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DE1229689B - Zweifluegelige Falttuer - Google Patents

Zweifluegelige Falttuer

Info

Publication number
DE1229689B
DE1229689B DEE20649A DEE0020649A DE1229689B DE 1229689 B DE1229689 B DE 1229689B DE E20649 A DEE20649 A DE E20649A DE E0020649 A DEE0020649 A DE E0020649A DE 1229689 B DE1229689 B DE 1229689B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cabinet
ceiling
walls
wing
articulation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE20649A
Other languages
English (en)
Inventor
Bernard Liegeon
Marc Henry Jacques Lambert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BERNARD LIEGEON ETS
MARC HENRY JACQUES LAMBERT
Original Assignee
BERNARD LIEGEON ETS
MARC HENRY JACQUES LAMBERT
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BERNARD LIEGEON ETS, MARC HENRY JACQUES LAMBERT filed Critical BERNARD LIEGEON ETS
Publication of DE1229689B publication Critical patent/DE1229689B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/32Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing
    • E06B3/48Wings connected at their edges, e.g. foldable wings
    • E06B3/481Wings foldable in a zig-zag manner or bi-fold wings
    • E06B3/482Wings foldable in a zig-zag manner or bi-fold wings specially adapted for furniture

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Extensible Doors And Revolving Doors (AREA)

Description

  • 2#weiflügelige, Falttür Die - Erfindung hat eine zweiflügelige Falttür zum Gegenstand, deren beide-Flügel aneinander angielenkt sind und in öffnungsstellung -flach aufeinander unter der Schrankdecke oder an einer der Seitenwände zu liegen kommen.
  • Es sind bereits Türen für Schaukästen, Vitrinen usw. bekannt, die am oberen Ende der Türkanten ein Paar Gleitrollen besitzen, die in einer gekrüm'mten- Führungsschiene so ' entlanggleiten, daß die Tür aus einer senkrechten in eine waagerechte Stellung unter die Decke des Schaukastens eingeschwenkt werden kann. Diese Schwenktüren können jedoch nur aus einem einzigen Flügel bestehen, so daß ihre Verwendbarkeit auf kleinere Schränkchen u. dgl. beschränkt ist, da beim Hineinschieben der Tür in den Schrank infolge des Herausragens der Schranktür sonst zuviel, Platz benötigt wird. Weiterhin.sind auch bereits Führungseinnchtungen für Schranktüren bekannt, die Zahnstangen und ein Paar Ritzel besitzen. Im Gegensatz zu den bekannten Schwenktüren war es jedoch Aufgabe der Erfindung, eine Falttür zu schaffen, die ein Einschwenken der Tür unter die Schrankdecke oder zu einer der beiden Schrankseitenwände unter geringem Raumbedarf und leichter Handhabung ermöglicht, so daß solche Falttüren # i größeren Schränken angebracht werden auch be können. Diese zweiflügelige Falttür nach der Erfindung, deren Flügel aneinander angelenkt sind und in öffnungsstellung flach aufeinander unter der Schrankdecke oder an einer der Seitenwände liegen und die, ebenso wie die Schrankwände, mit zusammenwirkenden Führungsmitteln versehen sind, zeichnet sich dadurch aus, daß als Führungsmittel in an sich bekannter Weise ein Paar durch eine Welle verbundener Ritzel dient, die nahe der Anlenkung an den zur Anlenkung senkrechten Seiten des der Schrankdecke bzw. der Einschwenkseite des Schrankes am nächsten liegenden Flügels angeordnet sind und auf Zahnstangenbögen an den Schrankinnenwänden abrollen, wobei außerdem der der Schrankdecke bzw. der Einschwenkseite des Schrankes am nächsten liegende Flügel an den zur Anlenkung senkrechten Seiten Führungen aufweist, in die zwei koaxiale Zapfen an den Innenwänden des Schrankes eingreifen, während der der Schrankdecke bzw. der Einschwenkseite des Schrankes entfernter liegende Flügel mit einem Lenker, der an einer der Wände angelenkt ist, geführt wird.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung liegt die Achse der Zapfen in der Schnittlinie der Ebenen, welche der der Schrankdecke bzw. der Einschwenkseite des - Schrankes am nächsten liegende Flügel in öffnungs- und in Schließstellung einnimmt.
  • Durch die in der Zeichnung beschriebene Ausführungsform wird -die Erfindung im folgenden näher erläutert.
  • F i g. 1 zeigt einen- Wandschrank mit einer Tür gemäß der Erfindung in geöffnetem Zustand von vorn; Ei g. 2, 3 und 4 sind senkrechte Schnitte nach Linie IV-IV der F i g. 1 in drei verschiedenen Stellungen der Tür, nämlich geschlossen, in der öffnungsbewegung und geöffnet; F i g. 5 ist ein vergrößerter Schnitt nach Linie V-V der F i g. 4; F i g. 6 ist eine Teilansicht der Zahnstange und des Führungsritzels der Tür geschnitten nach Linie VI-VI der F i g. 8 in vergrößertem Maßstab; F i g. 7 ist ein Schnitt nach Linie VII-VII der Fig. 5; F i g. 8 zeigt in vergrößertem Maßstab den Ausschnitt A der F i g. 3; F i g. 9 zeigt in vergrößertem Maßstab den Ausschnitt B der F i g. 4 senkrecht zur Zeichenebene.
  • Ein Wandschrank 1 ist in Form eines Parallelepipeds dargestellt und besitzt eine Rückwand 2, eine Decke 3, einen Boden 4 und Seitenwände 5 und 6. Gemäß der Erfindung wird der Wandschrank durch eine Tür 7 verschlossen, die aus zwei Flügeln 8 und 9 besteht, die an ihren aneinander angrenzenden Kanten mittels eines Scharniers 10 aneinander angelenkt sind. Der Flügel 8 ist in der Nähe der Anlenkung 10 mit einer Führungseinrichtung 11 ausgerüstet, die im einzelnen in F i g. 5, 6, 7 und 8 wiedergegeben ist.
  • Diese Führungseinrichtung besteht aus einem Paar von Ritzeln 12 und Rollen 13. Diese sind auf einer Achse 14 gelagert, die sich in den Lagerstätzen 15 dreht, die auf dem Flügel 8 angebracht sind. Die Ritzel 12 sind auf der Achse 14 mittels Stiften verriegelt, während die Rollen 13 frei auf dieser Achse gelagert sind. Diese Ritzel 12 und Rollen 13 springen an beiden Seiten 16 des Flügels 8 vor und greifen in Zahnstangen 17 bzw. glatte Gleitbahnen 18 ein, die an den Schrankinnenwänden 5 und 6 vorgesehen sind. Diese Zahnstangen und Gleitbahnen sind bei 19 derart gekrümmt, daß die mit ihnen zusammenwirkenden Rollen- und Ritzelpaare 12, 13, indem sie dieser Kurve folgen, die Parallelverschiebung der Achse 14 bestimmen.
  • Um das öffnen der Tür zu erleichtern, ist außerdem eine Feder 20 vorgesehen, die um die Achse 14 gewickelt, mit ihrem einen Ende 21 an dieser Achse befestigt und mit ihrem anderen Ende 22 auf dem Flügel 8 angebracht ist. Die Feder 20 ist derart gelagert, daß sie normalerweise entspannt oder nur leicht gespannt ist, wenn die Tür offen ist, und sich beim öffnen der Tür infolge der Drehung der Achse 14 spannt. - Der Flügel 8 besitzt ferner an den zur Anlenkung 10 senkrechten Seiten in den Kanten 16 zwei Gleitbahnen oder Nuten 23, in die an den Innenwänden 5 und 6 des Schrankes befestigte Zapfen 24 eingreifen, so daß sie beim öffnen und Schließen der Tür in den Gleitbahnen 23 entlanggleiten.
  • Der Flügel 9, der an dem Flügel 8 durch das Scharnier 10 angelenkt ist, wird lediglich durch einen Lenker 25 geführt, der bei 26 angelenkt ist. Dieser Lenker 25 ist um den Punkt 27 an der Wand 5 oder 6 drehbar gelagert. An seiner Unterkante ist der Flügel 9- mit einem Handgriff 28 versehen.
  • Die Wirkungsweise der vorstehend. beschriebenen Tür ist sehr einfach: In der geschlossenen Stellung (F i g. 2) liegt die Tür parallel zur Rückwand 2 des Schrankes ' der Lenker 25 ist nach unten geneigt, die Rollen und Ritzelpaare 12, 13 befinden sich am unteren Ende der Zahnstangen 17 und Gleitbahnen 18, die Feder 20 ist gespannt, und die Achsen 24 befinden sich an der Spitze der Führungen 23. Wenn man den Handgriff 28 anhebt, verschiebt sich das untere Ende des Flügels 9 unter dem Einfluß des Lenkers 25 in Richtung des Pfeiles F, während die Rollen 13 und Ritzel 12 auf den Zahnstangen 17 und in den Gleitbahnen 18 abrollen und sich auf die Kurve 19 zu bewegen, bis die Zapfen 24 nahe an das Ende der Führungen 23 gelangen (s. F i g. 3).
  • Dann setzen die Rollen 13 und Ritzel 12 unterstützt von der Feder 20 ihre Aufwärtsbewegung in der Kurve 19 fort, und die Führungen 23 verlagern sich im umgekehrten Sinn, um in die Stellung der F i g. 4 zu gelangen. In dieser Lage wird der von dem Lenker 25 geführte und gestützte Flügel 9 veranlaßt, sich an den Flügel 8 anzulegen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Zweiflügelige Falttür, deren Flügel aneinander angelenkt sind und in öffnunsgstellung flach aufeinander unter der Schrankdecke oder an einer der Seitenwände liegen und die, ebenso wie die Schrankwände, mit zusammenwirkenden Führungsmitteln versehen sind, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß als Führungsmittel in an sich bekannter Weise ein Paar durch eine Welle (14) verbundener Ritzel (12) dient, die nahe der Anlenkung (10) an den zur Anlenkung (10) senkrechten Seiten des der Schrankdecke (3) bzw. der Einschwenkseite des Schrankes am nächsten liegenden Flügels (8) angeordnet sind und auf Zahnstangenbögen (17) an den Schrankinnenwänden (5, 6) abrollen, wobei außerdem der der Schrankdecke (3) bzw. der Einschwenkseite des Schrankes am nächsten liegende Flügel (8) an den zur Anlenkung (10) senkrechten Seiten Führungen (23) aufweist, in die zwei koaxiale Zapfen (24) an den Innenwänden (5, 6) des Schrankes eingreifen, während der der Schrankdecke (3) bzw. der Einschwenkseite des Schrankes entfernter liegende Flügel (9) mit einem Lenker (25), der an einer der Wände (6) angelenkt ist, geführt wird.
  2. 2. Tür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der Zapfen (24) in der Schnittlinie der Ebenen liegt, welche der der Schrankdecke (3) bzw. der Einschwenkseite des Schrankes am nächsten liegende Flügel (8) in öffnungs- und in Schließstellung einnimmt. In Betracht gezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 5397; britische Patentschrift Nr. 397 949.
DEE20649A 1960-02-24 1961-02-23 Zweifluegelige Falttuer Pending DE1229689B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1229689X 1960-02-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1229689B true DE1229689B (de) 1966-12-01

Family

ID=9677533

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE20649A Pending DE1229689B (de) 1960-02-24 1961-02-23 Zweifluegelige Falttuer

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1229689B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CZ303379B6 (cs) * 2010-12-23 2012-08-22 Vysoká škola bánská-Technická univerzita Ostrava Záves dverí experimentálních místností

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT5397B (de) * 1900-01-09 1901-10-10 Frank Macey
GB397949A (en) * 1932-04-02 1933-09-07 Pollard & Company Ltd E Improvements in doors for show cases, cabinets or the like

Patent Citations (2)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CZ303379B6 (cs) * 2010-12-23 2012-08-22 Vysoká škola bánská-Technická univerzita Ostrava Záves dverí experimentálních místností

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