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DE1230047B - Siedekuehlvorrichtung - Google Patents

Siedekuehlvorrichtung

Info

Publication number
DE1230047B
DE1230047B DEC29779A DEC0029779A DE1230047B DE 1230047 B DE1230047 B DE 1230047B DE C29779 A DEC29779 A DE C29779A DE C0029779 A DEC0029779 A DE C0029779A DE 1230047 B DE1230047 B DE 1230047B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heat
heat exchange
cooling device
wall
end planes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC29779A
Other languages
English (en)
Inventor
Charles Alphonse Beurtheret
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Compagnie Francaise Thomson Houston SA
Original Assignee
Compagnie Francaise Thomson Houston SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Compagnie Francaise Thomson Houston SA filed Critical Compagnie Francaise Thomson Houston SA
Publication of DE1230047B publication Critical patent/DE1230047B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J19/00Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
    • H01J19/28Non-electron-emitting electrodes; Screens
    • H01J19/32Anodes
    • H01J19/36Cooling of anodes
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0001Electrodes and electrode systems suitable for discharge tubes or lamps
    • H01J2893/0012Constructional arrangements
    • H01J2893/0027Mitigation of temperature effects

Landscapes

  • Cooling Or The Like Of Semiconductors Or Solid State Devices (AREA)

Description

  • Siedekühlvorrichtung -Die Erfindung betrifft eine Siedekühlvorrichtung, die vor allem zur Kühlung von Elektronenröhren verwendbar und mit einex mantelartig geschlossenen, axialsymmetrischen wärmeleitenden Wand ausgerüstet ist, deren Außenfläche einen durch zwei zur Symmetrieachse senkrechte Endebenen begrenzten, mit Wärmetauschelementen ausgestatteten und von der die Wärme durch Verdampfung aufnehmenden Flüssigkeit umgebenen Teil aufweist. Bekanntlich macht man sich die Vorteile der Anwendung der physikalischen Erscheinung der Verdampfung einer Flüssigkeit zur Kühlung von Wänden, insbesondere Wegen des hohen Werts der Verdampfungswärme der betreffenden Flüssig4eit zunutze. Die Ausnutzung dieser. Erscheinung bringt gewöhnlich keine sonderlichen Probleme, solange der im Hinblick auf die Kühlung. - abzugebende Wärmefluß verhältnismäßig gl&ing -bleibt -oder wenn die, Wärmequelle bestimmte Temperaturen der Wälmeaustauschwand auferlegt. Demgegenüber läßt- sich bei Systemen oder Vorrichtangen mit vorgeschriebenen -Wänneflüssen häufig feststellen, daß die störende Erscheinung -des sogehamiten Leidenfrostschen Phänomens eine irreversible überbitzung der Flüssigkeit mit sich bringt, die nur allzu leicht eine Zerstörung der Wand dadurch hervorruft, daß die Berührung gewisser Bereiche derselben mit-der Flüssigkeit verlorengeht, sobald die Fläche, die in diesen Bereichen von der Kühlflüssigkeit benetzt werden soll, eine gewisse kritische Temptikur übersteigt. Bei einer durch Wasser bespülten Kupferwand liegt diese kritische Temperatur etwa bei 125 ' C.
  • I -Es wurden diesseits bereits mehrfache Lösungen dieses Problems bekannt, das besonders heftig bei der Kühlung von Außenanoden von Elektronenröhren auftritt. Diese bisher bekannten Verfahren und Vorrichtungen bedienen sich zum Wärmeaustausch im wesentlichen nichtisothermer wärmeabgebender Flächenelemente, auf denen sich ein stetiger Temperaturgradient, d. h. fortschreitende Temperaturäfiderangen, ohne sprunghaften Übergang zwischen auf den wärmeabgebenden Elementen liegenden, untereinander benachbarten Punkten einstellt. Es wurde hierbei festgestellt, daß die kritische Temperatur von beispielsweise 1251 C durch die diesseits bereits früher vorgeschlagenen bekannten Nfittel somit zwischen weniger heißen Stellen, an denen sich ein normaler Siedevorgang einstellt, und heißeren Stellen stabilisiert ist, andenen eine übergangssiedung stattfmdet, die wohl stabilisiert ist und wirksam zum Wärmeübergang von der heißen Wand auf die Kühlflüssigkeit beiträgt. Weitere diesseits vorgeschlagene und ebenfalls bekannte Verbesserungen gestatten vor allem, im Bereich der somit stabilisierten Temperaturen bis zu dem sogenannten Leidenfrostschen Punkt, der etwa bei 2251 C liegt, und sogar darüber hinaus bis an den Anfang des Bereichs. hautartiger Verdampfung zu gehen, ohne daß jedoch die Gefahr des Auftretens des Leidenfrostschen Phänomens besteht.
  • Bei diesseits bereits früher vorgeschlagenen bekannten Ausführungsformen von Wärmeaustauschwänden, bei denen die wärmeabgebenden Elemente, aus bestimmten Vorsprüngen, Rippen oder Höckern sowie Wülsten od. dal. bestehen, erstrecken sich die Mantelwandungen des als Drehkörper ausgebildeten Wärmetauschers zwischen oberen und unteren Endflächen. Hierbei erstreckte sich die Wärmequelle im Innem der Wärmeaustauschwand gewöhnlich zwischen den beiden Endflächen, während die äußeren wärmeabgebenden Elemente, die mit ihrer Grundfläche. mit dem vollwandigen Teil der Wandung in Berührung stehen, ihrerseits zwischen diesen beiden Endflächen verteilt angeordnet sind. Hieraus ergibt sich, daß der Wärmefluß quer durch die Wandung in Richtung deren Wandstärke gewöhnlich eine Richtung besitzt, die etwa senkrecht zu der Drehachse oder der Mittelachse derWärmeaustauschwand steht, und ferner die wärmeabgebenden Elemente der Außenfläche der Wärmeaustauschwand die Wärmemengen abgeben, die sie von den Elementarbereichen der Innenfläche der *Wand empfangen, die gerade etwa gegenüberliegen, d. h. in einer zu der Wand etwa senkrechten Richtung bei jedem der betreffenden wärmeabgebenden Elemente.
  • Außerdem stellt sich bei den diesseits früher vorgeschlagenen bekannten, mit Siedekühlung arbeitendenWärmetauschem (belgische Patentschrift 504 253) der Wärmeaustausch- nahezu ausschließlich auf den massiven Vorsprüngen oder Rippen ein, an deren Oberfläche das Sieden durch einen Temperaturgradienten stabilisiert ist, der sich in der Richtung dieser Vorsprünge, d. h. in der zu der Oberfläche des Wärmetauschers senkrechten Richtung einstellt. In den Zwischenräumen zwischen den Vorsprüngen oder Rippen dagegen ist der Wärmeaustausch nur gering, da auf diesen nahezu isothermen Bereichen das Sieden praktisch ausschließlich als Filmverdampfung erfolgt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Siedekühlvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem das Sieden über die gesamte Oberfläche der Wärineaü#tauschwand einschließlich der zwischen den Vorsprüngen oder Rippen gelegenen Nuten stabilisiert ist und demzufolge die zulässigerweise zu übertragende Wärmemenge beachtlich erhöht wird, um so im Hinblick auf noch höhere Wärmeabgabemengen einen besseren Wirkungsgrad zu erzielen.
  • Diese Aufgabe ist bei der hier vorgeschlagenen Siedekühlvorrichtung der einleitend erwähnten Art dadurch gelöst, daß- erfindungsgemäß von den beiden Endebenen des mit Wärmetauschelementen ausgestatteten Außenflächenteils wenigstens die eine sich außerhalb der beiden gegenüber den ersteren parallelen inneren Endebenen befindet, zwischen denen der im -wesentlichen die gesamte auszutauschende Wärme aufnehmende Innenflächenteil der Wärmeaustauschwand gelegen ist. Diese hier vorgeschlagene Verschiebung zwischen der die Wärme aufnehmenden Fläche und, der Wärmeabgabefläche läßt auf der gesamten Oberfläche der Wärmeaustauschwand, insbesondere auf den zwischen den vorragenden Wärmetauschelementen gelegenen Oberflächenbereichen, ebenfalls einenTemperaturgradienten auftreten, dessen Richtung parallel -zur Achse der Wärmeaustauschwand verläuft. Das Sieden wird mithin auch in den zwischen den Wärmetauschelementen der Wärmeaustauschwand befindlichen Bereichen stabilisiert und somit die zulässige Wärmeaustauschleistung beträchtlich gesteigert.
  • Zwar ist an sich der über »Wärinebrücken« erfolgende Wärmetransport von der Stelle der Wärmeerzeugung zur Stelle der Wärmeabgabe sowie die Schaffung eines Temperaturgradienten längs der Oberfläche eines zu kühlenden Körpers schon bekannt (deutsche Auslegeschrift 1005172), wobei je- doch auf Grund der schlechten Wärmeleitfähigkeit der Körperwand der Temperaturgradient sich nachteilig auswirkt und zu noch schlechteren KühReistun-,gen fährt. Demgegenüber führt bei der hier vorge-.schlagenen Siedekühlvorrichtung der Temperaturgradient. längs der Wärmeaustauschfläche zu dem .überraschenden Ergebnis, die Kühlleistungen beachtlich zu erhöhen.
  • Ebenso ist aucla# schon ein mit Verdampfung und Kondensation arbeitender Wärmetauscher bekannt (deutsche Auslegeschrift 1035 675), bei dem ein mit wärmetauschenden Elementen ausgestatteter Teil der Wärmeaustauschwand in einem anderen Höhenbereich liegt als der die gesamte Wärme austauschende zweite Bereich, wobei bereits Wärmeleitung mit einer waagerechten und einer lotrechten Richtungskomponente in der Wärmeaustauschwand auftritt. Bei diesem bekannten, zum Ausscheiden von in einem Gas vorhandenen Bestandteilen bestimmten Wärmetauscher ist es jedoch die die Wärme aufnehmende Fläche, die gleichzeitig einen ihrer parallelen Temperaturgradienten und einen in Richtung der Wärinetauschelemente gerichteten Temperaturgradienten aufweist, wobei der Verlauf des in diesem Wandungsteil herrschenden Temperaturgradienten ohne Einfluß auf den Temperaturgradienten ist, der in dem Wandungsbereich vorhanden ist, der von der verdampfbaren Flüssigkeit umgeben ist und die Wärmeaustrittsfläche bildet, da diese beiden Wärmeaustauschwandungsteile durch einen Wandungsabschnitt miteinander verbunden sind, der keinen Wärmeaustauschteil bildet. Dieser vorbekannte Wärmetauscher fährt daher auch nicht zu den hier vorgeschlagenen Maßnahmen, die zulässige Wärmer austauschleistung zu erhöhen, in dem ein zu der mit Wärmeaustauschelementen ausgestattetenWärmeaustrittsfläche parallel verlaufender Temperaturgradient hervorgerufen wird. Erst durch die Gesamtheit der zuvor erfindungsgemäß gekennzeichneten Merkmale der hier vorgeschlagenen Siedekühlvorrichtung, auf die insgesamt das Patentbegehren sich nur richtet, wird der hier erzielte technische Fortschritt herbeigeführt.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung liegt mindestens die eine innere Endebene außerhalb des durch die beiden äußeren Endebenen beg .grenzten Bereichs. Hierbei ist es von weiterem Vorteil, werin beide inneren Endebenen gegenüber den ihnen entsprechenden äußeren Endebenen in gleicher Höhenrichtung verschoben sind. Ferner wirkt es sich dabei vorteilhaft aus, wenn der Abstand zwischen den bei#-den äußeren Endebenen größer ist als der Abstand zwischen den beiden inneren Endebenen.
  • Nach einer bezüglich des Wirkungsgrades und leichter Herstellbarkeit besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist bei der hier vorgeschlagenen Siedekühlvorrichtung in der Nähe einer äußeren Endebene ein weit vorstehender Ringflansch vorgesehen, dessen äußerer Teil aus einem Metall mit einer geringeren Wärmeleitfähigkeit besteht, als sie das die Wärmeaustauschwand im wesentlichen bildende Metall aufweist. Dieser Ringflansch dient zur Abstützung der Teile der Vorrichtung, die mit der Siedekühlvorrichtung verbunden ist. Es ist je- doch bereits bekannt, für gewisse Teile von Wärmetauschern einen Werkstoff geringerer Wärmeleitfähigkeit in bezug auf andere Teile zu verwenden (belgische Patentschrift 504 253).
  • Bei allem bringt es einen weiteren Vorteil, wenn in dem Teil der Innenfläche der Wärmeaustauschwand, der im wesentlichen die gesamte auszutauschende Wärme aufnimmt, schmale Schlitze vorgesehen sind. In Wärmetauscher bildenden Metalle teilen Flüssigkeitskanäle vorzusehen, ist zwar an sich bekannt (britische Patentschrift 685 430). Die hier vorgeschlagenen offenen Schlitze dagegen üben die besondere Funktion aus, die Wärmeaustauschwand vor gefährlichen Wärmespannungen zu bewahren, die sich besonders schädlich in Körpern auswirken, in denen sich die Temperatur sowohl in radialer als auch in axialer Richtung stark ändert.
  • In der Zeichnung ist eine Siedekühlvorrichtung der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Art in einer beispielsweise gewählten Ausführungsform in einer teilweise im Axialschnitt gehaltenen Darstellung schematisch veranschaulicht.
  • F i g. 1 zeigt hierbei die die Siedekühlung betreffenden Teile einer mit Dichtesteuerung arbeitenden Elektronenröhre; F i g. 2 bringt in einem schematisch gehaltenen Tei-Ischnitt die Wärmeaustauschwand der Siedekühlvorrichtung gemäß F i g. 1 unter Darstellung der Kurven isothermer Temperaturen.
  • . Die in F i g. 1 dargestellte Elektronenröhre ist eine zum Betrieb bei sehr kurzen Wellen bestimmte Tetrode. Ihre Anode A-B bildet einen Teil der Innenfläche der Wärmeaustauschwand 1. Verschiedene weitere Elektroden und besondere elektrische oder elektronische Teile dieser Röhre sind der Einfachheit halber nicht dargestellt, da sie auch nicht Gegenstand vorliegender Erfindung sind. Aus Hochfrequenzgründen besitzt die Anode A-B in ihrer in der Zeichnung dargestellten Höhe eine Länge, die kleiner als ihr Durchmesser ist, und ebenfalls aus elektrischen Gründen liegt die Anode nahe an den Metallringen 2, 3 und 4, welche die Anschlußstüc - ke für die nicht dargestellten Elektroden der Elektronenröhre bilden, nämlich des Schirmgitters, des Steuergitters und der Kathode. Diese nahe Anordnung erfolgt trotz der unvermeidlichen Anwesenheit des Isolierinantels 5.
  • Die wärmeabgebenden Elemente 6 a, 6 b usw. der Außenfläche C-D der Wand 1, welche die Anode A-B enthält, sind in bereits früher diesseits vorgeschlagener Weise durch Nuten als massive Höcker oder Rippen ausgebildet. Die Grundfläche jedes dieser wärmeabgebenden Elemente erhält die abzugebende Wärme durch die Außenfläche C-D der Vollwandung der Anodenwand 1. Gemäß dem Hauptmerkmal des hier vorgeschlagenen Wärmeaustauschers hegen die durch die Punkte C und D senkrecht zur Achse Y-Y der Röhre einander parallel verlaufenden Ebenen zumindest teilweise auf einem, anderen Niveau als die durch die Punkte A und B sich erstreckenden Ebenen, welche den wirksamen Teil der In-nenfläche der Anodenwand 1 begrenzen, der die eigentliche Anodenwand bildet und daher den im Innern der Anodenwand erzeugten Wärmefluß aufnimmt und nach außen abzugeben hat. Aus dieser gegenseitigen Anordnung der inneren Erdebenen A, B zu den äußeren Endebenen C, D ergibt sich, daß der Wärmefluß, quer durch die Wärmeaustauschwand 1 gegenüber den Loten auf dieser Wand schräg und/ oder gekrümmt verläuft. Demzufolge sind die Strekken einander ungleich, welche die verschiedenen Eleinentarteile dieses Wärmeflusses zu durchlaufen haben, bevor sie die verschiedenen wärmeabgebenden Elemente 6 a-6 b usw. erreichen. Die Schrägheit, Gekrümmtheit oder Ungleichheit der Wege sind aus F i g. 2 klar ersichtlich, in der vor allem elf Temperaturisofhermen für von 150 bis 600' C anwachsende Werte dargestellt sind.
  • Ein solcher in bei 100' C siedendes Wasser eingetauchter Aufbau weist im Betrieb längs der Außenfläche C-D der Wärmeaustauschwand 1 ohne sprunghaften übergang einen stetigen Temperaturgradienten zwischen dem Punkt C, welcher der kälteste Punkt ist und beispielsweise eine Temperatur von etwa 110' C besitzt, und dem Punkt D auf, welcher der heißeste Punkt ist, dessen Temperatur 3001 C ohne Gefahr des Auftretens des Leidenfrostschen Phänomens auf Grund der Stetigkeit des Temperaturgradienten zwischen dem heißesten Punkt D und dem verhältnismäßig kältesten Punkt C überschreiten kann. Gegenüber diesseits bereits früher vorgeschlagenen bekannten Wärmeaustauschern gestattet daher der hier vorgeschlagene Wärmeaustauscher, die einen Temperaturgradienten besitzende und die Stabilisierung des Siedevorgaiigs bewirkende Wandfläche beträchtlich zu vergrößern. Bei den früheren Einrichtungen haben nämlich nahezu ausschließlich die Flanken der Rippen oder Höcker oder sonstigen wärineabgebenden Elemente diese Funktion ausgeübt. Demgegenüber sichert bei dem Wärmeaustauscher gemäß der Erfindung der Boden der durch die wärmeabgebenden Elemente begrenzten Nuten für einen höheren Wert der abgegebenen Leistung einen stabilen Siedevorgang.
  • Wie ein genaueres Studium zeigt, ist die Anodenfläche A-B der beschriebenen Röhre weit davon entfernt, isotherin zu sein. Der Punkt B kann eine weitaus höhere Temperatur als der Punkt A, nämlich beispielsweise mehr als 600 gegenüber 4001 C bei A erreichen, wie aus F i g. 2 ersichtlich ist. Unter Berücksichtigung dieser Gegebenheit besitzt die Anodenwand gemäß einem weiteren vorteilhaften Merkmal der Erfindung schmale radiale Schlitze 7 a, 7 b usw., welche den Elementen des aktiven Teils der Anode erlauben, die hauptsächlich zwischen den Punkten A und B auftretenden unterschiedlichen Dilatationen aufzunehmen, ohne in den Bereichen von C und D gefährliche mechanische Kräfte hervorzurufen. Diese Schlitze können beispielsweise in der Anzahl von zwölf vorliegen und eine Breite von etwa 1 mm oder etwas darunter besitzen.
  • Auf Grund der von dem dem Punkt D des Aufbaus benachbarten Bereich erreichten hohen Temperaturen ist es von weiterem Vorteil, wenn der Aufbau in Nähe der äußeren Endfläche D einen vorstehenden Ringflansch 13 aufweist, dessen umfänglicher Teil 14 vorzugsweise aus einem Metall mittelmäßiger Wärmeleitfähigkeit besteht, so daß dieser umfängliche Teil 14 etwa die Temperatur der Flüssigkeit 17 annimmt, die den sogenannten Siedetopf 16 ausfüllt. Dieser Siedetopf 16 ist vorzugsweise in Berührung mit dem Ringflansch 13 in Nähe dessen umfänglichen Teils 14 befestigt. An diesen kalten Bereich 14 des Ringflansclies 13 ist vorzugsweise ein Metallbund 15 angeschweißt, welcher dem Isoliermantel 5 als Stütze dient. Auf Grund dieser technologischen Maßnahmen kann der dem Punkt B be# nachbarte Bereich der Anode ohne Nachteil eine sehr hohe Temperatur annehmen, die gegebenenfalls weit über 300' C liegt. Im übrigen sind in F i g. 2 die Temperaturisothermen des Ringflansches 13-14 mit eingezeichnet. Wie zu erwarten, fallen diese Isothermen ab, je weiter man sich vom Punkt D in Richtung auf den umfänglichen Teil 14 des Ringflansches 13 entfernt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Siedekühlvorrichtung mit einer mantelartig geschlossenen, axialsymmetrischen wärmeleitenden Wand, deren Außenfläche einen durch zwei zur Symmetrieachse senkrechte Endebenen begrenzten, mit Wärmetauschelementen ausgestatteten und von der die Wärme durch Verdampfung aufnehmenden Flüssigkeit umgebenen Teil aufweist,' da#durch gekennzeichnet, -daß von den beiden Endebenen (C, D) des mit Wärmeaustauschelementen ausgestatteten Außenflächenteils wenigstens die eine sich außerhalb der beiden gegenüber den ersteren parallelen inneren Endebenen (A, B) , befindet, zwischen deaen der im wesentlichen die gesamte auszutauschende' Wärme aufnehmende Innenflächenteil der Wärmeaustauschwand (1) gelegen ist.
  2. 2. Siedekühlvorrichtung nach Anspruch 1, da7 durch gekennzeichnet, daß mindestens die eine innere -Endebene (B) außerhalb des durch die beiden äußeren Endebenen (C, D) begrenzten Bereichs liegt. 3. Siedekühlvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn#zeichnet, daß beide inneren End--ebenen gegenüber den ihnen entsprechenden äußeren Endebenen (C"D)# in gleicher Höhen-.richtun,-,v,exschobeii sm*d. , -4.. SiedQkühlvorriclitung nach einem der Anspräähe 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den beiden äußeren Endebenen (C, D) größer ist als der Abstand zwischen den beiden inneren Endebenen (A, B). 5. Siedekühlvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen in der Nähe einer äußeren Endebene (D) weit vorstehenden Ringflansch (13-14), dessen äußerer Teil (14) aus einem Metall mit einer geringeren Wärmeleitfähigkeit besteht, als sie das die Wärmeaustauschwand (1) im wesentlichen bildende Metall aufweist. 6. Siedekühlvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Teil (8) der Innenfläche der Wärmeaustauschwand. (1), der im wesentlichen die gesamte auszutauschende Wärme aufnimmt, schmale Schlitze (7 a, 7 b) vorgesehen sind. 7. Verwendung der Siedekühlvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche zur Kühhing von Elektronenröhren. In Betracht gezogene Druckschriften: - Deutsche Auslegeschriften Nr. -1035 675, 1.005 172; belgische Patentschrift Nr. 504 253; britische Patentschrift Nr. 685 430.
DEC29779A 1962-04-27 1963-04-26 Siedekuehlvorrichtung Pending DE1230047B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE504253A (de) *
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DE1035675B (de) * 1955-11-05 1958-08-07 Philips Nv Kanalfoermiger Waermeaustauscher zum Ausscheiden von in einem Gas vorhandenen Bestandteilen durch Abkuehlung

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