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DE1228046B - Traeger fuer die Montage und zur Bewehrung von Stahlbetonrippendecken - Google Patents

Traeger fuer die Montage und zur Bewehrung von Stahlbetonrippendecken

Info

Publication number
DE1228046B
DE1228046B DES45973A DES0045973A DE1228046B DE 1228046 B DE1228046 B DE 1228046B DE S45973 A DES45973 A DE S45973A DE S0045973 A DES0045973 A DE S0045973A DE 1228046 B DE1228046 B DE 1228046B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheet metal
concrete
metal strips
reinforcement
strip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES45973A
Other languages
English (en)
Inventor
Victor Simon
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1228046B publication Critical patent/DE1228046B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/01Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings
    • E04C5/06Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of high bending resistance, i.e. of essentially three-dimensional extent, e.g. lattice girders
    • E04C5/065Light-weight girders, e.g. with precast parts
    • E04C5/0653Light-weight girders, e.g. with precast parts with precast parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)

Description

  • Träger für die Montage und zur Bewehrung von Stahlbetonrippendecken Die Erfindung bezieht sich auf Träger, die für die Montage und zur Bewehrung von Stahlbetonrippendecken dienen und aus zwei hochkant stehenden, im Abstand angeordneten profilierten Blechstreifen bestehen.
  • Bei bekannten Trägern dieser Art haben die Blechstreifen unten waagerecht abstehende Flansche, auf die die Deckensteine aufgelegt werden. Die beiden Blechstreifen sind durch Abstandhalter oder durch Ausbuchtungen miteinander verbunden. Hierdurch wird das Einbringen des Betons erschwert, es muß gut flüssiger Beton verwendet werden, damit alle Räume zwischen den Deckensteinen satt ausgefüllt werden.
  • Es ist ferner bekannt, die Ränder eines etwa U-förmig gebogenen Blechstreifens in eine Betonleiste einzubetten, die beiderseits ein Auflager für die Deckensteine bildet. Die Blechwandungen bilden einen Mantel zur Aufnahme von Beton.
  • Das Herstellen dieser Träger ist kompliziert. Der Blechmantel muß mit der Öffnung nach oben in eine Spezialform eingelegt und durch Keile in der richtigen Lage gehalten werden. Auf diese Keile sind Latten zu legen, die den Schalungsboden für die Betonleiste bilden. Nach Einbringen einer Bewehrung in den Blechmantel und in den Formraum für die Betonleiste wird der Träger durch Ausgießen betoniert.
  • Bei einem anderen bekannten Träger mit Betonleiste ist nur ein Blechstreifen vorgesehen, der dreieckförmige Aussparungen aufweist. Um die Bewehrung für die Betonleiste zu erhalten, sind am Blechstreifen unten auf beiden Seiten Winkeleisen angesetzt. Statt dessen können die durch die Aussparungen stehengebliebenen Teile des Blechstreifens auch abwechselnd nach beiden Seiten herausgebogen sein, wobei an den unteren Rändern dieser ausgebogenen Blechabschnitte auf jeder Trägerseite ein Stabeisen durch Bügel befestigt wird. Diese Bewehrung ist umständlich herzustellen und trotzdem noch unvollkommen, weil nur ein einziger Blechstreifen vorhanden ist. Durch die herausgebogenen Teile ist auch das Einbringen des Betons wieder erschwert; es wird Gußbeton verwendet.
  • Der Träger gemäß der Erfindung besteht aus zwei hochkant stehenden Blechstreifen, deren untere Ränder erfindungsgemäß nur durch die an sich bekannte Betonleiste verbunden sind.
  • Beim Einbringen des Betons ergeben sich hierbei überhaupt keine Schwierigkeiten. Es kann auch Stampfbeton verwendet werden.
  • Ferner ist die Herstellung der Träger sehr einfach. Es genügt eine einfache muldenartige Form für die Betonleiste. Beim Einbringen des Betons werden die beiden Blechstreifen in die Form hineinragend gehalten.
  • Die Zeichnung veranschaulicht Ausführungsbeispiele der Erfindung. Es zeigt F i g. 1 einen teilweisen Querschnitt durch eine mit den Trägern nach der Erfindung hergestellte Decke, F i g. 2 einen Schnitt zur Veranschaulichung der Herstellung eines Trägers, F i g. 3 einen Schnitt durch einen Träger mit eingebetteter Holzleiste und F i g. 4 einen Schnitt durch einen Träger mit zusätzlicher Bewehrung.
  • Der Träger gemäß F i g. 2 besteht aus zwei hochkant stehenden, im Abstand angeordneten Blechstreifen 1. Beide Blechstreifen 1 sind unten mit Flanschen 1 a versehen, die um 90° abgebogen und entgegengesetzt nach außen gerichtet sind. Die oberen Ränder 1 b der Blechstreifen 1 sind nach außen gekrümmt. Die Blechstreifen 1 haben ferner Löcher 1 c, die etwas oberhalb der Flansche 1 a liegen, und außerdem Löcher 1 d, die sich in den oberen gekrümmten Randteilen 1 b befinden.
  • Der untere Teil der Blechstreifen 1 ist in eine Betonleiste 3 eingebettet, und zwar etwa bis zur Mitte der Löcher 1 c. Die Betonleiste 3 kann zusätzlich eine Bewehrung in Form eines Rundeisens 4 enthalten. In F i g. 2 ist auch eine muldenartige Form 2 dargestellt, mittels der die Betonleiste hergestellt wird. Beim Einfüllen des Betons werden die beiden Blechstreifen 1 so gehalten, daß sie etwa bis zur halben Tiefe in den Formhohlraum hineinragen. Hierfür genügt eine einfache Haltevorrichtung (nicht dargestellt).
  • Nach dem Auflegen der Träger auf die Wände eines Bauwerkes werden die Deckensteine 5 mit ihren Auflagerändern 5 a auf' die Betonleisten 3 der Träger aufgelegt, wie aus F i g. 1 ersichtlich ist. Der verbleibende Raum zwischen den Deckensteinen 5 wird dann mit Beton 6 ausgefüllt, der zugleich eine Schicht oberhalb der Deckensteine 5 bildet.
  • Da die Blechstreifen 1 nur unten durch die Betonleisten 3 verbunden sind, kann der Beton von oben zwischen die Blechstreifen 1 sowie zwischen ihnen und den Deckensteinen ungehindert eingeschüttet werden. Es braucht also kein Gußbeton angewendet zu werden, sondern die Betonierung kann mit erdfeuchtem Beton erfolgen, der in der üblichen Weise über die ganze Fläche der Decke verteilt und gegebenenfalls festgestampft wird.
  • Beim Herstellen des Trägers kann in die Form 2 vor dem Einfüllen des Betons für die Betonleiste 3 eine Holzleiste 7 eingelegt werden, so daß der fertige Träger gemäß F i g. 3 diese Holzleiste 7 zum Befestigen von Putzträgern aufweist.
  • Bei der Ausführung nach F i g. 4 enthält der Träger eine zusätzliche Bewehrung in Form eines weiteren hochkant stehenden Blechstreifens 10 mit Löchern 10ä, der in der Mitte zwischen dem beiden Blechstreifen 1 angeordnet ist.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Träger für die Montage und zur Bewehrung von Stahlbetonrippendecken, der aus zwei hochkant stehenden, im Abstand angeordneten profilierten Blechstreifen besteht, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß nur die unteren Ränder (1 a) der Blechstreifen (1) durch eine an sich bekannte Betonleiste (3) verbunden sind.
  2. 2. Träger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechstreifen (1) unten mit nach außen abgebogenen Flanschen (1 a) versehen und an den oberen Rändern (1 b) nach außen gekrümmt sind.
  3. 3. Träger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechstreifen (1) gelocht sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften.Nr. 804118, 806 900, 812 718, 841501; deutsche Patentanmeldungen P 2933 V/37 b (bekanntgemacht am 20. 3. 1952), B 12962 V/37 a (be-, kanntgemacht am 16.8.1951); deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1680 833; österreichische Patentschrift Nr. 180 706, französische Patentschriften Nr. 724 037, 1033 236, 1057 651.
DES45973A 1954-10-13 1955-10-11 Traeger fuer die Montage und zur Bewehrung von Stahlbetonrippendecken Pending DE1228046B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1228046X 1954-10-13

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ID=9677479

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DES45973A Pending DE1228046B (de) 1954-10-13 1955-10-11 Traeger fuer die Montage und zur Bewehrung von Stahlbetonrippendecken

Country Status (1)

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DE (1) DE1228046B (de)

Citations (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR724037A (fr) * 1930-08-14 1932-04-19 Perfectionnements apportés aux treillis ou armatures métalliques ou l'équivalent, applicables aux planchers métalliques à claire-voie, marches ou grilles ou comme armature pour le béton
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