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DE1226827B - Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung des Zuendeinsatzpunktes von Verbrennungsmotoren - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung des Zuendeinsatzpunktes von Verbrennungsmotoren

Info

Publication number
DE1226827B
DE1226827B DEC31309A DEC0031309A DE1226827B DE 1226827 B DE1226827 B DE 1226827B DE C31309 A DEC31309 A DE C31309A DE C0031309 A DEC0031309 A DE C0031309A DE 1226827 B DE1226827 B DE 1226827B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ignition
piston
pulse
square
control pulses
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC31309A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilfried Braeutigam
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Cytexi Dr Oehmke & Co Auto Mas
Original Assignee
Cytexi Dr Oehmke & Co Auto Mas
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Cytexi Dr Oehmke & Co Auto Mas filed Critical Cytexi Dr Oehmke & Co Auto Mas
Priority to DEC31309A priority Critical patent/DE1226827B/de
Publication of DE1226827B publication Critical patent/DE1226827B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P17/00Testing of ignition installations, e.g. in combination with adjusting; Testing of ignition timing in compression-ignition engines
    • F02P17/02Checking or adjusting ignition timing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung des Zündeinsatzpunktes von Verbrennungsmotoren Verfahren zur Bestimmung des Zündeinsatzpunktes von Verbrennungsmotoren sind bekannt. Insbesondere sind solche Verfahren bekannt, bei denen der Zündeinsatzpunkt als Drehwinkel der Kurbelwelle in d ' er Zeit zwischen dem oberen Totpunkt des Kolbens in dem mit Gemisch gefüllten Zylinder und dem Auftreten des dieses Gemisch zündenden Zündfunkens bestimmt wird., Bekannte Verfahren dieser Art bedienen sich der'stroboskopischen Methode. Dabei wird vom ZündfÜnken eine Blitzlampe gesteuert, welche die auf dem Schwungrad oder der Riemenscheibe des Motors angebrachte, sogenannte Obere-Totpunkt-Marke (OT-Marke) anleuchtet. Im flackernden Licht der Blitzlampe scheint die rotierende Marke stillzustehen. Der Zündverteffer des Motors wird nun so eingestellt, daß die Marke an einer vorgegebenen Stelle erscheint. Dieses stroboskopische Verfahren hat den Nachteil, daß es m* seiner einfachsten Form nicht den Zündeinsatzpunkt mißt, sondern lediglich ein Hilfsmittel bei der Einstellung des Zündverteilers darstellt, wobei die Wirksamkeit des Verfahrens von dem Grad der übereinstimmung von OT-Marke und Oberer-Totpunkt-Stellung (OT-Stellung) des betreffenden Kolbens abhängt. Diese nachteilige Abhängigkeit besteht für alle nach der stroboskopischen Methode arbeitenden Meßgeräte, auch wenn mit diesen, unter zum Teil erheblichem Aufwand, der Zündeinsatzpunkt selbst als Drehwinkel der Kurbelwelle bestimmt werden kann (deutsche Auslegeschriften 1014 390 und 1070443).
  • In anderen Bereichen der Technik, nämlich in der Impulstechnik, sind Schaltungsanordnungen bekanntgeworden, mit denen beispielsweise eine die Reihenfolge und den zeitlichen Abstand zweier miteinander zu vergleichender Impulse erfassende elektrische Meß- oder Steuergröße erzeugt werden kann (deutsche Auslegeschrift 1027 787) oder mit denen ein Impulsbreitenvergleich zweier Impulsreihen mit gleicher Impulsfolgefrequenz, welche vorzugsweise von zwei verschiedenen Generatoren erzeugt oder aus vergleichenden bzw. zu messenden physikalischen Größen durch geeignete Geber oder Meßwertwandler gewonnen werden, durchgeführt werden kann (deutsche Auslegeschrift 1096 493). Schaltungen der beschriebenen Art haben in der Impulsmeßtechnik in erheblichem Maße Eingang gefunden, zu dem Problem der Bestimmung des Zündeinsatzpunktes von Verbrennungsmotoren haben diese bekannten Schaltungen jedoch nichts beigetragen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu entwickeln, nach dem der Zündeinsatzpunkt genau und unbeeinflußt durch den Grad der übereinstimmung zwischen einer von außen sichtbaren mit der Kurbelwelle oder dergleichen rotierenden Markierung und der exakten Oberen-Totpunkt-Stellung des betreffenden Kolbens in einfacher Weise gemessen werden kann.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bestimmung des Zündeinsatzpunktes von Verbrennungsmotoren als Drehwinkel der Kurbelwelle in der Zeit zwischen dem oberen Totpunkt des Kolbens in dein mit Gemisch gefüllten Zylinder und dem Auftreten des dieses Gemisch zündenden Zündfunkens durch elektronische Impuls-Phasenmessung mit Impulsgeber und Integratorglied und unter Verwendung von durch die periodisch auf ein an den folgenden Zündfunken gleichzeitig auftretenden elektrischen Zündsteuerimpulsen. Die Erfindung besteht darin, daß durch die periodisch ablaufende Kolbenbewegung zwei in fester zeitlicher Zuordnung zum oberen Totpunkt des Kolbens stehende periodisch aufeinanderfolgende elektrische Kolbensteuerimpulse ausgelöst werden und daß durch diese und durch die Zündsteuerimpulse zwei periodische Rechteckimpulse des ersten Rechteckimpulsstromes durch die Zündsteuerimpulse gestartet und durch den jeweils ersten der Kolbensteuerimpulse beendet, die Rechteckirapulse des zweiten Rechteckimpulsstromes dagegen durch den jeweils zweiten der Kolbensteuerimpulse gestartet und durch die Zündsteuerimpulse beendet werden und daß die Differenz der beiden Rechteckimpulsströme gebildet und das zeitliche Mittel dieses Wertes als Maß für den Zündeinsatzpunkt angezeigt oder registriert wird. Als weitere Möglichkeit sieht die Erfindung vor, daß jeweils nur ein periodisch auftretender Kolbensteuerimpuls ausgelöst wird, durch den gleichzeitig die Rechteckimpulse des ersten Rechteckimpulsstromes beendet, die des zweiten gestartet werden.
  • In fanktionsmäßiger Hinsicht besteht die Erfindung darin, den Zündzeitpunkt nicht nur unter Verwendung des elektrischen Zündimpulses zu messen, was an sich bekannt ist sondern zusätzlich unter Verwendung eines oder zweier vom Kolbenstand gesteuerter Impulse. Die Auslösung der Kolbensteuerimpulse kann im einzelnen auf verschiedene Weise geschehen. Da es nach dem erfindungsgemäßen Verfahren infolge der Differenzbildung der beiden Rechteckimpulsströme nicht erforderlich ist, die Zeitintervalle zwischen den Kolbensteuerimpulsen einerseits und der Oberen-Totpunkt-Stellung des betreffenden Kolbens andererseits in ihrer Größe genau zu kennen, sondern nur, daß diese Zeitintervalle für jede Umdrehung des Motors dieselben sind, empfiehlt die Erfindung in einfacher Weise, daß bei einem Verbrennungsmotor mit mehreren Zylindern die Kolbensteuerimpulse in ihrer zeitlichen Zuordnung zum oberen Kolbentotpunkt in dem zu messenden Zylinder durch den Druckverlust in einem anderen zu diesem Zweck nicht gezündeten Zylinder ausgelöst werden.
  • Die Erfindung betrifft auch eine Schaltungsanordnung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens. In diesem Zusammenhang sieht die Erfindung zur Erzeugung der Zünd- und KolbensteueriTpulse mindestens. zwei durch den Zündfunken einerseits und durch einen druckabhängigen Geber an einem zu diesem Zweck nicht gezündeten Motorzylinder andererseits angesteuerte, an sich bekannte Impulsgeber vor, die an im Prinzip ebenfalls bekannte elektronische Schaltungsanordnungen zur gesteuerten Erzeugung von zwei periodischen Rechteckimpulsströmen angeschlossen sind, die gemeinsam einen an sich im Prinzip ebenfalls bekannten Integrator zur Bildung und Anzeige ihres Differenzmittelwertes speisen. Zweckmäßigerweise ist als Integrator ein an sich bekanntes Galvanometer mit gegenüber der.Pleriodendauer der Rechteckimpulsströme großer Einstellzeit vorgesehen.
  • Der durch die Erfindung erreichte wesentliche Vorteil ist darin zu sehen, daß zur Messung des Zündeinsatzpunktes die genaue zeitliche Zuordnung des Kolbensteuerimpulses zur exakten OT-Stellung des betreffenden Kolbens im einzelnen nicht bekannt zu sein braucht, wenn die Zuordnung für jede Umdrehung des Motors dieselbe ist, da durch die erfindungsgemäße, Differenzbildung der beiden Rechteckünpulsströme der Einfluß der zeitlichen Zuordnung auf das Meßergebnis kompensiert wird. Das erfindungsgemäße Verfahren arbeitet somit unabhängig von der auf dem Schwungrad oder der Riemenscheibe des Motors angebrachte - n OT-Marke und liefert somit- von dem Grad der. übereinstimmung zwische ' n dieser Marke, und der exakten. OT-Stellung des betreffenden Kolbens unabhängige Meßergebnisse für den Zündzeitpunkt, Im folgenden sei die Erfindung -an Hand einer lediglich Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert: Es zeigen F i g. 1 bis 5 den Verlauf verschiedener Rechteck-m impulsströme, wie sie bei dem erfindungsgemäßen Verfahren auftreten können, Fig. 6 eine Schaltungsanordnung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens in schematischer Darstellung, Der näheren Erläuterung der Erfindung dienen die folgenden, zunächst allgemein gehaltenen Ausführungen.
  • Die Messung periodisch wiederkehrender Zeitintervalle nach ihrer auf die Periode bezogenen Größe kann in der Weise durchgeführt werden, daß ein Rechteckimpulsstrom, wie ihn Fig. 1 zeigt, durch ein Galvanometer geleitet wird. Das betrachtete Zeitintervall ist (t. - tj), die Periode ist T. Das Galvanometer mit einer gegenüber T großen Einstellzeit zeigt den zeitlichen Mittelwert des zwischen 0 und dem konstanten Wert 4 schwankenden Stromes an, sein Ausschlag A beträgt: k ist die Stromempfiridlichkeit des Galvanometers. Bei den hier betrachteten Winkelmessungen entspricht der Periodendauer T der volle Umdrehungswinkel von 3601, so daß der dein Zeitintervall t2-t, entsprechende Drehwinkel, hier 99 genannt, sich aus einer einfachen Proportion ergibt. Er beträgt-. - Da k und i. konstant sind, läßt sich das Galvanometer ohne Schwierigkeiten in Winkelgrade eichen.
  • Diese Winkelmeßmethode läßt sich jedoch nicht in einfacher Weise zur Bestimmung des Zündeinsatzpunktes von Verbrennungsmotoren verwenden. Zwar kann das Auftreten des Zündfunkens meßtechnisch ohne weiteres erfaßt werden, für den oberen Totpunkt des betreffenden Kolbens ist dies nicht der Fall. (Daher das Ausweichen auf die OT-Marke bei den bekannten Verfahren.) Für den Fall also, daß zur Messung des Winkels #q einer der beiden, das Zeitintervall begrenzenden Zeitpunkte, z. B. t2, nicht erfaßt werden kann, dafür aber der Zeitpunkt zur Steuerung des Reckteckimpulsstromes zur Verfügung steht, wird neben diesem Strom ein zweiter im wesentlichen gegenphasiger Rechteckimpulsstroni erzeugt (Fig. 2 und 3) und die Differenz der beiden Ströme dein Galvanometer zugeführt. Der Ausschlag des Galvanometers ist dann-: Für den Winkel #q gilt folgende Beziehung: Auch in diesem Fall kann das Galvanometer in Winkelgrad geeicht werden.
  • C, Nun wird angenommen, daß auch nicht direkt erfaßt werden kann, sondern nur als Mittelpunkt eines Intervalls mit den Grenzen die zur Steuerung der Rechteckimpulsströme herangezogen werden können. Diese Ströme, die in den F i g. 4 und 5 gezeigt sind, haben angenommenerweise gleiches Vorzeichen. In diesem Fall wird die Differenz, im umgekehrten die Summe der beiden Ströme dem Galvanometer zugeführt. Der Galvanometerausschlag ist: Wie im vorangegangenen Fall, so folgt auch hier für den Winkel T die Beziehung. Die beiden letzten überlegungen stellen den eigentlichen Inhalt des erfindungsgemäßen Meßverfahrens dar, das noch durch den Fall erweitert werden kann, daß neben auch t, nicht direkt, sondern in Form eines Intervalls erfaßt wird, in dessen Mittelpunkt es liegt und dessen Größe unabhängig von der des -Intervalls ist. Auf gleiche Weise wie oben kann der Winkel qg errechnet werden; auch hier gilt: Als Beispiel für die Anwendung des erfindungsgemäßen Meßverfahrens wird die Messung des Zündzeitpunktes eines 4-Takt-Motors beschrieben (s. F i g. 6).
  • Am Zylinder 1 wird der Zündfunken an den Impulsgeber 5 angekoppelt, der einen gleichzeitig mit dem Zündfunken auftretenden Zündsteuerimpuls erzeugt. Hierdurch wird der Zeitpunkt t, definiert. Der Kolben la verdichtet das Gemisch und erreicht zum Zeitpunkt t2 den oberen Totpunkt. Der Zylinder 4 wird nicht gezündet, denn hier soll der obere Totpunkt des Kolbens la indirekt erfaßt werden. Diesem Zweck dient z. B. ein Druckgeber 7. Der Druckgeber 7 spricht auf den im Zylinder 4 auftretenden Maximaldruck an, er liefert mittels eines weiteren Impulsgebers 6 einen bei 1, + auftretenden Kolbensteuerimpuls. Es kann aber auch ein Druckgeber 6 vorgesehen werden, der auf einen v zwischen dem Atmosphären- und dem Maximaldruck im Zylinder 4 anspricht und somit zwei zu t,+ ;ymmetrische Kolbensteuerimpulse liefert. Die von den Impulsgebern 5 und 6 abgegebenen Zünd- und Kolbensteuerimpulse steuern eine elektronische Schaltung 8, die zwei Rechteckimpulsströme liefert. Im einzelnen geschieht dies in der Weise, daß die Rechteckimpulse des ersten Rechteckimpulsstromes durch die Zündsteuerimpulse gestartet und durch den jeweils ersten der beiden Kolbensteuerimpulse beendet, die Rechteckimpulse des zweiten Rechteckimpulsstromes dagegen durch den jeweils zweiten der Kolbensteuerimpulse gestartet und durch die Zündsteuerimpulse beendet werden. Wird bei auf den Maximaldruck im Zylinder 4 ansprechenden Druckgeber 6 nur ein Kolbensteuerimpuls erzeugt, so werden durch diesen gleichzeitig die Rechteckimpulse des ersten Rechteckünpulsstromes gestartet, die des zweiten beendet. Je nach den Vorzeichen der beiden Rechteckünpulsströme, gleich oder ungleich, wird die Differenz oder die Summe dieser Ströme einem Galvanometer 9 zugeführt, Dieses ist hinreichend träge und zeigt einen festen Ausschlag.
  • Zur Bestimmung des Zündeinsatzpunktes bei einem 4-Takt-Motor ist zu beachten, daß die Kurbelwelle zwischen zwei aufeinanderfolgenden Zündungen eines bestimmten Zylinders zwei Umdrehungen macht, daraus folgt:

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Bestimmung des Zündzeitpunktes von Verbrennungsmotoren als Drehwinkel der Kurbelwelle in der Zeit zwischen dem oberen Totpunkt des Kolbens in dem mit Gemisch gefüllten Zylinder und dem Auftreten des dieses Gemisch zündenden Zündfunkens durch elektronische Impulsphasenmessung mit Impulsgeber und Integrator und unter Verwendung von durch die periodisch aufeinanderfolgenden Zündfunken gleichzeitig auftretenden elektrischen Zündsteuerimpulsen, dadurch gekennz e i c h n e t, daß durch die periodisch ablaufende Kolbenbewegung zwei in fester zeitlicher Zuordnung zum oberen Totpunkt des Kolbens stehende periodisch aufeinanderfolgende elektrische Kolbensteuerimpulse ausgelöst werden und daß durch diese und durch die Zündsteuerimpulse zwei periodische Rechteckimpulsströme in der Weise gesteuert werden, daß die Rechteckimpulse des ersten Rechteckimpulsstromes durch die Zündsteuerimpulse gestartet und durch den jeweils ersten der Kolbensteuerimpulse beendet, die Rechteckimpulse des zweiten Rechteckimpulsstromes dagegen durch den jeweils zweiten der Kolbensteueriinpulse gestartet und durch die Zündsteuerimpulse beendet werden und daß die Differenz der beiden Rechteckimpulsströme gebildet und das zeitliche Mittel dieses Differenzwertes als Maß für den Zündeinsatzpunkt angezeigt oder registriert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils nur ein periodisch auftretender Kolbensteuerimpuls ausgelöst wird, durch den gleichzeitig die Rechteckimpulse des ersten Rechteckimpulsstromes beendet, die des zweiten gestartet werden. 3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Verbrennungsmotor mit mehreren Zylindern die Kolbensteu #rimpulse in ihrer zeitlichen Zuordnung zum oberen Kolbentotpunkt in dem zu messenden Zylinder durch den Druckverlauf in einem anderen, zu diesem Zweck nicht gezündeten Zylinder ausgelöst werden. 4. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der Zünd- und Kolbensteuerimpulse mindestens zwei, durch den Zündfunken einerseits und durch einen an sich bekannten Druckgeber (7) an einem zu diesem Zweck nicht gezündeten Motorzylinder (4) andererseits angesteuerte, an sich bekannte Impulsgeber (5, 6) vorgesehen sind, die an im Prinzip ebenfalls bekannte elektronische Schaltungsanordnungen (8) zur gesteuerten Erzeugung von zwei periodischen Rechteckimpulsströmen angeschlossen sind, die gemeinsam einen an sich im Prinzip ebenfalls bekannten Integrator zur Bildung und Anzeige ihres Differenzmitteiwertes speisen. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Integrator ein an sich bekanntes Galvanometer (9) mit gegenüber der Perlodendauer der Rechteckimpulsströme großer Einstellzeit vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1 014 390, 1027 787, 1070 443, 1096 49,3.
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1014390B (de) * 1955-03-08 1957-08-22 Hartmann & Braun Ag Verfahren und Anordnung zur Messung des Zuendwinkels
DE1027787B (de) * 1956-09-28 1958-04-10 Siemens Ag Einrichtung zur Erzeugung einer die Reihenfolge und den zeitlichen Abstand zweier miteinander zu vergleichender Impulse erfassenden Mess- oder Steuefgroesse
DE1070443B (de) * 1959-12-03 Allen Electric and Equipment Company, Kalamazoo, Mich. (V. St. A.) Strobos'kopisches Verfahren und Gerät zum Prüfen und Durchführen der Zündzeitpunkteinstellung einer Brennkraftmaschine
DE1096493B (de) * 1958-08-27 1961-01-05 Grundig Max Schaltungsanordnung zum Impulsbreiten-vergleich zweier Impulsreihen gleicher Impulsfolgefrequenz

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