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DE1230986B - Tuerverriegelung fuer schlosslose Fahrschachttueren an Aufzuegen - Google Patents

Tuerverriegelung fuer schlosslose Fahrschachttueren an Aufzuegen

Info

Publication number
DE1230986B
DE1230986B DESCH37346A DESC037346A DE1230986B DE 1230986 B DE1230986 B DE 1230986B DE SCH37346 A DESCH37346 A DE SCH37346A DE SC037346 A DESC037346 A DE SC037346A DE 1230986 B DE1230986 B DE 1230986B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
bolt
door
lever
locking bolt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH37346A
Other languages
English (en)
Inventor
August Reinke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schmersal & Co K A
Original Assignee
Schmersal & Co K A
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schmersal & Co K A filed Critical Schmersal & Co K A
Priority to DESCH37346A priority Critical patent/DE1230986B/de
Priority to AT904465A priority patent/AT267798B/de
Priority to CH1388265A priority patent/CH441667A/de
Priority to NL6514354A priority patent/NL6514354A/xx
Priority to GB844666A priority patent/GB1132498A/en
Publication of DE1230986B publication Critical patent/DE1230986B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B13/00Doors, gates, or other apparatus controlling access to, or exit from, cages or lift well landings
    • B66B13/02Door or gate operation
    • B66B13/14Control systems or devices
    • B66B13/16Door or gate locking devices controlled or primarily controlled by condition of cage, e.g. movement or position
    • B66B13/18Door or gate locking devices controlled or primarily controlled by condition of cage, e.g. movement or position without manually-operable devices for completing locking or unlocking of doors
    • B66B13/20Lock mechanisms actuated mechanically by abutments or projections on the cages

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Elevator Door Apparatuses (AREA)

Description

  • Türverriegelung für schloßlose Fahrschachttüren an Aufzügen Die Erfindung bezieht sich auf Türverriegelungen für schloßlose Fahrschachttüren an Aufzügen mit einem von einer Steuerkurve des Fahrkorbs betätigbaren Riegelbolzen, mit dem ein Riegelschalter fest verbunden ist und der mit einer Sperreinrichtung versehen ist, die bei offener Tür eine Schließbewegung des Riegelbolzens verhindert, wobei zum Lösen der Sperreinrichtung in der Türkante ein Permanentmagnet angeordnet ist.
  • Aus Gründen der Betriebssicherheit müssen nach den für Personen- und Lastenaufzüge geltenden technischen Vorschriften alle Fahrschachttüren eines Aufzuges geschlossen und verriegelt sein, mit Ausnahme der Tür, hinter der sich der Fahrkorb befindet. Diese Vorschrift wird durch Türverschlüsse erfüllt, die einen Sperriegel - meist in Form eines zylindrischen Bolzens - enthalten, der zur Verriegelung der geschlossenen Tür in eine entsprechende Aussparung derselben eindringt. Der Riegelbolzen muß durch Federkraft, Gewicht oder Magnetkraft in Sperrstellung gehalten werden und darf auch bei robustem Betrieb, bei einem Senken des Türflügels oder auf Grund von atmosphärischen Einflüssen nicht unwirksam oder unzuverlässig arbeiten.
  • Außerdem darf die Einschaltung des Triebwerkes nur dann möglich sein, wenn alle Fahrschachttüren geschlossen und verriegelt sind. Diese Vorschrift wird durch ein mit dem Sperriegel fest verbundenes Kontaktstück eines Riegelschalters erfüllt, der nur dann den Steuerstromkreis des Triebwerkes schließt, wenn der Sperriegel in die Tür eingedrungen ist.
  • Die Einschaltung des Steuerstromkreises muß aber auch dann sicher verhindert sein, wenn in einem möglichen Störungsfall der Riegelbolzen auch bei nicht geschlossener Fahrschachttür freigegeben wird. Zur Erfüllung dieser Vorschrift müssen die Türverriegelungen eine besondere Fehlschließsicherung enthalten, die bei nicht geschlossener Fahrschachttür entweder das Einrücken des Riegelbolzens zwangläufig verhindert oder die Einschaltung des Steuerstromkreises durch den Riegelbolzen unmöglich macht.
  • Allen Türverriegelungseinrichtungen gemeinsam ist die Betätigung durch eine am Fahrkorb angebrachte Steuerkurve, die bei der Einfahrt in eine Haltestelle über einen Rollenhebel die Entriegelung der Fahrschachttür vornimmt.
  • Zur Erfüllung dieser Vorschriften sind verschiedene Wege vorgeschlagen bzw. beschritten worden. Bei einer bekannten Ausführungsform wird das Schließen des Steuerstromkreises bei nicht geschlossener Fahrschachttür dadurch verhindert, daß der Riegelschalter als Wischkontakt ausgeführt ist. Beim Einrücken der Türverriegelung dringt der Riegelbolzen bis zu einer durch einen Anschlag festgelegten Tiefe in die geschlossene Fahrschachttür ein. In dieser Stellung ist der Steuerstromkreis für das Triebwerk durch den mit dem Sperrbolzen verbundenen Riegelschalter geschlossen. Bei nicht geschlossener Fahrschachttür stößt der Riegelbolzen beim Einrücken der Türverriegelung über seine Schließstellung hinaus ins Leere, und der Kontakt des Riegelschalters wird wieder unterbrochen.
  • Diese Ausführung hat den Nachteil, daß der Riegelbolzen auch bei nicht geschlossener Fahrschachttür durch Verklemmen, infolge Verschmutzung oder anderer äußerer Einflüsse in seiner freien Bewegung gehindert werden kann und die Unterbrechung des Steuerstromkreises nicht eintritt. Weiterhin muß als Nachteil dieser Anordnung angesehen werden, daß eine eingetretene Unterbrechung des Steuerstromkreises durch Anheben des Riegelbolzens von Hand wieder rückgängig gemacht und damit die Fehlschließsicherung in einfacher Weise wieder aufgehoben werden kann.
  • Bei einer anderen Ausführungsform wird der Eingriff des Riegelbolzens in die Tür durch ein in den Riegelbolzen selbst eingebautes zweites Sperrmittel überwacht. Dieses Sperrmittel ist, wenn die Türverriegelung bei geöffneter Fahrschachttür eingerückt wird, in der Weise wirksam, daß der Hub des Türriegels auf einen kürzeren Weg begrenzt wird und hierdurch die Schließung des Steuerstromkreises durch den mit dem Riegelbolzen verbundenen Riegelschalter verhindert wird.
  • Diese Art der Fehlschließsicherung hat den Nachteil, daß die Sperrelemente im Innern des Riegelbolzens infolge ihrer kleinen Abmessungen einer hohen mechanischen Beanspruchung ausgesetzt sind und ihre Funktionssicherheit in eingebautem Zustand nicht mehr nachprüfbar ist. Auch besteht bei dieser Bauform der Nachteil, daß die Fehlschließsicherung durch einfache Mittel - z. B. Schraubendreher oder Nagel, die in die Bohrung des Riegelbolzens eint' Creführt werden - unwirksam gemacht werden kann.
  • Weiterhin sind Einrichtungen bekannt 'geworden, bei denen die Wirkung eines magnetischen Kraftfeldes für die Fehlschließeinrichtung an Türverriegelungen ausgenutzt wird. Ein in die Tür eingebauter starker Perinanentmagnet wirkt bei geschlossener Fahrschachttür über einen Klappanker innerhalb der im Türrahmen eingebauten Türverriegelungseinrichtung auf ein Knickhebelgestänge. Dieses befindet sich bei offener Fahrschachttür und zurückgezogenem Riegelbolzen in übertotpunktlage und blockiert die Vorschubbewegung des Riegelbolzens. Erst wenn die Fahrschachttür geschlossen wird, zieht der Magnet in der Tür den Anker im Schloßgehäuse an und bringt den Knickhebel in eine Lage, aus der er beim Verriegeln der Fahrschachttür einknickend ausweicht und die Sperrung des Riegelbolzens aufhebt.
  • Da sich das Knickhebelgestänge nur durch sein Eigengewicht in Sperrstellung legt, ist die Türverriegelung lagenabhängig. Der Einbau ist nur mit waagerecht wirkendem Riegelbolzen in der Schließkante des Türrahmens möglich und die Verwendung ausschließlich auf Einflügeltüren beschränkt. Diese Anordnung hat aber gegenüber den in der Oberkante des Türrahmens eingebauten, senkrecht wirkenden Verriegelungseinrichtungen den Nachteil, daß bei einem während der Betriebsdauer eintretenden Senken der Tür das sichere Eindringen des Riegelbolzens in die Tür nicht mehr möglich ist. Durch das geringe Eigengewicht der Knickhebel ist außerdem die Funktionssicherheit des Gesperres stark von der leichten Beweglichkeit der Gelenke abhängig, die durch Staub, verharzende Schmiermittel usw. unzulässig beeinträchtigt werden kann. Durch die funktionsbedingte Verwendung eines Hochleistungsmagneten mit entsprechend ausgedehntem Kraftlinienfeld sind auch benachbarte Eisenteile von Einfluß auf die Wirkungsweise. Es ist daher erforder-Ech, diesen von Fall zu Fall unterschiedlichen und im Betrieb veränderlichen Einfluß durch eine einstellbare Regulierfeder jeweils auszugleichen.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform werden die eingangs erwähnten Forderungen dadurch zu erfüllen versucht, daß die Vorschubbewegung des Riegelbolzens unmittelbar durch Permanentmagneten bewirkt wird. Der Riegelbolzen ist hier an dem einen Ende eines zweiarmigen Hebels angebracht, an dessen beiden Enden außerdem je ein Magnet angeordnet ist. Zwei Magneten, die bei geschlossener Tür den Magneten in der Türverriegelung gegenüberstehen, sind in Dieb Fahrschachttür eingelassen. Die. Magneten in der Tür sind so gepolt, daß sie durch Anziehung und Abstoßung der am Hebel befestigten Magneten gleichgerichtete Drehmomente ausüben und den Riegelbolzen in Eingriff bringen.
  • Bei dieser Anordnung ist das Gegeneinanderwirken von Mag gnetkraft und Federkraft bzw. Schwerkraft ungünsti '-, da die Gegenkräfte in Entriegelungsrichtung wirken und sorgfältig auf die Magnetkraft abgestimmt sein müssen. Auch Erschütterungen und Stöße, denen die Tür besonders bei Lastenaufzügen durch Transportvorgänge unvermeidbar ausgesetzt ist, können sich nachteilig auswirken. Dies um so mehr, als alle Beanspruchungen des Riegelbolzens im Gegensatz zu den sonst üblichen Bauformen nicht durch eine Führungsbuchse aufgenommen werden, sondern das Nadellager des Hebeldrehzapfens beanspruchen.
  • Ziel der Erfindung ist es, eine Türverriegelung für schloßlose Fahrschachttüren anzugeben, bei der das Einschalten des Triebwerks bei nicht ueschlossener Tür durch eine besonders einfache magnetische Fehlschließsicherung verhindert ist.
  • Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die Sperreinrichtung an einem verschiebbaren Bauteil einen zweiten Permanentmagneten trägt, der mit dem Permanentmagneten in der Türkante im abstoßenden Sinne zusammenwirkt, und daß das verschiebbare Bauteil in seiner Ruhestellung, in der es in bekannter Weise durch sein Eigengewicht und/oder Federkraft ,gehalten wird, die Bewegung eines mit dem Riegelbolzen verbundenen Hebels sperrt. Das verschiebbare Bauteil ist dabei ein Bolzen, der einen Sperrstift trägt, welcher mit einer mit dem Hebel an seinem Drehpunkt verbundenen Sperrnase zusammenwirkt.
  • Bei geschlossener Fahrschachttür nimmt hierbei der Bolzen mit dem Sperrstift eine solche Lage ein, daß bei angezogener Steuerkurve die Sperrnase sich über die Sperrstellung hinausbewegt und der Riegelbolzen sowie der als Winkelhebel ausgebildete Hebel durch eine Schraubenfeder in die Verriegelungsstellung verschoben werden. Nach einem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist der Bolzen an seinem dem Permanentmagneten abgekehrten Ende eine Anschrägung auf, die mit einem Stift zusammenwirkt, der an einer von der Steuerkurve über die Riegelrolle bewegten Zugstange starr befestigt ist, wobei bei ausgefahrener Steuerkurve der Bolzen zwangsweise in seine Ruhestellung geschoben wird.
  • Bei geschlossener Fahrschachttür stehen sich die beiden Permaneutmagneten mit gleichnamigen Polen auf kurze Entfernung gegenüber. Infolge der abstoßenden Kraftwirkung, die der in der Tür angebrachte Magnet auf den beweglichen Magneten der Fehlschließsicherung ausübt, wird der bewegliche Magnet und der mit ihm fest verbundene Bolzen angehoben und gibt die Sperrnase des Betätigungshebels für den Türverriegelungsbolzen frei, so daß sich dieser frei bewegen kann. Wird im ordnungsgemäßen Ablauf der Einschaltreihenfolge die elektromagnetisch betätigte Steuerkurve am Fahrkorb eingeschaltet, so gibt diese über einen an der Steuerkurve anliegenden Rollenhebel und eine Zugstange den Türverriegelungsbolzen ebenfalls frei, so daß dieser durch Federkraft in die Tür eindringen und der mit ihm fest verbundene Riegelschalter das Hubwerk endgültig einschalten kann.
  • Die Fehlschließsicherung wird wirksam, wenn in einem Störungsfall die elektromagnetisch betätigbare Steuerkurve angezogen wird, bevor die Fahrschachttür geschlossen ist. Der in der Tür eingebaute Dauermagnet kann dann den beweglichen Magneten der Fehlschließsicherung nicht anheben, und der Betätigungshebel des Riegelbolzens wird gesperrt, so daß auch der mit dem Riegelbolzen verbundene Riegelschalter das Hubwerk nicht einschalten kann.
  • Da die Schließstellung der Tür nur magnetisch abt' eletastet wird, also keine Betätigungskräfte für mechanisch bewegte Teile aufgewendet werden müssen, außerhalb auch der Weg und damit der Luftspalt des Magneten sehr gering sind, kann der Magnet sehr ZD klein sein. Das Magnetfeld ist hierdurch sehr konzentrier ' und magnetisierbare Bauteile in der Umgebung des Magneten, die das Kraftfeld schwächen könnten, sind ohne Einfluß.
  • Nachstehend wird an Hand eines Ausführungsbeispiels die Erfindung erläutert.
  • F i g. 1 zeigt den Zustand der Türverriegelung bei offener und entriegelter Fahrschachttür; F i g. 2 zeigt den Zustand der Türverriegelung bei geschlossener und verriegelter Fahrschachttür; F i g. 3 zeigt den Zustand der Türverriegelung bei offener Fahrschachttür und wirksam gewordener Fehlschließsicherung.
  • Die Türverriegelung ist in ein Gehäuse 1 aus nicht magnetisierbarem Werkstoff, vorzugsweise Leichtmetall, eingebaut.
  • Bei geöffneter Fahrschachttür ist der Riegelbolzen 2 über den Winkelhebel 3, die Zugstange 4 und den im Fahrschacht neben der Tür angebrachten Rollenhebel 5 durch die mit dem Fahrkorb verbundene und abgefallene Steuerkurve 6 gegen die Kraft der Schraubenfeder 7 zurückgezogen. Der den Sperrstift 8 tragende Bolzen 11 ist im Gehäuse 1 in seiner Achsrichtung verschiebbar gelagert. Er trägt an seinem der Fahrschachttür zugekehrten Ende einen Permanentmagneten 12 und befindet sich bei geöffneter Tür infolge seiner eigenen Schwerkraft und der in gleicher Richtung wirkenden Kraft der Schraubenfeder 13 in der in F i g. 1 dargestellten Lage. In dieser Stellung stehen sich die mit dem Winkelhebel 3 fest verbundene Sperrnase 9 und der mit dem Bolzen 11 verbundene Sperrstift 8 gegenüber und verhindern so ein unbeabsichtigtes Absenken des Riegelbolzens 2 und Einschalten des Steuerstromkreises für das Hubwerk durch den Riegelschalter 10. An seinem oberen Ende besitzt der Bolzen 11 eine schräge Endfläche 14, mit der ein an der Zugstange 4 starr befestigter Stift 15 zusammenwirkt, und zwar beim Entriegeln der Tür im gleichen Bewegungssinn wie die Schwerkraft und die Kraft der Schraubenfeder 13. Diese zwangläufige Verschiebung bewirkt auch dann die Sperrung des Riegelbolzens 2 bei offener Fahrschachttür, wenn durch Erlahmen oder Bruch der Feder 13 und gleichzeitiges Verklemmen die freie Beweglichkeit des Bolzens 11 behindert sein sollte.
  • Bei geschlossener Fahrschachttür 20 befindet sich gemäß F i g. 2 der in der Tür eingebaute Magnet 21 dicht unter dem Magneten 12. Die gleichnamige Polung der einander zugekehrten Stimflächen der Magneten erzeugt eine starke abstoßende Kraft, die den beweglichen Magneten 12 und den mit ihm durch den Bolzen 11 verbundenen Sperrstift 8 entgegen der eigenen Schwerkraft und der Federkraft nach oben verschiebt. Sperrstift 8 und Spermase 9 sind hierbei außer Eingriff. Bei eingeschalteter Steuerkurve 6 haben der Riegelbolzen 2 und die mit ihm verbundenen Betätigungsglieder - Winkelhebel 3, Schubstange 4, Rollenhebel 5 - unter der Einwirkung der Feder 7 den dargestellten Zustand eingenommen. Der Riegelbolzen ist in die geschlossene Tür 20 eingedrungen, und der mit dem Riegelbolzen 2 fest verbundene Riegelschalter 10 hat den Steuerstromkreis des Hubwerkes eingeschaltet.
  • Wird in einem Störungsfall der Zugmagnet der Steuerkurve 6 eingeschaltet, bevor die Fahrschachttür geschlossen ist, so wird die Fehlschließsicherung wirksam und verhindert die Einschaltung des Triebwerkes. Die Türverriegelung nimmt dann den in F i g. 3 dargestellten Zustand ein. Da in dem angenommenen Störungsfall die Fahrschachttür nicht geschlossen ist, kann auch der in der Tür eingebaute Magnet 21 nicht auf den Magneten 12 der Fehlschließsicherung einwirken. Dieser bleibt in der durch Schwerkraft und Federkraft erzwungenen Lage. Die Feder 7 des Riegelbolzens versucht zwar, da die angezogene Steuerkurve 6 den Rollenhebel 5 freigegeben hat, den Riegelbolzen 2 nach unten zu bewegen; diese Bewegung wird aber dadurch verhindert, daß die Sperrnase 9 des Winkelhebels 3 sich gegen den Sperrstift 8 legt. Die Sperrung des Winkelhebels 3 verhindert, daß der mit ihm verbundene Riegelbolzen 2 bei nicht geschlossener Fahrschachttür mit seinem vollen Hub ins Freie stößt und der Riegelschalter 10 das Hubwerk trotz offenstehender Fahrschachttür einschaltet. Durch eine an der Stimseite des Riegelbolzens 2 angebrachte Anschrägung 16 wird erreicht, daß die Fahrschachttür auch bei gesperrtem Riegelbolzen nachträglich noch geschlossen und der in Fig. 2 dargestellte Verriegelungszustand hergestellt werden kann.
  • In der in F i g. 3 dargestellten Sperrstellung befindet sich der tiefste Punkt des Riegelbolzens 2 vetwas tiefer als die Türoberkante. Infolgedessen wird beim nachträglichen Schließen der Fahrschachttür der Riegelbolzen 2 kurzzeitig um einen kleinen Betrag angehoben und der unter Druck der Sperrnase 9 stehende Sperrstift 8 entlastet, so daß der durch die nunmehr geschlossene Tür unter den abstoßenden Einfluß des Magneten 21 gelangte Magnet 12 den Sperrstift 8 anheben und die Sperrung des Hebels 3 und damit des Riegelbolzens 2 aufheben kann.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Türverriegelung für schloßlose Fahrschachttüren an Aufzügen mit einem von einer Steuerkurve des Fahrkorbs betätigbaren Riegelbolzen, mit dem ein Riegelschalter fest verbunden ist und der mit einer Sperreinrichtung versehen ist, die bei offener Tür eine Schließbewegung des Riegelbolzens verhindert, wobei zum Lösen der Sperreinrichtung in der Türkante ein Permanentmagnet angeordnet ist, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n c t, daß die Sperreinrichtung an einem verschiebbaren Bauteil (11) einen zweiten Permanentmagneten (12) trägt, der mit dem Permanentmagneten (21) in der Türkante im abstoßenden Sinne zusammenwirkt, und daß das verschiebbare Bauteil (11) in seiner Ruhestellung, in der es in bekannter Weise durch sein Eigengewicht und/oder Federkraft gehalten wird, die Bewegung eines mit dem Riegelbolzen (2) verbundenen Hebels (3) sperrt.
  2. 2. Türverriegelung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das verschiebbare Bauteil (11) ein Bolzen ist, der einen Sperrstift (8) trägt, und daß der Sperrstift (8) mit einer Sperrnase (9) zusammenwirkt, die mit dem Hebel (3) an seinem Drehpunkt verbunden ist. 3. Türverriegelung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei geschlossener Fahrschachttür (20) der Bolzen (11) mit dem Sperrstift (8) eine solche Lage einnimmt, daß bei angezogener Steuerkurve (6) die Spermase (9) sich über die Sperrstellung hinausbewegt und der Riegelbolzen (2) und der als Winkelhebel (3) ausgebildete Hebel durch die Schraubenfeder (7) in die Verriegelungsstellung verschoben werden. 4. Türverriegelung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (11) an seinem dem Permanentmagneten (12) abgekehrten Ende eine Anschrägung (14) aufweist, die mit einem Stift (15) zusammenwirkt, der an einer von der Steuerkurve (6) über die Riegelrolle bewegten Zugstange (4) starr befestigt ist, derart, daß bei ausgefahrener Steuerkurve (6) der Bolzen (11) zwangsweise in seine Ruhestellung geschoben wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1100 896.
DESCH37346A 1965-02-26 1965-07-08 Tuerverriegelung fuer schlosslose Fahrschachttueren an Aufzuegen Pending DE1230986B (de)

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AT904465A AT267798B (de) 1965-02-26 1965-10-06 Türverriegelung für schloßlose Fahrschachttüren an Aufzügen
CH1388265A CH441667A (de) 1965-02-26 1965-10-08 Türverriegelung für schlosslose Fahrschachttüren an Aufzügen
NL6514354A NL6514354A (de) 1965-02-26 1965-11-05
GB844666A GB1132498A (en) 1965-02-26 1966-02-25 Improvements relating to automatic locking mechanisms for lift-shaft doors

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1100896B (de) 1958-11-26 1961-03-02 Haushahn Fa C Automatische Tuerverriegelung fuer schlosslose Tueren, insbesondere fuer die Schachttueren von Aufzuegen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1100896B (de) 1958-11-26 1961-03-02 Haushahn Fa C Automatische Tuerverriegelung fuer schlosslose Tueren, insbesondere fuer die Schachttueren von Aufzuegen

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