zweipols ist.
  • Bei einer aus mehreren Teilen zusammengesetzten Abschirmhülle, wie sie zur Anpassung an das zu kompensierende Bauelement mitunter erforderlich ist, ist es vorteilhaft, die Erfindung derart auszugestalten, daß die einzelnen Teile der Abschirmhülle untereinander und mit dem abzuschirmenden Bauelement über ohmsche Widerstände solcher Größe verbunden sind, daß. jeder aus einem Teil der Hülle und des Bauelementes gebildete Zweipolabschnitt jeweils mit seinem Wellenwiderstand abgeschlossen ist.
  • Der Aufbau und die Funktionsweise der erfm-_dungsgemäßen Schaltung seien im folgenden an Hand zweier Ausführungsbeispiele noch etwas näher erläutert.
  • Das in der Hochfrequenztechnik am häufigsten verwendete Differenzierglied besteht aus einer Kapazität im Längs- und einem ohmschen Widerstand im Querzweig. Führt man dieser Schaltung eingangsseitig einen Spannungssprung zu, so kann man ausgangsseitig einen Impuls abnehmen, der eine relativ steile Vorderflanke hat, dann jedoch exponentiell abfällt, also eine wesentlich längere Rückflanke aufweist, dem Ideal eines Rechteckimpulses mithin nicht sehr nahekommt. Die Versteilerung der Rückflanke läßt sich in bekannter Weise dadurch erzielen, daß man statt der Kapazität ein leer laufendes Kabelstück verwendet, dem ein ohmscher Widerstand in Serie geschaltet ist. Dazu muß man jedoch das Kabel einseitig abschließen, um einen Rechtsausgangsimpuls zu erhalten und dabei die Bedingung einhalten, daß der Wellenwiderstand des Kabels gleich der Summe aus dem zu ihm in Serie liegenden ohmschen Widerstand und aus dem im Querzweig liegenden ohmschen Widerstand ist. Außerdem ist dann, wenn man längere Ausgangsimpulse wünscht, ein relativ langes Kabel erforderlich - für eine Impulslänge von 1 ns benötigt man etwa 20 cm Kabellänge - ein solches Kabelstück weist dann eine beträchtliche Kapazität gegen Erde auf, die sich dem Abschlußwiderstand im Querzweig parallel schaltet.
  • Kann man die erste Bedingung noch hinnehmen, so macht die zweite die Schaltung, völlig unbrauchbar, da der Abschlußwiderstand meist eine unumgängliche induktive Komponente aufweist; die zusammen mit der Erdkapazität das Entstehen von überschwingern hervorruft, welche die angestrebte Rechteckform des Ausgangsimpulses wieder zunichte machen.
  • Dieser Nachteil der bekannten Schaltung läßt sich dadurch beseitigen, daß man um das Differenzierkabel K1 in der in F i g. 1 dargestellten Weise einen konzentrischen Abschirmmantel K2 von gleicher Länge legt. Dieser bildet mit dem Außenmantel des Differenzierkabels K1 ein Koaxialkabel, dessen Wellenwiderstand den Wert Z2 hat. Schließt man dieses Koaxialkabel, d. h. also den durch das abzuschirmende Bauelement - hier das Differenzierkabel K1 - und die Abschirmhülle K2 gebildeten Zweipol an dem Ende, das dem Ausgangswiderstand R2 im Querzweig entgegengesetzt ist, erfindungsgemäß mit seinem Wellenwiderstand ab, indem man einen entsprechenden ohmschen Widerstand Z2 zwischen den Außenmantel des Kabels K1 und der Abschirmhülle K ., einfügt, so schaltet sich dem Abschlußwiderstand R, an Stelle einer Erdkapazität des Kabels K1 der reelle Widerstand Z2 parallel. Dies bedeutet zwar einen gewissen Verlust an Signalleistung, dieser ist jedoch frequenzunabhängig und beeinträchtigt also die Form des Ausgangsimpulses nicht. Wählt man den Ausgangswiderstand R2 klein gegenüber dem erfindungsgemäßen Abschlußwiderstand Z2, so kann man diesen Verlust sogar vernachlässigbar klein halten. Der in der F i g. 1 weiter gezeigte, in Serie zu dem Kabel K1 liegende Widerstand R1 dient lediglich zur Einhaltung der obenerwähnten Summenbedingung für den Widerstand.
  • F i g. 2 zeigt eine besondere Ausführungsform einer solchen erfindungsgemäßen Differenzierschaltung. Den Eingang dieser Differenzierschaltung bildet wieder ein ohmscher Widerstand R1 in Serie mit einem Kabel K1. das von einer Abschirmhülle K2 umgeben und zusammen mit dieser an seinem freien Ende durch den Wellenwiderstand Z2 des aus dem Kabel K1 und der Abschirrnhülle K2 gebildeten Zweipols abgeschlossen ist. An das Kabel K1 schließt sich weiter der in Basisschaltung eingefügte Transistor T an, dessen Eingangswiderstand in dieser Schaltung in der Größenordnung von einigen Ohm liegt, während bei dem praktischen Ausführungsbeispiel der Wert des Wellenwiderstandes über 100 S2 betrug. Dementsprechend gilt für den ohmschen Widerstand R1, der ungefähr gleich dem Wellenwiderstand des nicht abgeschirmten Kabelstücks Kl ist, ein Wert von etwa 50 Q.
  • Die mit der Basis des Transistors T verbundene Spannungsquelle U1 wird zusammen mit ihrem inneren Widerstand R; l am zweckmäßigsten in Form einer Abzweigschaltung realisiert, bei der Induktivitäten im Längszweig mit Kapazitäten im Querzweig miteinander verbunden sind und mindestens zu jeder Kapazität je ein ohmscher Widerstand in Serie geschaltet ist und mindestens die Kapazitätswerte der jeweils vorangehenden Stufe die der folgenden überschreiten. Eine solche Abzweigschaltung führt nämlich zu einer Spannungsquelle, die durch ein Ersatzschaltbild aus einer Spannung in Serie mit einem bei beliebigen Frequenzen rein ohmschen Innenwiderstand dargestellt werden kann. Für die Größe des Innenwiderstandes Rt i sollte zweckmäßigerweise gelten, daß er wesentlich kleiner ist als der Widerstand R1, um einen möglichst kleinen Eingangswiderstand des Transistors zu erreichen.
  • Der erfindungsgemäße Abschlußwiderstand Z2 liegt in der Schaltung nach F i g. 2 zwischen dem Emitter des Transistors T und Masse. Er dient daher gleichzeitig als Stabilisierungswiderstand für den Emitterstrom. An den Ausgangsklemmen der in F i g. 2 dargestellten Differenzierschaltung können unabhängig von der Steilheit des Spannungssprunges an der Eingangsseite Rechteckimpulse abgenommen werden, die beispielsweise bei einer Länge von 3 ns eine Flankensteilheit von 0,5 ns aufweisen.
  • Als zweites Anwendungsbeispiel für die erfindungsgemäße Kompensationsschaltung sei eine Verstärkerstufe mit Stromgegenkopplung beschrieben, wie sie häufig verwendet wird, um Verstärker mit hohem Eingangswiderstand zu erzielen.
  • Bei einer derartigen Schaltung wird zur Verminderung des Einflusses der Erdkapazitäten insbesondere des ersten Verstärkerelementes auf den Frequenzgang eine leitende Abschirmhülle verwendet. Diese ist dabei so gelegt, daß die Streukapazität des Eingangs der ersten Verstärkerstufe auf die Abschirmhülle konzentriert wird, die ihrerseits an den Verbindungspunkt von Verstärker und Gegenkopplungswiderstand angeschlossen ist. Man erreicht damit, daß die Eingangskapazität in den Eingangswiderstand nur um den Faktor des Gegenkopplungsgrades vermindert eingeht. Störend bleibt dabei jedoch, daß nun die Abschirmung, die in der F i g. 3 durch einen Schirm S symbolisiert wird, eine sehr große Kapazität gegen Masse aufweist, die sich dem Ausgangswiderstand parallel schaltet und bei hohen Frequenzen ebenfalls zu einer Herabsetzung des wirksamen Eingangswiderstandes führt.
  • Schließt man dagegen den aus der Abschirmung S und der Erdleitung gebildeten Zweipol erfindungsgemäß durch einen verbindenden Abschlußwiderstand R2, dessen Größe dem Wellenwiderstand dieser Leitung entspricht, ab, so erhält man als wirksamen Widerstand zwischen dem Schirm S an seiner Eingangsklemme E' und Masse einen frequenzunabhängigen Eingangswiderstand der Größe R2. Der parallel dazu in der F i g. 3 eingefügte Widerstand R1 dient lediglich dazu, den geforderten Gegenkopplungswiderstandswert R aufrechtzuerhalten, für den die Bedingung gilt, daß er gleich dem Widerstand der Parallelschaltung von R1 und R2 ist. Der günstigste Fall für die Bemessung dieser Widerstände liegt dabei darin, daß man sie gleich dem doppelten Wert des Gegenkopplungswiderstandes macht, da man dann einen beidseitigen Abschluß der aus der Masseleitung und der Abschirmung S gebildeten Leitung jeweils mit dem zugehörigen Wellenwiderstand erhält. Die Verstärkerstufe V selbst ist in F i g. 3 eingangs- und ausgangsseitig über die Klemme E' mit der Abschirmung S verbunden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltung zur Kompensation verteilter Streukapazitäten in hochfrequenten Schaltkreisen unter Verwendung einer die zu kompensierenden Bauelemente umgebenden elektrisch leitenden Abschirmhülle, dadurch gekennzeichn e t, daß die Abschirmhülle mit dem abzuschirmenden Bauelement über einen oder mehrere ohmsche Widerstände verbunden ist, deren Größe gleich dem Wellenwiderstand des durch die Abschirmhülle und das Bauelement bis zur Verbindungsstelle gebildeten Zweipols ist.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch 1 mit einer aus mehreren Teilen bestehenden Abschirmhülle, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Teile der Abschirmhülle untereinander und mit dem abzuschirmenden Bauelement über ohmsche Widerstände solcher Größe verbunden sind, daß jeder aus einem Teil der Hülle und des Bauelementes gebildete Zweipolabschnitt jeweils mit seinem Wellenwiderstand abgeschlossen ist.
DE1964T0027584 1964-12-10 1964-12-10 Schaltung zur Kompensation verteilter Streukapazitaeten Granted DE1232225B (de)

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DE1964T0027584 DE1232225B (de) 1964-12-10 1964-12-10 Schaltung zur Kompensation verteilter Streukapazitaeten

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DE1964T0027584 DE1232225B (de) 1964-12-10 1964-12-10 Schaltung zur Kompensation verteilter Streukapazitaeten

Publications (2)

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DE1232225B true DE1232225B (de) 1967-01-12
DE1232225C2 DE1232225C2 (de) 1967-08-03

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DE1964T0027584 Granted DE1232225B (de) 1964-12-10 1964-12-10 Schaltung zur Kompensation verteilter Streukapazitaeten

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DE1232225C2 (de) 1967-08-03

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