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DE1230605B - Edelstein mit Brillantschliff, insbesondere Diamant - Google Patents

Edelstein mit Brillantschliff, insbesondere Diamant

Info

Publication number
DE1230605B
DE1230605B DEH54780A DEH0054780A DE1230605B DE 1230605 B DE1230605 B DE 1230605B DE H54780 A DEH54780 A DE H54780A DE H0054780 A DEH0054780 A DE H0054780A DE 1230605 B DE1230605 B DE 1230605B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
facets
shaped
kite
stone
group
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH54780A
Other languages
English (en)
Inventor
James Huisman
Harry Huisman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1230605B publication Critical patent/DE1230605B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C17/00Gems or the like
    • A44C17/001Faceting gems

Landscapes

  • Adornments (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

  • Edelstein mit Briiiantschliff, insbesondere Diamant Die Erfindung betrifft einen Edelstein mit Brillantschliff, insbesondere einen Diamanten, bei dem der Rundist zwischen Steinvorderte11 und Steinrückteil in einer Ebene parallel zur Tafel- und Spitzenfacette und lotrecht zur Längsachse des Steines liegt und bei dem im Steinrückteil mehr Facetten eingeschliffen sind als im Steinvorderteil.
  • Ein derartiger Edelsteinschliff ist in unterschiedlichen Ausführungen bekannt. Bei der meist angewendeten Schliffausführung hat der Stein am Vorderteil zwischen dem Rundist und der Tafelfacette zweiunddreißig Facetten und am Rückteil zwischen dem Rundist und der Spitzenfacette vierunddreißig Facetten, also insgesamt achtundfünfzig Facetten. Derartige Steine haben eine ziemlich hohe Spitze und erfordern deshalb auch eine entsprechend hohe Fassp.ng. Ferner sind die Scheitelkanten der Winkel, welche die Facetten miteinander bilden, durch die verhältnismäßig geringe Facettenzahl ziemlich scharf, so daß sie einerseits schneiden und andererseits bei Stößen leicht beschädigt werden können.
  • Bekannt sind auch Schliffausführungen, bei denen der Stein an seinem Rückteil eine größere Anzahl von sehr schmalen langen Facetten aufweist, die sich unmittelbar vom Rundist * bis zur Spitzenfacette erstrecken und eine näch-größere Höhe des Steinrückteils ergeben.
  • Die' Erfindung ist auf eine Schliffausbildung für Edelsteine gerichtet, die diese Nachteile nicht aufweist und bei erhöhter Brillanz weniger stoßempfindlich ist.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß in das Steinrückteil, also zwischen Rundist und $pitzenfacette, zweiundsiebzig Facetten in mehreren um die Längsachse verteilten Gruppen von unterschiedlichen Formen einpschliffen sind.
  • Der Stein hat dadurch bei der bekannten Anzahl von zweiunddreißig Facetten an der Steinvorderseite insgesamt einhundertvier Facetten zwischen der Tafel- und Spitzenfacette, also erheblich mehr Facetten als in den bisherigen Ausführungen. Hierdurch wird der Stein am Rückteil weniger hoch, so daß auch die Fassung weniger hoch sein kann, während die Winkel, welche die Facetten am Rückteil miteinander bilden, stumpfer und demgemäß die, Rückenflächen weniger steil und ihre Kanten weniger scharf sind. Demzufolge ist auch die Stoßempfindlichkeit an den Facettenkanten geringer. Ein bedeutender Vorteil ist ferner auch dadurch begründet, daß das Glänzen des Steins erheblich verstärkt wird, weil das Steinvorderteil durch die besonders große Anzahl von rückseitigen Facetten in erheblich stärkerem Maße einfallendes Licht reflektiert, da das Steinrückteil für das einfallende Licht gleichsam einen facettierten Reflektor bild ' et. Im übrigen wird die Form des Steinrückteils bei der Schliffausbildung nach der Erfindung derart, äa-ß der Stein unter Umständen auch umgekehrt, d. h. mit der Spitzenfacette nach oben, eingefaßt werden kann, wobei dann zweckmäßig die Spitzenfacette etwas vergrößert wird und als kleine Tafelfacette dienen kann.
  • In der Praxis wird das Steinrückteil vorzugsweise so geschliffen, daß die zweiundsiebzig Facetten, von dem Rundist ausgehend ' gebildet werden durch eine ringförmige Gruppe von zweiunddreißig dreieckigen Facetten, welche am Rundist liegen, dann durch eine ringförmige Gruppe von sechzehn rautenförmigen Facetten, welche, an die zweiunddreißig dreieckigen Facetten anschließen, darauf durch eine erste ringförmige Gruppe von sechzehn drachenfönnigen Fabetten, welche -an.die Gruppe rautenförmiger Facetten anschließen, und danach durch eine'zweite ringförmige Gruppe *v61! acht weiteren drachenförmigen Facetten, welche an die erste Gruppe drachenförmi-,ger Facetten anschließen.
  • In diesem Zusammenhang sei bemerkt, daß es an sich bekannt ist, am Steinrückteil acht drachenförmige Facetten und eine ringförmige Gruppe von sechzehn Rundistfacetten anzuordnen. Es wird jedoch nur eine einzige Gruppe drachenförmiger Facetten verwendet, während nach der Erfindung zwei Gruppen drachenförmiger Facetten von verschiedener Gestalt und außerdem eine Gruppe rautenförmiger Facettenvbrgesehen sind. ' Vorzugsweise sind ferner bei einem Edelstein nach der Erfindung die dreieckigen Facetten unter einem Winkel von etwa 58 bis 60', die rautenförmigen Facetten unter einem Winkel von etwa 53 bis 54', die erste Gruppe drachenförmiger Facetten unter einem Winkel von etwa 45 bis 47' und die zweite Gruppe drachenförmiger Facetten unter einem Winkel von etwa 41' mit der Rundistebene geschliffen.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. In der Zeichnung zeigt F i g. 1 die Rückansicht eines Diamanten nach der Erfindung, F i g. 2 eine Seitenansicht des Diamanten nach F i g. 1 mit untenliegendem Rückteil, F i g. 3 eine Draufsicht auf den Edelstein in etwas verkleinertem Maßstab und F i g. 4 eine schematische Darstellung der Winkel, unter denen die ringförmigen Facettengruppen am Rückteil des Diamanten geschliffen sind.
  • Der Diamant 10 weist ein Vorderteil 12 mit üblicher Tafelfacette 14 auf. Längs des unteren Randes des Vorderteils befindet sich der Rundist 16, der glatt oder in bekannter Weise auch eckig ausgebildet sein kann.
  • Das Rückteil 18 des Steines 10 hat, von der Spitzenfacette 22 ausgehend, die nachfolgenden geschliffenen und polierten Facetten: acht drachenförmige Facetten 20, welche an der Spitzenfacette 22 zusammenliegen, sechzehn drachenförmige Facetten 24, sechzehn rautenförmige Facetten 26 und zweiunddreißig dreieckige Facetten 28, die an den Rundist 16 angrenzen. Die eine Gruppe drachenförmiger Facetten 20 weicht in Form und Richtung von der anderen Gruppe drachenförmiger Facetten 24 ab. Bei den drachenförmigen Facetten 20 ist das breite Ende, das mit einem verhältnismäßig stumpfen Winkel endet, nach unten gerichtet, während bei den drachenförmigen Facetten 24 das schmalere, spitze Ende nach unten gerichtet ist. Die drachenförmigen Facetten 24 sind also um 180' gegen die drachenförmigen Facetten 20 gedreht. Ferner sind es doppelt so viele drachenförmige Facetten 24 wie drachenförmige Facetten 20, da immer zwei Facetten 24 zwischen jedem Paar benachbarter Facetten 20 liegen.
  • Die kurzen Kanten der drachenförmigen Facetten 20, welche miteinander den größeren Winkel bilden, liegen an den unteren Enden dieser Facetten zu-sammen. Die langen Seitenkanten der drachenförmigen Facetten 20 fallen mit den langen Seitenkanten der drachenförmigen Facetten 24 zusammen, welche miteinander einen spitzen Winkel an den unteren Enden der Facetten 24 bilden. Mit den kurzen Seitenkanten der drachenförmigen Facetten 24, welche miteinander einen stumpfen Winkel einschließen, fallen die Unterkanten der rautenförmigen Facetten 26 zusammen, deren obere Kanten mit den Kanten der am Rundist 16 liegenden Dreieckfacetten 28 zusammenstoßen. Die Winkel, unter denen die Facettengruppen 20, 24, 26 und 28 zur waagerechten Rundistebene geschliffen sind, betragen für die drachenförmigen Facetten 20 = 41', für die drachenförmigen Facetten 24 = 45 bis 47', für die rautenförmigen Facetten 26 = 53 bis 54' und für die dreieckigen Facetten 28 = 58 bis 60'. Bei diesen Winkelangaben wurde davon ausgegangen, daß die Rundistebene rechtwinklig zur Längsachse des Steines liegt.

Claims (3)

  1. Patentaiisprüche: 1. Edelstein mit Brillantschliff, insbesondere Diamant, bei dem der Rundist zwischen Steinvorderteil und -rückteil in einer Ebene parallel zur Tafel- und Spitzenfacette und lotrecht zur Längsachse des Steines liegt und im Steinrückteil mehr Facetten eingeschliffen sind als iin Steinvorderteil, dadurch gekennzeichnet, daß in das Steinrückteil (18) zweiundsiebzig Facetten (20, 24, 26, 28) in mehreren um die Längsachse des Steines verteilten Gruppen von unterschiedlichen Flächenformen eingeschliffen sind.
  2. 2. Edelstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiundsiebzig Facetten bestehen aus einer ringförmigen Gruppe von zweiunddreißig dreieckigen Facetten (28), welche an den Rundist (16) grenzen, dann aus einer ringförmigen Gruppe von sechzehn rautenförmigen Facetten (26), welche an die zweiunddreißig dreieckigen Facetten (28) anschließen, darauf aus einer ersten ringförmigen Gruppe von sechzehn drachenförmigen Facetten (24), welche an die Gruppe rautenförmiger Facetten (26) anschließen, und danach aus einer zweiten ringförmigen Gruppe von acht weiteren drachenförmigen Facetten (20), welche an die erste Gruppe drachenförmiger Facetten (24) anschließen und an die Spitzenfacette (22) angrenzen. 3. Edelstein nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die dreieckigen Facetten (28) einen Winkel von etwa 58 bis 60', die rautenförmigen Facetten (26) einen Winkel von etwa 53 bis 54', die erste Gruppe drachenförmiger Facetten (24) einen Winkel von etwa 45 bis 47' und die zweite Gruppe drachenförmiger Facetten (20) einen Winkel von etwa 410 mit der Rundistebene bilden.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1883 208; belgische Patentschrift Nr. 569 905; schweizerische Patentschrift Nr. 254 494; USA.-Patentschrift Nr. 2 340 659.
DEH54780A 1964-01-10 1965-01-07 Edelstein mit Brillantschliff, insbesondere Diamant Pending DE1230605B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1230605XA 1964-01-10 1964-01-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1230605B true DE1230605B (de) 1966-12-15

Family

ID=22406493

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH54780A Pending DE1230605B (de) 1964-01-10 1965-01-07 Edelstein mit Brillantschliff, insbesondere Diamant

Country Status (1)

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DE (1) DE1230605B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1916643C3 (de) * 1969-04-01 1973-02-01 Colorant Schmuckstein Gmbh Transparenter Schmuckstein aus natuerlichem oder synthetischem Material,insbesondere bearbeiteter Diamant

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE569905A (de) *
US2340659A (en) * 1943-05-05 1944-02-01 Goldstein Edward Precious stone
CH254494A (de) * 1946-09-04 1948-05-15 Garcia Serrano Emilio Verfahren zur Herstellung von imitierten Brillanten.
DE1883208U (de) * 1962-09-21 1963-11-21 Swarovski & Co Schmuckstein aus geschliffenem oder gepresstem glas oder durchsichtigem kunststoff.

Patent Citations (4)

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