DE1227156B - Halbleiterdiode sowie Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen einer solchen - Google Patents
Halbleiterdiode sowie Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen einer solchenInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
HOIl
Deutsche Kl.: 21 g -11/02
Nummer: 1227156
Aktenzeichen: 7. März 1961
Anmeldetag: W 29610 VIII c/21 g
Auslegetag: 20. Oktober 1966
Die Erfindung bezieht sich auf die Verbesserung einer Halbleiterdiode mit einem plattenförmigen
Halbleiterkörper und mit nach verschiedenen Richtungen von dem Halbleiterkörper aus ausladenden
plattenförmigen Anschlußelektroden sowie auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Herstellen einer
solchen Diode. - '·
Der Halbleiterkörper kann dabei aus Germanium^ Silizium oder einem Stoff bestehen, der eine stöchiometrische
Verbindung aus Elementen der Gruppe III und der Gruppe V des Periodischen Systems ist, also
eine sogenannte Am Bv-Verbindung.
Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines solchen
Aufbaues.der Diode, bei welchem ein möglichst geringer Übergangswiderstand sowohl thermischer als
auch elektrischer Art von dem Halbleiterkörper zu elektrischen Anschlußleitern gewährleistet ist und
diese sich leicht anbringen lassen; nach dem Anbringen der Anschlußleiter soll ein möglichst großer
Kriechweg am Halbleiterkörper gewährleistet sein; die Anschlußleiter sollen einen Wärmeftußweg mit
einer möglichst großen Oberfläche zu einem unmittelbar durch den Anschlußleiter gebildeten Wärmesenkenanteil
bilden, über welchen der äußere elektrische Anschluß der Halbleiterdiode erfolgt, so daß
die Wärmeableitung von zwei einander gegenüberliegenden Oberflächen des Halbleiterkörpers aus anteilig
gleichzeitig und möglichst gleichmäßig erfolgt; weiterhin soll in dem Aufbau das Auftreten von
wärmeabhängigen Schubspannungen möglichst vermieden werden. ■
Diese, Aufgabe wird bei einer Halbleiterdiode der eingangs angeführten Art dadurch gelöst, daß erfindungsgemäß
an den zueinander parallelen Breitseiten des Halbleiterkörpers die elektrisch anzuschließenden
dotierten Bereiche des Halbleiterkörpers über je eine von dem Rand des Halbleiterkörpers möglichst
gleichmäßig distanzierte Zwischenlage aus Gold oder einer Goldlegierung mit den Anschlußelektroden
mittels eines Legierungsprozesses verbunden sind, daß die Anschlußelektroden an der Verbindungsstelle
mit dem Halbleiterkörper von kleinerer Breite sind als der Halbleiterkörper und daß an dem vom Halbleiterkörper
.abgewandten Ende sich ein laschenartiger Teil von größerer Breite als der Halbleiterkörper anschließt,
an welchem daiin der eigentliche, z.B. drahtförmige Anschlußleiter befestigt ist.
Um thermischen Schubspannungen zufolge verschiedener Dehnungen oder Schrumpfungen benachbart
liegender Aufbauteile vorzubeugen, können die plattenförmigen Anschlußelektroden aus einem Werkstoff
bestehen, der in seinem thermischen Ausdeh-Halbleiterdiode sowie Verfahren und Vorrichtung
zum Herstellen einer solchen
Anmelder:
Westirighouse Electric Corporation,
East Pittsburgh, Pa. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.jur. G.Hoepffner, Rechtsanwalt,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Als Erfinder benannt:
William Green, Greerisburg, Pa.;
Owen Hatcher, Palo Alto, Calif. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. ν. Amerika vom 9. März 1960 (13 855)
nungsköeffizienfen-demjenigen des Halbleiterkorpers
nahe benachbart liegt. Die plattenförmigen Anschlußelektroden
können daher aus Molybdän, Tantal, Wolfram, Grundlegierungen derselben oder aus
einer Nickel-Kobalt-Eisen-Legierung bestehen.
Für die Zwischenlage aus Goldr oder aus einer Goldlegierung, welche unter allseitiger Einhaltung einer Randzone zwischen ihrem Umfang und demjenigen des Halbleiterkörpers zwischen den dotierten Bereichen des Halbleiterkörpers und den Anschlußplatten für eine gute Benetzung der miteinander durch einen Legierungsprozeß zu verbindenden Teile benutzt wird, kann eine Goldlegierung verwendet werden mit Gewichtsanteilen von etwa 80% Gold und 20 °/o Zinn oder von etwa 97 »/0 Gold und 3% Silizium. :
Für die Zwischenlage aus Goldr oder aus einer Goldlegierung, welche unter allseitiger Einhaltung einer Randzone zwischen ihrem Umfang und demjenigen des Halbleiterkörpers zwischen den dotierten Bereichen des Halbleiterkörpers und den Anschlußplatten für eine gute Benetzung der miteinander durch einen Legierungsprozeß zu verbindenden Teile benutzt wird, kann eine Goldlegierung verwendet werden mit Gewichtsanteilen von etwa 80% Gold und 20 °/o Zinn oder von etwa 97 »/0 Gold und 3% Silizium. :
Eine solche Goldzwischenlage hat sich mit einer Dicke zwischen 2,5 und 5,0 μ als besonders geeignet
erwiesen.
Werden drahtförmige elektrische Anschlußleiter an dem Laschenteil benutzt, so kann die mechanische
und elektrische Verbindung jeweils zwischen den beiden Teilen durch Verlöten oder durch Verschweißen
erfolgen.
Hierbei ist es zweckmäßig, eine flächige Anlage des Anschlußleiters an der Anschlußplatte zu gewährleisten.
Hierfür wird zweckmäßig der drahtförmige' Anschlußleiter an der gegenseitigen Verbindungsstelle
-mit- dem plattenförmigen Ansehlußleiter
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vorher derart flachgedrückt, daß eine solche erwünschte vergrößerte Anlage- bzw,-.Verbindungsfläche
erreicht ist.
Die Anschlußleiter bestehen vorzugsweise aus elektrisch gut leitendem Werkstoff oder gegebenenfalls
auch nicht korrodierendem Werkstoff und können daher aus Gold, Silber, Kupfer, Aluminium oder Legierungen
derselben oder auch einem metallischen Werkstoff mit einem Überzug aus anderem Metall
bestehen.
Eine solche Lösung ergibt sich z. B., wenn ein drahtförmiger Anschlußleiter aus Kupfer mit einem
Goldüberzug benutzt wird.
Für die Anschlußplatten mit ihren Funktionen geeignete geometrische Formen sind vorzugsweise eine
T-, L- oder I-Form. In letzterem Fall wird der untere
Querbalken einer solchen I-Form, der zu der Halbleiterplatte in mittelbare oder unmittelbare räumliche
Beziehung tritt, nur etwa mit deren Breite bemessen.
Eine in diesem Sinne aufgebaute Diode eignet sich auch ganz besonders für eine gütemäßig hochwertige
Kapselung in elektrischem Isoliermaterial. Wird ein Isoliermaterial· in fließfähigem Zustand verwendet,
dann hat es auch unmittelbar Zutritt bis zu den Verbindungsstellen zwischen den Anschlußplatten und
dem Halbleiterkörper und umschließt diesen gut anliegend, und zwar gegebenenfalls einschließlich der
Anschlußplatte in ihrer vollen Länge; hierbei ergeben sich zwischen diesen Anschlußplatten und dem Isoliermaterial
Wärmeflußübergänge von großem Querschnitt. Eine solche Kapselung einer erfindungsgemäß
aufgebauten Halbleiterdiode kann nach verschiedenen Verfahren erfolgen. So kann zur Kapselung der
Halbleiterdiode in einer Isoliermasse ein Kunstharz benutzt werden. Dieses kann in einem bereits ausgehärteten
Behälter aus Kunstharz oder aus Metall um die Halbleiterdiode herum- und an sie angelagert
werden, etwa indem es sie umfließt. Dabei wird als Hilfsformenbehälter für diese Isoliermasse unmittelbar
die äußere Kapselung aus dem ausgehärteten Kunstharz oder aus Metall benutzt, in welcher als
Vorrichtung die Isoliermasse bereits vorher eingesetzt wird. Das Umschließen bzw. Umfließen der Halbleiterdiode
erfolgt, nachdem sie und der noch thermisch behandlungsfähige und formveränderliche Isoliermaterialvorrat in das Gehäuse eingesetzt worden
sind, im Verlauf eines thermischen Behandlungsprozesses. Dieser Behandlungsprozeß dient schließlich
auch noch dazu, die Isoliermasse, sobald sie die Halbleiterdiode vollständig umschlossen hat, in einen
vorbestimmten ausgehärteten Zustand überzuführen. Das wird sich auch aus der weiteren Erläuterung des
Wesens der Erfindung und den angegebenen speziellen zweckmäßigen Lösungen noch grundsätzlich
näher ergeben.
Bei einer bekannten Bauform einer Halbleiteranordnung mit dem elektrischen Aufbau einer Diode
oder eines Transistors war es bereits bekanntgeworden, zwei parallele Metallplatten, z. B. aus Kupfer,
über zwei Isolierkörper mechanisch miteinander zu verbinden, wobei die Metallplatten, senkrecht zu
ihren Flächen betrachtet, einander nur teilweise überdecken und die einzelnen Metallplatten senkrecht
zur aus den Isolierkörpern gebildeten Reihenanordnung in zueinander entgegengesetzten Richtungen
verschieden weit ausladen. An einem solchen fertiggestellten mechanischen System "wurde dann an
den zwischen den Isolierkörpern liegenden Flächen der Metallplatten das Halbleiterelement befestigt,
z. B. indem jede Metallplatte mit einer dünnen Schicht aus Woodschem Metall versehen worden ist
und dann der Halbleiterkörper, der auf der einen Seite eine Versteifungsplatte und auf der anderen · Seite
eine Elektrode aufweisen kann, zwischen die Metallplatten eingeschoben und dabei gleichzeitig das
Woodsche Metall durch Heißluft geschmolzen wird. Hierbei war auch in Aussicht genommen, den Kristall
ίο und seine Elektrode durch Umschließen mit einer
Dichtungsmasse zu schützen, wofür Äthoxylinharz als geeignet angesehen wurde.
Zur näheren Erläuterung des Wesens der Erfindung wird nunmehr auf die Figuren der Zeichnung
Bezug genommen, bei deren Beschreibung sich noch weitere vorteilhafte technische, in Verbindung mit
der grundsätzlichen Erfindung benutzbare Einzelmerkmale ergeben werden.
F i g. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
ao an einer Halbleiterdiode in einer auseinandergezogenen Darstellung der Einzelteile teilweise im Querschnitt;
F i g. 2 ist eine Ansicht einer erfindungsgemäß .aufgebauten
Halbleiterdiode mit teilweiser Schnittdarstellung;
F i g. 3 ist eine perspektivische Ansicht einer fertiggestellten Halbleiterdiode nach der Erfindung;
Fig. 4 ist eine Seitenansicht, teilweise im Querschnitt,
der nach Fig. 3 vorbereiteten Anordnung, welche in ein Kunstharz eingebettet und in einen
ausgehärteten, vorgeformten Kunstharzbehälter eingeschlossen werden soll;
■ Fig.- 5 ist eine Seitenansicht der Halbleiterdiode
nach F i g. 3 im Querschnitt, welche in ein erstes, voll ausgehärtetes Kunstharz eingebettet und in einen Behälter
eingeschlossen ist, der aus einem zweiten, vorher voll .ausgehärteten Kunstharz besteht;
F i g. 6 ist eine perspektivische Ansicht der Anordnung nach F i g. 3, teilweise im Querschnitt, welche
so vorbereitet ist, daß sie in einen Metallbehälter eingeschlossen werden soll;
F i g. 7 ist eine Seitenansicht einer Anordnung teilweise im.Querschnitt, welche in ein voll ausgehärtetes
Kunstharz eingebettet und von einem Metallbehälter gehäuseartig umschlossen ist.
In der auseinandergezogenen Ansicht der Hauptteile nach Fig. 1, nämlich der Halbleiterplatte und
der plattenförmigen Anschlußelektrode der Diode für niedrige Ströme, bezeichnet 10 eine kleine Platte .aus
Halbleitermaterial, 20 eine erste Anschlußelektrode und 30 eine zweite Anschlußelektrode. Jede der Anschlußelektroden
20 und 30 hat eine Goldlage 22 bzw 32, welche an einem vorbestimmten zapfenartigen
Teil derselben befestigt ist.
Die Platte 10 kann aus einem Werkstoff bestehen, der aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Silizium,
Germanium und den stöchiometrischen Verbindungen der Gruppen III und V des Periodischen Systems,
z. B. Galliumarsenid, Indiumphosphid, Galliumphosphid und Indiumarsenid, besteht. Die Platte 10
umfaßt einen p-leitenden Bereich 11, einen n-leitenden
Bereich 12 und einen pn-übergang 13, welcher zwischen der p-leitenden Zone 11 und der n-leitenden
Zone 12 gebildet ist. Die Platte hat eine obere Oberfläche 14 und eine untere Oberfläche 15, welche
im wesentlichen zueinander parallel sind.
Die Platte 10 kann nach einem der geläufigen technischen Verfahren hergestellt sein. Es kann aber
auch für die Zwecke der Erfindung speziell, z. B. im Fall von Silizium, eine einkristalline n-leitende
Siliziumstange aus einer Schmelze gezogen werden, welche Silizium und wenigstens ein Element aus der
Gruppe V des Periodischen Systems, z. B. Arsen, Antimon oder Phosphor, enthält. Die Platte wird
dann von der η-leitenden Stange z. B. mit einer Diamantsäge abgeschnitten. Die Oberflächen der
Platte können dann geläppt und geätzt oder in beiderlei Weise behandelt werden, um eine glatte, von
Schaden freie Oberfläche zu erzeugen. Die Halbleiterplatte wird dann in einem Diffusionsofen angeordnet.
Die heißeste Zone des Ofens ist auf einer Temperatur
im Bereich von 1100 bis 1250° C und hat eine Atmosphäre aus dem Dampf eines Akzeptor-Dotierungsmaterials,
z. B. Indium, Gallium, Aluminium oder Bor. Der Ofen hat auch eine Zone, innerhalb welcher
eine Schmelzform des erwähnten Akzeptor-Dotierungsmaterials vorhanden ist, wobei diese Zone auf
einer Temperatur von 600 bis 1250° C sein kann und die Temperatur speziell gewählt ist, um den erwünschten
Dampfdruck und die Oberflächenkonzentration des aus dem Schmelztiegel diffundierenden
Mittels zu sichern. Das Akzeptor-Dosierungsmaterial diffundiert in die frei liegenden Oberflächen der n-leitenden
Halbleiterplatte. Da das Akzeptor-Dotierungsmaterial normalerweise auf allen Seiten der Platte in
diese eindiffundieren wird, kann es notwendig werden, die Seiten oder andere Oberflächen der Halbleiterplatte,
durch welche hindurch keine Diffusion erwünscht ist, zu maskieren, z. B. durch eine Oxydschicht od. dgl.
Nach einem vorbestimmten ausgewählten Zeitintervall für eine gegebene Temperatur wird eine Eindiffusion
des Akzeptor-Dotierungsmaterials in die Halbleiterplatte mit einer genügenden Eindringtiefe stattgefunden
haben, um die Oberfläche der Halbleiterplatte bis zu einer solchen Tiefe über einen Bereich
von p-Leitung zu verbinden.
In einem abgewandelten Verfahren kann die n-leitende Halbleiterplatte zunächst in einem Diffusionsofen
angeordnet werden, welcher eine Atmosphäre aus Phosphor enthält. Zusätzlich zur Eindiffusion in
die Halbleiterplatte, um einen η-leitenden Bereich zu schaffen, wird der Phosphor einen glasähnlichen
Überzug auf der Oberfläche der Halbleiterplatte erzeugen. Dieser Phosphorüberzug verhütet, daß Bordämpfe
in die Halbleiterplatte hineindiffundieren. Die Platte wird aus dem Ofen entfernt und der Phosphorüberzug
dann von den Oberflächenteilen der Halbleiterplatte, an welchen es erwünscht ist, die p-Leitung
der Platte umzukehren, abgeätzt oder .abgerieben, und die Bordämpfe werden in die behandelte
Halbleiterplatte in einem Diffusionsofen in der oben beschriebenen Weise eindiffundiert. Die resultierende
Halbleiterplatte wird nun p- und η-leitende Bereiche haben, wenn sie in dieser Weise vorbereitet worden
ist, aber sie wird aussehen und wirken, als ob sie einen pn-übergang hätte, wie dies in F i g. 1 veranschaulicht
ist.
Die Anschlußelektroden 20 und 30 können aus einem Metall bestehen, welches aus der Gruppe ausgewählt
ist, die aus Molybdän, Tantal, Wolfram und den Grundlegierungen derselben ebenso wie aus einer
Nickel-Kobalt-Eisen-Legierung besteht. In einer bevorzugten Ausführung haben die Anschlußelektroden
20 und 30 im wesentlichen eine T-förmige Gestalt und bestehen aus zapfenartigen Teilen 23 bzw. 33
und nasenartigen Teilen 21 bzw. 31. Die Breite der Zapfenteile der Anschlußelektroden, weiche in Fig. 1
mit X bezeichnet ist, ist geringer als die Breite der Halbleiterplatte, welche in Fig. 1 mit Y bezeichnet
ist.
Das äußerste Ende einer Fläche jedes der Zapfen 23 bzw. 33 ist mit einer dünnen Schicht 22 bzw. 32
aus reinem oder undotiertem Gold überzogen. Die reine oder undotierte Goldschicht kann durch Plattieren,
durch einen galvanischen Prozeß oder ein anderes bekanntes Verfahren aufgebracht werden. Die
Goldschichten 22 bzw. 32 erstrecken sich im wesentlichen vollständig über die Breite X des Zapfens. Die
Länge der Goldschicht, welche in F i g. 1 mit K bezeichnet ist, ist geringer als die Länge L der HaIbleiterplatte
10. Deshalb haben die Goldschichten 22 und 32 eine geringere Flächenausdehnung als die
Halbleiterplatte und können vollständig innerhalb des Umfanges der Halbleiterplatte 10 angeordnet
werden. Die Dicke der Goldschicht kann von einer Mindestdicke von ungefähr 2,5 bis zu 5,0 μ oder sogar
mehr variieren. Während bevorzugt reines Gold verwendet wird, können auch zufriedenstellende Resultate
bei Benutzung einer Gold-Grundlegierung erreicht werden, welche Gold und ein neutrales Me-
a5 tall enthält, z. B. eine Legierung, welche aus 80 °/o
Gold und 2O°/o Zinn oder eine Legierung, die aus 97"Zo Gold und 3% Silizium besteht.
Wenn auch die Anschlußelektroden 20 und 30 als im wesentlichen T-förmig veranschaulicht worden
sind, so können sie im Rahmen der Erfindung doch auch eine andere, geeignete Aufbauform erhalten,
z. B. eine rechteckige Form, eine L-förmig geschnittene Form, wie sie durch Wegschneiden einer Seite
des Nasenteiles erreicht wird, oder eine I-Form, wobei der Zapfenteil von einer größeren Flächenausdehnung
entsprechend der Halbleiterplatte ist und durch einen schmäleren Halsteil mit einem vergrößerten
Nasenteil verbunden ist. Auf jeden Fall sollte der Nasenteil in bezug auf den Zapfenteil vergrößert sein.
Der Nasenteil kann kreisflächenförmig sein oder eine andere geeignete geometrische Form haben.
In F i g. 2 ist in dieser ein Teil 40 eines Legierungsbehälters veranschaulicht, welcher aus einem inerten
Material besteht, z.B. Graphit, welcher für die gegenseitige Zusammenstellung der Halbleiterplatte und
der Anschlußelektroden nach Fig. 1 zu einer Diode für niedrige Ströme geeignet ist. Der Teil 40 hat eine
Mehrzahl von Aussparungen, welche passend eingerichtet sind, um die Komponenten für die Zusammenstellung
aufzunehmen und in Bezug aufeinander auszurichten. Die Aussparungen 41 und 42 sind angepaßt
für die Aufnahme und den Einschluß der nasenförmigen Teile 21 und 31 der Anschlußelektroden 20
bzw. 30. Die schmäleren zapfenförmigen Teile 23 und 33 der Kontakte 20 bzw. 30 sind teilweise in die Aussparungen
43 und 45 eingeschlossen, und die Zapfenteile erstrecken sieh in eine vergrößerte zentrale Aussparung
46, welche der Halbleiterplatte 10 angepaßt ist.
Bei der Vorbereitung der Fertigung wird die Anschlußelektrode 30 in der Legierungsform mit ihrer
entsprechenden Nase 31 und dem Zapfen 33 in den richtigen Aussparungen angeordnet, wie es oben dargelegt
worden ist. Die Goldschicht 32, welche auf der oberen Oberfläche des Streifens 33 angeordnet ist,
erstreckt sich in die Aussparung 46. Die Halbleiterplatte 10 wird dann in die Aussparung 46 mit einem
Teil ihrer unteren Fläche 15 in gegenseitigem Kon-
takt mit- ieF*Gol<äsehieht-S2!'arigeordnei, -so daßidie
Goldsehiemv kmerKalb "des--Umfanges- der -unteren
Fläche ^er Halbleiterplatte 10-liegt Die ^Ansehlußelektrode
20 wird dann in dem Legierungsbehäller mifcseinen entsprechenden-Zapf en und Nasenteilen in
ähnlicher-Weise in-den; Aussparungen 41 und· 46 anordnet?
;Die- Goldschicht 22, welche auf dem Ende der einen-'Oberfläehe- des-Zapfens 23-angeordnet-ist,
ist in Kontakt mit einem Teil;-'der'oberen Fläche -14
der ■Halbleiterplatt&..10· innerhalb- ihres Umfanges.
Euv-Gewicht 50 wird dann im wesentlichen -zentral in
der Aussparung 46 und auf dem Zapfen 23 .angeord'-netj-um-einen.guten-Kontakt
zwischen der Halbleiterplatte 10 und-den-Goldlagen 22 und 32 über die gesamte
Flache der Goldlagen zu sichern. Ein Gewicht von 0,2 bis 0,6 g wurde als zufriedenstellend für
Halbleiterplatten von einer Länge und einer Breite von 1,6 mm festgestellt.
Die Legierungsform wird dann in einen Ofen gebracht, und die Platte 10 sowie die Anschlußelektroden
20 und 30 werden durch Legierung mit den Goldlagen verbunden, indem sie auf eine Temperatur
erhitzt werden, die ausreichend ist, um eine eutektische Legierung aus Gold und dem Halbleitermaterial
der Halbleiterplatte zu bilden. Der Ofen kann ein Vakuum oder eine inerte Atmosphäre haben, z. B. ein
Vakuum, welches einen absoluten Druck von 10~2 bis 10~5 mm Hg hat, oder eine Argon-, Wasserstoff-,
Helium- oder Stickstoffatmosphäre. Die Schmelztemperatur hängt von dem Halbleitermaterial und
der Zusammensetzung der Goldschicht ab. Zum Beispiel schmilzt eine eutektische Gold-Silizium-Legierung
bei ungefähr 370° C und eine eutektische Gold-Germanium-Legierung bei ungefähr 350° C. Wenn
die Goldschicht aus einer Legierung von 80% Gold und 20% Zinn besteht, so wird die Legierung bei ungefähr
300° C durchgeführt. Eine Legierungstemperatur von ungefähr 375° C wird für die Legierung aus
97% Gold und 3«/o Silizium benutzt. In der Praxis werden die Ofentemperaturen etwas über den eutektischen
Temperaturen gehalten. Es ist nur eine kurze Erhitzung notwendig, um die Legierungsbindung zu
erzeugen. Die Legierungsform wird dann aus dem Ofen entfernt und der Abkühlung bis zu Raumtemperatur
überlassen.
In F i g. 3 ist eine Diode 60 dargestellt, deren Komponenten miteinander unter Benutzung der Legierungsform
nach Fig. 2 legiert worden sind. Die Diode 60 für niedrige Ströme besteht aus der Halbleiterplatte
10, mit welcher die Anschlußleiter 20 und ■30 verbunden worden sind. Der Anschlußleiter 20 ist
mit der oberen Oberfläche 14 der Halbleiterplatte 10 durch die geschmolzene (einlegierte) Goldschicht 22
und der Anschlußleiter 30 mit der unteren Fläche 16 ■der Platte 10 durch die geschmolzene (einlegierte)
Goldschicht 32 verbunden (in F i g. 3 nicht gezeigt). Die drahtförmigen Anschlußleiter 70 und 80 können
mit den Anschlußleitern 20 bzw. 30 durch Löten, Hartlöten, Schweißen od. dgl. verbunden werden. Die
Anschlußleiter 70 und 80 können aus einem geeigneten Metall, z. B. Gold, Silber, Kupfer, Aluminium
und Gemischen und Legierungen derselben, sein, oder sie können aus einem Metall bestehen, welches
mit einem anderen überzogen worden ist, z. B. Kupfer mit einem Goldüberzug.
Wenn die Anschlußleiter 70 und 80 im Querschnitt kreisförmig sind, so können die Enden 71 bzw. 81
abgeflacht werden, bevor sie mit den Kontakten verbunden werdeni, iüfn-auf diese;jWeise»eine kräftigere
Verbindung<zu schaffen. - - .-;:- -·■'·■ -'■■ ''■■ - '-Der
Übergang zwischen der Halbleiterplatte 10
und den Ansehlußleitern-20 und-30 kann mit einem
geeigneten -Mittel geätzt und dann mit-einem :Überzug,'
z. B. aus Silikonlack, versehen werden, um ihn während der weiteren Behandlung der Diode zu
schützen-.
Die Diode 60 kann nunmehr in einen Körper aus
ίο Kunstharz eingekapselt und abgedichtet werden, und
zwar· entweder in-einen Behälter aus Kunstharz oder
aus Metall.
Das Einkapseln'-durch ein Kunstharz und der Einschluß
des umschlossenen Körpers in einen Kunstharzbehälter können durch verschiedene Verfahren
erreicht werden. Für ein bevorzugtes Verfahren soll auf Fi g. 4 Bezug genommen werden. Eine vorgeformte
Hülse aus einem möglichst widerstandsfähigen Kunstharz 90 wird um die Diode 60 herum angeordnet,
indem der Anschlußleiter 80 durch eine Aussparung .am Ende der Hülse hindurchgeführt wird,
und die Anordnung wird innerhalb eines vorgeformten, voll ausgehärteten Behälters 100 aus Kunstharz
angeordnet. Das Harz 90 soll von Lösungs-
a5 mitteln frei sein und soll keine großen Mengen von
flüchtigen Bestandteilen entwickeln. Es soll auch fest an den metallischen Oberflächen oder anderen
Kunstharzmaterialien anhaften und soll in hohem Maße gegen Feuchtigkeit undurchlässig sein. Beispiele
geeigneter Kunstharze schließen die Epoxyharze und Silikonharze ein. Das Kunstharz kann auch
ein Füllmaterial von etwa 5 bis 90 Gewichtsprozent enthalten, z. B. Glimmer, Aluminiumoxyd und
Siliziumdioxyd. Der voll ausgehärtete, vorgeformte Kunstharzbehälter 100 sollte auch aus einem Harz
bestehen, welches im wesentlichen gegen Feuchtigkeit undurchlässig ist und nur eine geringe oder überhaupt
keine Schrumpfung erleidet, wenn er auf eine hohe Temperatur erwärmt wird.
Beispiele geeigneter Kunstharze, aus welchen der Behälter bestehen kann, sind Epoxyharze und
Silikonharz. Die elektrischen Anschlußleiter 70 und 80 erstrecken sich über die Enden der Hülse 90 und
die Enden des Behälters 100 hinaus.
Eine neue Aufbauform, welche sich als zufriedenstellend erwiesen hat, ist in F i g. 4 veranschaulicht, in
welcher der elektrische Anschlußleiter 80 durch eine Aussparung 91 in der Kunstharzhülse 90 und durch
eine Öffnung 101 in dem geschlossenen Ende des Behälters 100 hindurchgeführt ist. Die Anordnung enthält
die Diode 60, eingeschlossen in die Hülse 90, welche ihrerseits in dem voll ausgehärteten Kunstharzbehälter
100 angeordnet ist; die Anordnung wird auf eine Temperatur erhitzt, während sie aufrecht in
bezug auf die Zuleitung 80 steht, die ausreichend ist, um die Hülse 90 zu schmelzen, so daß sie die Diode
60 umgibt, und dann eine Aushärtung derselben herbeizuführen.
Der resultierende Aufbau ist in F i g. 5 gezeigt, wo die Diode 60 nunmehr in einer voll ausgehärteten
Kunstharzmasse 90 eingekapselt ist, welche ihrerseits in dem vorher voll ausgehärteten, vorgeformten
Kunstharzbehälter 100 enthalten ist. Der in F i g. 5 veranschaulichte Aufbau ist besonders geeignet für
eine Anwendung in Fernseh- und Rundfunkgeräten. Es wird darauf hingewiesen, daß die elektrischen Anschlußleiter
70 und 80 aus dem Körper erhärteten Kunstharzes 90 und dem Kunstharzbehälter 100 her-
ίο
ausführen und dadurch den Anschluß der Diode 60 an andere elektrische Einheiten des jeweiligen Gerätes
erleichtern.
Das Kunstharz 90 und der Behälter 100 schaffen nicht nur eine in hohem Maße befriedigende elektrische
Isolation, sondern verhüten auch, daß Feuchtigkeit oder schädliche Gase die Diode beeinflussen
können.
eine maximale Temperatur von 1300° C und enthielt eine Phosphordampfatmosphäre. Es wurde zugelassen,
daß der Phosphor durch die Oberfläche des Körpers eindiffundierte, wodurch die Halbleiterplatte
in η-leitendes Silizium umgewandelt wurde. Das Ergebnis der Phosphordiffusion war, daß ein glasähnlicher
Überzug auf der Oberfläche des Körpers gebildet wurde. Der Körper wurde dann aus dem Ofen
entfernt und der glasähnliche Phosphorüberzug von
Wenn auch die Aufbauform der Fig. 5 für ihre
Anwendung in Fernseh- und Rundfunkgeräten zu- io der oberen Oberfläche und von einem Teil der Seiten
friedenstellend ist, so können andere Anwendungen, des Körpers abgeätzt. Das verwendete Ätzmittel war
insbesondere solche in Geräten für militärische Flußsäure. Der Körper wurde dann wieder in einem
Zwecke, einen für die rauhere Beanspruchung geeig- Diffusionsofen angeordnet, in welchem eine maxi-
neteren Zusammenbau erforderlich machen. male Temperatur von 1300° C herrschte und eine
InFig. 6 ist die Diode so veranschaulicht, daß sie 15 Bordampfatmosphäre vorhanden war. Das Bor
vorbereitet ist, in einem Kunstharzkörper einge- diffundierte in den Körper durch die vorher abgekapselt
und hermetisch in einem Metallbecher 200 ätzten Oberflächen und bildete auf diese Weise einen
abgedichtet zu werden. Der Metallkörper 200 kann Teil der Halbleiterplatte für p-Leitung um. Der glasaus
einem geeigneten Metall, wie z. B. Stahl, Alu- ähnliche Phosphorüberzug verhinderte eine Boreinminium,
Kupfer u. dgl. bestehen und umfaßt einen ao diffusion in den verbleibenden Teil des Körpers. Der
zylindrischen Teil 201 und einen Bodenteil 202.
Wenigstens eine der Glas-Metall-Dichtungen 203 ist
an der Stelle hergestellt, wo der Änschlußleiter 80
Wenigstens eine der Glas-Metall-Dichtungen 203 ist
an der Stelle hergestellt, wo der Änschlußleiter 80
auf diese Weise entstandene Körper hatte einen p-n-p+-Zonenquerschnitt. Der Körper wurde dann in
eine Anzahl von quadratischen Platten von 1,7 mm Seitenlänge zugeschnitten. Eine auf diese Weise erdurchgeführt
ist, um einen elektrischen Kurzschluß 25 zeugte Halbleiterplatte wurde in eine Legierungsfonn
zu verhüten. Der Anschlußleiter 70 kann eingelötet der in Fig. 2 veranschaulichten Art zusammen mit
zwei teilweise mit Gold überzogenen Anschlußelektroden von T-Form aus einer Nickel-Kobalt-Eisen-
durch die Wand des zylindrischen Teiles 201 hinwerden, um die Aussparung "abzuschließen, an
welcher er durch den Bodenteil 202 hiiidurchgeführt
ist. Eine Menge eines geeigneten, schmelzbaren und
Legierung, wie in Fig. 1 veranschaulicht, einge-
widerstandsfähigen Harzes 210, welches die oben dar- 30 bracht, und diese Anschlußdektroden. wurden dann
gelegten Eigenschaften hat, ist in dem Behälter200 ' *" ™~" "' * " "*--'·
um die Anordnung 60 herum angeordnet. Der Behälter 200 wird dann einem Vakuum öder einer
trockenen, inerten Atmosphäre ausgesetzt, z. B. einer Argon-, Helium-, Wasserstoff- oder Stickstoffatmo-Sphäre.
Der Gehäuseteil 201 ist hermetisch mit dem Bodenteil 202 an der Stelle 212 durch Löten, Hartlöten
oder Schweißen verbunden.
Der Behälter 200 mit der Anordnung 60 und dem
mit der Platte durch die Goldschichten bei einer Temperatur von annähernd 450° C verbunden, wobei
sie in festem gegenseitigen Kontakt mittels eines Gewichtes von etwa 0,2 g gehalten wurden. Die Platte
mit den auf diese Weise an ihr befestigten Anschlußelektroden wurde dann aus der Form herausgenommen,
und es wurden elektrische Anschlußleiter aus Silberdraht an die nasenartigen Teile der Anschlußelektroden
angeschlossen. Der endgültige Aufbau
Kunstharzkörper 210, welche in diesem abgedichtet 40 war ähnlich dem in Fig. 3 gezeigten.
sind, wird dann in einem Ofen angeordnet und auf Die auf diese Weise vorbereitete Anordnung war
nunmehr bereit, für eine Einkapselung in ein Kunstharz oder in einem Metallbehälter angeordnet zu
eine höhere Temperatur erwärmt, um das Kunstharz 210 zu schmelzen und zu erhärten. Das geschmolzene
Harz fließt um die Diode 60 herum und verbindet sie mit den Wänden des Behälters 200.
Ausgezeichnete Resultate sind erreicht worden, wenn das verwendete Harz 210 ein Epoxyharz oder
Silikonharz war. Der sich ergebende Aufbau ist in F i g. 7 veranschaulicht.
werden.
45
B eispiel 2
Die Diodenanordnung gemäß Ausführungsbeispiel 1 wurde in einem vorgeformten, schmelzfähigen,
halb ausgehärteten hülsenartigen Körper aus einem
Aus F i g. 7 kann entnommen werden, daß die Di- 50 Epoxyharz angeordnet und der Hülsenkörper und die
ode 60 vollständig in dem voll ausgehärteten Harz Diode in einem zylinderartig vorgeformten, voll aus-
214 eingekapselt ist. Die elektrischen Anschlußleiter gehärteten Epoxybehälter angeordnet. Die Zusam-70
und 80 erstrecken sich durch die Wände des Me- menstellung, welche die Diode, die Hülse und den
tallbehälters 200, um die Zusammenschaltung der Behälter umfaßt, ist in diesem Zustand im wesent-Diode60
mit anderen elektrischen Apparaten zu er- 55 liehen die in Fig. 4 dargestellte. Die Zusammenstelleichtern.
Die auf diese Weise eingekapselte Diode, lung wurde dann in einem Ofen angeordnet und auf
welche abgedichtet innerhalb des Metallbehälters eine Temperatur von etwa 150° C erhitzt, wobei die
liegt, ist besonders geeignet für die Verwendung in halb ausgehärtete Epoxyharzhülse schmolz, die Di-Raketen,
Luftfahrzeugen, Weltraumgeschossen u. dgl. ode einkapselte und an den Wänden des Epoxy-Im
nachfolgenden sind noch einige Ausführungs- 60 behälters anhaftete. Die Temperatur des Ofens
beispiele für die praktische Anwendung der Erfin- wurde auf etwa 150° C gehalten, bis das teilweise
dung beschrieben.
Ein flacher quadratischer Körper eines einkristallinen, eigenleitenden Siliziums, welcher eine Dicke
von annähernd 0,3 mm hat, wurde in einem Diffusionsofen angeordnet. Der Diffusionsofen hatte
ausgehärtete Epoxyharz vollständig in den Zustand eines thermisch ausgehärteten Harzkörpers ausgehärtet
war.
Eine Diode, welche gemäß dem Verfahren nach Beispiel 1 vorbereitet war, wurde zusammen mit zwei
609 707/331
vorgeformten Zylindern aus schmelzbarem, teilweise ausgehärtetem Epoxyharz in einem Stahlgehäuse angeordnet.
Die elektrischen Zuleitungen, welche sich von der Vorrichtung aus erstreckten, konnten sich
durch Aussparungen in den Wänden des Metallbehälters hindurcherstrecken. Eine Glas-Metall-Dichtung
wurde ,an jeder Stelle hergestellt, wo die elektrische Zuleitung durch das Metallgehäuse hindurchlief.
Das Metallgehäuse wurde evakuiert, mit trockenem Stickstoff gefüllt und abgedichtet.
Das Metallgehäuse mit der Diode und dem teilweise ausgehärteten Epoxyharz wurde dann in einen
Ofen gebracht, erhitzt und auf einer Temperatur von ungefähr 150° C gehalten, wobei das teilweise ausgehärtete
Epoxyharz in dem Behälter schmolz und die Diode vollständig einkapselte. Das geschmolzene
Epoxyharz benetzte auch die Seitenwände des Behälters. Die Temperatur wurde über einen genügenden
Zeitraum aufrechterhalten, um das geschmolzene Harz in den voll ausgehärteten Zustand überzuführen,
wobei es die Diode vollständig einkapselte und mit den Metallwänden des Behälters verband.
Ähnlich zufriedenstellende Ergebnisse wie die der Beispiele 1 und 2 können erzielt werden, wenn man
das Epoxyharz durch Silikonharz ersetzt.
Claims (15)
1. Halbleiterdiode mit einem plattenförmigen /Halbleiterkörper und mit nach verschiedenen
■ c --Richtungen von dem Halbleiterkörper ausladen-...■
den plattenförmigen Anschlußelektroden, dad u r c h g e k e η η z.e i c h η e t, daß an den zuein-,
ander parallelen Breitseiten des Halbleiterkörpers , die elektrisch anzuschließenden dotierten Bereiche
des Halbleiterkörpers über je eine von dem Rand des Halbleiterkörpers möglichst gleichmäßig
..- distanzierte Zwischenlage aus Gold oder einer Goldlegierung mit den Anschlußelektroden mittels
eines Legierungsprozesses verbunden sind, daß die Anschlußelektroden an der Verbindungsstelle
• mit dem Halbleiterkörper von kleinerer Breite
- sind als der Halbleiterkörper und daß an dem vom Halbleiterkörper abgewandten Ende sich ein
laschenartiger Teil von größerer Breite als der Halbleiterkörper anschließt, .an welchem dann
der eigentliche, z. B. drahtförmige Anschlußleiter.befestigt
ist.
2, Halbleiterdiode nach Anspruch!, dadurch
. gekennzeichnet-, daß die plattenförmigen Anschlußelektroden
aus einem Werkstoff bestehen, der in seinem.thermischen Ausdehnungskoeffizienten
demjenigen des Halbleiterkörpers nahe benachbart liegt. ;
3.. Halbleiterdiode nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die plattenförmigen Anschlußelektroden
aus Molybdän, Tantal, Wolfram, Grundlegierungen derselben oder aus einer Nickel-Kobalt-Eisen-Legierung bestehen.
4. Halbleiterdiode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Goldlegierung aus etwa
80 % Gold und etwa 20 % Zinn oder aus 97 °/o Gold und 3fl/o Silizium besteht.
5. Halbleiterdiode nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenlage
eine Dicke zwischen 2,5 und 5,0 μ aufweist.
6. Halbleiterdiode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die drahtförmigen Anschlußleiter
mit den plattenförmigen Anschlußelektroden verlötet oder verschweißt sind.
7. Halbleiterdiode nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die drahtförmigen
Anschlußleiter an den Verbindungsstellen mit den Anschlußelektroden eine durch Flachdrücken erzielte
-vergrößerte Anlage- bzw. Verbindungsfläche haben.
8. Halbleiterdiode nach einem der Ansprüche 1, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die drahtförmigen Anschlußleiter aus Gold, Silber, Kupfer, Aluminium oder Legierungen derselben
oder aus einem Metallkörper mit einem Metallüberzug aus einem anderen Metall bestehen.
9. Halbleiterdiode nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die drahtförmigen Anschlußleiter
aus Kupfer mit einem Überzug aus Gold bestehen. ". .
10. Halbleiterdiode nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die
plattenförmigen Anschlußelektroden eine T-, L- oder I-Form haben.
11. Halbleiterdiode nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet,
daß der parallel zu den Breitseiten im Halbleiterkörper verlaufende pn-übergang mit seinem Rand
an der von diesen Breitseiten begrenzten Mantelfläche
des Halbleiterkörpers heraustritt.
12. Verfahren zum Einschluß einer Halbleiterdiode nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Diode zusammen mit einem entsprechenden Isoliermaterialvorrat in
ein bereits fonnfestes Gehäuse aus Isoliermaterial oder aus Metall eingebracht wird und daß danach
diese Anordnung einem thermischen Behandlungsprozeß unterworfen wird, der bewirkt, daß
der in das formfeste Gehäuse eingebrachte Isoliermaterialvorrat in den plastischen oder flüssigen
Zustand übergeht, die Halbleiterdiode umschließt und anschließend aushärtet.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß das Isoliermaterial in Form eines hülsenförmigen oder becherförmigen
Körpers in einen becherförmigen Behälter aus Metall oder aus Isoliermaterial eingebracht wird,
daß danach in den Körper aus Isoliermaterial unter seiner Ausnutzung als Haltekörper die
Halbleiterdiode so eingebracht wird, daß ihr einer Anschlußleiter durch die Bodenfläche des äußeren
Bechers bzw. durch die Bodenflächen der beiden Becherformen hindurchgeführt ist, und daß dann
die gesamte Anordnung bei aufrechter Becherform derart einem thermischen .Behandlungsprozeß
unterworfen wird, daß der eingebrachte Isoliermaterialkörper in den Zustand einer die
äußere Becherform vollständig ausfüllenden und die Halbleiterdiode dicht umfließenden und einschließenden
Masse übergeht und dann .aushärtet.
14. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines einen
becherförmigen Teil und einen Deckel aufweisenden Gehäuses aus Metall oder Isoliermaterial
die Halbleiterdiode zusammen mit einem Isoliermaterialvorrat derart in das Gehäuse eingesetzt
wird, daß die drahtförmigen Anschlußleiter durch den Becher- bzw. Deckelboden, gegebenenfalls
isoliert, hindurchgeführt und mechanisch mit ihnen verbunden sind,.daß dann der becherför-
mige Teil und der Deckel dicht miteinander verbunden werden und daß anschließend die gesamte
Anordnung derart thermisch behandelt wird, daß der Isoliermaterialvorrat in den plastischen bzw. in den flüssigen Zustand übergeht
und dadurch als eine auf einem der Böden getragene Masse die Halbleiterdiode umfließt und
dann aushärtet.
15. Vorrichtung zum Herstellen einer Halbleiterdiode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß sie aus einer Becherform besteht, die einen abgestuften Boden bzw. an ihrer inneren
Mantelfläche Rippen aufweist, die entsprechend
der Schichtenhöhe, der Umfangsformen und der betriebsmäßig gegeneinander verschobenen Lage
der Halbleiterplatte, der Zwischenlagen und der Anschlußelektroden bemessen sind, so daß diese
Teile durch einfaches Anlegen unmittelbar in der vorgeschriebenen Lage einander zugeordnet
werden können und nach einer Gewichtsbelastung der Legierungsprozeß zwischen den genannten
Teilen durchgeführt werden kann.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1052 572;
USA.-Patentschriften Nr. 2 759 133, 2762 001.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1052 572;
USA.-Patentschriften Nr. 2 759 133, 2762 001.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 707/331 10.66 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US1385560A | 1960-03-09 | 1960-03-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1227156B true DE1227156B (de) | 1966-10-20 |
Family
ID=21762129
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW19610A Pending DE1227156B (de) | 1960-03-09 | 1961-03-07 | Halbleiterdiode sowie Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen einer solchen |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH417773A (de) |
| DE (1) | DE1227156B (de) |
| FR (1) | FR1283082A (de) |
| GB (1) | GB910063A (de) |
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|---|---|---|---|---|
| US3248681A (en) * | 1962-03-30 | 1966-04-26 | Westinghouse Electric Corp | Contacts for semiconductor devices |
| US3462654A (en) * | 1966-10-05 | 1969-08-19 | Int Rectifier Corp | Electrically insulating-heat conductive mass for semiconductor wafers |
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| US2759133A (en) * | 1952-10-22 | 1956-08-14 | Rca Corp | Semiconductor devices |
| US2762001A (en) * | 1955-03-23 | 1956-09-04 | Globe Union Inc | Fused junction transistor assemblies |
| DE1052572B (de) * | 1953-10-23 | 1959-03-12 | Philips Nv | Elektrodensystem, das einen halbleitenden Einkristall mit wenigstens zwei Teilen verschiedener Leitungsart enthaelt, z. B. Kristalldiode oder Transistor |
-
1961
- 1961-03-03 GB GB7806/61A patent/GB910063A/en not_active Expired
- 1961-03-07 DE DEW19610A patent/DE1227156B/de active Pending
- 1961-03-07 CH CH271861A patent/CH417773A/de unknown
- 1961-03-08 FR FR854996A patent/FR1283082A/fr not_active Expired
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| US2762001A (en) * | 1955-03-23 | 1956-09-04 | Globe Union Inc | Fused junction transistor assemblies |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH417773A (de) | 1966-07-31 |
| FR1283082A (fr) | 1962-01-27 |
| GB910063A (en) | 1962-11-07 |
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