DE1230861B - Verfahren und Schaltungsanordnung zur Auswahl eines freien, ueber ein mehrstufiges Koppelfeld fuehrenden Verbindungsweges - Google Patents
Verfahren und Schaltungsanordnung zur Auswahl eines freien, ueber ein mehrstufiges Koppelfeld fuehrenden VerbindungswegesInfo
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- DE1230861B DE1230861B DEJ24808A DEJ0024808A DE1230861B DE 1230861 B DE1230861 B DE 1230861B DE J24808 A DEJ24808 A DE J24808A DE J0024808 A DEJ0024808 A DE J0024808A DE 1230861 B DE1230861 B DE 1230861B
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- Exchange Systems With Centralized Control (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
H04m
Deutsche Kl.: 21 a3 - 38
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
J 24808 VIII a/21 a3
28. November 1963
22. Dezember 1966
28. November 1963
22. Dezember 1966
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Auswahl eines freien, über ein mehrstufiges Koppelfeld führenden
Verbindungsweges mittels eines die Verbindungswege des Koppelfeldes nachbildenden Wegesuchnetzes,
in dem die Koppelvielfache des Koppelnetzes durch Knotenpunkte und die Zwischenleitungen
des Koppelfeldes durch Suchadern dargestellt sind, bei dem zuerst alle für eine Verbindung in Frage
kommenden Wegestücke im Wegesuchnetz markiert werden, danach, bei einem Ausgang beginnend, ein
Wegestück ausgewählt und belegt wird und schließlich durch stufenweise Wiederholung von Auswahl und
Belegung von Wegestücken, ausgehend vom jeweils zuletzt belegten Wegestück, ein Verbindungsweg bis
zu einem markierten Eingang ausgewählt wird, in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen.
Ein solches Verfahren ist aus der deutschen Auslegeschrift 1121 655 bekannt. Dabei ist jeder Suchader
ein Kontakt zugeordnet, der den Belegungszustand der ao zugeordneten Zwischenleitung anzeigt. Infolge einer
Eingangsmarkierung und einer Ausgangsmarkierung werden alle diejenigen Knotenpunkte des Wegesuchnetzes
markiert, die den in freien Verbindungswegen zwischen den markierten Endpunkten liegenden
Koppelvielfachen des Koppelnetzes zugeordnet sind. Zur Einleitung der Auswahl eines der möglichen Verbindungswege
kann in der letzten Koppelstufe einer der dort markierten Knotenpunkte ausgewählt werden.
Dieser Markierknoten wird als neuer Endpunkt mit einer Ausgangsmarkierung beaufschlagt und daraufhin
ein markierter Knotenpunkt in der vorgeordneten Koppelstufe ausgewählt, als neuer Endpunkt markiert
usw., bis stufenweise ein vollständiger Verbindungsweg bis zum markierten Eingang ausgewählt ist. Zur Auswahl
der Knotenpunkte ist jeder der einzelnen Koppelstufen eine Wähleinrichtung zugeordnet. Dieses Verfahren
führt nur zum Ziel, wenn das Koppelnetz einen regelmäßigen Aufbau aufweist, d. h., wenn zwischen
zwei beliebigen Koppelvielfachen nur eine einzige 4<J
Zwischenleitung vorhanden ist. Gilt diese Voraussetzung nicht, müssen noch weitere Auswahlvorgänge
zur Bestimmung der Zwischenleitungen vorgesehen werden.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Knotenpunkte den Zwischenleitungen zuzuordnen. Es genügt
dann zur eindeutigen Bestimmung eines Verbindungsweges, wenn stufenweise eine Auswahl unter den
Knotenpunkten vorgenommen wird, jedoch ist eine der jeweils zwischen zwei Koppelstufen vorhandenen
Anzahl von Zwischenleitungen entsprechende Anzahl von Knotenpunkten pro Auswahlstufe vorzusehen,
Verfahren und Schaltungsanordnung zur Auswahl eines freien, über ein mehrstufiges Koppelfeld
führenden Verbindungsweges
führenden Verbindungsweges
Anmelder:
International Standard Electric Corporation,
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Ciaessen, Patentanwalt,
Stuttgart W, Rotebühlstr. 70
Stuttgart W, Rotebühlstr. 70
Als Erfinder benannt:
Albert Regnier, Moulineaux, Seine;
Jean-Jacques Rene Paul de Buck, Paris
(Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 28. November 1962 (916 895)--
und die Stufenauswahleinrichtungen müssen entsprechend viele Eingänge bzw. Ausgänge aufweisen.
Dies ergibt insbesondere bei großen Koppelnetzen Nachteile, die abgesehen vom Aufwand auch in einer
langen Auswahlzeit zu sehen sind. In beiden der genannten Fälle ist aber außer der Eingangsmarkierung
eine stufenweise weiterschaltbare Endmarkierung und eine größere Anzahl von Auswahleinrichtungen notwendig,
und beide Verfahren bedingen daher einen beträchtlichen Aufwand.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens und entsprechender Schaltungsanordnungen
zur Durchführung des Verfahrens, die die genannten Nachteile vermeiden, gleichmäßig für beliebig ausgebildete
Koppelnetze und auch zur Auswahl des kürzest möglichen Verbindungsweges bei Koppelnetzen
mit Überlaufwegen verwendbar sind.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß die zu freien Verbindungswegen
gehörenden Knotenpunkte durch ein nur an einen Eingang angelegtes und sich entsprechend dem Belegungszustand
des Koppelfeldes über alle Stufen ausbreitendes Markiersignal markiert werden, daß bei
jedem Auswahlschritt am durch den jeweils vorhergehenden Auswahlschritt bestimmten Knotenpunkt
die über die zu diesem Knotenpunkt führenden Suchadern anliegenden Markiersignale durch Einzelaufruf
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abgegriffen werden und eine dieser Markiersignal punkte zweckmäßig über je einen steuerbaren Abgriff
führenden Suchadern ausgewählt wird. mit einem gemeinsamen Eingang des Zuordners ver-
Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen werden bunden. Während der aufeinanderfolgenden Aufruf-
daher die Knotenpunkte des Wegesuchnetzes den perioden ist dabei jeweils einer der Knotenpunkt-
Koppelvielfachen des Koppelnetzes zugeordnet (be- 5 abgriffe zum Zuordner durchgeschaltet, während die
schränkte Anzahl von Knotenpunkten), aber es wird Parallelausgänge des Zuordners je ein Freisignal für
dennoch eine Auswahl unter den Zwischenleitungen die zu dem betreffenden Knotenpunkt führenden freien
getroffen, ohne dabei alle Zwischenleitungen zwischen Verbindungsabschnitte liefern und jedes an einem der
zwei Koppelstufen bei einem Auswahlvorgang berück- Parallelausgänge erscheinende Signal jeweils dem von
sichtigen zu müssen. ""' " io einem bestimmten, in Rufrichtung vorangehenden
Das erfindungsgemäße Verfahren ist daher weniger Knotenpunkt ausgehenden Verbindungsabschnitt zuaufwendig,
es arbeitet schneller als das bekannte Ver- geordnet ist. Bei der genannten Schaltungsanordnung
fahren, und es ist für ein Koppelnetz beliebigen Auf- umfaßt endlich der Auswahlschalter zweckmäßig für
baus geeignet. jeden Knotenpunktabgriff einen selektiv beaufschlag-
Zur Durchführung des genannten Verfahrens ist 15 baren Steuerausgang, den Parallelausgängen des Zuerfindungsgemäß
eine Schaltungsanordnung bevorzugt Ordners entsprechende Steuereingänge und einen
geeignet, die dadurch gekennzeichnet ist, daß jede weiteren Steuereingang für ein Markierungssignal des
Suchader an ihrem in Rufrichtung liegenden Ende an Ausgangsknotenpunktes. Der Auswahlschalter selbst
einen Eingang einer ihr individuell zugeordneten ist hierbei für abschnittsweise in Gegenrufrichtung
UND-Torschaltung im betroffenen Knotenpunkt an- 20 fortschreitendes Auswählen und Belegen der vom
geschlossen ist, daß über weitere Eingänge dieser Zuordner als frei markierten Verbindungsabschnitte
UND-Torschaltung ein den Freizustand der der Such- und für entsprechendes Fortschalten seiner Steuerader
zugeordneten Zwischenleitung anzeigendes Frei- ausgänge auf den jeweils vorangehenden Knotensignal
und ein Aufrufsignal zuführbar ist, daß die punkt, beginnend am markierten Ausgangsknoten-Ausgänge
aller UND-Torschaltungen eines Markier- 25 punkt, durch Verknüpfung seiner Eingangssignale geknotens
an ein Speicherelement angeschlossen sind, maß einem vorgegebenen Auswahlgesetz eingerichtet,
das nach Einschaltung Markiersignal an alle von Die erfindungsgemäßen Schaltungsanordnungen erdiesem
Knotenpunkt in Rufrichtung abgehende Such- möglichen auch die Einrichtung von Überlaufverbinadern
anlegt. düngen. Dazu ist zwischen den in Rufrichtung von
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird für 30 Knotenpunkt zu Knotenpunkt fortschreitenden Mardie
genannte Schaltungsanordnung vorteilhaft ein kiervorgängen freier Verbindungsabschnitte eine kon-Verfahren
zur Wegesuche angewandt, das dadurch stante, mindestens einer Aufrufperiode gleiche Zeitgekennzeichnet
ist, daß ein zeitlich gestaffelter Aufruf verzögerung vorgesehen. Dadurch wird die Gesamtder
Knotenpunkteingänge des Suchnetzwerkes syn- dauer des Markierungsvorganges zu einem Maß für
chron zu einem Uhrtakt sowie innerhalb einer gemein- 35 die Anzahl der passierten Knotenpunkte, d. h. für die
samen Aufrufperiode erfolgt und daß von der Zeitlage Länge des Verbindungsweges. Die im Falle von Überder
über mit Markiersignal und Freisignal beauf- laufwegen auftretenden Verbindungen unterschiedschlagte
Eingänge eines Knotenpunktes an diesen licher Länge können somit unterschieden und bei der
gelangenden Aufrufsignale die Zuordnung eines Be- Auswahl des durchzuschaltenden Verbindungsweges
legungssignals für einen der aufgerufenen Eingänge 40 berücksichtigt werden,
und die zugehörige Zwischenleitung abgeleitet werden. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vor-
und die zugehörige Zwischenleitung abgeleitet werden. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vor-
Auf diese Weise umfaßt jede Aufrufperiode lediglich gesehen, daß die Knotenpunkteingänge mindestens
eine Anzahl von Zeitpositionen, die der Anzahl von einer Matrixspalte des Suchnetzwerkes außer der AusEingängen
eines Knotenpunktes entspricht. Der Zeit- gangsspalte innerhalb einer verkürzten Aufrufperiode
aufwand für die Wegesuche ist damit wesentlich 45 gleichzeitig aufgerufen werden. Dadurch wird ein Zeitherabgesetzt, verlust in den Anfangsstufen des Verbindungsauf-
Zur Durchführung des letztgenannten Verfahrens baues, innerhalb deren Umwegverbindungen seltener
ist wiederum eine Schaltungsanordnung bevorzugt ge- auftreten, vermieden.
eignet, die für alle Knotenpunkte des Suchnetzwerkes In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist voreinen
gemeinsamen Aufrufer, einen gemeinsamen, im 50 gesehen, daß nach Markierung der zum Ausgangs-Serien-Parallelbetrieb
arbeitenden Zuordner für die knotenpunkt des Suchnetzwerkes führenden freien Verteilung der von den Knotenpunkten abgegriffenen Verbindungsabschnitte und der anschließenden Auszeitlich
gestaffelten Aufrufimpulse auf den Verbin- wahl und Belegung eines dieser Verbindungsabschnitte
dungsabschnitten entsprechende Steuerkanäle und sowie des zugehörigen vorangehenden Knotenpunktes
einen gemeinsamen Auswahlschalter für die Belegung 55 die bereits erfolgte Markierung aller noch nicht beder
Verbindungsabschnitte sowie für die abschnitts- legten Verbindungsabschnitte aufgehoben, vom marweise
Fortschaltung des Zuordners aufweist. Die An- kierten Eingang des Netzwerkes ausgehend bis zum
Ordnung der genannten gemeinsamen Einrichtungen belegten Verbindungsabschnitt wiederholt und beim
bietet eine besonders weitgehende Herabsetzung des Eintreffen des ersten Markiersignals am zuletzt be-Schaltungsaufwandes.
60 legten Knotenpunkt unterbrochen wird, worauf Aus-
Die genannten Vorteile gelten in besonderem Maße wahl und Belegung eines Verbindungsabschnittes und
für eine spezielle Schaltungsanordnung, bei welcher Löschung und Neumarkierung in Gegenrufrichtung
der Aufrufer eine der größten Anzahl von Eingängen bis zum markierten Eingang des Netzwerkes fort-
eines Knotenpunktes entsprechende Anzahl von Aus- schreitend wiederholt werden. Auf diese Weise wird
gangen aufweist, deren jeder einen der zeitlich ge- 65 von allen möglichen freien Verbindungswegen, die von
staffelten Aufrufimpulse abgibt und mit je einem einem markierten Eingang zum markierten Ausgang
zugeordneten Eingang aller Knotenpunkte vielfach führen, abschnittsweise derjenige ausgewählt, der die
geschaltet ist. In diesem Falle sind ferner alle Knoten- geringstmögliche Anzahl von Knotenpunkten umfaßt.
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Falls der oder die absolut kürzesten Verbindungswege F i g. 2 einen Ausschnitt aus dem Suchnetzwerk
nicht mehr verfügbar sind, schreitet dieses Verfahren gemäß Fig. Ib mit gemeinsamen Steuereinrich-
ohne weiteres zur Auswahl der nächst längeren Ver- tungen,
bindung fort. Gegenüber diesem Vorteil kann der F i g. 3 zwei Zeitdiagramme zur Erläuterung der
erhöhte Zeitaufwand für den Verbindungsaufbau 5 Wirkungsweise der Schaltungsanordnungen,
infolge der wiederholten Markiervorgänge in vielen F i g. 4 die schematische Andeutung eines Durch-
Anwendungsfällen in Kauf genommen werden. schaltnetzwerkes mit Überlaufverbindungen,
Eine zur Durchführung des letztgenannten Ver- F i g. 5 einen Ausschnitt aus einem Suchnetzwerk
fahrens bevorzugt geeignete Schaltungsanordnung ist für schrittweise Auswahl des jeweils kürzesten Ver-
dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Eingang eines io bindungsweges,
Knotenpunktes eine UND-Schaltung mit je drei F i g. 6 eine Schaltungseinzelheit einer anderen
Steuereingängen vorgesehen ist, von denen der erste Ausführung eines Suchnetzwerkes,
mit einem Freisignal für den betreffenden Verbin- F i g. 7 die schematische Andeutung eines Durchdungsabschnitt, der zweite mit dem über den zu- schaltnetzwerkes mit einer Gruppe von Freiwahlausgehörigen Verbindungsabschnitt eintreffenden Mar- 15 gangen und
mit einem Freisignal für den betreffenden Verbin- F i g. 7 die schematische Andeutung eines Durchdungsabschnitt, der zweite mit dem über den zu- schaltnetzwerkes mit einer Gruppe von Freiwahlausgehörigen Verbindungsabschnitt eintreffenden Mar- 15 gangen und
kiersignal und der dritte mit einem synchronisierten F i g. 8 ein dem Durchschaltnetzwerk nach F i g. 7
Aufrufimpuls beaufschlagt wird, und daß die Aus- entsprechendes Suchnetzwerk.
gänge aller UND-Schaltungen mit dem Eingang eines Fig. la zeigt ein Durchschaltnetzwerk, das aus
gemeinsamen bistabilen Elementes verbunden sind, matrixförmig angeordneten Koordinatenschaltern Si k
dessen Ausgang über eine weitere UND-Schaltung, 20 (Zeile i, Spalte K) besteht. Jeder Koordinatenschalter
die über einen zweiten Stelleingang während einer besitzt eine Anzahl von η Eingängen E\k... E& und
jeden Aufrufperiode vorübergehend geöffnet wird, an eine gleiche Anzahl von Ausgängen A\k ... A?k. Die
den Eingang eines weiteren bistabilen Elementes an- Eingänge der Koordinatenschalter S11 ... Sn ι bilden
geschlossen ist, von dessen Ausgang die vom Knoten- die Eingänge des Durchschaltnetzwerkes, die Auspunkt
abgehenden Verbindungsabschnitte abzweigen. 25 gänge der Koordinatenschalter Su ... Sn t die Aüs-Auch
diese Schaltungsanordnung kommt weitgehend gänge des Durchschaltnetzwerkes. Innerhalb des
mit gemeinsamen Steuereinrichtungen für alle Knoten- letzteren ist jeder Ausgang A\k eines Koordinatenpunkte
aus und zeichnet sich demgemäß durch ge- schalters mit dem Eingang Er, Ej+1 eines bestimmten
ringen Schaltungsaufwand aus. Koordinatenschalters der in Rufrichtung nächst-
Die letztgenannte Schaltungsanordnung kann auch 30 folgenden Matrixspalte verbunden. Dabei wird unter
dahin ausgestaltet werden, daß mindestens eine Gruppe Rufrichtung die von der Eingangsseite des Durchvon
Ausgängen des Durchschaltnetzwerkes einem schaltnetzwerkes zur Ausgangsseite weisende Richtung
Eingang zur freien Auswahl zugeordnet wird. Erfin- verstanden. Im vorliegenden Fall umfaßt das Durchdungsgemäß
wird die Anordnung in diesem Falle schaltnetzwerk η Zeilen und vier Spalten, d. h., jede
derart getroffen, daß für jede Gruppe von in freier 35 Zeile mit vier Koordinatenschaltern zu je η Eingängen
Wahl erreichbaren Ausgängen ein nachgeschalteter und Ausgängen. Jeder Koordinatenschalter kann
Hilfsknotenpunkt vorgesehen ist, dessen Eingänge gleichzeitig bis zu η Verbindungen zwischen je einem
über je eine UND-Schaltung mit den Ausgängen der Eingang und einem der Ausgänge herstellen und aufzugehörigen
Freiwahlgruppe und dessen einziger Aus- rechterhalten,
gang mit dem Zuordner verbunden ist. 40 F i g. 1 a zeigt nur eine mögliche Gestaltung des
gang mit dem Zuordner verbunden ist. 40 F i g. 1 a zeigt nur eine mögliche Gestaltung des
Wenn der Höchstzeitaufwand für den Verbindungs- Durchschaltenetzes, die wegen ihrer guten Übersichtaufbau
bei den zuletzt erwähnten Verfahren und lichkeit gewählt wurde. Hinsichtlich der Anzahl der
Schaltungen vermieden werden soll, so empfiehlt sich Matrixspalten (Koppelstufen) der Anzahl der Kodie
Anwendung einer anderen Ausgestaltung des er- ordinatenschalter pro Matrixspalte und der Anzahl
findungsgemäßen Verfahrens. Diese Ausgestaltung ist 45 der Verbindungsabschnitte (Zwischenleitungen) zwidadurch
gekennzeichnet, daß von dem jeweils zuerst sehen zwei beliebigen Koordinatenschaltern bestehen
an einem Knotenpunkteingang eintreffenden Markier- keinerlei Beschränkungen. Mit dem Begriff »Koordisignal
eine Sperrung der übrigen Knotenpunkteingänge natenschalter« sind ganz allgemein Koppelvielfache
gegen weitere Markiersignale abgeleitet wird. gemeint, die aus matrixförmig angeordneten Koppel-
Die Durchführung des letztgenannten Verfahrens 50 relais oder elektronischen Koppelelementen aufgebaut
erfordert im allgemeinen einen erhöhten Schaltungs- sind, oder aber auch als Kreuzschienen- oder Kreuzaufwand.
Dieser kann jedoch in weiterer Ausgestaltung spulenwähler ausgebildet sein können,
der Erfindung dadurch in verhältnismäßig engen Mit dem Durchschaltnetzwerk nach F i g. 1 a ar-Grenzen gehalten werden, daß jeder Knotenpunkt- beitet ein analog aufgebautes Suchnetzwerk zusammen, eingang über eine zusätzliche UND-Schaltung geführt 55 In Fig. Ib ist eine Zeile eines solchen ebenfalls ist, die über einen Stelleingang mit einem negierten matrixförmig aufgebauten Suchnetzwerkes dargestellt Ausgang eines den Belegungszustand des Knoten- Jedem Koordinatenschalter im Durchschaltnetzwerk punktes speichernden bistabilen Elementes ver- der für bis zu η gleichzeitige Verbindungen eingerichtet bunden ist. ist, entspricht im Suchnetzwerk jeweils ein Knoten-Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung er- 60 punkt Pi &. Zu jedem Knotenpunkt führt entsprechend geben sich aus der folgenden Beschreibung von Aus- dem Aufbau der Koordinatenschalter eine Anzahl von führungsbeispielen, wobei auf die Zeichnungen Bezug Eingängen E\k ... E"k. Ferner zweigt von jedem genommen wird. Hierin zeigt Koppelpunkt eine gleiche Anzahl von Ausgängen
der Erfindung dadurch in verhältnismäßig engen Mit dem Durchschaltnetzwerk nach F i g. 1 a ar-Grenzen gehalten werden, daß jeder Knotenpunkt- beitet ein analog aufgebautes Suchnetzwerk zusammen, eingang über eine zusätzliche UND-Schaltung geführt 55 In Fig. Ib ist eine Zeile eines solchen ebenfalls ist, die über einen Stelleingang mit einem negierten matrixförmig aufgebauten Suchnetzwerkes dargestellt Ausgang eines den Belegungszustand des Knoten- Jedem Koordinatenschalter im Durchschaltnetzwerk punktes speichernden bistabilen Elementes ver- der für bis zu η gleichzeitige Verbindungen eingerichtet bunden ist. ist, entspricht im Suchnetzwerk jeweils ein Knoten-Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung er- 60 punkt Pi &. Zu jedem Knotenpunkt führt entsprechend geben sich aus der folgenden Beschreibung von Aus- dem Aufbau der Koordinatenschalter eine Anzahl von führungsbeispielen, wobei auf die Zeichnungen Bezug Eingängen E\k ... E"k. Ferner zweigt von jedem genommen wird. Hierin zeigt Koppelpunkt eine gleiche Anzahl von Ausgängen
F i g. 1 a ein Durchschaltnetzwerk zum Verbin- Alk ... A"k zu den Eingängen der Knotenpunkte der
dungsauf bau, bestehend aus matrixförmig angeord- 65 nächstfolgenden Matrixspalte ab. In F i g. 1 b sind
neten Koordinatenschaltern, die Vielfacheingänge und -ausgänge durch je eine
Fig. Ib einen Ausschnitt aus einem dem Durch- Leitungsverzweigung angedeutet. Je ein Eingang und
schaltnetzwerk analog aufgebauten Suchnetzwerk, ein Ausgang der Knotenpunkte der fc-ten Matrixzeile
sind ausgezeichnet. In jedem Eingang eines Knoten- rufer besitzt eine Anzahl von Ausgängen, die der
punktes ist eine UND-Schaltung angeordnet, deren Eingangszahl eines jeden Knotenpunktes entspricht.
Wirkung im Zusammenhang mit anderen Schaltungs- Dabei sind alle Eingänge 13 derjenigen UND-Schal-
einzelheiten nachfolgend erläutert wird. tungen untereinander verbunden, deren zugehörige
Ein grundlegender Unterschied der Knotenpunkte 5 Verbindungsabschnitte zu Ausgängen von Knotendes
Suchnetzwerkes gegenüber den entsprechenden punkten jeweils ein- und derselben Matrixzeile führen.
Koordinatenschaltern des Durchschaltnetzwerkes be- Jeweils ein solcher Satz von zusammengeschalteten
steht darin, daß erstere zu jeder Zeit nur dem Aufbau Eingängen ist dann mit einem Ausgang des Aufruf ers 10
eines Verbindungsweges dienen können. Aus diesem verbunden und erhält somit gleichzeitig einen Auf-Grund
ist das Suchnetzwerk einer jeden Verbindung io rufimpuls. Bei fortlaufendem Betrieb des Aufrufers 10
im Durchschaltnetzwerk nur währ end des Verbindungs- werden also die Eingänge eines Knotenpunktes in der
aufbaues zugeordnet. Nach erfolgtem Verbindungs- Reihenfolge der zugehörigen Knotenpunkte der in
aufbau steht das Suchnetzwerk sodann für eine andere Rufrichtung vorangehenden Matrixspalte nachein-Verbindung
zur Verfügung. Im übrigen entspricht ander aufgerufen.
jedem Verbindungsabschnitt zwischen den Koordi- 15 Im eingeschalteten Zustand einer der Kippschalnatenschaltern
des Durchschaltnetzwerkes ein Ver- tungen 5 bis 7, der durch einen Aufrufimpuls von einem
bindungsabschnitt zwischen den entsprechenden Kno- der Knotenpunkteingänge hervorgerufen wird, ertenpunkten
des Suchnetzwerkes. Hinsichtlich des scheint an der Ausgangsverzweigung des betreffenden
Belegungs- bzw. Freizustandes der Verbindungs- Knotenpunktes ein Dauersignal. Dieses Signal geabschnitte
stimmen Durchschalt- und Suchnetzwerk 20 langt dann über alle angeschlossenen Verbindungsfortwährend
überein. abschnitte zu den entsprechenden Eingängen der
Der Aufbau der fc-ten Matrixzeile des Suchnetz- Knotenpunkte der in Rufrichtung nachfolgenden
Werkes ist in F i g. 2 mit den zugehörigen Steuerein- Matrixspalte. Das Signal wird jedoch nur in solchen
richtungen ausführlicher dargestellt. Es sind die Eingängen durchgeschaltet, deren UND-Schaltung
KnotenpunktePfc1,Pj;2undPj;4angedeutet,überdieein 25 an dem dafür vorgesehenen Stelleingang mit einem
möglicher Verbindungsweg von dem Eingang Efa zum Freisignal/ beaufschlagt ist. Dieses Freisignal ist
Ausgang A^ führt. Infolge der gegenseitigen Zu- kennzeichnend für den Belegungszustand des zum
Ordnung der Ausgänge eines Knotenpunktes zu den betreffendenEingangführendenVerbindungsabschnites
Eingängen der Knotenpunkte der nachfolgenden und wird von einem Signalgeber 9 geliefert.
Matrixspalte ist es möglich, von einem Ausgang des 3° Daraus ergeben sich für den in F i g. 2 gezeigten Suchnetzwerkes ausgehend und in Gegenrufrichtung Schaltungsausschnitt während eines Verbindungsauffortschreitend durch Auswahl eines der zum letzten baues folgende Vorgänge:
Matrixspalte ist es möglich, von einem Ausgang des 3° Daraus ergeben sich für den in F i g. 2 gezeigten Suchnetzwerkes ausgehend und in Gegenrufrichtung Schaltungsausschnitt während eines Verbindungsauffortschreitend durch Auswahl eines der zum letzten baues folgende Vorgänge:
Knotenpunkt der Verbindung (Ausgangsknotenpunkt Es soll z. B. der Eingang Εξχ mit dem Ausgang A,% ver-PiI4)
führenden Verbindungsabschnitte sowie durch bunden werden. Dazu wird der genannte Eingang
Wiederholung dieser Auswahl bei den weiter 35 zunächst mit einem Markiersignal beaufschlagt, das
zurückliegenden Knotenpunkten abschnittsweise einem beim Auftreten des nächstfolgenden Aufrufsignals
bestimmten Verbindungsweg festzulegen. Demgemäß vom Auf ruf er 10 am Eingang 13 der UND-Schaltung 8
gilt allgemein, daß zum Aufbau einer Verbindung zum Knotenpunkt Pk1, d. h. zum Eingang des Flipzunächst
Eingang und Ausgang des Verbindungsweges Flops 5 gelangt. Letzteres wird dadurch eingeschaltet
vorgegeben und sowohl im Durchschaltnetzwerk als 40 und gibt seinerseits ein Dauersignal über die Ausgänge
auch im Suchnetzwerk zu markieren sind, worauf die des Knotenpunktes P^1 an die entsprechenden Knoten-Festlegung
eines Verbindungsvorbildes im Suchnetz- punkteingänge der nächstfolgenden Matrixspalte, d. h.
werk und anschließend die Übertragung dieses Vor- in dem angedeuteten Schaltungsausschnitt unter
bildes in das Durchschaltnetzwerk erfolgt. anderem an den Eingang E£.2 des Knotenpunktes P^2.
Im einzelnen ist gemäß F i g. 2 jeder der Knoten- 45 Falls der zu diesem Eingang führende Verbindungspunkte ein Speicherelement, z. B. eine bistabile abschnitt I1 frei ist, liegt am Eingang 12 der UND-Kippschaltung
5, 6 bzw. 7. Vom Ausgang dieser Schaltung 11 ein entsprechendes Freisignal, das vom
Speicherelemente zweigt unmittelbar jeweils das Aus- Signalgeber 9 geliefert wird. Letzterer hält für alle
gangsvielfach des Knotenpunktes ab. Von jedem Verbindungsabschnitte gemäß dem Belegungszustand
Ausgang eines Knotenpunktes führt ein durch eine 5° des Durchschaltnetzwerkes Frei- bzw. Belegungssignale
Verbindungsleitung 1 dargestellter Verbindungsab- in geeigneten Speicherelementen fest und für die
schnitt zu einem zugeordneten Eingang des in Ruf- Steuerung der Eingänge des Suchnetzwerkes bereit,
richtung nachfolgenden Knotenpunktes. In jedem Der Aufbau des Signalgebers 9 kann in an sich be-Knotenpunkteingang
ist eine UND-Schaltung, hier kannter Weise ausgeführt sein und gehört nicht zum z. B. 8, 11 bzw. 17, mit drei Eingängen angeordnet. 55 Erfindungsgegenstand.
Je ein Eingang ist für die Zuführung eines Signals Wenn nun der in der Reihenfolge der Aufrufimpulse
vorgesehen, das den Belegungszustand des betreffenden zuständige Impuls am Eingang E£.2 auftritt, wird die
Verbindungsabschnittes anzeigt. Dieser Eingang fehlt UND-Schaltung 11 geöffnet, und das Markiersignal
demnach bei den Eingängen der Knotenpunkte der vom Flip-Flop 5 des vorangehenden Knotenpunktes
ersten Matrixspalte, da diese unmittelbar den Ein- 60 wird an den Eingang des Flip-Flops 6 durchgeschaltet,
gangen des Suchnetzwerkes entsprechen. Zweite Ein- Dadurch werden wiederum in Verbindung mit den entgänge
der genannten UND-Schaltungen sind mit den sprechenden Freisignalen vom Signalgeber 9 die vom
zugehörigen vorangehenden Verbindungsabschnitten . Knotenpunkt P^2 erreichbaren freien Knotenpunktverbunden
bzw. bei der ersten Matrixspalte mit den eingänge der nachfolgenden Matrixspalte markiert.
Eingängen des Netzwerkes. Dritte Eingänge 13 aller 65 Die Markierung freier Verbindungsabschnitte schreitet
UND-Schaltungen sind mit einem periodisch ar- auf diese Weise abschnittsweise vom markierten EinbeitendenAufrufer
10 verbunden und erhalten während gang des Suchnetzwerkes in Rufrichtung fort, bis der
jeder Aufrufperiode einen Aufrufimpuls. Der Auf- Ausgang A^1 von einem Markiersignal erreicht wird.
Damit ist die Markierung freier Verbindungswege Verbindungsabschnitt und dem zugehörigen Knotenbeendet,
punkt der vorangehenden Matrixspalte. Von den
Alle Knotenpunkte des Suchnetzwerkes sind grand- Aufrufimpulsen werden nun entsprechend den Freisätzlich
von gleichem Auf bau. Die bisher beschriebenen Signalen an den Eingängen 18 und UND-Schaltungen
Markiervorgänge lassen jedoch bereits erkennen, daß 5 17 nur diejenigen an den Knotenpunkt Pu1 durchfür
die Knotenpunkte der ersten und letzten Matrix- geschaltet, die einem freien Knotenpunktseingang
spalte gewisse Elemente überflüssig sein können, z. B. bzw. Verbindungsabschnitt entsprechen. Dadurch
ein Eingang der UND-Schaltungen in den Knotenpunkt- ergibt sich am Knotenpunktabgriff 16 a z.B. eine
eingängen der ersten Matrixspalte und unter Um- Impulsfolge nach Diagramm3b, in Fig. 3, die von
ständen auch die Speicherelemente der Knotenpunkte io der Aufrufimpulsfolge nur die Impulse A1, A3, A4 und
der letzten Matrixspalte. Zusatzliche Einrichtungen hn-x aufweist. Jeder dieser Impulse stellt einen freien
sind in diesen Randspalten jedoch keinesfalls erf order- Knotenpunkteingang dar. Über den Steuereingang 14 c
lieh, was für die Einfachheit des Schaltungsaufbaues wird nun in Abhängigkeit vom markierten Ausgang
von Bedeutung ist. AJf1 ein Signal gegeben, das den markierten Ausgangs-
Nun folgt, vom markierten Ausgangspunkt ^4 in 15 knotenpunkt P^4 von den übrigen Knotenpunkten
Gegenrufrichtung fortschreitend, die Auswahl und der letzten Matrixspalte unterscheidet. Der Auswahl-Belegung
eines bestimmten der markierten freien schalter 14 wählt auf Grund dieses Signals denjenigen
Verbindungswege. Dazu ist an jedem Knotenpunkt, seiner Ausgänge 14 a aus, der mit dem Steuereingang
außer bei der ersten Matrixspalte, über einen Abgriff, 16b der UND-Schaltung 16 verbunden ist, und
hier 16a und 20a, ein Eingang einer zusätzlichen 20 schaltet somit den Knotenpunktabgriffl6a zum ZuUND-Schaltung,
hier 16 und 20, angeschlossen. Jede ordner 15 durch. Letzterer beaufschlagt diejenigen
dieser UND-Schaltungen ist über einen zweiten Ein- seiner Ausgänge 15 a mit einem Signal, die den aufgang,
hier 16 b und 20 ό, von einem Auswahlschalter 14 gerufenen freien Eingängen des Knotenpunktes Ps4
steuerbar, der für jede UND-Schaltung, d. h. für jeden entsprechen. Der Signalzustand der Ausgänge 15a
Knotenpunktabgriff, einen besonderen Steuerausgang 35 bildet demnach den Markierungszustand der Knotenaufweist.
Die Ausgänge der Knotenpunktabgriffe, punkteingänge ab.
d. h. der zugehörigen UND-Schaltungen, sind im Der Auswahlschalter 14 erhält die den Markiervorliegenden
Beispiel für sämtliche Knotenpunkte des zustand der Knotenpunkteingänge abbildenden Signale
Suchnetzwerkes zusammengeschaltet und mit einem auf den Ausgängen 15a entsprechenden Eingängen
gemeinsamen Eingang eines Zuordners 15 verbunden. 30 und enthält nunmehr sowohl Informationen über die
Letzterer besitzt eine Anzahl von Ausgängen 15 a, die Lage des zuletzt markierten Knotenpunktes, hier
gleich der Anzahl von Knotenpunkteingängen, d.h. Ausgangsknotenpunkt Pj4, als auch über die zu diesem
also gleich der Zeilenzahl des matrixförmigen Such- führenden freien Eingänge bzw. Verbindungsabschnitte,
netzwerkes ist. Der Zuordner arbeitet im Serien- Unter Zugrundelegung dieser Informationen sowie
Parallelbetrieb und beaufschlagt jeweils in Ab- 35 einer vorgegebenen Auswahlregel, die durch den
hängigkeit von der Zeitlage eines seinem Eingang Aufbau des Auswahlschalters festgelegt oder auch
zugeführten Impulses innerhalb der Aufrufperiode des gegebenenfalls von außen eingegeben werden und
Aufrufers 10 einen jeweils zugehörigen seiner Parallel- veränderlich sein kann, wählt der Auswahlschalter
ausgänge 15 a. Letztere sind mit entsprechenden Ein- einen der verfügbaren freien Verbindungsabschnitte
gangen des Auswahlschalters 14 verbunden, der außer 40 und damit einen zugehörigen Knotenpunkt der vorden
Steuerausgängen 14 a für die Knotenpunktabgriffe angehenden Matrixspalte aus, gibt einen entsprechen-
und einem Steuerausgang für den Signalgeber 9 einen den Belegungsbefehl an den Signalgeber 9 und
weiteren Steuereingang 14 c für ein Markiersignal des sperrt dadurch infolge Wegfalls des Freisig-Ausgangsknotenpunktes,
hier Pj4, aufweist. Falls die nals/ den betreffenden Abschnitt gegen nochmalige
Steuerung des Signalgebers 9 und die Markierung des 45 Markierung und Belegung. Im vorliegenden Beispiel
Ausgangsknotenpunktes im Parallelbetrieb erfolgt, ist angenommen, daß die Wahl des Auswahlschalters
sind an Stelle des Steuereingangs 14 c und des Aus- auf den Eingang E^ mit dem Verbindungsabschnitt I3
gangs 14 b gegebenenfalls entsprechende Sätze von gefallen ist. Gleichzeitig führt der Auswahlschalter
Vielfachem- bzw. -ausgängen vorzusehen. Diese An- die Umschaltung des Eingangs des Zuordners 15 vom
Ordnung sowie der Aufbau des Auswahlschalters 14, 50 zuletzt markierten Knotenpunkt Pk4 auf denjenigen
des Zuordners 15 sowie des Signalsgeber 9 kann grund- Knotenpunkt der vorangehenden Matrixspalte durch,
sätzlich in an sich üblicher Weise gemäß dem erfin- von dem der Verbindungsabschnitt I3 ausgeht, in
dungsgemäßen Verfahren ausgebildet werden und ge- diesem Falle also der nicht dargestellte Knotenpunkt
hört im einzelnen nicht zum Erfindungsgegenstand. Pu3. Die Durchschaltung dieses Knotenpunktes zum
Der letzte Abschnitt der Freimarkierung und die 55 Zuordner erfolgt dadurch, daß die im zugehörigen
Auswahl eines Verbindungsweges werden nunmehr Abgriff befindliche UND-Schaltung über den zuge-
im einzelnen beschrieben. Dazu sei angenommen, hörigen der Ausgänge 14 a zur Öffnung vorbereitet
daß die Freimarkierung bis zur vorletzten Matrixspalte wird. Sodann läuft wiederum der Aufrufer 10 an und
fortgeschritten ist und demgemäß Freisignale, z. B. in beaufschlagt die Eingänge des Knotenpunktes P^3 mit
Form entsprechender Potentialwerte, an den Ein- 60 Aufrufsignalen die in gleicher Weise zum Zuordner 15
gangen E£4 bis Eg4 des Knotenpunktes Ρ&4 anstehen. und nach Aufteilung auf die zugehörigen Ausgänge 15a
Der Aufrufer 10 liefert nun entsprechend dem Dia- zum Auswahlschalter 14 gelangen. Nunmehr benötigt
gramm3a in Fig. 3 eine Impulsfolge A1, A2 ... hn der Auswahlschalter keine weitere Eingabe einer
an die Eingänge 13 der zu den Knotenpunkteingängen Information über den vorangehenden Knotenpunkt,
El1 bis £^4 gehörigen UND-Schaltungen 17. Dabei 65 da diese noch vom vorangehenden Auswahlvorgang
entspricht jeder Aufrufimpuls bzw. seine Zeitlage im Auswahlschalter gespeichert ist.
innerhalb der Auf rufperiode einem bestimmten Knoten- Weiter schließt sich nun die Auswahl eines Ver-
punkteingang, d. h. also auch einem bestimmten bindungsabschnittes an, der von einem Knotenpunkt
11 12
der in Rufrichtung zweiten Matrixspalte zum letzt- natenschaltern zurückführen und gegebenenfalls
markierten Knotenpunkt Pu 3 führt. Dieser Auswahl- auch eine oder mehrere Matrixspalten überspringen
Vorgang führt z. B. zum Verbindungsabschnitt Z2 und können. In F i g. 4 sind z. B. zwei verschiedene
zum entsprechenden Ausgang Al% des dargestellten Verbindungswege von dem als Eingangspunkt ange-KnotenpunktesPjfc2.
Mit diesem Auswahlvorgang 5 nommenen Koordinatenschalter S11 zu dem als Auswird
wiederum die entsprechende Ansteuerung des gangspunkt angenommenen Koordinatenschalter S14
Signalgebers 9 und die Umschaltung des Zuordners 15 angedeutet. Die erste Verbindung führt vom Schalter
auf den Knotenpunktabgriff 20 a durchgeführt. S11 auf kürzestem Wege über die Schalter S12 und S13
Die genannten Aufruf- und Auswahlvorgänge zum Schalter S14. Die zweite Verbindung führt
wiederholen sich dann in Gegenruf richtung fortschrei- io dagegen vom Schalter S11 über Schalter S22, S23
tend bis zum markierten Eingang Eg1 des Suchnetz- zunächst zurück zum Schalter Sn? und sodann zum
Werkes. Damit ist ein vollständiger Verbindungsweg Schalter S13 womit der Anschluß'an den ersten Weg
zwischen diesem Eingang und dem Ausgang A^ fest- erreicht ist. Diesem Verbindungsaufbau liegt die
gelegt, der nunmehr z. B. über entsprechende, Annahme zugrunde, daß kein freier Verbindungs-
nicht dargestellte Ausgänge des Signalgebers 9 auf 15 abschnitt zwischen den Schaltern S23 und S14, wohl
das Durchschaltnetzwerk übertragen werden kann. aber ein solcher vom Schalter S23 zum Schalter S513
Der Auswahlschalter 14 kann, wie erwähnt, grund- zur Verfügung steht. Beim Aufbau eines Verbindungssätzlich
zur Durchführung beliebiger Auswahlgesetze Vorbildes in dem analog zum Durchschaltnetzwerk
ausgelegt sein. Falls insbesondere jeweils der erste nach F i g. 4 aufgebauten Suchnetzwerk (nicht geeintreffende
Aufrufimpuls zur Auswahl des ent- 20 sondert dargestellt, in F i g. 4 durch eingeklammerte
sprechenden Verbindungsabschnittes herangezogen Bezeichnung der analogen Knotenpunkte angedeutet),
werden soll, so bietet dies verschiedene Vorteile, vor langt das vom markierten Eingang in P11 über P12
allem eine Verkürzung des Auswahlvorganges und und P13 fortschreitende Markiersignal früher am
gegebenenfalls eine Vereinfachung des Zuordners und markierten Ausgang von P14 an, als das über den
der Signalübermittlung zum Auswahlschalter. 25 Umweg fortschreitende. Im angenommenen Beispiel
Die drei genannten gemeinsamen Schaltelemente, erreicht das Markiersignal über den zweiten Weg
nämlich Aufrufer 10, Auswahlschalter 14 und Zu- erst den Knotenpunkt Pn 3, wenn das Markiersignal
ordner 15, finden auch bei den im folgenden erläu- über den ersten Weg bereits am Ausgang angelangt
terten Suchnetzwerken Anwendung. Hinzu treten ist. Für den in dieser Weise angenommenen Aufbau
verschiedene Erweiterungen des Netzwerkes, und 30 eines Uberlaufnetzwerkes ergibt sich also zwischen
zwar zunächst Aufbaumöglichkeiten für Überlauf- beiden Verbindungswegen eine Zeitdifferenz von
verbindungen über Verbindungswege unterschiedlicher mindestens zwei Aufrufperioden.
Länge. Überlaufverbindungen haben insbesondere für Die Wirkungsweise des Suchnetzwerkes nach F i g. 5 den Aufbau von Fern- und Zwischenamtsverbindun- ergibt sich im einzelnen wie folgt:
gen Bedeutung. Das im folgenden beschriebene Such- 35 Ein zur Zeit t0 am Eingang If der UND-Schaltung 22 netzwerk zeichnet sich in dieser Hinsicht durch zugeführtes Markiersignal betätigt das Speicherbesondere Anpassungsfähigkeit aus, da eine größere element 23 im ersten Knotenpunkt 24. Diese Betäti-Anzahl von Überlauf verbindungen verschiedener Länge gung erfolgt im vorliegenden Fall unabhängig vom vorgesehen werden kann. Dabei ist es insbesondere Aufrufer 30, d. h. ohne Zeitverzögerung. Zur gleichen möglich, jeweils den kürzesten freien Verbindungs- 40 Zeit empfangen vom Ausgang des Speicherelementes 23 wegen den Vorrang Vor den übrigen zu geben. die Eingänge 25 der UND-Schaltungen 26 des Knoten-
Länge. Überlaufverbindungen haben insbesondere für Die Wirkungsweise des Suchnetzwerkes nach F i g. 5 den Aufbau von Fern- und Zwischenamtsverbindun- ergibt sich im einzelnen wie folgt:
gen Bedeutung. Das im folgenden beschriebene Such- 35 Ein zur Zeit t0 am Eingang If der UND-Schaltung 22 netzwerk zeichnet sich in dieser Hinsicht durch zugeführtes Markiersignal betätigt das Speicherbesondere Anpassungsfähigkeit aus, da eine größere element 23 im ersten Knotenpunkt 24. Diese Betäti-Anzahl von Überlauf verbindungen verschiedener Länge gung erfolgt im vorliegenden Fall unabhängig vom vorgesehen werden kann. Dabei ist es insbesondere Aufrufer 30, d. h. ohne Zeitverzögerung. Zur gleichen möglich, jeweils den kürzesten freien Verbindungs- 40 Zeit empfangen vom Ausgang des Speicherelementes 23 wegen den Vorrang Vor den übrigen zu geben. die Eingänge 25 der UND-Schaltungen 26 des Knoten-
Das Verfahren zum Aufbau von Überlaufverbin- punktes 27 ein Dauersignal. Soweit die zugehörigen
düngen beruht darauf, während der vom Eingang Verbindungsabschnitte frei sind, erhalten die UND-
fortschreitenden Freimarkierung der verfügbaren Ver- Schaltungen 26 ein Freisignal d vom Signalgeber 28
bindungsabschnitte in jedem passierten Knotenpunkt 45 und sind damit zur Öffnung vorbereitet. Das bistabile
eine bestimmte Zeitverzögerung vorzusehen. Wenn Element 29 des Knotenpunktes 27 wird darauf ein-
diese Verzögerungszeit mit T bezeichnet wird, so geschaltet, sobald der Aufrufer 30 die erste der freien
ergibt sich unter Berücksichtigung der Tatsache, daß -UND-Schaltungen 26 öffnet und das Markiersignal
Eingangs- und Ausgangsknotenpunkt unmittelbar an den Eingang des bistabilen Elementes 29 durch-
ohne Verzögerung markiert werden, für den Durch- 5° schaltet. Dies erfolgt zum Zeitpunkt t0 + tx, wobei tx
lauf des gesamten Markiervorganges ein Zeitraum kleiner als die Aufrufperiode T ist. Das Markiersignal
zwischen einem Wert (m—2)T und Qn-I)T, wobei m gelangt dann über eine weitere UND-Schaltung 32
die Anzahl der passierten Knotenpunkte ist. Demnach an ein zweites Speicherlement 34, von dessen Ausgang
genügt es also grundsätzlich, den Markiervorgang die Ausgänge 31 des Knotenpunktes 27 abzweigen,
nach einer Zeit (m—I)T zu unterbrechen, um alle 55 Ein zweiter Steuereingang der UND-Schaltung 32
Umwegverbindungen von der Auswahl auszuschließen. ist mit entsprechenden Steuereingängen von UND-
Dazu wird die genannte Verzögerungszeit im allge- Schaltungen aller übrigen Knotenpunkte bis zur
meinen um die Dauer von ein bis zwei Einzelimpulsen vorletzten Matrixspalte zusammengeschaltet und mit
länger als eine ganze Aufrufperiode gewählt werden. einem besonderen Ausgang 33 des Aufrufers 30 ver-
Ein Durchschaltnetzwerk für ein solches Verfahren 60 bunden. Ausgang 33 wird jeweils zu Beginn einer
zum Verbindungsaufbau ist in Fig. 4 angedeutet. Aufrufperiode mit einem Aufrufimpuls beaufschlagt und
Die matrixförmige Anordnung der Koordinaten- öffnet dadurch unter anderem die UND-Schaltung 32.
schalter Sue in η Zeilen und vier Spalten entspricht Dadurch wird die Durchgabe des Markiersignals an
wieder der Anordnung nach Fig. 1. Außer den Ver- die Ausgänge31 jeweils bis zum Beginn der nächst-
bindungsabschnitten zwischen Koordinatenschaltern 65 folgenden Aufrufperiode verzögert. Der gesamte
jeweils aufeinanderfolgender Matrixspalten sind hier Durchlauf des Markiersignals am Eingang £ zum
jedoch zusätzlich Verbindungsabschnitte vorgesehen, Ausgang S erfordert also eine Zeitdauer (m—2)T + t%,
die zu in Gegenrufrichtung angeordneten Koordi- wobei tx wieder die Zeitdauer zwischen dem Beginn
13 14
der letzten Aufrufperiode und dem ersten zum Aus- punktabgriffen, sowie Zuordner 36 und Auswahlgang
S durchgeschalteten Aufrufimpuls darstellt. schalter 39 entsprechen in ihrer Wirkungsweise der
Das Auswählen und Belegen eines Verbindungs- Schaltung nach F i g. 2 und bedürfen keiner näheren
abschnittes zwischen dem markierten Ausgangsknoten- Erläuterung.
punkt 35 und dem vorangehenden Knotenpunkt 37 5 Eine andere Ausgestaltung der Erfindung dient dem
erfolgt entsprechend zur Schaltung nach F i g. 2 über Zweck, den erhöhten Zeitaufwand für den vorgenanneinen
Abgriff des Knotenpunktes 35 mit UND- ten Verbindungsaufbau mit abschnittsweiser WiederSchaltung
42 sowie mittels des Zuordners 36 und des holung des Markier Vorganges zu vermeiden. Dazu ist
Auswahlschalters 39. Der Aufrufer 30 wird in vor- vorgesehen, daß sämtliche Knotenpunkte im Inneren
liegendem Fall zur Zeit t0 + (m—l)T stillgesetzt, da io des Suchnetzwerkes während des Markiervorganges
der erste Auswahlvorgang eines Verbindungsabschnit- freier Verbindungsabschnitte nach dem Eintreffen
tes nach Beendigung des gesamten Markiervorganges des jeweils ersten Aufrufsignals über einen Eingang
beginnt. gegen eine Markierung weiterer Eingänge über andere
Bevor nun die weiter zurückliegenden Verbindungs- Verbindungsabschnitte gesperrt werden. Auf diese
abschnitte ausgewählt werden, ist folgendes zu be- 15 Weise wird das Einmünden markierter Umwegachten.
Infolge der Möglichkeit des Auftretens von abschnitte in den kürzesten Verbindungsweg verhin-Umwegverbindungen,
die an einem bestimmten Kno- dert.
tenpunkt im Inneren des Netzwerkes wieder in einen Zur Durchführung eines solchen Verfahrens wird
kürzeren Verbindungsweg einmünden, kann ein solcher der Aufbau der Knotenpunkte des Suchnetzwerkes
Knotenpunkt mehrere markierte Eingänge aufweisen, 20 gemäß F i g. 6 abgewandelt. Für jeden ankommenden
die vom markierten Eingang über Teilverbindungs- Verbindungsabschnitt ist hier ein eigenes Verzögerungswege unterschiedlicher Länge erreicht werden. Die element in Form eines Flip-Flops 43 vorgesehen, das
Anwendung des vorgegebenen Auswahlgesetzes auf über eine zusätzliche UND-Schaltung 48 angesteuert
die markierten Eingänge eines jeden Knotenpunktes wird. Ein erster Eingang der letzteren steht mit dem
ohne Berücksichtigung dieses Sachverhalts würde also 25 zugehörigen ankommenden Verbindunssabschnitt in
im allgemeinen nicht zur Auswahl des kürzesten Verbindung, während ein zweiter Eingang gemeinsam
möglichen Verbindungsweges zwischen Eingang und mit allen übrigen UND-Schaltungen 48 des Knoten-Ausgang
des Netzwerkes führen. Der vom Ausgang punktes am Ausgang einer UND-Schaltung 47 liegt,
in Gegenrufrichtung fortschreitende Auswahlvorgang Letztere besitzt einen Normaleingang, der mit dem
wird daher im vorliegenden Fall nach Auswahl eines 30 Ausgang 33 des Aufrufers 30 verbunden ist, sowie
zum Ausgangsknotenpunkt 35 führenden Verbindungs- einen weiteren negierten Eingang, der an das gemeinabschnittes
und nach Belegen des zugehörigen voran- same Speicherelement 44 des Knotenpunktes angegehenden
Knotenpunktes 37 der Auswahlvorgang schlossen ist. In jedem Eingangsknotenpunkt ist ferner
abgebrochen. Die Speicherelemente des Suchnetz- eine UND-Schaltung 45 angeordnet, die der UND-werkes
werden dann durch einen Rückstellimpuls 35 Schaltung26 nach Fig. 5 entspricht und je einen
über nicht dargestellte Leitungen gelöscht, und es Eingang für ein Freisignal d, für das vom Verzögerungswird
beginnend vom Eingang E des Suchnetzwerkes element 43 gelieferte Dauersignal und für die Aufrufein
neuer Markiervorgang freier Verbindungsabschnitte impulse vom Auf ruf er 30 aufweist. Die übrige Auseingeleitet.
Dieser Vorgang schreitet in der bereits bildung des Knotenpunktes entspricht mit UND-erläuterten
Weise bis zum zuletzt belegten Knoten- 40 Schaltung 46 zur Steuerung des Knotenpunktabgriffes
punkt, hier 37, fort, der somit als neuer Endpunkt der Schaltung nach Fig. 5. Durch diese Anordnung
eines Teilverbindungsweges zu betrachten ist. Der wird erreicht, daß die Markierungssignale ankommen-Markiervorgang
wird dann mit der Aufrufperiode der Verbindungsabschnitte beim Vorliegen eines abgeschlossen, innerhalb deren zuerst Markiersignale Dauersignals vom Ausgang 33 des Aufrufers 30 sowie
an Eingängen des Knotenpunktes 37 eintreffen. Damit 45 bei ausgeschaltetem Flip-Flop 44 über die somit
sind alle später eintreffenden Markiersignale und die geöffneten UND-Schaltungen 48 an die bistabilen
zugehörigen Umwegverbindungen von der Auswahl Verzögerungselemente 43 gelangen und diese einschaldes
nächsten zurückliegenden Verbindungsabschnittes ten. Sofern die zugehörigen Verbindungsabschnitte
ausgeschlossen. Die Auswahl beschränkt sich vielmehr frei sind, gelangen die Ausgangssignale von den
auf diejenigen Eingänge des Knotenpunktes 37, die 50 Verzögerungselementen 43 beim Eintreffen des zugeinnerhalb
der gleichen Aufrufperiode markiert wurden hörigen Aufrufimpulses über UND-Schaltung 45 an
und demnach über Teilverbindungswege gleicher den Eingang des Flip-Flop 44. Der erste eintreffende
Länge erreicht wurden. Auswahl und Belegung eines Aufrufimpuls schaltet letzteres ein und blockiert über
dieser Verbindungsabschnitte, Löschen der Speicher- UND-Schaltung 47 sämtliche Knotenpunkteingänge
elemente, Neumarkierung der freien Verbindungs- 55 gegen solche Markiersignale, die gegebenenfalls in der
abschnitte vom Eingang ausgehend usw. wiederholen nächstfolgenden Aufrufperiode auftreten können. Die
sich sodann abschnittsweise in Gegenrufrichtung fort- Markierung von Umwegverbindungen ist damit
schreitend bis zum markierten Eingang E des Suchnetz- ausgeschlossen.
Werkes. Auf diese Weise wird aus allen verfügbaren Die letztgenannte Lösung erfordert einen erhöhten
Verbindungsabschnitten der jeweils absolut kürzeste 60 Schaltungsaufwand, da für jeden Knotenpunkteingang
Gesamtverbindungsweg zusammengestellt. Der ge- einige zusätzliche Elemente vorgesehen sind. Die
samte Zeitaufwand für Markierung, Auswahl und Schaltung hat jedoch den Vorteil, daß der Zeitauf-Belegung
eines solchen Gesamtverbindungsweges be- wand für den gesamten Markier- und Auswahlvorgang
^ ■·_ · uv λ. mim —X)T , . . , j. . lediglich 2(m—T)T beträgt. Außerdem wird der
tragt ersichtlich-i^-^, wobei m wieder die An- ^^^/^^ dJmch gemUdert; daß ^
zahl der passierbaren Knotenpunkte ist. Die übrigen Verzögerungsglied 43 in jedem Knotenpunkteingang
Elemente der Schaltung nach Fig. 5, insbesondere z. B. einfache Magnetspeicherkerne verwendbar
die UND-Schaltungen 40, 41 und 42 in den Knoten- sind.
Der Aufbau aller in den verschiedenen Ausführungsformen verwendeten Knotenpunkte zeigt, daß keiner
dieser Punkte gegenüber den anderen besonderer zusätzlicher Elemente bedarf. In den Knotenpunkten
der ersten und letzten Matrixspalten können dagegen gewisse Vereinfachungen durch Fortfall verschiedener
Elemente eintreten. Auch in bezug auf die Anschaltung der Steuer- und Auswertelemente liegen bei keinem
der Knotenpunkte Besonderheiten vor. Dadurch ergibt sich ein besonders einfacher Aufbau der ge- ίο
samten Schaltung. Insbesondere erübrigt sich die Anordnung besonderer Koordinatenschalter in bestimmten
Stufen des Netzwerkes, so daß grundsätzlich jeder Koordinatenschalter sowohl Eingänge und Ausgänge
als auch Zwischenverbindungen des Durchschaltnetz-Werkes umfassen kann.
Fig. 7 zeigt einen Ausschnitt eines Durchschaltnetzwerkes,
in welchem ein Eingang E über beispielsweise angedeutete Koordinatenschalter 53, 54 und 55
mit einer Gruppe S von Ausgängen in freier Wahl verbunden werden kann. Das Verbindungsziel ist
also an sich gleichermaßen erreicht, wenn einer der Ausgänge S1 bis S4 mit dem Eingang E verbunden ist.
In solchem Falle ist es jedoch oft erwünscht, zwischen den verschiedenen Ausgängen eine Unterscheidung
hinsichtlich der Länge des jeweiligen Verbindungsweges zum Eingang zu treffen. Zu diesem Zweck ist
in F i g. 7 an die Ausgangsgruppe S im Suchnetzwerk ein zusätzlicher Knotenpunkt mit einer entsprechenden
Anzahl von Eingängen und einem einzigen Ausgang angeschlossen. Der in F i g. 7 angedeutet entsprechende
Koordinatenschalter 49 mit Ausgang S" ist im Durchschaltnetzwerk tatsächlich nicht vorhanden, sondern
lediglich zur Erläuterung der Wirkungsweise angenommen. Im Suchnetzwerk läuft der Markier- und
Auswahlvorgang zwischen Eingang E und Ausgang 5" ganz in der Weise ab, wie es in einem Netzwerk mit
zusätzlicher Matrixspalte der Fall sein würde. Dabei sind die Ausgänge S1 bis S4 als innere Knotenpunkte
des Netzwerkes aufzufassen, während S' den in üblicher Weise markierten Ausgang darstellt. Der
Verbindungsaufbau ist damit grundsätzlich auf den Fall einer Verbindung zwischen einen bestimmten
Eingang und einem ebensolchen Ausgang zurückgeführt.
F i g. 8 zeigt einen Ausschnitt des Suchnetzwerkes, der dem Ausschnitt des Durchschaltnetzwerkes nach
F i g. 7 entspricht. Hierbei sind die Knotenpunkte 51, 50, 52 und 56 den Koordinatenschaltern 53, 54, 55
und 49 zugeordnet. Knotenpunkt 56 entspricht in seinem Aufbau dem Ausgangsknotenpunkt 35 in
Fig. 5. Das Eingangsvielfach 60 dieses Knotenpunktes
weist einen Eingang für jeden Ausgang S1 bis S4 der Knotenpunkte 51 und 52 auf. Ferner ist
in jedem Eingang in üblicher Weise eine UND-Schaltung 57 angeordnet. Ebenso ist UND-Schaltung
59, entsprechend 42 in Fi g. 5, ausgangsseitig mit einem Zuordner, entsprechend 36 in F i g. 5, sowie
hinsichtlich beider Steuereingänge mit dem Ausgang 5" bzw. einem Auswahlschalter, entsprechend 39 in
Fig. 5, verbunden.
Der Markiervorgang freier Verbindungsabschnitte schreitet zunächst vom Eingang E bis zum Ausgang S'
in der bereits erläuterten Weise fort. Sobald ein Aufrufimpuls über UND-Schaltung 59 zum Zuordner
gelangt, wird dessen Zeitlage innerhalb der Aufrufperiode festgehalten und das Netzwerk gesperrt.
Damit kommt von den Ausgängen S1 bis S1 nur derjenige
für die Auswahl des Verbindungsweges in Betracht, über den zuerst ein Aufrufimpuls zum
Knotenpunkt 56 gelangt ist. Damit ist die Auswahl des jeweils kürzesten Verbindungsweges eingeleitet,
die im übrigen gemäß dem jeweiligen Aufbau der Knotenpunkte nach dem Verfahren zu F i g. 5 bzw. 6
ablaufen kann. Auch hier ist es unbeschadet der Auswahl des kürzesten Verbindungsweges möglich,
die Auswahl zwischen solchen Ausgängen S1 bis S4
freizulassen, die noch innerhalb der gleichen Aufrufperiode markiert werden.
Es ist noch anzumerken, daß eine Freiwahlgruppe auch eine größere Anzahl von Ausgängen als die eines
normalen Knotenpunktes umfassen kann. Wegen der begrenzten Ausgangszahl des Aufrufers 30 wird eine
solche Gruppe zunächst aufgeteilt und an die Eingänge mehrerer zusätzlicher Knotenpunkte, entsprechend 56
angeschlossen. Die Eingangszahl jedes dieser Knotenpunkte bleibt dabei innerhalb der Eingangszahl des
Aufrufers. Jeder Knotenpunkt dieser zusätzlichen Matrixspalte hat einen Ausgang. Die Ausgänge dieser
Spalte werden dann über weitere Knotenpunkte mit einer entsprechenden Eingangszahl schrittweise bis
auf einen einzigen Ausgang zusammengeführt. Im allgemeinen wird indessen die Anordnung einer
zusätzlichen Matrixspalte und eines Endknotenpunktes ausreichen.
Bei unveränderter Aufrufreihenfolge der Knotenpunkteingänge der bisher beschriebenen Netzwerke
ist die Belegungshäufigkeit sehr stark auf die ersten Knotenpunkteingänge konzentriert. Dies führt im
allgemeinen zu einer unerwünschten Ungleichförmigkeit des eintretenden Verschleißes und der Fehlerhäufigkeit,
insbesondere bei elektromechanischen Schaltelementen. Diesem Nachteil kann dadurch
begegnet werden, daß die Aufrufreihenfolge der Knotenpunkteingänge fortlaufend geändert wird. Im
einzelnen kann dies dadurch erreicht werden, daß die Ausgangslage des zyklisch arbeitenden Aufrufers
während aufeinanderfolgender Aufrufperioden verschoben wird. Eine weitere Möglichkeit besteht darin,
daß die Durchgabe der je einem freien Verbindungsabschnitt entsprechenden Aufrufsignale vom Zuordner
an den Auswahlschalter mit einer der Zufallsverteilung entsprechenden Zeitverzögerung versehen wird.
Claims (1)
- Patentansprüche:1. Verfahren zur Auswahl eines freien, über ein mehrstufiges Koppelfeld führenden Verbindungsweges mittels eines die Verbindungswege des Koppelfeldes nachbildenden Wegesuchnetzes, in dem die Koppelvielfache des Koppelnetzes durch Knotenpunkte und die Zwischenleitungen des Koppelfeldes durch Suchadern dargestellt sind, bei dem zuerst alle für eine Verbindung in Frage kommenden Wegestücke im Wegesuchnetz markiert werden, danach, bei einem Ausgang beginnend, ein Wegestück ausgewählt und belegt wird und schließlich durch stufenweise Wiederholung von Auswahl und Belegung von Wegestücken, ausgehend vom jeweils zuletzt belegten Wegestück, ein Verbindungsweg bis zu einem markierten Eingang ausgewählt wird, in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die zu freien Verbindungswegen gehörenden Knotenpunkte (z. B. Pk1 bis P^4)durch ein nur an einen Eingang (z. B. Eg1) angelegtes und sich entsprechend dem Belegungszustand des Koppelfeldes über alle Stufen ausbreitendes Markiersignal markiert werden, daß bei jedem Auswahlschritt am durch den jeweils vorhergehenden Auswahlschritt bestimmten Knotenpunkt (z. B. Pt 3) die über die zu diesem Knotenpunkt (Pfc a) führenden Suchadern anliegenden Markiersignale durch Einzelaufruf abgegriffen werden und eine dieser Markiersignal führenden Suchadern ausgewählt wird.2. Schaltunganordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Suchader an ihrem in Rufrichtung liegenden Ende (z.B. Eki, Fig. 2) an einen Eingang einer ihr individuell zugeordneten UND-Torschaltung (17) im betroffenen Knotenpunkt (Pa4) angeschlossen ist, daß über weitere Eingänge (18,13) dieser UND-Torschaltung (17) ein den Freizustand der der Suchader zugeordneten Zwischenleitung anzeigendes Freisignal (/) und ein Aufruf signal zuführbar ist, daß die Ausgänge aller UND-Torschaltungen eines Markierknotens an ein Speicherelement (7) angeschlossen sind, das nach Einschaltung Markiersignal an alle von diesem Knotenpunkt in Rufrichtung abgehende Suchadern anlegt.3. Verfahren nach Anspruch 1 zur Wegesuche in Koppelfeldern mittels einer Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein zeitlich gestaffelter Aufruf der Knotenpunkteingänge (Ei11-Ei),) des Suchnetzwerkes synchron zu einem Uhrtakt sowie innerhalb einer gemeinsamen Aufrufperiode erfolgt und daß von der Zeitlage der über mit Markiersignal und Freisignal (/) beaufschlagte Eingänge eines Knotenpunktes (Pik) an diesen gelangenden Aufrufsignale die Zuordnung eines Belegungssignals für einen der aufgerufenen Eingänge und die zugehörige Zwischenleitung abgeleitet werden.4. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß für alle Knotenpunkte des Suchnetzwerkes ein gemeinsamer Aufrufer (10), ein gemeinsamer, im Serien-Parallelbetrieb arbeitender Zuordner (15) für die Verteilung der von den Knotenpunkten abgegriffenen, zeitlich gestaffelten Aufrufimpulse auf den Verbindungsabschnitten entsprechende Steuerkanäle und ein gemeinsamer Auswahlschalter (14) für die Belegung der Verbin- so dungsabschnitte sowie für die abschnittsweise Fortschaltung des Zuordners (15) vorgesehen ist.5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eines oder mehrere der folgenden Merkmale:I. Der Auf ruf er (10) weist eine der größten Auswahl von Eingängen (E}k bis E"k) eines Knotenpunktes (Pik) entsprechende Anzahl von Ausgängen auf, deren jeder einen der zeitlich gestaffelten Aufrufimpulse abgibt und mit je einem zugeordneten Eingang (Efk) aller Knotenpunkte (Pu) vielfach geschaltet ist.65II. Alle Knotenpunkte (Pit) sind über je einen steuerbaren Abgriff mit einem gemeinsamen Zuordner (15) verbunden.III. Während je einer der aufeinanderfolgenden Aufrufperioden ista) jeweils einer der Knotenpunktabgriffe zum Zuordner (15) durchgeschaltet und liefernb) die Parallelausgänge (15 a) des Zuordners (15) je ein Freisignal für die zu dem betreffenden Knotenpunkt führenden freien Verbindungsabschnitte, wobeic) jedes an einem der Parallelausgänge (15 a) erscheinende Signal jeweils dem von einem bestimmten, in Rufrichtung vorangehenden Knotenpunkt ausgehenden Verbindungsabschnitt zugeordnet ist.IV. Der Auswahlschalter (14) umfaßta) für jeden Knotenpunktabgriff (16α, 20α) einen selektiv beaufschlagbaren Steuerausgang (14 a),b) den Parallelausgängen (15a) des Zuordners (15) entsprechende Steuereingänge,c) einen weiteren Steuereingang (14 c) für ein Markierungssignal des Ausgangsknotenpunktes (Pa4) und istd) für abschnittsweise in Gegenrufrichtung fortschreitendes Auswählen und Belegen der vom Zuordner (15) als frei markierten Verbindungsabschnitte und für entsprechendes Fortschalten seiner Steuerausgänge (14 α) auf den jeweils vorangehenden Knotenpunkt, beginnend vom markierten Ausgangsknotenpunkt, eingerichtet.6. Verfahren zum Aufbau von Fernsprechverbindungen mittels eines Suchnetzwerkes, das Aufbaumöglichkeiten für Überlaufverbindungen enthält, nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den in Rufrichtung von Knotenpunkt zu Knotenpunkt fortschreitenden Markiervorgängen freier Verbindungsabschnitte eine konstante, mindestens einer Aufrufperiode gleiche Zeitverzögerung vorgesehen ist.7. Verfahren nach Anspruch 1, 3 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Knotenpunkteingänge mindestens einer Matrixspalte des Suchnetzwerkes außer der Ausgangsspalte innerhalb einer verkürzten Aufrufperiode gleichzeitig aufgerufen werden.8. Verfahren nach Anspruch 1, 3 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß nach Markierung der zum Ausgangsknotenpunkt des Suchnetzwerkes führenden freien Verbindungsabschnitte und nach der anschließenden Auswahl und Belegung eines dieser Verbindungsabschnitte sowie des zugehörigen vorangehenden Knotenpunktes die bereits erfolgte Markierung aller noch nicht belegten Verbindungsabschnitte aufgehoben, vom markierten Eingang des Netzwerkes ausgehend bis zum belegten Verbindungsabschnitt wiederholt und beim Eintreffen des ersten Markiersignals am zuletzt belegten Knotenpunkt unterbrochen wird, worauf Auswahl und Belegung eines Verbindungsabschnittes sowie Löschung und Neumarkierung in Gegenrufrichtung bis zum markierten Eingang des Netzwerkes fortschreitend wiederholt werden.609 748/919. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 6 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Eingang eines Knotenpunktes eine UND-Schaltung (26) mit je drei Steuereingängen vorgesehen ist, von denen der erste mit einem Freisignal (d) für den betreffenden Verbindungsabschnitt, der zweite mit dem über den zugehörigen Verbindungsabschnitt eintreffenden Markiersignal und der dritte mit einem synchronisierten Aufrufimpuls beaufschlagt wird, und daß die Ausgänge aller UND-Schaltungen (26) mit dem Eingang eines gemeinsamen bistabilen Elementes (29) verbunden sind, dessen Ausgang über eine weitere UND-Schaltung (32) die über einen zweiten Stelleingang während einer jeden Aufrufperiode vorübergehend geöffnet wird, an den Eingang eines weiteren bistabilen Elementes (34) angeschlossen ist, von dessen Ausgang die vom Knotenpunkt abgehenden Verbindungsabschnitte abzweigen.12. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 8, wobei mindestens eine Gruppe von Ausgängen des Durchschaltenetzwerkes in freier Wahl erreichbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Gruppe von in freier Wahl erreichbaren Ausgängen ein nachgeschalteter Hilfsknotenpunkt (56) vorgesehen ist, dessen Eingänge über je eine UND-Schaltung (57) mit den Ausgängen der zugehörigen Freiwahlgruppe und dessen einziger Ausgang mit dem Zuordner (36) verbunden ist.11. Verfahren nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß von dem jeweils zuerst an einem Knotenpunkteingang eintreffenden Markiersignal eine Sperrung der übrigen Knotenpunkteingänge gegen weitere Markiersignale abgeleitet wird.12. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Knotenpunkteingang über eine zusätzliche UND-Schaltung (48) geführt ist, die über einen Stelleingang mit einem negierten Ausgang eines den Belegungszustand des Knotenpunktes speichernden bistabilen Elementes (44) verbunden ist.13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1, 3, 6 bis 8 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils einem Knotenpunkteingang zugeordnete Anfangslage der zyklisch ablaufenden Aufrufvorgänge bezüglich einer Aufrufperiode veränderlich ist.14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1, 3, 6 bis 8 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgabe der je einem freien Verbindungsabschnitt entsprechenden Aufrufsignale vom Zuordner an den Auswahlschalter mit einer der Zufallsverteilung entsprechenden Zeitverzögerung versehen ist.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1121 655.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen609 748/91 12.66 © Bundesdruckerei Berlin
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