DE1232170B - Kuehlkraftwagen - Google Patents
KuehlkraftwagenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F25—REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
- F25B—REFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
- F25B27/00—Machines, plants or systems, using particular sources of energy
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60H—ARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
- B60H1/00—Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices
- B60H1/32—Cooling devices
- B60H1/3204—Cooling devices using compression
- B60H1/3222—Cooling devices using compression characterised by the compressor driving arrangements, e.g. clutches, transmissions or multiple drives
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Description
- Kühlkraftwagen Die Erfindung bezieht sich auf einen Kühlkraftwagen rflit einem vom Fahrzeugmotor angetriebenen Wechselstromgenerator und einer Kompressionskältemaschine, deren Kompressor durch einen Wechselstrommotor angetrieben wird, der wahlweise vom Wechselstromgen#rator oder von einem stationären äußeren Stromnetz gespeist wird.
- Es sind Kühlkraftwagen bekannt, bei denen der Kompressor der Kältemaschine durch einen Gleichstrommotor angetrieben wird, der von einem Gleichstromgenerator gespeist wird, der seinerseits durch einen im Kraftwagen angeordneten zusätzlichen Verbrennungsmotor angetrieben wird. Es ist ferner auch bekannt, statt des Gleichstromgenerators einen Wechselstromgenerator vorzusehen, der vom Kraftwagenmotor angetrieben wird und Über einen Gleichrichter eine Batterie lädt, die den Antriebsglü,ichstromr motor der K ompres5ionsk41temaschine speist, DgrArtigg Ausführung gen weisen emeia ziemlich großen Rquinbedarf und ein erhebliches Eigengewicht auf und setzen daher den Nutzraum und das Nutzgewicht des Kühlkraftwag#ms stark herab. Zudem sind derartige Ausführungen ziemlich teuer und besitzen bei V(2:rwgnclung von Gleichrichtern und Batterien einen sehr niedrigen Wirkungsgrad.
- Es sind weiterhin Kehlkraftwagen mit einem vom Fahrzeugmotor angetriebenen Wechselstromgenerator und einer Kompressionskältemaschine bekannt, deren Kompressor durch einen Wechselstrommotor angetrieben wird, der wahlweise vom Wechselstrom-Pnerator oder von einem stationären äußeren Stromnetz gespeist wird. Nun ist zum Anlassen des Kornpressors bekanntlich ein verhältnismäßig hohes Drehmoment erforderlich. Man hat aus diesem Grund bei Kühlkraftwagen mit einem Wechselstromgenerator und einem Wechselstrommotor den Generator stets so weit überdimensioniert, daß er die erforderliche Anlaufleistung aufbringen kann. Dadurch werden Abmessungen, Gewicht und Kosten der Anlage je- doch wieder in unerwünschter Weise vergrößert.
- Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Kühlkraftwagen der eingangs genannten Art so auszubilden, daß er sich durch besonders kleine Ab- messungen, ein geringes Gewicht und niedrige Herstellungskosten auszeichnet.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Kombination folaende Merkmale gelöst: a) Die Erregung des Wechselstromgenerators wird beim Anlassen des Kompressormotors in an sich bekannter Weise vorübergehend verstärkt; b) die, Verstärkung der Erregung erfolgt in gleich-C - falls an sich bekannte Weise durch Zusrhgltgn r - I einer zweiten Erregerwicklungg; c) im eingeschalteten Zustand der zweiten Erregerwicklung liegen beide Erregerwicklungen parallel an einer gemeinsamen Batterie.
- Die vorübergehende Verstärkung der Erre ung Z> - #g eines Wechselstromgemerators ist an sich bereits bekannt. Sie erfolgt bei einer bekannten Ausführung jedoch dur eine zusätzliche $tromquelle, die durch eine Wechselstromquelle, einen Transformator und eine Gleichrichteranordnung gebildet wird.
- Es ist im übrigen auch aus anderem Zusammenhang bekannt, die Verstärkung der Erregung durch Zuschalten einer weiteren Erregerwicklung vorzunehmen. Auch hier wird jedoch der Strom für die zweite Erregerwicklung durch eine gesonderte Stromquelle geliefert.
- Bisher bestand in der Fachwelt offensichtlich ein erhebliches Vorurteil gegen eine Verstärkung der Generatorerreguno, bei Kühlkraftwagen, da man wohl befürchtete, daß die konstruktiven und raummäßigen Aufwendungen für die zur Lieferung der zusätzlichen Erregung erforderliche Stromquelle alle sonst erreichbaren Vorteile bezüglich der Generatorabmessungen bei weitem wieder aufheben würden. Der Erfindung liegt demgegenüber die Erkenntnis- zugrunde, daß die Verwendung einer Hilfserregerwicklung, die parallel zur Haupterregerwicklung an eine gemeinsame, ohnehin vorhandene Batterie angeschaltet wird, eine so erhebliche Verrringerung der Gesamtabmessungen und des Gesamtgewichts der Anlage C C bringt, daß demgegenüber die etwas verstärkte Batteriebelastung in Kauf genommen werden kann.
- In der Zeichnung ist das Prinzipschaltbild eines erfindungsgemäßen Kühlkraftwagens veranschaulicht.
- Der Kompressor der im Kraftwagen angeordneten Kältemaschine wird durch einen Drehstrommotor M angetrieben, dessen Antriebsstrom durch einen ebenfalls im Kraftwagen angeordneten Drehstromgenerator A geliefert wird. Der Drehstromgenerator A wird durch den Motor des Kraftwagens angetrieben, wobei dieser Antrieb beispielsweise durch einen Riemen T und eine mit dem Generatorläufer verbundene Riemenscheibe D erfolgen kann.
- Der Drehstromgenerator A weist eine Haupterregerwicklung En und eine Hilfserregerwicklung Es auf, die beide über je einen getrennten Schalter Itn bzw. Its von einer Batterie B gespeist werden.
- Der mit einem Stern-Dreieck-Schalter Cm versehene Drehstrommotor M des Kompressors ist an den Drehstromgenerator A über eine thermomagnetische Schutzvorrichtung S und einen Netzumschalter Cl angeschlossen. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Erregerwicklungen En, Es des Drehstromgenerators A im Ständer und die Drehstromwicklungen im Läufer angeordnet, wobei natürlich auch die umgekehrte Anordnung getroffen werden kann. Der NetzumschalterCI gestattet es, den Antriebsmotor M des Kompressors vom Generator A abzuschalten und über einen Phasenumschalter Iv und eine Steckdose P an ein gewöhnliches Verbraucher-Drehstromnetz anzuschließen. Von dieser Anschlußmöglichkeit an ein äußeres Stromnetz wird man zweckmäßig bei längeren Aufenthalten des Kühlkraftwagens an einem festen Ort Gebrauch machen, um den Fahrzeugmotor nicht laufen lassen zu müssen. In der Anschlußleitung zwischen dem DrehstromgeneratorA und dem MotorM des Kornpressors ist ein Ampereineter Am eingeschaltet.
- Im normalen Betrieb der Kältemaschine ist nur die Haupterreggerwicklung En des Drehstromgenerators A über den geschlossenen Schalter Itn mit der Batterie B verbunden; der Generator liefert in diesem Fall den für den normalen Lauf des Kompressors erforderlichen Nennstrom. Beim Anlassen des Kornpressors wird dagegen auch der Schalter Its kurzzeitig geschlossen und dadurch auch die Hilfserregerwicklung Es des Drehstromgenerators A mit der Batterie B verbunden. Der Generator liefert deshalb für einen kurzen Augenblick den zum Anlassen erforderlichen, größeren Anlaufstrom, der jedoch in der ungefähr für den Nennstrom im Normalbetrieb bemessenen Drehstromwicklung wegen der kurzzeitigen Dauer des stärUren Stromimpulses keine Störung oder Schädigung hervorruft.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Kühlkraftwagen mit einem vom Fahrzeugmotor angetriebenen Wechselstromgenerator und einer Kompressionskälternaschine, deren Kompressor durch einen Wechselstrommotor angetrieben wird, der wahlweise vom Wechselstromerenerator oder von einem stationären äußeren Stromnetz gespeist wird, gekennzeichnet d u r c h die Kombination folgender Merkmale: a) Die Erregung des Wechselstromgenerators (A) wird beim Anlassen des Kompressormotors (M) in an sich bekannter Weise vorübergehend verstärkt; b) die Verstärkung der Erregung erfolgt in gleichfalls an sich bekannter Weise durch Zuschalten einer zweiten Erregerwicklung (Es); c) im eingeschalteten Zustand der zweiten Erregerwicklung liegen beide Erregerwicklun-Z, gen (En, Es) parallel an einer gemeinsamen Batterie (B).
- 2. Kühlkraftwagen nach Anspruch 1, bei dem der Generator und der Kompressormotor als Drehstrommaschinen ausgeführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Kompressormotor (M) über einen Phasenunischalter (Iv) an das äußere Stromnetz anschließbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegesehrift 0 3318 VIII b / 21 d 3 (bekanntgemacht am 4. 10. 1956); britische Patentschrift Nr. 506 664; USA.-Patentschriften Nr. 2 400 329, 2 786 334, 2793834.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM43279A DE1232170B (de) | 1959-11-03 | 1959-11-03 | Kuehlkraftwagen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEM43279A DE1232170B (de) | 1959-11-03 | 1959-11-03 | Kuehlkraftwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1232170B true DE1232170B (de) | 1967-01-12 |
Family
ID=7304624
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM43279A Pending DE1232170B (de) | 1959-11-03 | 1959-11-03 | Kuehlkraftwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1232170B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006048821A1 (de) * | 2006-10-09 | 2008-04-10 | Bitzer Kühlmaschinenbau Gmbh | Kühlsystem |
| EP1867504A3 (de) * | 2006-06-14 | 2008-11-26 | Eurofrigo S.R.L. | Kühlergruppe für Nutzfahrzeuge |
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-
1959
- 1959-11-03 DE DEM43279A patent/DE1232170B/de active Pending
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