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DE1228960B - Vorrichtung zum gegenseitigen Einschleifen von Ventilen und Ventilsitz an Motoren - Google Patents

Vorrichtung zum gegenseitigen Einschleifen von Ventilen und Ventilsitz an Motoren

Info

Publication number
DE1228960B
DE1228960B DEA44604A DEA0044604A DE1228960B DE 1228960 B DE1228960 B DE 1228960B DE A44604 A DEA44604 A DE A44604A DE A0044604 A DEA0044604 A DE A0044604A DE 1228960 B DE1228960 B DE 1228960B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
valves
sleeve
engines
carrier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA44604A
Other languages
English (en)
Inventor
Erik Andersen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1228960B publication Critical patent/DE1228960B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B15/00Machines or devices designed for grinding seat surfaces; Accessories therefor
    • B24B15/08Machines or devices designed for grinding seat surfaces; Accessories therefor for grinding co-operating seat surfaces by moving one over the other

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum gegenseitigen Einschleifen von Ventilen und Ventilsitz an Motoren Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum gegenseitigen Einschleifen von Ventilen im Ventilsitz, besonders von Ventilen von großen Motoren, wie Schiffsmotoren.
  • Besonders an Bord eines Schiffes ist das Einschleifen von Ventilen in ihre Ventilsitze eine häufig vorkommende Reparaturarbeit. Diese Arbeit erfordert zwei Monteure, die die Ventile mittels eines auf dem Ventilteller befestigten Eisens unter Zugabe von Schleifpaste durch Hin- und Herdrehen in den Ventilsitz einschleifen, während das Ventilgehäuse vom Motor getrennt auf einem Gerüst aufgespannt ist. Diese Arbeit ist sehr zeitraubend und macht unter .Umständen das Schiff auf See für längere Zeit manövrierunfähig.
  • Es sind bereits Vorrichtungen zum Einschleifen der Ventile im Ventilsitz von Automobil- und kleineren stationären Motoren bekannt, bei denen die zum Einschleifen erforderliche oszillierende Drehbewegung aus einer linearen Hin- und Herbewegung durch Anwendung einer Schraubenspindel, in die ein Querbolzen eingreift, erzeugt wird, wobei die Schraubenspindel und der Querbolzen gegeneinanderbewegt werden. Die Schraubenspindel kann dabei als Hülse mit Schraubengangschlitzen ausgeführt sein. Die bekannten Vorrichtungen dieser Art sind jedoch meist handbetätigte und zugleich handgeführte Geräte, mit denen das Einschleifen der besonders großen Ventile von Schiffsmotoren ungenau und viel zu langwierig wäre und großen Kraftaufwand erfordern würde; außerdem ist bei einem handgeführten Gerät eine gleichmäßige Verteilung der Anpreßkraft des Ventiltellers auf dem Ventilsitz und eine Verhinderung des Kippens der ganzen Vorrichtung nicht gewährleistet.
  • Weiterhin hat man aber auch schon solche Einschleifvorrichtungen mittels eines Gestells auf dem Motor- bzw. Ventilgehäuse befestigbar ausgebildet und für die oszillierende Einschleifdrehbewegung der seitlich neben dem Zylinder stehend angeordneten Ventile einen motorischen Antrieb verwendet, wodurch erhebliche Arbeitsvorteile gegenüber den reinen Handgeräten erzielt werden.
  • Mit der Erfindung soll nun eine Vorrichtung geschaffen werden, die sich zur Verwendung bei Großmotoren eignet, bei denen für die Ventile ein eigenes Ventilgehäuse vorhanden ist und bei der der Einschleifvorgang ebenfalls ohne Handbetrieb bei genauer Führung des Geräts abläuft.
  • Hierbei muß der den Ventilteller drehoszillierend antreibende Teil und sonst auch das Ventil laufend in einer der Drehrichtung nachgesetzt werden können; diese gegenüber dem Ventilsitz notwendigen zeitweisen Verdrehungen sind notwendig, damit Ventil und Ventilsitz am Umfang gleichmäßig dicht eingeschliffen werden.
  • Erfindungsgemäß ist deshalb die Vorrichtung, wie an sich bekannt, mittels eines Trägers auf dem vom Motor abgetrennten, aufgespannten Ventilgehäuse befestigbar, wobei an dem Träger die den Schraubengangschlitz aufweisende Hülse durch einen Klemmring festlegbar und zum nachsetzenden Verdrehen lösbar ist und ein pneumatischer Trieb als Antriebsorgan vorhanden ist.
  • Vorzugsweise wird die den Schraubengangschlitz aufweisende Hülse mit einem Flansch ausgestattet, der auf einer Ringfläche des Trägers aufliegt, wobei der den Flansch auf die Ringfläche pressende Klemmring in einer fest mit dem Träger verbundenen Abdeckhaube angeordnet und pneumatisch betätigbar ist.
  • Der Vorteil der Erfindung gegenüber bekannten Anordnungen liegt darin, daß nach der Montage des Geräts nunmehr auch die Ventile von Großmotoren an Ort und Stelle mit ihrem Ventilsitz selbsttätig eingeschliffen werden können, wobei nur das zeitweilige nachsetzende Verdrehen von einer den Vorgang beaufsichtigenden Person vorgenommen werden muß, die ohnehin zur Zugabe von Schleifpaste innerhalb gewisser Zeitabstände in den Vorgang eingreifen muß. Dabei ist eine genaue Zentrierung des das Ventil hin-und herdrehenden Antriebs gegenüber dem Ventilsitz durch den am Ventilgehäuse befestigbaren Träger möglich, was gleichmäßigen Druck auf den Ventilteller und damit gleichmäßiges Einschleifen ergibt. Die pneumatische Betätigung des Klemmrings für die Hülse mit den Schraubengang-Führungsschlitzen läßt für die schrittweise Verdrehung deren rasche Lösung der Klemmung und Wiederanklemmung zu.
  • Die Erfindung ist in der Beschreibung und Zeichnung an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • F i g. 1 und 2 zeigen einen Schnitt durch die Ventilschleifanordnung und einen Aufriß.
  • Der Träger 1 des Schleifapparates ist an seinem unteren Ende mittels eines Klen-imrings 11 zum Festspannen des Trägers auf dem Ventilgehäuse 12 versehen, der jedem Motortyp angepaßt ist.
  • Im oberen Teil des Trägers 1 ist eine Zentrier- und Führungsbohrung 13 angebracht, die mit dem Klemmring 11 fluchtet. Die Schleifvorrichtung enthält weiter zwei Stahlhülsen 2, 3, die gleitend ineinandergesteckt sind. In der inneren Hülse 2 sind zwei diametral gegenüberstehende Schlitze 14, 15 ausgefräst, die eine Schraubenbahn mit einer Steigung von z. B. 381 bilden, während die äußere Hülse 3 entsprechende achsenparallele Schlitze 16, 17 aufweist. Ein drehbar auf die Antriebskolbenstange 26 des Zylinders 7 aufgesetzter Querbolzen 4 greift mit seinen Enden 18, 19, auf die lose Rollen 20, 21 aufgesetzt sind, in die Schlitze der Hülsen 2 und 3 ein.
  • Auf der oberen Abschlußfläche 24 des Trägers 1 ist ein Abschlußdeckel 5 mit eingedrehter Nut 22 für einen Klemmring 6 befestigt. Dieser Klemmring wirkt auf einen Flansch 23 der inneren Hülse 2 und hält diese während des Einschleifvorgangs gegenüber der Fläche 24 auf dem Träger 1 fest. Dadurch führt während des Kolbenhubes der Stange 26 und damit des Querbolzens 4 die äußere Hülse 3 sowohl gegenüber dem Träger als auch gegenüber der Hülse 2 und damit gegenüber dem Ventilsitz hin- und hergehende Drehschwingungen aus, ohne sich mit dem Querbolzen 4 mit auf und ab zu bewegen.
  • Die Verbindung zwischen der Außenhülse 3 und dem Ventil 25 ist in F i g. 2 in Form einer flexiblen Kupplung 30, 31 gezeigt, deren obere Kupplungshälfte 30 an der äußeren Hülse 3 festgespannt ist, was eine gewisse Einstellung in axialer Richtung ermog-* licht.
  • Die Vorrichtung kann so ausgeführt sein, daß die zwei achsparallelen Schlitze 16, 17 in der äußeren Hülse 3, in denen der Querbolzen 4 leicht auf und ab gleiten muß, etwas unterhalb der zwei Schraubenschlitze 14, 15 enden, so daß sie als oberer Anschlag für den Querbolzen 4 wirken und die äußere Hülse 3 vom Querbolzen axial mitgenommen und damit das Ventil automatisch vom Sitz abgehoben wird, weil dieser mit der Hülse 3 über die flexiblen Kupplungen 30, 31 verbunden ist. In dieser Phase kann neues Schleifnüttel zwischen Ventil und Sitz gebracht werden und nach Lösung des Klemmrings 6 eine winkelmäßige Verdrehung vorgenommen werden. Zum Lösen und Andrücken des Klemmrings 6 kann Druckluft in die Nut 22 durch die öffnung 29 im Abschlußdeckel 5 abgelassen oder zugeführt werden.
  • Der Druckluftzylinder 7 zusammen mit der notwendigen Ventilausrüstung (nicht gezeigt) ist auf der Oberseite des Abschlußdeckels 5 montiert und von einer festen Haube 8 geschützt. Die äußere Hülse 3 hat einen öldichten Bodendeckel 10.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum gegenseitigen Einschleifen von Ventilen und Ventilsitz an Motoren, bei welcher der in den Ventilteller eingreifenden Mitnehmerkupplung mittels eines hin- und hergehenden Antriebsorgans über einen in einer Hülse befindlichen Schraubengangschlitz, in den ein Querbolzen eingreift, eine drehoszillierende Bewegung erteilbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Verwendung bei Großmotoren, wie bekannt, auf dem Ventilgehäuse (12) mittels eines Trägers (1) befestigbar ist, an dem die den Schraubengangschlitz (14) aufweisende Hülse (2) durch einen Klenimring (6) festleg- und zum nachsetzenden Verdrehen lösbar ist, und als Antriebsorgan ein pneumatischer Trieb (7) dient.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Schraubengangschlitz (14) aufweisende Hülse (2) mit einem Flansch (23) versehen ist, der auf einer Ringfläche (24) des Trägers (1) aufliegt und der den Flansch (23) auf die Ringfläche (24) pressende Klenunring (6) in einer fest mit dem Träger (1) verbundenen Abdeckhaube (5) angeordnet und pneumatisch andrückbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 1699 475, 1518 579, 1516 996, 1493 330, 1471779, 1373 181.
DEA44604A 1962-11-20 1963-11-20 Vorrichtung zum gegenseitigen Einschleifen von Ventilen und Ventilsitz an Motoren Pending DE1228960B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NO1228960X 1962-11-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1228960B true DE1228960B (de) 1966-11-17

Family

ID=19908361

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA44604A Pending DE1228960B (de) 1962-11-20 1963-11-20 Vorrichtung zum gegenseitigen Einschleifen von Ventilen und Ventilsitz an Motoren

Country Status (1)

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DE (1) DE1228960B (de)

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1373181A (en) * 1918-09-19 1921-03-29 William H Emmert Valve-grinder
US1471779A (en) * 1923-10-23 Valve-grinding apparatus
US1493330A (en) * 1923-01-24 1924-05-06 Fain William Valve grinder
US1516996A (en) * 1922-09-08 1924-11-25 Herbert F Vinzens Valve-grinding apparatus
US1518579A (en) * 1922-08-25 1924-12-09 Goodell Pratt Company Valve-grinding tool
US1699475A (en) * 1923-11-16 1929-01-15 Erwin E Miller Valve grinder

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