DE1229162B - Einrichtung zum funkenlosen Ausschalten von Wechselstroemen - Google Patents
Einrichtung zum funkenlosen Ausschalten von WechselstroemenInfo
- Publication number
- DE1229162B DE1229162B DEC32620A DEC0032620A DE1229162B DE 1229162 B DE1229162 B DE 1229162B DE C32620 A DEC32620 A DE C32620A DE C0032620 A DEC0032620 A DE C0032620A DE 1229162 B DE1229162 B DE 1229162B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- switch
- current
- main switch
- switching
- circuit
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 claims description 7
- 238000000926 separation method Methods 0.000 claims description 5
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 3
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 241000555745 Sciuridae Species 0.000 description 1
- LUTSRLYCMSCGCS-BWOMAWGNSA-N [(3s,8r,9s,10r,13s)-10,13-dimethyl-17-oxo-1,2,3,4,7,8,9,11,12,16-decahydrocyclopenta[a]phenanthren-3-yl] acetate Chemical compound C([C@@H]12)C[C@]3(C)C(=O)CC=C3[C@@H]1CC=C1[C@]2(C)CC[C@H](OC(=O)C)C1 LUTSRLYCMSCGCS-BWOMAWGNSA-N 0.000 description 1
- 230000002730 additional effect Effects 0.000 description 1
- 230000002950 deficient Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 238000010304 firing Methods 0.000 description 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
- 239000004065 semiconductor Substances 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02M—APPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
- H02M5/00—Conversion of AC power input into AC power output, e.g. for change of voltage, for change of frequency, for change of number of phases
- H02M5/40—Conversion of AC power input into AC power output, e.g. for change of voltage, for change of frequency, for change of number of phases with intermediate conversion into DC
- H02M5/48—Conversion of AC power input into AC power output, e.g. for change of voltage, for change of frequency, for change of number of phases with intermediate conversion into DC by combination of static with dynamic converters; by combination of dynamo-electric with other dynamic or static converters
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H9/00—Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
- H01H9/54—Circuit arrangements not adapted to a particular application of the switching device and for which no provision exists elsewhere
- H01H9/541—Contacts shunted by semiconductor devices
- H01H9/542—Contacts shunted by static switch means
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H9/00—Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
- H01H9/54—Circuit arrangements not adapted to a particular application of the switching device and for which no provision exists elsewhere
- H01H9/56—Circuit arrangements not adapted to a particular application of the switching device and for which no provision exists elsewhere for ensuring operation of the switch at a predetermined point in the AC cycle
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Emergency Protection Circuit Devices (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
Int. Cl.:
HOIh
Deutsche Kl.: 21c-35/07
Nummer: 1229 162
Aktenzeichen: C 32620 VIII d/21 c
Anmeldetag: 10. April 1964
Auslegetag: 24. November 1966
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum funkenlosen Ausschalten von Wechselströmen
mit einem beliebig betätigbaren Hauptschalter und zwei zu diesem parallelen Nebenleitungen, die je ein
asymmetrisch leitendes Element in Serie mit einem Nebenschalter enthalten oder ein asymmetrisch
leitendes Element, das zugleich die Funktion des Nebenschalters hat, wobei die Flußrichtung der beiden
asymmetrisch leitenden Elemente in den Nebenleitungen einander entgegengesetzt ist.
Bei derartigen Schalteinrichtungen mit einem Hauptschalter und zwei zu diesem parallelen
Nebenleitungen, die je ein asymmetrisch leitendes Element in Serie mit einem Nebenschalter enthalten,
ist es schon bekannt, beim Ausschalten die Nebenschalter mit dem Hauptschalter zu synchronisieren.
Bei einer bekannten Schalteinrichtung wird diese Synchronisierung so vorgenommen, daß die Nebenschalter nach dem Öffnen des Hauptschalters in derjenigen
Stromhalbperiode öffnen, in der ihre Nebenleitung durch das asymmetrisch leitende Element
stromlos gehalten ist.
Die Entwicklung der Technik bei derartigen Schalteinrichtungen ist also dahin gegangen, den
Hauptschalter völlig belästungslos zu schalten. Dadurch wird es möglich, als Hauptschalter einfache
Trenner zu benützen.
Beim Wiedereinschalten von Schalteinrichtungen mit Hauptschalter und Nebenschaltern wird das
Schließen dieser Schalter gleichzeitig vorgenommen. Dabei übernimmt der Hauptschalter die Stromführung,
und die Nebenleitungen mit ihren Nebenschaltern und den asymmetrisch leitenden Elementen werden
nicht belastet.
Wird aber z. B. durch eine der beschriebenen bekannten Schalteinrichtungen ein unter Kurzschluß
stehender Verbraucher auf das Netz geschaltet, so wird die Haltekraft des als Hauptschalter verwendeten
einfachen Trenners nicht ausreichen, die Stromführung über den Hauptschalter aufrechtzuerhalten,
bis mit dem Schalter in Reihe geschaltete Schutzvorrichtungen den Strom unterbrochen haben.
Es kommt vielmehr zum Abheben der Kontakte des Hauptschalters, und die Nebenleitungen mit ihren
Nebenschaltern und den asymmetrisch leitenden Elementen werden durch den hohen Kurzschlußstrom
belastet.
Die asymmetrisch leitenden Elemente müssen für den gelegentlich zulässigen Höchststrom, beispielsweise
den fünffachen Nennstrom, dimensioniert sein. Asymmetrisch leitende Elemente für derartige
Stromstärken sind aber recht kostspielig und haben Einrichtung zum funkenlosen Ausschalten von
Wechselströmen
Wechselströmen
Anmelder:
Compagnie Generale d'Electricite, Paris
Vertreter:
ίο Dipl.-Ing. H. Leinweber
Vertreter:
ίο Dipl.-Ing. H. Leinweber
und Dipl.-Ing. H. Zimmermann, Patentanwälte,
München 2, Rosental 7
München 2, Rosental 7
Als Erfinder benannt:
Blancpain Andre,
Doniol Michel,
Saint-Quentin, Aisne (Frankreich)
Blancpain Andre,
Doniol Michel,
Saint-Quentin, Aisne (Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 11. April 1963 (931291 Seine)
so einen wesentlichen Anteil an den Gesamtkosten der beschriebenen Schalteinrichtungen. Bei Belastung
durch den Kurzschlußstrom werden sie nun zerstört, die Schalteinrichtung ist unbrauchbar geworden und
muß kostspielig repariert werden.
Die Erfindung stellt sich deshalb die Aufgabe, bei Schalteinrichtungen zum funkenlosen Ausschalten
von Wechselströmen die Nebenleitungen und damit die asymmetrisch leitenden Elemente nicht nur beim
Ausschalten, sondern auch beim Einschalten stromfrei zu halten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß als Hauptschalter ein Leistungsschalter verwendet
wird, der beim Einschalten, selbst auf Kurzschluß, die Nebenleitungen unbelastet hält.
Die Verwendung eines Leistungsschalters führt wegen seiner gegenüber einem einfachen Trenner erheblich
besseren Haltekraft dazu, daß der Hauptschalter selbst bei Einschalten auf Kurzschluß die
Stromführung übernimmt, bis eine mit ihm in Reihe zu schaltende Schutzvorrichtung angesprochen hat.
Dazu ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung mit der Schaltgruppe aus Hauptschalter und
Nebenleitungen die Spule eines Uberlastungsschutzrelais und ein weiteres Schutzelement gegen Kurzschlußströme,
vorzugsweise eine Schmelzsicherung, in Reihe geschaltet.
609 728/275
Erfolgt beispielsweise die sichere Trennung durch die Schmelzsicherung bei Kurzschlußstrom nach
800 Ms, so wird als Hauptschalter erfindungsgemäß ein Leistungsschalter gewählt, der bei diesem Strom
eine Haltezeit von 1 Sekunde hat. Damit bleiben die Nebenleitungen tatsächlich unbelastet, und für die
kostspielig asymmetrisch leitenden Elemente in den Nebenleitungen besteht keine Zerstörungsgefahr.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung hat das Überlastungsschutzrelais eine gegen höhere
Stromstärken fallende Abfallzeit-Stromstärken-Charakteristik, die bei einer bestimmten wählbaren
Stromstärke die üblicherweise noch steiler fallende Trennzeit-Stromstärken-Charakteristik der Schmelzsicherung
schneidet.
Dadurch wird ein zu häufiges Auswechseln der Schmelzsicherung vermieden, da das Überlastungsschutzrelais
auf Grund seiner elektromagnetischen Charakteristik abfällt, bevor es auf Grund der thermischen
Charakteristik zur Zerstörung der Schmelzsicherung kommt.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung. In der Zeichnung ist die
Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 bis 4 elektrische Schaltschemen und
Fig. 5 die Betriebscharakteristiken (Stromstärke, Zeit) der Organe R und F, die in den Schaltungsaufbau
des Schalters eingeschaltet sind.
Die Kennlinien gemäß F i g. 5 schneiden sich im Punkt M. Die entsprechende Stromstärke I1 ist nahe
und höher als die gelegentliche Betriebsstärke /occ,
wobei damit die höchste Stromstärke bezeichnet ist, der der Schalter bei Normalbetrieb standhalten muß,
z. B. zumindest die zehnfache Nennstromstärke Jn (Steuerung eines Käfigankermotors mit unterbrechener
Betriebsweise). Die ebenfalls dargestellte Stromstärke I2 liegt nahe und um Weniges über dem
Wert Z1.
In den F i g. 1 bis 4 stellen die Bezugszeichen A1
und A 2 die Anschlußklemmen des Schalters auf der Stromquellenseite dar, und Bl und B 2 diejenigen
auf der Verbraucherseite. Der Schalter gemäß Fig. 1 umfaßt
1. einen mechanisch betätigten Unterbrecher (d. h. mit beweglichen Kontakten), der mit P bezeichnet
ist und auf Grund seines Aufbaus und seiner Bemessung die Fähigkeit besitzt,
einer hohen Schließleistung standzuhalten, so daß er geschlossen werden kann und in dem
kurzgeschlossenen Stromkreis, in dem das Fließen eines hohen Kurzschlußstromes angenommen
sein soll, während der Zeit geschlossen bleibt, die das Schutzelement F zum Begrenzen
und Ausschalten dieses Stromes benötigt, dem Strom I2 standzuhalten, bis der Schalter ihn
ausgeschaltet hat,
ständig dem Durchfluß des Nennstromes In
standzuhalten;
2. ein mit F bezeichnetes Schutzelement — vorzugsweise ein Unterbrecher mit Schmelzsicherungen
von hoher Trennkraft — zum Gewährleisten des Schutzes des Schalters und der Anlage vor Kurzschlüssen.
Es ist derart gewählt, daß
es bei denjenigen Stromstärken und -bereichen, die den an Hand des Schalters beschriebenen
Betriebsbedingungen entsprechen, nicht wirksam ist, d. h. insbesondere beim Nennstrom /„
und, unter Berücksichtigung eines vorhandenen Relais R, bei jeder den Wert I1 nicht übersteigenden
Stromstärke,
es einen Koeffizienten der Begrenzung des ausreichenden Stromes aufweist, so daß insbesondere
bei Vorliegen eines angenommenen Kurz^ schlußstromes, der den für die Trennleistung
des Schalters beschriebenen Wert erreicht, die begrenzte Stromstärke niedriger ist als die
Schließleistung von P,
es bei einer Stärke über I2 bereits in Wirkung
getreten ist, bevor sich der Unterbrecher P unter der Wirkung des Relais R öffnet;
3. ein mit R bezeichnetes Maximalstärke-Umschaltzeit-Relais (relais ä maximum d'intensite ä
temps inverse) zum Öffnen des Unterbrechers P bei unzulässigen Überstärken (Überlastungen);
4. zwei asymmetrisch leitende Elemente Dl und D 2, vorzugsweise Halbleiterdioden, die parallel zum
Unterbrecher P geschaltet sind, und zwar derart,-daß
die Durchlaßrichtung des einen entgegengesetzt zu derjenigen des anderen verläuft. Sie sind derart gewählt,
daß sie einem symmetrischen Polwechsel des Stromes I2 standhalten können;
5. zwei Unterbrecher 51 und 52, die in an sich bekannter Weise jeweils in Reihe mit Dl und D 2
geschaltet sind. Sie sind in bekannter Weise derart bemessen, daß sie einem symmetrischen Polwechsel
des Stromes I2 standhalten können.
Das Öffnen jedes Unterbrechers ist durch geeignete Mittel mit dem Strompolwechsel synchronisiert,
und zwar während des Polwechsels, wenn das asymmetrisch leitende Element, mit dem er in Reihe
geschaltet ist, nicht leitet.
Der Schalter arbeitet in an sich bekannter Weise wie folgt: Um einen Stromdurchlaß zu ermöglichen,
wird der Unterbrecher P zu einem beliebigen Zeitpunkt geschlossen. Dies hat — über geeignete Mittel
— das Schließen der Unterbrecher 51 und 52 zur Folge. In diesem Zustand ist der Spannungsabfall
im Unterbrecher P, also zwischen A und B, ausreichend niedrig, so daß sich keine merkliche
Leitung von Dl und D 2 in direkter Richtung ergibt.
Zum Unterbrechen des Stromdurchlasses wird der Unterbrecher P zu einem beliebigen Zeitpunkt geöffnet.
Der Strom wird nun je nach seiner Fließrichtung entweder auf das Element Dl oder D 2 geschaltet.
Das Öffnen von P findet also praktisch ohne Lichtbogen an seinen Kontakten statt. Zur Vereinfachung
der Beschreibung wird angenommen, daß als erstes das Element Dl betroffen ist. Bei Beendigung
des Leitungspolwechsels von Dl wird durch geeignete Mittel dem entsprechenden Unterbrecher
51 der Befehl erteilt, sich zu öffnen. Dieses Öffnen findet statt, bevor D1 wieder anfängt, leitend
zu werden. Es wird also praktisch ebenfalls ohne Lichtbogen an den Kontakten von D1 bewirkt, weil
51 nur den sehr schwachen Gegenstrom von Dl ausschaltet. Während dieses Polwechsels, bei dem
Dl nicht leitet, gewährleistet D 2 den Stromdurchlaß, dann wird gegen Ende des Polwechsels D 2 nichtleitend.
Nun wird 52 der Öffnungsbefehl erteilt. Dieses Öffnen findet statt, bevor D 2 wieder leitend
wird. Es findet folglich ebenfalls praktisch ohne Lichtbogen statt, weil auch in diesem Fall der Unterbrecher
nur den Gegenstrom des asymmetrisch leitenden Elementes trennt.
Im Fall des Schließens auf einen Kurzschluß kann der Unterbrecher P geschlossen werden, der eine
ausreichende Schließleistung besitzt. Das Schutzelement F trägt zur Beseitigung des Fehlers bei. Die
Elemente Dl und D 1 werden von keinem Strom durchflossen, der sie beschädigen könnte. Durch geeignete
Mittel, die beispielsweise von einem durch das Element F gesteuerten Kontakt ausgehen, ist das
Öffnen von P, Sl und 52 automatisch gewährleistet.
Tritt ein Kurzschluß auf während der Schalter die Leitung geschlossen hält, dann kann F eine ausreichend
geschlossene Stellung wahren. Der Fehler wird, wie vorstehend beschrieben, durch F ausgeschaltet.
Außerdem ist im Rahmen der Erfindung vorgesehen, den Schalter mit Vorrichtungen und Elementen
auszustatten, deren Wirkung sich den vorstehend beschriebenen überlagert, so daß diesem zusätzliche
Eigenschaften und Vorteile erteilt werden. Ein Beispiel ist in F i g. 2 dargestellt. Schutz- und Signal- ao
elemente/1 und fl, wie Ausschalter mit Schmelzsicherungen,
die mit sogenannten »voyants«-Schmelzanzeigern, z. B. mit Schlagbolzen, versehen sind,
sind jeweils zwischen A und Al und zwischen A
und Dl eingebracht. Sie stellen ein wirksames Mittel dar, um einerseits anzuzeigen, daß die Elemente D1
oder Dl schadhaft sind und andererseits um Dl
und D1 vor Kurzschlüssen zu schützen, falls — was
sehr unwahrscheinlich ist — die selbsttätige Öffnung von P auf Grund eines Kurzschlusses vor Eingreifen
von F stattfindet: es genügt in diesem Fall, sie derart zu wählen, daß sie in Tätigkeit treten, bevor die
Elemente!) einer unzulässigen Beanspruchung ausgesetzt werden, d. h. einer Beanspruchung, die höher
ist als diejenige, die einem symmetrischen Polwechsel des Stroms/2 entspricht.
Gemäß der in F i g. 3 dargestellten Ausführungsform sind die Einheiten aus asymmetrisch leitenden
Elementen und synchronisierten Unterbrechern D1-51
und .D 2-52 durch Thyratrone TH1 und TH2 ersetzt.
Diese Thyratrone können feste Thyratrone, wie z. B. Thyristoren, Trinistoren usw., oder Gasthyratrone
sein. Ihr Steuerstromkreis ist durch die Bezugszeichen al und al dargestellt. Bekanntlich kann im
Bedarfsfall durch geeignetes Einwirken auf die Steuerspannung der Verlauf A-TH-B leitend oder
nichtleitend gemacht werden. Insbesondere, wenn vom leitenden Zustand ausgegangen wird, wird beim
Absenken des Wertes der Steuerspannung unterhalb der Zündschwelle das Thyratron beim nächstfolgenden
Polwechsel des entsprechenden Stromes bei dessen Leitung in direkter Richtung nicht mehr leitend.
Also ist ersichtlich, daß es mit gutem Erfolg als synchronisierter Unterbrecher 5 wirken kann, wie er
bei der ersten Ausführungsform verwendet ist.
Ebenso wie im vorstehenden in bezug auf den Schalter gemäß F i g. 2 ausgeführt wurde, ist im
Rahmen der Erfindung vorgesehen, den Schalter mit Elementthyratronen auszustatten, wie z.B. /1 und
jl, die ihm bestimmte vorteilhafte Eigenschaften erteilen können. Ein entsprechender Schalter gemäß
der Erfindung ist in F i g. 4 dargestellt.
Claims (3)
1. Einrichtung zum funkenlosen Ausschalten von Wechselströmen mit einem beliebig betätigbaren
Hauptschalter und zwei zu diesem parallelen Nebenleitungen, die je ein asymmetrisch
leitendes Element in Serie mit einem Nebenschalter enthalten oder ein asymmetrisch leitendes
Element, das zugleich die Funktion des Nebenschalters hat, wobei die Flußrichtung der
beiden asymmetrisch leitenden Elemente in den Nebenleitungen einander entgegengesetzt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptschalter (P) ein Leistungsschalter ist, der beim
Einschalten, selbst auf Kurzschluß, die Nebenleitungen unbelastet hält.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Schaltgruppe aus
Hauptschalter (F) und Nebenleitungen die Spule eines Überlastungsschutzrelais (R) und ein weiteres
Schutzelement gegen Kurzschlußströme, vorzugsweise eine Schmelzsicherung (F), in Reihe
geschaltet sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Überlastungsschutzrelais
(R) eine gegen höhere Stromstärken fallende Abfallzeit-Stromstärken-Charakteristik hat, die
bei einer bestimmten Stromstärke (Z1) die üblicherweise
noch steller fallende Trennzeit-Stromstärken-Charakteristik der Schmelzsicherung (F)
schneidet (Fig. 5).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 638 981, 693 364;
deutsche Auslegeschriften Nr. 1160 923,
1172345.
Deutsche Patentschriften Nr. 638 981, 693 364;
deutsche Auslegeschriften Nr. 1160 923,
1172345.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 728/275 11.66 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR931291A FR1363972A (fr) | 1963-04-11 | 1963-04-11 | Dispositif interrupteur pour courants alternatifs |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1229162B true DE1229162B (de) | 1966-11-24 |
Family
ID=8801496
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC32620A Pending DE1229162B (de) | 1963-04-11 | 1964-04-10 | Einrichtung zum funkenlosen Ausschalten von Wechselstroemen |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE646092A (de) |
| DE (1) | DE1229162B (de) |
| FR (1) | FR1363972A (de) |
| NL (1) | NL6403922A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE112010004132B4 (de) | 2009-10-22 | 2023-06-29 | Secop Gmbh | Ein Motor und ein Relais für einen Motor |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3359480A (en) * | 1966-05-23 | 1967-12-19 | Hughes Aircraft Co | Synchronously controlled resonant ac to ac converter |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE638981C (de) * | 1932-07-05 | 1936-11-26 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Anordnung zum Ausschalten von Wechselstromkreisen |
| DE693364C (de) * | 1938-05-15 | 1940-07-06 | Aeg | Einrichtung zum Abschalten von Wechselstroemen hoeherer Frequenz |
| DE1160923B (de) * | 1962-02-14 | 1964-01-09 | Bbc Brown Boveri & Cie | Schalteinrichtung zum Unterbrechen von Wechselstroemen |
| DE1172345B (de) * | 1959-12-14 | 1964-06-18 | Licentia Gmbh | Elektrische Schalteinrichtung fuer Wechselstrom |
-
1963
- 1963-04-11 FR FR931291A patent/FR1363972A/fr not_active Expired
-
1964
- 1964-04-03 BE BE646092A patent/BE646092A/xx unknown
- 1964-04-10 DE DEC32620A patent/DE1229162B/de active Pending
- 1964-04-10 NL NL6403922A patent/NL6403922A/xx unknown
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE638981C (de) * | 1932-07-05 | 1936-11-26 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Anordnung zum Ausschalten von Wechselstromkreisen |
| DE693364C (de) * | 1938-05-15 | 1940-07-06 | Aeg | Einrichtung zum Abschalten von Wechselstroemen hoeherer Frequenz |
| DE1172345B (de) * | 1959-12-14 | 1964-06-18 | Licentia Gmbh | Elektrische Schalteinrichtung fuer Wechselstrom |
| DE1160923B (de) * | 1962-02-14 | 1964-01-09 | Bbc Brown Boveri & Cie | Schalteinrichtung zum Unterbrechen von Wechselstroemen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE112010004132B4 (de) | 2009-10-22 | 2023-06-29 | Secop Gmbh | Ein Motor und ein Relais für einen Motor |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1363972A (fr) | 1964-06-19 |
| BE646092A (de) | 1964-10-05 |
| NL6403922A (de) | 1964-10-12 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4438593B4 (de) | Anordnung zum Löschen von Störlichtbögen zwischen Leitern in Schaltanlagen oder Schienenverteilern | |
| EP0359912B1 (de) | Explosionsgeschützte elektrische Sicherheitsbarriere | |
| DE2710159A1 (de) | Kontaktvorrichtung mit bogenunterbrechung | |
| DE2503523A1 (de) | Wechselstrom-leistungsversorgungssystem | |
| DE2506021C2 (de) | Überspannungs-Schutzschaltungsanordnung für Hochleistungsthyristoren | |
| DE2242696C3 (de) | Schalteinrichtung zum Unterbrechen einer Hochspannungs-Gleichstromleitung | |
| EP3550582B1 (de) | Niederspannungs-schutzschaltgerät | |
| DE2032633A1 (de) | Überlastungsschutzschaltung | |
| DE19702094B4 (de) | Leistungsschaltvorrichtung | |
| DE2026685C3 (de) | Verfahren und Schalteinrichtung zum Unterbrechen von Gleichstrom-Energieübertragungs netzen | |
| DE1229162B (de) | Einrichtung zum funkenlosen Ausschalten von Wechselstroemen | |
| DE4040359C2 (de) | Einrichtung zum Kurzschlußschutz | |
| DE1227536B (de) | Einrichtung bei elektrischen Schaltern mit Mehrfachunterbrechung | |
| DE3317942C2 (de) | ||
| DE102012016696A1 (de) | Schaltungsanordnung und Verfahren zur Gleichstromunterbrechung | |
| DE2259530A1 (de) | Sicherheitseinrichtung fuer eine elektrische schaltung | |
| DE2702181C3 (de) | Kurzschluß-Schutzschaltung für über Halbleiterschalter ein- oder ausschaltbare Geräte, insbesondere für Lichtsteuergeräte | |
| EP3437169A1 (de) | Schaltungsanordnung zum schutz von an einem mehrphasigen netz angeschlossenen verbrauchern mit unter- und überspannungsabschaltfunktion | |
| EP0468299A2 (de) | Schaltungsanordnung mit einem Transformator | |
| DE921513C (de) | Einrichtung zum Unterbrechen von Stromkreisen | |
| DE1817090C (de) | Anordnung zum Schutz von Reihenkondensatoren | |
| DE917839C (de) | Einrichtung zur UEberwachung des Betriebszustandes von Sicherungsorganen | |
| DE652927C (de) | Niederfrequentes Gasentladungsgefaess mit kalten Elektroden und einer Steuerelektrode | |
| DE2419610C3 (de) | Elektrischer Leistungsschalter mit einer Einschaltsperre und einem Sekundärauslöser | |
| DE3936338A1 (de) | Verfahren zum schutz eines gto-thyristor-pulswechselrichters im kurzschluss |