DE1228178B - Vorrichtung zum Erwaermen von zu formender Tonmasse - Google Patents
Vorrichtung zum Erwaermen von zu formender TonmasseInfo
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- DE1228178B DE1228178B DET24105A DET0024105A DE1228178B DE 1228178 B DE1228178 B DE 1228178B DE T24105 A DET24105 A DE T24105A DE T0024105 A DET0024105 A DE T0024105A DE 1228178 B DE1228178 B DE 1228178B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28C—PREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28C1/00—Apparatus or methods for obtaining or processing clay
- B28C1/10—Apparatus or methods for obtaining or processing clay for processing clay-containing substances in non-fluid condition ; Plants
- B28C1/14—Apparatus or methods for obtaining or processing clay for processing clay-containing substances in non-fluid condition ; Plants specially adapted for homogenising, comminuting or conditioning clay in non-fluid condition or for separating undesired admixtures therefrom
- B28C1/22—Apparatus or methods for obtaining or processing clay for processing clay-containing substances in non-fluid condition ; Plants specially adapted for homogenising, comminuting or conditioning clay in non-fluid condition or for separating undesired admixtures therefrom combined with means for conditioning by heating, humidifying, or vacuum treatment, by cooling, by sub-atmospheric pressure treatment
- B28C1/227—Apparatus or methods for obtaining or processing clay for processing clay-containing substances in non-fluid condition ; Plants specially adapted for homogenising, comminuting or conditioning clay in non-fluid condition or for separating undesired admixtures therefrom combined with means for conditioning by heating, humidifying, or vacuum treatment, by cooling, by sub-atmospheric pressure treatment by heating, drying
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Description
- Vorrichtung zum Erwärmen von zu formender Tonmasse Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Erwärmen von zu formender Tonmasse und bezieht sich insbesondere auf die Beheizung der Masseführung. Die Vorrichtung ist für den Anbau an Ziegelpressen od. dgl. bestimmt.
- Es ist bekannt, zu formende Tonmasse so weit zu erwärmen, daß die ausgeformten Stücke am Ausgang der Formvorrichtung eine Temperatur von etwa 80° C haben. Man erreicht auf diese Weise eine bessere Formbarkeit der Masse, da sich mit der Temperatur die Plastizität des Tones erhöht. Es kann somit die Ausformung mit einem um etwa 28 % geringeren Feuchtigkeitsgehalt der' Masse erfolgen gegenüber dem für einen kalt auszuformenden Ton notwendigen Feuchtigkeitsgehalt. Weiterhin ergibt sich bei der folgenden Trocknung der Vorteil, daß die Formlinge bereits heiß sind, wodurch die Ausscheidung der Feuchtigkeit gefördert wird.
- Es ist bekannt, den Ton durch Zuführen von-überhitztem oder gesättigtem Dampf zu erwärmen. Eine solche Erwärmung erhöht zugleich den Feuchtigkeitsgehalt. Die Erhöhung des Feuchtigkeitsgehaltes durch die Dampfkondensation beträgt ungefähr 4,5%, was insbesondere dann ungünstig ist, wenn der verwendete Ton bereits bei der Gewinnung einen sehr hohen Feuchtigkeitsgehalt hat. Die Plastizität der Masse kann dann infolge des hohen Wasseranteils und der hohen Temperatur einen Wert erreichen, der höher ist als der zulässige Grenzwert, oberhalb dessen die Masse eine nicht mehr ausreichende Festigkeit hat, um formstabil zu bleiben.
- Es ist demnach unter Umständen zweckmäßiger, die Temperatur der Masse nicht durch Dampfzufuhr, sondern indirekt durch Wärmeübertragung zu erhöhen.
- Hierfür ist bereits eine Vorrichtung zur Aufschließung keramischer Massen bekannt, bei der in den Mantelflächen von Schneckenmischtrögen Heizkanäle vorgesehen sind, durch die entgegen der Fortbewegungsrichtung der Masse Heizgase geführt werden, die einen Teil des Anmachwassers der keramischen Masse in Dampf umsetzen. Diese Vorrichtung ist insofern nachteilig, als die Teile der Masse, die sich in Berührung mit den Trogwänden befinden, stärker erwärmt werden als die im inneren Bereich des Troges befindlichen Teile. Daher ist eine zufriedenstellende Homogenität hinsichtlich Temperatur und Plastizität nicht erreichbar.
- Mit der Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, eine Vorrichtung zum Erwärmen von zu formender Tonmasse durch Wärmeaustausch zu schaffen, bei der sich eine gleichmäßige Temperaturverteilung und Plastizität der Masse ergeben. Diese Aufgabe wird mit einer Vorrichtung zum Erwärmen von zu formender Tonmasse durch eine äußere Beheizung der Masseführung gelöst, die für den Anbau an Ziegelpressen od. dgl. bestimmt ist, die nach der Erfindung gekennzeichnet ist durch ein von einem Heizmittel durchströmtes Gehäuse, durch das sich eine Anzahl von Röhren mit kleinem Innenquerschnitt erstreckt, durch die die aufgeteilte Tonmasse hindurchgedrückt wird.
- Da die Tonmasse weitgehend aufgeteilt ist, wird die Masse sehr gleichmäßig erwärmt, womit sich wiederum eine sehr gleichmäßige Plastizität ergibt.
- Die Erfindung ist nachfolgend an Hand der zeichnerischen Darstellung eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 einen senkrechten Längsschnitt durch die Vorrichtung längs der Linie A-A gemäß F i g. 2 und F i g. 2 einen Schnitt längs der Linie B-B gemäß Fig.1.
- Die Vorrichtung besteht aus einer Vielzahl paralleler Röhren 2, die von einem Anschlußstutzen 1 zu einem Abströmstutzen 3 geführt sind. Der Anschlußstutzen 1 bildet das Endstück eines Zylinders 5, in dem eine Förderschnecke 10 oder ein ähnliches Förderelement angeordnet ist. Dieses Förderelement vermittelt der zu erwärmenden Masse einen ausreichenden Schub, um sie durch die Röhren 2 zu drücken, wobei die Masse in Stränge geringen Durchmessers aufgeteilt wird, die dann in den Abströmstutzen 3 austreten. Zwischen den Röhren 2 ergeben sich Gänge 4, die durch die Anordnung einer Querwand 12 unterhalb einer Umlenkkammer 11 einen S-förmigen Durchgang bilden, dessen Eintrittsöffnung 5' nahe dem Abströmstutzen 3 und dessen Ausgangsöffnung 6 nahe dem Anschlußstutzen 1 liegt. Durch diesen Durchgang'wird ein geeignetes flüssiges oder gasförmiges Heizmittel geleitet. Die Ausgangsöffnung 6 ist mit einer Ringkammer 16 verbunden, die den Anschluß'stutzen 1 iiriifaßt und nach oben in einen Abströmkana117 übergeht, der zu einer ventilgesteuerten _ Absaugvorrichtung führt (nicht dargestellt).
- Mit dieser Vorrichtung- wird ein Wärmeaustausch zwischen dem Heizmittel und den aufgeteilten Tonsträngen durch die Wände der Röhren 2 hindurch erreicht, wobei das Heizmittel im Kreuzgegenstrom geführt wird. Die Röhren 2 bestehen aus Stahlblech oder aus einem anderen geeigneten Material, das eine ausreichende Festigkeit hinsichtlich der inneren Abriebkräfte und gegenüber der Beanspruchung durch das Heizmittel hat.
- Der Anschlußstutzen 1 muß ausreichend bemessen sein, um einem Druck von etwa 15 bis 20 at widerstehen zu können, der notwendig ist, damit der Ton durch die Röhren 2 hindurchgeht. Der Abströmstutzen 3 ist durch einen. Flansch-13 mit der folgenden, nach außen abgeschlossenen Arbeitskammer verbunden.
- Diese Kammer (nicht dargestellt) _ kann an ihrem Oberteil mit einem Dampfablaß versehen sein, der mit einer ventilgesteuerten Absaugvorrichtung verbunden ist, über die man einen bestimmten Teil des aus der Masse frei werdenden Dampfes abziehen kann, um den Feuchtigkeitsgehalt auf einen gewünschten Grad zu verringern, ohne dabei die Plastizität des Tones zu erniedrigen. Der Abströmstutzen 3 kann auch mit einer Unterdruckkammer verbunden werden, da der die Vorrichtung verlassende Ton bereits zerteilt ist, d. h., die Röhren erfüllen zugleich die Funktion eines Rostes, der bei den bekannten Einrichtungen vor der Unterdruckkammer liegt.
Claims (4)
- Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Erwärmen von zu formender Tonmasse durch eine äußere Beheizung der Masseführung, für den Anbau an Ziegelpressen od.dgl., gekennzeichnet durch ein von einem Heizmittel durchströmtes Gehäuse, durch das sich eine Anzahl von Röhren (2) mit kleinem Innenquerschnitt erstreckt, durch die die aufgeteilte Tonmasse hindurchgedrückt wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse zum Erzeugen einer quer zum und entgegen dem Tonstrom gerichteten Heizmittelströmung eine Querwand (12) und eine Umlenkkammer (11) angeordnet -sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse um einen den Röhren (2) vorgelagerten Anschlußstutzen (1) eine Ringkammer (16) bildet, die mit einem Abströmkanal (17) versehen ist.
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß hinter einem Abströmstutzen (3) der Vorrichtung eine Kammer angeschlossen ist, die in ihrem oberen Bereich einen Dampfablaß aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Patentschrift Nr. 11941 des Amtes für Erfindungs-und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT1228178X | 1962-06-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1228178B true DE1228178B (de) | 1966-11-03 |
Family
ID=11433819
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET24105A Pending DE1228178B (de) | 1962-06-07 | 1963-06-06 | Vorrichtung zum Erwaermen von zu formender Tonmasse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1228178B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE11941C (de) * | R. GRUIS in Heilbronn | Verbesserter Glockenhalter |
-
1963
- 1963-06-06 DE DET24105A patent/DE1228178B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE11941C (de) * | R. GRUIS in Heilbronn | Verbesserter Glockenhalter |
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