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DE1229567B - Verfahren zum Betrieb von Hochofen-Winderhitzern - Google Patents

Verfahren zum Betrieb von Hochofen-Winderhitzern

Info

Publication number
DE1229567B
DE1229567B DEH43572A DEH0043572A DE1229567B DE 1229567 B DE1229567 B DE 1229567B DE H43572 A DEH43572 A DE H43572A DE H0043572 A DEH0043572 A DE H0043572A DE 1229567 B DE1229567 B DE 1229567B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
blast
blast furnace
furnace
combustion
air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH43572A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Heinrich Hemmer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SALZGITTER HUETTENWERK AG
Original Assignee
SALZGITTER HUETTENWERK AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SALZGITTER HUETTENWERK AG filed Critical SALZGITTER HUETTENWERK AG
Priority to DEH43572A priority Critical patent/DE1229567B/de
Publication of DE1229567B publication Critical patent/DE1229567B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B9/00Stoves for heating the blast in blast furnaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Regulation And Control Of Combustion (AREA)

Description

  • Verfahren zum Betrieb von Hochofen-Winderhitzern Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Hochofen-Winderhitzer mit einfachen Mitteln, auch bei mit abnehmendem Koksverbrauch der Hochöfen minderwertiger werdendem Gichtgas, auf hohe Temperatur zu erhitzen und zugleich das Mittel zu schaffen, die Hochöfen mit gleichbleibender Windtemperatur zu fahren. Es ist seit langem bekannt und in der USA.-Patentschrift 2 931635 beschrieben, die Temperatur des dem Hochofen zuzuführenden Heißwindes dadurch gleichmäßig zu gestalten, daß man einem Heißwind von höherer als der für den Hochofenbetrieb erforderlichen Temperatur außerhalb des Winderhitzers Kaltwind zuzusetzen und den Kaltwindzusatz dergestalt zu regeln, daß in der Ringleitung des Hochofens auch mit abnehmender Heißwindtemperatur gleiche Temperaturverhältnisse herrschen. Dieses Verfahren ist jedoch nur bei verhältnismäßig hohen Windtemperaturen möglich, bei heizwertarmem Gichtgas aber ausgeschlossen, also keineswegs stets anwendbar. Durch das deutsche Patent 824 497 ist auch ein Verfahren zur Regelung der Heißwindtemperatur in gasbeheizten Regeneratoren bekannt. Es besteht darin, daß gegebenenfalls bei gleichzeitiger Vorwärmung der Verbrennungsluft für das Gichtgas, der Heizwert des Gichtgases durch Zumischung hochwertiger Brennstoffe gesteigert wird. Möglich ist dabei auch, die Verbrennungsluft in Form von Heißwind dem »auf Wind stehenden« Regenerator zu entnehmen. Eine Regelung des zu erzeugenden Heißwindes im Cowper selbst ist auch dort nicht vorgesehen.
  • Hier setzt nun die Erfindung ein, indem sie bei einem Verfahren zum Betrieb von Hochofen-Winderhitzern, die abwechselnd durch Verbrennen von Gichtgas mit Warmluft beheizt und auf Heißwind für den Hochofen gefahren werden, vorschlägt, die Warmluft durch Mischen von Hochofenheißwind mit Kaltluft zu erzeugen.
  • Das Verfahren nach der Erfindung ermöglicht es, mit einfachen Mitteln einen Winderhitzer unter Verwendung von Heißwind, vornehmlich eines blasenden Cowpers, als Verbrennungsluft mit heizwertarmem Gichtgas auf hohe Temperaturen zu erhitzen, und zwar durch einen geregelten Zusatz von Kaltwind trotz abnehmender Temperatur des Heißwindes des blasenden Cowpers, auf eine konstante, der angestrebtenVerbrennungstemperatur angepaßte Temperatur. Bei konstanter Gas- und Verbrennungsluftmenge ergibt sich auch eine absolut regelmäßige, d. h. gleichbleibende Beheizung des Winderhitzerbesatzes, der bekanntlich gegen Temperaturschwankungen in der Aufheizperiode außerordentlich störanfällig ist. Die Temperatur der Winderhitzer in der Aufheizperiode kann bei konstanter Verbrennungsluftmenge auch mit deren Anteil an Heißwind geregelt und der Heißwindanteil der Verbrennungsluft zum injektorartigen Ansaugen des Kaltluftanteils verwendet werden. Zweckmäßig erfolgt die Winderhitzung zweistufig, dergestalt, daß in dem unteren Abschnitt des Brennschachtes des Winderhitzers nur ein Teil und im oberen Brennschachtabschnitt erst der Rest der erforderlichen Wärmemenge eingebracht wird. Dabei kann so verfahren werden, daß man die zum Aufheizen des Winderhitzers je Zeiteinheit erforderliche Gichtgasmenge im unteren Abschnitt des Brennschachtes mit Kaltluft vor- und im oberen Brennstoffabschnitt mit Heißwind vollständig verbrennt. Ein Teil des zur Aufheizung erforderlichen Gichtgases kann im unteren Abschnitt des Brennschachtes mit Warmluft im überschuß verbrannt und die zur vollkommenen Verbrennung erforderliche Restgasmenge in den oberen Brennschachtabschnitt eingeführt werden.
  • Die Erfindung sei in der Zeichnung weiter erläutert.
  • Die Winderhitzer A bis C gehören zu einer Winderhitzergruppe, in der sich die Winderhitzer A und B im Aufheiztakt befinden, während der Winderhitzer C auf Heißwind fährt. Jeder der Winderhitzer ist mit einer Warmluftringleitung 1 und einer Gichtgasleitung 2 ausgestattet und an die gemeinsame Heißwindleitung 3 angeschlossen. Eine Kaltluftleitung 4 mündet in ein Mischventil 5, das bei 6 mit der Heißwindleitung in Verbindung steht. Die auf etwa 350' C vorgewärmte Verbrennungsluft geht über die Leitung 7 zu den Ringleitungen 1 der einzelnen Winderhitzer. Mit 8 sind die in der Winderhitzerkuppel befindlichen und auf den Gitterwerksbesatz des Winderhitzers gerichteten Brenner bezeichnet. Die pilzförmige Ausbildung der Winderhitzerkuppel, d. h. deren Anschluß an das Äußere des Winderhitzermantels ist, wie der Geradeaus-Winderhitzer überhaupt, für die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens besonders vorteilhaft.
  • Der zur Erhitzung der Verbrennungsluft erforderliche Heißwind wird vorteilhaft dem in der Winderhitzergruppe auf Heißwind fahrenden Winderhitzer entnommen. Er kann aber auch ohne weiteres einer anderen Heißwind führenden Stelle entnommen oder sogar in eigens zu diesem Zweck erstellten Winderhitzem erzeugt werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Betrieb von Hochofen-Winderhitzern, die abwechselnd durch Verbrennen von Gichtgas mit Warmluft beheizt und auf Heißwind für den Hochofen gefahren werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Warmluft durch Mischen von Hochofenheißwind mit Kaltluft erzeugt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur der Winderhitzer in der Aufheizperiode bei konstanter Verbrennungsluftmenge mit deren Anteil an Heißwind geregelt wird. 3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Heißwindanteil der Verbrennungsluft zum injektorartigen Ansaugen des Kaltluftanteils verwendet wird. 4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufheizen des Winderhitzers zweistufig erfolgt, indem in dem unteren Abschnitt seines Brennschachtes nur ein Teil und in dem oberen Brennschachtabschnitt erst der Rest der erforderlichen Wärmemenge eingebracht wird. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Aufheizen des Winderhitzers je Zeiteinheit erforderliche Gichtgasmenge im unteren Abschnitt des Brennschachtes mit Kaltluft vor- und im oberen Brennschachtabschnitt mit Heißwind vollständig verbrannt wird. 6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des zur Aufheizung erforderlichen Gichtgases im unteren Abschnitt des Brennschachtes mit Warmluft im überschuß verbrannt und die zur vollkommenen Verbrennung erforderliche Restgasmenge in den oberen Brennschachtabschnitt eingeführt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 824 497; USA.-Patentschrift Nr. 2 931365.
DEH43572A 1961-09-06 1961-09-06 Verfahren zum Betrieb von Hochofen-Winderhitzern Pending DE1229567B (de)

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DE1229567B true DE1229567B (de) 1966-12-01

Family

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2476134A1 (fr) * 1980-02-15 1981-08-21 Wurth Paul Sa Installation de production de vent chaud et procede mis en oeuvre

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE824497C (de) * 1949-01-01 1951-12-13 Huettenwerksanlagen M B H Ges Verfahren zur Regelung der Heisswinderzeugung in gasbeheizten Regeneratoren
US2931365A (en) * 1958-11-12 1960-04-05 Crystal A Mckenzie Cigarette, cigar or pipe holder for golf bags, buggies or the like

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