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DE1227131B - Fahrrad-Nabendynamo - Google Patents

Fahrrad-Nabendynamo

Info

Publication number
DE1227131B
DE1227131B DEN22916A DEN0022916A DE1227131B DE 1227131 B DE1227131 B DE 1227131B DE N22916 A DEN22916 A DE N22916A DE N0022916 A DEN0022916 A DE N0022916A DE 1227131 B DE1227131 B DE 1227131B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
armature
inner ring
brake lining
dynamo
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN22916A
Other languages
English (en)
Inventor
Jacques Benezech
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Novi PB SA
Original Assignee
Novi PB SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Novi PB SA filed Critical Novi PB SA
Publication of DE1227131B publication Critical patent/DE1227131B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/10Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters
    • H02K7/102Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with friction brakes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Fahrrad-Nabendynamo Die Erfindung bezieht sich auf einen Dynamo zum Einbau in die Mitte der Nabe des Rades eines Fahrrades in der Art, wie in dem französischen Patent 954 597 beschrieben. Ein derartiger Dynamo weist eine Glocke aus nichtmagnetisierbarem Material auf, die drehfest mit dem Rad des Fahrrades verbunden ist und die an der inneren Peripherie die ringförmigen Dauermagnete des Stators aufweist. Im Inneren des Magnetkranzes befindet sich ein Anker, der eine Wicklung aufweist, die zwischen zwei Polringen aus Weicheisen liegt, deren Naben ineinandergreifen. Die Polringe weisen an der Peripherie regelmäßig abwechselnd Polausschnitte auf, die zur inneren Peripherie des Magnetkranzes zeigen. Der Spalt zwischen dem Stator und dem Anker ist stark reduziert, und der Anker läuft frei um die feststehende Achse des Rades des Fahrrades. Ein besonderer Blockiermechanismus für den Anker tritt in Tätigkeit, wenn man Beleuchtungsenergie gewinnen möchte. Der bekannte Dynamo ermöglicht die Lieferung des Beleuchtungsstromes, der normalerweise 2,7 Watt beträgt, ergibt jedoch ein wichtiges Problem, wenn man eine höhere Leistung gewinnen möchte, beispielsweise 3,6 Watt, ohne untragbare Gewichte zu erreichen, und wenn man den betreffenden Dynamo mit einer Abschaltvorrichtung versehen möchte, die mit einem Handfernschalter während der Fahrt zu bedienen ist, ohne daß man vom Rad abzusteigen braucht. Außerdem führen die Herstellungsnormen, insbesondere die Herstellungsgenauigkeit und die Genauigkeit der Montage, ebenso wie bestimmte Oberflächenbehandlungsverfahren, z. B. das Verchromen, zu einem verhältnismäßig teuren Gerät.
  • Bekannt sind ferner Nabendynamos mit einem fest mit dem Rad verbundenen Ständer, einem frei mit der gleichen Geschwindigkeit wie der Ständer umlaufenden Anker sowie mit einer stromleitenden Blockiervorrichtung für den Anker und mit einer unsymmetrischen Arretierung des Ankers, so daß schräggerichtete Kräfte am Anker hervorgerufen werden und sowohl in mechanischer als auch in elektrischer Hinsicht Ungleichmäßigkeiten und Ungleichförmigkeiten entstehen.
  • Außerdem sind Lichtmaschinen bekannt, bei denen der Ständer aus einem runden Kranz von Ferritmagneten besteht, die breiter als dick sind und mit Hilfe eines Gewindes aus Weicheisen im Innern der Glocke befestigt sind.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine völlig symmetrische Blockiervorrichtung für den Anker eines Fahrrad-Dynamos zu schaffen. Erfindungsgemäß wird dies bei einem Nabendynamo mit einem fest mit dem Rad verbundenen Stator, einem frei mit der gleichen Geschwindigkeit wie der Stator umlaufenden Anker und einer stromleitenden Blockiervorrichtung für den Anker dadurch erreicht, daß die Blockiervorrichtung aus einer symmetrisch wirkenden Backenbremse besteht, bei der ein einziger, durch zwei Backen betätigter, elektrisch leitender Bremsbelag gegen die mit der Ankerwicklung verbundene elektrisch leitende Bremstrommel zur Anlage kommt.
  • In weiterer Ausbildung des Nabendynamos nach der Erfindung ist vorgesehen, daß der Anker einen schalenartigen Randansatz mit isoliert eingesetztem Innenring aufweist, der leitend mit der Ankerwicklung verbunden ist und als Bremstrommel mit den Bremsbacken über den elastischen, elektrisch leitenden Bremsbelag zusammenwirkt, wobei die Bremsbacken aus Isoliermaterial bestehen, einzeln um Bolzen schwenkbar gelagert sind und durch einen Betätigungsnocken betätigt werden, dessen Bewegung durch eine Ausschaltvorrichtung mit Handhebel gesteuert wird. Außerdem ist vorgesehen, daß die Ausschaltvorrichtung als nachgiebigeBetätigungseinrichtung aus einer Feder in dem Handhebel der Ausschaltvorrichtung oder aus einer Bewegungsübertragungseinrichtung mit Hilfe eines leicht dehnbaren Seiles, beispielsweise aus einem Polyamid, besteht.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Bremsbelag beider Bremsbacken aus einem einzigen Stück besteht und daß der als Brems-trommel dienende Innenring kleine Kerben an der Innenseite aufweist, deren Länge der Breite des Innenringes oder derjenigen des Bremsbelages entspricht. Außerdem ist vorgesehen, daß ein Ende des Bremsbelages dauernd an der entsprechenden Fläche der Bremsbacken anliegt, während das andere Ende des Bremsbackens infolge einer geringen Konkavität des Bremsbackens den Bremsbacken nicht berührt, und schließlich, daß das freie Ende -des Bremsbelages hinsichtlich der konkaven Stelle des entsprechenden Bremsbackens leicht zurückgebogen ist, so daß sich ein Stück des Bremsbelages in eine Kerbe des Innenringes legt, wenn die Drehgeschwindigkeit des Innenringes gegen den Bremsbelag einen bestimmten Grenzwert überschreitet.
  • Bei dem Nabendynamo nach der Erfindung können keine elektrischen Ungleichmäßigkeiten und Ungleichförmigkeiten entstehen. Außerdem hat der neue Dynamo im Vergleich zu den bekannten Nabenstromerzeugem bedeutend geringeren Gesamtdurchmesser, da er aus wesentlich weniger Teilen besteht und man zu seiner Herstellung mit Dreharbeiten auskommt, wodurch die Anfertigung bedeutend erleichtert und verbilligt wird, so daß man den Fahrrad-Nabendynamo vollständig mit Automaten herstellen kann. Schließlich wird bei dem Nabendynamo nach der Erfindung durch das Fehlen des Schleifringes, also durch Vermeidung von übermäßigem Verschleiß ausgesetzten Teilen, die Lebensdauer beträchtlich erhöht und ein zuverlässiges Arbeiten des Dynamos gewährleistet.
  • Die Erfindung wird nachfolgend an Hand von Beispielen näher erläutert. Von den Zeichnungen zeigt F i g. 1 eine Schnittansicht des Dynamos nach der Erfindung, F i g. 2 die Innenseite dieses Dynamos, F i g. 3 die Außenseite des Dynamos, die die Abschaltvorrichtung zeigt, um den Läufer gegen den Induktor zum Stillstand zu bringen, Fig.4 den Handhebel für'die Abschaltvorrichtung und Fig. 5 und - 6 senkrechte Schnittansichten von Ringankern des Läufers.
  • Bei der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsform sieht man den drehbaren Teil der-Radnabe, auf dem die Glocke 2 aus nichtmagnetisierbarem Metall angebracht ist. In dem Ring 3 aus Weicheisen sind in der Peripherie die Ferritmagnete4 eingesetzt, die einen verhältnismäßig viel breiteren als dicken Kranz bilden.
  • Ia die Glocke 2 ist eine Beilagescheibe 5 aus behandeltem bzw. vergütetem Stahlblech eingelegt, die einen Anschlag für den Anker bildet. Dieser besteht im wesentlichen aus zwei Polringen 6 und 7 (s. auch F i g. 5 und 6), die gegeneinandergerichtet eingesetzt sind und zwischen sich einen Raum frei lassen, der die Wicklung 8 des Ankers 2 aufnimmt. Die Pohinge enden in bekannter Weise in Nuten, die am Umfang des Ankers eingearbeitet und gegeneinander versetzt sind. Die Polringe des Ankers bestehen aus reinem Sintereisen, das mit öl getränkt ist, was sie in ihrer Drehbewegung gegen die Nabe und gegen die Belagscheibe 5 selbstschmierend macht, wenn sie gegen den Stator stillstehen. Die äußere Peripherie der Polzähne, die die Stärke des Luftspaltes bestimmt, ist lediglich durch Abdrehen bearbeitet.
  • Die gesamte Breite des Ankers ist etwas größer als die Breite des Kranzes der Ferrritmagnete 4 des *Stators. Diese leicht überstehende Anordnung bewirkt eine magnetische Anziehungskraft des Ankers in F i g. 1 nach rechts, so daß ohne besondere Blokkiereinrichtung der Anker selbsttätig zum Innern der Glocke 2 des Stators zentriert und dauernd gegen die Beilagescheibe 5 gehalten wird.
  • Der Anker hat einen mittleren Durchmesser, der einerseits so groß ist, daß hinreichend lineare Umfangsgeschwindigkeit erzielt wird, und andererseits genügend Platz in dem hohlen axialen Raum vorhanden ist, um die Aufnahme von mindestens einem Teil der Nabe 1 zu gewährleisten. Der Dynamo umgibt also die Nabe und ist nicht seitlich hiervon angeordnet, wodurch es ermöglicht wird, die Größe der Nabe und des gesamten Dynamos beträchtlich zu verringern.
  • Wie aus F i g. 5 hervorgeht, weist der Polring 6 des Läufers einen Ansatz 6a in Form einer Schale auf, in deren Innerem sich einerseits ein Isolierring 9 und andererseits ein Innenring 10 aus behandeltem Stahl befindet; letzterer ist also gegen den Polring 6 elektrisch isoliert. Der innere Durchmesser des Innenringes 10 ist gleich dem Innendurchmesser der Nabe des Polringes 6. Ein Endstück 11 (F i g. 2) der Läuferwicklung ragt durch ein entsprechendes Loch des Ansatzes 6 a -und des Isolierringes 9. Der abisolierte Leiter ist dann an der Masse des Innenringes 10 angeschweißt. Dieser Innenring 10 bildet den Kollektor.
  • Der Innenring 10 spielt gleichzeitig eine. zweite Rolle. Er dient als Reibungs-Bremstrommel, auf der eine Bremseinrichtung angreift, die durch die in F i g. 3 und 4 dargestellte Ausschaltvorrichtung betätigt wird. Wenn durch die Ausschaltvorrichtung die progressive Bremse des Ankers betätigt wird, um ihn gegenüber dem Stator zum Stillstand zu bringen, so wird gleichzeitig ein elektrischer Kontakt hergestellt, um den Strom an den Kontakt 13 zu leiten. Der Kontakt 13 ist zwischen Isolierblöcken 14 und 15 auf einer Kappe 16 aus einer Aluminiumlegierung, verchromtem Messing oder Kunststoff angebracht, die sich mit dem Außenrand in eine entsprechende Nut einer Kappe 17 legt, die wiederum an dem Rand der Glocke 2 befestigt ist. Die Kappe 16 ist auf einer Bundbuchse- 18 aus Stahl befestigt, deren Bohrung 19 von der festen Achse der Nabe 20 durchragt wird. Die Bundbuchse 18 weist einen zylindrischen Schaft 21 auf, um den Bremsbacken angeordnet sind, die später erläutert werden. Der Kontakt 13 durchdringt die Isolierblöcke 14 und 15 mit Hilfe eines Kabels 22. Dieses Kabel 22 ist an die Innenseite einer als Bremsbelag wirkenden Vorrichtung 23 aus behandeltem bzw. vergütetem Stahl angebracht, die koaxial zu dem Innenring 10, aber einige zehntel Millimeter -hiervon entfernt ist. Die Vorrichtung 23 bremst den Läufer, wenn sie mit dem Innenring 10 in Berührung kommt, und spielt zugleich die Rolle des elektrischen Kollektors; ddnn wenn sie den Innenring 10 berührt, wird das Ende 12 des Kabels des Läufers in elektrischen Kontakt mit dem Leiter 22 gebracht, der mit dem Kontakt 13 verbunden ist.
  • Die Steuerung der radialen Ausdehnung der Vorrichtung 23 gegen ihre elastische Widerstandskraft wird durch die Verschiebung zweier Bremsbacken 24 und 25 (F i g. 2) aus Nylon oder Debrin, beispielsweise von besonderer Form, die voneinander verschieden sind, gewährleistet. Diese in die Bundbuchse 18 eingenieteten Backen drehen sich um Bolzen 26 und 27. Das freie Ende der Backen 24 und 25 weist je ein metallisches Blättchen 28 bzw. 29 auf" zwisehen die ein Betätigungsnocken 30 eingesetzt ist, von der man in F i g. 1 die Betätigungsachse 31 am anderen Ende der Bundbuchse 18 sieht. Die Achse 31 wird durch einen Hebel 32 betätigt, dessen freies Ende eine Befestigungseinrichtung 33 für das Ende des Seiles 34 (F i g. 3 und 4) aufweist. Dieses Seil gehört zu einem Bowdenzug 35, dessen Ende 36 an einer Platte 37 anliegt, die am Ende des Hebels 28 vorgesehen und mit Hilfe von Nieten 39 und 40 fest mit der Kappe 16 und der Bundbuchse 18 verbunden ist. Der Hebelkasten 41 (F i g. 4) für die Abschaltvorrichtung weist einen Handhebel 42 bekannter Bauart auf, der am Ende seines Weges an einem Zahn 43 verriegelt werden kann. Der Handhebel 42 ist um die Achse 44 drehbar und überträgt seine Bewegung auf einen Winkelhebel 45 unter Zwischenschaltung einer Ausgleichsfeder 46.
  • Die nachgiebige Vorrichtung 23 kann aus behandeltem Stahl bestehen; sie kann aber auch aus Bronze angefertigt werden, so daß sie einen besseren elektrischen Kontakt gewährleistet. Auch kann sie an der Oberfläche einen elektrolytischen überzug haben.
  • Der Innenring 10 weist an der Innenseite vier kleine, längsgerichtete Kerben 47 auf, die in ihrer Länge der Breite des Innenringes 10 oder der Vorrichtung 23 entsprechen.
  • Während der Nylon- oder Debrinbacken 25 konstant an der Innenfläche der Vorrichtung 23 anliegt, weist der Backen 24 eine leichte Konkavität auf, die dem entsprechenden Ende 23 a der Vorrichtung 23 eine gewisse Anlagefreiheit läßt. Das Ende 23 b der Vorrichtung bildet das hintere Ende einer Bremsvorrichtung, die am Ende sich im Eingriff befindet und nicht in die längsgerichteten Kerben 47 eingreifen kann, während das Ende 23 a im Gegensatz hierzu sich am Anfang befindet und infolgedessen dazu bestimmt ist, in eine Kerbe 47 einzugreifen.
  • Vorausgesetzt, daß sich das Rad in dem durch den Pfeil 48 (F i g. 2 und 3) angedeuteten Sinn dreht, tritt der Innenring 10, wenn man die Ausschalteinrichtung betätigt, in progressive Reibung mit der Vorrichtung 23 und hat die Tendenz, das Ende 23 b der Vorrichtung 23 mitzunehmen. Wenn man im Gegensatz hierzu das Ende 23 a betrachtet, so stellt man fest, daß der Innenring 10 das Bestreben hat, das Ende 23 a mitzunehmen und die Vorrichtung 23 in diesem Bereich in radialer Richtung zu bewegen, wodurch auf diese Weise eine Selbstkleinmung entsteht. Solange die Geschwindigkeit des Innenringes 10 gegen die Vorrichtung 23 genügend hoch ist, entsteht nichts dergleichen.
  • Wenn jedoch die relative Geschwindigkeit unter eine bestimmte Grenze sinkt, so greift das Ende 23 a in eine Kerbe 47 ein, und die Blockierung der Drehbewegung des Ankers in bezug auf den Stator wird von diesem Augenblick an wirksam. Hierbei kann sich das Ende 23 a sogar wölben, da eine hohle Form des sich anschließenden Teiles des Backens 24 vorgesehen ist.
  • Es genügt, den radialen Ansatz der Backen 24 und 25 freizugeben, damit die blockierte Kerbe 47 sich von dem Ende 23 a löst und damit der magnetisch mitgenommene Anker sich von neuem mit der gleichen Geschwindigkeit wie der Stator dreht, wobei die Leistung des Dynamos wieder zu Null wird.
  • Infolge gewisser Verformungen der Radspeichen kann die Glocke 2 bestimmte Fehler der Zentrierung auf der Nabenachse aufweisen. Unter diesen Bedingungen ist man bestrebt, eine leichte »fliegende« bzw. »schwimmende« Montage des Ankers im Innem des Stators zu erreichen. Die Weichheit der Bedienung der Ausschalteinrichtung für das Wiedereinklinken und Ausschalten des Spieles wird durch die Feder 46 gewährleistet, die zuvor erwähnt wurde. Man kann jedoch ebenso dieses Wiedereinklinken durch einen starren Handhebel erreichen, der auf ein Seil 34 wirkt, das nicht aus Stahl, sondem beispielsweise aus Nylon besteht, wobei die leichte Dehnbarkeit dieses Materials die gleichen Ergebnisse liefert wie eine elastische Betätigung mit Hilfe der Feder 46.

Claims (2)

  1. Patentansprüche-1. Fahrrad-Nabendynamo mit einem fest mit dem Rad verbundenen Stator, einem frei mit der gleichen Geschwindigkeit wie der Stator umlaufenden Anker und einer stromleitenden Blockiervorrichtung für den Anker, dadurch ge- kennzeichnet, daß die Blockiervorrichtung aus einer symmetrisch wirkenden Backenbremse (24, 30) besteht, bei der ein einziger, durch zwei Backen (24, 25) betätigter, elektrisch leitender Bremsbelag (23) gegen die mit der Ankerwicklung verbundene elektrisch leitende Bremstrommel (10) zur Anlage kommt.
  2. 2. Dynamo nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker einen schalenartigen Randansatz (6a) mit isoliert eingesetztem Innenring (10) aufweist, der leitend mit der Ankerwicklung (8) verbunden ist und als Bremstrommel mit den Bremsbacken (24, 25) über den elastischen, elektrisch leitenden Bremsbelag (23) zu-sammenwirkt, wobei die Bremsbacken (24, 25) aus Isoliermaterial bestehen, einzeln um Bolzen (26) schwenkbar gelagert sind und durch einen Betätigungsnocken (30) betätigt werden, dessen Bewegung durch eine Ausschaltvorrichtung mit Handhebel (42) gesteuert wird. 3. Dynamo nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausschaltvorrichtung als nachgiebige Betätigungseinrichtung ausgebildet wird. 4. Dynamo nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die nachgiebige Betätigungseinrichtung aus einer Feder in dem Handhebel (42) der Ausschaltvorrichtung oder aus einer Bewegungsübertragungseinrichtung mit Hilfe eines leicht dehnbaren Seiles besteht. 5. Dynamo nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremsbelag (23) beider Bremsbacken (24) aus einem einzigen Stück besteht. 6. Dynamo nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der als Bremstrommel dienende Innenring (10) kleine Kerben (47) an der Innenseite aufweist, deren Länge der Breite des Innenringes (10) oder derjenigen des Bremsbelages (23) entspricht. 7. Dynamo nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende (23 b) des Bremsbelages (23) dauernd an der entsprechenden Fläche der Bremsbacken (25) anliegt, während das andere Ende (23 a) des Bremsbelages infolge einer geringen Konkavität des Bremsbackens (24) den Bremsbacken nicht berührt. 8. Dynamo nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende (23 a) des Bremsbelages hinsichtlich der konkaven Stelle des entsprechenden Bremsbackens leicht zurückgebogen ist, so daß sich ein Stück des Bremsbelages in eine Kerbe des Innenringes (10) legt, wenn die Drehgeschwindigkeit des Innenringes (10) gegen den Bremsbelag(23) einen bestimmten Grenzwert überschreitet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 929 856, 397 697; deutsche Auslegeschrift Nr. 1072 720; französische Patentschriften Nr. 954 259 7, 868 0-70.
DEN22916A 1962-03-19 1963-03-19 Fahrrad-Nabendynamo Pending DE1227131B (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE397697C (de) * 1924-06-24 Percy Thomas King Einrichtung zum Anlassen, Regeln und Anhalten von Elektromotoren, bei denen sowohl der Feldmagnet als auch der Anker drehbar angeordnet sind
FR868070A (fr) * 1940-12-12 1941-12-15 Moteur électrique à double rotation
FR954597A (de) * 1950-01-03
DE929856C (de) * 1940-02-11 1955-07-04 Union Sils Van De Loo & Co Stromabnahmeeinrichtung fuer magnetelektrische, in die Fahrzeugnabe eingebaute Lichtmaschinen
DE1072720B (de) * 1960-01-07 Deutsche Edelstahlwerke Aktiengesellschaft, Krefeld Ringförmige Dauermagnetanordnung für Zündlichtschwungscheiben

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