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DE1231351B - Anordnung zur Messung des Wattverlustes an durchlaufenden bandfoermigen Kernwerkstoffen, beispielsweise Elektroblechen - Google Patents

Anordnung zur Messung des Wattverlustes an durchlaufenden bandfoermigen Kernwerkstoffen, beispielsweise Elektroblechen

Info

Publication number
DE1231351B
DE1231351B DEST14361A DEST014361A DE1231351B DE 1231351 B DE1231351 B DE 1231351B DE ST14361 A DEST14361 A DE ST14361A DE ST014361 A DEST014361 A DE ST014361A DE 1231351 B DE1231351 B DE 1231351B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
section
cross
measuring
excitation coil
strip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST14361A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Walter Frings
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Thyssen AG
Original Assignee
August Thyssen Huette AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by August Thyssen Huette AG filed Critical August Thyssen Huette AG
Priority to DEST14361A priority Critical patent/DE1231351B/de
Publication of DE1231351B publication Critical patent/DE1231351B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R33/00Arrangements or instruments for measuring magnetic variables
    • G01R33/12Measuring magnetic properties of articles or specimens of solids or fluids
    • G01R33/123Measuring loss due to hysteresis

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Condensed Matter Physics & Semiconductors (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Magnetic Means (AREA)

Description

  • Anordnung zur Messung des Wattverlustes an durchlaufenden bandförmigen Kernwerkstoffen, beispielsweise Elektroblechen Eine der wichtigsten Eigenschaften des in der Elektroindustrie als Kernwerkstoff verwendeten Materials, insbesondere der Elektrobleche, ist der Wattverlust. Seine Messung erfolgt entweder an ganzen Blechtafeln im Lieferformat oder an streifenförmigen Proben, die man aus solchen Tafeln herausgeschnitten hat.
  • Um den Wattverlust einer Ganztafel oder einer Tafelprobe zu messen, wird diese zum Bestandteil eines möglichst streuungsfreien magnetischen Kreises gemacht, alsdann einem durch Wechselstrom erregten magnetischen Feld ausgesetzt, dessen Stärke man so einreguliert, daß die verlangte Maximalinduktion im Werkstoff erreicht wird, und schließlich wird um die Probe eine Spule gelegt: Die in dieser induzierte Spannung wird zugleich mit dem feldproportionalen Strom einem wattmetrischen Meßwerk zugeführt, das den Wattverlust anzeigt. Um den spezifischen Wattverlust zu erhalten, muß dann noch der Querschnitt der Probe ermittelt werden, was teilweise durch Längemessung, teilweise durch Gewichtsmessung erfolgen kann (Epsteinmessung).
  • Zur Beschleunigung des Verfahrens derartiger Messungen kann man den Einfluß des Gewichtes bzw.
  • Querschnittes über eine dadurch gesteuerte elektrische Größe berücksichtigen und die Skala eines Wattmeters oder eines anderen Meßinstrumentes so eichen, daß man unmittelbar den spezifischen Wattverlust in Watt je Kilogramm für eine definierte Maximalinduktion, etwa 10000 oder 15000 Gauß, ablesen kann.
  • Es ist ferner eine Anordnung für Einzelabmessungen an Blechproben bekannt, bei denen der die Bleche durchsetzende magnetische Fluß außerhalb der Bleche über ein Rückschlußjoch geführt und die Meßstrecke in Flußrichtung durch Äquipotentialpole begrenzt ist.
  • Die Begrenzung der Meßstrecke auf dem zu untersuchenden Blech mit Hilfe von Äquipotentialpolen wird bei diesen Meßanordnungen vorgenommen, um Verzerrungen längs der Meßstrecke durch die Feldbildung an den Rändern des Bleches und in der Übergangszone zu dem Rückschlußjoch auszuschalten.
  • Die Wirksamkeit dieser Maßnahme hängt jedoch davon ab, daß die Äquipotentialpole keinen magnetischen Fluß führen. Diese Voraussetzung ist bei Induktionen in der Größenordnung von 15000 Gauß nicht immer erfüllt. Bei der vorbekannten Meßanordnung soll die erforderliche Homogenität längs der Meßstrecke dadurch sichergestellt werden, daß die Äquipotentialpole mit einer zusätzlichen Induktionswicklung umgeben sind, deren Spannung über einen Regelkreis eine Hilfsmagnetisierungs- wicklung derart beeinflußt, daß die Augenblickswerte der magnetischen Flüsse in den Äquipotentialpolen auf ein Minimum geregelt werden. Diese vorbekannte Meßanordnung ist also nur anwendbar an einer Probe, deren Länge der durch die Jochanordnung gegebenen Meßstrecke entspricht. In der Beschreibung dieser Meßanordnung wird darauf hingewiesen, daß für den Fall, daß die Probe den Raum zwischen den Rückschlußpolen nicht ausfüllt, Zwischenstücke verwendet werden können, die den magnetischen Fluß von der Probe zu den Rückschlußpolen führen.
  • Die heutige Entwicklung geht auch bei der Elektroblecherzeugung auf die kontinuierliche Fertigung in Form durchlaufender, bis zu mehreren 100 m langen Bändern. Eine Messung der magnetischen Eigenschaften, die nur an Hand einzelner Proben möglich ist, vermittelt für einen derartigen Fertigungsprozeß nicht nur sehr lückenhafte Erkenntnisse der durchschnittlichen magnetischen Werte des Bandes, sondern stört in erheblichem Maße den Ablauf der Fertigung.
  • Eine Unterbrechung des Bandlaufs führt beispielsweise zu einschneidenden Änderungen in der Wirkung der einzelnen Behandlungsstufen, z. B. einer Glühung oder Reduktion der Oberfläche, so daß die Werte, die an einer ausgeschnittenen Probe oder während des Bandstillstandes gemessen werden, durchaus von denjenigen des weiterlaufenden Bandes erheblich abweichen können.
  • Für eine Vorrichtung zur Durchführung magnetischer Messungen an einem laufenden Band liegt ein älterer, noch nicht vorveröffentlichter Vorschlag vor. Bei dieser Vorrichtung ist das zum Einführen und freien Durchlaufen des Bandes offene Magnetjoch als Mitlaufjoch ausgebildet und zur Ausführung der Messung ohne Luftspalt durch Auflegen auf das Band vorübergehend geschlossen und mit dem Band gekuppelt.
  • Abgesehen davon, daß bei dieser Vorrichtung besondere Einrichtungen für die Bewegung des Mitlaufjochs erforderlich sind, erreicht man mit dieser Vorrichtung noch keine durchlaufende Messung des gesamten Bandes, sondern nur eine absatzweise Messung.
  • Das Ziel der vorliegenden Erfindung geht dahin, bei der kontinuierlichen Fertigung vornehmlich bandförmiger elektromagnetischer Kernwerkstoffe, beispielsweise Elektrobleche, eine ständige Messung der magnetischen Werte des an einer bestimmten Stelle die Vorrichtung durchlaufenden Bandes nach Belieben vornehmen zu können. Neben der Vermeidung einer Unterbrechung des Produktionsablaufes durch die Messung ist es darüber hinaus durch eine solche Messung möglich, innerhalb kurzer Zeit die Einflüsse festzustellen, die die Veränderungen an den einzelnen Behandlungsstufen auf die magnetischen Werte des Bereichs zur Folge haben. Die Zeit, innerhalb der diese Einflüsse feststellbar sind, entspricht einfach derjenigen des Bandlaufes zwischen der Behandlungs-und der Meßstelle.
  • Eine laufende Messung der Wattverluste am durchlaufenden Band mit den bekannten Mitteln zur Messung ruhender Bleche scheiterte daran, daß bei der Fertigung im Durchlaufverfahren Schwankungen der Blechdicke aufzutreten pflegen und daß die durch die Blechstärke sich ergebenden magnetischen Werte die Messung des spezifischen Wertes ausschließen.
  • Bei der kontinuierlichen Herstellung von Blechen im Breitbandwalzwerk werden Toleranzen in der Blechdicke bis zu A10°/o in Kauf genommen. Aus dieser erheblichen Abweichung der Blechdicke ergibt sich die Schwierigkeit der Aufgabe, laufend die wattmetrischen Verluste zu bestimmen. Bei einer kontinuierlichen Messung müßte nicht nur eine ständige Dickenmessung des Bleches vorgenommen werden, was praktisch vielleicht durchführbar wäre, sondern es müßte in jedem Augenblick auch die induzierte Spannung nachgestellt werden, was praktisch kaum durchführbar ist.
  • Es ist bereits bekannt, für den Querschnitt der Erregerspule im Verhältnis zum Blechquerschnitt einen bestimmten Wert zugrunde zu legen, um dadurch den Einfluß der Schwankungen in der Blechdicke bei der Messung des Wattverlustes auszuschalten. Bei der Festlegung dieses Verhältniswertes wird davon ausgegangen, daß eine Zunahme des Blechquerschnittes von +x°/O sich in einer Änderung der Induktion » von - O/o, angenähert - 2x O/o, auswirkt. Die unter dieser Voraussetzung abgeleitete Beziehung für das Verhältnis des Spulenquerschnittes zum Blechquerschnitt stellt aber offenbar nur eine sehr grobe Annäherung an die tatsächlichen Verhältnisse dar.
  • Dies ergibt sich nicht zuletzt daraus, daß sich zwar bei einer Änderung der Blechdicke und damit des Eisenquerschnittes, beispielsweise bei einer Zunahme des Querschnittes, der induktive Widerstand infolge des zusätzlichen Querschnittanteiles des Eisens vergrößert, aber gleichzeitig mit sinkender Feldstärke die Permeabilität erhöht, wodurch der induktive Widerstand noch einmal vergrößert bzw. das Feld weiter geschwächt wird, usf. Der Einfluß der Permeabilitätsänderung bleibt bei der Ableitung der vorbekannten Beziehung für das Verhältnis des Spulenquerschnittes zum Blechquerschnitt unberücksichtigt. In der Veröffentlichung, in der über die Möglichkeit der Kompensation der Schwankungen der Blechdicke berichtet wird, ist abschließend darauf hingewiesen, daß man den Spuleuquerschnitt zweckmäßigerweise kleiner wählen soll, als es sich auf Grund der abgeleiteten Beziehung ergibt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, auf Grund der physikalischen Gegebenheiten und unter Zugrundelegung der aus den fertigungstechnischen Bedingungen gegebenen größten Querschnittsschwankungen des Bandes einen Querschnitt Q für die Erregerspule zu berechnen, bei dem in einem gewählten Feldstärkebereich die zulässigen Querschnitts abweichungen die Messung der Wattverluste praktisch nicht mehr beeinflussen. Die Erfindung geht hierbei von der Erkenntnis aus, daß durch eine geeignete Dimensionierung der Erregerspule im Verhältnis zum Sollquerschnitt des Bandes die sich infolge der Querschnitts änderungen des Ferromagnetikums ergebenden Änderungen der Feldstärke derart beeinflusen lassen, daß sich in dem Produkt Ub H diese Änderungen und die gegenläufigen Änderungen der Induktionsspannung gegenseitig aufheben.
  • Für die Lösung der bestehenden Aufgabe wird gemäß der Erfindung eine Bestimmungsformel für das Verhältnis des Querschnittes Q der Erregerspule zum mittleren Sollquerschuitt q des Bandes abgeleitet, die folgende Form hat: wobei , die relative Permeabilität des Bandes bei einer vorgegebenen Induktion, E die Speisespannung der Erregerspule, n1 die Windungszahl der Erregerspule, w die Kreisfrequenz der Speisespannung, p die Querschnittsänderung des Bandes in Prozent und der laufende Exponent der additiven Potenzreihe ist.
  • Auf die Ableitung dieser Formel wird nachfolgend noch im einzelnen eingegangen.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung werden die Erregungs- und Induktionsmeßspule an einer Stelle des Banddurchlaufs angeordnet, an der das Band seine endgliftigen elektromagnetischen Eigenschaften hat und auf Normaltemperatur abgekühlt ist.
  • Zur Durchführung der Erfindung arbeitet man vorzugsweise in einem Bereich der Induktion, bei dem mit ansteigender Feldstärke die Permeabilität etwa logarithmisch-linear abnimmt, d. h. also näherungsweise mit 1/H, genauer mit 1/Ha, wo a etwas kleiner als 1 ist. Das ist z. B. bei Siliziumwerkstoffen der üblichen Wattverlustklassen oberhalb etwa 12000 Gauß der Fall. In diesem Bereich nimmt die Permeabilität nicht nur überhaupt in dieser Weise mit wachsender Feldstärke ab, sondern die Abnahme erfolgt auch bei an sich unterschiedlichen Materialien im gleichen Maße. Mathematisch gesprochen hat also der Differentialquotient ddg sowohl beim Übergang von Blech zu Blech als auch in einem ziemlich großen Bereich schwankender Feldstärkewerte etwa den gleichen Wert. Es gelingt, den Einfluß der Schwankungen des Blechquerschnittes q bei nahezu gleichbleibender Induktion B, sogenannter schwebender Induktion, einerseits auf die Induktionsspannung UB, andererseits auf die Feldstärke H derart in gleichem Maße gegenläufig zu machen, daß das Produkt UB H von vorgegebenen maximalen Werten dieser Schwankungen praktisch unabhängig wird, wenn das Verhältnis--Q-einen bestimmten Wert erhält. q Die Berechnung dieses Wertes geschieht in folgender Weise: B1 sei eine beliebig wählbare Maximalinduktion des oben beschriebenen Bereiches, die jedoch zweckmäßigerweise auch nicht zu hoch gewählt wird, um nicht zu große Feldstärken, also Erregerströme nötig zu machen. Dabei sei dann die Feldstärke H1 und µ1 = B1/H1 die zugehörige Permeabilität. Sind die genannten ohmschen Widerstände des Erregerkreises, also Quelle, Leistung, wattmetrischer Strompfad und Erregerspule, vernachlässigbar klein gegenüber dem induktiven Widerstand dieser Spule, z. B. höchstens 1 bis 2°/os so ist der Erregerstrom IH praktisch bestimmt durch die Quellenspannung E und den Wechselstromwiderstand der Spule E IH = .
  • # L Damit wird die Feldstärke selbst E H = IH# = # , # L worin n1 die Windungszahl und b die wirksame Länge der Spule sind.
  • Hierin ist aber die Selbstinduktivität L nicht nur abhängig von den Spulendaten, bezogen auf die Permeabilität der Luft, sondern auch noch von dem Querschnittsbeitrag des bandförmig durchlaufenden Ferromagnetikums mit der Permeabilität, ul, also L = n12/b#(Q+µ1#q1)#10-8 [Hy] Somit ist die Feldstärke zunächst Nimmt nun der Querschnitt q des Blechbandes um p% zu - für eine Abnahme gilt im folgenden mit umgekehrtem Vorzeichen der analoge Zusammenhang -, so erhöht sich der induktive Widerstand der Spule bzw. ihrelnduktivität mit Die Feldstärke sinkt also auf Wegen der für diesen Induktionsbereich geltenden oben dargestellten Gesetzmäßigkeit gilt jedoch nun nicht mehr die Permeabilität, czl, sondern ein neuer Wert µ2=k#1/H2 Für die praktische Anwendung und um unnötige Komplizierungen hier zu vermeiden, ist die Genauigkeit vollkommen ausreichend, wenn für die in Frage kommenden Werkstoffe einheitlich die Konstante k = 104 gesetzt und die einfach umgekehrte Proportionalität H benutzt wird.
  • Durch Einsetzen von H2 in die Gleichung für 82 bzw. von 82 wieder in H2 folgt dann unter Zusammenfassung von E 108 # nl und Da nun für diese letzte Feldstärke wiederum ein größeres µ3 einzusetzen ist, das in gleicher Weise durch H3 bestimmt wird, dann ein µ4 usw., so ergibt sich in mathematisch bekannter Weise eine Reihenentwicklung, die schließlich diejenige Feldstärke liefert, die sich unter den vorausgesetzten Bedingungen einstellt: wobei v der laufende Exponent der additiven Potenzreihe ist.
  • Für das Verhältnis der ursprünglichen zur neuen Feldstärke folgt damit Andererseits ist bekanntlich in dem betrachteten Magnetisierungsbereich die Induktion B nur noch sehr schwach, etwa in der Größenordnung von 1°/op von der Feldstärke abhängig. Das bedeutet, daß in dem bekannten physikalischen Zusammenhang UB1 4.f.n2.Bmax.q.108 [7], bei der Zunahme von q um p% die Induktionsspannung sich praktisch proportional erhöht: Das Produkt UB H als Bestimmungsterm des Wattverlustes wird folglich unabhängig von einer p-prozentigen Zunahme von q mit Nach Wiedereinsetzen der Werte von o ; und fl folgt daraus schließlich Diese Gleichung ist offensichtlich nach Q/q auflösbar mit der Bedingung d. h. mit Sicherheit für bzw.
  • Dies ist, wie leicht abzuschätzen, nichts anderes als eine technisch unschwer erfüllbare Dimensionierungsbedingung für den Erregerkreis. Wegen des Verschwinden des zweiten Summanden wird dann schließlich Hierbei ist die Permeabilitätskonstante z0 für den leeren Raum in der Rechnung abgerundet mit 10-8 eingesetzt worden. Mit dem genaueren Wert für y0 1,256 10-8 ändert sich die Formel wie folgt: Mit der obigen Bedingung für die Auflösung der Gleichung bzw. die technische Dimensionierung wird die additive Potenzreihe im Nenner eindeutig konvergent, und-ihr Grenz- oder Konvergenzwert ist dann gegeben mit der speziellen Wahl solcher Einzeldimensionierungen, deren formelentsprechende Kombination der Bedingung genügt. Die Konvergenzwertbestimmung erfolgt in mathematisch üblicher Weise.
  • Die Näherungsvoraussetzung vor allem für den Zusammenhang zwischen jt und H ist bei Blechen der Waftyeriustklassen 0,9 bis 2,3 W/kg bei 10 A/cm bereits etwa 90 °/0 genau, bei 30 A/cm etwa 9701o, was Induktionen von etwa 13000 bzw. 15000 Gauß entspricht.
  • Die Rechnung führt zu durchaus realisierbaren Ergebnissen.
  • Für ein Band von 1 m Sollbreite und 0,5 mm Dicke bedeutet ein Wert von Q2 : q = 400, daß der Querschnitt der Erregerspule 2000 cm2 betragen soll. Hat die Erregerspule eine rechteckige Form, deren Länge nur wenig größer ist als die Bandbreite, so ergibt sich für die Spule eine Höhe von etwa 20 cm.
  • Es muß noch bemerkt werden, daß die Dimensionierungsbedingungen nicht sehr scharf sind, das errechnete Optimum vielmehr verhältnismäßig flach ist, so daß Abweichungen, die sich durch normale Werkstoffunterschiede, Unregelmäßigkeiten im B etriebe oder aus Gründen der elektrischen Anpassung ergeben, die Zuverlässigkeit der Messung nicht stören.
  • In der Zeichnung ist schematisch eine Anordnung zur Messung des Wattverlustes an durchlaufenden Elektroblechen dargestellt. Das Blech, dessen Querschnitt q ist, wird an der Meßstelle einerseits, möglichst dicht von einer zur Spannungsmessung dienenden Spule N2, andererseits von einer zur Durchleitung des Magnetisierungsstromes Igf dienenden Spule N1 mit dem Querschnitt Q umschlossen. Die Spule N1 ist an die Wechselspannungsquelle V angeschlossen, im Magnetisierungsstromkreis liegt auch die eine Wicklung des Wattmeters WM. Die Spannungsspule N2 ist an die andere Wicklung des Wattmeters WM angeschlossen; mittels eines Spannungsmeßgerätes s kann die in der Spule N2 induzierte Spannung UB gemessen werden.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Anordnung zur Messung der Wattverluste an durchlaufenden, bandförmigen Kernwerkstoffen, beispielsweise Elektroblechen, bei der eine den Bandlauf umschließende Erregerspule mit dem Querschnitt Q und eine zweite, innerhalb der Erregerspule angeordnete Spule zur Messung der induzierten Spannung vorgesehen sind und bei der der die Erregerspule durchfließende Strom sowie die induzierte Spannung bzw. das Produkt der beiden Größen laufend gemessen werden, d a -durch gekennzeichnet, daß der Querschnitt Q der Erregerspule im Verhältnis zum mittleren Sollquerschnitt q des Bandes bei einer diesem Sollquerschnitt entsprechenden Maximalinduktion in einem oberhalb der Maximalpermeabilität liegenden Bereich der Magnetisierung, vorzugsweise etwa 13 Kilogauß, durch die Formel gegeben ist, wobei tL die relative Permeabilität des Bandes bei einer vorgegebenen Induktion, E die Speisespannung der Erregerspule, n1 die Windungszahl der Erregerspule, w die Kreisfrequenz der Speisespannung, p die Querschnittsänderung des Bandes in Prozent und v der laufende Exponent der additiven Potenzreihe ist 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregungs- und die Induktionsmeßspule an einer Stelle des Banddurchlaufs angeordnet sind, an der das Band seine endgültigen elektromagnetischen Eigenschaften hat und auf Normaltemperatur abgekühlt ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 016 835 ; USA.-Patentschrift Nr. 1 586 962.
DEST14361A 1958-10-21 1958-10-21 Anordnung zur Messung des Wattverlustes an durchlaufenden bandfoermigen Kernwerkstoffen, beispielsweise Elektroblechen Pending DE1231351B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1586962A (en) * 1922-10-24 1926-06-01 Western Electric Co Induction apparatus
DE1016835B (de) * 1956-04-19 1957-10-03 Licentia Gmbh Anordnung zur Erhoehung der Genauigkeit der Messung der Verlustziffer und der Magnetisierbarkeit ferromagnetischer Bleche

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