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DE1226961B - Verfahren und Vorrichtung zum Bohren eines Loches von einer ersten unterirdischen Stelle zu einer zweiten unterirdischen Stelle - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Bohren eines Loches von einer ersten unterirdischen Stelle zu einer zweiten unterirdischen Stelle

Info

Publication number
DE1226961B
DE1226961B DEH55856A DEH0055856A DE1226961B DE 1226961 B DE1226961 B DE 1226961B DE H55856 A DEH55856 A DE H55856A DE H0055856 A DEH0055856 A DE H0055856A DE 1226961 B DE1226961 B DE 1226961B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
underground
drilling
borehole
receiving device
signal receiving
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH55856A
Other languages
English (en)
Inventor
John Keller Henderson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1226961B publication Critical patent/DE1226961B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B7/00Special methods or apparatus for drilling
    • E21B7/04Directional drilling
    • E21B7/06Deflecting the direction of boreholes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Bohren eines Loches von einer ersten unterirdischen Stelle zu einer zweiten unterirdischen Stelle Die vorliegende -,Erfindung. betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Bohren eines Loches von einer ersten unterirdischen Stelle zu einer zweiten unterirdischen Stelle.
  • Bei der Gewinnung verschiedener Bodenschätze, wie z. B. Öl, Schwefel; Salz oder anderer Mineralien, ist zum Zweck der besseren Ausbeute erforderlich, mehrere senkrechte Bohrungen in die Formation zu bohren und diese Bohrungen untereinander zu verbinden.
  • Aus der USA.-Patentschrift 2 822158 ist ein Verfahren bekannt, mit welchem zwei in einem gewissen Abstand voneinander befindliche Bohrungen an ihren tiefsten Stellen miteinander verbunden werden können. Hierbei wird ein :Leitklotz, dessen Durchmesser nahezu .dem der Bohrung -entspricht, in :diese eingeführt und an der Sohle abgesetzt. Sein Kopfteil ist keglig abgerundet, so daß ein durch :die Bohrung eingeführter Bohr- bzw. Spülkopf, der auf dem Kopf des Leitklotzes auftrifft, von .diesem seitlich .abgelenkt wird. Da das Bohrgestänge biegsam gestaltet ist, ist es auf diese Weise möglich, von der senkrechten Bohrung in eine Schrägbohrung :bzw. in eine waagerechte Bohrung überzugehen. Das Verfahren nach der obengenannten USA.-Patentschrift weist jedoch den Nachteil .auf, .daß eine Richtungsbestimmung mit Hilfe des Leitklotzes nur sehr. schwer möglich ist, so daß nur mit größerem Arbeits- und Zeitaufwand, d. h. nach mehrmaligem Einführen und Versuchsbohren, eine bestimmte -unterirdische Stelle gefunden werden kann.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren .und eine Vorrichtung zum lenkbaren Bohren zu schaffen, mit welchen es möglich ist, genau von einer unterirdischen Stelle zu einer anderen unterirdischen Stelle .durchzubohren.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß man von der einen unterirdischen Sfelle Signale aussendet, die .an der zweiten unterirdischen Stelle empfangen und zur Richtungskorrektur der Bohrung herangezogen werden.
  • Die Vorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens ist gekennzeichnet durch eine Signalerzeugungsvorrichtung an einer der unterirdischen Stellen, eine Signalempfangsvorrichtung an der anderen unterirdischen Stelle, eine mit der Signalempfangsvorrichtung in Verbindung stehende Anzeigevorrichtung zur Anzeige von Impulsänderungen -des von der Signalempfangsvorrichtung empfangenen Signals und :eine Vorrichtung zur steuerbaren Richtungsänderung der Bohrvorrichtung nach Maßgabe der Impulsänderungen. In den Zeichnungen ;zeigt F i g.1 eine Querschnittsansicht durch ein Arbeitsbohrloch und ein Zielbohrloch, in welche das erfindungsgemäße Gerät eingesetzt ist, F i g. 2 eine Querschnittsansicht ,durch ein Arbeitsbohrloch und ein Zielbohrloch, die in Nähe ihrer unterirdischen Stellen :durch eine waagerechte Bohrung miteinander verbunden sind, die mit dem erfindungsgemäßen Gerät hergestellt worden ist, F i g. 3 eine Querschnittsansicht durch .das Arbeitsbohrloch, in welchem die Bohrvorrichtung des erfindungsgemäßen Gerätes angeordnet und in ihrer Schräglage in Richtung :auf :das Zielbohrloch dargestellt ist, F i g. 4 eine Querschnittsansicht der Bohrvorrichtung des erfindungsgemäßen Gerätes, F i g. 5 eine Querschnittsansicht einer anderen Ausführungsform der Bohrvorrichtung und F i g. 6 eine Querschnittsansicht eines Zielbohrloches, das mit einer weiteren Ausführungsform der Signalempfangsvorrichtung des erfindungsgemäßen Gerätes ausgerüstet ist.
  • Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen und zunächst auf F i g. 1 wird ein Zielbohrloch 10 im wesentlichen senkrecht durch die oberen Erdschichten zu einer Stelle in der den Bodenschatz enthaltenden Abbauschicht 12 und vorzugsweise zu deren unterer Begrenzung niedergebracht. Eine Bohrlochverkleidung 14 wird in dem Zielbohrloch 10 angeordnet und so weit in das Bohrloch abgesenkt, daß ein .kurzes Stück des Zielbohrloches am unteren Ende urverkleidet bleibt. Eine Signalempfängsvorrichtung 16 von (bekannter Ausbildung und Wirkungsweise wird sodann in das urverkleidete untere Ende des Zielbohrloches 10 am unteren Ende eines üblichen Drahtseiles 18 abgesenkt. Das Drahtseil 18 ist - mit einer oder mehreren (nicht dargestellten) elektrischen Verbindungen für die Übertragung des durch die Signalempfangsvorrschtung 16 empfangenen Signals zur Erdoberfläche versehen. . , Ein zweites als Arbeitsbohrloch 20 bezeichnetes Bohrloch wird im wesentlichen senkrecht ,durch die oberen Erdschichten gebohrt, so daß sich sein Boden ebenfalls in der Abbauschicht 12 befindet. Das Arbeitsbohrloch 20 ist ebenfalls .mit einer Bohrlochverkleidung 21. versehen, die nach unten .bis kurz oberhalb -des Bodens des Bohrloches verläuft. Ein Bohrstrang 22, der aus einem oberen unbiegsamen Abschnitt 24, einem unteren biegsamen Bohrstrangabschnitt 26 und einem Bohrkopf 28 besteht, wird in das Arbeitsbohrloch 20 eingeführt und durch einen bekannten (nicht dargestellten), an der Erdoberfläche über dein Bohrloch 20 befindlichen Bohrturm in dem Arbeitsbohrloch 20 betätigbar getragen.
  • Ein Ablenkungskeil 30 ist im unteren Ende des Arbeitsbohrloches 20 in einer bestimmten ausgerichteten Stellung angeordnet,- so daß der unterste Teil des biegsamen Bohrstrangabschnittes und sein zugehöriger Bohrkopf 28 seitlich in eine bestimmte, von der Senkrechten abweichende Richtung abgelenkt werden, die ungefähr auf das Zielbohrloch 10 weist. Bei Beginn .des Bohrvorganges wird der Bohrkopf 28 in seitlicher Richtung :auf das Zielbohrloch 10 zu vorangetrieben, wie es in F i g. 3 dargestellt ist.
  • Wie aus F i g. 4 hervorgeht, ist der Bohrkopf 28 durch .ein Anschlußstück 36 mit der am unteren Ende des biegsamen Bohrstrangabschnittes 26 vorgesehenen Metallmanschette 32 verbunden. Der Bohrkopf 28 ist in an sich bekannter Weise in Form eines Spülkopfes .ausgebildet und ;mit seiner winklig zur Längsachse angeordneten Düse 60 versehen, welche finit Hilfe eines im Innern des Spülkopfes befindlichen Motors 64 um diese Achse gedreht werden kann. Dar Motor 64 kann von der .Erdoberfläche oberhalb des ,Arbeitsbohrloches 20 aus betätigt werden, um .die Drehung der Bohrspitze 42 des Spülkopfes zu bewirken.
  • Eine Signalerzeugungsvorrichtung 72 ist ebenfalls im Innern des. Spülkopfes in der Nähe .des Motors 64 angebracht und an diesem befestigt. Sie wird vorzugsweise elektrisch erregt und durch den Leiter 70 mit elektrischer Energie gespeist.
  • Eine zentrale Kontrolltafel 80 ,ist an der Ober-Fläche in der Nähe der Steuergeräte für .den (nicht dargestellten) Bohrturm angeordnet, der über .dem Arbeitsbohrloch 20 steht. Ein an der Oberfläche befindlicher Leiter 81 'übermittelt -das Signal von der Signalempfangsvorrichtung 16 der Kontrolltafel 80. Der Leiter 70 verläuft vom Motor 64 und der S_ignalerzeugungsvorrichtung 72 aus nach oben zur Kontrolltafel 80. Diese ist mit mindestens einem Gerät für die optische Darstellung von Impulsänderungen der von der Signalempfangsvorrichtung 16 empfangenen Signale versehen. Wirkungsweise Das Zielbohrloch 10 und das Arbeitsbohrloch 20 werden in die Abbauschicht 12 niedergebracht .und verkleidet, -wie oben,beschrieben wurde. Die Signalempfangsvorrichtung 16 wird aodänn im Zielbohrloch 10 aufgehängt und -der-elektrische Leiter 81 mit der Kontrolltafel 80 verbunden. Der Bohrstrang 22 mit dem daran befestigten .Ablenkungsteil 30 wird sodann in der in F i g. 1 gezeigten Weise in das Arbeitsbohrloch 20 eingeführt. Der Ablenkungskeil 30 wird so ausgerichtet, daß er den Bohrkopf 28 nach der Seite in die allgemeine Richtung des Zielbohrloches 10 ablenkt.
  • Wasser, vorzugsweise Süßwasser, wird sodann durch den Bohrstrang 22 nach unten gepumpt und aus der Düse 60 in der Spitze des Spülkopfes gegen die Seite des Arbeitsbohrloches 20 in der Nähe dessen unteren Endes ausgestoßen. Das Wasser gelangt in Berührung mit der mineralischen Abbauschicht 12 und löst d en abzubauenden Mineralstoff aus ihr heraus. Das durch den Mineralstoff angereicherte Wasser strömt sodann durch den Raum zwischen dem Bohrstrang 22 und der Bohrlochverkleidung 21 nach oben zur Erdoberfläche. Das mit dem mineralischen Stoff angereicherte Wasser -wird- von dem -Bohrloch 20 .durch geeignete Rohrleitungen, od. dgl. (nichtdargestellt) zu einer Anlage herkömmlicher Bauart geleitet, wo die Mineralien aus dem Wasser ,entfernt werden und das Wasser' abgeleitet oder in einem Kreislauf wieder dem Arbeitsloch 20 .zugeführt wird.
  • Die Signalerz 'eügungsvorrichtupg 72 wird entweder ständig oder in-bestimmtenzeitliehen Abständen betätigt. Das von dieser Vorrichtung erzeugte - Signal durchquert .die Abbauschicht 12 zum Zielbohrloch 10, wo -es von der Signalempfangsvorrichtung 16 empfangen wird. Däs:Signal wird sodann durch den elektrischen Leiter iäi-Drahtseil 18 und durch den an der Erdoberfläche befinälichen Leiter 81 zu der Kontrolltafel80 übertragen.
  • Bei Verwendung der Signalempfangsvorrichtung 16 wird .die Richtung des Signalursprunges (Signalerzeugungsvorrichtung 72) auf einer (nicht dargestellten) Anzeigevorrichtung .auf der Kontrolltafel 80 angezeigt, wodurch die den Bohrvorgang durchführende Person in die Lage versetzt wird, die Bohrrichtung zu ändern, um die Verbindung .des Arbeitsbohrloches mit dem Zielbohrloch 10 herzustellen. Andererseits kann die Signalempfangsvorrichtung 16 .auch eine Vorrichtung sein, die Änderungen des Signals mißt, wie z. B. Änderungen in der Stärke des empfangenen Signals. Wenn sich die Signalerzeugungsvorrichtung 72 der Signalempfangsvorrichtung 16 nähert, wird das empfangene Signal stärker, was auf entsprechenden Geräten .an der Kontrolltafel 80 angezeigt wird.
  • Wenn man feststellt, daß sich der Bohrkopf 28 vom Zielbohrloch 10 hinwegbewegt, wird der Motor 64 von der Kontrolltafel 80 aus betätigt, um die Bohrspitze 42 zudrehen und dabei die Richtung der Düse 60 in der Bohrspitze 42 zu verändern. Vorzugsweise wird die Bohrspitze 42 gegenüber dem Körper 40 jeweils nur um einen geringen Betrag gedreht, beispielsweise um 30°. Sodann wird der Bohrvorgang fortgesetzt und die Kontrolltafel beobachtet, um festzustellen, ob die Verstellung des Bohrkopfes ausreichend war, um eine Bewegung in Richtung auf das Zielbohrloch 10 zu .bewirken. Dieser Vorgang wird so lange fortgesetzt, bis die Bohrspitze 42 eine Stellung erreicht _hat, in der :der Bohrkopf 28 seitlich in, Richtung auf das Zielbohrloch 10 gerät. Der Bohrvorgang schreitet datier in .der gleichen Richtung voran, in der die Düse 60 ausgerichtet ist, da das Bohrloch durch die Strahlwirkung der durch die Düse 60 ausgestoßenen Bohrflüssigkeit,erzeugt wird.
  • Wenn sich der Bohrkopf 28 dem Zielbohrloch 10 nähert, werden geringfügige Abweichungen ,der Bohrrichtung leichter erkennbar, ,da die Menge der Abbauschicht 12 zwischen dem Bohrkopf 28 und der Signalempfangsvorrichtung 16 verringert wird und her die Empfangsstörungen ebenfalls geringer werden. Zu diesem Zeitpunkt können daher Feineinstellungen in der Bohrrichtung vorgenommen werden, um den Durchtritt des Bohrkopfes 28 in das untere Ende des Zielbohrloches 10 zu gewährleisten.
  • F i g. 5 zeigt eine ,abgewandelte Ausführungsform des Bohrkopfes, bei der ein Motor 64' und eine Signalerzeugungsvorrichtung 72' außerhalb des Bohrkopfes 28' angeordnet sind. Das elektrische Kabel 70', das den Motor 64' und die Signalerzeugungsvorrichtung 72' mit Strom speist, verläuft entweder innerhalb,des Bohrstranges, wie in F i g. 5 gezeigt, oder außerhalb des Bohrstranges nach oben zur Kontrolltafel 80 .an der Erdoberfläche. Die Arbeitsweise dieser abgewandelten Ausführungsform gemäß F i g. 5 ist im wesentlichen die gleiche wie die Arbeitsweise der in Verbindung mit Fi g. 4 beschriebenen Ausführungsform.
  • Die F i. g. 6 zeigt eine andere Ausführungsform der Signalempfangsvorrichtung :gemäß der vorliegenden Erfindung. Die Signalempfangsvorrichtung 16' besteht aus einem oberen starren Abschnitt 114, von ,dem aus zwei gleich lange biegsame Schenkel 116 und 118 nach unten abstehen. Die Schenkel 116 und 118 sind in Normalstellung nach außen voneinander hinweg vorgespannt, so daß die Signalempfangsvorrichtung 16' in Normalstellung die Form eines umgekehrten Y annimmt, wie F i g. 6 zeigt.
  • Der steife Abschnitt 114 und die Schenkel 116, 118 sind für den Durchfluß von Bohrflüssigkeit hohl ausgebildet und .mit Düsen 120, 122 versehen. Im Abschnitt 114 und in den beiden Schenkeln 116 und 118 befinden sich Empfangsvorrichtungen 124 üblicher Bauart, welche getrennt voneinander Signale der Signalerzeugungsvorrichtung 72 bzw. 72' empfangen. Die von .diesen drei getrennten Empfangsvorrichtungen 124 empfangenen Signale werden getrennt ,durch ein im Zielbohrloch 10 befindliches (nicht dargestelltes) Mehrleiterkabel nach oben zu der (nicht dargestellten) Kontrolltafel geleitet, wo sie auf getrennten Meßgeräten oder ähnlichen Aufzeichnungsgeräten wiedergegeben werden.
  • Zur Inbetriebnahme wird die Signalempfangsvorrichtung 16' am .unteren Ende eines Rohrstranges befestigt; sodann werden die Schenkel 116 und 118 zusammengedrückt und in das verkleidete Zielbohrloch 10 abgesenkt. Wenn die Signalempfangsvorrichtung 16' den Boden des Zielbohrloches 10 erreicht hat, wird eine Flüssigkeit, wie z. B. Süßwasser, nach unten durch die Schenkel 116 und 118 gepumpt und durch die Düsen 120 und 122 .ausgestoßen. Da die beiden Schenkel gegeneinander vorgespannt sind, bettet sich die Signalempfangsvorrichtung in ,der in F i g. 6 dargestellten Lage. Es kann daher durch Anwendung der Richtungefindungdurch Triangulierung mit Hilfe der von den getrennten Empfangsvorrichtungen 124 empfangenen und aufgezeichneten Signale eine genauere Ortsbestimmung .des Bohrkopfes vorgenommen und eine genauere unterirdische Verbindung des Zielbohrloches 10 mit dem Arbeitsbohrloch 20 ermöglicht werden.
  • Das Verfahren und die Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung sind hinsichtlich .des Lösungsabbaues unterirdischer mineralischer Stoffe beschrieben worden. Es wird jedoch darauf hingewiesen, daß die Erfindung mit gleicher Wirksamkeit bei der Gewinnung von Erdöl aus unterirdischen Vorkommen angewendet werden kann.
  • Es sei darauf hingewiesen, ,daß die Signalerzeugungsvorrichtung 72 :auch in dem Zielbohrloch 10 angeordnet und die Signalempfangsvorrichtung in dem Arbeitsbohrloch 20 angeordnet und an dem Bohrkopf 28 befestigt werden kann. Bei dieser abgeänderten Anordnung ist es allerdings erforderlich, eine Signalempfangsvorrichtung zu verwenden, die nicht durch die in dem Bohrstrang 22 hervorgerufenen Erschütterungen beeinflußt wird. Ferner ist es möglich, -daß die durch den Ausstoß des Wasser-oder Bohrflüssigkeitsstrahles durch die Düse 60 in der Bohrspitze 42 hervorgerufenen Erschütterungen als .das Signal wirken können, das :den Bohrkopf 28 zum Zielbohrloch 10 führt. In diesem Fall kann die gesonderte Signalerzeugungsvorrichtung weggelassen werden. Es sei ferner darauf hingewiesen, daß mehrere seitlich verlaufende, nicht senkrechte Löcher von einem einzelnen Bohrloch aus auf verschiedene Höhen innerhalb dieses Bohrloches gebohrt werden können, indem lediglich der Ablenkungskeil 30 auf der gewünschten Höhe angeordnet und so ausgerichtet wird, .daß er den Bohrkopf in der gewünschten Richtung jedes Bohrloches ablenkt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Bohren .eines Loches von einer ersten unterirdischen Stelle zu einer zweiten unterirdischen Stelle, bei .dem man von oben her getrennte Löcher zu der ersten unterirdischen Stelle und zu der zweiten unterirdischen Stelle bohrt und zwischen den unterirdischen Stellen unter Richtungskorrektur der Bohrung eine Verbindungsbohrung legt, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, .daß -man von .der einen unterirdischen Stelle Signale aussendet, die, an der zweiten unterirdischen Stelle empfangen und zur Richtungskorrektur der Bohrung herangezogen werden.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 aus einem in eine der Bohrungen einzuführenden, lenkbaren Bohrkopf, gekennzeichnet durch eine Signalerzeugungsvorrichtung (72) an einer der unterirdischen Stellen, eine Signalempfangsvorrichtung (16) an der an-,deren unterirdischen Stelle, eine mit der Signalempfangsvorrichtung in Verbindung stehende Kontrolltafel (80) zur Anzeige von Impulsänderungen des von der Signalempfangsvorrichtung -empfangenen Signals und eine Vorrichtung (60, 64) zur steuerbaren Richtungsänderung des Bohrkopfes (28, 28') nach Maßgabe der Impulsänderungen. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 822158.
DEH55856A 1964-04-23 1965-04-23 Verfahren und Vorrichtung zum Bohren eines Loches von einer ersten unterirdischen Stelle zu einer zweiten unterirdischen Stelle Pending DE1226961B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3127337A1 (de) * 1980-07-17 1982-03-04 Dickinson Iii, Ben Wade Oakes Verfahren und vorrichtung zum bohren eines bohrlochs in einer unterirdischen formation

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2822158A (en) * 1949-03-05 1958-02-04 Willard C Brinton Method of fluid mining

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