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DE1230335B - Landmine - Google Patents

Landmine

Info

Publication number
DE1230335B
DE1230335B DEA48376A DEA0048376A DE1230335B DE 1230335 B DE1230335 B DE 1230335B DE A48376 A DEA48376 A DE A48376A DE A0048376 A DEA0048376 A DE A0048376A DE 1230335 B DE1230335 B DE 1230335B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weakening
webs
pressure plate
mine
parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA48376A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Volkhardt Wessely
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ASSMANN GEB
Original Assignee
ASSMANN GEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ASSMANN GEB filed Critical ASSMANN GEB
Publication of DE1230335B publication Critical patent/DE1230335B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B23/00Land mines ; Land torpedoes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pressure Vessels And Lids Thereof (AREA)

Description

  • Landmine Die Erfindung bezieht sich auf eine Landmine mit einer die übertragung des Auslösedruckes auf den Zünder bewirkenden Druckplatte, die in einem vom Minenkörper aufragenden Halsstück dicht geführt ist und einen aus zwei Teilen gebildeten Mantel aufweist, dessen Teile aneinander geführt sind, wobei einer der Teile mit Schwächungsstegen od. dgl. versehen ist.
  • Bei einer bekannten, aus einem Unterteil und einem Deckel bestehenden Mine ist im Deckel eine ringförmige Sollbruchrinne vorgesehen und bildet eine Art Bruchkappe, die bei einer bestimmten Belastung an der Bruchrinne zerbricht, so daß der Deckel sich gegen den Unterteil bewegt und der Druckzylinder ausgelöst wird.
  • Eine andere Landmine weist ein Gehäuse, eine Sprengladung, eine Zündeinrichtung und einen das Gehäuse abschließenden Deckel auf, wobei Gehäuse und Deckel auf ihrer Innenseite radiale Rippen tragen, die sich gegen einen nichtmetallischen elastischen Ring abstützen. Der Deckel greift mit zwei diametral gegenüberliegenden Nasen in Nuten des Gehäuses ein, so daß die Rippen des Gehäuses und des Deckels jeweils in die Mitte der Lücken zwischen den Rippen eingreifen.
  • Bei einer anderen bekannten Landmine ist um das Gehäuse derselben ein an einem Ende .am Gehäuse befestigter Draht geschlungen, dessen anderes Ende einen radial in das Innere des Gehäuses ragenden Schlagbolzen in seiner Sperrlage sichert. Gegen die in Ösen am Gehäuse geführte Drahtschlinge sind mehrere am Umfang des Gehäuses gleichmäßig verteilt angeordnete und in Nuten desselben geführte Arme eines Druckringes abgestützt, bei dessen Belastung durch ein Fahrzeug oder eine Person die Drahtschlinge gespannt und der Schlagbolzen ausgelöst wird.
  • Bei den geschilderten bekannten Minen mit einem platten-, Stern- oder ringförmigen Auslöseorgan erstrecken sich diese im wesentlichen über eine möglichst große Fläche, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, daß ein über das Auslöseorgan rollendes Fahrzeug die Mine auch tatsächlich zum Ansprechen bringt. Die bekannten Ausbildungen der Minen haben jedoch den Nachteil, daß bei zentraler Belastung des Auslöseorgans die Sollbruchstellen der Bruchkappe auf ihrer ganzen Länge zerstört bzw. das elastische Deformationsglied an mehreren Stellen gleichzeitig beaufschlagt wird, was eine relativ große Kraftwirkung erfordert, um die Bruchkappe zu zerstören bzw. das Sperrorgan zu deformieren und damit den Zünder wirksam zu machen. Wird jedoch die Bruchkappe bzw. das Sperrorgan nur seitlich am Rand eingedrückt, so wird der Zünder schon bei einer wesentlich geringeren Kraftwirkung ausgelöst. Die Problematik bei der Wahl der Ausbildung einer derartigen Mine liegt nun darin, daß sie entweder schon bei einer verhältnismäßig geringen Belastung auch bei einem zentralen überfahren bereits wirksam wird oder daß sie nicht wirksam wird, wenn z. B. die Bruchrinne so stark bemessen ist, daß sie auch bei seitlicher Belastung durch das Körpergewicht einer Person oder eines leichten Fahrzeuges, dessen Vernichtung durch die Panzermine nicht beabsichtigt ist, der Belastung standhält. Im ersterwähnten Fall ist der Nachteil die Gefährdung der eigenen Truppe und daß schon leichte Fahrzeuge, Minenräumrollen u. dgl. die Mine zum Ansprechen bringen, was unerwünscht ist, während im zweiterwähnten Fall die Gefahr besteht, daß auch schwere Fahrzeuge, Panzer od. dgl. bei zentralem überfahren der Mine diese nicht zum Ansprechen bringen.
  • Die Erfindung bezweckt, die angeführten Nachteile der bekannten Landminen zu beseitigen, und besteht im wesentlichen darin, daß der am Minenkörper aufliegende Teil der Druckplatte an seinem Mantel in bekannter Weise gleichmäßig verteilt mehrere Längsschlitze aufweist, in die der zweite Teil mit seinen Längsrippen eingreift, und auf oberen die Längsschlitze überbrückenden Schwächungsstegen aufruht, wobei in jedem Längsschlitz je ein weiterer stärket ausgebildeter Schwächungssteg vorgesehen ist, dessen Entfernung vom oberen Schwächungssteg gleich ist dem Weg, den die Mitte der Druckplatte bei zentraler Belastung zur Auslösung der Sprengkapsel benötigt. Durch diese Ausbildung werden bei einem bloß seitlichen Niederdrücken des aus der Landmine ragenden Teiles der Druckplatte bei einer Druckkraft von etwa dem halben Ausmaß, wie sie zum Auslösen der Mine bei zentraler Belastung erforderlich ist, die oberen Schwächungsstege von den Längsrippen durchstoßen, die auf den darunter befindlichen Schwächungsstegen von stärkerer Ausbildung zum Aufruhen kommen und der halben Druckkraft den nötigen Widerstand entgegensetzen und die Druckplatte in einer Schräglage halten, in der der Zünder noch nicht ausgelöst wird. Erst bei einer etwa doppelten Druckkraft zum Durchstoßen der oberen Schwächungsstege werden auch die unteren Schwächungsstege durchstoßen, so daß der Zünder wirksam wird. Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Mine wird daher auch bei seitlicher Belastung der Druckplatte eine unerwünschte Auslösung der Mine bei bloß halber Druckkraft vermieden, die Auslösung bei voller Druckkraft aber sichergestellt.
  • In dementsprechender Ausgestaltung der Erfindung sind die oberen Schwächungsstege mit keilförmig gegen die unteren Schwächungsstege gerichteten Angriffsflächen versehen, wobei die unteren Schwächungsstege zu ihrem Bruch etwa die doppelte Kraft erfordern, die zum Bruch der oberen Schwächungsstege erforderlich ist.
  • In der Zeichnung ist der Erfmdunggegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.
  • F i g. 1 zeigt einen Teillängsschnitt durch eine Panzermine vor der Einwirkung einer Druckkraft auf die Druckplatte, F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie 11-II der F i g. 1 der zweigeteilten Druckplatte bei angehobenem oberen Teil, F i g. 3 einen der F i g. 1 entsprechenden Teillängsschnitt bei seitlicher Belastung der Druckplatte in einer Zwischenstellung und F i g. 4 einen Teilausschnitt des aus Polykarbonat bestehenden unteren Teils der zweigeteilten Druckplatte im Bereich eines der Schwächungsstegpaare in größerem Maßstab.
  • Die Panzermine besteht aus einem dosenförmigen Teil 1 und einem einsteckbaren Bodenteil, dessen Rand mit jenem des Teils 1 dicht verbunden ist. Die Decke des Dosenteils 1 trägt in der Mitte ein nach außen abstehendes Halsstück 13 mit einem nach innen gerichteten breiten Rand 14' und in der Verlängerung des Halsstücks 13, in das Innere des Dosenteils 1 gerichtet, einen elastisch etwas aufweitbaren Ringansatz 21, der an seiner Innenfläche mehrere Ringnuten22 aufweist, von welchen die oberste Ringnut 22' etwas breiter ausgebildet ist. In diese Ringnut 22' kann der Bordrand 23 einer die Hülse 8 tragenden, in den Ringansatz 21 eingepreßten Ringscheibe 24 federnd einspringen, nachdem vorher in das Halsstück 13 eine Druckplatte 16, 16 a eingeführt wurde, die senkrecht zu ihrer Mittelachse zweigeteilt ausgebildet ist. Der Teil 16, aus harter Preßmasse gefertigt, weist einen stufenförmig abgesetzten Mantel 16' auf, der mit seiner ebenen Ringfläche 16" von innen ,an dem breit ausgebildeten oberen Rand 14' des Halsstücks 13 anliegt und mit den Stirnflächen von Längsrippen 26 in Längsschlitze 27 des zweiten Teils 16 a der Druckplatte eingreift und auf die Längsschlitze überbrückenden Schwächungsstegen 28 aufruht. Unterhalb der Schwächungsstege 28 ist jeder Längsschlitz 27 von einem zweiten Schwächungssteg 28' überbrückt, dessen Entfernung vom oberen Schwächungssteg 28 zumindest gleich ist dem Weg, den der Teil 16 der Druckplatte 16, 16a bei seiner zentralen Belastung zur Auslösung des Zünders 12 benötigt. Die Schwächungsstege 28 sind mit keilförmig gegen die unteren Schwächungsstege 28' gerichteten Angriffsflächen 29 versehen (F i g. 4). Die unteren Schwächungsstege 28' weisen an den Rändern der Längsschlitze 27 größere Verbindungsquerschnitte mit dem Teil 16a als die oberen Stege 28 ,auf, und zwar sind diese Verbindungsquerschnitte etwa doppelt so groß als jene der oberen Stege, so daß zu ihrem Bruch etwa die doppelte Kraft erforderlich ist als die zum Bruch der oberen Querstege 28. Der aus Polykarbonat hergestellte Teil 16a stützt sich mit seinem unteren Rand 16"' gegen die Ringscheibe 24 ab. Der Zünder 12 ruht am Boden 9 einer Hülse 8 auf und ist durch einen Schraubdeckel 17 im Teil 16 der Druckplatte 16, 16a gegen das Eindringen von Feuchtigkeit geschützt. Der Boden 9 trägt eine unten abgeschlossene Hülse 10 zur Aufnahme der Zündkapsel 11. Eine Übertragungssprengladung 19 kann durch eine Bodenöffnung einer vom Bodenteil des Gehäuses aufragenden und in die Hülse 8 schachtelartig eingreifenden Hülse 7 eingeführt und durch einen Steckdeckel 25 dicht abgeschlossen werden. Dies ermöglicht, die Übertragungssprengladung 19 erst nach dem Verschweißen des Dosenteils 1 mit seinem Bodenteil und vor der Verwendung der Mine an Ort und Stelle in die mittlere Hülse als vorgefertigten Formkörper einzusetzen. Die zusammengesteckten Teile 16, 16a der Druckplatte werden von unten in das Halsstück 13 eingeführt, wobei sich der breit ausgebildete Rand 14' des Teils 16 der Druckplatte gegen den stufenförmig abgesetzten Mantel 16' abstützt und derart auch bei seitlichem Überfahren der Mine ein Ausweichen nach oben verhindert. Der untere Rand 16"' des Teils 16a der Druckplatte wird am ganzen Umfang durch die Ringscheibe 24 gehalten, die selbst von der im flüssigen Zustand in das Gehäuse 1, 2 der Mine eingefüllten und daher ihren Hohlraum voll erfüllenden Hauptladung 20 gestützt wird.
  • Bei einem bloß seitlichen Niederdrücken des Teils 16 der Druckplatte 16, 16a werden bei einer Druckkraft von etwa dem halben Ausmaß, wie sie zum Auslösen der Mine bei zentraler Belastung erforderlich ist, die oberen Schwächungsstege 28 von den Längsrippen 26 durchstoßen, so daß letztere auf den unteren Schwächungsstegen 28' zum Aufruhen kommen (F i g. 3), die jedoch durch ihre stärkere Ausbildung an ihren Verbindungsstellen mit dem Teil 16 a der halben Druckkraft den nötigen Widerstand entgegensetzen, so daß der Teil 16 der Druckplatte in der in F i g. 3 ersichtlichen Stellung gehalten wird, in der der Zünder noch nicht ausgelöst wird. Erst bei einer zum Bruch der Schwächungsstege 28 erforderlichen, etwa doppelten Druckkraft durchstoßen die keilförmig gegen die unteren Schwächungsstege 28' gerichteten Angriffsflächen 29 der Schwächungsstege 28 die unteren Stege 28', wie dies aus F i g. 4 ersichtlich ist; wobei durch das keilförmige Eindringen der losgetrennten oberen Stege 28 in die unteren Stege 28' diese in der Mitte durchschlagen werden und die dadurch entstehenden beiden Teilstücke derselben ,an die Seitenflächen der Längsschlitze 27 angepreßt werden, wodurch sich ein zusätzlicher Widerstand ergibt. Aus diesem Grund können die Verbindungsquerschnitte der unteren Schwächungsstege 28' mit den Seitenflächen der Längsschlitze etwas kleiner als die doppelten Verbindungsquerschnitte der oberen Stege 28 mit den Seitenflächen der Längsschlitze 27 ausgebildet sein, um diesen zusätzlichen Widerstand zu überwinden. Der Teil 16 der Druckplatte gleitet mit den Längsrippen 26 in den Längsschlitzen 27 weiter nach abwärts, so daß der Zünder 12 durch den Schraubdeckel 17 ausgelöst und die Mine wirksam wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Landmine mit einer die Übertragung des Auslösedruckes auf den Zünder bewirkenden Druckplatte, die in einem vom Minenkörper aufragenden Halsstück dicht geführt ist und einen aus zwei Teilen ausgebildeten Mantel aufweist, dessen Teile aneinander geführt sind, wobei einer der Teile mit Schwächungsstegen od. dgl. versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der am Minenkörper aufliegende Teil (16a) der Druckplatte (16, 16a) an seinem Mantel in bekannter Weise gleichmäßig verteilt mehrere Längsschlitze (27),aufweist, in die der zweite Teil (16) mit seinen Längsrippen (26) eingreift, und auf oberen die Längsschlitze (27) überbrückenden Schwächungsstegen (28) aufruht, wobei in jedem Längsschlitz je ein weiterer stärker ausgebildeter Schwächungssteg (28') vorgesehen ist, dessen Entfernung vom oberen Schwächungssteg (28) gleich ist dem Weg, den die Mitte der Druckplatte (16, 16a) bei zentraler Belastung zur Auslösung der Sprengkapsel (11) benötigt.
  2. 2. Landmine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Schwächungsstege (28) mit keilförmig gegen die unteren Schwächungsstege (28') gerichteten Angriffsflächen (29) versehen sind und die unteren Schwächungsstege (28') zu ihrem Bruch etwa die doppelte Kraft erfordern, die zum Bruch der oberen Schwächungsstege (28) erforderlich ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1169 339, 860 018; britische Patentschrift Nr. 472 602.
DEA48376A 1965-01-22 1965-02-11 Landmine Pending DE1230335B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1230335X 1965-01-22

Publications (1)

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DE1230335B true DE1230335B (de) 1966-12-08

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ID=3687542

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA48376A Pending DE1230335B (de) 1965-01-22 1965-02-11 Landmine

Country Status (1)

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DE (1) DE1230335B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2371665A2 (fr) * 1976-09-13 1978-06-16 Ruggieri Ets Engin de destruction d'exercice consommable a effet sonore et/ou fumigene

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB472602A (en) * 1936-03-24 1937-09-24 Basil Lucius Turner Improvements in and relating to military land mines
DE860018C (de) * 1950-03-02 1952-12-18 Prb Nv Landmine ohne metallische Teile
DE1169339B (de) 1961-07-21 1964-04-30 Conrad Hary Metallfreie Mine, insbesondere Tellermine

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