DE1227462B - Verfahren zur Herstellung von Chinolinderivaten - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von ChinolinderivatenInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
C07d
Deutsche Kl.: 12 ρ-1/10
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
1227462
I25807IVd/12p
11. Mai 1964
27. Oktober 1966
I25807IVd/12p
11. Mai 1964
27. Oktober 1966
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von neuen Chinolinderivaten mit
/S-adrenergischer Blockierungswirksamkeit, die daher bei der Behandlung von Herzkrankheiten, wie Herzarrhythmie
oder Angina pectoris bzw. Herzbräune, oder bei der Vorbeugung gegen diese wertvoll sind.
Gemäß der Erfindung wird also ein Verfahren zur Herstellung von Chinolinderivaten der allgemeinen
Formel
OCH2CHOHCh2NHR1
CH3
worin Z die Gruppe
— CH — CH2
oder die Gruppe — CHOH · CH2X bezeichnet, in
der X ein Halogenatom ist, mit einem Amin der Formel R1NH2, worin R1 die oben angegebene
Bedeutung hat, umgesetzt wird, oder eine Verbindung der allgemeinen Formel
OCH2CHOHCh2NR1R2
CH3
worin R1 die oben angegebene Bedeutung hat und R2 einen hydrogenolytisch abspaltbaren Rest be-Verf
ahren zur Herstellung
von Chinolinderivaten
von Chinolinderivaten
CH3
worin R1 einen Alkyl- oder Hydroxyalkylrest mit 3 oder 4 Kohlenstoffatomen bezeichnet, sowie deren
Säureadditionssalzen vorgeschlagen, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß in an sich bekannter
Weise eine Verbindung der allgemeinen Formel
Anmelder:
Imperial Chemical Industries Ltd., London
Vertreter:
Dr.-Ing. H. Fincke, Dipl.-Ing. H. Bohr
und Dipl.-Ing. S. Staeger, Patentanwälte,
München 5, Müllerstr. 31
Als Erfinder benannt:
Bernard Joseph Mcloughlin,
Macclesfield, Cheshire (Großbritannien)
Bernard Joseph Mcloughlin,
Macclesfield, Cheshire (Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 10. Mai 1963 (18 620),
vom 8. April 1964
Großbritannien vom 10. Mai 1963 (18 620),
vom 8. April 1964
zeichnet, mit Wasserstoff in Gegenwart eines Hydrierungskatalysators
umgesetzt wird, worauf, wenn die Säureadditionssalze erwünscht sind, das erhaltene
Produkt noch mit einer Säure umgesetzt wird.
Als geeigneter Substituent für R1 sei beispielsweise der Isopropyl-, s-Butyl-, t-Butyl- oder 2-Hydroxy-l,l-dimethyläthylrest genannt.
Als geeigneter Substituent für R1 sei beispielsweise der Isopropyl-, s-Butyl-, t-Butyl- oder 2-Hydroxy-l,l-dimethyläthylrest genannt.
Als geeignete Reste für R2 seien beispielsweise Benzyl- und Benzyloxycarbonylreste genannt.
Als brauchbare Säureadditionssalze der erfindungsgemäß erhältlichen Chinolinderivate seien von anorganischen Säuren abgeleitete Salze, beispielsweise Hydrochloride, Hydrobromide, Phosphate oder Sulfate, bzw. von organischen Säuren abgeleitete Salze, beispielsweise Oxalate, Lactate, Tartrate, Acetate, Salicylate oder Citrate, erwähnt.
Als brauchbare Säureadditionssalze der erfindungsgemäß erhältlichen Chinolinderivate seien von anorganischen Säuren abgeleitete Salze, beispielsweise Hydrochloride, Hydrobromide, Phosphate oder Sulfate, bzw. von organischen Säuren abgeleitete Salze, beispielsweise Oxalate, Lactate, Tartrate, Acetate, Salicylate oder Citrate, erwähnt.
Erfindungsgemäß erhältliche Chinolinderivate sind z. B. l-(l,2-Dihydro-l-methyl-2-oxo-4-chinolyloxy)-
- isopropylamino - 2 - propanol, 1 - (1,2 - Dihydro- -methyl - 2 - oxo - 4 - chinolyloxy) - 3 - tert. - butylamino-2-propanol
und 1-(1,2-Dihydro-1-methyl-2-oxo-4-chinolyloxy)-3-(2-hydroxy-l,
1-dimethyläthylamino)-2-propanol.
609 708/397
Die genannten Umsetzungen können zweckmäßigerweise durchHitzeanwendung und/oderDruckanwendung
beschleunigt bzw. vervollständigt werden, und sie können gegebenenfalls in Gegenwart
eines Verdünnungs- bzw. Lösungsmittels durchgeführt werden.
Die Erfindung wird an Hand der folgenden nicht als Beschränkung aufzufassenden Beispiele näher
erläutert, wobei die Teile Gewichtsteile sind.
IO
B e i s ρ i e 1 1
A. Es wurde eine Mischung aus 2,68 Teilen 1 - (1,2 - Dihydro -1 - methyl - 2 - oxo - 4 - chinolyloxy)-3-chlor-2-propanol
und 20 Teilen Isopropylamin in einem dicht verschlossenen Gefäß 10 Stunden lang auf 1000C erhitzt. Die Reaktionsmischung
wurde dann gekühlt und filtriert, und das Filtrat wurde unter vermindertem Druck zur Trockne
eingedampft. Zum Rückstand wurden 20 Teile Aceton zugegeben, und die Mischung wurde etwa
1 Minute erhitzt und gerührt und dann gekühlt und filtriert. Der so erhaltene feste Rückstand war
l-(l,2-Dihydro-l-methyl-2-oxo-4-chinolyloxy)-3-isopropylamino-2-propanolhydrochlorid,
das nach dem Umkristallisieren aus einer Mischung aus Äthylacetat und Äthanol einen Schmelzpunkt von 227
bis 229°C (unter Zersetzung) hatte.
B. Das als Ausgangsmaterial verwendete 1-(1,2-Dihydro-l-methyl-2-oxo-4-chinolyloxy)-3-chlor-2-pro-
panol kann wie folgt erhalten werden:
Es wurde eine Mischung aus 0,88 Teilen 1,2-Dihydro-l-methyl-2-oxo-4-hydroxychinolin,
6 Teilen Epichlorhydrin und 0,01 Teil Piperidin 12 Stunden lang auf 90 bis 100°C erhitzt. Die Reaktionsmischung
wurde dann gekühlt, und das überschüssige Epichlorhydrin wurde durch Destillation unter vermindertem
Druck entfernt. Der Rückstand wurde in 50 Teilen Chloroform gelöst, und die so erhaltene
Lösung wurde mit 10 Teilen konzentrierter Salzsäure geschüttelt. Die Mischung wurde dann filtriert,
und der feste Rückstand wurde mit 50 Teilen kaltem Aceton gewaschen. Der feste Rückstand wurde
daraufhin mit 50 Teilen wäßriger 2 n-Natriumhydroxydlösung geschüttelt, und die Mischung
wurde dreimal mit 30 Teilen Chloroform extrahiert. Die vereinigten Chloroformauszüge wurden mit
50 Teilen Wasser gewaschen, über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, und das Chloroform
wurde dann durch Destillation entfernt. Der Rückstand wurde aus einer Mischung aus Äthylacetat
und Petroläther (Siedepunkt 60 bis 8O0C) umkristallisiert,
und so wurde l-(l,2-Dihydro-l-methyl-2-oxo-4-chinolyloxy)-3-chlor-2-propanol mit einem
Schmelzpunkt von 167 bis 169°C erhalten.
Es wurde eine Mischung aus 1,9 Teilen 1-(1,2-Dihydro-l-methyl-2-oxo-4-chinolyloxy)-3-chlor-2-pro-
panol und 20 Teilen tert.-Butylamin in einem dicht verschlossenen Gefäß 10 Stunden lang auf 100°C
erhitzt. Die Reaktionsmischung wurde dann gekühlt, und das überschüssige tert.-Butylamin wurde
durch Destillation entfernt. Der Rückstand wurde in 50 Teilen Aceton suspendiert, und es wurde eine
gesättigte ätherische Lösung von Chlorwasserstoff zugesetzt, bis ein Überschuß an Chlorwasserstoff
vorlag. Die so erhaltene Mischung wurde filtriert.
und der feste Rückstand wurde aus einer Mischung aus Äthylacetat, Äthanol und Äther umkristallisiert.
So wurde l-(l,2-Dihydro-l-methyl-2-oxo-4-chinolyloxy^-tert.-butylamin^-propanolsesquihydiOchloridmonohydrat
mit einem Schmelzpunkt von 156 bis 158°C (unter Zersetzung) erhalten.
B e i s ρ i e 1 3
Es würde eine Mischung aus 1,9 Teilen 1-(1,2-Dihydro-l-methyl-2-oxo-4-chinolyloxy)-3-chlor-2-propanol
und 1,3 Teilen 2-Amino-2-methyl-l-propanol in einem dicht verschlossenen Gefäß 10 Stunden
lang auf 1000C erhitzt. Die Reaktionsmischung wurde gekühlt und dann mit 50 bis 100 Teilen
Äthanol in einen Kolben gespült. Das Äthanol wurde durch Destillation entfernt, und der Rückstand
wurde in 50 Teilen 2 η-Salzsäure gelöst. Die saure Lösung wurde zweimal mit 20 Teilen Äther
extrahiert, und die Auszüge wurden verworfen. Die wäßrige Lösung wurde mit 2 n-Natriumhydroxydlösung
alkalisch gemacht, und die Mischung wurde dreimal mit 50 Teilen Chloroform extrahiert. Die
Auszüge wurden vereinigt, zweimal mit je 50 Teilen Wasser gewaschen, über wasserfreiem Magnesiumsulfat
getrocknet, und das Chloroform wurde durch Destillation entfernt. Der Rückstand, welcher
1 - (1,2 - Dihydro -1 - methyl - 2 - oxo - 4 - chinolyloxy)
3 - (2 - hydroxy -1,1 - dimethyläthylamino) - 2 - propanol enthielt, wurde in 50 Teilen Aceton gelöst, und die
Lösung wurde gerührt, während eine gesättigte ätherische Lösung von Chlorwasserstoff tropfenweise
zugegeben wurde, bis ein Überschuß an Chlorwasserstoff vorlag. Die Mischung wurde filtriert,
und der feste Rückstand wurde aus einer Mischung aus Aceton, Methanol und Äther umkristallisiert.
So wurde l-(l,2-Dihydro-l-methyl-2-oxo-4-chinolyloxy)-3-(2-hydroxy-1,1
-dimethyläthylamino)-2-propanolsesquihydrochloridmonohydratmiteinemSchmelzpunkt
von 143 bis 1443C (unter Zersetzung) erhalten.
B e i s ρ i e 1 4
A. Es wurden 0,6 Teile l-(l,2-Dihydro-l-methyl-
2 - 0x0 - 4- chinolyloxy) - 3 - [(N - isopropyl - N - benzyl)-amino]-2-propanoloxalat
in 50 Teilen Wasser gelöst, und die Lösung wurde durch Zugabe von konzentrierter
Ammoniumhydroxydlösung alkalisch gemacht. Die Mischung wurde viermal mit je 20 Teilen
Chloroform extrahiert, und die vereinigten Chloroformauszüge wurden mit 20 Teilen Wasser gewaschen,
über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, und das Chloroform wurde durch Destillation
entfernt. Der Rückstand wurde in 20 Teilen Äthanol gelöst, und es wurden 0,5 Teile von 5%
Palladium auf Kohle als Katalysator zugesetzt. Die Mischung wurde in einer Wasserstoffatmosphäre
bei einem Druck von 1 Atm und bei Raumtemperatur geschüttelt, bis keine weitere Wasserstoffabsorption
erfolgte. Die Mischung wurde filtriert, und das Lösungsmittel wurde durch Verdampfen
unter vermindertem Druck entfernt. Der Rückstand wurde in 20 Teilen einer gesättigten ätherischen
Lösung von Chlorwasserstoff verrieben. Die Mischung wurde filtriert, und der feste Rückstand
wurde aus einer Mischung aus Äthylacetat, Äthanol und Äther umkristallisiert. So wurde 1-(1,2-Dihydro-1
- methyl - 2 - oxo - 4 - chinolyloxy) - 3 - isopropylamino-2-propanolhydrochlorid
mit einem Schmelzpunkt von 228 bis 229 C (unter Zersetzung) erhalten.
B. Das als Ausgangsmaterial benötigte 1-(1,2-Dihydro -1 - methyl - 2 - oxo - 4 - chinolyloxy) - 3 - [(N - isopropyl-N-benzyl)-amino]-2-propanoloxalat
kann wie folgt hergestellt werden:
Es wurde eine Suspension von 3,5 Teilen 1,2-Dihydro-l-methyl-2-oxo-4-hydrochinolin
in 25 Teilen einer äthanolischen Lösung von Natriumäthylat bzw. Natriumäthoxyd (hergestellt durch Lösung
von 0,46 Teilen Natrium in 25 Teilen Äthanol) in einem dicht verschlossenen Gefäß mit 4,1 Teilen
l,2-Epoxy-3-(N-isopropyl-N-benzyl)-aminopropan 10 Stunden lang auf 1000C erhitzt. Die Mischung
wurde gekühlt, und das Lösungsmittel wurde durch Verdampfen unter vermindertem Druck entfernt.
Der Rückstand wurde in 50 Teilen 2 n-Salzsäure gelöst, und die saure Lösung wurde zweimal mit
20 Teilen Äther extrahiert, wobei die Auszüge verworfen wurden. Die wäßrige Mischung wurde
durch Zugabe von 5 n-Natriumhydroxydlösung alkalisch gemacht, und die basische Lösung wurde
dreimal mit je 100 Teilen Chloroform extrahiert. Die vereinigten Auszüge wurden mit 50 Teilen
Wasser gewaschen, über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, und das Lösungsmittel wurde
durch Verdampfen unter vermindertem Druck entfernt. Der Rückstand wurde in 20 Teilen Aceton
gelöst und tropfenweise unter Rühren mit einer gesättigten ätherischen Lösung von Oxalsäure behandelt,
bis die Fällung vollständig war. Der ölige Niederschlag wurde in Aceton verrieben und filtriert.
Der feste Stoff wurde aus einer Mischung aus Äthylacetat, Äthanol und Äther umkristallisiert, und so
wurde 1 -(1,2- Dihydro -l-methyl-2- oxo-4-chinolyloxy)^-[(N-isopropyl-N-benzyl)-amino]-2-propanoloxalat
mit einem Schmelzpunkt von 188 bis 189°C (unter Zersetzung) erhalten.
Vergleichsergebnisse
Die Wirksamkeit der erfindungsgemäß erhältlichen Chinolinderivate als /tf-adrenergische Hemmstoffe
und von bekannten Verbindungen, die ebenfalls in dieser Weise wirken, wurde wie folgt gemessen
:
Katzen wurden mit intravenös verabfolgter Chloralose (80 mg/kg) anästhetisiert, und ihre Herzfrequenzen
wurden bestimmt. In Intervallen von etwa 10 Minuten wurden Standardmengen von 1 - (3,4 - Dihydroxyphenyl) - 2 - isopropylamino - äthanol
(= Substanz A) intravenös verabfolgt, wobei dessen Menge von der " jeweiligen Empfindlichkeit der
Katze abhing und im allgemeinen zwischen 0,25 und 0,5 μg/kg betrug. Diese Injektionen bewirkten
eine Vergrößerung der Herzfrequenz (Tachycardia), und das Mittel von drei Verabreichungen wurde als
Kontrolltachycardia bestimmt. Die zu untersuchende Verbindung wurde in Mengen von 1 bis 100 μg/kg/Min.
durch kontinuierliche intravenöse Infusion im Verlauf von 30 Minuten verabfolgt. Substanz A wurde in der
gleichen Dosis, wie sie während der Kontrollperiode verwendet wurde, in Intervallen von etwa 10 Minuten
während der Verabfolgung der Untersuchungsverbindung verabfolgt. Die Verbindungen, die eine
/J-adrenergische Hemmungswirkung besaßen, verhinderten
das Auftreten der Tachycardia, welche andernfalls durch die Substanz A auftreten würde.
Die Wirksamkeit solcher Verbindungen wird üblicherweise als prozentuale Hemmung der Kontrolltachycardia
ausgedrückt.
Die ß-adrenergische Hemmwirkung einer charakteristischen
Auswahl von erfindungsgemäß erhältlichen Chinolinderivaten wurde durch das oben angegebene Verfahren gemessen und führte zu
folgenden Ergebnissen:
| Gesamt dosis |
' Prozentuale | |
| Verbindung | mg/kg | Hemmung der Kontroll |
| tachycardia | ||
| l-(l,2-Dihydro-l-methyl-2-oxo- | ||
| 4- chinolyloxy) - 3 - isopropyl- | 1,2 | |
| amino-2-propanol | 80 | |
| 3-tert.-Butylamino-l-(l,2-di- | ||
| hydro-l-methyl-2-oxo- | 0,6 | |
| 4 - chinolyloxy) - 2 - propanol | 59 | |
| 1 -(1.2-Dihydro-1 -methyl-2-oxo- | ||
| 4-chinolyloxy)-3-(2-hydroxy- | ||
| 1,1 -dimethyläthylamino)- | 0,6 | |
| 2-propanol | 2,5 | 92 |
| Substanz Bl Vergleichs- J Substanz CJ substanzen 1 |
1.5 | 80 |
| 90 |
Die /i-adrenergische Hemmwirkung von [2-Hydroxy-2-(2-naphthyl)-äthyl]-isopropylamin
(= Substanz B), das gemäß der belgischen Patentschrift 603 416 eine solche Wirkung besitzen soll, wurde
in der oben angegebenen Weise geprüft und führte zu folgendem Ergebnis: Gesamtdosis (mg/kg) 2,5;
prozentuale Verhinderung der Kontrolltachycardia 80.
Ebenfalls wurde die jtf-adrenergische Hemmwirksamkeit
von N-[/?-(3,4-Dichlorphenyl)-/i-hydroxyäthyl]-isopropylamin
(syn, DCI) (= Substanz C) bestimmt, das nach Furchgott, Pharmacological Reviews, 11 (1959), S. 429, in diesem Sinne
wirksam sein soll, und es führte zu folgenden Ergebnissen: Gesamtdosis (mg/kg) 1,5; prozentuale
Hemmung der Kontrolltachycardia 90.
Aus der genannten Literaturstelle ist jedoch bekannt, daß diese Verbindung /3-adrenergische stimulierende
Eigenschaften neben denjenigen einer /3-adrenergischen
Hemmung besitzt, und wenn diese Verbindung in der oben angegebenen Weise geprüft
wird, so ruft sie eine 49%ige Vergrößerung der Herzfrequenz bei einer Gesamtdosis von 1,5 mg/kg
hervor. In diesem Zusammenhang ist festzustellen, daß, wenn eine Verbindung eine Vergrößerung der
Herzfrequenz zur Folge hat, ihre augenscheinliche Hemmung der Kontrolltachycardia größer ist als
der wirkliche Effekt. Demgemäß scheint diese Verbindung wegen ihrer stark wirkenden /3-adrenergisch
stimulierenden Eigenschaften ein weit wirksameres /i-adrenergisches Hemmittel zu sein, als es tatsächlich
der Fall ist.
Die obigen Ergebnisse lassen erkennen, daß die erfindungsgemäß erhältlichen Produkte eine größere
ß-adrenergische Hemmwirkung besitzen, als es bei den bisher bekannten /J-adrenergischen Hemmstoffen
der Fall ist, und zwar bei Dosen, die keine unerwünschte Stimulierung der Herzgeschwindigkeit
zur Folge haben. Die gemäß der Erfindung erhältlichen Produkte sind also bekannten ß-adrenergischen
Hemmstoffen überlegen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Herstellung von Chinolinderivaten der allgemeinen FormelOCH2CHOHCH2NHR1CH3worin R1 einen Alkyl- oder Hydroxyalkylrest mit 3 oder 4 Kohlenstoffatomen bezeichnet, sowie deren Säureadditionssalzen, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise eine Verbindung der allgemeinen FormelOCH2Zworin Z die Gruppe— CH — CH2oder die Gruppe — CHOH · CH2X bezeichnet, in der X ein Halogenatom ist, mit einem Amin der Formel R1NH2, worin R1 die oben angegebene Bedeutung hat, umgesetzt wird, oder eine Verbindung der allgemeinen FormelOCh2CHOHCH2NR1R2CH3worin R1 die oben angegebene Bedeutung hat und R2 einen hydrogenolytisch abspaltbaren Rest bezeichnet, mit Wasserstoff in Gegenwart eines Hydrierungskatalysators umgesetzt wird, worauf, wenn die Säureadditionssalze erwünscht sind, das erhaltene Produkt noch mit einer Säure umgesetzt wird.609 708/397 10.66 O Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| GB1862063A GB1021522A (en) | 1963-05-10 | 1963-05-10 | 2-quinolone derivatives |
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|---|---|
| DE1227462B true DE1227462B (de) | 1966-10-27 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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| CH (1) | CH452526A (de) |
| DE (1) | DE1227462B (de) |
| DK (1) | DK108973C (de) |
| FR (1) | FR1561911A (de) |
| GB (1) | GB1021522A (de) |
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|---|---|---|---|---|
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| JPS54130587A (en) * | 1978-03-30 | 1979-10-09 | Otsuka Pharmaceut Co Ltd | Carbostyryl derivative |
| JPS56122356A (en) * | 1980-02-29 | 1981-09-25 | Otsuka Pharmaceut Co Ltd | Carbostyril derivative |
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1964
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- 1964-05-08 NL NL6405107A patent/NL6405107A/xx unknown
- 1964-05-11 DE DEI25807A patent/DE1227462B/de active Pending
Also Published As
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|---|---|
| GB1021522A (en) | 1966-03-02 |
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