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DE1231981B - Dichtungsvorrichtung - Google Patents

Dichtungsvorrichtung

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Publication number
DE1231981B
DE1231981B DEC18782A DEC0018782A DE1231981B DE 1231981 B DE1231981 B DE 1231981B DE C18782 A DEC18782 A DE C18782A DE C0018782 A DEC0018782 A DE C0018782A DE 1231981 B DE1231981 B DE 1231981B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
wall
inflatable body
sealing
slot
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC18782A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Cheves Jackson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Monsanto Co
Original Assignee
Monsanto Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Monsanto Co filed Critical Monsanto Co
Publication of DE1231981B publication Critical patent/DE1231981B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/168Sealings between relatively-moving surfaces which permits material to be continuously conveyed
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B23/00Component parts, details, or accessories of apparatus or machines, specially adapted for the treating of textile materials, not restricted to a particular kind of apparatus, provided for in groups D06B1/00 - D06B21/00
    • D06B23/14Containers, e.g. vats
    • D06B23/18Sealing arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Heat Treatment Of Strip Materials And Filament Materials (AREA)

Description

  • Dichtungsvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Dichtungsvorrichtung für Einrichtungen zur kontinuierlichen Förderung von langgestrecktem zu behandelndem Material, insbesondere fadenartigem Material, durch die Öffnung einer Räume unterschiedlichen Drucks trennenden Wand mit einer im Bereich der Durchgangsöffnung angeordneten, von dem höheren Druck beaufschlagten, das Material abdichtend umfassenden, einteiligen, elastischen Blähkörperdichtung, die an der Trennwand angeflanscht ist.
  • Bei der Verarbeitung von Textilmaterial, insbesondere synthetischer Art, z. B. einem aus Acrylnitrilpolymerisat gebildeten fadenartigen Material, ist häufig die Behandlung des Materials mit einem Medium unter Druckbedingungen, z. B. eine Wärmeentspannungs- oder Temperbehandlung, erwünscht.
  • Es sind Vorrichtungen zur Metallbehandlung, bei denen Dichtungseinrichtungen vorgesehen sind, die ein Herausführen von z. B. Metallblech aus einer unter Druck stehenden Behandlungskammer ohne Verlust an Druckmittel gestatten sollen, bekannt. Jede Dichtungseinrichtung weist zwei gegenüberliegend angeordnete hohle Dichtungselemente aus elastischem Material auf, die von einer äußeren Druckquelle (Luft oder Gas) unter Druck gesetzt werden, so daß sie sich mit Druck gegen das zwischen ihnen hindurchgeführte Metallblech legen.
  • Ein Nachteil dieser bekannten Ausführungen besteht darin, daß die hohlen Dichtungselemente von einer äußeren, d. h. besonderen Druckmittelquelle aus unter Druck gesetzt werden müssen. Dadurch wird einerseits die Ausführung aufwendiger und komplizierter, und andererseits hängt die einwandfreie Abdichtung von der Zuverlässigkeit der Druckmittelzufuhr bzw. dem Dichthalten der hohlen Elemente ab.
  • Es ist auch eine Druckbehandlungsvorrichtung mit einem mit einer Öffnung ausgestatteten Druckgefäß bekannt, durch welche ein verhältnismäßig dünnes Material hindurchgehen kann und das eine Einrichtung zur Erzeugung eines wesentlich über Atmosphärendruck liegenden inneren Mediumdrucks aufweist. Diese Vorrichtung ist mit einem Druckdichtungsventil ausgestattet, das ein Gehäuse mit im Abstand voneinander angeordneten Seitenwänden und einer äußeren eine Kammer begrenzenden Wand, die in Verbindung mit der Öffnung des Gefäßes ist, aufweist, wobei die Außenwand eine im wesentlichen in Ausrichtung mit der Öffnung des Gefäßes angeordnete Öffnung, wenigstens zwei frei verschiebbare, druckabdichtende Walzen, die in dem Gehäuse lose angeordnet sind, die mit dem Material bei seinem Durchgang durch das Gehäuse und die Öffnungen in der Außenwand des Gehäuses und des Gefäßes in Berührung sind, besitzt, wobei der gemeinsame Durchmesser der beiden Walzen etwas kleiner als der Abstand zwischen den gegenüberliegenden Seitenwänden des Gehäuses ist, wodurch der Druck innerhalb des Gefäßes auch innerhalb des Gehäuses vorhanden ist und die Walzen gegen die Öffnung in der Außenwand und in Eingriff mit der Außenwand als auch gegen die gegenüberliegenden Seiten des dadurch geführten Materials drückt, so daß der Auswärtsstrom des Drucks durch die Öffnung in der Außenwand beschränkt ist.
  • Ferner sind Blähkörperdichtungen für andere Zwecke bekannt, bei denen der zum Anpressen der Blähkörper erforderliche Mediumsdruck aus dem abzudichtenden Raum hergeleitet wird.
  • Aufgabe der Erfindung ist die Ausbildung einer Dichtungsvorrichtung der eingangs geschilderten Art, derart, daß ein besonders einfacher Aufbau der Halterung des Blähkörpers zustande kommt, der durch ein einfaches Anflanschen des Blähkörpers, was durch seine Anordnung auf der Trennwandseite höheren Drucks möglich ist, erzielt wird, wobei keine besonderen nutförmigen Gehäuse und Durchführungsleitungen für den Dichtdruck vorgesehen werden müssen.
  • Die Dichtungsvorrichtung gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Blähkörper auf seinen Stirnseiten in an sich bekannter Weise mit einstückig an ihm ausgebildeten Flanschen versehen ist, wobei der eine Flansch mittels einer zwischen den Flanschen sich erstreckenden Abstützeinrichtung auf der dem höheren Druck zugewandten Seite der Trennwand und der andere Flansch am anderen Ende der Abstützeinrichtung angeflanscht sind.
  • Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Dichtungsvorrichtung gemäß der Erfindung besteht die Abstützeinrichtung aus an den Innenseiten der Flansche des Blähkörpers anliegenden Platten mit sich in der Durchführungsrichtung erstreckenden Verbindungsstegen.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
  • F i g.1 ist eine Seitenansicht teilweise im Schnitt einer Materialfördereinrichtung, für welche die Dichtungsvorrichtung gemäß der Erfindung vorteilhaft verwendet werden kann; F i g. 2 zeigt in vergrößertem Maßstab eine Ansicht einer Dichtungsvorrichtung gemäß der Erfindung, wobei Teile weggebrochen sind, um die Abstützmittel deutlich sichtbar zu machen; F i g. 3 zeigt ein Schnittbild nach Linie 3-3 von F i g.1 in vergrößertem Maßstab; F i g. 4 ist eine Draufsicht auf die Druckdichtungsvorrichtung gemäß der Erfindung.
  • Bei der in F i g.1 dargestellten Fördereinrichtung ist eine gemäß der Erfindung ausgebildete Druckdichtungsvorrichtung gezeigt, die allgemein durch das Bezugszeichen 11 angedeutet ist. Obgleich diese Vorrichtung 11 für die Handhabung von langgestrecktem Material irgendeiner gewünschten Art leicht anwendbar ist, eignet sie sich insbesondere für die Förderung von Fadenartigem Material, z. B. einem seitlich ausgebreiteten Strang oder Kabel 12, aus kontinuierlichen synthetischen Fäden.
  • Gemäß diesem Beispiel wird die Dichtungsvorrichtung 11 bei der Förderung des Strangs 12 zwischen einer Zone von niedrigem oder Atmosphärendruck, die allgemein mit 13 bezeichnet ist, und einer Hochdruckzone, die allgemein mit 14 bezeichnet ist, verwendet. Bei der dargestellten besonderen Ausführungsform der Fördereinrichtung wird die Zone 14 vorzugsweise von dem Inneren eines Druckbehälters oder einer Druckkammer (nicht dargestellt) gebildet, die eine Wandung besitzt, von der ein Teil durch das Bezugszeichen 16 angedeutet ist. Diese Kammer dient zur Behandlung eines synthetischen fadenartigen Materials; zum Beispiel kann in ihr ein Strang aus naßgesponnenem Acrylmaterial einem Temper- oder Entspannungsvorgang unterworfen werden.
  • Wie insbesondere aus den F i g. 2 bis 4 ersichtlich ist, weist die Dichtungsvorrichtung 11 eine allgemein mit 17 bezeichnete Blähkörperdichtung auf, die vorzugsweise aus einem elastischen Material, wie Chlorbutadien (Neopren)-Kautschuk od. dgl., besteht. Die Blähkörperdichtung 17 besitzt einen Mittelteil oder Steg 18, der in Endteilen oder Flansche 19 bzw. 21 endigt, die sich im wesentlichen quer zur Längsachse des Steges 18 erstrecken und vorzugsweise, wie dargestellt, mit dem Steg einstöckig ausgebildet sind. Obgleich die Flansche 19, 21 von gleicher Größe sein können, hat der Flansch 21 bei der bevorzugten Ausführungsform eine etwas geringere Größe als der Flansch 19.
  • In der Dichtungsvorrichtung 11 ist ein Durchgang für den Strang 12 vorgesehen, der bei der besonderen Ausführungsform aus einer sich in Längsrichtung über die ganze Länge des Steges 18 erstreckenden inneren Bohrung oder Schlitzöffnung 22 besteht, deren Enden in den nach außen gerichteten Oberflächen der Flansche 19 bzw. 21 liegen. Der Schlitz 22 hat eine ausreichende Breite, wie dies am besten aus F i g. 2 ersichtlich ist, um den aus Fäden gebildeten Strang 12 aufzunehmen. Beispielsweise kann die Breite des Schlitzes 22 ungefähr 150 mm betragen, um ein im wesentlichen auf die gleiche Breite seitlich ausgebreiteten Strang 12 aufzunehmen. Um den Schlitz 22 zu bilden, wird der Steg 18 im Inneren vorzugsweise derart eingeschnitten oder sonstwie gespalten, daß die übereinanderliegenden Wände des Schlitzes 22 sich in die Lage bewegen, in welcher sie den Schlitz schließen.
  • Es sind Mittel vorgesehen, um den Blähkörper 17 innerhalb der Hochdruckzone 14 derart abzustützen, daß das eine Ende des Schlitzes 22 in dem Steg 18 mit einer Öffnung 23 (F i g.1) in der Wand 16 der Hochdruckkammer in Verbindung steht. Ferner befindet sich der Steg 18 in einem verhältnismäßig unbeanspruchten Zustand, d. h., der Steg ist so angeordnet, daß er in der dargestellten Lage durch die starre Befestigung der Flansche 19 und 21 gehalten wird und auf die weiter unten erläuterte Weise durch den hohen Druck in der Zone 14 während des Durchgangs des Stranges 12 durch den Schlitz 22 verformt und zusammengedrückt werden kann.
  • Wie insbesondere aus den F i g. 3 und 4 ersichtlich, ist eine Befestigungsplatte 24 vorgesehen, die eine mittlere Öffnung 26 besitzt, die eine etwas größere Länge und Breite als die entsprechenden Abmessungen des Steges 18 aufweist, um den Aufbau der Anordnung zu erleichtern. Um die Platte 24 auf dem Blähkörper 17 anzuordnen, wird das eine Ende des Blähkörpers, vorzugsweise der kleinere Flansch 21, durch die Plattenöffnung 26 hindurchgeführt, so daß die Platte 24 in Berührung mit der einwärts gerichteten Oberfläche des anderen Flansches 19 gebracht werden kann, wie dies in F i g. 4 gezeigt ist. In dem Flansch 19 und in der Befestigungsplatte 24 sind entsprechende Bohrungen 27 bzw. 28 vorgesehen, welche zur Aufnahme von Befestigungsbolzen 30 (F i g. 3 und 4) dienen, deren Enden in mit entsprechendem Gewinde versehenen Bohrungen 31 in der Wand 16 der. Kammer 14 aufgenommen werden (F i g. 4). Auf diese Weise kann der Flansch 19 des Blähkörpers 17 in einem etwas zusammengedrückten Zustand zwischen der Wand 16 und der Platte 24 sicher gehalten werden, wobei das Ende des Schlitzes 22 mit der Wandöffnung 23 in Verbindung steht, wie dies aus F i g. 1 ersichtlich ist. Es sei bemerkt, daß die Wandöffnung 23 ungefähr die gleiche Breite wie der Schlitz 22 hat, so daß ein Herauslecken von Druck aus dem Inneren der Kammer 14 durch die Wandöffnung 23 hindurch auf Grund des dichten Eingriffes zwischen dem Flansch 19 und der Oberfläche der Wand 16 verhindert wird, wenn der Flansch 19 durch die Befestigungsplatte 24 zusammengedrückt ist.
  • Um den Blähkörper 17 in seiner in F i g. 1 wiedergegebenen Arbeitsstellung an der Wand 16 zu halten, sind Abstandsmittel, wie z. B. eine Mehrzahl von oberen und unteren Abstandsstücken oder Verbindungsstegen 33 bzw. 34, am einen Ende z. B. durch Schweißen od. dgl. an der Befestigungsplatte 24 befestigt. Die Verbindungsstege 33, 34 haben vorzugsweise rechteckigen Querschnitt (F i g. 2 und 3) und sind mit Halteleisten 36 bzw. 37 versehen, die in zweckentsprechender Weise an den der Befestigungsplatte 24 gegenüberliegenden Enden der Abstandsstücke oder Verbindungsstege befestigt sind.
  • Die Halteleisten 36, 37 sind so ausgebildet, daß sie an der nach innen gerichteten Oberfläche des Flansches 21 angreifen, auf dessen gegenüberliegender Oberfläche Klemmleisten 38 bzw. 39 angeordnet sind. Die Klemmleisten 38, 39 arbeiten mit den Halteleisten 36 bzw. 37 zusammen, um die Ränder des Flansches 21 einzuklemmen und den Flansch 21 an den entsprechenden Enden der Abstandsstücke 33, 34 festzulegen, wie dies in F i g. 2 wiedergegeben ist. Auf diese Weise ist der Mittelteil oder Steg 18 des Blähkörpers 17 in einem verhältnismäßig unbeanspruchten Zustand zwischen den festgehaltenen Flanschen 19 und 21 angeordnet und kann auf jede Verformungs-oder Zusammendrückungskraft frei ansprechen, welche durch eine Druckdifferenz entwickelt wird, die zwischen dem Inneren des Schlitzes 22 und der Hockdruckzone 14 besteht.
  • Wie oben erwähnt, kann der Fadenstrang 12 durch die Wandöffnung 23 und den Schlitz 22 in dem Blähkörper 17 hindurch mittels irgendeiner geeigneten Einrichtung kontinuierlich gefördert werden. Beispielsweise kann der Strang 12 allein mittels irgendeiner zweckentsprechenden Einrichtung durch die Dichtungsvorrichtung 11 hindurch abgezogen oder vorwärtsgefördert werden, und bei der dargestellten besonderen Ausführungsform weist die Strangfördereinrichtung ein Paar endloser Bänder 44, 46 auf, die vorzugsweise aus verhältnismäßig dünnem Material, wie Stahlblech od. dgl., bestehen und genügend breit sind, damit sie innerhalb des Schlitzes 22 passend aufgenommen werden, wie dies aus F i g. 3 hervorgeht. Wie oben erwähnt, können die Bänder beispielsweise ungefähr 150 mm breit sein, und sie haben vorzugsweise eine Dicke von 0,13 bis 0,75 mm, so daß sie sich frei biegen können.
  • Um die Bänder 44, 46 anzutreiben, ist jedem Band ein Paar Walzen oder Scheiben zugeordnet, die jeweils auf gegenüberliegenden Seiten der Wand 16 angeordnet sind. Das Band 44 läuft über Walzen 47 und 48, die auf Wellen 49 bzw. 51 drehbar angeordnet sind, und das Band 46 läuft über Walzen 52 und 53, die auf Wellen 54 bzw. 56 drehbar gelagert sind. Die jedem Band zugeordneten Walzen können gewünschtenfalls beide angetrieben werden, jedoch wird vorzugsweise nur die eine Walze durch irgendeine zweckentsprechende Einrichtung (nicht dargestellt) angetrieben. Die angetriebenen Walzen der Bänder sind in zweckentsprechender Weise zu einer gleichzeitigen Drehung verbunden, so daß die Bänder 44, 46 mit der gleichen Geschwindigkeit umlaufen. Wie aus F i g. 1 ersichtlich, sind die Bänder 44, 46 so angeordnet, daß sie sich längs eines Abschnittes, der allgemein durch das Bezugszeichen 57 angedeutet ist, aneinanderliegend bewegen.
  • Wie ersichtlich, sind bei der in F i g.1 dargestellten besonderen Ausführungsform die Bänder 44, 46 so angeordnet, daß sie in der Richtung der Pfeile H umlaufen und sich zusammen durch eine mittlere Wandöffnung 23 hindurch in die unter Druck stehende Kammer 14 bewegen. Jedes Band bewegt sich dann aus der Kammer 14 durch eine der äußeren Öffnungen 23 der Wand 16 heraus, die in einem Abstand von der mittleren Öffnung 23 vorgesehen sind. Um das Herauslecken von unter Druck stehendem Medium, wie z. B. Wasserdampf, aus der Kammer 14 zu verhindern, ist auch eine Druckdichtungsvorrichtung 11 an jeder der äußeren Öffnungen 23 der Wand 16 angeordnet, und durch jede dieser äußeren Dichtungsvorrichtungen 11 läuft eines der Bänder 44, 46 während ihrer Bewegung aus der Kammer 14 hindurch.
  • Im Betrieb der in F i g. 1 wiedergegebenen Einrichtung wird der Strang 12 der Klemmstelle zwischen den Walzen 47 und 52 zugeführt, so daß er sich danach zwischen die Bänder 44 und 46 fügt, d. h. in einem dreischichtigen Gebilde bewegt. Dieses dreischichtige Gebilde wird in Richtung des Pfeiles I durch die in der Mitte befindliche Wandöffnung 23 und den Schlitz 22 der Dichtungsvorrichtung 11 hindurch in das Innere der Kammer 14 gefördert. Der Strang verläßt dann die Bänder, wenn diese sich hinter der Klemmstelle der Walzen 48 und 53 trennen. Jedes Band läuft dann durch eine der ähnlichen Dichtungsvorrichtungen 11, die an den äußeren Wandöffnungen 23 angeordnet sind, in den äußeren Raum 13 zurück, wie dies aus F i g. 1 hervorgeht.
  • Die in F i g. 1 dargestellte Einrichtung einer Vorrichtung zum Abdichten kann vorteilhaft zum Tempern eines Fadenstranges mittels unter Druck stehendem Wasserdampf (vorzugsweise Wasserdampf von einer Temperatur zwischen 135 und 155° C und einem Druck zwischen 2,4 und 3,5 kg/cm2) verwendet werden.
  • Wie ersichtlich, wird beim Hindurchgehen des aus den beiden Bändern 44 und 46 und dem Strang 12 bestehenden dreischichtigen Gebildes durch die mittlere Dichtungsvorrichtung 11 der in ihrem Steg befindliche Schlitz 22 gezwungen, sich nachgiebig zu öffnen, wie dies in F i g. 3 veranschaulicht ist. Die sich gegenüberliegenden Oberflächen der verhältnismäßig dünnen biegsamen Bänder 44, 46 bewegen sich in dichtem einschließendem Eingriff mit den Fäden des Stranges 12, so daß ein Minimum an freiem Raum zwischen dem Strang und den nachgiebigen inneren Wänden des Schlitzes 22 verbleibt, welche sich an die Außenflächen der Bänder dicht anlegen. Das Material und die Dicke der Bänder sind derart gewählt, däß den Bändern gestattet wird, sich genügend zu biegen und alle Leerräume oder Täler zu füllen, die in dem Strang zwischen den Fäden vorhanden sein könnten.
  • Der dichtpassende innige Eingriff zwischen den Innenflächen des Schlitzes 22 und den Bändern 44, 46 und der ähnliche dichte Eingriff zwischen den Bändern und dem Strang erzeugen einen beträchtlichen Grad von Abdichtwirkung in der Dichtungsvorrichtung 11, um ein Herauslecken von Druck aus dem Inneren der Kammer 14 durch die Wandöffnung 23 hindurch zu verhindern.
  • Es wird jedoch noch eine weitere Erhöhung der Abdichtwirkung für ein Band oder für das aus den beiden Bändern und dem Strang bestehende dreischichtige Gebilde bei der Dichtungsvorrichtung 11 erhalten. Wie oben erwähnt, ist die Dichtungsvorrichtung 11 auf der Wand 16 so abgestützt, daß der Schlitz 22 in Verbindung mit der Wandöffnung 23 steht. Wenn der Schlitz 22 entweder ein Band oder das aus den beiden Bändern 44, 46 und dem Strang 12 bestehende Gebilde durchläßt, findet anfänglich ein geringfügiger oder vernachlässigbarer Fluß des unter Druck stehenden Mediums, z. B. des Wasserdampfes, aus der Kammer 14 in den Schlitz 22 statt. Dieser geringfügige Eintritt von Wasserdampf in den Schlitz 22 führt zu einer Drosselwirkung und infolgedessen zu einem Druckabfall in dem Schlitz. Auf diese Weise wird zwischen dem Inneren des Schlitzes 22 und der Hochdruckzone 14 eine Druckdifferenz erzeugt, die eine Zusammendrück- oder Quetschwirkung auf den verhältnismäßig unbeanspruchten Steg 18 und demgemäß auf den Schlitz 22 um das aus den Bändern 44, 46 und dem Strang 12 bestehende Gebilde oder um ein Band allein hervorruft. Wenn diese Zusammendrückwirkung auftritt, wird die Drosselwirkung und damit der Druckabfall vergrößert, so daß die entwickelten schlitzverengenden Kräfte weiter erhöht werden. Die Außenoberflächen des Steges 18 sind auf Grund der besonderen Abstützung des Dichtungsgliedes 17, wie sie am besten aus F i g. 2 hervorgeht, dem Druck in der Hochdruckzone ausgesetzt. Auf diese Weise wird eine ungewöhnlich hohe Abdichtwirkung erhalten und eine praktisch lecksichere Dichtungsvorrichtung geschaffen, wobei der Endteil 19 mit der Innenfläche der Wand 16 derart zusammenarbeitet, daß jedwedes Lecken aus der Zone 14 unmittelbar durch die Wandöffnung 23 hindurch verhindert wird.
  • Eine ähnliche Abdichtwirkung wird in den Dichtungsvorrichtungen 11 an den außenliegenden Wandöffnungen 23 erzeugt, durch welche die einzelnen Bänder hindurchlaufen, wenn sie in den Außenraum 13 zurückkehren, so daß daß Innere der Hochdruckkammer 14 in einem im wesentlichen abgedichteten Zustand gehalten wird, während die Bänder 44, 46 zusammen mit dem Strang 12 sich kontinuierlich zwischen den Zonen 13 und 14 bewegen. Es sei jedoch bemerkt, daß, obleich bei der beschriebenen Ausführungsform eine Bewegung des Stranges in eine Hochdruckzone hinein angenommen worden ist, die Dichtungsvorrichtung gemäß der Erfindung in gleicher Weise auch für die Bewegung des Stranges aus einer solchen Hochdruckzone heraus durch die Kammerwand brauchbar ist.
  • Die vorgesehene Dichtungsvorrichtung hat einen einfachen Aufbau, ist billig herzustellen und kann zur Durchführung vieler Arten von langgestrecktem Material, wie Bändern, Rohren, Hüllen u. dgl., dienen.
  • Ferner ist ersichtlich, daß die Druckzonen 13 und 14 sich auf jeder beliebigen Druckhöhe befinden können, solange die Zone 14, in welcher die Dichtungsvorrichtung 11 angeordnet ist, sich auf einem höheren Druck als die Zone 13 befindet. Beispielsweise kann an die Zone 13 ein Vakuum angelegt werden, während sich die Zone 14 auf Atmosphärendruck befindet.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Dichtungsvorrichtung für Einrichtungen zur kontinuierlichen Förderung von langgestrecktem zu behandelndem Material, insbesondere fadenartigem Material, durch die Öffnung einer Räume unterschiedlichen Drucks trennenden Wand mit einer im Bereich der Durchgangsöffnung angeordneten, von dem höheren Druck beaufschlagten, das Material abdichtend umfassenden einteiligen elastischen Blähkörperdichtung, die an der Trennwand angeflanscht ist, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß der Blähkörper (17) auf seinen Stirnseiten in an sich bekannter Weise mit einstöckig an ihm ausgebildeten Flanschen (19, 21) versehen ist, wobei der eine Flansch (19) mittels einer zwischen den Flanschen (19, 21) sich erstreckenden Abstützeinrichtung auf der dem höheren Druck zugewandten Seite der Trennwand (16) und der andere Flansch (21) am anderen Ende der Abstützeinrichtung angeflanscht sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützeinrichtung aus an den Innenseiten der Flansche des Blähkörpers (17) anliegenden Platten (24, 36, 37) mit sich in der Durchführungsrichtung erstreckenden Verbindungsstegen (33, 34) besteht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 803 869, 877 257, 917 943, 933 842; deutsches Gebrauchsmuster Nr.1724 647; britische Patentschriften Nr. 588 064, 602 713; USA.-Patentschriften Nr. 1586 967, 2157 983, 2193 587, 2 212 588, 2 232140, 2 548 412, 2 606 046, 2 620 949, 2 772 817, 2 815150, 2834193.
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