DE1231194B - Mehrstufiger hydraulischer Grubenstempel - Google Patents
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
Int. Cl.:
E21d
Deutsche Kl.: 5 c-15/44
Nummer: 1231194
Aktenzeichen: R 36680 Vl a/5 c
Anmeldetag: 29. November 1963
Auslegetag: 29. Dezember 1966
Die Erfindung betrifft einen mehrstufigen hydraulischen Grubenstempel mit mindestens drei teleskopartig ineinander geführten rohrförmigen Stempelteilen,
wobei für alle Teleskopstufen ein gemeinsamer Stempeldruckraum und ein gemeinsames
Entlastungsventil vorgesehen ist und die wirksamen Kolbenflächen der einzelnen Teleskopstufen gleich
oder nahezu gleich sind, so daß der Stempel über seinen gesamten Ausschubbereich annähernd gleiche
Lastaufnahme besitzt.
Ein mehrstufiger Grubenstempel dieser Bauart ist bereits durch das deutsche Patent 1149 678 vorgeschlagen
worden. Ein solcher Stempel hat den Vorteil, daß er bei Verwendung nur eines einzigen Entlastungsventils
auf seiner vollen Einschublänge gleichbleibende oder nahezu gleichbleibende- Tragfähigkeit
besitzt. Der Stempel weist also keine verschiedenen Lastbereiche innerhalb der einzelnen
Teleskopstufen auf, wie dies bei bekannten mehrstufigen Teleskopstempeln der Fall ist. Da der Stempel
für sämtliche Teleskopstufen nur einen einzigen Flüssigkeitsdruckraum und auch nur ein einziges
Entlastungsventil aufweist, ist er gegenüber den bekannten Stempeln in seinem Aufbau wesentlich vereinfacht
und in seiner Betriebssicherheit erheblich verbessert.
Es ist bereits bekannt, den Einschub eines unter Hangendbelastung stehenden hydraulischen Grubenstempels
dadurch herbeizuführen oder zu unterstützen, daß im Inneren des Hydraulikstempels ein Einschubzylinder
mit einem Stützkolben angeordnet wird, der so von dem Druck eines Druckmittels beaufschlagbar
ist, daß unter der Druckbeaufschlagung der Einschub des Stempels bewirkt wird. Einschubvorrichtungen
dieser Art hat man auch schon bei mehrstufigen Hydraulikstempeln vorgesehen, die drei
Teleskoprohre aufweisen. Der Einschubzylinder ist hier mit dem mittleren Teleskoprohr verbunden,
während der in dem Einschubzylinder gleitende Stützkolben mit dem den Unterstempel bildenden
Teleskoprohr mit dem größten Durchmesser in Verbindung steht. Durch Druckbeaufschlagung des Einschubzylinders
kann daher das mittlere Teleskoprohr zum Einschub gebracht werden. Eine solche Anordnung
des Einschubzylinders und des Stützkolbens hat den Nachteil, daß der Einschubzylinder wirkungslos
wird, wenn beim Setzen des Stempels im wesentlichen nur das mittlere Teleskoprohr, nicht aber
auch das die Kappe tragende kleinste Teleskoprohr ausgefahren wird. In diesem Betriebszustand kann
die ausgefahrene Stempellänge mit Hilfe des Einschubzylindert)
nicht verringert, der Stempel also Mehrstufiger hydraulischer Grubenstempel
Anmelder:
Rheinstahl Wanheim G. m. b. H.,
Duisburg-Wanheim, Ehinger Str. 334
Duisburg-Wanheim, Ehinger Str. 334
nicht geraubt werden, da sich in diesem Fall nur das mittlere Teleskoprohr verschiebt, ohne hierbei das
kleinste Teleskoprohr mitzunehmen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen mehrstufigen hydraulischen Grubenstempel der eingangs
genannten Art, der über seinen gesamten Einschubbereich konstante oder im wesentlichen konstante
Lastaufnahme besitzt, zu verbessern, insbeson-
ao dere in einfachster Weise so auszubilden, daß die wirksame Kolbenfläche des den kleinsten Durchmesser
aufweisenden Teleskoprohres, welches normalerweise die Kopfplatte bzw. Kappe trägt, über
das übliche Maß hinaus erhöht wird, so daß der Stempel bei kleinem Durchmesser der Teleskoprohre
eine hohe Tragfähigkeit erhält. Ferner bezweckt die Erfindung, den mehrstufigen Teleskopstempel so
herzurichten, daß beim Setzen stets das Teleskoprohr mit dem kleinsten Durchmesser vorrangig auf ganzer
Länge ausgefahren und andererseits beim Einschub des Stempels unter Belastung stets das Teleskoprohr
mit dem mittleren Durchmesser voll eingefahren wird, so daß in allen Betriebsstellungen des Stempels
ein genügend großer Einschubweg für das Teleskoprohr mit dem kleinsten Durchmesser zur Verfügung
steht.
Gemäß der Erfindung ist mit dem Teleskoprohr des kleinsten Durchmessers ein Stützkolben verbunden,
der vom Flüssigkeitsdruck im Druckraum des Stempels im Sinne des Ausschubs dieses Teleskoprohres
beaufschlagt ist. Es wird hierdurch erreicht, daß die für den Ausschub und Einschub wirksame
Kolbenfläche des kleinsten Teleskoprohres in der Flächengröße gleich oder annähernd gleich ist dem
Innenquerschnitt des größten Teleskoprohres des Stempels. Der Stützkolben ist in einem Zylinder
gleitend geführt, der vorzugsweise mit dem mittleren Teleskoprohr des Stempels so verbunden ist, daß er
beim Aus- und Einschieben von diesem Teleskoprohr mitgenommen wird. Besonders zweckmäßig ist eine
Anordnung, bei der auf der Seite des Stützkolbens, die vom Flüssigkeitsdruckraum des Stempels abge-
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wandt ist, eine Kammer innerhalb des Zylinders Erfindung im Längsschnitt durch einen mehrstufigen
liegt, die vom Druck eines vom Flüssigkeitsdruck- Teleskopstempel. Nach dem Ausführungsbeispiel beraum
unabhängigen Druckmittels so beaufschlagt steht der Stempel aus drei gegeneinander verschiebwerden
kann, daß beim Rauben des Stempels das liehen Teleskoprohren 1,2 und 3. Das Teleskoprohr 1
Teleskoprohr mit dem kleinsten Durchmesser zwang- 5 mit dem größten Durchmesser bildet den Unterläufig eingeschoben wird. Das Einschieben unter stempel und ist auf seiner unteren Seite mit einer
Wirkung des Stützkolbens kann dadurch erzielt wer- angeschweißten Fußplatte la versehen. Das mittlere
den, daß die genannte Zylinderkammer des Stütz- Teleskoprohr 2 trägt einen mit Manschettendichtung
kolbens nach außen luftdicht abgeschlossen wird, so 11 abgedichteten Ringkolben 10, der in dem TeIedaß
beim Ausschub des Stempels die Luft in der io skoprohr 1 geführt ist.
Zylinderkammer komprimiert wird. Die in dem Luft- Das Teleskoprohr 3 ist mittels eines Ringkolbens
polster gespeicherte Energie wird beim Öffnen des 12 in dem Teleskoprohr 2 geführt. Eine Manschette
Raubventils im Sinne eines Einschubs des Stempels 13 dichtet den Kolben 12 gegenüber dem Teleskopwirksam. Zweckmäßiger ist jedoch eine Ausführung, rohr 2 ab. Das Teleskoprohr 3 trägt an seinem
bei der in die Zylinderkammer von außen Druck- 15 oberen Ende 3 α eine (nicht dargestellte) Kopfplatte
flüssigkeit eingepreßt wird, wenn der Stempel geraubt für die Auflage einer Kappe. Sofern der Stempel
werden soll. Solche Ausführungen sind vor allem Bestandteil eines maschinell rückbaren Ausbaudann
von Vorteil, wenn der Stempel in Verbindung rahmens oder Ausbaugestells ist, kann das Teleskopmit
einem wandernden Ausbauelement in Form eines rohr 3 an seinem Kopfstück 3 α unmittelbar, zweck-Rahmens,
Gestells od. dgl. verwendet wird. 20 mäßig über ein Gelenk, mit der Kappe des wandern-
In baulich vorteilhafter Weise ist gemäß einem den Ausbauelements verbunden sein,
weiteren Merkmal der Erfindung der Stützkolben mit Die Teleskoprohre 1 und 2 tragen an ihren oberen seiner Kolbenstange an einem Zwischenstück be- Enden Abschlußhülsen 4, in denen Gleitringe mit festigt, das an dem Teleskoprohr mit dem kleinsten Abstreifelementen 5 liegen. Die Abschlußhülsen 4 Durchmesser angeordnet ist und mit einem Anschluß 25 sind durch Spannstifte 4 α an den Teleskoprohren für die Einleitung der Druckflüssigkeit in den befestigt, die durch Öffnungen 4 b von außen tangen-Stempeldruckraum sowie zweckmäßig mit einem tial in ringförmige Nuten eingetrieben sind.
Anschluß für die Einleitung eines Druckmittels in Das Teleskoprohr 3 weist unterhalb seines Kopfdie genannte Zylinderkammer des Stützkolbens ver- Stückes 3 α ein Zwischenstück 6 auf, welches mit einer sehen ist. Die Kolbenstange des Stützkolbens ist 30 Bohrung 8 versehen ist, durch die die Druckflüssigdabei vorzugsweise rohrförmig ausgebildet, so daß keit von außen in den Stempeldruckraum eingeführt das Druckmittel von außen über die hohle Kolben- wird. In dem Zwischenstück 6 ist eine weitere Bohstange in den Einschubzylinder eingeführt werden rung 7 angeordnet, durch die zum Rauben des Stemkann. pels ein Druckmittel, zweckmäßig ebenfalls Druck-Bei dem erfindungsgemäßen Stempel sind die für 35 flüssigkeit, in den weiter unten näher beschriebenen den Einschub und Ausschub wirksamen Kolben- Raubzylinder eingeführt werden kann,
flächen der Teleskoprohre vorzugsweise so in ihrer Mit dem Zwischenstück 6 ist über eine ange-Flächengröße aufeinander abgestimmt, daß beim schweißte rohrförmige Kolbenstange 9 ein Stütz-Ausschub des Stempels zunächst das Teleskoprohr kolben 14 verbunden, der in einem Zylinder 16 mit dem kleinsten Durchmesser, welches in der Regel 40 gleitet und mittels einer Manschette 15 gegenüber die Kopfplatte trägt, ausgefahren wird, bevor das der Zylinderwandung abgedichtet ist. Der Zylinder 16 bzw. die übrigen Teleskoprohre ausschieben. Beim weist an seinem oberen Ende einen Zylinderboden 17 Einschub unter Hangendbelastung wird dagegen zu- auf, durch den das axial angeordnete Kolbenrohr 9 nächst das mittlere Teleskoprohr auf voller Einschub- hindurchgeführt ist. Zur Abdichtung des Kolbenlänge eingefahren, bevor das mit dem kleinsten 45 rohres 9 in dem Zylinderboden 17 dient ein Dicht-Durchmessef versehene Teleskoprohr einschiebt. Da- element 18.
weiteren Merkmal der Erfindung der Stützkolben mit Die Teleskoprohre 1 und 2 tragen an ihren oberen seiner Kolbenstange an einem Zwischenstück be- Enden Abschlußhülsen 4, in denen Gleitringe mit festigt, das an dem Teleskoprohr mit dem kleinsten Abstreifelementen 5 liegen. Die Abschlußhülsen 4 Durchmesser angeordnet ist und mit einem Anschluß 25 sind durch Spannstifte 4 α an den Teleskoprohren für die Einleitung der Druckflüssigkeit in den befestigt, die durch Öffnungen 4 b von außen tangen-Stempeldruckraum sowie zweckmäßig mit einem tial in ringförmige Nuten eingetrieben sind.
Anschluß für die Einleitung eines Druckmittels in Das Teleskoprohr 3 weist unterhalb seines Kopfdie genannte Zylinderkammer des Stützkolbens ver- Stückes 3 α ein Zwischenstück 6 auf, welches mit einer sehen ist. Die Kolbenstange des Stützkolbens ist 30 Bohrung 8 versehen ist, durch die die Druckflüssigdabei vorzugsweise rohrförmig ausgebildet, so daß keit von außen in den Stempeldruckraum eingeführt das Druckmittel von außen über die hohle Kolben- wird. In dem Zwischenstück 6 ist eine weitere Bohstange in den Einschubzylinder eingeführt werden rung 7 angeordnet, durch die zum Rauben des Stemkann. pels ein Druckmittel, zweckmäßig ebenfalls Druck-Bei dem erfindungsgemäßen Stempel sind die für 35 flüssigkeit, in den weiter unten näher beschriebenen den Einschub und Ausschub wirksamen Kolben- Raubzylinder eingeführt werden kann,
flächen der Teleskoprohre vorzugsweise so in ihrer Mit dem Zwischenstück 6 ist über eine ange-Flächengröße aufeinander abgestimmt, daß beim schweißte rohrförmige Kolbenstange 9 ein Stütz-Ausschub des Stempels zunächst das Teleskoprohr kolben 14 verbunden, der in einem Zylinder 16 mit dem kleinsten Durchmesser, welches in der Regel 40 gleitet und mittels einer Manschette 15 gegenüber die Kopfplatte trägt, ausgefahren wird, bevor das der Zylinderwandung abgedichtet ist. Der Zylinder 16 bzw. die übrigen Teleskoprohre ausschieben. Beim weist an seinem oberen Ende einen Zylinderboden 17 Einschub unter Hangendbelastung wird dagegen zu- auf, durch den das axial angeordnete Kolbenrohr 9 nächst das mittlere Teleskoprohr auf voller Einschub- hindurchgeführt ist. Zur Abdichtung des Kolbenlänge eingefahren, bevor das mit dem kleinsten 45 rohres 9 in dem Zylinderboden 17 dient ein Dicht-Durchmessef versehene Teleskoprohr einschiebt. Da- element 18.
durch wird erreicht, daß in allen Betriebsstellungen Der Zylinder 16 ist an seinem unteren Ende offen
des Stempels ein genügend großer Einschubweg für und trägt hier außenseitig einen Anschlag 19, der so
das mit Hilfe des Stützkolbens zwangläufig einschieb- angeordnet ist, daß beim Ausschieben des Teleskopbare Teleskoprohr kleinsten Durchmessers zur Ver- 5° rohres 2 der Zylinder 16 durch den Anschlag 19,
fügung steht. Der erfindungsgemäße Stempel benötigt gegen den sich eine Ringschulter 10 a des Ringdaher
nur für eine einzige Einschubtiefe, nämlich kolbens 10 legt, mitgenommen wird,
diejenige, die durch das Teleskoprohr mit dem klein- Der mehrstufige Teleskopstempel besitzt im Innesten Durchmesser gebildet wird, einen Einschub- ren nur einen einzigen Druckraum für sämtliche kolben. 55 Teleskopstüfen. Die über die Bohrung 8 im Zwischen-Die Erfindung schafft somit einen Stempel von stück 6 eingeführte Druckflüssigkeit fließt nach unten einfacher Bauart, der bei großer Auszugslänge über durch das Teleskoprohr 3, ferner durch einen Ringseinen gesamten Einschubbereich konstante oder spalt 20 zwischen dem Teleskoprohr 3 und dem annähernd konstante Lastaufnahme besitzt. Aut Zylinder 16 und durch einen weiteren Ringspalt 21 Grund der großen wirksamen Kolbenfläche des 60 zwischen dem Zylinder 16 und dem Ringkolben 10 kleinsten Teleskoprohres wird die Lastaufnahme des des Teleskoprohres 2. Von hier kann die Druck-Stempels vergrößert, ohne daß der Durchmesser der flüssigkeit durch eine Bohrung 22 im Zylinder 16 in Teleskoprohre erhöht weden muß. Da der Stütz- den Raum unter dem Stützkolben 14 fließen,
kolben zugleich als Raubkolben Verwendung finden Falls der Stempel als Einzelstempel verwendet kann, wird die Vergrößerung der wirksamen Kolben- 65 wird, kann in dem Zwischenstück 6 das Entlastungs-, fläche praktisch ohne die Verwendung zusätzlicher Raub- und Füllventil angeordnet werden.
Bauteile erzielt. Bei Verwendung des Stempels in Verbindung mit Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der einem wandernden Ausbauelement können die ge-
diejenige, die durch das Teleskoprohr mit dem klein- Der mehrstufige Teleskopstempel besitzt im Innesten Durchmesser gebildet wird, einen Einschub- ren nur einen einzigen Druckraum für sämtliche kolben. 55 Teleskopstüfen. Die über die Bohrung 8 im Zwischen-Die Erfindung schafft somit einen Stempel von stück 6 eingeführte Druckflüssigkeit fließt nach unten einfacher Bauart, der bei großer Auszugslänge über durch das Teleskoprohr 3, ferner durch einen Ringseinen gesamten Einschubbereich konstante oder spalt 20 zwischen dem Teleskoprohr 3 und dem annähernd konstante Lastaufnahme besitzt. Aut Zylinder 16 und durch einen weiteren Ringspalt 21 Grund der großen wirksamen Kolbenfläche des 60 zwischen dem Zylinder 16 und dem Ringkolben 10 kleinsten Teleskoprohres wird die Lastaufnahme des des Teleskoprohres 2. Von hier kann die Druck-Stempels vergrößert, ohne daß der Durchmesser der flüssigkeit durch eine Bohrung 22 im Zylinder 16 in Teleskoprohre erhöht weden muß. Da der Stütz- den Raum unter dem Stützkolben 14 fließen,
kolben zugleich als Raubkolben Verwendung finden Falls der Stempel als Einzelstempel verwendet kann, wird die Vergrößerung der wirksamen Kolben- 65 wird, kann in dem Zwischenstück 6 das Entlastungs-, fläche praktisch ohne die Verwendung zusätzlicher Raub- und Füllventil angeordnet werden.
Bauteile erzielt. Bei Verwendung des Stempels in Verbindung mit Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der einem wandernden Ausbauelement können die ge-
nannten Ventile dagegen außerhalb des Stempels angeordnet sein.
Zum Rauben des Stempels wird Druckflüssigkeit über die Bohrung 7 im Zwischenstück 6, das Kolbenrohr
9 und Querbohrungen 9 a in die Zylinderkammer 23 oberhalb des Stützkolbens 14 eingeführt. Da
der Stützkolben über das Rohr 9 mit dem Teleskoprohr 3 verbunden ist, welches den kleinsten Durchmesser
aufweist, wird beim Einführen der Druckflüssigkeit in die Kammer 23 lediglich dieses Teleskoprohr
eingefahren.
Die für den Ein- und Ausschub der Teleskoprohre wirksamen Kolbenflächen der einzelnen Teleskopstufen
sind in ihrer Flächengröße derart aufeinander abgestimmt, daß beim Ausfahren des Stempels zunächst
das Teleskoprohr 3 mit dem kleinsten Durchmesser auf voller Länge ausgefahren wird, bevor
sich das mittlere Teleskoprohr 2 ausschiebt. Beim Einschub des Stempels unter Gebirgsbelastung
schiebt sich dagegen zunächst das mittlere Teleskoprohr 2 ein, bevor das Teleskoprohr 3 mit dem kleinsten
Durchmesser seinerseits sich einzuschieben beginnt. Es ist auf diese Weise sichergestellt, daß für
den Einschub des Stempels unter Wirkung des als Raubkolben arbeitenden Stützkolbens 14 in jeder
Betriebsstellung ein hinreichend großer Einschubweg für das mit dem Raubkolben verbundene Teleskoprohr
3 zur Verfügung steht.
Die für den Ein- und Ausschub des Teleskoprohres 3 wirksame Kolbenfläche F3 setzt sich zusammen
aus den Flächen F3', F3" und F3"', wobei F3'
die Ringfläche des Kolbens 12, F3" die vom Flüssigkeitsdruck
beaufschlagte Ringfläche des Zwischenstückes 6 und F3'" die Kreisfläche des Stützkolbens
14 ist. Dadurch, daß die wirksame Kolbenfläche des Teleskoprohres 3 durch die Fläche F3'" des Stütz-Kolbens
14 erhöht wird, entspricht die Fläche F3 in der Größe annähernd der Innenfläche des Teleskoprohres
1 (Kreisfläche mit dem Innendurchmesser des Teleskoprohres 1).
Die wirksame Kolbenfläche F2 des mittleren Teleskoprohres 2 errechnet sich aus der Differenz der
Ringfläche F2' des Ringkolbens 10 und der Ringfläche F2" des Zylinderbodens 17. Die beiden Rächen
F2' und F2" sind so aufeinander abgestimmt, daß die
Fläche F2" um ein geringes, d. h. um einige wenige Quadratzentimeter größer ist als die Fläche F2'. Es
ergibt sich daher bei Flüssigkeitsdruck im Stempeldruckraum für das mittlere Teleskoprohr 2 eine Kraft,
die im Sinne des Einschubs des Teleskoprohres 2 wirkt, so daß beim Einschub des Stempels unter
Gebirgsbelastung stets das Teleskoprohr 2 vor dem Teleskoprohr 3 einschiebt.
Wird beim Setzen des Stempels Druckflüssigkeit über die Öffnung 8 in den Stempeldruckraum eingeführt,
so schiebt sich unter Einwirkung des auf die Hache F3 (= F3'+F3"+F3'") wirkenden Flüssigkeitsdruckes
zunächst das Teleskoprohr 3 aus. Das Teleskoprohr 2 nimmt dabei an der Ausschubbewegung
nicht teil, da der auf die Ringfläche F2' wirkende
Flüssigkeitsdruck kräftemäßig durch den auf die etwas größere Ringfläche F2" wirkenden Flüssigkeitsdruck
ausgeglichen ist. Erst wenn sich der Stützkolben 14 beim Ausschieben des Teleskoprohres 3
mit seinem Rücken 14 a gegen die Bodenfläche 17 a
des Zylinderbodens 17 legt, kommt die Kolbenfläche F3 für den Ausschub des Teleskoprohres 2 zur
Wirkung.
Claims (5)
1. Mehrstufiger hydraulischer Grubenstempel mit mindestens drei teleskopartig ineinandergeführten
rohrförmigen Stempelteilen, wobei für alle Teleskopstufen ein gemeinsamer Stempeldruckraum
und ein gemeinsames Entlastungsventil vorgesehen ist und die wirksamen Kolbenflächen
der einzelnen Teleskopstufen gleich oder nahezu gleich sind, so daß der Stempel über
seinen gesamten Ausschubbereich annähernd gleiche Lastaufnahme besitzt, dadurch gekennzeichnet,
daß mit dem Teleskoprohr (3) des kleinsten Durchmessers ein Stützkolben (14) verbunden ist, der vom hydraulischen Druck im
Druckraum des Stempels im Sinne des Ausschubs dieses Teleskoprohres (3) beaufschlagt ist, derart,
daß die für den Ausschub und Einschub wirksame Kolbenfläche (F3) des im Durchmesser
kleinsten Teleskoprohres (3) gleich oder annähernd gleich ist dem Innenquerschnitt des im
Durchmesser größten Teleskoprohres (1) des Stempels.
2. Stempel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützkolben (14) in einem
Zylinder (16) gleitend geführt ist, der mit dem mittleren Teleskoprohr (2) des Stempels form-
oder kraftschlüssig verbunden ist und auf der dem Druckraum des Stempels abgewandten Seite
mit einem Zylinderboden (17) eine Kammer (23) bildet, durch deren Druckbeaufschlagung das
Teleskoprohr (3) mit dem kleinsten Durchmesser beim Rauben des Stempels beschleunigt eingefahren
wird.
3. Stempel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützkolben (14) mit
seiner Kolbenstange (9) an einem Zwischenstück (6) befestigt ist, das an dem Teleskoprohr (3) mit
dem kleinsten Durchmesser angeordnet ist und mit einem Anschluß (8) für die Einleitung der
Druckflüssigkeit in den Stempeldruckraum sowie zweckmäßig mit einem Anschluß (7) für die Einleitung
eines Druckmittels in die Zylinderkammer (23) des Stützkolbens versehen ist.
4. Stempel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (9)
des Stützkolbens (14) rohrförmig ausgebildet ist und eine Querbohrung (9 ä) zu der Zylinderkammer
(23) des Stützkolbens (14) aufweist.
5. Stempel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die für den Aus-
und Einschub wirksamen Kolbenflächen (F2, F3)
der Teleskoprohre (2,3) so bemessen sind, daß beim Ausschub zunächst das Teleskoprohr (3)
mit dem kleinsten Durchmesser und beim Einschub unter Gebirgsbelastung zunächst das mittlere
Teleskoprohr (2) vorrangig aus- bzw. eingefahren wird.
In Betracht gezogene Druckschriften-Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1778 211,
1836 609, 1866 313.
1836 609, 1866 313.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Priority Applications (10)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER36680A DE1231194B (de) | 1963-11-29 | 1963-11-29 | Mehrstufiger hydraulischer Grubenstempel |
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DER36680A DE1231194B (de) | 1963-11-29 | 1963-11-29 | Mehrstufiger hydraulischer Grubenstempel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1231194B true DE1231194B (de) | 1966-12-29 |
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ID=7404977
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DER36680A Pending DE1231194B (de) | 1963-11-29 | 1963-11-29 | Mehrstufiger hydraulischer Grubenstempel |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE1231194B (de) |
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| DE1778211U (de) * | 1958-09-11 | 1958-11-27 | Hemscheidt Maschf Hermann | Hochdruck-vordrueckzylinder. |
| DE1836609U (de) * | 1960-10-01 | 1961-08-31 | Rheinstahl Gmbh Wanheim | Hydraulischer grubenstempel. |
| DE1866313U (de) * | 1959-05-26 | 1963-01-31 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Doppelt wirkender hydraulischer rueckyzylinder fuer strebfoerderer. |
-
1963
- 1963-11-29 DE DER36680A patent/DE1231194B/de active Pending
Patent Citations (3)
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